Tobias Dannheimer GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Büchern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Schulze seit 8.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.09% | |
| 10.60% | |
| 7.34% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
18 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 18 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gastfreund GmbHKempten (Allgäu)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HandelsbilanzAktiva
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft Gastfreund GmbH mit Sitz in Kempten (Allgäu) ist im Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) unter HRB 11950 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gastfreund GmbH wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und ergänzenden Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaften für beschränkte Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen (§ 288 Abs. 2 HGB). B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden im Geschäftsjahr unverändert fortgeführt, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Die Bilanzierung und Bewertung beruht auf der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Umrechnung von Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs. Vom Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, d.h. mit den bei der Entwicklung anfallenden Aufwendungen (§ 255 Abs. 2a HGB), vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die noch in der Entwicklung befindlichen Vermögensgegenstände werden separat von den fertig erstellten ausgewiesen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens mit Nettoanschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis zu 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der planmäßigen Abschreibung liegen die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Die Waren sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Die Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Sonstige Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bewertet. Sämtliche Rückstellungen sind kurzfristig, es wird keine Abzinsung vorgenommen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden, welche dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zugeordnet sind, ermittelt, die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren umkehren. Eine insgesamt sich ergebende Steuerbelastung ist in der Bilanz als passive latente Steuer anzusetzen. Im Falle einer Steuerentlastung kann eine Bilanzierung der latenten Steuern erfolgen. In Ausübung des Aktivierungswahlrechts sind sich ergebende latente Steuern nicht in der Bilanz aufgeführt. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. C. Angaben zur Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens mit den Angaben gem. § 284 Abs 3 Satz 1 bis 3 HGB ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Ebenso haben die sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die gebuchten Kautionen in Höhe von TEuro 81,8 sind als langfristig anzusehen. Passiva Angabe Gesamtbetrag ausschüttungsgesperrter Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEuro 2.854,0. Er resultiert aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gliedern sich in 2023 wie folgt auf (in TEuro):
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestanden am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 1.123 (Vorjahr: TEuro 1.053), die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen sind. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt TEuro 256,5 (Vorjahr: TEuro 152,8) durch Sicherungsübereignung abgesichert. E. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 82 Arbeitnehmer beschäftigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 1.128.974,25 wird zu dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von Euro 9.900.430,46 hinzugerechnet. Der sich ergebende Saldo in Höhe von Euro 11.029.404,71 wird auf neue Rechnung vorgetragen. F. Entwicklungsbeeinträchtigende bzw. bestandsgefährdente Tatsachen Die Bilanzierung erfolgte unter der Going Concern Prämisse. Zwar ist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 bilanziell überschuldet, allerdings lediglich aufgrund der handelsrechtlichen Bilanzierung. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Kunden bei Vertragsbeginn in der Regel die Lizenzkosten für den gesamten Lizenzzeitraum entrichten, handelsrechtlich allerdings die Umsatzerlöse über den Lizenzzeitraum (i.d.R. 12-60 Monate) ratierlich realisiert werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung steht der Gesellschaft weiteres, verfügbares Mezzanine-Kapital zur Verfügung. Die Geschäftsführung geht aus heutiger Sicht in Verbindung mit ihr zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten auch bei erhöhter Planungsunsicherheit davon aus, dass die Finanzierung für 2024 und 2025 jederzeit gesichert ist.
Kempten (Allgäu), den 17. März 2025 Daniel Schulze sonstige Berichtsbestandteile
Kempten (Allgäu), den 17. März 2025 Daniel Schulze Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.03.2025 festgestellt. |
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