Electronic Theatre Controls GmbH

Ohmstraße 1, 83607 Holzkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 140034
Vorher
KNS 0108 GmbHElectronic Theatre Controls Germany GmbH
Eingetragen
28.11.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung, Projektierung und Vertrieb von Hard- und Software-Systemen aller Art sowie Erbringung von Software- und sonstigen Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung, Anpassung und Pflege von Hard- und Software-Systemen für lichttechnische Erzeugnisse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
James R. Foster
seit 18.9.2025
Geschäftsführer
Julianne Cymbalak
seit 9.11.2017
Geschäftsführer
Richard L. Titus
seit 29.3.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Electronic Theatre Controls International Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Electronic Theatre Controls International Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Electronic Theatre Controls GmbH

Holzkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Electronic Theatre Controls GmbH, Holzkirchen

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 15,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 67.674,00 74.547,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 516.195,00 423.477,00
583.869,00 498.024,00
583.873,00 498.039,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.291.112,12 1.428.509,91
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.451.227,99 4.262.078,25
3. Geleistete Anzahlungen - 4.200,00
4. Erhaltene Anzahlungen - - 148.077,66
5.742.340,11 5.546.710,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.076.781,52 405.474,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.505.827,11 4.375.057,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 219.184,42 307.286,42
5.801.793,05 5.087.819,24
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 730.396,98 682.468,51
12.274.530,14 11.316.998,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.662,69 22.102,92
12.889.065,83 11.837.140,17

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.110.218,00 2.110.218,00
III. Gewinnvortrag 8.095.070,82 7.882.682,13
IV. Jahresüberschuss 393.082,11 212.388,69
10.623.370,93 10.230.288,82
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 42.575,00 41.472,00
2. Sonstige Rückstellungen 394.920,14 346.077,33
437.495,14 387.549,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 675.000,00 775.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 105.337,99 98.860,59
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 902.928,89 113.537,56
4. Sonstige Verbindlichkeiten 131.247,88 67.683,87
- davon aus Steuern: EUR 55.071,17 Vorjahr: EUR 56.536,42
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 10.709,72 Vorjahr: EUR 9.181,62
1.814.514,76 1.055.082,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 13.685,00 164.220,00
12.889.065,83 11.837.140,17

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Electronic Theatre Controls GmbH, Holzkirchen

01.01.2023 - 31.12.2023
01.01.2022 - 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 18.518.763,76 18.007.750,39
2. Sonstige betriebliche Erträge 43.940,66 30.589,00
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 28.744,12 Vorjahr: EUR 14.102,83
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.362.070,80 -10.307.897,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 44.901,86 - 104.001,59
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 4.188.448,38 - 4.025.218,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 686.425,35 - 657.300,19
- davon für Altersversorgung: EUR 21.032,88 Vorjahr: EUR EUR 22.983,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 88.553,00 - 80.692,71
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.691.684,17 - 2.586.294,46
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 8.357,69 Vorjahr: EUR 3.956,23
Betriebsergebnis 500.620,86 276.934,56
7. Zinsen und ähnliche Erträge 82.233,13 85.910,13
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 81.111,13 Vorjahr: EUR 81.111,13
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 24.955,08 - 27.259,44
Finanzergebnis 57.278,05 58.650,69
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 162.847,80 - 121.319,56
10. Ergebnis nach Steuern 395.051,11 214.265,69
11. Sonstige Steuern - 1.969,00 - 1.877,00
12. Jahresüberschuss 393.082,11 212.388,69

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Electronic Theatre Controls GmbH,Holzkirchen

1. Allgemeine Angaben

Alleiniger Gesellschafter der Electronic Theatre Controls GmbH ist die Electronic Theatre Controls International, Inc., mit Sitz in Middleton, Wisconsin, USA. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Holzkirchen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 140034 eingetragen. Der Jahresabschluss der Electronic Theatre Controls GmbH wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gliederungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs wurden beachtet (§§ 265 ff. HGB). Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige, betriebsgewöhnliche Abschreibungen vermindert. Deren Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegüter erfolgen im Berichtsjahr pro rata temporis ab dem Zeitpunkt des Zugangs. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 10 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Es wurden Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis einschließlich EUR 1.000 im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

2.2 Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren die Wiederbeschaffungskosten, bei den fertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, soweit sie Anzahlungen auf Vorräte betreffen, werden offen vom Posten "Vorräte" abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2.3 Passiva

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz (10-Jahres-Durchschnitt) abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von gleich oder kleiner einem Jahr wurden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden sowohl bei den Forderungen als auch bei den Verbindlichkeiten zu aktuellen Transaktionskursen abgewickelt. Die Umrechnung der kurzfristigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

3.1 Bilanz

3.1.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagespiegel.

3.1.2 Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände analog Vorjahr

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von rund 1 % des Nettoforderungsbetrages gebildet. Es bestehen, wie im Vorjahr, keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Höhe von TEUR 2.505 (Vj.: TEUR 1.338). Zudem besteht ein an die Gesellschafterin ausgegebenes Darlehen in der Höhe von TEUR 2.000 (Vj: TEUR 2.000), welches mit 4 % p.a. verzinst wird. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 0 zurückbezahlt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist der debitorische Kreditor Electronic Theatre Controls, Inc. in der Höhe von TEUR 1.470 enthalten, welcher aus einer Vorauszahlung aus Lieferungen und Leistungen stammt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen eine Körperschaft- und Gewerbesteuerforderung TEUR 127; (Vj.: TEUR 109) sowie geleistete Mietkautionen TEUR 170; (Vj.: TEUR 170).

3.1.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet bereits geleistete Versicherungsbeiträge, Reisekosten sowie Werbeaufwendungen in Höhe von TEUR 31 (Vj.: TEUR 22).

3.1.4 Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt EUR 25.000.

3.1.5 Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach der PUC-Methode (projected unit credit) ermittelt. Als Rechnungszins wurden 1,74% durchschnittlich auf sieben Jahre und 1,82 % durchschnittlich auf 10 Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren für erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen angenommen. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gehaltstrend von 3% ermittelt. Als Sterbetafeln wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck, Köln, zugrunde gelegt.

Der anteilige Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 97 (Vj.: TEUR 95) wurde mit dem Zeitwert in Höhe von TEUR 54 (Vj.: TEUR 52) des verpfändeten Anteils der Rückdeckungsversicherung saldiert, sodass ein Bilanzansatz in Höhe von TEUR 43 (Vj.: TEUR 41) bestehen bleibt. Der im Aktivwert enthaltene Ertrag (TEUR 2; Vj.: TEUR 2) aus verpfändeten Verträgen wurde mit dem Zinsaufwand (TEUR 2; Vj.: TEUR 2) der Pensionsrückstellung saldiert und unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Der beizulegende Zeitwert beinhaltet die gezahlten Beiträge einschließlich ggf. vorhandener Überschussanteile bis zum Ende des Bilanzstichtags. Dieser Wert stimmt mit dem steuerlichen Aktivwert (=Anschaffungskosten) überein, sodass kein ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB entsteht.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 0,05 (Vj.: TEUR 0,5).

Aus dem Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen zwischen einem Ansatz mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz ergibt sich ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von TEUR 0,05 (Vj.: TEUR 0,5) (vor Berücksichtigung passiver latenter Steuern). Dem ausschüttungsgesperrten Betrag stehen ausreichend frei verfügbare Rücklagen gegenüber. Eine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss von TEUR 392 (Vj.: TEUR 212) besteht daher nicht.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Gewährleistungen (TEUR 85 Vj.: TEUR 85), Personalrückstellungen (TEUR 120; Vj.: TEUR 50), Provisionen (TEUR 19; Vj.: TEUR 11) und Boni (TEUR 88; Vj.: TEUR 85), Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten (TEUR 40; Vj.: TEUR 35) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 8; Vj.: TEUR 47).

3.1.6 Verbindlichkeiten

Die Einzelbeträge und die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen und bestehen im Wesentlichen gegenüber der Gesellschafterin ETC Inc., Middleton, USA, in der Höhe von TEUR 903 (Vj.: TEUR 114).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 675 (Vj.: TEUR 775).

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen unter anderem aus Lohn- und Kirchensteuer TEUR 55 (Vj.: TEUR 57), Verbindlichkeiten für Sozialversicherung TEUR 10 (Vj.: TEUR 9).

3.1.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten betrugen am Bilanzstichtag TEUR 2.800 (Vj.: TEUR 3.300) und entfallen insbesondere auf Miet- und Leasingverträge für Geschäftsräume, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Kraftfahrzeuge.

3.2 Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 43 Vj. TEUR 31) betreffen im Wesentlichen Erträge aus Versicherungsentschädigungen und Kursdifferenzen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Messe, Vertrieb, Bewirtung (TEUR 326; Vj.: TEUR 277), Frachtkosten (TEUR 587; Vj.: TEUR 505), allgemeine Verwaltungskosten (TEUR 232; Vj.: TEUR 195), Reisekosten (TEUR 166; Vj.: TEUR 91) sowie Mietverpflichtungen für angemietete Räume (TEUR 732; Vj.: TEUR 748).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Abzinsung in Höhe von TEUR 2 (Vj.: TEUR 2) enthalten.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Geschäftsführung

Im Handelsregister sind Herr Richard L. Titus (President, Electronic Theatre Controls Inc., Middleton, USA) und Frau Julianne Cymbalak (Chief Operating Officer, Electronic Theatre Controls Inc., Middleton, USA) als Geschäftsführer mit Einzelvertretungsberechtigung eingetragen.

Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr keine Vergütung für ihre Tätigkeit bei der Electronic Theatre Controls GmbH erhalten.

4.2 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 54 Mitarbeiter (Angestellte) (Vj.: 54 Mitarbeiter) beschäftigt.

4.3 Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Electronic Theatre Controls Inc., USA, Middleton, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens in Middleton, USA, einsehbar.

4.4 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 393 (Vj.: TEUR 212) ab. Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Holzkirchen, den 31.März 2024

Electronic Theatre Controls GmbH, Holzkirchen

Julianne Cymbalak

Richard L. Titus

Anlagevermögen

Electronic Theatre Controls GmbH, Holzkirchen

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.790,00 - 30.611,00 16.179,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 233.431,00 6.128,00 7.479,00 232.080,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.141.017,00 168.857,00 46.811,00 1.263.063,00
Total Sachanlagen 1.374.448,00 174.985,00 54.290,00 1.495.143,00
Total Anlagevermögen 1.421.238,00 174.985,00 84.901,00 1.511.322,00
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.775,00 - 30.600,00 16.175,00
16.175,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 158.884,00 13.000,00 7.478,00 164.406,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 717.540,00 75.553,00 46.225,00 746.868,00
Total Sachanlagen 876.424,00 88.553,00 53.703,00 911.274,00
Total Anlagevermögen 923.199,00 88.553,00 84.303,00 927.449,00
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 15,00
4,00 15,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 67.674,00 74.547,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 516.195,00 423.477,00
Total Sachanlagen 583.869,00 498.024,00
Total Anlagevermögen 583.873,00 498.039,00

Verbindlichkeitsspiegel

Electronic Theatre Control GmbH, Holzkirchen

Verbindlichkeitspiegel im Geschäftsjahr 2023

Verbindlichkeiten Restlaufzeit kleiner 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit größer als 1 Jahr
EUR
davon größer als 5 Jahre
EUR
Gesamtbetrag
EUR
Gesicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 100.000,00 575.000,00 175.000,00 675.000,00 -
Vorjahr 100.000,00 675.000,00 350.000,00 775.000,00 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 105.337,99 105.337,99 -
Vorjahr 98.860,59 98.860,59 -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 902.928,89 902.928,89 -
Vorjahr 113.537,56 113.537,56 -
Sonstige Verbindlichkeiten 131.247,88 131.247,88 -
Vorjahr 67.683,87 67.683,87 -
davon aus Steuern 55.071,17 55.071,17 -
Vorjahr 56.536,42 56.536,42 -
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 10.709,72 10.709,72 -
Vorjahr 9.181,62 9.181,62 -
Summe 1.239.514,76 575.000,00 175.000,00 1.814.514,76 -
Summe Vorjahr 380.082,02 675.000,00 350.000,00 1.055.082,02 -

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Electronic Theatre Controls GmbH, Holzkirchen

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Electronic Theatre Controls GmbH ist Teil der globalen ETC-Gruppe unter Leitung der Electronic Theatre Controls Inc. in Middleton, Wisconsin, USA.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1975 durch Fred Foster wurde die Electronic Theatre Controls Inc. eines der führenden Unternehmen im Markt der Unterhaltungs- und Architekturbeleuchtung. Scheinwerfer, Lichtsteuerungs-Konsolen, Dimmer und Netzwerkkomponenten der ETC-Gruppe sind das Rückgrat von Beleuchtungssystemen für Veranstaltungsorte weltweit - von Schulen und Kirchen über Theater und TV-Studios bis zu Opernhäusern und Vergnügungsparks.

Die Electronic Theatre Controls GmbH (ETC GmbH) ist als Vertriebsgesellschaft innerhalb der ETC-Gruppe für die Märkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa verantwortlich. Die ETC GmbH ist dabei für den Vertrieb der ETC-Produkte verantwortlich, unterstützt durch geeignete Marketingaktivitäten, Produktschulungen sowie Projekt- und Servicedienstleistungen. Zudem lässt die Gesellschaft Produkte in Auftragsfertigung herstellen.

1.2. Forschung und Entwicklung

Die Electronic Theatre Controls Inc. betreibt für die Gesellschaft Forschung und Entwicklung von Produkten, für welche die ETC GmbH vier fest angestellte und mehrere externe Entwickler mit dem Schwerpunkt für Software-Entwicklung zur Verfügung stellt. Das Entwicklungsteam arbeitete in internationalen Projektgruppen der ETC-Gesellschaften zur Entwicklung neuer Lichtsteuersysteme im Veranstaltungsbereich. Die Gehaltskosten werden an die Muttergesellschaft Electronic Theatre Controls Inc. weiterberechnet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.1) BMWK, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Österreichs Wirtschaftsleistung schrumpfte im Jahr 2023 um 0,8 % (WIFO) bzw. 0,7 % (IHS). Damit entwickelte sich die Wirtschaft Österreichs deutlich schwächer als jene der Eurozone (Eurozonen-BIP: +0,6 % lt. WIFO) und sogar schlechter als jene Deutschlands (BIP DE: -0,3 % lt. WIFO).2)Wirtschaftskammer Österreich Dezember 2023

Der Markt in Russland wird seit dem Beginn der militärischen Invasion Russlands in die Ukraine nicht mehr beliefert.

Der Markt für Beleuchtungssysteme im Theater, Fernsehen und im Eventbereich ist weiterhin insbesondere durch die rasante Weiterentwicklung der LED-Technologie geprägt. Die LED-Technologie ruft auf mehreren Ebenen Veränderungen im Markt hervor. Zum einen erweitert die LED-Technik das Anwendungsspektrum der Scheinwerfer deutlich, zum anderen stellen LED-Scheinwerfer signifikant erhöhte Anforderungen an die Lichtsteuerung und sie erfordern keine zentrale Leistungselektronik mehr. Durch die anhaltend zunehmende Weiterentwicklung der LED-Technik kann auch ETC hiervon profitieren und sein Portfolio auch in 2023 weiter entsprechend optimieren. Insbesondere die folgenden LED Produkte wurde in 2023 neu auf den Markt gebracht: Source4WRD Color II, High End Systems Hyperstar, Source Four Mini und Irideon mit F-Drive-Kompatibilität und High End Systems Ministar. Im Rahmen energieeffizienter Lösungen gibt es von der öffentlichen Hand Fördermittel und strengere Vorgaben für die Betreiber von städtischen Theatern oder Landestheatern, wodurch innovative LED-Lösungen von der ETC GmbH gefragt sind.

2.2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

ETC Inc. ist einer der führenden Hersteller professioneller Lichtsteuersysteme, Lichterzeugung und Lichtversorgung von Bühnen und Räumen aller Art. Die ETC GmbH kann aufgrund der Qualität der Produkte und der angebotenen Services im Wettbewerb bestehen und konnte im Geschäftsjahr ihre bereits jetzt schon gute Position im Markt weiter festigen.

Auch in 2023 hat die ETC GmbH die Strategie verfolgt, Markanteile zu stabilisieren um so die Marke ETC in den Regionen zu festigen.

Die wesentlichen finanziellen Steuerungsgrößen der ETC GmbH sind die Umsatzrentabilität, die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Durch die Geschäftsführung werden keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens verwendet.

Die Umsatzrentabilität in 2023 wurde aufgrund des Transferpreismodells in der ETC-Unternehmensgruppe auf 3,1 % (Vj. 2,0 %) angepasst.

Das Projektgeschäft weist grundsätzlich Schwankungen auf, die nicht mit wirtschaftlichen Einflüssen erklärt werden können, sondern die vielmehr in der individuellen Natur der einzelnen Projekte und ihrer Rahmenbedingung zu suchen sind.

Zusammenfassend schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Ergebnis nach Steuern und sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 393 (Vj. TEUR 212) ab. Der Jahresüberschuss fiel damit um 3,8 % niedriger aus als budgetiert. Aufgrund der angepassten Verrechnungen im Konzern auf 3,1 % der Umsätze liegen Umsatzrentabilität und Jahresüberschuss unter der Erwartung des Vorjahres.

Analyse der Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind in 2023 um TEUR 511 auf TEUR 18.519 gestiegen. 34% der Umsätze entfallen auf das Projektgeschäft TEUR 6.368. 56% der Umsätze entfallen auf das Boxgeschäft TEUR 10.409. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf höhere Bestellmengen innerhalb der DACH-Region zurückzuführen.

Aus firmenpolitischen Gründen hat die ETC GmbH, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, ihr Russlandgeschäft schon in 2022 bis auf Weiteres komplett eingestellt. Davon betroffen sind alle Geschäfte mit der Russischen Föderation und Weißrussland. Die dadurch entstandenen Umsatzeinbußen wurden weitestgehend durch eine Umsatzsteigerung in den anderen Vertriebsregionen kompensiert.

Erträge aus weiterberechneten Personalkosten für internationale Entwicklungsprojekte der Muttergesellschaft werden in den sonstigen Erträgen gezeigt. Insgesamt sind damit die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, für uns im Rahmen der Erwartungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 44 Vj. TEUR 31) betreffen im Wesentlichen Erträge aus Versicherungsentschädigungen und Kursdifferenzen.

Der Materialaufwand ist trotz der höheren Umsatzerlöse leicht gesunken. Insgesamt sind die Materialaufwendungen damit um TEUR 5 auf TEUR 10.407 (Vj. TEUR 10.412) gesunken. Die Materialaufwandsquote ist aufgrund der Verrechnungspreise auf 56% gesunken

Der Personalaufwand ist durch höhere Gehälter, höhere Sozialabgaben, Bonuszahlungen und Provisionen um TEUR 192 auf TEUR 4.875 (VJ. 4.683) gestiegen.

Die Abschreibungen (TEUR 89 Vj. TEUR 81) haben sich aufgrund geringerer Investitionen in das Anlagevermögen verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.692, Vj. TEUR 2.587) sind etwas gestiegen; dies ist insbesondere auf höhere Miet-, Marketing-, Vertriebs-, Bezugs- und Reisekosten sowie höhere Fremdleistungen zurückzuführen. Die Reisekosten (TEUR 166, Vj. TEUR 91), Aufwendungen für externes Personal (TEUR 83, Vj. TEUR 74) Provisionen für Handelsvertreter (TEUR 43, Vj. TEUR 24), Rechtsberatung (TEUR 62; Vj. TEUR 31) sind deutlich gestiegen. Fremdleistungen (TEUR 170) sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Die Bezugskosten (TEUR 587, Vj. TEUR 505) sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Diese stellen zusammen mit den etwas gesunkenen Mietaufwendungen (TEUR 732; Vj. TEUR 748) die größten Kostenpositionen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen dar.

Das Finanzergebnis bewegt sich im Vergleich zum Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau. Sie haben sich um TEUR 2 von TEUR 59 auf TEUR 57 verringert.

Die Umsatzrentabilität entsprechend des Transferpreismodells innerhalb der ETC-Gruppe wurde auf 3,1 % vor Steuern (Vj.: 2,0 %) angehoben. Damit steigt auch aufgrund höherer Umsätze der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 393 (Vj. TEUR 212).

Analyse der Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt aufgrund der dargestellten Entwicklungen am Ende des Geschäftsjahres TEUR 12.888 (Vj. TEUR 11.837) und ist zu ungefähr 95,2 % (Vj. 95,8 %) in kurzfristigem Vermögen gebunden.

Der Vorratsbestand hat sich um TEUR 195 auf TEUR 5.742 (Vj. TEUR 5.547) erhöht. Der Anstieg ist auf den Auftragsbestand des Kunden Meyer-Werft zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag um TEUR 671 gestiegen (Geschäftsjahr TEUR 1.077, Vj. TEUR 405). Es wurden keine Wertberichtigungen (Vj. TEUR 21) vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Anstieg im Geschäftsjahr ist im Wesentlichen auf den debitorische Kreditor Electronic Theatre Controls, Inc. in der Höhe von TEUR 1.470 zurückzuführen, welcher aus einer Vorauszahlung aus Lieferungen und Leistungen stammt.

Das Eigenkapital erhöhte in 2023 aufgrund des erzielten Jahresüberschusses auf TEUR 10.623. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Stichtag ca. 82,4 % (Vj. 86,4 %).

Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 437 (Vj. TEUR 388) und umfassen alle nach kaufmännischer Beurteilung wesentlichen Verpflichtungen und Risiken. Die Rückstellungen betreff im Wesentlichen die Gewährleistungsrückstellung in der Höhe von TEUR 85 (Vj: TEUR 85) und die sonstigen Rückstellungen in der Höhe von TEUR 102 (Vj: TEUR 126).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 105 (Vj. TEUR 99). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Stichtag in Höhe von TEUR 903 (Vj. TEUR 114).

Analyse der Finanzlage

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 188 und ist im Wesentlichen beeinflusst aus dem Periodengewinn, der Erhöhung der Rückstellungen, der Erhöhung der Vorräte, der Verringerung der Verbindlichkeiten, der Erhöhung der Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen und der Erhöhung der Abschreibungen auf Anlagevermögen.

Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in das Anlagevermögen (TEUR -175) ist vorwiegend von Investitionen in IT-Equipment geprägt.

Finanzierungstätigkeiten in Höhe von TEUR 27 ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aus Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 25 sowie teilweiser Tilgung des 2020 aufgenommenen KfW-Darlehens in Höhe von TEUR 100. Zinserträge in Höhe von TEUR 81 (Vj. TEUR 81) ergeben sich auf das ausgereichte Darlehen an ETC Inc. in Höhe von TEUR 2.000.

Insgesamt erhöhten sich die flüssigen Mittel -zum Bilanzstichtag um TEUR 48 auf TEUR 730.

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer guten Liquiditätslage zu jeder Zeit in der Lage gewesen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt war im Geschäftsjahr 2023 eine positive Entwicklung zur Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage zu verzeichnen. Die Geschäftsführung beurteilt das Geschäftsjahr in Anbetracht der Umstände und den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine als positiv.

3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Die Gesellschaft sieht folgende Risiken:

Da die ETC GmbH im Wesentlichen eine Vertriebsgesellschaft für Produkte der Electronic Theatre Control Inc., Middleton, USA, ist, die sowohl in den USA als auch weltweit erfolgreich agiert, ist die Entwicklung der Gesellschaft von der Gesamtentwicklung der ETC-Gruppe abhängig.

Rußland-/ Ukrainekrieg

Die aktuelle Situation ist bedingt durch den Krieg in der Ukraine für alle Branchen eine Herausforderung, hiervon bleibt auch die Electronic Theatre Controls GmbH nicht verschont. Die Auswirkungen des Krieges bleiben weiterhin bestehen und haben so Einfluss auf die Prognosen und Ziele unseres Unternehmens genommen. In Russland und Belarus werden 2023 und auf nicht absehbare Zeit keine Geschäfte möglich sein.

Marktrisiko

Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich der Krieg in der Ukraine auf andere Länder Osteuropas in wirtschaftlicher Hinsicht auswirken wird. Grundsätzlich sehen wir in Osteuropa ein gutes Wachstumspotenzial, welches ETC ausbauen wird.

Gewährleistungsrisiken

Gewährleistungsrisiken bestehen nur für die nicht von der ETC Inc. bezogenen Produkte, die einen sehr geringen Anteil am Gesamtvolumen haben, da die übrigen Gewährleistungsfälle an die Muttergesellschaft weitergereicht werden. Daher wird das Risiko als gering eingeschätzt.

Beschaffungsrisiken

Durch die langen Lieferwege per Luftweg oder Seeweg besteht grundsätzlich ein gewisses Risiko etwaiger Lieferengpässe. Diesem wird jedoch durch ein europäisches Zentrallager in Holland und seit Mitte 2019 durch ein weiteres Zentrallager in Irschenberg sowie durch effektives Materialmanagement in Holzkirchen entgegengewirkt. Die im Zuge der durch den Krieg in der Ukraine gestiegenen Transportkosten sowie gestiegenen Rohstoffpreisen wird durch Preissteigerungen der ETC-Produkte an Kunden entgegengewirkt.

Lieferengpässe bei Halbleiterbauelementen

Grundsätzlich war auch ETC von den weltweiten Lieferengpässen bei Halbleiterbauelementen betroffen, die sich zum einen durch eine verzögerte Auslieferung bemerkbar machen kann, als auch durch eine Preissteigerung bestimmter Halbleiterbauelemente. Beide Effekte werden zu einem erhöhten Kommunikationsaufwand mit Kunden und Lieferanten führen, jedoch sind keine nennenswerten negativen Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung zu erwarten. ETC hat durch die Neuentwicklung von Schlüsselkomponenten in ihren Produkten die Verfügbarkeit von schwer verfügbaren Halbleiterbauelementen erfolgreich entgegengewirkt.

Technologierisiken

Um dem Risiko des schnellen Fortschritts in der technologischen Entwicklung zu begegnen, investiert die ETC Inc. erhebliche Beträge für die globale Produktentwicklung und bringt beständig Innovationen auf den Markt. Sie hat in der Beleuchtungsindustrie für Theater und TV-Studios eine führende Position und gilt als Vorreiter für neue Technologien insbesondere im Bereich LED. Jede neue Technologie beinhaltet auch das Risiko, dass die Marktakzeptanz durch die Kunden nicht im gewünschten Tempo erfolgt, sodass gegebenenfalls mit anfallenden Einführungskosten sowie ausbleibenden Erträgen über einen längeren Zeitraum gerechnet werden muss.

Währungsrisiken

Der Verkauf der Waren erfolgt nahezu ausschließlich in EUR, nur in geringem Umfang erfolgt die Fakturierung in US-Dollar. Das Risiko aus Wechselkursänderungen wird daher als gering eingeschätzt.

Liquiditätsrisiko

Auch in 2023 wurden Lieferungen nach Osteuropa und in die Türkei bei Bedarf durch Vorauskassevereinbarungen abgesichert. Es wurden in 2023 keine Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar.

Zusammengefasst sieht die Geschäftsführung derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Es werden folgende Chancen gesehen:

Die Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zu den Händlern sowie die Erschließung neuer Märkte innerhalb der Beleuchtungsindustrie werden in den zukünftigen Geschäftsjahren weiter fortgesetzt. Auch für 2023 sind wieder zahlreiche Produktschulungen und Trainings geplant, die jetzt wieder vermehrt persönlich stattfinden. Hierdurch soll der Bedarf für neue und bestehende Produkte bei den Endkunden geweckt und somit die erfolgreiche Vermarktung der Produkte ermöglicht werden. ETC bietet ein vollständiges Portfolio für die Beleuchtung in Veranstaltungsspielstätten an und hebt sich dadurch von Mitbewerbern ab.

Die Muttergesellschaft ETC Inc. hat auch in 2023 Investitionen in Forschung und Entwicklung von innovativen, umweltfreundlichen und energiesparenden Produkten sowie neuen Techniken wie LED getätigt, die es der ETC GmbH ermöglichen, auf dem europäischen Markt die Kunden mit einer breiten Produktpalette zu bedienen und auch weiterhin konkurrenzfähig agieren zu können. Insbesondere erwartet ETC durch den Ausbau der ETC-LED-Produktpalette und deren technischer Integration in die Gesamtproduktpalette weiterhin eine zunehmende starke Markposition.

Unsere Prognosen für das Folgejahr fallen wie folgt aus:

Aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022 hatte sich die ETC GmbH entschieden, ihr Geschäft in Russland und Weißrussland bis auf weiteres einzustellen. Entsprechende Umsatzeinbußen sind zu erwarten und sollen durch verstärkte Aktivitäten in anderen Märkten und Regionen Zug um Zug kompensiert werden.

Das Geschäft hat sich in Deutschland in 2023 trotz des Krieges gut entwickelt.

Die ETC GmbH schätzt ihre Marktposition als sehr gut und im Bereich Eventbeleuchtung und führend in ihrer Vertriebsregion ein. Dies stellt eine exzellente Ausgangsposition für das Geschäftsjahr 2024 dar. Führende Theater in der Vertriebsregion gehören ebenso wie eine Vielzahl regionaler Spielstätten zu den Kunden von ETC. Die ETC GmbH wird ihre Marktstellung weiter festigen. Die Produktpalette High End Systems und die Architektur-Produkte erschließen weiterhin ein besonderes Wachstumspotenzial.

Das Management geht davon aus, dass in den zukünftigen Geschäftsjahren durch die Erschließung neuer Märkte das Umsatzniveau vor der COVID-19-Pandemie und vor dem Krieg in der Ukraine Schritt für Schritt wieder erreicht werden kann und weiterhin positive Ergebnisse erzielt werden können.

Prognosen für finanzielle Leistungsindikatoren jeweils mit einem Prognosezeitraum von einem Jahr:

Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von EUR 18 Mio. Entsprechend der Transferpreisverrechnung geht die Gesellschaft von einer entsprechenden Umsatzrentabilität (vor Zinsen und Steuern) von 3,1 % sowie einem leicht positiven Jahresüberschuss aus.

Die Hoffnung auf eine Aufhellung der Weltwirtschaft und etwas stärkeres Wachstum sind durch die Russland-/Ukrainekrise weiterhin stark getrübt. Unsere Geschäftsprognosen sind daher mit Unsicherheit behaftet, die zu einer Abweichung der erwarteten Ergebnisse von den tatsächlichen Resultaten führen könnten.

 

Holzkirchen, den 31. März 2024

Electronic Theatre Controls GmbH

Julianne Cymbalak

Richard L. Titus

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Electronic Theatre Controls GmbH, Holzkirchen

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Electronic Theatre Controls GmbH, Holzkirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Electronic Theatre Controls GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 2. Mai 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Braunschläger, Wirtschaftsprüfer

Werner, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsdatum : 30.08.2024

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