Solenis Technologies Germany GmbH

Fütingsweg 20, 47805 Krefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 11252
Vorher
Ashland Deutschland GmbH
Eingetragen
3.11.1993
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Gegenstand
Die Produktion, der Verkauf, die Vermarktung und der Vertrieb von chemischen Produkten und anderen Artikeln, die damit verbundene Forschung und Entwicklung sowie die Erbringung von technischen und anderen Dienstleistungen, die Beteiligung an anderen Unternehmen, die Verwaltung dieser Beteiligungen und von sonstigem eigenen Vermögen. Die Gesellschaft ist außerdem berechtigt, sich als persönlich haftender Gesellschafter an der Valvoline (Deutschland) GmbH & Co. KG zu beteiligen, deren Gegenstand des Unternehmens die Herstellung und der Vertrieb von Mineralölprodukten, Schmierstoffen aller Art - insbesondere solchen unter dem Warenzeichen "Valvoline" - und damit zusammenhängenden chemischen und technischen Erzeugnissen sowie die Führung aller damit verbundenen Geschäfte ist; ferner die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Verwaltung dieser Beteiligungen und von sonstigem eigenen Vermögen. Die Gesellschaft ist außerdem berechtigt, andere Unternehmen zu errichten oder zu erwerben, Zweigniederlassungen zu gründen und alles zu tun, was der Förderung des Geselllschaftszwecks dienlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Ash (Gibraltar) One Limited, Ash (Gibraltar) Two Limited
Netherlands
21.222 €
83.00%
Ashland International Holdings, Inc.
United States
4.088 €
16.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Solenis Technologies Germany GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Grundlagen der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Geschäftsmodell

Organisatorische Struktur, Produkte, Standorte

Die Gesellschaft gehört zur Platinum Equity-Gruppe, einem führenden, global tätigen Hersteller von Sonderchemikalien, der auf nachhaltige Lösungen für wasserintensive Industrien ausgerichtet ist. Das Unternehmen mit Sitz in Wilmington, Delaware, USA, verfügt weltweit aktuell (2023) über 69 Herstellungseinrichtungen und mehr als 16.100 Mitarbeiter in 130 Ländern. 1

In Deutschland ist Solenis mit 3 operativ tätigen Gesellschaften vertreten, unter anderem mit der Solenis Technologies Germany GmbH mit Sitz in Krefeld.

Seit dem 1. August 2014 besteht zwischen der Solenis Technologies Germany GmbH und der Solenis Switzerland GmbH, Sitz in Schaffhausen in der Schweiz, eine Tolling-Vereinbarung. Dadurch wurde die Gesellschaft ausschließlich Produzent im Auftrag der Solenis Switzerland GmbH. Die aus der Produktion entstandenen Kosten werden unserer Gesellschaft durch die Solenis Switzerland GmbH erstattet. Darüber hinaus wird als Leistungsentgelt eine Tolling Fee von 4,4 % (auf die Produktionskosten) erstattet. Die Solenis Switzerland GmbH ist der Eigentümer aller produzierten Produkte (Halb-, sowie Fertigprodukte) sowie des Rohmaterials. Seither ist unsere Gesellschaft ein reiner Lohnproduzent (Toll Manufacturer). Darüber hinaus werden Service Leistungen für andere Konzerngesellschaften erbracht, die an diese mit Aufschlag berechnet werden. Darüber hinaus betreibt die Solenis Technologies Germany GmbH eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

Die Gesellschaft unterhält in Bad Sobernheim unter gleicher Firma eine Zweigniederlassung.

Mit der Muttergesellschaft Solenis Germany GmbH & Co. KG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Rohstoffbeistellung

Die eingesetzten Rohstoffe basieren mehrheitlich auf Naphtha, das bei der Rohöldestillation zu 5 % anfällt. Durch die Spaltung von Naphtha in Propylen erhält man eines der wichtigsten Ausgangsprodukte der petrochemischen Industrie. Ein weiterer wesentlicher Grundkörper für die Monomerenherstellung ist Acrylnitril, das durch katalytische Oxidation von Propylen und Ammoniak durch Luft hergestellt wird.

Die Solenis Technologies Germany GmbH setzt im Rahmen der Rohstoffbeistellung diese Rohstoffe in der Produktion ein. Aufgrund ihrer Rolle als reiner Lohnproduzent weist sie jedoch im Jahresabschluss keine Vorräte aus.

Produktionsanlagen

Die Produktionsanlagen der Solenis Technologies Germany GmbH befinden sich in Krefeld und in Bad Sobernheim und werden jeweils im Dreischicht-, Einschichtverfahren und mit versetzter Tagesschicht betrieben. Die Anlagen entsprechen nach unserer Einschätzung dem neuesten technischen Standard und werden kontinuierlich gewartet. Wesentliche Betriebsunterbrechungen waren nicht zu verzeichnen. Investitionen wurden im Berichtszeitraum im Wesentlichen zur Aufrechterhaltung der technischen Standards vorgenommen.

Die Produktion wird laufend im analytischen Labor am Standort durch den Servicepartner Evonik Superabsorber GmbH qualitativ überwacht. Spezifikationsabweichungen oder Kundenreklamationen werden regelmäßig analysiert.

Die Auslastung der Anlagen betrug nach internen Aufzeichnungen 79 %, bei einem Vorjahresniveau von 84 %.

2. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden weitere Projekte im Bereich der Polymersynthese mit dem Fokus auf Verbesserung der Leistung in Anwendungen im Bereich der Schlammentwässerung sowie im Papierherstellungsprozess gestartet. Ein Fokus lag dabei auf dem Ersatz fossiler Rohstoffe durch nachhaltige bio-basierte Rohstoffe, in diesem Zusammenhang wurden neue Konzepte entwickelt. Zudem wurde ein neues Labor für den Bereich der Trockenverfestigung im Papierherstellungsprozess eröffnet. Das Konzept nachhaltigere Produkte im Bereich der Entschäumer herzustellen, wurde nochmals erweitert.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte ein erneuter Anstieg der Aufträge im Bereich der Kundenanalytik und der anwendungstechnischen Labore registriert werden. Ein besonderes Interesse war in den Bereichen Nachhaltigkeit und CO2 - Fußabdruck zu erkennen. Schwerpunkte bei der Ausarbeitung von Behandlungskonzepten lagen in den Bereichen Verpackung und Barriere, sowie Polymere für die Fest-Flüssig-Trennung.

Der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen am Umsatz lag mit 9,97% (TEUR 4.547) über dem Vorjahresniveau von 8,18% (TEUR 3.611).

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht inzwischen zügig zurück, und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen 2 .

Die konjunkturellen Aussichten in der Währungsunion haben sich zuletzt wieder eingetrübt. Nach einer ohnehin nur mäßigen Expansion der Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte 2023 zeichnen viele Frühindikatoren ein zunehmend dunkleres Konjunkturbild. So hat sich das Verbrauchervertrauen zwar weiter erholt, die Unternehmen waren allerdings zuletzt weitaus weniger zuversichtlich als noch vor ein paar Monaten; insbesondere in der Industrie ist die unternehmerische Stimmung derzeit schlecht. Diese negativen Stimmungstendenzen dürften sich allerdings nicht verfestigen. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,6% zulegen. Die zuletzt noch hohe Inflation wird weiter nachgeben. Die Verbraucherpreise steigen im Durchschnitt des Jahres 2023 wohl um 5,6%. Die Arbeitslosenquote bleibt vergleichsweise gering 3 .

In Deutschland liegt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 bei -0,3% und fällt damit etwas niedriger aus als im Herbst erwartet. Die geringe wirtschaftliche Dynamik hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und damit verbunden der Fachkräftemangel wirken dem aber entgegen 4 .

Die Solenis Technologies Germany GmbH agiert im Branchenumfeld der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Die Gesellschaft selbst ist als reiner Lohnproduzent abhängig von der externen Auftragsentwicklung bei den Schwestergesellschaften, die wiederum durch die gesamtwirtschaftliche Situation vorwiegend in Deutschland und Europa beeinflusst wird. Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist dem Umsatz nach (261,1 Mrd. EUR in 2022 5 ) die drittgrößte deutsche Industriebranche. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ist in Folge möglicher Beschränkungen von Rohstofflieferungen von erschwerten Verhältnissen verbunden mit deutlichen Preissteigerungen auszugehen. Dies könnte sich nachteilig auf die Umsatzsituation und somit auch das Volumen der Lohnfertigung der Gesellschaft auswirken. Gemäß dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) ging die Produktion im Vorjahresvergleich um 4,3% zurück. Die Kapazitäten der Branche waren mit 77,2% nicht ausgelastet. Der Umsatz sank saisonbereinigt um 11,9% im Vergleich zum Vorjahr 6 .

2. Personal und Sozialbereich

Die Zahl der durchschnittlichen Mitarbeiter erhöhte sich im Geschäftsjahr um 12. Die durchschnittliche Gesamtzahl beträgt 249 Mitarbeiter. Die Zahl der Auszubildenden verringert sich auf 12 im Vergleich zum Vorjahreswert von 13.

3. Lage der Gesellschaft

Aufgrund des Geschäftsmodells der Solenis Technologies Germany GmbH sind die Marktentwicklungen nicht im Jahresabschluss der Solenis Technologies Germany GmbH direkt ersichtlich. Im Rahmen des Modells werden ansteigende Produktionskosten im Rahmen des Tolling-Agreements oder von Service-Agreements vollumfänglich an die Solenis Switzerland GmbH oder andere Schwestergesellschaften weiterbelastet. Im Gegenzug weist unsere Gesellschaft keine Umsatzerlöse mit Endkunden und nicht die entsprechenden Materialaufwendungen aus. Infolgedessen sind in der Bilanz kaum Forderungen aus Lieferung und Leistung ausgewiesen. Die zum 30. September 2023 ausgewiesenen Forderungen bestehen überwiegend gegen ein verbundenes Unternehmen der Solenis Gruppe, die Solenis Switzerland GmbH.

Vergleich des Ausblicks aus dem Lagebericht 2021/22 mit den tatsächlich erreichten Kennzahlen im Geschäftsjahr 2022/23

Für das abgelaufene Geschäftsjahr prognostizierte das Unternehmen für die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren - Umsatz und Gewinn vor Abführung - eine Steigerung von 17 %. Tatsächlich konnte ein Umsatzanstieg von +3,3 % gegenüber dem Vorjahr erzielt werden, verbunden mit einem Anstieg des Ergebnisses vor Übertragungen um +4,8 %. Die Kosten fielen insgesamt geringer als erwartet aus, was zu dem geringeren Umsatz- und Ergebnisanstieg führte.

Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft

a) Ertragslage des Geschäftsjahres 2022/23

Die aus der Produktion entstandenen Kosten werden durch die Solenis Switzerland GmbH erstattet. Zusätzlich wird als Leistungsentgelt eine Tolling Fee von 4,4 % in Rechnung gestellt.

Im Jahresabschluss 2022/23 fand zur Erhöhung der Transparenz eine Umgliederung der lohnfertigungsbezogenen Energiekosten innerhalb der Aufwendungen für bezogene Leistungen statt. Die Umgliederung zeigt sich sowohl in den Umsatzerlösen als auch im Materialaufwand, die nun in saldierter Form ausgewiesen werden. Um die Vergleichbarkeit zum Vorjahr sicherzustellen, wurden die Vorjahreszahlen wie folgt angepasst:

2021 /22 2021 /22 nach Ausweisänderung
Umsatzerlöse 52.038.570,93 € 44.172.698,57 €
Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.902.022,01 € 36.149,65 €

Somit betragen die Umsatzerlöse aus Lohnfertigung TEUR 33.642 nach TEUR 34.299 im Vorjahr. Die Dienstleistungserlöse betragen im Berichtsjahr TEUR 11.979 nach TEUR 9.874 im Vorjahr.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten Energie- und Wasserkosten, die nicht in Verbindung mit den Umsatzerlösen aus Lohnfertigung stehen.

Die Senkung der Personalaufwendungen von TEUR 21.921 um TEUR 1.841 auf TEUR 20.080 ist hauptsächlich auf geringere Pensionsrückstellungen im Berichtsjahr zurückzuführen, da die Anzahl der Leistungsempfänger im Geschäftsjahr gestiegen ist.

Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.329 (Vorjahr TEUR 3.245). Der Rückgang der Abschreibungen ist auf die vollständige Abschreibung vieler Anlagegüter im Vorjahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind die Kosten für Reparaturen und Wartung.

Die Zinserträge betreffen den Cash-Pool des Konzerns sowie und die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die versicherungsmathematische Bewertung von Pensionsplänen und Jubiläumsrückstellungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag fallen aufgrund der Organschaft nicht an.

Das Ergebnis vor Steuern stieg leicht um rund TEUR 126 auf TEUR 2.715, was im Wesentlichen auf höhere Umsatzerlöse zurückzuführen ist, die durch höhere operative Aufwendungen kompensiert wurden.

Sonstige Steuern stehen im Zusammenhang mit Grundsteuern.

Das Jahresergebnis wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt.

b) Vermögenslage des Geschäftsjahres 2022/23

Das Bilanzvolumen beträgt TEUR 58.437 und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 % oder TEUR 4.068.

Der Anlagendeckungsgrad I gibt Auskunft, inwieweit das Anlagevermögen durch das Eigenkapital gedeckt ist. Zum Bilanzstichtag lag der Deckungsgrad bei 2,7 % (Vorjahr 3,3 %).

Das Sachanlagevermögen beträgt TEUR 32.173. Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von rund 8,9 Mio. Euro betreffen insbesondere Ersatzinvestitionen und Projekte in neue Produktionslinien sowie die Sanierung des Laborgebäudes in Krefeld.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen im Vorjahr TEUR 17.946 und verringerten sich zum Bilanzstichtag 30. September 2023 auf TEUR 15.964. Die Veränderung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass das Cashpool Konto bei der Solenis Netherlands B.V., Barendrecht / Niederlande zum 30. September 2023 nun eine Verbindlichkeit darstellt.

Die sonstigen Vermögenswerte betrafen im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen (TEUR 565), Energiesteuerforderungen (TEUR 628) sowie Rückbauverpflichtungen (TEUR 679).

Die Pensionsrückstellungen sind insbesondere aufgrund von laufenden Leistungen/Beitragszahlungen, dem Zinseszinseffekt und dem höheren Rechnungszins leicht gesunken.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere ausstehende Rechnungen und Mitarbeiteransprüche. Sie erhöhten sich um TEUR 4.647 auf TEUR 8.993 (Vorjahr TEUR 4.346), was im Wesentlichen auf höhere Rückstellungen für Nebenkosten zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten beliefen sich im Vorjahr auf insgesamt TEUR 14.967 und sind im Berichtsjahr um TEUR 424 auf TEUR 15.391 gestiegen. Die Änderung ist darauf zurückzuführen, dass das Cashpool Konto bei der Solenis Netherlands B.V., Barendrecht / Niederlande aufgrund von Investitionen in das Sachanlagevermögen zum 30. September 2023 als Verbindlichkeit ausgewiesen wird.

c) Finanz- und Liquiditätslage des Geschäftsjahres 2022/23

Das Eigenkapital hat sich nicht verändert. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft zum 30. September 2023 lag bei 1,8 % (im Vorjahr 2,0 %). Die Veränderung ist auf die gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen.

Die liquiden Mittel betrugen am Stichtag TEUR 29 (Vorjahr TEUR 35).

Die Solenis Netherlands B.V., Barendrecht/Niederlande fungiert als europaweite Cash-Pool Führerin. Im Geschäftsjahr 2022/23 erfolgt eine tägliche Übertragung des Saldos auf das Zielkonto bei der Citibank der Solenis Netherlands B.V in London / England, sodass eine entsprechende Forderung oder Verbindlichkeit gegenüber der Solenis Netherlands B.V. ausgewiesen wird.

d) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2022/23

Wir weisen darauf hin, dass uns nachstehende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wichtig sind, sie werden allerdings derzeit nicht zur unmittelbaren Steuerung unseres Unternehmens eingesetzt.

1) Arbeitsschutz

2) Umwelt

3) Zertifizierung

Insgesamt betrachtet, kann die Entwicklung des Unternehmens als günstig bezeichnet werden. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stellt sich als stabil dar.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen der künftigen Entwicklung

Die Chancen und Risiken der Solenis Technologies Germany GmbH sind vor dem Hintergrund der eigenen Geschäftstätigkeit eng verbunden mit der Entwicklung des Gesamtkonzerns.

Wir sind davon überzeugt, dass der Konzern mit den abgeschlossenen Integrationen der vormaligen Hercules und Ashland Geschäftsbereiche sowie der Lostris Produktion und der weiterhin aktiv betriebenen Änderung des Produktportfolios hin zu profitableren Produkten, geeignete Maßnahmen ergriffen hat, um die Zukunft der Gruppe und der Gesellschaft erfolgreich gestalten zu können.

Eine positive Wirkung wird auch in dem im Jahr 2019 erfolgten Abschluss des Zusammenschlusses (Mergers) der Solenis-Gruppe mit dem Geschäftsbereich "Wet-end Paper and Water Chemicals business" (Nasspapier- und Wasserchemikaliengeschäft) der BASF SE, Ludwigshafen, gesehen.

Weitere Chancen bestehen in der Nutzung der Zentralfunktionen der Solenis Gruppe in allen Bereichen.

Im November 2021 fand ein Gesellschafterwechsel auf Konzernebene statt. Die Solenis Gruppe wurde von Platinum Equity akquiriert. In diesem Zusammenhang fusionierte die Solenis Gruppe mit Sigura Water, einem Unternehmen, das bereits zum Portfolio von Platinum Equity gehörte. Im Zusammenhang mit dieser Fusion expandiert Solenis sein Portfolio dahingehend, dass es nun die Märkte und Produkte von Sigura mit einbezieht.

Die Solenis Gruppe hat die Übernahme von Diversey Holdings, Ltd. mit Wirkung zum 5. Juli 2023 in einer reinen Bartransaktion mit einem Unternehmenswert von etwa 4,6 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Diversey ist ein führender Anbieter von Hygiene-, Infektionspräventions- und Reinigungsprodukten und -technologie.

Hieraus leitet die Gesellschaft weitere positive Effekte für die zukünftige Entwicklung ab.

2. Risiken der künftigen Entwicklung

2.1 Risikomanagementsystem:

Regelmäßige Besprechungen im Management sowie in den Fachgruppen und der Produktion ergeben für das Management ein umfassendes und rechtzeitiges Frühwarnsystem. Über die Marktrisiken sowie für die Produktionsabläufe. Weiterhin erfolgt ein Informationsaustausch über die Produktionssicherheit innerhalb der Standorte. Hierbei wird die Produktionsleitung durch externe Fachkräfte aus den Bereichen Arbeitssicherheit und Umweltschutz unterstützt. Damit ist ein laufender Überblick über eventuelle Risiken im Produktionsbereich vorhanden.

Zur Überwachung von Finanzkennzahlen und Liquidität ist ein konzernweites Monats- und Quartalsreporting implementiert. Dies ermöglicht es dem Konzern, Abweichungen von getroffenen Annahmen in Bezug auf die finanzielle Entwicklung schnell zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

2.2 Risikolage:

Als Toll Manufacturer und Dienstleister ist die Gesellschaft nur indirekt von der Entwicklung des Dollars und der Rohölpreise abhängig, da diese erstattet werden. Die Risikolage der Gesellschaft steht und fällt mit der Auftragslage und Risikostruktur der verbundenen Unternehmen, für die die Gesellschaft ausschließlich tätig ist.

Um zu messen, welche Risiken am ehesten einen bestandsgefährdenden Einfluss haben, werden diese gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. Die Verteilung ist bei den unten aufgeführten Einzelrisiken in der Klammer hinterlegt.

Das wesentliche Risiko für die Solenis Technologies Germany GmbH (und auch die wesentliche Chance) ist die Abhängigkeit von der Solenis Gruppe hinsichtlich Vertrieb, Auslastung, Austausch im Bereich Forschung und Entwicklung sowie Nutzung von Zentralfunktionen. Darüber hinaus stellt der Umweltschutz grundsätzlich ein wesentliches Risiko für ein Chemieunternehmen dar. Der weltweite Trend zu strengeren Umweltvorschriften erhöht dieses Risiko, dem nahezu alle Chemieunternehmen weltweit ausgesetzt sind. (hohes Risiko)

Nachdem der Einfluss der Covid-19 Pandemie auf die Risikolage der Gesellschaft, ihre Mitarbeiter- und Beschaffungssituation, langsam an Bedeutung verliert, haben sich mit dem Krieg in der Ukraine neue, erhebliche Belastungen für die Weltkonjunktur und hier insbesondere für rohstoff- und energieintensive Unternehmen ergeben. (mittleres Risiko)

Sollte die geopolitische Lage in Osteuropa weiterhin angespannt bleiben oder sich weiter verschlechtern, könnte dies zu einem deutlichen Preisanstieg im Bereich Energie sowie bei vielen Rohstoffen und industriellen Vorprodukten führen, und einer nachhaltigen Störung in Lieferketten und Nachfrage verursachen. (mittleres Risiko)

Die Gesellschaft ist bestrebt, die Sicherheit der IT-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der effizienten Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken. Für die Aufrechterhaltung der Business Continuity sind verschiedene Maßnahmen etabliert. (mittleres Risiko)

In Bezug auf die Finanzierung und die Einbindung in das konzernweite Cash Pool System ist die Gesamtentwicklung des Konzerns zu berücksichtigen. Die Gesellschaft hat derzeit Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.417 gegenüber der Konzernfinanzierung. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Gesellschaft auch künftig aus eigener Ertragskraft, jederzeit in der Lage ist, ihren Finanzbedarf zu decken. (mittleres Risiko)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Unternehmen verschiedenen Arten von Risiken ausgesetzt ist, aber dank richtig konzipierter Verfahren zur Risikoerkennung und -steuerung werden die Risiken reduziert.

IV. Prognosebericht

Der Umsatz ist in den ersten Monaten 2023/2024 aufgrund des gestiegenen Auftragseingangs leicht gestiegen. Aufgrund der stark gestiegenen Energie-, Geräte- und Lohnkosten prognostiziert das Unternehmen eine moderate Umsatz- und Gewinnsteigerung. Für das Folgejahr 2024/25 werden aufgrund von Kostensteigerungen leichte Umsatz- und Ergebnissteigerungen erwartet.

Die Prognose ist aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit wesentlichen Risiken behaftet.

 

Krefeld, den 7. Januar 2025

Solenis Technologies Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Liliana Wojtasiewicz-Wilk Geschäftsführerin

Cornelis Floor Saarloos Geschäftsführer

1 Quelle: https://www.solenis.com/en/about/global-footprint
2 Quelle: ifw Kiel: Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 (2023/Q4) (Weltwirtschaft), Stand 13.12.2023

3 Quelle: ifw Kiel: Kieler Konjunkturberichte Nr. 106 (2023/Q3) (Euroraum), Stand 6.9.2023
4 Quelle: ifw Kiel: Kieler Konjunkturberichte Nr. 110 (2023/Q4) (Deutsche Wirtschaft), Stand 12.12.2023
5 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36292/umfrage/umsatz-der-deutschen-chemieindustrie-seit-1991/
6 Quelle: https://www.vci.de/ergaenzende-downloads/qb-4-2023-en.pdf

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

  30.09.2023 30.09.2022
  EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.076,99 19.365,08
  78.076,99 19.365,08
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.600.406,63 4.958.077,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.315.243,91 13.706.135,46
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.257.258,43 7.004.588,76
  32.172.908,97 25.668.801,26
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.099.523,36 7.099.523,36
  39.350.509,32 32.787.689,70
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.789,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.964.456,12 17.946.237,47
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.531.134,15 3.077.303,17
  18.499.379,27 21.023.540,64
II. Guthaben bei Kreditinstituten 28.920,15 34.873,07
  18.528.299,42 21.058.413,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 557.823,20 523.025,07
  58.436.631,94 54.369.128,48

Passiva

  30.09.2023 30.09.2022
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 240.852,41 240.852,41
Rechnerischer Wert eigener Anteile -15.542,00 -15.542,00
Ausgegebenes Kapital 225.310,41 225.310,41
II. Kapitalrücklage 422.040,76 422.040,76
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 421.960,61 421.960,61
  1.069.311,78 1.069.311,78
B. Rückstellungen    
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 32.983.448,83 33.987.327,00
2. Sonstige Rückstellungen 8.993.010,50 4.345.844,01
  41.976.459,33 38.333.171,01
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.484.252,67 6.357.011,73
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.372.668,01 6.741.704,05
3. Sonstige Verbindlichkeiten 533.940,15 1.867.929,91
  15.390.860,83 14.966.645,69
  58.436.631,94 54.369.128,48

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

  1.10.2022 bis 30.09.2023 1.10.2021 bis 30.09.2022
  EUR EUR
1. Umsatzerlöse 45.620.739,84 44.172.698,57
2. Sonstige betriebliche Erträge 13.099,22 19.248,00
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen -441.313,16 -36.149,65
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -18.016.253,92 -16.242.677,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.064.044,99 -5.678.388,86
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.328.607,42 -3.245.002,55
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -19.455.003,33 -16.049.721,22
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.808,22 274.901,79
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -635.927,70 -624.959,78
9. Ergebnis nach Steuern 2.715.496,76 2.589.948,70
10. Sonstige Steuern -32.049,97 -129.066,96
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -2.683.446,79 -2.460.881,74
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23

1. Allgemeine Hinweise

Die Solenis Technologies Germany GmbH hat ihren Sitz in Krefeld und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld (HRB 11252).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuell gültigen Fassung sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Solenis Technologies Germany GmbH erfüllt die Kriterien einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Oktober eines Jahres bis 30. September des Folgejahres.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Zwischen der Solenis Technologies Germany GmbH und der Solenis Switzerland GmbH, mit Sitz in Schaffhausen/Schweiz, besteht eine so genannte Tolling-Vereinbarung. Dadurch fungiert die Gesellschaft ausschließlich als Produzent im Auftrag der Solenis Switzerland GmbH. Für die entstandenen Kosten der Produktion der verkauften Güter wurde unsere Gesellschaft mit den entstandenen Produktionskosten zuzüglich einer "Tolling - Fee" in der Höhe von 4,4 % dieser Kosten vergütet. Die Solenis Switzerland GmbH ist die Eigentümerin aller produzierten Produkte (Halb-, sowie Fertigprodukte) sowie des Rohmaterials. Weiterhin werden Dienstleistungen für Schwestergesellschaften erbracht, bei denen eine höhere Marge erzielt wird.

Im Jahresabschluss 2022/23 fand zur Erhöhung der Transparenz eine Umgliederung der lohnfertigungsbezogenen Energiekosten innerhalb der Aufwendungen für bezogene Leistungen statt. Die Umgliederung zeigt sich sowohl in den Umsatzerlösen als auch im Materialaufwand, die nun in saldierter Form ausgewiesen werden. Um die Vergleichbarkeit zum Vorjahr sicherzustellen, wurden die Vorjahreszahlen wie folgt angepasst:

2021/22 2021/22 nach Auswei s änderung
Umsatzerlöse 52.038.570,93 € 44.172.698,57 €
Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.902.022,01 € 36.149,65 €

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer für entgeltlich erworbene Software werden drei Jahre angesetzt. Als Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert wurde aufgrund der erwarteten künftigen Liquiditätszuflüsse eine Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für die planmäßigen Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: 20 bis 75 Jahre für Grundstücke und Gebäude sowie Bauten auf fremdem Grund und Boden, 5 bis 20 Jahre für technische Anlagen und Maschinen sowie 3 bis 25 Jahre für Betriebs- und Geschäftsausstattung und andere Anlagen.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Aktive Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Latente Steuern werden aufgrund der steuerlichen Organschaft beim Organträger erfasst.

Das gezeichnete Kapital sowie die übrigen Eigenkapitalpositionen werden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2023 (Vorjahr September 2022) veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,81 % (Vorjahr 1,77 %). Effekte aus Rückstellungsänderungen aufgrund von Zinssatzänderungen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Sofern Deckungsvermögen besteht, werden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem Deckungsvermögen saldiert ausgewiesen.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet. Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Anwendungsregelungen des Rechnungslegungshinweises FAB 1.021 für Pensionszusagen, die vollständig oder teilweise von einer Rückdeckungsversicherung abhängen bzw. für die eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen wurde, aus Wesentlichkeitsaspekten nicht berücksichtigt. Die Gesellschaft hat bei der Ermittlung des Umstellungseffektes das Primat der Passivseite angewendet, sodass sich der Wert des bilanzierten Deckungsvermögens nach der Höhe der bilanzierten Pensionsrückstellung bei den entsprechenden Pensionszusagen bemisst. Eine ergebniswirksame Anpassung ist nicht erfolgt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2023 (Vorjahr September 2022) veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Monatsdurchschnittskurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Monatsdurchschnittskurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Monatsdurchschnittskurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil des Anhangs ist. Im Geschäftsjahr fand eine Umgliederung zur Ausweiskorrektur zwischen den Technischen Anlagen und Maschinen und den Grundstücken in Höhe von TEUR 2.642 statt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung 30/9/2023 30/9/2023
Eigenkapital Ergebnis
% in EUR in EUR
Solenis Austria GmbH, Wien/Österreich EUR 100,0 7.028.405,59 930.402,02

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen

Als Folge des Geschäftsmodells weist die Gesellschaft nur noch geringe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 15.801 (Vorjahr TEUR 17.113) sowie Finanzforderungen von TEUR 163 (Vorjahr TEUR 833).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Die Solenis Netherlands B.V., Barendrecht/Niederlande fungiert als europaweite Cash-Pool Führerin.

Sonstige Vermögensgegenstände

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Steuerforderungen und sonstige Forderungen. Davon entfallen TEUR 565 auf Umsatzsteuer (Vorjahr TEUR 1.078) und 628 TEUR (Vorjahr TEUR 702) auf Energiesteuern, wovon TEUR 306 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die Ansprüche aus Energiesteuern sind rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden. Des Weiteren sind Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 679 in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten.

Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Guthaben bei Kreditin stituten (Liquide Mittel)

Die liquiden Mittel betrugen am Stichtag TEUR 29 nach TEUR 35 im Vorjahr.

Gezeichnetes Kapital / Kapitalrücklage

Am 23. Juli 2014 hatte unsere Gesellschaft eigene Anteile im Nennbetrag von TEUR 16 erworben. Der über dem Nennbetrag liegende Teil der Anschaffungskosten wurde mit den Kapitalrücklagen verrechnet und der Nennbetrag offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Kapitalrücklage ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Gewinnrücklagen

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 30. September 2011 erstmals unter Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Aus der Umstellung auf die neuen Vorschriften ergaben sich zum 1. Januar 2010 Bewertungsänderungen, die in Höhe von insgesamt TEUR 422 ergebnisneutral direkt in die Gewinnrücklagen eingestellt wurden und zum Stichtag unverändert bestehen.

Gewinnabführungsvertrag/ Ergebnisabführung

Mit der Solenis Germany GmbH & Co. KG, Krefeld, als herrschendem Unternehmen ist am 22. September 2016 ein Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 für eine Mindestdauer von fünf Jahren geschlossen worden. Die Gesellschafterversammlung hat dem Vertrag am 22. September 2016 zugestimmt. Die Eintragung in das Handelsregister datiert vom 27. September 2016.

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2022/23 wird daher an die Solenis Germany GmbH & Co. KG abgeführt.

Rückstellungen für Pensionen

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % (für Zusagen mit Anpassungsgarantie) und 2,2 % (übrige Zusagen) zugrunde gelegt, sowie einem Trend in den Beitragsbemessungsgrenzen in Höhe von 2,2 % p.a. unterstellt. Hierbei wurde eine alters- und geschlechtsspezifische Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0 bis 25 % unterstellt. Die verwendeten Parameter sind gegenüber dem Vorjahr fast unverändert geblieben. Daraus ergeben sich zum 30. September 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 32.983. Diese liegen um TEUR 920 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 30. September 2023 bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes (September 2023 1,66 %) ergeben hätte (TEUR 33.954, Vorjahr TEUR 36.518). Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 33.034 (Vorjahr TEUR 34.034) wurden mit bestehendem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr TEUR 47) gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert, sodass in der Bilanz Pensionsrückstellung von TEUR 32.983 (Vorjahr TEUR 33.987) ausgewiesen werden. Die Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen (Ertrag von TEUR 3) werden im operativen Ergebnis erfasst.

Der Unterschiedsbetrag zum 30. September 2023 in Höhe von TEUR 920 (Vorjahr TEUR 2.531) unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB, jedoch keiner Abführungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen: TEUR 1.684 für Mitarbeiterboni Vorjahr TEUR 863), TEUR 2.517 für Strom, Dampf und Wasser (Vorjahr TEUR 0), TEUR 1.248 für das 13. Monatsgehalt und Urlaub (Vorjahr TEUR 1.264) und TEUR 1.110 für Jubiläumsgelder (Vorjahr TEUR 1.101). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumsgelder wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G und ein Rechnungszinssatz von 1,66 % (Vorjahr 1,40 %), eine jährliche Anwartschaftsentwicklung von unverändert 3,0 %, eine BBG-Entwicklung von 2,2 % p.a. sowie alters- und geschlechts-spezifische Fluktuationswahrscheinlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen sämtlich jeweils bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die hierunter ausgewiesenen Beträge reflektieren Verbindlichkeiten aus bezogenen Leistungen aus der Tätigkeit eines Auftragsproduzenten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 2.812 (Vorjahr TEUR 1.563) aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 5.144 (Vorjahr TEUR 5.179) aus noch nicht vorgenommenen Ergebnisabführungen gegenüber der Gesellschafterin und TEUR 2.417 auf Finanzverbindlichkeiten (Cash-Pool Verbindlichkeiten). Der negative Cashflow resultiert im Wesentlichen aus höheren Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Die Solenis Netherlands B.V., Barendrecht/Niederlande fungiert als europaweite Cash-Pool Führerin.

Die Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2020/21 in Höhe von TEUR 2.561 wurde im September 2023 abgerechnet. Die Ergebnisabführung für die Geschäftsjahre 2021/22 und 2022/23 wurde noch nicht gezahlt.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von TEUR 534 (Vorjahr TEUR 390) enthalten.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr betreffen neben Erlösen mit der Solenis Switzerland GmbH aus der Lohnveredelung (TEUR 33.642; Vorjahr TEUR 42.165; Vorjahr nach Ausweisänderung TEUR 34.299) auch die Erträge aus konzerninternen Dienstleistungen an die Solenis Switzerland GmbH (TEUR 11.979; Vorjahr TEUR 9.874).

Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet Löhne und Gehälter von TEUR 16.246 (Vorjahr TEUR 15.139), Mitarbeiterprämie von TEUR 1.677 (Vorjahr TEUR 1.004) und Aufwendungen aus Altersversorgung und Unterstützung von TEUR -921 (Vorjahr TEUR 2.938).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 16.050) auf TEUR 19.455.

2022/23 2021/22
Produktion 5.213 5.366
Instandhaltung 5.183 1.944
Mitarbeiterbezogene Aufwendungen 1.968 1.108
Lagerhaltung 1.475 2.960
Miete 1.393 1.182
Versicherungen 1.047 559
Rechts- und Beratungskosten 627 570
Fremdwährungsverluste - 23
Übrige 2.549 2.338
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.455 16.050

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Kursverluste (Vorjahr TEUR 23) und keine wesentlichen periodenfremden Beträge enthalten.

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten mit TEUR 636 (Vorjahr TEUR 625) im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.

Ertragsteuern

Ertragsteuern fallen aufgrund der Organschaft nicht an.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu ihren Mutterunternehmen und verschiedenen anderen verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft produziert im Auftrag der Solenis Switzerland GmbH unter Nutzung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die die Solenis Switzerland GmbH beistellt, Fertigerzeugnisse, die sich ebenfalls im Eigentum dieser Gesellschaft befinden. Die Solenis Technologies Germany GmbH erhält von der Solenis Switzerland GmbH eine Erstattung sämtlicher Produktionskosten zuzüglich einer Tolling-Fee in Höhe von 4,4 % dieser Produktionskosten. Für Dienstleistungen an verbundene Unternehmen wird eine höhere Marge realisiert. Es bestehen - mit Ausnahme von Anstellungs- bzw. Geschäftsführungsverträgen - keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

Eine Zusammenfassung aller Transaktionen mit verbundenen Unternehmen und der sich aus diesen Geschäftsbeziehungen ergebenden Forderungen und Verbindlichkeiten in TEUR ergibt sich wie folgt:

Geschäftsjahr 2022/23 bzw. Stichtag 30.9.2023 Dienstleistungen Forderungen Verbindlichkeiten Gewinnverteilung
Erbracht Erhalten
Solenis Switzerland GmbH, Schaffhausen/Schweiz 45.621 - 11.514 - -
Solenis Germany GmbH & Co KG, Krefeld - - 3.025 7.818 2.683
Solenis Netherlands B.V., Barendrecht/Niederlande - - 165 2.417 -
Solenis Holdings II Coöperatief U.A., Barendrecht/Niederlande - - - 136 -
Solenis LLC, Wilmington/USA 1.256 2 -
Solenis Technologies South Africa (PTY) Ltd, Centurion/ Süd Afrika - - 3 - -
Solenis Germany Industries GmbH, Mannheim 1 -
Gesamt 45.621 - 15.964 10.373 2.683

5. Sonstige Angaben

Betriebsstätte

Neben dem angestammten Betrieb in Krefeld hat die Gesellschaft seit 2010 eine Betriebsstätte in Bad Sobernheim.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Solenis Technologies Germany GmbH im Berichtsjahr sowie bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses waren:

Cornelis Saarloos, Vice President Finance & Investor Relations Solenis LLC., Delaware/USA

Liliana Wojtasiewicz-Wilk, Director Global AR Solenis Poland Sp. Z o.o., Raszyn/ Polen

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer haben während des Geschäftsjahres keine Bezüge von der Solenis Technologies Germany GmbH erhalten.

Angabe und Aufgliederung des Gesamthonorars des Abschlussprüfers

Das Abschlussprüferhonorar hat im Berichtsjahr TEUR 27 betragen und ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen betroffen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus nicht kündbaren Miet- und Leasingverträgen umfassen insbesondere die Gesamtlaufzeit des Mietvertrages für Produktionsgebäude. Die Inanspruchnahme möglicher kurzfristiger Kündigungsmöglichkeiten ist überwiegend unwahrscheinlich.

Weniger als ein Jahr EUR 193.632
Von einem bis fünf Jahren EUR 745.041
Mehr als fünf Jahre EUR 17.927.107
Gesamt EUR 18.865.780

Der Vorteil dieser Miet- und Leasingverträge liegt für die Gesellschaft in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb, sowie der Vermeidung eines möglichen Verwertungsrisikos. Die den Fuhrpark betreffenden Leasinggeschäfte bieten außerdem den Vorteil, dass der Gesellschaft zyklisch neuwertige Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Nachteilig könnte sich möglicherweise die langfristige Bindung an den Vertragspartner und die damit zusammenhängende geringere Flexibilität gestalten. Die Möglichkeiten der Vertragsverlängerung oder Auslösung des Leasinggegenstandes unterliegen geschäftsüblichen Chancen und Risiken.

Außer den dargestellten Miet- und Leasingverpflichtungen gibt es keine nicht bereits in der Bilanz enthaltenen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 237 (Vorjahr 224):

Gewerbliche Arbeitnehmer 128
Angestellte 109
Gesamt 237
Auszubildende 12
Gesamt 249

Konzernverhältnisse

Das unmittelbare Mutterunternehmen und beherrschende Unternehmen zum 30. September 2023 ist die Solenis Germany GmbH & Co. KG, Krefeld.

Die Holdinggesellschaft, die an der Spitze des kleinsten und größten Konsolidierungskreis steht und in der die Ergebnisse der Unternehmensgruppe konsolidiert werden, ist die Solenis Holding Limited, gegründet in Großbritannien. Die konsolidierten Jahresabschlüsse der Solenis Holding Limited ist öffentlich im Companies House erhältlich und werden unter den Jahresabschlüssen der Solenis UK Industries (Firmennummer: 11543848) veröffentlicht.

Die oberste Muttergesellschaft und beherrschende Partei ist Olympus Water Holdings I, L.P., eine Gesellschaft mit Sitz in Grand Cayman, Kaimaninseln.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres einge-treten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Ergebnisverwendung

Mit der Solenis Germany GmbH & Co. KG, Krefeld, besteht ab dem Geschäftsjahr 2015/16 ein Ergebnisabführungsvertrag. Das Jahresergebnis ist somit an den Organträger abzuführen bzw. von diesem auszugleichen.

Hierdurch ist das Jahresergebnis in Höhe von Euro 2.683.446,79 an den Organträger abzuführen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 422 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Krefeld, den 7. Januar 2025

Solenis Technologies Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Liliana Wojtasiewicz-Wilk Geschäftsführerin

Cornelis Floor Saarloos Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.09.2023
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlicher erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.307.159,75 0,00 0,00 86.601,50 2.393.761,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 310.146,00 0,00 0,00 0,00 310.146,00
  2.617.305,75 0,00 0,00 86.601,50 2.703.907,25
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 6.367.602,80 0,00 0,00 6.830.640,48 13.198.243,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 64.392.841,17 0,00 0,00 -4.278.484,61 60.114.356,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.564,19 0,00 0,00 0,00 638.564,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.004.589,76 8.891.426,04 0,00 -2.638.757,37 13.257.258,43
  78.403.597,92 8.891.426,04 0,00 -86.601,50 87.208.422,46
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.099.523,36 0,00 0,00 0,00 7.099.523,36
  88.120.427,03 8.891.426,04 0,00 0,00 97.011.853,07
  Kumulierte Abschreibungen
  01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.09.2023
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlicher erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.287.794,67 27.889,59 0,00 0,00 2.315.684,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 310.146,00 0,00 0,00 0,00 310.146,00
  2.597.940,67 27.889,59 0,00 0,00 2.625.830,26
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.409.525,76 0,00 0,00 4.188.310,89 5.597.836,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.686.705,71 2.300.717,83 0,00 -4.188.310,89 48.799.112,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.564,19 0,00 0,00 0,00 638.564,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  52.734.795,66 2.300.717,83 0,00 0,00 55.035.513,49
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  55.332.736,33 2.328.607,42 0,00 0,00 57.661.343,75
  Buchwerte
  30.09.2023 30.09.2022
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlicher erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.076,99 19.365,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
  78.076,99 19.365,08
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.600.406,63 4.958.077,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.315.243,91 13.706.135,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.257.258,43 7.004.588,76
  32.172.908,97 25.668.801,26
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.099.523,36 7.099.523,36
  39.350.509,32 32.787.689,70

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Solenis Technologies Germany GmbH, Krefeld

Prüfungsurtei le

Wir haben den Jahresabschluss der Solenis Technologies Germany GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Solenis Technologies Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

G rundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 7. Januar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin ppa. Johanna Schwan, Wirtschaftsprüferin


Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 09.01.2025 festgestellt.

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