Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 3565
Vorher
Opheis Gesellschaft mit beschränkter HaftungSchwevers & Raab Stahl-Hochbau GmbH
Eingetragen
24.9.1969
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Baumaschinen und -geräten
Gegenstand
Beteiligung an anderen Gesellschaften sowie Vermietung und Verpachtung von technischen Anlagen und Maschinen insbesondere für den Betrieb eines Stahlhochbauunternehmens, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung an Beteiligungsunternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wibke Schwevers
seit 21.2.2024
Geschäftsführer
Volker Klaßen
seit 8.2.2017
Geschäftsführer
Heinz Schwevers
seit 7.10.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
48.00%
26.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Uedem
122.880 €
48.00%
Weeze
66.560 €
26.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schwevers GmbH (vormals: Schwevers & Raab Stahl-Hochbau GmbH)

Kalkar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

LAGEBERICHT 2021

der Schwevers GmbH

Kalkar

A. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft

Mit Notarvertrag vom 08.07.2021 des Notars Georg Althaus erfolgte die Ausgliederung des operativen Geschäftsbetriebs gem. §§ 123 ff., 138 ff. UmwG auf die Schwevers Stahlhochbau GmbH & Co. KG.

Die Gesellschaft verwaltet nunmehr das Anlagevermögen und vermietet bzw. verpachtet dieses (mit Ausnahme der Finanzanlagen) an die Schwevers Stahlhochbau GmbH & Co. KG.

Vermögenslage

Das Eigenkapital hat sich 2021 um 671 T€ auf 4.970 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich mit 47 % im Vergleich zum Vorjahr (28 %) deutlich erhöht.

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen ist von 41 % auf 89 % gestiegen. Das Anlagevermögen liegt mit 9.430 T€ um 3.068 T€ über dem Vorjahreswert.

Die Bilanzsumme sank um 4.864 T€ auf 10.622 T€.

Finanzlage

Die Firma verfügt weiterhin über eine ausreichende Liquidität. Bestehende Kreditlinien mussten im Jahr 2021 nicht in Anspruch genommen werden.

Die Nettoverschuldung (Bilanzsumme abzgl. Eigenkapital und abzgl. flüssige Mittel) sank im Vergleich zum Vorjahr um 3.156 T€ auf 4.527 T€ (VJ 7.683 T€).

Die Verbindlichkeitsquote (Verbindlichkeiten zur Bilanzsumme) ist von 51 % auf 53 % gestiegen und die Forderungsquote (Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände zur Bilanzsumme) ist von 15 % auf 1 % gesunken.

Die Quote der flüssigen Mittel sank von 23 % auf 11 %.

Die liquiden Mittel sind von 3.504 € um 2.378 T€ auf 1.126 T€ gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 0 T€ (VJ 2.192 T€), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ebenfalls 0 T€ (VJ 1.444 T€). Es erfolgten im Jahr 2021 Darlehenstilgungen i. H. v. 382 T€ (VJ 374 T€).

Im Jahr 2021 wurden Investitionen ins Anlagevermögen (ohne Berücksichtigung der Ausgliederungseffekte) in Höhe von 1.372 T€ (VJ 2.544 T€) getätigt und in Höhe von 138 T€ mittels Fremdkapitals finanziert. Von den 1.372 T€ Investitionen im Anlagevermögen entfallen 1.142 T€ auf Ankäufe von Wertpapieren.

Ertragslage

Mit einem Jahresüberschuss von 671 T€ wurde ein sehr gutes Ergebnis erzielt, das mit 349 T€ über dem Ergebnis des Vorjahres (321 T€) liegt.

Die Umsätze sanken im Vergleich zum Vorjahr um 99 %, da Aufgrund der Ausgliederung im laufenden Geschäftsjahr nur noch Miet- und Pachteinnahmen erzielt wurden.

Der Gewinn aus der Schwevers Stahlhochbau GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 1.139 T€ und ist im Jahresüberschuss enthalten.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft beurteilen wir als solide; diese hängt aber stark vom Erfolg der Schwevers Stahlhochbau GmbH & Co. KG ab.

B. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Voraussichtliche Entwicklung

Risikobericht

Einziger Unternehmenszweck ist nunmehr die Vermietung und Verpachtung des Anlagevermögens an die Schwevers Stahlhochbau GmbH & Co. KG. Die Firma ist somit abhängig von der Zahlungsfähigkeit des Tochterunternehmens.

Aus unserer Sicht sind über die vorgenannten aber keine weiteren wesentlichen Risiken zu erkennen.

Es ist nicht geplant, die Aktivitäten auf das Ausland auszudehnen.

In Bezug auf Gesetzes-, Steuer-, Umwelt- und Lohnentwicklung sehen wir derzeit keine besonderen Risiken.

Darüber hinaus gehende rechtliche Risiken sehen wir nicht.

Aufgrund der ausreichenden Eigenkapitalausstattung sehen wir in Bezug auf Finanzierungen und Investitionen ebenfalls keine Risiken.

Risikomanagementziele und -methoden in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht genutzt.

Unsere Verbindlichkeiten begleichen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen.

Chancenbericht

Aufgrund des neuen Unternehmenszwecks und der damit in Verbindung stehenden Erträge und Aufwendungen werden für die Zukunft Jahresüberschüsse erwartet, deren genaue Höhe jeweils vom Ergebnis der Schwevers Stahlhochbau GmbH & Co. KG abhängen.

 

Kalkar, den 05.07.2022

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.819,00 18.279,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
4.820,00 18.280,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.403.932,56 4.379.481,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.546.671,00 1.616.056,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.278,00 136.698,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 199.361,20
6.065.881,56 6.331.596,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.216.788,98 12.500,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.142.396,59 0,00
3.359.185,57 12.500,00
9.429.887,13 6.362.376,76
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 377.698,62
2. Unfertige Arbeiten 0,00 4.308.615,79
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.893.804,81
4. Erhaltene Anzahlungen 0,00 -4.308.615,79
0,00 3.271.503,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 2.192.469,68
2. Sonstige Vermögensgegenstände 66.352,00 138.041,41
66.352,00 2.330.511,09
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.125.583,49 3.503.948,41
1.191.935,49 9.105.962,93
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 17.215,57
10.621.822,62 15.485.555,26

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Kapitalrücklage 329.046,30 329.046,30
III. Gewinnvortrag 3.714.039,91 3.392.652,07
IV. Jahresüberschuss 670.441,28 321.387,84
4.969.527,49 4.299.086,21
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 46.793,56 188.413,77
2. Sonstige Rückstellungen 24.475,00 3.036.726,80
71.268,56 3.225.140,57
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.015.827,40 4.259.329,53
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 341.852,04 € (Vorjahr: 382.076,21 €)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: 2.293.649,55 € (Vorjahr: 2.443.003,40 €)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 1.898.385,03
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 1.443.907,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,00 € (Vorjahr: 1.443.907,96 €)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 379.961,05 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 379.961,05 € (Vorjahr: 0,00€)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.185.238,12 359.705,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.185.238,12 € (Vorjahr: 359.705,96 €)
- davon aus Steuern: 1.185.238,12 € (Vorjahr: 312.640,19 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 € (Vorjahr: 12.846,06 €)
5.581.026,57 7.961.328,48
10.621.822,62 15.485.555,26

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2021

2021 2020
1. Rohergebnis 300.000,00 7.049.919,81
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 -3.652.741,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 0,00 -859.929,47
- davon für Altersversorgung: 0,00 € (Vorjahr: 185.969,36 €) 0,00
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -508.802,19 -388.328,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.181,82 -1.532.674,48
5. Erträge aus Beteiligungen 1.139.196,89 0,00
6. Erträge aus Wertpapieren des Anlagevermögens 3.233,03 0,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 628,01 897,86
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -91.886,40 -149.998,92
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -151.746,24 -139.376,42
10. Ergebnis nach Steuern 670.441,28 327.768,49
11. Sonstige Steuern 0,00 -6.380,65
12. Jahresüberschuss 670.441,28 321.387,84

ANHANG zum 31.12.2021

Schwevers GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Schwevers GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kalkar
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kleve
Register-Nr.: HRB 3565

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fortgeführt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ZUSAMMENSETZUNG UND ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 219.438,18 0,00 0,00 0,00 219.438,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.260,01 0,00 0,00 0,00 9.260,01
228.698,19 0,00 0,00 0,00 228.698,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.128.599,36 174.248,34 0,00 0,00 5.302.847,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.069.080,19 1.107,89 0,00 220.861,20 3.291.049,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.919,64 32.770,76 13.495,52 0,00 322.194,88
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in 4. Bau 199.361,20 21.500,00 0,00 -220.861,20 0,00
8.699.960,39 229.626,99 13.495,52 0,00 8.916.091,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 2.204.288,98 0,00 0,00 2.216.788,98
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.142.429,98 33,39 0,00 1.142.396,59
12.500,00 3.346.718,96 33,39 0,00 3.359.185,57
8.941.158,58 3.576.345,95 13.528,91 0,00 12.503.975,62
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201.159,18 13.460,00 0,00 214.619,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.259,01 0,00 0,00 9.259,01
210.418,19 13.460,00 0,00 223.878,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 749.117,80 149.797,34 0,00 898.915,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.453.024,19 291.354,09 0,00 1.744.378,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.221,64 54.190,76 13.495,52 206.916,88
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in 4. Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.368.363,63 495.342,19 13.495,52 2.850.210,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.578.781,82 508.802,19 13.495,52 3.074.088,49
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.819,00 18.279,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
4.820,00 18.280,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.403.932,56 4.379.481,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.546.671,00 1.616.056,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.278,00 136.698,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in 4. Bau 0,00 199.361,20
6.065.881,56 6.331.596,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.216.788,98 12.500,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.142.396,59 0,00
3.359.185,57 12.500,00
9.429.887,13 6.362.376,76

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

2021 2020
EUR EUR
ausstehende Rechnungen 0,00 2.526.375,80
Gewährleistungen 0,00 193.000,00
Avalprovisionen 0,00 140.000,00
Urlaubsrückstellung 0,00 78.000,00
Personalkosten 0,00 45.301,00
Prüfung und Aufstellung des Jahresabschlusses 16.000,00 25.000,00
Berufsgenossenschaft 0,00 20.000,00
Archivierung 8.250,00 8.250,00
sonstige Rückstellungen 225,00 800,00
Summe 24.475,00 3.036.726,80

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.293.649,55 EUR (Vorjahr: 2.443.003,40 EUR). Sie betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Pfandrechte

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden in Höhe von insgesamt EUR 3.500.000,00 abgesichert. Darüber hinaus wurden Maschinen mit einem Anschaffungswert von EUR 2.175.000,00 zur Sicherheit übereignet.

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.907.051,21 (Vorjahr: EUR 2.185.690,13)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 3.673.975,36 (Vorjahr: EUR 3.877.253,32).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahrs wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Heinz Schwevers ausgeübter Beruf: Techniker
Weitere Geschäftsführer: Volker Klaßen (bis 06.09.2021) ausgeübter Beruf: Techniker

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firma / Sitz: Schwevers Stahlhochbau GmbH & Co. KG, Kalkar
Anteilshöhe: Haftkapital 250.0000 EUR (100%), davon eingezahlt: 249.000 EUR
Eigenkapital: 3.343.485,87 EUR
Jahresüberschuss 2021: 1.139.196,89 EUR

Die Gesellschaft wurde am 29.01.2021 in das Handelsregister (HRA 5178) eingetragen. Nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 08.07.2021 wurde das operative Vermögen der Schwevers GmbH, mit Ausnahme bestimmter Aktiva und Passiva (insbesondere Anlagevermögen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) gem. §§ 123 (3), 138 ff. UmwG mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung übernommen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kalkar, den 5. Juli 2022

Unterschrift

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schwevers GmbH, Kalkar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schwevers GmbH, Kalkar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schwevers GmbH, Kalkar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 20. Juli 2022

DIPL.-KFM. HANS M. KLEIN + PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Matthias Klein, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Volksw. T. Schiffarth, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 18. August 2022.

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