France Champignon GmbHLiquidiert

40215 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 13732
Eingetragen
12.9.1978
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Herstellung, Kauf, Import und Vertrieb einschließlich des Exports - von frischen und konservierten Champignons, Obst- und Gemüsekonserven sowie Lebensmittel im allgemeinen.

Historie

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Management

NameRolle
Alain Didier Chamla
seit 3.11.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRANCE CHAMPIGNON GMBH

DÜSSELDORF

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

Besonderheiten des Geschäftsjahres

In einem wirtschaftlichen Rahmen der Unsicherheit:

die Inflationsrate in Deutschland in 2008 beträgt 2,6%, der stärkste Anstieg seit 1994,

das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland um 1,7% gesunken,

das Wachstum der ersten Volkswirtschaft in Europa ist in 2008 auf +1% gefallen, während es noch 2,6% in 2007 und 3% in 2006 betrug,

erzielt die France Champignon GmbH einen Umsatzanstieg von fast 7%. Dieser Anstieg ist die Resultante aus einem Rückgang der Verkaufsmengen um 11% und einem Anstieg der Verkaufspreise um 20%, auch darauf abzielend, das Niveau der Bruttomarge zu halten.

Gewinn- u. Verlustrechnung 2008
T€
2007
T€
Anmerkung
Umsatzerlöse 27.621,4 25.926,2 1
Einkauf u. Bestandsänderung - 26.609,3 - 24.641,9 2
Brutto Marge 1.012,1 1.284,3  
Gebühren Grüner Punkt - 142,3 - 294,6 3
Lagerkosten - 125,7 - 146,8  
Vereinbarungen zur Vertriebsunterstützung - 116,2 - 107,7 4
Netto Marge 627,9 735,2  
Personalkosten - 285,3 - 293,8 5
Strukturkosten - 218,8 - 219,0 6
Betriebsergebnis 123,8 222,4  
Finanzergebnis - 132,6 -171,5 7
Steuern - 2,8 - 19,2 8
Netto Ergebnis - 11,6 31,7  

1. Umsatz

Die Verkäufe von Dosen sind um 7,5% gestiegen und verzeichnen einen Umsatz von 17,8 Mio.€ in 2008 (16,6 Mio..€ in 2007). Der Anstieg des durchschnittlich veranschlagten Verkaufspreises von 21% gestattet es, den Rückgang der Absatzmengen mehr als zu kompensieren.

Das Niveau der Verkäufe an Waren in Gläsern ist ebenfalls ansteigend (+6,7%), mithin ein Umsatz 10,4 Mio.€ im Vergleich zu 9,7 Mio € in 2007. Die durchschnittlichen Verkaufspreise sind um fast 18% gestiegen wohingegen die Verkaufsmengen um 9,5% gefallen sind.

Es ist noch darauf hinzuweisen, dass der Anstieg des Umsatzes der Gesellschaft (+7%) leicht über dem Durchschnitt liegt, der für den deutschen Markt von Champignonkonserven zu verzeichnen ist (+6 %)

Der Konsum hat die Tendenz sich in Richtung von Eigenmarken und von Preiseingangsstufen zu entwickeln.

2.. Einkauf und Bestandsänderung

Der Einkauf steigt um fast 8%: die Unternehmen der Gruppe - Champiloire in Frankreich und Interchamp in Polen - , die exklusiven Lieferanten, haben den Anstieg ihrer Herstellungskosten auf den Abgabepreis an die deutsche Gesellschaft umgelegt.

Der Anstieg der Verkaufspreise ist derweilen unzureichend, um den Rückgang der Verkaufsmengen und den Anstieg der Einkaufspreise zu kompensieren; folglich ist die Bruttomarge leicht von 6,8% in 2007 auf 5,9% in 2008 zuruckgegangen.

3.. Gebühren für den Grünen Punkt

Die Lizenzgebühren für den Grünen Punkt werden entweder von der France Champignon GmbH oder von ihren Kunden entrichtet Soweit die Gesellschaft diese Gebühr bezahlt wird der Abgabepreis an den Kunden entsprechend erhöht. In 2008 ist die Minderung der Lizenzgebühren an die Tatsache gebunden, dass die Gebühren für den größten Kunden der Gesellschaft, die zuvor von der Gesellschaft entrichtet wurden, nunmehr von diesem Kunden direkt bezahlt werden.

4. Vereinbarungen zur Vertriebsunterstützung

In 2008 sind die Aktionen der Vertriebsunterstützung für die Produkte der France Champignon Gruppe im Vergleich zu 2007 leicht gestiegen (+ 0,4%).

5. Personalkosten

Die Personalkosten sind stabil. Die Beschäftigtenzahl der Gesellschaft beläuft sich auf 4 Mitarbeiter

6. Strukturkosten

Die Kosten der Verwaltungsstruktur der Gesellschaft beinhalten insbesondere die Miete und die übrigen Raumkosten des Büros in Düsseldorf, die Vertriebs- und Verwaltungskosten, die Kosten für Buchhaltung und Abschlussprüfung, die Kosten für Factoring und verschiedene laufende Kosten In 2007 waren unter den Strukturkosten Vertragsstrafen von 53 T€ erfasst worden. In 2008 beliefen sich die Kosten für Factoring auf 92 T€; sie betrugen 62 T€ in 2007 (Beginn des Factoring im Monat April).

7. Finanzergebnis

Die Einführung des Factoring hat es der Gesellschaft gestattet, seine Verbindlichkeiten gegenüber der Champiloire S.A zu reduzieren.

8. Steuern

In 2008 hat die Gesellschaft

eine Ertragsteuerbelastung von 14 T€ auf der Grundlage des Ergebnisses für 2008

eine Ertragsteuerentlastung in Höhe des Körperschaftsteuerguthabens von 11 T€, welches über die folgenden 10 Jahre ratierlich erstattet wird.

In 2007 waren in Folge einer steuerlichen Betriebsprüfung Nachzahlungen für 2006 und 2007 zu verzeichnen.

Ausblick

Der Ausblick für die Beschäftigung in 2009 berücksichtigt einen erneuten Rückgang der Mengen in Folge eines Rückgangs des Konsums auf dem örtlichen Markt, der seit dem Ende 2008 zu beobachten ist sowie der Nichterneuerung eines Kontraktes mit 1 Kunden des großflächigen Einzelhandels. Dieser Rückgang in den Mengen wird teilweise kompensiert werden durch eine günstige Auswirkung beim Preismix,

Die Entwicklung der Einkaufspreise dürfte es gestatten, das Betriebsergebnis auf dem Niveau von 2008 zu halten.

 

Düsseldorf, im Mai 2009

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2008

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVA

  31.12.2008
EUR
Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.149,07 4.269,13
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
Warenlager 237.379,32 119.158,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.391.676,48 524.331,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.433.123,50 1.952.892,81
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.363.875,56 2.565.648,73
  5.188.675,54 5.042.872,63
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 31.296,25 2.427.525,08
  5.457.351,11 7.589.556,20
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.119,14 3.535,30
  5.464.619,32 7.597.360,63

PASSIVA

   
  31.12.2008
EUR
Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 34.273,51 2.610,04
III. Jahresfehlbetrag (i. Vj. Jahresüberschuss) -11.575,95 31.663,47
  124.955,94 136.531,89
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Steuerrückstellungen 0,00 13.238,00
2. Sonstige Rückstellungen 230.767,68 212.146,80
  230.767,68 225.384,80
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60.510,05 40.795,69
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.787.813,03 6.897.930,69
3. Sonstige Verbindlichkeiten 260.572,62 296.717,56
- davon aus Steuern EUR 258.862,26 (i. Vj. EUR 296.504,01)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.200,00 (i. Vj. EUR 0,00)    
  5.108.895,70 7.235.443,94
  5.464.619,32 7.597.360,63

 

Düsseldorf, 28. Mai 2009

Geschäftsführung

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008

(Vorjahr zum Vergleich)

  2008
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 27.621.390,05 25.926.215,74
2 Sonstige betriebliche Erträge 209.030,22 328.245,15
  27.830.420,27 26.254.460,89
Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Waren 26.837.333,76 24.980.890,98
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 259.003,45 255.178,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 38.218,28 38.600,94
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.857,05 1.653,40
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 569.464,92 755.293,18
7 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.250,96 191.596,79
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 234.874,34 363.114,20
9.. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.080,57 51.326,47
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.875,35 19.245,00
11 Sonstige Steuern 620,00 418,00
12.. Jahresüberschuß -11.575,92 31.663,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2008

der FRANCE CHAMPIGNON GMBH DÜSSELDORF

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der France Champignon GmbH zum 31 Dezember 2008 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB wurden angewandt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs, 4 HGB) und den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen.

Die angewandten Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert übernommen worden

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Gegenstände werden linear, im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt

Die Vorräte werden mit den Einstandspreisen bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle übrigen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

  Gesamte Anschaffungs- und Herstellungskosten
T€
Zugänge des Geschäftsjahres
T€
Abschreibungen insgesamt
T€
Buchwert am Ende des Geschäftsjahres
T€
Buchwert am Ende des Vorjahres
T€
Abschreibungen des Geschäftsjahres
T€
Sachanlagen 59,1 0,1 56,0 3,1 4,3 1,8

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von 1.410 T€ enthalten

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen noch zu gewährende Rückvergütungen und Preisnachlässe auf Lieferungen des Geschäftsjahres. Darüber hinaus wurden Rückstellungen für die Kosten des Jahresabschlusses sowie für Urlaubsansprüche der Mitarbeiter gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem laufenden Verrechnungsverkehr.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den Verkauf von Champignonkonserven in Dosen, Gläsern und Tiefkühlverpackungen

4. Ergänzende Angaben

Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist

 

Herr Alain Chamla

bestellt..

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 4,0 Mitarbeiter.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, ist

 

Coopérative Agricole des Champignoniste Saumurois, Saumur, Frankreich.

 

Düsseldorf, 28. Mai 2009

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der France Champignon GmbH für das zum 31, Dezember 2008 endende Geschäftsjahr geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartung über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben der Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht vornehmlich auf der Basis von Stichproben beurteilt Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 2. Juni 2009

AUDIT EIDOS BERLIN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Goetz Martius, Wirtschaftsprüfer

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