Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
evosoft GmbH
Marienbergstraße 80, 90411 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Althoff seit 8.2.2023 | Geschäftsführer |
Marie-Catherine Dr. Fritsch seit 2.4.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Siemens Aktiengesellschaft Berlin und München | 75.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
evosoft GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2007 bis zum 30.09.2008Bilanz zum 30. September 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 2007/2008I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i. V. m. Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss zum 30. September 2008 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Mit Vertrag vom 21. Dezember 2006 hat die Gesellschaft 100 % der Geschäftsanteile an der sympat GmbH, Nürnberg, (im Folgenden auch kurz "sympat" genannt) im Wege eines share-deals übernommen. Mit Verschmelzungsvertrag vom 20. April 2007 wurde die sympat rückwirkend zum 31. Dezember 2006 auf die evosoft verschmolzen. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten ist daher nur eingeschränkt möglich. Im Zuge der Verschmelzung wurden auch Anpassungen am Kontenplan erforderlich. Aus Gründen der Vergleichbarkeit war eine Änderung der Vorjahreswerte zum Personalaufwand notwendig. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear pro rata temporis, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 1 bis 3 Jahren vorgenommen. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten (einschließlich Anschaffungsnebenkosten), vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis zu EUR 410 wurden bisher im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Auf Grund der geänderten Steuergesetzgebung wird diese Methode ab dem 1. Januar 2008 nur noch für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis zu EUR 150 angewendet. Bei einem Einzelanschaffungspreis über EUR 150 bis einschließlich EUR 1.000 werden die Anlagegüter in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Bildung sowie in den 4 Folgejahren zu je einem Fünftel abgeschrieben wird. Die für die Abschreibung des Sachanlagevermögens zu Grunde liegende Nutzungsdauer verteilt sich wie folgt:
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen werden entsprechend ihres Fertigstellungsgrads mit ihren anteiligen Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt. Die fertigen Leistungen wurden im Vorjahr mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sind zu den Nennwerten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Den im Forderungsbestand erkennbaren Einzelrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko wird von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Forderungsbestandes abgesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu ihrem Nennwert bewertet. Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, die Aufwendungen nach diesem Tag darstellen, werden im Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen umfassen alle vertraglichen Versorgungsansprüche der Mitarbeiter und der Pensionäre. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen (alt) und der beitragsorientierten Siemens Altersversorgung (BSAV) erfolgt unter Anwendung der Grundsätze der International Financial Reporting Standards (IFRS). Als langfristiger Zinssatz wurden bei der Berechnung 5 % zu Grunde gelegt. Auch für die Verpflichtungen aus Deferred Com-pensation sowie aus Übergangszahlungen und Sterbegeld wurden erstmals die Grundsätze der IFRS angewendet, unter Berücksichtigung des Zinssatzes von 5 %. Bisher wurden diese Verpflichtungen auf Basis des Teilwertverfahrens mit den steuerlich zulässigen Höchstbeträgen ermittelt. Aus der erstmaligen Berechnung nach den IFRS ergab sich ein Einmalaufwand in Höhe von TEUR 4. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf Grund des steuerlichen Gewinns dotiert. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen nach dem Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ungewisse Verbindlichkeiten und Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Einnahmen vor dem Abschluss-Stichtag, die Ertrag nach diesem Tag darstellen, werden im Passiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
*) Die Werte des Eigenkapitals und Nennkapitals entsprechen den Bilanzwerten zum 30. September 2007 da zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch kein geprüfter Jahresabschluss per 30. September 2008 vorlag. Sie wurden mit dem Stichtagskurs vom 30. September 2007 aufgenommen (HUF 1 = EUR 0,004009), das Jahresergebnis wurde mit dem Durchschnittskurs vom 1. Oktober 2006 bis 30. September 2007 ermittelt (HUF 1 = EUR 0,00396); Quelle: Oanda.com. Die Anteile an der evosoft Business Relations GmbH, Nürnberg, wurden durch notariellen Kaufvertrag vom 29. November 2007 rückwirkend zum 30. September 2007 24:00 Uhr veräußert. Die Gesellschaft hält zudem 100 % der Anteile an der evosoft Shanghai WOFE Ltd., Shanghai. Diese Gesellschaft hat ihre Geschäftstätigkeit eingestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Ansprüche gegenüber Fremden aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 606 und Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 459. Bei den Rückdeckungsversicherungsansprüchen und Umsatzsteuerforderungen handelt es sich um antizipative Forderungen. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche, Kautionen sowie Forderungen gegenüber Personal in Höhe von insgesamt TEUR 662 haben eine Restlaufzeit von über 1 Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe sonstige Forderungen aus Cash-Management gegen die Siemens Financial Services GmbH ("SFS"). Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 5.250. Die Geschäftsanteile werden zu 98 % von der Siemens AG, Berlin und München und zu 2 % von Herrn Guschlbauer gehalten. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen umfassen alle vertraglichen Versorgungsansprüche der Mitarbeiter und der Pensionäre. Die Berechung der Rückstellungen für Pensionen (alt) und der Beitragsorientierten Siemens Altersversorgung (BSAV) erfolgt unter Anwendung der Grundsätze der International Financial Reporting Standards (IFRS). Als langfristiger Zinssatz wurden bei der Berechung 5 % zu Grunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 1.071), Rückstellungen für variable Gehaltsanteile, Prämien, Tantiemen und allgemeine Personalthemen (TEUR 1.323) sowie Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche (TEUR 653). Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.144 betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer nebst Solidaritätszuschlag. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sie sind nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt aufzuteilen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Posten in Höhe von TEUR 286 (i. Vj. TEUR 37). Diese resultieren im Wesentlichen aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 181 sowie dem Verkauf von Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 100. Zudem wurden periodenbezogene Erträge durch Erhöhung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 72 erzielt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Posten durch Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögenswerten in Höhe von TEUR 7. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 1.595 betreffen Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 814 und Gewerbeertragsteuer in Höhe von TEUR 779. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16 für Steuererstattungen für Vorjahre enthalten. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum 30. September 2008 bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von gesamt TEUR 3.484. Diese betreffen Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.651 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.409), Kraftfahrzeugleasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 634, Leasingverpflichtungen für Büroausstattung TEUR 180, sowie Versicherungsverpflichtungen TEUR 19. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 469 Angestellte (i. Vj. 314 Angestellte) im Unternehmen beschäftigt. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören im Geschäftsjahr folgende Personen an: · Herr Lorenz Guschlbauer, Geschäftsführer der evosoft GmbH, Hausen · Herr Jean-Marc Raczka, Geschäftsführer der evosoft GmbH, Lauf Gemäß der aktuellen Geschäftsordnung der Gesellschaft sind die Aufgaben und Verantwortung der Geschäftsführungsorgane wie folgt aufgeteilt: Der Verantwortungsbereich von Herr Lorenz Guschlbauer umfasst im Wesentlichen die Geschäftssegmente Technische Produkt-/Systementwicklung sowie Systemintegration/Lösungen, gemeinsame Dienste, Personalwesen und Marketing. Der Verantwortungsbereich von Herr Jean-Marc Raczka umfasst im Wesentlichen das Geschäftssegment Organisations-/Informationstechnik, die Standortleitung in Erlangen und Karlsruhe, IT/Qualitätswesen sowie das kaufmännische Wesen. Herr Lorenz Guschlbauer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben wird die Befreiungsregel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Für frühere Geschäftsführungsorgane wurde kein Entgelt vergütet. Beirat Die Gesellschaft hat gemäß § 12 des Gesellschaftsvertrages einen Beirat, der zum Bilanzstichtag aus folgenden Mitgliedern besteht: · Herr Wilhelm Prechtl (Vorsitzender) · Herr Dr. Norbert Kleinjohann (bis 5. Oktober 2007) · Herr Rainer Müller (bis 20. Dezember 2007) · Herr Wolfgang Seltmann · Herr Dr. Paul Hobeck (Sekretär) · Herr Werner Schliecker (ab 21. Dezember 2007; zum Beiratsmitglied bestellt) · Herr Peter Bernshaus (ab 5. Oktober 2007; zum Beiratsmitglied bestellt) · Herr Manfred Böhm (vom 21. Dezember 2007 bis 15. Oktober 2008; zum Beiratsmitglied bestellt) Die Mitglieder des Beirats erhielten von der evosoft keine Bezüge oder Kostenauslagen für Ihre Tätigkeit in diesem Gremium. Die Überwachung der Geschäftsführung obliegt dem Beirat. Angaben zum Mutterunternehmen Die evosoft GmbH ist ein konsolidiertes Tochterunternehmen der Siemens AG, Berlin und München. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Siemens AG für das Geschäftsjahr 2007/08 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und nach der Einreichung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Konzernabschluss der Siemens AG, Berlin und München, wird in Anwendung des § 315a HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Siemens AG, Berlin und München für das Geschäftsjahr 2007/08 befreien die evosoft GmbH von der Pflicht zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes (§291 HGB). Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 30. September 2008 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.296.568,26 in voller Höhe auszuschütten. Unterzeichnung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 durch die Geschäftsführung der evosoft GmbH
Nürnberg, den 3. November 2008 Lorenz Guschlbauer Jean-Marc Raczka Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007/08der evosoft GmbHI. Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf Die gute wirtschaftliche Verfassung der Unternehmen, und die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft wird die wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise im Jahr 2008 mildern. Die Wachstumsaussichten für die Entwicklung der Weltwirtschaft werden seit Beginn des Jahres 2008 zunehmend kritischer gesehen. Allerdings verschlechtern sich seit Jahresmitte die Aussichten durch den Ausbruch der Finanzkrise deutlich. Ausgangspunkt war die Immobilienkrise in den USA, und das darauf folgende zurückgehende Vertrauen in die Finanzmärkte. Die Experten rechnen mit einer Rezession in den USA. Auch in Deutschland wurden die Wachstumsprognosen für 2008 leicht gesenkt auf 1,5%, und für 2009 stark reduziert. Es mehren sich nun die Anzeichen, dass sich die Konjunktur in den kommenden Monaten eintrübt. Mit Nachlassen der Konjunktur im weiteren Jahresverlauf wird auch die IT-Branche an Schwung verlieren. Der starke Produktionsanstieg im ersten und zweiten Quartal wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nochmals expandieren lassen. Für den IT-Markt und trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, rechnet das Marktforschungsunternehmen "GARTNER" für das Jahr 2008, mit einem Wachstum von immerhin noch 4,5%. Strategische Ausrichtung Nach wie vor verfolgt die evosoft GmbH ihre eingeschlagene Strategie, sich als Kompetenz-Center und Outsourcing-Dienstleister für die Siemens AG weiter zu positionieren. In Verbindung mit professioneller Beratung, innovativen Konzepten und Outsourcing-Dienstleistung in Ost-Europa bietet evosoft GmbH ein umfassendes Angebot von IT-Dienstleistungen an. Das Outsourcing-Geschäft wurde dabei in Zusammenarbeit mit osteuropäischen Partner-Firmen weiter ausgebaut. Geschäftsverlauf 2008 Die auf Outsourcing-Dienstleistung orientierte Wachstumsstrategie der evosoft GmbH sowie die Konzentration auf die strategischen Kern-Technologien unseres Kunden und Mehrheitsgesellschafter Siemens AG, begünstigt durch ein durchschnittlich gutes Wachstum der deutschen Wirtschaft, wirken sich nachhaltig positiv auf Umsatz und Ergebnis aus. Die in 2007 positive Entwicklung des Bereiches "IT Solutions" hält in 2008 weiter an. Der Bereich hat durch neue Aufträge im Umfeld Siemens CIO seine Position weiter ausgebaut und verstärkt. Dieser Geschäftszweig deckt die Bedürfnisse nach SAP und Web basierten Lösungen ab und bildet einen Risikoausgleich gegenüber dem gegenwärtig umsatzstärksten Bereich "Produkt-/System Entwicklung". Der Geschäftszweig "Lösungen" hat sich spezialisiert auf die Anforderungen an Komplexität und Flexibilität der Siemens Anlagen Geschäfte. Dieses Segment entwickelt kundenindividuelle Komplettlösungen im Rahmen von Großprojekten und konnte sich auch in den vergangenen Jahren konstant positiv entwickeln. Das stärkste Segment, die "Produkt-/System-Entwicklung" ist das Kerngeschäft der evosoft GmbH und entwickelt Software für die Produkte der Industrie-Bereiche der Siemens AG. Zur technischen Kernkompetenz gehören insbesondere die Basistechnologien in der Automatisierung und Antriebstechnik. Ingesamt war das Geschäftsjahr 2007/08 geprägt: - von dem Verkauf der 100% Tochter "evosoft business relations" GmbH - von der täglichen Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu binden. - von der weiteren Umsetzung der strategischen Ausrichtung und dem Aufbau interner Kernkompetenzen. - von der Optimierung der internen Prozesse. II. Wirtschaftliche Lage Durch den Erwerb und die Verschmelzung der Sympat GmbH zum 31.12.2006 ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. Umsatz Der anhaltende Outsourcing- Trend und die starke Nachfrage nach IT- Spezialisten hat dazu beigetragen, dass die evosoft GmbH erneut ihren Umsatz steigern konnte. Der Umsatz der evosoft GmbH ist im Geschäftsjahr 2007/08 um 29% von 72´8 auf 93´7 Mio. Euro gestiegen. Zu der Umsatzsteigerung haben vor allem die Segmente "Produkt-/System-Entwicklung und IT-Solutions beigetragen. Diese Geschäftsentwicklung basiert auf der klaren Fokussierung des Unternehmens auf die Kernkompetenzen Prozesskommunikation und Automatisierung sowie durch Maßnahmen im Dienstleistungsportfolio des Geschäftes IT-Solutions. Für die einzelnen Segmente ergibt sich folgende Aufteilung (in Mio. Euro)
Ergebnis Bedingt durch ein deutliches Umsatzplus von ca. 29% bei einer gleichzeitig niedrigeren Materialaufwandsquote* von 52,7% gegenüber 57,6% im Vorjahr sowie einer mit 32,8% (Vj. 31,1%) leicht erhöhten Personalaufwands-quote** konnte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - ohne Beteiligungserträge - in Höhe von +6´431 Mio. Euro (Vj. +3´099 Mio. Euro) erzielt werden. *(Materialaufwand / Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) **(Personalaufwand / Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) Im GJ 2007/08 hat die evosoft GmbH einen Jahresüberschuss von 6´297 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ( ´305 Mio. Euro) bedeutet dies eine Steigerung von 5´992 Mio. Euro. Im Vorjahr muss man einen Außerordentlichen Aufwand von 3´725 Mio. Euro - für den Kauf der Geschäftsanteile an der sympat GmbH - berücksichtigen. Im Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres ist ein einmaliger Ertrag aus der Veräußerung der Anteile an der evosoft Business Relations GmbH, Nürnberg, in Höhe von ´100 Mio. Euro enthalten. Investitionen und Abschreibungen Die Investitionen der evosoft GmbH in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lagen im GJ 2007/08 bei 1´102 Mio. Euro: (Vorjahr: 1´063 Mio. Euro). Die Investitionen betreffen im Wesentlichen Hard- und Software. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erhöhten sich dementsprechend von ´584 Mio. Euro im Vorjahr auf ´622 Mio. Euro im GJ 2008. Cashflow und Kapitalflussrechnung Die liquiden Mittel (SFS) betrugen zum Bilanzstichtag 16´0 Mio. Euro (Vorjahr: 6´9 Mio. Euro). Die Anbindung an das interne Cash-pooling-Verfahren der Siemens AG hat es der evosoft GmbH ermöglicht ihre Forderungen optimal zu reduzieren und ihre Liquidität auf einem sehr guten Niveau zu halten. Aufgrund des operativen Überschusses des Geschäftsjahres ergab sich ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 9´9 Mio. Euro (ermittelt nach dem Schema des DRS 2). Vermögens und Kapitalstruktur Aufgrund des Jahresüberschusses von 6´3 Mio. Euro erhöhte sich das Eigenkapital der evosoft GmbH im GJ 2007/08 auf 11´9 Mio. Euro (Vorjahr: 5´6 Mio. Euro). Die sehr gute Eigenkapitalquote des Jahres 2008 von 56,5 % konnte wieder an das Niveau von vor zwei Jahren anknüpfen (Vorjahr: 43%). In Anbetracht des Cashflows und der zu Verfügung stehenden Liquiden Mittel, bleibt die evosoft GmbH weiterhin solide finanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von ´526 Mio. Euro auf ´078 Mio. Euro aufgrund der schwerpunktmäßigen Geschäftstätigkeit innerhalb des Konzernverbunds. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen entsprechen im Wesentlichen Weiterbelastungen von Kosten an Partnergesellschaften. Durch die Verbesserung des Jahresergebnisses mussten die Steuerrückstellungen um 1´588 Mio. Euro höher dotiert werden. Hingegen bewegen sich die sonstigen Rückstellungen mit 3´527 Mio. Euro etwas unter dem Vorjahresniveau von 3´677. Hierin enthalten sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalthemen sowie für ausstehende Rechnungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen ausschließlich Lohn- und Kirchensteuern und haben sich infolge der deutlich gestiegenen Beschäftigtenzahl erhöht. Personalbericht Zum Bilanzstichtag waren 485 Mitarbeiter bei der evosoft GmbH beschäftigt, 100 mehr als Ende September 2007. Damit stieg die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahr mit 26 Prozent sehr stark an. Der Personalaufwand hat sich gemäß der Mitarbeiterzahl entwickelt und betrug 30´805 Mio. Euro. Der Personalaufwand beinhaltet eine Erfolgsbeteiligung für die Mitarbeiter. Die evosoft GmbH ist auf die Arbeitskraft hochqualifizierter und motivierter Mitarbeiter angewiesen. Der internationale Wettbewerb um diese Mitarbeiter und Führungskräfte ist intensiv. Wegen des demografischen Wandels, und nicht zuletzt wegen der geforderten hohen Qualifikationen dürfte sich die Lage in den kommenden Jahren noch verschärfen. Um unsere Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden und attraktiv für neue Mitarbeiter zu sein, unterhalten wir lukrative Vergütungssysteme, Fort- und Weiterbildungssysteme und eine betriebliche Altersversorgung. Wir haben für das neu eingeführte einheitliche Incentive-Modell für Führungskräfte ein sehr positives Feedback bekommen. Die betriebliche Ausbildung soll in diesem Rahmen einen noch höheren Stellenwert bekommen. Die evosoft GmbH sieht in den Auszubildenden nicht nur die Sicherung qualifizierten Nachwuchses, sondern auch eine soziale Verantwortung gegenüber jungen Menschen und der Gesellschaft. Deshalb trägt das Unternehmen durch sein Engagement in der Berufsbildung und der beruflichen Weiterbildung regelmäßig seinen Anteil dazu bei, möglichst vielen Menschen einen Zugang zu beruflichen Chancen und damit persönliche Perspektiven zu eröffnen. Damit diese Qualifizierung über den beruflichen Weg hinweg erhalten bleibt, begleitet das Unternehmen seine Mitarbeiter mit zahlreichen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, mit denen sie sowohl ihre fachlichen Kenntnisse ausbauen als auch ihre Persönlichkeit und Sozialkompetenz weiter entwickeln können. Das Angebot der Maßnahmen reicht von Sprachschulungen über Fachkurse zu arbeitsrelevanten Themen bis zum Training für Führungskräfte. Die evosoft GmbH wird diese Themen noch weiter vorantreiben. III. Risiken der künftigen Entwicklung Risikomanagement Als global operierendes Unternehmen ist die evosoft GmbH einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Diese Risiken sind untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden. Risikomanagement, gestützt durch ein explizites Risikomanagementsystem, ist daher ein wichtiger Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Die evosoft GmbH verfügt über umfangreiche Berichts- und Kontrollmechanismen, um die Risiken des operativen Tagesgeschäftes rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Monatliche Berichte an die Geschäftsleitung zu den wesentlichen Einzelrisiken sollen, zusammen mit einer Abschätzung der zukünftigen Geschäftslage, die Risikoentwicklung transparent machen. In regelmäßigen Besprechungen des Leitungskreises findet darüber hinaus ein Informationsaustausch mit dem Ziel statt, Risiken zu identifizieren, zu kommunizieren, zu quantifizieren und nicht zuletzt Lösungsansätze zu finden. Um möglichen Risiken zu begegnen unterhält die evosoft GmbH, gemäß interner Konzernrichtlinien, ein umfassendes internes Kontrollsystem (IKS). Ziel dieses Kontrollsystems ist es, die wesentlichen Finanz- und Geschäftsprozesse hinreichend zu analysieren und zu dokumentieren, und in sog. Self-Assessments deren laufende Umsetzung bzw. Einhaltung zu gewährleisten. Aufgrund der Notierung der Siemens AG an der New York Stock Exchange ist die Gesellschaft von den gesetzlichen Anforderungen des Sarbanes-Oxley-Act (SOA) unmittelbar betroffen. Zur Erfüllung dieser Anforderung hat die Gesellschaft im letzten Geschäftsjahr ein entsprechendes SOA-Projekt durchgeführt, um interne Kontrollen mit Bezug zur Finanzberichterstattung zu evaluieren, zu dokumentieren und zu testen. Dies hat wiederum Auswirkungen auf das interne Kontrollsystem (IKS) und damit auch einen positiven Einfluss auf das Risikomanagement. Die evosoft GmbH fühlt sich den Grundsätzen guter Unternehmensführung, wie sie beispielhaft im Konzern Corporate Governance Kodex formuliert sind, in starkem Maße verpflichtet. In den Business Conduct Guidelines der Siemens AG ist festgelegt, dass es unser fester Vorsatz ist, stets in Übereinstimmung mit Recht, Gesetz, Sitten und Handelspraktiken der verschiedenen Nationen sowie den von uns selbst gesetzten Verhaltensregeln zu handeln. Durch diesen Kodex, der für alle Mitarbeiter bindend ist, sowie mit entsprechenden Schulungen unserer Mitarbeiter erwarten wir, mögliche Reputationsrisiken zu vermeiden. Mit der Geschäftstätigkeit sind folgende Hauptrisiken verbunden: Dem Risiko von Umsatzverlusten der evosoft GmbH durch Budgetkürzungen unserer Konzernkunden steht naturgemäß eine gleich hohe Chance für diese Kunden auf Einsparungen gegenüber. Die wesentlichen Verträge enthalten eine "Klausel" die einen begrenzten Abbau in einem definierten Zeitraum vorsehen. Im Fokus des Chancen- und Risikomanagements der evosoft GmbH steht die volks- und betriebswirtschaftliche Entwicklung der Länder unserer Outsourcing-Partner. Diese heute bevorzugten, meist osteuropäischen Länder unterliegen mit einem BIP zwischen 3 - 5 % und einer Inflationsrate zwischen 5 - 10 % einer dynamisch aufstrebenden Entwicklung. Zwangsläufig ist in den kommenden Jahren mit einer Steigerung deren Gehälter und somit der Umsatzkosten der evosoft GmbH zu rechnen. Neben der konzerninternen Anbietervielfalt kommt neuerdings als verstärkender Moment die Anstrengung indischer Software-Firmen hinzu, sich im europäischen IT-Markt zu etablieren. Auch in Deutschland können die Gehaltskosten infolge von Fachkräftemangel weiter ansteigen. Die beschriebene anzunehmende Kostenentwicklung würde sich, unter Berücksichtigung der parallel wachsenden Konkurrenz, mit hoher Wahrscheinlichkeit ungünstig auf die Ertragslage der evosoft GmbH auswirken. Bereits heute wird an Konzepten zur Gegensteuerung gearbeitet. Als Ergebnis der Risikoabschätzung für das Geschäftsjahr 2008/09 sowie der derzeit identifizierten und bewerteten künftigen Risiken ist festzustellen, dass bezogen auf die evosoft Gruppe keine bestandsgefährdenden Sachverhalte und Risiken erkennbar sind. Chancen Berücksichtigt man den "Fachkräftemangel" in der IT-Branche, gehören eindeutig zu den Chancen die Anzahl der hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiter die bei der evosoft GmbH arbeiten. Diese Mitarbeiter sind der Grundstein für den Aufbau der Geschäftsstrategie in Richtung eines Kompetenz-Centers und gleichzeitig für das weitere Wachstum der Firma. Diese Personal-Ressourcen werden der evosoft GmbH weiter helfen, trotz einer Abkühlung der Weltwirtschaft in 2009, sich in den nächsten Jahren in dem IT-Dienstleistungs-Markt zu behaupten. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Geschäftsjahresschluss sind keine weiteren Vorgänge oder Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die das im vorliegenden Lagebericht vermittelte Bild der evosoft Gruppe beeinflussen. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Erlangen und Karlsruhe, sowie Standorte in München, Braunschweig, Amberg, Fürth. IV. Ausblick und Prognose 2009 Die tiefgreifenden Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten belasten zunehmend die weltweite wirtschaftliche Entwicklung und bergen erhebliche Risiken für die Realwirtschaft. Nach Einschätzung der Ökonomen wird die Weltwirtschaft in 2009 deutlich an Fahrt verlieren. Auch die Eurozone wird im kommenden Jahr niedrigere Wachstumsraten aufweisen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) prognostiziert für 2009 in Deutschland ein Wachstum von 0,2% gegenüber 1,5% in 2008. Ausschlaggebend für die zurückhaltenden Prognosen bleiben vor allem die angespannte Lage an den Internationalen Finanzmärkten und eine mögliche Rezession in den USA, die sich weltweit ausbreiten könnte. Der Markt für IT - Dienstleistung wird Angesicht der schwierigen Konjunktur im nächsten Jahr an Schwung verlieren. Das Segment Outsourcing kennt seit ein paar Jahren einen ungebrochenen Wachstumstrend. Der bestehende hohe Kostendruck und jetzt zusätzlich die schlechte Konjunktur mit dem unsere Konzernkunden im globalen Markt zu kämpfen haben, wird den Druck auf die Kostenpositionen erheblich erhöhen. Darum gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach IT- Outsourcing weiter auf einem hohen Niveau bleiben wird. Die evosoft GmbH wird, ausgehend von den bereits erzielten Erfolgen, die Partnerschaften mit osteuropäischen Firmen im Segment Outsourcing weiter ausbauen. Ein weiteres Ziel der Firma ist der Aufbau von Domain Know-how. Unter anderem geht es darum, eigene Beratungskapazitäten weiter aufzubauen und zusätzlich die Wertschöpfung sowohl für die Kunden als für unsere Gesellschaft zu erhöhen. Hierzu plant die evosoft GmbH die Gründung von mehreren Kompetenz-Centern und eine Umorganisation der heute vertikal aufgestellten operativen Abteilungen. Die Firma rechnet erneut mit einem Wachstum des Outsourcing-Segmentes, und mit einer normalen Auslastung ihrer deutschen Mitarbeiter, da unsere wesentlichen Verträge eine "Klausel" enthalten die einen begrenzten Abbau in einem definierten Zeitraum vorsehen, Somit rechnet die evosoft GmbH mit einer Umsatzentwicklung auf dem gleichen Niveau wie im letzten Geschäftjahr. Zielsetzung bleibt, trotz der aktuellen Belastungen der Kapitalmärkte operativ ein positives Ergebnis vor Steuern zwischen 3% - 5% des Umsatzes zu erzielen.
Nürnberg, den 03.11.2008 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der evosoft GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 4. November 2008 KPMG
AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Renner, Wirtschaftsprüfer Rupprecht, Wirtschaftsprüfer |
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