Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Haux-Life-Support GmbH
Auf der Hub 11, 76307 Karlsbad, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Haux seit 2.5.2007 | Geschäftsführer |
Torsten Haux seit 7.12.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 20.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haux-Life-Support GmbHKarlsbadJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der HAUX-LIFE-SUPPORT GmbHI. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die HAUX-LIFE-SUPPORT GmbH ist weltweit führend in der Herstellung von Druckkammersystemen für die Bereiche Medizintechnik, Pilotentraining, Tauchtechnik sowie Tief- und Tunnelbau. Die Kunden unseres Unternehmens erstrecken sich über den ganzen Globus, so dass der Exportanteil unserer Umsätze die Inlandsumsätze bei Weitem übersteigt. Die HAUX-LIFE-SUPPORT GmbH stellt ein klassisches mittelständisches Unternehmen in Deutschland dar, da sie konzernunabhängig ist und eine personalistische Gesellschafterstruktur besitzt. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,3 gesunken, nachdem es im Jahr 2022 um 1,8 % gestiegen ist sowie im Kalenderjahr 2021 um 2,7 % gestiegen ist (Quelle Statistisches Bundesamt). Im Jahreswirtschaftsbericht 2024 (Stand 21.02.2024) erwartete die Bundesregierung einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 um 0,2 %. Tatsächlich ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2024 nicht gestiegen, sondern mit -0,8 weiter gesunken (Quelle: Statistisches Bundesamt). Im Kalenderjahr 2023 hatte sich die Weltwirtschaft, trotz der hohen geopolitischen Risiken, aus dem Tal gekämpft und um ein verhaltenes, aber robustes, reales Wachstum von 3,9 % zugelegt. Die weltweite Umsatzentwicklung betrug im Jahr 2022 im Medizintechnikbereich nach einer Umfrage des BVMed, Bundesverband Medizintechnologie e.V., Berlin, ein Plus von 3,5 % und im darauffolgenden Jahr 2023 ein Plus von 6,4 %. Für das Jahr 2024 wird von einer moderaten Abschwächung auf geschätzt 3,5 % ausgegangen. II. Geschäftsverlauf und Erläuterungen zum Jahresergebnis im Jahre 2023 Das Geschäftsjahr 2023 war für die HAUX-LIFE-SUPPORT GmbH weiterhin von einem sehr stabilen Auftragseingang geprägt. Sich abzeichnende Marktveränderungen, soweit überhaupt erkennbar, konnten mehr als wettgemacht werden. Es kann für die HAUX-LIFE-SUPPORT GmbH festgestellt werden, dass im Grunde Marktverwerfungen in einzelnen Ländern, nicht entscheidend sind für die wirtschaftliche Gesamtentwicklung der HAUX-LIFE-SUPPORT GmbH. Denn unsere Auftraggeber sind weltweit vertreten und durch konsequente Bearbeitung der Märkte in Europa, Asien, Süd-Amerika, USA und Kanada ist es für unser Unternehmen tendenziell möglich, sich latent den Auswirkungen von einzelnen, negativen Markveränderungen zu entziehen. Weiterhin zeichnet sich ab, dass sich der stabile Auftragseingang aus 2023 auch im Jahr 2024, trotz des weiterhin währenden Krieges in der Ukraine und der sich teilweise weiter abzeichnenden marktpolitischen Restriktionen, insbesondere der USA und China, fortsetzen wird. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) des Unternehmens ist mit rd. 26,6 Mio. € nahezu auf dem hohen Niveau von 2022 geblieben (2022: 26,7 Mio. €). Die Materialaufwandsquote in Bezug zur Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr 2023 33,1 %, während diese im Vorjahr noch 37,9 % betrug. Die deutlich gesunkene Materialaufwandsquote zeigt sehr schön, dass die umfangreich eingeleiteten Maßnahmen zur Materialkostenoptimierung ihre Wirkung entfalten. Weiterhin macht sich das gute Wachstum des Afters Sales hier zusätzlich, positiv bemerkbar. Der Rohertrag der Gesellschaft liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 17,8 Mio. € über dem Vorjahresniveau (2022: 16,6 Mio. €). Der Personalaufwand erhöhte sich um 1,5 Mio. € auf 10,9 Mio. € im Vorjahresvergleich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund der deutlich verringerten Verkaufsprovisionen, im Vergleich zum Vorjahr, erniedrigt. Unser Jahresergebnis fällt im Geschäftsjahr 2023 mit 1.233 T€ erneut besser aus als im Geschäftsjahr 2022 mit 1.075 T€. Insgesamt ist festzustellen, dass wir auf ein weiter verbessertes Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 zurückblicken können, welches wir insgesamt als gut betrachten. III. Vermögens- und Kapitalstruktur Aus der Entwicklung der Bilanzsumme zum 31.12.2023 gegenüber 31.12.2022 wird deutlich, dass die Bilanzsumme sich erhöht hat. Dies ist insbesondere auf den Aufbau der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen bei gleichzeitigem Abbau der Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahresstichtag zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten erneut, weiter abgebaut werden. Für die Vorfinanzierung des Vorratsvermögens stehen ausreichende Kreditlinien der Gesellschaft, und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen zur Verfügung; außerdem werden - wie in den Vorjahren - durch die Gesellschafter neben Eigenkapital weiterhin Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt. Durch das positive Jahresergebnis besteht nun ein Eigenkapital in Höhe von rd. 12,5 Mio. €, so dass die Eigenkapitalquote 56,5 % zum 31.12.2023 beträgt und somit erneut gesteigert werden konnte. Die Eigenkapitalquote ist damit im Vergleich zu anderen mittelständischen Unternehmen mehr als ausreichend zu bezeichnen und macht deutlich, in welcher Stabilität die Finanzierung der Gesellschaft gesichert ist. IV. Finanzlage Bedingt u.a. durch den Aufbau der Vorräte und dem Abbau der Forderungen ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein positiver Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.209 T€. Investitionsmaßnahmen führten zu einem negativen Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von rd. -506 T€. Die Reduktion der Bankverbindlichkeiten führte zu einem negativen Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit von -454 T€, sodass der Finanzmittelfonds (flüssige Mittel) am Jahresende 813,8 T€ beträgt. Für die laufende Geschäftstätigkeit und Finanzierung des Projektgeschäftes sind ausreichende Kreditrahmen von Bankenseite gegeben, sodass die Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 damit jederzeit als stabil zu betrachten war. Wir konnten unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. V. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf einer nachhaltigen und langfristigen Entwicklung der finanziellen Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die üblichen, finanziellen Leistungsindikatoren heran. Der Rohertrag der Gesellschaft liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 17,8 Mio. € erneut deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Liquidität war jederzeit gegeben. VI. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und den Vorratsbestand gedeckt. VII. Ausblick und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Erkenntnis der Notwendigkeit eines leistungsfähigen, gut ausgestatteten Gesundheitswesens hat sich insbesondere im Ausland weiter durchgesetzt und führt zu weiteren Steigerungen von entsprechenden investiven Maßnahmen in allen Bereichen des Gesundheitswesens, insbesondere im Krankenhaus-/Klinik Bereich. Die Entwicklung des Bereichs After Sales ist aufgrund der gestiegenen Anforderungen im Bereich Regulatorik als sehr positiv zu bewerten, zudem generieren die in den letzten Jahren zahlreich gelieferten, medizinischen Druckkammersysteme regelmäßigen, zusätzlichen Wartungsbedarf. Dieser Effekt wird sich auch in Zukunft weiter fortsetzen, da die Lieferung von weiteren, bereits beauftragten, medizinischen Großsystemen in den nächsten Jahren ansteht. Aufgrund des vorliegenden Auftragsbestandes und bisherigem Geschäftsverlauf im Jahr 2024 rechnen wir mit einer weiter erhöhten Gesamtleistung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 sowie bei weiter optimierten Kostenstrukturen im Jahr 2024 mit einem Jahresergebnis, mindestens auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Ebenso wird nach dem derzeitigen Planungsstand für das zukünftige Geschäftsjahr 2025 eine Gesamtleistung, auf dem Niveau vom Geschäftsjahr 2024 angenommen und ein vergleichbar gutes Jahresergebnis angestrebt. Die Geschäftstätigkeit bringt mit sich, dass die Akquisitionsbemühungen um die Auftragserlangung neuer Projekte unverändert Bestand haben müssen. Risiken von rückläufigen Auftragseingängen sind für uns derzeit nicht erkennbar. Die Entwicklung der Auftragseingänge ist vielmehr weiterhin als positiv zu betrachten. Preisschwankungen im Materialeinkauf werden soweit möglich im Rahmen der Kalkulation berücksichtigt. Zudem werden unsere Anstrengungen im Bereich der Materialkostenoptimierungen weiterhin konsequent betrieben. Durch die Standardisierung von Baugruppen und Komponenten werden weitere Materialkostensenkungen angestrebt. Zur Erhöhung unserer Cyber-Security haben wir ein umfangreiches Investitionsprogramm für die Modernisierung unserer IT-Infrastruktur beschlossen und in die Wege geleitet. Dies beinhaltet unter anderem die komplette Erneuerung unserer Serverlandschaft sowie unserer Netzwerkinfrastruktur. Durch die weitere, konsequente Umsetzung der Funktionalitäten unseres neuen ERP-Systems konnte die dispositive Begleitung der Materialverfügbarkeiten bei den verschiedenen Projekten entscheidend verbessert werden. Weiterhin wird dadurch auch die Optimierung der Lagebestände, bei gleichzeitiger Erhaltung oder sogar Verbesserung der Materialversorgung, sichergestellt. Ebenfalls könnten Risiken noch durch sehr starke Währungsschwankungen bestehen, die sich auf die Ergebnisentwicklung niederschlagen. Risiken, die zu einer Bestandsgefährdung des Unternehmens führen könnten und die über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehen, sind der Geschäftsleitung nicht bekannt. Die Chancen der HAUX-LIFE-SUPPORT GmbH liegen insbesondere darin, dass auf dem Gebiet der Medizintechnik die Druckkammersysteme im Rahmen der medizinischen Forschung noch stärker Beachtung finden werden und die Behandlungsmethode von der Medizin weiter forciert wird. Als weiterer Trend im Bereich des medizinischen, klinischen Bereiches, zeichnet sich die Beschaffung von weiteren, insbesondere größeren 3Raum Druckkammersystemen ab. Hier konnten bereits erste Aufträge generiert werden. Auch dies wird als weitere Chance der HAUX-LIFE-SUPPORT GmbH für zukünftiges Wachstum gesehen.
Karlsbad, den 9. Dezember 2024 Die Geschäftsleitung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Haux-Life-Support GmbH, KarlsbadI. Allgemeine Angaben Die Haux-Life-Support GmbH mit Sitz in Karlsbad ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 360641 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz wurde entsprechend der Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung eines niedrigeren beizulegenden Wertes angesetzt worden. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten, wobei der niedrigste steuerlich zulässige Wert zum Ansatz kam, bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vom Wert der unfertigen Arbeiten wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB der Nettobetrag der erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt. Forderungen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Zur Berücksichtigung von Risiken wurden Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung mit 1% gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für geleistete Zahlungen, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Aufwand führen, gebildet. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der Wertdifferenz zum Bilanzstichtag für die handelsrechtlich höheren Buchwerte zum Erfüllungsbetrag als die steuerlich zulässigen Bilanzwerte gemäß § 6a EStG für die Pensionsverpflichtungen. Dabei wurde ein Steuersatz von 30,0% berücksichtigt. Der Ausweis der latenten Steuern in der GuV erfolgt unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 437 unterliegen einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Das Stammkapital beträgt 5.000.000,00 €. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Diese betragen zum Bilanzstichtag 2.805.421,00 €. Der Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten von Sachverständigen zu Grunde, die unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck einen Abzinsungssatz zur Diskontierung der Pensionsverpflichtungen von 1,82% sowie eine erwartete Dynamik von 2,00% während der Anwartschaftsphase zugrunde gelegt haben. Zukünftige Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn sowie der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt zum Bilanzstichtag 32.917,00 € (i. V. 150.806,00 €). Der Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Insgesamt unterliegen somit Beträge in Höhe von T€ 470 (i. V. T€ 602) einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Provisionszahlungen, Urlaubsverpflichtungen und Gewährleistungen gebildet. Diese wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden in der Bilanz mit den unfertigen Erzeugnissen verrechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern Höhe von 1.737.772,38 € (i. V. 1.842.146,89 €) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 134.589,68 € (i. V. 137.707,48 €) enthalten. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Fälligkeit der Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten teilen sich in folgende Restlaufzeiten auf:
Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stehen Sicherheiten in Form von Grundschulden einer im Besitz der Gesellschaft stehenden Immobilie in Höhe von 829,8 T€ sowie Ausfallbürgschaften in Höhe von 1.476,2 T€ gegenüber. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 310.057,71 € (i. V. 295.997,89 €) enthalten. Beteiligungen Angaben zu Beteiligungen unterbleiben nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von 30.995,35 € (i. V. 130,00 €) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von 39.543,91 € (i. V. 57.490,34 €) enthalten. In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 49.033,00 € (i. V. 46.708,00 €) enthalten. Haftungsverhältnisse Es besteht gegenüber der Volksbank Ettlingen eine selbstschuldnerische Bürgschaft bis zu einem Betrag in Höhe von 1.450.000,00 € sowie eine Bürgschaft zu Gunsten der Torsten und Jochen Haux Immobilienverwaltungs GbR. Die Bürgschaften dienen ausschließlich zur Sicherung der Ansprüche der Bank aus Darlehensverträgen. Eine drohende Inanspruchnahme der Bürgschaften für die Gesellschaft besteht nicht, da die Bürgschaft durch die Eintragung von Grundschulden ausreichend gesichert ist und zudem planmäßig an die Volksbank Ettlingen Tilgungs- und Zinsleistungen aus den Mietzahlungen der Gesellschaft bedient werden können. Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus diversen Miet- und Leasingverträgen, die jedoch aufgrund der vorliegenden gesetzlichen Kündigungsfristen keine wesentliche Bedeutung für die Finanzlage besitzen. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 131 (i. V. 118) Mitarbeiter (ohne gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter in Vorruhe- oder Altersteilzeitregelung und Auszubildende. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 7.474.068,01 € auf neue Rechnung vorzutragen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Torsten Haux, Wirtschaftsingenieur Herrn Jochen Haux, Ingenieur Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB werden unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.
Karlsbad, den 28. Juni 2024 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Haux-Life-Support GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haux-Life-Support GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haux-Life-Support GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende we sent liche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wer den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, den 11. Dezember 2024 Mauer
Unternehmensberatung GmbH
Stephan Mauer, Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Stefan Marx, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung beschließt, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 von 7.474.068,01 € auf neue Rechnung vorzutragen. Datum der FeststellungDer Jahresabschluss der Haux-Life-Support GmbH mit Sitz in Karlsbad zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. Dezember 2024 festgestellt. Anlagespiegel
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