Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 217313
Vorher
TYREX Reifen-Center GmbH
Eingetragen
2.12.1992
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit und Montage von Reifen, Felgen und Zubehör; Reparatur von Kraftfahrzeugen; Erwerb, Belastung, Verkauf und Verwaltung von Grundstücken in Deutschland und im Ausland; Beteiligung an anderen Unternehmen mit gleichen Unternehmensgegenständen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Abhishek Bisht
seit 27.12.2018
Geschäftsführer
Michael Härle
seit 19.10.2018
Geschäftsführer
Ralf Strelen
seit 19.10.2018
Geschäftsführer
Arno Melcher
seit 19.10.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Apollo Tyres Coöperatief U.A.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Apollo Tyres Coöperatief U.A.
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

reifencom GmbH

Hannover

Jahresabschluss per 31.03.2024

Anhang zum 31. März 2024

Südfeldstrasse 16, 30453 Hannover

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 der reifencom GmbH, Hannover, eingetragen beim Amtsgericht Hannover unter HRB 217313 (im Folgenden: reifencom) ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten, vorgenommenen Änderungen:

Zur Verbesserung der Leserlichkeit wurden die Davon-Vermerke betreffend den Laufzeiten der Forderungen aus der Bilanz in den Anhang übernommen.

Zur Verbesserung der Leserlichkeit wurden die Davon-Vermerke betreffend den Aufwendungen und Erträgen aus der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang übernommen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Zwischensummen unter den Erträgen, nach den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie für das Finanz- und Steuerergebnis eingefügt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Die Vorjahreszahlen werden in TEUR und in Klammern angegeben.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet.

Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert worden.

Es kommen folgende Abschreibungssätze zur Anwendung:

Nutzungsdauer
in Jahren
Abschreibungssatz
in %
Abschreibungsmethode
Immaterielle Vermögensgegenstände 3-10 10-33,33 linear
Bauten auf fremden Grundstücken 4-50 2-25 linear
Technische Anlagen und Maschinen 2-15 6,67-50 linear
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-15 6,67-100 linear

Die im Geschäftsjahr 2023/24 zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-/Herstellungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Abgänge werden mit den auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restbuchwerten ausgebucht.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten ggf. abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten. Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten werden bei der Bewertung erfasst. Anschaffungspreisminderungen werden grundsätzlich abgesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert. Erkennbare Risiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert bilanziert.

Latente Steuern werden für zeitlich befristete Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Gesellschaft von aktuell 35,00 % (Vorjahr: 35,00%). Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Rückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Als Berechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Abzinsung wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,83% (Vorjahr: 1,79%) vorgenommen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren zum Bilanzstichtag ergibt. Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde die vertragliche Altersgrenze von 65 Jahren angesetzt. Als Rententrend wurde eine jährliche Erhöhung der laufenden Leistungen von 2,20 % (Vorjahr:2,30 %) angenommen.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt und zusätzlich eine Teilkongruenz zwischen den zugesagten Leistungen der Pensionszusagen und der Versicherungen vorliegt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Vermögensgegenstände die gleichen Bewertungsansätze zugrunde gelegt wie für die Altersversorgungsverpflichtungen.

Darüber hinaus erfolgte erstmalig eine Passivierung einer Altersteilzeitrückstellung. Hier wurden ebenso als Berechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der laufzeitkongruente Abzinsungszinssatz wurde mit 1,15 % bei einer mittleren Restlaufzeit von 2 Jahren festgelegt. Als Gehaltstrend wurde eine individuelle jährliche Erhöhung von 2 % oder auch 0 % angenommen. Das Wertguthaben der Mitarbeiter wird über eine Bankbürgschaft gem. § 8a Altersteilzeitgesetz insolvenzgesichert.

Die Bilanzierung der Steuerrückstellungen und übrigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken notwendig ist.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre vorgenommen. Für die Abzinsung der Rückstellung beträgt der Zinssatz anhand der Restlaufzeit 1,61 %.

Verbindlichkeiten

Entsprechend § 253 Abs. 1 HGB werden die Verbindlichkeiten zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung.

III. Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft hält folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Beteiligungsquote
%
Eigen Kapital 31.12.2023
TEUR
Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
TEUR
reifencom Tyre (Qingdao) Co. Ltd., Qingdao/China 100,0 -8 -2

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ebenso wie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen innerhalb eines Jahres fällig.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 35) auf solche aus Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben TEUR 297 (Vorjahr: TEUR 101) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Zudem werden die debitorischen Kreditoren in den sonstigen Vermögengegenständen ausgewiesen mit TEUR 873 (Vorjahr: TEUR 317).

Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

Latente Steuern

Die Gesellschaft hat von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern zu aktivieren.

Sie beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellung sowie den steuerlich angesetzten stillen Reserven aus einem Zwischenwertansatz im Rahmen der Verschmelzung per 31.03.2018. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz in Höhe von 35 %.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden saldiert mit der Pensionsrückstellung ausgewiesen. Pro Versorgungszusage mit Rückdeckungsversicherung erfolgt dann ein saldierter Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag oder Rückstellung.

Für die Pensionsrückstellungen zum 31. März 2024 mit aktivem Unterschiedsbetrag ergibt sich ein Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 1.374 (Vorjahr: TEUR 1.348). Dieser Wert wurde mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum 31. März 2024 in Höhe von TEUR 1.910 (Vorjahr: TEUR 1.867) verrechnet und der Saldo als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 536 (Vorjahr: TEUR 519) ausgewiesen.

Darüber hinaus bestehen Pensionsverpflichtungen mit einer verbleibenden Verpflichtung, die als Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen werden. Wir verweisen hierzu auf den Absatz Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Der in diesem Zusammenhang resultierende Abzinsungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 22 wird zusammen mit dem Zinsertrag aus dem angelegten Vermögen in Höhe von TEUR 48 saldiert und unter der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 750 (Vorjahr TEUR 750) und ist voll eingezahlt.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 1.527.

Im Einzelnen ermittelt sich der Gesamtbetrag wie folgt:

TEUR
Über den Anschaffungskosten liegender beizulegender Zeitwert des aktiven Unterschiedsbetrages aus der Vermögensverrechnung 738
Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB (Zinsanpassungseffekt Pensionsrückstellung) 3
Aktivierung latenter Steuern 786
1.527

Es besteht nach § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe des Unterschiedsbetrages, der sich aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsverpflichtungen mit einer verbleibenden Verpflichtung, die als Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen werden. Der Erfüllungsbetrag für diese Verpflichtung beläuft sich auf TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 112). Dieser Wert wurde mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31. März 2024 in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: 60) verrechnet und der Saldo als Rückstellung in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 51) ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 3.

Angaben zu Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 1.975
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 1.484
Pensionsrückstellung 45
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 536
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 1.236

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Urlaubslöhne / Gehälter + Zeitkonten 619 619
Verpflichtungen aus Mietverträgen 550 545
Altersteilzeit 536 0
Noch ausstehende Rechnungen 244 131
Berufsgenossenschaft 240 248
Prämien/Bonus 217 182
Gewährleistungen 116 116
Archivierungskosten 93 93
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 93 57
Kundenboni 36 18
Ausgleichsabgabe 21 18
2.765 2.027

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 12.095 (Vorjahr TEUR 10.932) durch Grundschulden, Globalzession von Forderungen sowie Höchstbetragsbürgschaften gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten TEUR 1.137 (Vorjahr: TEUR 1.494) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sowie TEUR 884 (Vorjahr: TEUR 699) mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (Vorjahr: in voller Höhe).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen in Höhe von TEUR 12.005 (Vorjahr: TEUR 6.871) solche aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (Vorjahr: in volle Höhe).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 244) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sowie TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 334) mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Reifen 161.823 161.129
Felgen 21.578 23.513
Zubehör 5.291 3.825
Dienstleistungen, Autoservice, Sonstiges 20.178 19.494
208.870 207.961

Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten:

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Deutschland 191.788 189.845
EU (ohne Deutschland) 6.718 8.697
übriges Europa 10.364 9.419
208.870 207.961

Aktivierte Eigenleistungen:

Es wurden Entwicklungskosten für EDV-Systeme, in Form von Mitarbeiterstunden, im Zeitpunkt der Entstehung als Eigenleistungen aktiviert. Es handelt sich hierbei um zusätzliche interne Leistungen auf entgeltlich erworbene Software.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 33 aus Überzahlungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 32.263,63 (Vorjahr: TEUR 51).

Personalaufwand

Der Aufwand aus der Erhöhung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 14) wird im Personalaufwand ausgewiesen. Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 19.156,17 (Vorjahr: TEUR 32).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Mietaufwendungen von TEUR 6.477 (Vorjahr: TEUR 6.368), Kosten der Warenabgabe von TEUR 7.516 (Vorjahr: TEUR 8.021) sowie e-marketing von TEUR 2.607 (Vorjahr: TEUR 3.230) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten weiterhin periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 140). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 156.019,92 (Vorjahr: TEUR 199).

Zinsen

Der Ertrag aus der Erhöhung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 112) wird zusammen mit Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 28) im Zinsertrag ausgewiesen. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Erträge aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 26.209,00 (Vorjahr: TEUR 87). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 11).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Auf die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfällt ein Aufwand in Höhe von TEUR 85 aus der Abnahme der aktivierten latenten Steuern (Vorjahr: TEUR 75)

Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses:

Die Geschäftsführer schlagen vor, den Gewinn des Jahres auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 22.395 (Vorjahr: TEUR 24.507). Sie sind in den folgenden Jahren fällig:

Fälligkeit
Gesamt
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Mietverträge 21.539 5.694 14.696 1.149
(im Vorjahr) (24.188) (5.418 16.725 2.046)
Leasingverträge 856 333 523 0
(im Vorjahr) (319) (169 150 0)
Summe 22.395 6.027 15.219 1.149
Summe (Vorjahr) (24.507) (5.586 16.875 2.046)

Es handelt sich um Verpflichtungen aus Mietverträgen für die verschiedenen Filialen, der Verwaltung und dem Zentrallager sowie um Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Angabe zu den Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt:

Gesamt Vorjahr
Angestellte 516 523
Geschäftsführer 3 3
519 526

Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Herr Ralf Strelen, (Diplom-Kaufmann FH), Geschäftsführer (Ressort Vertrieb Filiale, B2B, Revision und Kundenservice)

Herr Michael Härle, (Diplom-Kaufmann), Geschäftsführer (Ressort Vertrieb Ecom, Logistik, Marketing und IT)

Herr Abhishek Bisht, (Global Head - New Markets & Channels der Apollo Tyres UK Pvt Ltd), Geschäftsführer (Ressort strategische Ausrichtung)

Es wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da sich durch die Angabe der Organbezüge die Bezüge einzelner Mitglieder der Geschäftsführung feststellen lassen.

Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Für ehemalige Geschäftsführer werden Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.374 (Vorjahr: TEUR 1.347) saldiert mit den Rückstellungsansprüchen in Höhe von TEUR 1.910 (Vorjahr: TEUR 1.867) unter dem Aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Konsolidierungskreise

Die reifencom ist ein Konzernunternehmen der Apollo Tyres Ltd., Indien, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist und den Konzernabschluss für den größten sowie kleinsten Konsolidierungskreis erstellt. Der Konzernabschluss wird auf der Internetseite der Apollo Tyres Ltd., Indien, www.corporate.apollotyres.com unter der Rubrik Investors veröffentlicht.

Prüfungshonorar

Für das Geschäftsjahr 2023/24 beträgt das Prüfungshonorar für Abschlussprüfungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen TEUR 38 Steuerberatungsleistungen oder andere Leistungen wurden bisher nicht abgerechnet.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. März 2024 sind nicht zu verzeichnen.

 

Hannover, den 26. Juni 2024

Geschäftsführer Michael Härle, Geschäftsführer Ralf Strelen, Geschäftsführer Abhishek Bisht

Entwicklung des Anlagevermögens der reifencom GmbH, Hannover, im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.4.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.3.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen aus solchen Rechten und Werten 15.814.449,49 906.064,49 1.063.288,58 0,00 17.783.802,56
2. Geleistete Anzahlungen 4.329.609,31 1.539.004,22 -1.063.288,58 0,00 4.805.324,95
20.144.058,80 2.445.068,71 0,00 0,00 22.589.127,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.305.756,19 83.283,18 0,00 41.493,80 11.347.545,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.230.997,42 226.903,31 0,00 45.395,92 3.412.504,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.512.417,97 645.424,49 0,00 22.647,27 7.135.195,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.568,59 0,00 0,00 4.568,59
21.049.171,58 960.179,57 0,00 109.536,99 21.899.814,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 104.936,52 0,00 0,00 0,00 104.936,52
41.298.166,90 3.405.248,28 0,00 109.536,99 44.593.878,19
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.4.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.3.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen aus solchen Rechten und Werten 11.680.055,49 1.338.182,07 0,00 13.018.237,56
2. Geleistete Anzahlungen 550.936,99 0,00 0,00 550.936,99
12.230.992,48 1.338.182,07 0,00 13.569.174,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.410.676,01 268.766,18 41.493,80 5.637.948,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.104.881,42 168.916,31 45.395,92 2.228.401,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.951.042,97 581.933,49 22.647,27 5.510.329,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
12.466.600,40 1.019.615,98 109.536,99 13.376.679,39
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
24.697.592,88 2.357.798,05 109.536,99 26.945.853,94
Buchwerte
Stand am 31.3.2024
EUR
Stand am 31.3.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen aus solchen Rechten und Werten 4.765.565,00 4.134.394,00
2. Geleistete Anzahlungen 4.254.387,96 3.778.672,32
9.019.952,96 7.913.066,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.709.597,18 5.895.080,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.184.103,00 1.126.116,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.624.866,00 1.561.375,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.568,59 0,00
8.523.134,77 8.582.571,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 104.936,52 104.936,52
17.648.024,25 16.600.574,02

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die reifencom GmbH, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der reifencom GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der reifencom GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Stuttgart, 26. Juni 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Katja Schickle, Wirtschaftsprüferin

Stefan Fauß, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Bilanz zum 31. März 2024

der reifencom GmbH, Hannover

Aktiva

Stand am 31.3.2024
EUR
Stand am 31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen aus solchen Rechten und Werten 4.765.565,00 4.134.394,00
2. Geleistete Anzahlungen 4.254.387,96 3.778.672,32
9.019.952,96 7.913.066,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.709.597,18 5.895.080,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.184.103,00 1.126.116,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.624.866,00 1.561.375,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.568,59 0,00
8.523.134,77 8.582.571,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 104.936,52 104.936,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 342.369,43 411.637,80
2. Waren 34.614.499,82 38.124.827,80
34.956.869,25 38.536.465,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.172.161,67 4.079.266,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.250,26 34.565,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.265.054,44 2.262.379,31
7.445.466,37 6.376.211,01
III. Flüssige Mittel 970.407,66 1.070.625,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 386.295,92 289.994,95
D. Latente Steuern 785.801,60 870.577,55
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 535.953,00 519.162,00
62.728.818,05 64.263.610,95

Passiva

Stand am 31.3.2024
EUR
Stand am 31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 15.775,68 15.775,68
III. Gewinnvortrag 3.904.533,88 3.706.878,93
IV. Jahresüberschuss 296.713,00 197.654,95
4.967.022,56 4.670.309,56
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 44.710,00 51.476,00
2. Steuerrückstellungen 672.005,45 751.621,09
3. Sonstige Rückstellungen 2.765.007,32 2.026.889,23
3.481.722,77 2.829.986,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.820.493,79 11.380.229,36
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 490.006,55 638.925,66
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.876.706,81 36.425.414,54
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.005.223,38 6.870.674,29
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.086.892,19 1.305.071,22
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 28.428,44 (i. V. EUR 30.330,09)
davon aus Steuern EUR 237.118,30 (i. V. EUR 347.302,89)
54.279.322,72 56.620.315,07
D. Rechnungsabgrenzungsposten 750,00 143.000,00
62.728.818,05 64.263.610,95

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

der reifencom GmbH, Hannover

2023/2024
EUR
2022/2023
EUR
1. Umsatzerlöse 208.869.861,71 207.961.238,06
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 164.464,94 140.075,94
3. Sonstige betriebliche Erträge 750.116,56 1.252.318,28
209.784.443,21 209.353.632,28
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 154.928.116,34 155.761.859,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 728.581,43 680.965,65
155.656.697,77 156.442.825,32
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.956.139,61 18.779.742,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.957.686,98 3.815.465,19
23.913.826,59 22.595.207,20
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.357.798,05 2.305.486,45
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.914.577,95 27.513.663,44
941.542,85 496.449,87
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.394,30 96.839,59
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 489.534,69 282.964,50
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 172.647,24 93.692,11
-624.787,63 -279.817,02
11. Ergebnis nach Steuern 316.755,22 216.632,85
12. Sonstige Steuern 20.042,22 18.977,90
13. Jahresüberschuss 296.713,00 197.654,95

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

A. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit und die Montage von Reifen, Felgen und Zubehör. Mit über 500.000 Kunden jährlich und aktuell 37 Filialen ist reifencom GmbH (im Folgenden: reifencom) im Bereich des Reifen-Services tätig. Darüber hinaus betreibt die reifencom ein Zentrallager in Hildesheim und erbringt Logistikleistungen.

Zum Bilanzstichtag bestanden nachstehende Filialen der reifencom:

Aachen

Berlin-Marzahn

Berlin-Spandau

Berlin-Weissensee

Bielefeld

Bonn

Braunschweig

Bremen Stuhr

Castrop-Rauxel

Celle

Dortmund

Dresden

Duisburg

Düsseldorf

Essen

Frankfurt a. M.-Bockenheim

Frankfurt a. M.-Fechenheim

Hamburg-Bramfeld

Hamburg-Wandsbek

Hameln

Hannover-Bornum

Hannover-Vahrenheide

Kassel

Köln-Hahnwald

Köln-Ossendorf

Leipzig

Mainz

Mühlheim

München-Aubing

München-Milbertshofen

Münster Nürnberg-Höfen

Nürnberg-Langwasser

Osnabrück

Paderborn

Verl

Wuppertal

B. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die reifencom ist nicht in der Forschung tätig.

Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Form von Mitarbeiterstunden in Höhe von TEUR 164 aktiviert. Diese sind im Zusammenhang mit der projektspezifischen Anschaffung und Entwicklung einer neuen EDV-Landschaft angefallen, die entgeltlich erworben wurde und wird. Zusätzlich zur externen Entwicklungsleistung wurden dabei in untergeordnetem Umfang in Höhe von TEUR 164 interne Mitarbeiterstunden zur Anpassung an die unternehmensspezifischen Gegebenheiten aktiviert.

C. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gemäß dem Jahresgutachten des Sachverständigenrates wurde für 2023 ein Rückgang des BIP von 0,4% erwartet und lag damit weiterhin unter den Vorjahreswerten. Der Sachverständigenrat erwartet in seiner Konjunkturprognose für das Jahr 2024 eine Erholung des deutschen BIP von +0,7%. Insgesamt haben die Konsumausgaben des Staates im Jahr 2023 mit einem Rückgang in Höhe von rund -2,4% sich deutlich unter Vorjahr bewegt, während die privaten Konsumausgaben mit -0,8% in Deutschland etwas stärker ausfielen aber immer noch unter Vorjahresniveau. Für das Kalenderjahr 2024 geht der Sachverständigenrat wie auch beim BIP von einem Anstieg der privaten Konsumausgaben in Höhe von 1,1% aus.

Auch die Arbeitslosenquote mit 5,6% hat sich wie das BIP gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.

2. Entwicklung der Branche

Die Entwicklung des Reifenersatzgeschäfts in Deutschland als Haupt-Absatzmarkt der reifencom ist wesentlich beeinflusst durch die Entwicklung des Fahrzeugbestandes. Der Fahrzeugbestand stieg im Vergleichszeitraum um 1,0% auf insgesamt 69,1 Mio. Fahrzeuge.

In Mio. Stück Personenkraftwagen Lastkraftwagen Krafträder Sonstige Gesamt
2023 48,8 3,6 4,9 11,1 68,4
2024 49,1 3,7 4,9 11,4 69,1

Quelle: Kraftfahrtbundesamt (Fahrzeugbestand zum 1. Januar 2024)

Im Personenkraftwagensegment stiegen die Bestandszahlen um 0,6 % auf 49,1 Mio. Fahrzeuge. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Elektro- und Plugin-Hybrid Pkw zurückzuführen.

Der Pkw-Markt in Deutschland konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 5,5 % auf rund 2,84 Mio. Neuzulassungen verbessern. Der Anstieg konnte jedoch das Geschäft mit Kompletträdern nur sehr bedingt beeinflussen, da vermehrt Fahrzeuge bereits mit Alufelgen in der Erstauslieferung ausgerüstet sind.

In den wichtigen Geschäftsmonaten Oktober und November kamen ab November günstige Wetterbedingungen hinzu, die sich positiv auf das Winterreifengeschäft auswirkten. Die Absätze im Oktober waren daher noch unter den Erwartungen.

Neben dem Anstieg des Fahrzeugbestandes verzeichnete der gesamte Absatz an Ersatzreifen lt. Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV e.V., Bonn) ein leichtes Absatzplus von rund 0,23% auf rund 44,5 Mio. Reifen im Geschäftsjahr 2023.

Im für reifencom wesentlichen Absatzsegment der Consumer Reifen kam es zu einem Anstieg der Absatzzahlen von 41,6 Mio. auf 42,0 Mio. Stück. Stärkster Gewinner in dieser Gruppe waren wieder die Ganzjahresreifen mit einem Anstieg um 10,9%. Der Marktanteil liegt somit bei ca. 33%.

Der Markt für Reifen im Nutzfahrzeugbereich für Leicht-LKW konnte den positiven Trend aus dem Vorjahr fortsetzten. Der Absatz von Leicht-Lkw-Reifen (Llkw) stieg in 2023 leicht um 1,0% auf 3,90 Mio. (2022: 3,86 Mio.). 1

Für 2024 prognostiziert der BRV insgesamt eine Erholung um weitere 1,0% im Reifenersatzgeschäft der Consumer-Reifen.

3. Geschäftsverlauf

Allgemeine Geschäftsentwicklung

Die Geschäftstätigkeit der reifencom ist durch saisonale Einflüsse im Bereich Reifenkäufe / -wechsel beeinflusst. Insgesamt stieg der Rohgewinn um TEUR 1.695 auf TEUR 53.213. Der Rohgewinn ist definiert als Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand. Das EBIT stieg ebenfalls um TEUR 445 auf TEUR 922. Gedämpft wurde die positive Entwicklung des Rohgewinns insbesondere durch gestiegene Personalkosten.

Umsatzentwicklung

Die Umsätze des Geschäftsjahres 2023/24 lagen über Vorjahresniveau.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Reifen 161.823 161.129
Felgen 21.578 23.513
Zubehör 5.291 3.825
Dienstleistungen, Autoservice, Sonstiges 20.178 19.494
208.870 207.961

Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten:

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Deutschland 191.788 189.845
EU (ohne Deutschland) 6.718 8.697
übriges Europa 10.364 9.419
208.870 207.961

1 Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V., Pressemitteilung, Stand März 2024

Beschaffung

Die Warenverfügbarkeit war im Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr nicht wesentlich eingeschränkt. Preisreduzierungen der Lieferanten insbesondere im Niedrigpreissegment führten zu einer Reduktion der Materialaufwandquote.

Die Einkaufspreise sind gegenüber dem Vorjahr durch den veränderten Produktmix in den Hauptsegmenten PKW-Reifen wie auch Felgen gesunken, insbesondere durch reduzierte Frachtraten der Seecontainer.

Die reifencom GmbH ist, wie auch in den Vorjahren, bestrebt, saisonbedingt ausreichend Ware in den Filialen und dem Zentrallager vorrätig zu haben und nicht vorrätige Ware nach Bedarf just in time zu beschaffen.

Der größte Teil der in den Verkauf gehenden Reifen wird über das Zentrallager in Hildesheim bezogen.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in einer Größenordnung von TEUR 3.405 (Vorjahr: TEUR 3.589) in das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) getätigt.

Der Hauptteil dieser Investitionen erfolgte in entgeltlich erworbene Software, Softwareanpassungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Finanzierung

Die Eigenkapitalquote liegt bei 7,9% (Vorjahr: rd. 7,3%). Der Anstieg ist insbesondere auf den Jahresüberschuss zurückzuführen.

Bankverbindlichkeiten lagen am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 12.820 (Vorjahr: TEUR 11.380) vor, wovon TEUR 2.187 (Vorjahr: TEUR 2.363) auf längerfristige Finanzierungen von Immobilieninvestitionen (Filiale Hamburg und Düsseldorf) entfallen.

Die Gesellschaft hat zugesagte, aber nicht voll ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von EUR 14,3 Mio. (Vorjahr: EUR 14,3 Mio.).

Personal- und Sozialbereich

Der Mitarbeiterbestand belief sich im Durchschnitt auf 519 Personen (Vorjahr: 526).

Weiterhin legen wir als reifencom GmbH viel Wert auf regelmäßige Weiterbildung und Schulung des kaufmännischen und gewerblichen Personals. Neben Schulungen durch externe Trainer führt unser Unternehmen regelmäßige Inhouse-Schulungen bei dem Werkstatt- und Kundendienstpersonal durch, um neuen technischen Anforderungen gerecht zu werden und die Service- und Beratungsqualität auf einem hohen Niveau zu halten.

Ertragslage

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Rohgewinn 53.213 51.518
Betriebsaufwand -52.246 -51.197
Betriebsergebnis 969 321
Finanzergebnis -452 -186
Neutrales Ergebnis -47 156
Ergebnis vor Steuern 469 291
Steuern -173 -93
Jahresergebnis 297 198

Der Rohgewinn beträgt TEUR 53.213. Der Anstieg des Rohgewinns um rund 3,3 % resultiert im Wesentlichen aus dem rückläufigem Materialaufwand und dem leichten Umsatzanstieg von 0,4%.

Der Betriebsaufwand (Personalaufwand, Abschreibungen auf Anlagevermögen, sonstige betriebliche Aufwendungen abzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen Steuern) beinhaltet insbesondere die Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen und erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.049 insbesondere aufgrund erhöhter Personalaufwendungen.

Das neutrale Ergebnis wurde im Wesentlichen beeinflusst durch periodenfremde Aufwendungen und Erträge.

Der dargestellte Geschäftsverlauf führt zu einem Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 969 (Vorjahr: TEUR 321). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Rohgewinn zurückzuführen.

Das negative Finanzergebnis rührt im Wesentlichen aus der Zinsbelastung langfristiger Hypothekendarlehen sowie der Inanspruchnahme der Saisonlinien.

Die Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 173 beinhalten im Wesentlichen Steuerbelastungen aus dem laufenden Geschäftsjahr und sind aufgrund des erhöhten Betriebsergebnisses höher als im Vorjahr (Vorjahr: TEUR 93).

Insgesamt erhöhte sich das Jahresergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/23 um TEUR 99 auf TEUR 297 insbesondere aufgrund des gestiegenen Betriebsergebnisses.

Finanzlage

Die vereinfachte Kapitalflussrechnung zeigt in zusammengefasster Form nachstehende Werte:

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.312 6.491
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.362 -3.436
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -662 -508
Liquide Mittel am Ende der Periode 970 1.071
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-) -10.628 -9.017
Netto-Finanzmittelfonds am Ende der Periode -9.658 -7.946

Die Reduzierung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit ist insbesondere zurückzuführen auf die starke Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde im Wesentlichen beeinflusst durch die Investitionen in das Anlagevermögen.

Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert insbesondere aus der Zinszahlung kurzfristiger Bankverbindlichkeiten.

Das Unternehmen war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

31.03.2024 31.03.2023
TEUR % TEUR %
Langfristiges Vermögen 18.481 29,5 17.221 26,8
Mittel- und kurzfristiges Vermögen 44.248 70,5 47.043 73,2
Gesamtvermögen 62.729 100,0 64.264 100,0
Eigenkapital 4.967 7,9 4.670 7,3
Langfristiges Fremdkapital 1.578 2,5 2.009 3,1
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital 56.184 89,6 57.584 89,6
Gesamtkapital 62.729 100,0 64.264 100,0

Das langfristige Vermögen setzt sich vornehmlich aus den Immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 9.020) und den Sachanlagen (TEUR 8.523) zusammen. Veränderungen ergaben sich im Wesentlichen durch die jährlichen Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie durch Zugänge in den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 2,45 Mio. im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Entwicklung der neuen EDV-Systemlandschaft.

Darüber hinaus bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.374. Diese werden gem. § 246 Abs. 2 HGB verrechnet mit den Rückdeckungsansprüchen (TEUR 1.910) unter dem langfristigen Vermögen dargestellt.

Bei dem mittel- und kurzfristigen Vermögen sticht das Vorratsvermögen hervor, welches rd. 56 % der Bilanzsumme ausmacht. Per 31. März 2024 wurden die Bestände an Reifen und Felgen gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Leicht gestiegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zu den Vorjahreswerten. Diese betragen am Stichtag 31. März 2024 TEUR 4.172. Im Vorjahr waren es TEUR 4.079.

Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 100 auf TEUR 970 gesunken. Sie machen somit rd. 2 % der Bilanzsumme aus.

Das mittel- und kurzfristige Kapital in Höhe von 56,2 Mio. EUR (Vorjahr: EUR 57,6 Mio.) ist gesunken und setzt sich insbesondere aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstigen Rückstellungen zusammen.

Das langfristige Fremdkapital beinhaltet Bankdarlehen mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren für die Finanzierung erworbener Immobilien, welche planmäßigen Tilgungen unterliegen. Daneben sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 45 und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 237 enthalten sowie sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Verbindlichkeiten beinhalten Bankdarlehen für die Finanzierung erworbener Immobilien.

Das Eigenkapital wird mit rd. EUR 5,0 Mio. ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,9 % (Vorjahr: 7,3%). Daneben sind die im mittel- und kurzfristigen Fremdkapital befindliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 12,8 Mio. sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 27,9 Mio.) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 12,0 Mio.) zu beachten. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr, bedingt durch höhere Vorratsbestände, um 5,1 Mio. EUR angestiegen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Umsatz sowie das Jahresergebnis stellen für reifencom die wesentlichsten Leistungsindikatoren für die Steuerung der Geschäftstätigkeit dar.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft hat eine leicht gesunkene Basis an Endkunden im Gesamtüberblick. Im Bereich B2B Shop hingegen konnte die Kundenbasis um 20% in drei Jahren erhöht werden. Das wird ergänzt durch Geschäftstätigkeiten mit Geschäftskunden im stationären Handel sowie E-Commerce-Bereich.

Die reifencom GmbH ist bestrebt, aktiv Ressourcen zu schonen und Emissionen zu reduzieren. Dazu gehören u.a. Digitalisierungsprojekte, aktives Energiemanagement an allen Standorten und ein gezieltes Logistikmanagement. Es ergaben sich im Berichtsjahr keine Änderungen zum Vorjahr.

Die Motivation unserer Mitarbeiter und das Engagement sich mit reifencom zu identifizieren sind die Basis für den Erfolg. Dazu fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr verschiedene Mitarbeiteraktionen, Gewinnspiele und Mitarbeiterangebote statt.

GESAMTAUSSAGE

Zusammengefasst beurteilt die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres mit den leicht gestiegenen Umsatzerlösen als erfolgreich angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage. Insbesondere aufgrund von Kaufzurückhaltungen im E-commerce B2C und gestiegenen Personalkosten konnte das geplante Ergebnis (Jahresergebnis größer EUR 1 Mio.) nicht erzielt werden. Der prognostizierte Umsatz des Geschäftsjahres der reifencom GmbH lag bei rund EUR 220 Mio. Durch die Kaufzurückhaltung in den Monaten September bis Oktober konnte der geplante Umsatz nicht Höhe realisiert werden. Die Vorjahresumsätze nach Segmenten konnten nur vereinzelt in den Absatzkanälen übertroffen werden. Die Gesellschaft ist weiterhin mit einem starken Wettbewerb und Preisdruck konfrontiert.

Durch die weitere Fokussierung auf den Verkauf von qualitativ hochwertigen Produkten und Dienstleistungen versucht die Gesellschaft, die Profitabilität zu verbessern.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die sich aufgrund der Wirtschaftslage ergebenden Prognosen stellen für die reifencom GmbH nicht nur Risiken, sondern vielmehr auch Chancen dar. Die strategische Ausrichtung, den Markt über verschiedene Kanäle zu bedienen, die den stationären Handel mit den digitalen Medien verbinden, bietet weiterhin Wettbewerbsvorteile. Verschiedene "Pure Player", die sich entweder auf den reinen digitalen Verkauf von Reifen und Rädern fokussiert haben, oder Großhändler, die auf das Volumengeschäft im B2B-Bereich gesetzt haben, haben ihren Betrieb eingestellt oder sind in schwierigen Situationen. Dabei setzen wir auf den kontinuierlichen Ausbau unseres Expertenwissens und Serviceleistungen rund um Reifen und Räder, die unsere Kunden zu jeder Zeit persönlich, digital oder am Telefon in Anspruch nehmen können.

Für das Geschäftsjahr 2024/25 gehen wir generell von fallenden Einkaufspreisen aus, die sich aufgrund des Trends hin zu mehr hochpreisigen Performance Reifen nur gedämpft auf die Verkaufspreise auswirken.

Wir blicken weiter optimistisch in die Zukunft. Die Unternehmensprozesse werden kontinuierlich überprüft und optimiert. Weiterhin arbeiten wir an Effizienzsteigerungen und Kostenreduktionen.

Darüber hinaus ziehen wir entsprechend auch Konsequenzen in unserer Kostenstruktur. Wir planen für das Jahr 2024/25 mit einer Umsatzsteigerung von rund 4% im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahresergebnis wird mit EUR 1 Mio. geplant.

Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass wegen der Wetterabhängigkeit, insbesondere im Winterreifengeschäft, und der unklaren wirtschaftlichen Entwicklung eine Prognose äußerst schwierig und mit erheblicher Unsicherheit verbunden ist.

2. Chancen- und Risikobericht

Konsumklima

Nach dem Rückgang der inländischen Konsumausgaben in Deutschland von 0,8% in 2023 geht der Sachverständigenrat für 2024 von einer Erholung aus.

Da die reifencom GmbH ebenso vom Konsumklima abhängig ist, kann eine Konsumzurückhaltung auch für unsere Umsatzentwicklung ein Risiko darstellen.

Andererseits ist zu erwarten, dass eine etwaige Kaufzurückhaltung die Nachfrage nach alternativen Wahlmöglichkeiten von günstigen bis hochpreisigen Waren und Dienstleistungen erhöht. Als Vollsortimenter und Omnichannel-Anbieter ist die reifencom GmbH hier gut aufgestellt.

Möglichen Umsatzrückgängen aus geändertem Verbraucherverhalten oder wieder sinkenden Abgabepreisen hat die reifencom GmbH in der Vergangenheit mit Filial-Neueröffnungen und mit der Forcierung des Internetgeschäftes entgegengewirkt.

Die Gesellschaft verbessert mittels eines Zentrallagers die Bestandssituation in den Filialen und den Ecom Shops so weit, dass eine nahezu 100%-ige Verfügbarkeit der vom Kunden gewünschten Waren sichergestellt werden soll.

Durch den wachsenden Handel im Internet können ebenfalls weitere Neukunden hinzugewonnen werden.

Preisentwicklung für Rohstoffe

Veränderungen in den Rohmaterialpreisen wirken sich mit einer Verzögerung von ungefähr sechs Monaten auf die Fertigproduktpreise aus. Wichtige Rohstoffe für die Reifenherstellung sind neben Metallen auch ölbasierte Rohstoffe und Naturkautschuk. Durch die im Jahr 2023 gesunkenen Rohstoffpreise ist mit einem weiteren Rückgang der Einkaufspreise zu rechnen. Dementgegen wirkt der Effekt, dass tendenziell größere Reifen nachgefragt werden, und somit der durchschnittliche Einkaufspreis je Reifen steigt und aufgrund der Größe der Reifen auch erhöhte Frachtraten für Überseefrachten anfallen.

Um auf Preisänderungen der Reifenhersteller rechtzeitig reagieren zu können, beobachten wir die Preisentwicklung und richten unsere Einkaufspolitik hierauf aus.

Warenbeschaffung

Zur Dämpfung des Risikos einer starken saisonalen Abhängigkeit der Branche und zur Lagerung von Importware trägt das Zentrallager in Hildesheim bei. Somit kann der saisonale Kundenbedarf gedeckt werden, ohne dass die Lagerbestände in den Filialen der reifencom GmbH nennenswert zu erhöhen sind. Gleichzeitig ermöglicht das Einkaufsvolumen, bei Lieferanten sowie der Reifenindustrie größere Marktmacht einzusetzen.

Die gute Warenverfügbarkeit verbessert die Handelsspanne der reifencom GmbH bei am Markt knappen Produkten. Sollten Preise im laufenden Jahr fallen, geht dies zu Lasten der Marge und ist als Risiko einzustufen. Die reifencom GmbH minimiert dieses Risiko durch den Mix von Lagerware einerseits und andererseits durch Ware, die auftragsbezogen bestellt wird.

Die reifencom GmbH ist herstellerunabhängig und hat ein breites Markenportfolio. Bei Ausfall eines Lieferanten kann sie die Ware bei anderen Lieferanten beschaffen.

Saisonale Schwankungen

Die reifencom GmbH betreibt ein sehr stark saisonales Geschäft, das insbesondere im dritten Quartal des Geschäftsjahres stark wetterabhängig ist. Trotz der anhaltend steigenden Nachfrage nach Ganzjahresreifen sind die Verhaltensweisen der Verbraucher in den Zeiten von "Oktober bis Ostern" zum Wechsel von Sommer- auf Winterreifen und umgekehrt nach wie vor gegeben.

Reifenersatzgeschäft

Derzeit liegt die durchschnittliche Fahrleistung bei PKW in Deutschland bei ca. 13.000 km im Jahr. Die Reifen haben eine erwartete Lebensdauer von ca. 60.000 km. Entsprechend liegt der Ersatzzyklus bei etwa 4 - 5 Jahren. Als Reaktion auf den langfristigen Anstieg der Kraftstoffpreise einerseits und die Unsicherheit der wirtschaftlichen Entwicklung auf der anderen Seite (Umweltauflagen, Dieselproblematik etc.), werden die Kraftfahrer ihre Fahrtätigkeit annahmegemäß weiter einschränken. Wegen der seit Jahren sinkenden jährlichen Fahrleistung aller PKW (2017 waren es noch 14.000 km pro Jahr) dürfte sich der Ersatzzyklus für Neureifen weiter verlängern.

Aufgrund des nach wie vor hohen Stellenwertes des Automobils in Deutschland sowie den hohen Sicherheitsbedürfnissen der Verbraucher ist allerdings eine völlige Abkehr vom Reifenneukauf nicht zu erwarten.

Auch das Durchschnittsalter der PKW ist seit 2013 von 8,7 Jahre auf 10,1 Jahre gestiegen. Es ist davon auszugehen, dass das Durchschnittsalter weiter ansteigen wird. Dies dürfte sich positiv auf die Umsatzentwicklung der reifencom auswirken, da somit die Nachfrage nach Reifen ebenfalls steigt.

Preisentwicklung der Handelsware

Durch den Verdrängungswettbewerb innerhalb der Reifenbranche dürfte abzuwarten sein, inwieweit sich höhere Preise bei privaten Endverbrauchern auf dem Markt durchsetzen lassen. Höhere Preise dürften die Konsumfreudigkeit weiter einschränken, geringere Margen auf der anderen Seite werden sich negativ in der Handelsspanne auswirken. Die reifencom GmbH berücksichtigt weiterhin im Einkauf das Gesamtangebot an Waren und reagiert hierauf mit Risikoabwägungen in der Lager- und Preispolitik.

Die zunehmende Konsolidierung im europäischen Reifenmarkt sollte mittelfristig zu einer stabileren Preispolitik der Anbieter führen. Aktuell sorgen aber ein generelles Überangebot an Reifen und Neueintritte in den Markt für ein Gegengewicht, was tendenziell zu den bekannten Preisschwankungen führt.

Zahlungsausfälle

Da die Mehrheit unserer Kunden Privatkunden sind, erfolgt die Zahlung in bar bzw. über ausfallsichere Transaktionen. Für Kunden die Zahlungsfristen haben, prüfen wir regelmäßig die Kredithöhe. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir im Bereich der Risikoprüfung wie auch Inkasso mit Spezialfirmen zusammen.

Wettbewerb

Die reifencom GmbH ist ein spezialisierter Anbieter auf einem polypolen Markt mit relativ niedrigen Einstiegsbarrieren.

Hierzu kommt, bedingt durch das Internet, eine sich weiterhin erhöhende Markttransparenz. Dem stellt sich die reifencom GmbH. Durch die Internetpräsenz www.reifen.com können wir den Markt deutlich mitprägen.

Wertschöpfungskette

Die reifencom GmbH konzentriert sich auf den Handel mit Vor-Ort-Service. Kunden können hier Ware kaufen und auf Wunsch auch montieren lassen.

Durch eine auf das Unternehmen angepasste Softwarestruktur haben wir weitgehend automatisierte Geschäftsprozesse.

Rechtliche Risiken

Diverse Reifenhersteller und -händler sind im Kalenderjahr 2024 in den Fokus der Kartell- und Wettbewerbshüter gerückt und es gab mehrere Ermittlungsverfahren und Durchsuchungen aufgrund des Verdachts von Preisabsprachen.

Während die reifencom GmbH aufgrund ihrer Geschäftspolitik, ihres internen Kontrollsystems sowie der bisherigen Kenntnisse davon ausgeht, dass alle rechtlichen Vorschriften durch die Gesellschaft eingehalten wurden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass aus eingeleiteten Ermittlungen aufgrund möglichen rechtswidrigen Verhaltens Geldbußen oder Schadensersatzforderungen entstehen, die auch die reifencom GmbH treffen könnten.

Kundenzufriedenheit

Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens hängt unmittelbar mit der Kundenzufriedenheit zusammen. Zufriedene Kunden kommen gerne wieder und empfehlen das Unternehmen auch an Dritte weiter. Die reifencom GmbH lässt alle 2 Jahre die Kundenzufriedenheit von TÜV SÜD zertifizieren. Auf Basis der Auswertung wird an den identifizierten Stellschrauben gedreht, um unseren Kunden ein noch besseres Erlebnis zu bieten. In der Re-Zertifizierung 2024 konnte sich das Unternehmen in allen wesentlichen Leistungsmerkmalen erneut verbessern und die Gesamtzufriedenheit unserer Kunden ggü. den Vorjahren weiter steigern.

Zusätzlich hat das Unternehmen definierte Revisionsprozesse eingeführt, um in den Filialen eine gleich hohe Qualität sicherzustellen. Durch regelmäßige Schulungen der kaufmännischen und gewerblichen Mitarbeiter und durch Überwachung der Kundenaufträge wollen wir unseren hohen Servicelevel halten und weiter ausbauen.

Risikoabwägung

Risikopotentiale können durch das integrierte Warenwirtschafts- und Managementsystem frühzeitig erkannt werden. Somit sind wir imstande, umgehend Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Derzeit sind keine Einzelrisiken bekannt, die den Bestand der reifencom GmbH gefährden. Auch die Summe möglicher und bekannter Risiken stellt keine Gefahr für den Fortbestand des Unternehmens dar. Wesentliche Änderungen an den Chancen bzw. Risiken wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht gesehen.

 

Hannover, den 26. Juni 2024

reifencom GmbH, Hannover

Geschäftsführer Michael Härle

Geschäftsführer Ralf Strelen

Geschäftsführer Abhishek Bisht

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