Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 24532
Vorher
S & L Kirchberg GmbH
Eingetragen
27.11.2008
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungSpeditionen
Gegenstand
Durchführung internationaler Transportund Speditionsdienstleistungen für Dritte, Lagerei, Logistik und Abfertigungsspedition

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Schmidt
seit 5.4.2022
Geschäftsführer
Doreen Paesold-Runge
seit 19.1.2018
Geschäftsführer
Uwe Qualitz
seit 13.9.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

34.90% identifiziert65.11% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
17.45%
17.45%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
WP Holding GmbHEigenbeteiligung
42.32%
WP Holding GmbHEigenbeteiligung
22.79%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WP Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WP Holding GmbH

Zwickau

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

A. Berichterstattung nach § 289 HGB

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Branche

Nach der rezessiven Entwicklung im Jahr 2020 verzeichnete die deutsche Wirtschaft unter dem Eindruck der Corona-Pandemie zum Jahresbeginn 2021 zunächst einen weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung, bevor im Frühjahr und Sommer eine Erholung einsetzte.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im 1. Quartal 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal noch um 3,2 %, bevor es - nach dem starken Rückgang im Vorjahresquartal - im 2. Quartal 2021 um 10,4 % anstieg. Im 3. Quartal 2021 fiel es 2,5 % höher aus als im entsprechenden Vorjahresquartal.

In nahezu allen Wirtschaftsbereichen stieg die Bruttowertschöpfung nach Rückgängen im 1. Quartal 2021 in den beiden Folgequartalen gegenüber den entsprechenden Vorjahresquartalen an. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Lockerungen im Rahmen der Corona-Pandemie legten ab dem 2. Quartal 2021 auch die privaten Konsumausgaben wieder zu. Die wirtschaftliche Erholung spiegelte sich im 1. Halbjahr 2021 in einem Anstieg der Verkehrsnachfrage wider. So erhöhte sich die in Deutschland im Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsgüterverkehr beförderte Gütermenge im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 insgesamt um rund 2,1 % auf knapp 1,8 Mrd. t; die Verkehrsleistung im Inland legte um rund 6,5 % auf rund 229,6 Mrd. tkm zu (ohne Straßengüterverkehr gebietsfremder Fahrzeuge in Deutschland). Der Straßengüterverkehr wies dabei von allen Landverkehrsträgern die geringsten Leistungszuwächse auf (+3,0 %) - allerdings hatte er im Gesamtjahr 2020 auch die geringsten Rückgänge zu verzeichnen. Der Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen war in der ersten Jahreshälfte 2021 durch Leistungszuwächse im gewerblichen Verkehr (+4,6 %) und Rückgänge im Werkverkehr (-5,3 %) geprägt. Positive Impulse kamen u.a. aus dem weiterhin boomenden Online-Handel. Die höchsten prozentualen Zuwächse verzeichneten die grenzüberschreitenden Verkehre, die im Jahr 2020 noch hohe Rückgänge verbucht hatten. Nach Aufhebung der Mitte Februar 2021 vorübergehend eingeführten Grenzkontrollen zu Tschechien und Österreich wurde im weiteren Jahresverlauf 2021 kaum noch von Behinderungen im grenzüberschreitenden Verkehr berichtet, die im Zusammenhang mit Corona-Schutzmaßnahmen standen. Im Einklang mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung haben sich im Rahmen von Befragungen des Bundesamtes die Einschätzungen der im Straßengüterverkehr tätigen Unternehmen in Bezug auf deren Auftrags-, Ertrags- und Liquiditätslage im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2021 in der Tendenz insgesamt verbessert. Allerdings ließ der hohe nationale und internationale Wettbewerbsdruck - insbesondere zu Beginn des Jahres 2021 - trotz eines deutlichen Anstiegs der Kraftstoffkosten und weiter steigender Personalaufwendungen nur moderate Entgeltsteigerungen zu. Die Anzahl der Insolvenzen sank in der ersten Jahreshälfte 2021 - dank Aussetzung der Insolvenzantragspflicht - auf den niedrigsten Stand seit Jahren. Nach den starken Rückgängen im Vorjahr nahmen im Jahr 2021 die Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen und Lastkraftwagen wieder zu; sie reichten jedoch bei weitem nicht an die Werte des Jahres 2019 heran.

Das Bundesamt für Güterverkehr hat auf Grundlage der digitalen Prozessdaten aus der Lkw-Mauterhebung einen sogenannten Lkw-Maut-Fahrleistungsindex entwickelt, der den Verlauf der Fahrleistung für vergleichbare Basismerkmale angibt und strukturelle Änderungen, etwa durch Ausweitungen der Mautpflicht, weitestgehend ausschließt. Aufgrund seiner frühen Verfügbarkeit und hohen Datenqualität weist der Lkw- Maut-Fahrleistungsindex sowohl für verkehrliche als auch konjunkturelle Analysen eine hohe Aussagekraft auf. Die Saisonwerte erreichten im Februar 2020 mit 115,9 ihren bis dahin höchsten Stand. Unter dem Einfluss der Corona-Krise folgte im März und insbesondere im April 2020 ein hoher Einbruch des Lkw-Maut-Fahrleistungsindex. Mit 97,5 fiel der kalender- und saisonbereinigte Indexwert im April 2020 auf den niedrigsten Stand im gesamten Betrachtungszeitraum. Seitdem haben sich die Indexwerte schrittweise wieder erholt und zwischenzeitlich das Vorkrisenniveau übertroffen; im Dezember 2020 erreichte der kalender- und saisonbereinigte Wert mit 118,4 den höchsten, im März 2021 mit 118,2 den zweithöchsten Stand im gesamten Betrachtungszeitraum. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang bis auf einen Wert von 112,9 im August 2021, wies der kalender- und saisonbereinigte Fahrleistungsindex in den letzten Monaten des Jahres 2021 erneut eine steigende Tendenz auf. Im Dezember 2021 erreichte er mit einem Wert von 117,9 den dritthöchsten Stand im gesamten Betrachtungszeitraum.

Maßgeblich für die Zuwächse im Straßengüterverkehr waren im Halbjahresvergleich vor allem höhere Aufkommen in der volumenträchtigen Güterabteilung "Erze, Steine und Erden u.ä." (+3,0 %) sowie vor dem Hintergrund eines anhaltenden Booms im Online-Handel, der durch die Corona-Pandemie weiteren Schub erhielt, Zunahmen bei Post- und Paketsendungen (+20,9 %) und beim Sammelgut (+8,9 %). Deutlichere Aufkommensrückgänge zeigten sich im Straßengüterverkehr im Vergleichszeitraum hingegen bei chemischen Erzeugnissen (-5,0 %) sowie sonstigen Mineralerzeugnissen (-8,1 %), unter die u.a. Glas und Zement fallen.

Der Anteil umweltfreundlicherer Lastkraftwagen an den mautpflichtigen Fahrleistungen legte im Jahr 2021, wie in den Vorjahren, weiter zu. Der Fahrleistungsanteil von Euro VI-Fahrzeugen an den Gesamtfahrleistungen erhöhte sich nationalitätenübergreifend von rund 82,5 % im Jahr 2020 um rund 4,2 Prozentpunkte auf rund 86,7 % im Jahr 2021.

Im Einklang mit der eingangs skizzierten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung haben sich im Rahmen von Befragungen des Bundesamtes die Einschätzungen der im Straßengüterverkehr tätigen Unternehmen in Bezug auf deren Auftrags-, Ertrags- und Liquiditätslage im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2021 in der Tendenz insgesamt verbessert. Die jeweiligen Anteile der Befragten, die über eine schlechte Lage klagten, gingen entsprechend zurück. Von einer schlechten Auftragslage sprachen zum Ende der ersten Jahreshälfte 2021 in der Hauptsache noch Güterkraftverkehrsunternehmen, die schwerpunktmäßig Beförderungsleistungen für Branchen erbringen, die weiterhin stark von den hoheitlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und den damit verbundenen weitreichenden Einschränkungen betroffen waren, wie beispielsweise der Messe- und Eventbereich. Nachdem die Beförderungsentgelte im Straßengüterverkehr im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich annähernd stagniert hatten, wiesen sie im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2021 ebenfalls wieder eine positive Entwicklungstendenz auf. Letztere stand nach Angaben befragter Unternehmen jedoch insbesondere zu Beginn des Jahres noch wesentlich unter dem Einfluss der schwachen Entwicklung in einzelnen Branchen und einem hohen nationalen und internationalen Wettbewerbs- und Preisdruck, der durch mittel- und osteuropäische Transport- und Logistikdienstleister forciert wurde. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die Erzeugerpreise im Wirtschaftszweig "Güterbeförderungen im Straßenverkehr" in den ersten beiden Quartalen 2021 im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen um rund 0,2 % bzw. rund 1,7 % zu.

Nachdem die Preise für Dieselkraftstoff im Jahr 2020 zwischenzeitlich stark gesunken waren und im Durchschnitt um rund 13,4 % unter dem Jahresdurchschnitt 2019 lagen, wiesen sie seit dem 4. Quartal 2020 wieder eine steigende Tendenz auf, die sich im Jahr 2021 verstärkt fortsetzte. Die Preise für Dieselkraftstoff lagen bei Abgabe an Großverbraucher im Jahr 2021 im Durchschnitt um knapp 26,0 % über dem Jahresdurchschnitt 2020. Neben der allgemeinen Erholung der Rohölmärkte kam dabei die seit Jahresbeginn 2021 wirksame CO 2 -Bepreisung von Kraftstoffen zum Tragen. Zwar greifen diesbezüglich zumeist die vereinbarten Dieselpreisgleitklauseln, in der Regel jedoch erst mit zeitlicher Verzögerung.

Neben dem deutlichen Anstieg der Kraftstoffkosten sahen sich Unternehmen des deutschen Güterkraftverkehrs- und Speditionsgewerbes mit weiterhin steigenden Personalaufwendungen konfrontiert. Angesichts des erklärten Ziels vieler Unternehmen, ihr Fahr- und Fachpersonal halten zu wollen, seien Lohnkürzungen praktisch ausgeschlossen. Der wahrgenommene Mangel an qualifizierten Fahrerinnen und Fahrern sowie weiteren Fachkräften zählt zu den zentralen Herausforderungen im deutschen Güterkraftverkehrsgewerbe.

Nach den starken Rückgängen im Vorjahr war im Jahr 2021 zwar insgesamt wieder eine Zunahme der Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen und Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5 t zu verzeichnen. Allerdings reichten die Neuzulassungen bei weitem nicht an die Werte des Jahres 2019 heran. Stark beeinträchtigt wurde die Entwicklung der Neuzulassungen seit Beginn des Jahres 2021 durch teils erhebliche Verfügbarkeitsprobleme bei den Fahrzeug- und Aufbauherstellern. Aufgrund von Friktionen in den globalen Lieferketten und Produktionsunterbrechungen aufgrund von Lieferengpässen bei elektronischen Bauteilen und Mikrochips aus Fernost verlängerten sich die Warte- und Lieferzeiten um mehrere Wochen, in Spezialgebieten um mehrere Monate.

2. Geschäftsverlauf von ausgewählten Konzerngesellschaften bezogen auf Einzelabschlussebene

2.1 WP Spedition GmbH 2021

Durch die Entwicklung, Beratung und Umsetzung durchgängiger Transport- und Logistikkonzepte, die gemeinsam mit unseren Kunden erarbeitet wurden, haben wir in den letzten Jahren einen umfangreichen Kundenstamm aus verschiedenen Branchen gewinnen und binden können. Dies stellt eine wichtige Komponente für die erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden dar. Auftretende Aufkommensschwankungen können wir im Rahmen unserer bestehenden Kooperationen im Stückgutbereich besser ausgleichen. Außerdem setzen wir auf die Auslastung durch Zukäufe von Umsätzen aus dem Spotgeschäft, welche sich in 2021 durch fehlende Transportkapazitäten am Markt schwierig umsetzen ließen. Der Einsatz der eigenen Fahrzeuge beginnt in den Vordergrund zu rücken um die Kundentreue qualitativ hochwertig halten zu können. Die steigenden Anforderungen bewältigen wir durch Flexibilität und stetige Erweiterung unseres Fuhrparkes sowie Weiterentwicklung der IT-Technik im Bereich Speditionssoftware und Telematik Systeme. Für unsere Kunden steht ein Kundenportal zur Verfügung, auf welchem die Transportaufträge schnell und flexibel einpflegt werden können. In 2021 erfolgte eine Umsatzreduzierung von TEUR 6.725, dies entspricht einer Reduzierung gegenüber dem Vorjahr um 6,4 %. Gründe für die Umsatzreduzierung sind die Halbleiterkrise im Automobilsektor ab dem 2. Halbjahr 2021 sowie Kundenverluste. Ein Großteil des Umsatzverlustes ist auf den Transport der Ware aus unserem Logistikbereich sowie der Sparte Gebietsspedition zurück zu führen. Im Bereich der sonstigen Transportkunden konnten wir neue Kunden gewinnen, mit denen wir mit kleinen Volumina in 2021 starteten.

Die Materialaufwendungen sanken in 2021 um TEUR 6.203. Hauptgrund war hierbei der Einkauf von Speditionsleistungen, da diese am Markt kaum zur Verfügung standen und aufgrund des Umsatzverlustes nicht benötigt wurden. Die Kosten für die LKW lagen aufgrund der neuen Fahrzeugflotte und Vollleasingverträgen auf einem niedrigen Niveau, gemessen an der Fahrzeugzahl. Im Gegensatz dazu stiegen die Kosten für Auflieger und Anhänger, da deren Zahl konstant blieb bzw. sich erhöhte. Aufgrund der Auslastungen und des Alters eines Teils der Auflieger stiegen die Reparaturkosten. Durch Schulungen des Fahrpersonals im Hinblick auf eine kraftstoffsparende Fahrweise und die Geschwindigkeitsreduzierung unserer Fuhrparkflotte konnten wir den Dieselverbrauch bezogen auf die einzelnen Fahrzeuge senken bzw. konstant halten.

Die Personalkosten stiegen um TEUR 89 an. Es wurden Lohnanpassungen vorgenommen, um aufgrund des Fahrermangels konkurrenzfähig zu bleiben und die langjährigen Zugehörigkeiten zu honorieren.

Unser Dienstleistungsbereich erstreckt sich von internationaler Spedition, Lagerung, Kommissionierung sowie Projektlogistik bis hin zu ergänzenden Dienstleistungen. Es existiert ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem. Es erfüllt einerseits die Anforderungen der ISO 14001, andererseits ist das darin enthaltene Qualitätsmanagementsystem gemäß der internationalen Norm ISO 9001-2000 zertifiziert. Die Einhaltung der maßgebenden Umweltvorschriften wird laufend durch einen Umweltbeauftragten überprüft.

Die Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 3.077 betreffen die Anschaffung von Aufliegern und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Bereich Fuhrpark handelt es sich hauptsächlich um Ersatzbeschaffungen, die dringend aufgrund des Alters der Auflieger vorgenommen werden mussten.

Die WP Spedition GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 733 Mitarbeiter. Der Arbeitsschutz wird von einem Arbeitsschutzbeauftragten wahrgenommen, der regelmäßig Einweisungen und Belehrungen des Fahr- und Lagerpersonals durchführt und die Einhaltung überprüft. Wir unterzogen uns in 2021 einem Wiederholungsaudit zum Arbeitsschutzmanagementaudit und schlossen dieses mit erfolgreicher Zertifizierung ab. Mit der Etablierung des Arbeitsschutzmanagements gehen wir weit über die Erfüllung der gesetzlichen Pflichten hinaus und setzen auf eine nachhaltig wirksam gesteuerte systematische Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in die eigene Unternehmenspolitik. Die konsequente Erweiterung unseres umfangreichen Qualitäts-, Risiko- und Sicherheitsmanagements um diesen Baustein unterstreicht unseren hohen Anspruch an uns selbst sowie unser starkes Verantwortungsbewusstsein im Rahmen unserer Arbeitgeberfunktion. Im Jahr 2021 bildeten wir weiterhin Berufskraftfahrer aus, um so den Nachwuchsproblemen entgegenzuwirken. Es wird aber immer schwieriger, geeignete Bewerber zu finden. Um Schäden entgegenzuwirken erhöhen wir ständig unser Schulungsangebot durch Präventionsmaßnahmen für unser Fahrpersonal.

2.2 WP Logistik GmbH

Die WP Logistik GmbH ist vorwiegend im Logistikbereich für die Fahrzeugindustrie tätig. An unserem Logistikstandort in Ottendorf-Okrilla betreuen wir einen namhaften Kunden aus der Lebensmittelindustrie sowie einen weiteren Kunden aus dem Bereich Tec-Industrie. In 2021 erhöhte sich unser Gesamtumsatz um TEUR 5.358 auf TEUR 37.654, dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 16,6 %. Gründe für die Umsatzerhöhung sind ein Neugeschäft im Bereich Airbag Lagerung- und Kommissionierung. Im Räder- und Reifengeschäft mussten wir einen Umsatz- und Stückzahlenrückgang aufgrund der enormen Halbleiter- und Rohstoffkrise verzeichnen. Die Stückzahlen lagen auf dem tiefsten Stand seit mehreren Jahren. Die Personalkosten stiegen dennoch um TEUR 873 gegenüber dem Vorjahr aufgrund des neuen Standortes Ottendorf sowie durch Lohn- und Gehaltsanpassungen an.

2.3 WP Vermietungs GmbH

Der Gegenstand des Unternehmens erstreckt sich auf die Verwaltung und Vermietung von Immobilien und Einrichtungen des Konzerns. Der Umsatz in 2021 erhöhte sich um TEUR 179, dies entspricht einer Erhöhung von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerhöhung ist auf Anpassung der Mieten und Nebenkosten zurückzuführen. Die WP Vermietungs GmbH erzielte in 2021 einen Jahresüberschuss von TEUR 721 vor Ergebnisabführung.

2.4 ERLOS Produktion und Montagen GmbH

Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Zwickau und seit 2020 eine Produktions- und Recycling-Betriebsstätte in einem Neubau in Schönfels. Die wesentlichen Geschäftsfelder erstrecken sich auf die Einsammlung, den Transport, die Zwischenlagerung und Behandlung von Abfällen und Altteilen zur nachgeschalteten Verwertung sowie gebrauchten Produkten, die für einen direkten Wiedereinsatz als Produkt oder zur stofflichen Verwertung vorgesehen sind sowie die Verarbeitung von Recyclingprodukten und die Fertigung von Kompletträdern. Seit einigen Jahren konnte ein weiterer Geschäftszweig - das Recycling von Lithium-Ionen-Akkus, an dem bereits seit 2018 im Bereich Forschung und Entwicklung gearbeitet wurde, in Betrieb genommen werden. Seit 2021 entwickelt und produziert die Gesellschaft Speicher für die Nutzung als E- Ladesäulen oder als Industriespeicher. Der Umsatz in 2021 erhöhte sich um TEUR 1.179. Hauptumsatztreiber war das Accu-Recycling. Es konnten alle namhaften deutsche OEM's der Automobilbranche als Kunden gewonnen werden. Umsatzreduzierungen im Bereich Komplettradmontage konnten durch die anderen Geschäftsbereiche kompensiert und damit gesteigert werden.

3. Personalentwicklung

Im Jahresdurchschnitt 2021 waren im Konzern 1.013 Mitarbeiter beschäftigt. Der Arbeitsschutz wird durch einen Arbeitsschutzbeauftragten wahrgenommen, welcher regelmäßig Einweisungen und Belehrungen des Fahrer- und Lagerpersonals durchführt und die Einhaltung überprüft. Im vergangenen Jahr wurden wir erneut im Bereich Arbeitsschutzmanagement zertifiziert.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 92.325 (VJ.: TEUR 99.040) reduziert sich um TEUR 6.715.

Auf der Aktivseite entfällt die Bilanzsumme zu 76,2 % auf das Anlagevermögen und zu 23,8 % auf das Umlaufvermögen und die Rechnungsabgrenzungsposten.

Auf der Passivseite der Bilanz erhöht sich das wirtschaftliche Eigenkapital um TEUR 1.905 gegenüber dem Vorjahr. Die Veränderung im Eigenkapital ergibt sich aus dem Jahresergebnis 2021 und der Veränderung der nicht beherrschten Anteile.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 31,0 % und hat sich zum Vorjahr um 4,0 % erhöht. Das Fremdkapital verringert sich um TEUR 8.620 auf TEUR 63.706.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Jahresergebnis (vor nicht beherrschenden Anteilen) von TEUR 1.924 erzielt. Dieses entfällt mit TEUR 4.371 auf das Betriebsergebnis, TEUR -1.711 auf das Finanzergebnis und TEUR 278 auf das neutrale Ergebnis. Die Ertragsteuern betragen TEUR -1.014 (ohne Berücksichtigung der Steuerzahlungen/-erstattungen für Vorjahre).

Die Rentabilität entwickelte sich wie folgt:

Umsatzrentabilität 3,68 %
Eigenkapitalrentabilität 6,72 %
Gesamtkapitalrentabilität 5,04 %

3. Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung zeigt folgende Entwicklung des Finanzmittelfonds zum 31.12.2021:

TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 9.833
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.391
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -12.322

Der Finanzmittelfond zum 31.12.2021 verringert sich um TEUR 3.880 auf TEUR 5.236.

Grundsätzlich konnten die Gesellschaften jederzeit allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Fazit:

Vom aktuellen Geschäftsverlauf ausgehend, erwarten wir für 2022 eine rückläufige Entwicklung gegenüber der Vorjahre bzw. eine gleichbleibende gegenüber dem Jahr 2021. Wegen massiver Materiallieferengpässe im Bereich der Automobilindustrie sowie der Rohstoffkrise und dem Ukrainekrieg entwickeln sich die Stückzahlen für 2022 aufgrund der aktuellen Prognosen weiter zurück. Die Kosten in den Bereichen Diesel, Ersatzteile, Verpackungsmaterialien und Energie steigen massiv an. Für 2022 rechnen wir mit Umsatzerhöhungen in den Bereichen Transport, da hier sehr gute Preise aufgrund der Knappheit an Laderaum erzielt werden können. Es konnten mit Kunden Preiserhöhungen verhandelt werden. Dennoch wird der Ertrag nicht proportional zum Umsatz steigen aufgrund der massiven Preiserhöhungen im Bereich der Beschaffung. Aus gegenwärtiger Sicht ist kein Liquiditätsengpass aufgrund der vorhandenen Mittel zu erwarten. Im kommenden Jahr wird daher eine zufriedenstellende Liquiditätssituation den Konzern in die Lage versetzen, allen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten, Personal und Kapitalgebern nachzukommen.

C. Risikobericht

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir mit möglichen Risiken konfrontiert. Grundsätzlich werden unternehmerische Risiken nur dann bewusst eingegangen, wenn gute Chancen zur Weiterentwicklung und Wertsteigerung des Unternehmens bestehen und die damit verbundenen Risiken in ihren Auswirkungen beherrschbar bleiben. Die aus unserer Sicht wichtigsten Risikofelder, die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit berührt werden, stellen sich wie folgt dar:

1. Unternehmensrisiko

Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich und nachhaltig zu beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar.

2. Gesamtwirtschaftliche Einflüsse

Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten sowie die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg können das Geschäft insofern beeinflussen, dass mit einer einhergehenden Veränderung der Kapazitätsauslastung sowohl positive als auch negative Auswirkungen bei Umsatz und Konzernergebnis auftreten können.

3. Risiken aus der Betriebstätigkeit

Mögliche Schadensfälle sind durch entsprechende Versicherungsverträge wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Mögliche Forderungsausfälle werden durch ein zeitnahes Debitorenmanagement abgedeckt. Gewährleistungsansprüche fallen nicht an.

4. Produktions- und Beschaffungsrisiken

Der Konzern bedient sich bei der Beschaffung der benötigten Materialien einer Vielzahl von Lieferanten. Bei der Lieferantenauswahl wird im Hinblick auf Beschaffungsrisiken neben der Lieferqualität und -treue auch die Marktstellung und wirtschaftliche Position des Lieferanten mit bewertet. Es besteht keine Abhängigkeit von einem Hauptlieferanten und bei einem Ausfall kann auf andere Lieferanten ausgewichen werden. Dennoch kann es bei Lieferverzögerungen, Lieferausfällen, Qualitätsmängeln sowie bei massiven Preisanpassungen oder anderen nicht beeinflussbaren Ereignissen zu kurzfristigen Ablaufstörungen kommen, die die Ertragslage beeinflussen würden.

5. Preisänderungsrisiko

Ein Risiko mit wirtschaftlicher Bedeutung besteht bei den Einkaufskonditionen für Kraftstoffe, da diese von den Rohstoffpreisen für Rohöl abhängig sind und großen Schwankungen unterliegen. Das Risiko wird durch Dieselgleitklauseln, welche mit allen Kunden vereinbart sind, minimiert. Aufgrund der auftretenden Unterkapazitäten bei den Laderaumkapazitäten ist mit Preisanpassungen im Transporteinkauf zu rechnen. Langfristige Bindungen an Partner minimieren das Risiko entscheidend.

6. Informationstechnische Risiken

Durch verschiedene Maßnahmen in Bezug auf Anwendungen, Organisation, Systeme, Netzwerke und Mitarbeiter schützt sich der Konzern gegen einen unberechtigten Datenzugriff oder Datenmissbrauch durch Dritte. Zum Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität kommen technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, z.B. Firewall Systeme, Virenscanner, Zugangs- und Zugriffskontrollen auf Anwendungs- und Betriebssystemebene.

7. Finanztechnische Risiken

Die Liquidität ist durch ausreichende Kontokorrentverträge gesichert. Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken untermauert dies. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden Zinsderivate in Form von ZinsCaps abgeschlossen.

8. Rechtliche und steuerrechtliche Risiken

Es sind keine rechtlichen oder steuerlichen Risiken erkennbar, die nicht im Rahmen von bilanzieller Vorsorge abgedeckt sind.

9. Sonstige Risiken

Über die oben genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine sonstigen Risiken bekannt oder erkennbar.

D. Prognosebericht und Chancen

Die im Prognosebericht über die voraussichtliche Entwicklung im nächsten Geschäftsjahr enthaltenen Aussagen stellen Einschätzungen dar, die das Management auf Basis aller ihm zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen hat. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Die aktuelle Auftragslage im Güterkraftverkehrsgewerbe wird als befriedigend bezeichnet und wird sich im Vergleich zum Vorjahr wieder stabilisieren, trotz der Corona-Pandemie. Ein Risiko stellt allerdings die Energieabhängigkeit und deren Auswirkung im Jahresverlauf 2022 auf die deutsche Industrie dar. Sollte es hier zu Ausfällen kommen, wirkt sich dies auch auf den Transportbereich aus. Die Preise im Tagesgeschäft sind aufgrund der knappen Laderaumkapazitäten auf ein sehr hohes Niveau gestiegen. Für das Jahr 2022 wird im Bereich Transportaufkommen eine steigende Entwicklung erwartet. Bei den Transportpreisen gehen wir von einer positiven Entwicklung im Straßengüterverkehr aus. Durch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, den Fahrermangel, sinkende Kapazitäten von verfügbarem Frachtraum und steigende externe Kosten (wie die Steigung der Mautkosten, ansteigende Treibstoffpreise inklusive CO 2 Steuer sowie Rohstoffeinkaufspreise in allen Bereichen), kommt es zu Mehrausgaben für Spediteure, an denen die Endkunden partiell beteiligt werden müssen. Durch in den Vorjahren vorgenommen Umstrukturierungen im Konzern und Optimierungen können wir unsere Abläufe sowie die Auslastung optimal disponieren und Kosten durch Wegfall von Umfuhren reduzieren und Synergien zwischen den Bereichen Fuhrpark und Personal nutzen. Hierzu werden bewährte Maßnahmen wie z.B. optimiertes Flottenmanagement zur Vermeidung von Leerfahrten, der Einsatz von kraftstoffsparenden Fahrzeugen, die Abregelung der Geschwindigkeit oder Fahrerschulungen angewendet. Durch die Synergieeffekte können wir unsere Marktposition weiter halten. Im Transport- und Logistikbereich sehen wir uns aufgrund unseres Sortimentes am Markt gut positioniert. Mit Bestandskunden konnten wir bestehende Verträge langfristig verlängern. Wir erwarten in 2022 ein leichtes Umsatzwachstum zum Vorjahr aufgrund von Preisanpassungen. Wir sehen weiterhin aufgrund der Pandemie sowie des Ukrainekrieges und deren globale Auswirkungen Umsatzrückgänge im Bereich der Automobilindustrie auf die Unternehmensgruppe zukommen. Die Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie Energieaufwendungen werden aus heutiger Sicht steigen. Die Fahrzeugkosten werden bei Reifen und Ersatzteilen sowie im Mietfahrzeugbereich steigen. Für den übrigen betrieblichen Aufwand sehen wir keine wesentlichen Veränderungen. In 2022 absolvierten wir erfolgreich die Zertifizierung gemäß ISO 9001.

Nach unserer Einschätzung erwarten wir für das aktuelle Jahr ein verbessertes Ergebnis im Vergleich zu 2021.

Die Konzernleitung ist bereit, unternehmerische Risiken einzugehen, sofern durch die damit eingeleiteten Geschäftsaktivitäten und den daraus resultierenden zusätzlichen Ertragschancen eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erwarten ist. Für die kommenden Jahre sehen wir im Bereich Transport und Logistik weiteres Potential zur nachhaltigen Erhöhung der Ertragskraft. Wir haben durch unseren Branchen- und Kundenmix einen soliden Auftragsbestand durch Verträge gesichert und sind nicht von A-Kunden abhängig. Wir betreuen Kunden aus fast allen Branchen: Automobil, Lebensmittel, Industrie, Recycling, Dienstleistungen. Mit unseren Kunden konnten wir im Logistikbereich einen langfristigen Vertrag verlängern. Auch unsere anderen Kunden konnten wir mit langfristigen Verträgen weiterhin an uns binden. Durch die Bildung von Kooperationen mit SIMCARGO und der E.L.V.I.S. AG können wir auch in 2022 unsere Abläufe sowie unsere Auslastung optimal disponieren und Kosten auf Basis eines kalkulierbaren Kostenblocks berechnen. Unser Risikomanagement ist so ausgelegt, dass potentielle Risiken frühzeitig erkannt werden und gegebenenfalls rechtzeitig entgegengesteuert werden kann.

 

Zwickau im Juli 2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 306.671,08 227.343,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. geleistete Anzahlungen 21.172,87 0,00
327.844,95 227.344,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 54.556.553,45 56.416.564,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.196.578,86 2.906.563,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.121.346,82 7.860,230,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 527.381,62 3.875.996,03
69.401.860,75 71.059.354,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 64.583,33 90.750,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 526.060,62 536.286,62
3. sonstige Ausleihungen 520,00 520,00
591.163,95 627.556,62
70.320.869,65 71.914.255,56
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.239.638,15 1.326.550,86
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 182.687,49 0,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 664.906,04 672.393,48
3.087.231,68 1.998.944,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.569.304,14 14.543.278,96
2. Forderungen gegen Gesellschafter 222.099,24 169.834,21
3. sonstige Vermögensgegenstände 793.390,93 1.231.983,36
13.584.794,31 15.945.096,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.235.744,48 9.116.304,56
21.907.770,47 27.060.345,43
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 96.318,34 65.348,66
92.324.958,46 99.039.949,65

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Ausgegebenes Kapital 32.500,00 32.500,00
II. Kapitalrücklage 88.484,23 88.484,23
III. Gewinnrücklagen 142.991,83 142.991,83
IV. Nicht beherrschende Anteile 412.635,95 397.685,36
V. Gewinnvortrag 25.862.692,59 21.892.784,66
VI. Konzernjahresüberschuss 1.908.626,70 3.969.907,93
28.447.931,30 26.524.354,01
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 170.253,25 189.035,40
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 408.484,00 396.037,00
2. Steuerrückstellungen 164.977,00 2.286.999,00
3. sonstige Rückstellungen 887.161,81 1.042.336,03
1.460.622,81 3.725.372,03
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46.466.375,07 54.228.315,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.550.233,22 6.691.727,98
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.925.954,12 6.386.177,04
- davon aus Steuern: EUR 3.943.034,62 (Vj.: EUR 1.146.138,26) 60.942.562,41 67.306.220,50
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 215.085,83 (Vj.: EUR 301.105,97)
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 28.405,89 19.313,21
F. PASSIVE LATENTE STEUERN 1.275.182,80 1.275.654,50
92.324.958,46 99.039.949,65

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 126.497.459,02 132.831.691,63
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 175.845,63 80.842,20
3. sonstige betriebliche Erträge 1.438.812,70 1.715.394,47
128.112.117,35 134.627.928,30
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.933.616,42 -6.604.284,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -32.228.043,36 -38.393.227,42
-39.161.659,78 -44.997.512,30
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -27.311.739,65 -26.004.808,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.526.360,55 -6.086.534,27
- davon für Altersversorgung: EUR 357.299,21 (Vj.: EUR 240.763,40)
-33.838.100,20 -32.091.342,75
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.018.897,77 -5.672.023,46
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -43.915.071,48 -43.454.488,83
-122.933.729,23 -126.215.367,34
5.178.388,12 8.412.560,96
8. Erträge aus Beteiligungen 83,20 49.000,00
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögen 25.625,00 52.564,02
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.181,98 10.287,07
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.740.491,56 -1.987.760,78
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 32.939,08 (Vj.: EUR 32.853,82)
-1.711.601,38 -1.875.909,69
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -991.275,85 -1.946.565,25
- davon aus latenten Steuern: EUR -472,12 (Vj.: EUR -11.576,48)
13. Ergebnis nach Steuern 2.475.510,89 4.590.086,02
14. sonstige Steuern -551.933,60 -569.115,89
15. Ergebnis vor Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter 1.923.577,29 4.020.970,13
16. nicht beherrschende Anteile -14.950,59 -51.062,20
17. Konzernjahresüberschuss 1.908.626,70 3.969.907,93

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2021 Zugänge Umbuchungen Zuschreibung Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.170.847,46 63.658,88 0,00 131.836,34 2.102.670,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 275.715,49 0,00 0,00 0,00 275.715,49
3. geleistete Anzahlungen 0,00 21.172,87 0,00 0,00 21.172,87
2.446.562,95 84.831,75 0,00 131.836,34 2.399.558,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.154.072,37 383.033,33 0,00 13.700,00 69.523.405,70
2. technische Anlagen und Maschinen 6.360.643,85 86.137,94 3.493.687,45 0,00 9.940.469,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.770.241,88 3.730.512,02 0,00 1.233.073,87 30.267.680,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.875.996,03 148.749,37 -3.493.687,45 3.676,33 527.381,62
107.160.954,13 4.348.432,66 0,00 1.250.450,20 110.258.936,59
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 90.750,00 0,00 0,00 26.166,67 64.583,33
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 536.286,62 0,00 0,00 10.226,00 526.060,62
3. sonstige Ausleihungen 520,00 0,00 0,00 0,00 520,00
627.556,62 0,00 0,00 36.392,67 591.163,95
110.235.073,70 4.433.264,41 0,00 1.418.679,21 113.249.658,90
Abschreibungen
Stand am 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.943.504,38 72.383,88 219.889,34 1.795.998,92
2. Geschäfts- oder Firmenwert 275.714,49 0,00 0,00 275.714,49
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.219.218,87 72.383,88 219.887,34 2.071.715,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.737.507,92 2.230.029,33 685,00 14.966.852,25
2. technische Anlagen und Maschinen 3.454.079,99 1.289.810,39 0,00 4.743.890,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.910.011,36 2.426.674,17 1.190.352,32 21.146.333,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
36.101.599,27 5.946.513,89 1.191.039,32 40.857.073,84
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
38.320.818,14 6.018.897,77 1.410.928,66 42.928.789,25
Buchwert
Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 306.671,08 227.343,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. geleistete Anzahlungen 21.172,87 0,00
327.844,95 277.344,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.556.553,45 56.416.564,45
2. technische Anlagen und Maschinen 5.196.578,86 2.906.563,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.121.346,82 7.860.230,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 527.381,62 3.875.996,03
69.401.860,75 71.059.354,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 64.583,33 90.750,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 526.060,62 536.286,62
3. sonstige Ausleihungen 520,00 520,00
591.163,95 627.556,62
70.320.869,65 71.914.255,56

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Grundsätzliche Angaben

Dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Konzernen zu Grunde. Die Gesellschaft ist unter der Firma WP Holding GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 23362. Sitz der Gesellschaft ist Zwickau.

B. ABGRENZUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

1. Konzernunternehmen

In den Konzernabschluss wurden neben der Muttergesellschaft WP Holding GmbH folgende Gesellschaften einbezogen:

1.

WP Logistik GmbH, Zwickau (Anteil am Kapital: 100 %)

2.

WP Fahrschule GmbH, Zwickau (Anteil am Kapital: 100 %)

3.

WP Spedition GmbH, Zwickau (Anteil am Kapital: 98,4 %)

4.

WP Vermietungs GmbH, Zwickau (Anteil am Kapital: 100 %)

5.

ERLÖS Produktion und Montagen, Zwickau (GmbH Anteil am Kapital: 83,34 %)

2. Begründung der Nichteinziehung

Die assoziierten Unternehmen VSZ Versicherungsservice Zwickau GmbH, Zwickau, und die Automotive Research GmbH, Schmölln, wurden nicht nach der Equity Methode konsolidiert. Sie sind von untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB i. V. m. § 311 Abs. 2 HGB.

C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE

1. Kapitalkonsolidierung

Vollkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe bis 2009 gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, Abs. 2 HGB a. F. in Abweichung von DRS 23 nach der Buchwertmethode. Für spätere Erwerbe nach der Neubewertungsmethode. Die Erstkonsolidierung erfolgte gemäß dem Wahlrecht nach § 301 Abs. 2 HGB a. F. zum 1. Januar 2008 (Stichtag der Konzerneröffnungsbilanz) als dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Für die neu erworbene Firma ERLOS GmbH Europa-Recycling- u. Logistik Systeme, jetzt ERLOS Produktion und Montagen GmbH, war der 1. Januar 2018 der Erstkonsolidierungszeitpunkt. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Erst- und Folge-Kapitalkonsolidierung werden gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen.

2. Schuldenkonsolidierung

Konzerninterne Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert.

3. Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht eliminiert, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur von untergeordneter Bedeutung sind.

4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie konzerninterne Aufwendungen und Erträge, Zinszahlungen und Pachtzahlungen werden gemäß § 305 Abs. 1 HGB verrechnet.

D. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Konzernabschluss

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften erstellt.

Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz Vorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 264, 265 - 266, 268 - 274a, 276 - 277 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 und 2 HGB erstellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

Das Ansatzwahlrecht - Derivater Geschäfts- oder Firmenwert - wurde weiterhin ausgeübt.

2. Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften des § 298 HGB in Verbindung mit §§ 252 - 256a HGB sowie der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 272 und 274 HGB erstellt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige, lineare Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von maximal drei und fünf Jahren zugrunde.

Geschäfts- oder Firmenwert

ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bezogen auf eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren angesetzt.

Geleistete Anzahlungen

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert aktiviert.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (10 bis 50 Jahre).

Technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (10 bis 14 Jahre). Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (5 bis 10 Jahre). Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Für Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR wurde ein Sammelposten gebildet und linear auf fünf Jahre abgeschrieben. Da er als Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsgründen in die Handelsbilanz übernommen.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert aktiviert. Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Finanzanlagen

sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Umlaufvermögen

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe unfertige Erzeugnisse sowie fertige Erzeugnisse und Waren

sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Aus-fall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-forderungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Forderungen gegen Gesellschafter und sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

wurden entsprechend den zugrundeliegenden Sachverhalten berechnet.

EIGENKAPITAL

Gezeichnetes Kapital

ist zum Nennbetrag angesetzt.

Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen, nicht beherrschende Anteile, Gewinnvortrag und Konzernjahresüberschuss

sind zum Nominalwert angesetzt.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

wurde mit dem Nominalwert unter Abzug planmäßiger Auflösung angesetzt.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des modifizierten Teilwertverfahrens, der Projekt-Unit-Credit-Methode sowie mittels der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G (Klaus Heubeck) verwendet. Es wurde ein Zinssatz von 1,87 % zugrunde gelegt.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 32.086,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierte Pensionsrückstellung und der Zinsaufwand im Vergleich zur bisherigen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren niedriger angesetzt. Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung in den Einzelabschlüssen gesperrt (§ 253 Abs. 6 HGB).

Steuerrückstellungen

wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf den Bilanzstichtag abgezinst. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vorangegangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben werden.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

sind zu verrechenbaren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

PASSIVE LATENTE STEUERN

Die passivierten latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Steuerbilanz und der für Konzernzwecke erstellten Handelsbilanz II.

Die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung sind mit den Steuersätzen im voraussichtlichen Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und wurden nicht abgezinst.

E. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

1. Anlagevermögen

Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Gliederung zum 31. Dezember 2021 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 sind im vorstehenden Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Restlaufzeiten

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

2.2 Forderungen gegen Gesellschafter

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 222.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:

Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 710), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 74) und Kosten für rechtliche Beratung (TEUR 41).

4. Angaben zu den latenten Steuern

4.1 Angabe der Differenzen für die Berechnung der latenten Steuern:

In dem Bilanzposten Passive latente Steuern werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert dargestellt.

Die Unterschiede aus Handels- und Steuerbilanz setzen sich bezüglich der aktiven latenten Steuern wie folgt zusammen:

Anlagevermögen i. H. v. EUR 69.320,79

Pensionsrückstellungen i. H. v. EUR 169.485,00

sonstige Rückstellungen i.H. v. EUR 3.927,00

Die Unterschiede aus Handels- und Steuerbilanz setzen sich bezüglich der passiven latenten Steuern wie folgt zusammen:

Anlagevermögen i. H. v. EUR 4.474.585,82

Sonderposten mit Rücklageanteil i. H. v. EUR 16.928,98

sonstige Rückstellungen i. H. v. EUR 1.829,00

4.2 Angabe der Steuersätze, mit denen die Bewertung erfolgt ist:

Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz i. H. v. 30 % zugrunde gelegt.

4.3 Latente Steuersalden am Ende des Geschäftsjahres sowie die im Laufe des Geschäftsjahres erfolgten Änderungen der Salden

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand am Ende des Geschäftsjahres
Aktive latente Steuern -82.393,50 11.824,60 -70.568,90
Passive latente Steuern 1.358.048,00 -12.296,30 1.345.751,70
1.275.654,50 -471,70 1.275.182,80

5. Verbindlichkeiten

5.1 Restlaufzeiten

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

5.2 Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, und Angabe von Art und Form der Sicherheiten

5.2.1 Art der Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

5.2.2 Gesicherter Betrag

Die Verbindlichkeiten sind am Bilanzstichtag i. H. v. TEUR 46 besichert.

5.2.3 Art und Form der Sicherheiten

Grundschuld ohne Brief

Sicherungsübereignung von Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen

Globalabtretung der Forderungen

Abtretung der Miet- und Pachtzinsforderungen

Verpfändung der Geschäftsanteile an der WP Vermietungs GmbH

F. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Der Konzernumsatz nach Tätigkeitsbereichen stellt sich wie folgt dar:

TEUR %
Transport 79.239 62,6
Logistik 35.354 28,0
Übrige 11.904 9,4
Gesamtumsatz Konzern 126.497 100,0

2. Periodenfremdes Ergebnis

2.1 Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge i. H. v. TEUR 443 enthalten Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 34), Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 98), Erträge aus der Zuschreibung von Anlagevermögen (TEUR 88), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1), Steuererstattungen Vorjahre (TEUR 25), Versicherungserstattungen (TEUR 74), sowie sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 123).

2.2 Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen i. H. v. TEUR 165 enthalten Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 39), Forderungsverluste und Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 7), Steuernachzahlungen Vorjahre (TEUR 3) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 116).

G. ERGÄNZENDE ANGABEN ZUM UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG

Der passivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ist durch die Erstkonsolidierung des Tochterunternehmens WP Vermietungs GmbH sowie die Erstkonsolidierung durch den Erwerb der restlichen 30 % der ehemaligen Firma WP Service GmbH (2020 auf die WP Spedition GmbH verschmolzen) entstanden. Er ist nicht durch erwartete künftige Aufwendungen oder Verluste begründet. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögenswerte ertragsmäßig vereinnahmt (DRS 21). Die Restnutzungsdauer aus der Kapitalkonsolidierung der WP Vermietungs GmbH zum 31. Dezember 2021 beträgt 19 Jahre. Bei der WP Spedition GmbH als Gesamtrechtsnachfolger der WP Service GmbH erfolgt keine Auflösung.

H. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften

Die WP Spedition GmbH, Zwickau, haftet mit einer selbstschuldnerischen Bürgschaft in Höhe von EUR 60.000,00 für die Verbindlichkeiten der Firma S. T. a. R. Immobilien GmbH für den Neubau eines Logistikzentrums bei der DZ Bank AG Deutsche Zentral - Genossenschaftsbank.

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen

Es bestehen Avale bei der Commerzbank Zwickau. Diese waren i. H. v. EUR 28.200 zum Bilanzstichtag beansprucht.

Gründe der Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

a)

Verpflichtungen aus Leasingverträgen: TEUR 8.536

b)

Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen, jährlich: TEUR 2.069

3. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden derivative Finanzinstrumente in der Form von Zins Caps zur Absicherung gegen einen unerwarteten Anstieg des Geldmarktzinses für ein Darlehen.

Zins Cap TEUR 7.700 Laufzeit bis: 11.04.2022
Zins Cap TEUR 2.613 Laufzeit bis: 30.03.2022
Zins Cap TEUR 4.714 Laufzeit bis: 30.06.2026
Zins Cap TEUR 2.000 Laufzeit bis: 30.06.2025
Zins Cap TEUR 9.472 Laufzeit bis: 29.09.2028

Die Zins Caps haben einen Zeitwert von EUR 111.776,31 per 31. Dezember 2021 und sind mit einem Buchwert von EUR 111.776,00 in den immateriellen Vermögensgegenständen enthalten.

Für die Ermittlung des Zeitwertes wurde die Bewertungsmethode "Mark to Market" angewandt.

4. Konzernzugehörigkeit

Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:

Name und Sitz Anteil Eigenkapital Jahresergebnis 2020
% EUR EUR EUR
Automotive Research GmbH, Schmölln 33,34 8.334,00 187.479,01 23.389,14
VSZ Versicherungsservice Zwickau GmbH, Zwickau 49,00 12.250,00 129.831,78 45.004,30

5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen

Angestellte 217
Gewerbliche Arbeitnehmer 796
1.013

6. Gesellschaftsorgane

6.1 Geschäftsführung

Geschäftsführer der Muttergesellschaft sind bzw. waren:

 

Frau Doreen Paesold-Runge, Gesamtgeschäftsführerin

 

Herr Heiko Nowak, Gesamtgeschäftsführer (ab 21. Januar 2021)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Eine Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB wurde erteilt.

6.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a und b HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

6.3 Beirat

Die Beiratsmitglieder der Muttergesellschaft waren im Geschäftsjahr 2021:

 

Herr Kay Werner bis 23. März 2021

 

Herr Harry Pempel bis 23. März 2021

 

Herr Christian Jeschonek bis 23. März 2021

Der Beirat der Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 23. März 2021 durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. Februar 2021 aufgelöst.

6.4 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Beiräte

Die Vergütungen betrugen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 80.

7. Inanspruchnahme von Erleichterungen für Tochtergesellschaften gem. § 264 Abs. 3 HGB

Von den Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB machen die Unternehmen

WP Spedition GmbH, Zwickau

WP Logistik GmbH, Zwickau

WP Vermietungs GmbH, Zwickau

ERLOS Produktion und Montagen GmbH, Zwickau

WP Fahrschule GmbH, Zwickau

Gebrauch.

8. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar umfasst in 2021 folgende Leistungen:

EUR
Abschlussprüferleistungen 70.000,00
Steuerberatungsleistungen 8.237,50

9. Bestand an Anteilen an dem Mutterunternehmen, die das Mutterunterunternehmen oder ein Tochterunternehmen erworben hat

Nennbetrag
EUR
Anteile am Mutterunternehmen, die vom Mutterunternehmen selbst gehalten werden 12.500,00
Anteile am Mutterunternehmen, die von einem Tochterunternehmen gehalten werden 5.000,00

10. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Aufgrund des Ukraine-Krieges und des damit verbundenen Wirtschaftsembargos gehen wir in der WP Logistik GmbH, Zwickau, von reduzierten Stückzahlen im Rädergeschäft aus. Des Weiteren belastet auch weiterhin die Halbleiterkrise die Automobilbranche, sodass sich die verzögerten Auslieferzeiten der Fahrzeuge ebenfalls auf die Stückzahlen negativ auswirken. Erhöhte Rohstoffpreise im Bereich Paletten und Verpackungsmaterialien beeinflussen das Ergebnis. Die erläuterten Auswirkungen und Vorgänge begrenzen sich auf das Ergebnis der WP Logistik GmbH, Zwickau, und beeinflussen nicht den Geschäftsverlauf der anderen Konzerngesellschaften.

I. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

 

Zwickau, 15. Juli 2022

WP Holding GmbH, Zwickau

Doreen Paesold-Runge, Geschäftsführerin

Heiko Nowak, Geschäftsführer

Konzern-Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2021
Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit über fünf Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.125.995,84 31.103.242,40 4.237.136,83 46.466.375,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.550.233,22 0,00 0,00 5.550.233,22
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.925.954,12 0,00 0,00 8.925.954,12
25.602.183,18 31.103.242,40 4.237.136,83 60.942.562,41
Vorjahr
Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit über fünf Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.106.095,84 30.331.210,58 10.791.009,06 54.228.315,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.691.727,98 0,00 0,00 6.691.727,98
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.386.177,04 0,00 0,00 6.386.177,04
26.184.000,86 30.331.210,58 10.791.009,06 67.306.220,50

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung entspricht dem Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 21 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee und dient der Darstellung der Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft des Konzerns. Sie zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns im Geschäftsjahr durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei werden die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt.

EUR 2021 2020
1. Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen 1.924 4.021
2. + Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.019 5.672
3. - Abnahme der Rückstellungen (incl. passive latente Steuern) -2.418 -882
4. - Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -19 -21
5. +/- Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.243 2.860
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.402 -9.773
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -149 98
8. + Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.711 1.875
9. + Ertragsteueraufwand/-ertrag 991 1.960
10. - Ertragsteuerzahlungen -871 -45
11. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.833 5.765
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -85 -133
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 157 461
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.490 -4.429
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -78
16. + Einzahlungen aus Abgängen aus demKonsolidierungskreis 0 0
17. + Erhaltene Zinsen 27 61
18. + Erhaltene Dividenden 0 49
19. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.391 -4.069
20. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
21. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 9.740
22. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten -10.621 -8.141
23. - Gezahlte Zinsen -1.702 -1.942
24. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -12.322 -343
25. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.880 1.353
26. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.116 7.763
27. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.236 9.116

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklage Summe
Stand am 31.12.2019 50.000,00 -17.500,00 88.484,23 142.991,83 231.476,06
Umbuchung Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2020 50.000,00 -17.500,00 88.484,23 142.991,83 231.476,06
Umbuchung Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 50.000,00 -17.500,00 88.484,23 142.991,83 231.476,06
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile Vorjahresergebnis Gewinnanteil Summe
Stand am 31.12.2019 0,00 346.623,16 346.623,16 22.319.134,88
Umbuchung Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 184.249,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 51.062,20 51.062,20 4.020.970,13
Stand am 31.12.2020 0,00 397.685,36 397.685,36 26.524.354,01
Umbuchung Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 14.950,59 14.950,59 1.923.577,29
Stand am 31.12.2021 0,00 412.635,95 412.635,95 28.447.931,30
Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 31.12.2019 16.502.120,91 5.206.414,75 21.972.511,72
Umbuchung Konzernergebnis 5.206.414,75 -5.206.414,75 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 184.249,00 0,00 184.249,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 3.969.907,93 3.969.907,93
Stand am 31.12.2020 21.892.784,66 3.969.907,93 26.126.668,65
Umbuchung Konzernergebnis 3.969.907,93 -3.969.907,93 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 1.908.626,70 1.908.626,70
Stand am 31.12.2021 25.862.692,59 1.908.626,70 28.035.295,35

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die WP Holding GmbH, Zwickau:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der WP Holding GmbH, Zwickau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WP Holding GmbH, Zwickau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31.Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hof, den 15. Juli 2022

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer

Woeschka, Wirtschaftsprüfer

Angabe nach § 328 HGB

Der Konzernabschluss der WP Holding GmbH, Zwickau, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2021 bis 31.12.2021 wurde am 15. Juli 2022 gebilligt.

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