HPH Erneuerbare Energien UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Dr. Steinmann seit 18.12.2024 | Geschäftsführer |
Jörn Wahl-Schwentker seit 18.12.2024 | Geschäftsführer |
Spasko Nikolov seit 18.12.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hämmerling Group Logistic GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist überwiegend im Bereich Spedition, Transport und Logistik tätig. Neben sechs nationalen Standorten gibt es vier internationale in Rumänien, Ungarn, Polen und der Slowakei. Damit kann dem Kunden das Cross Docking Prinzip, Transport von Kleinstmengen Paletten, länderübergreifend und "Just in time" angeboten werden. Zu den Kunden zählen führende Unternehmen der automobilen Zulieferindustrie, der Getränkeindustrie, Baustoffe, Metallverarbeitung und Konsumgütern. Neben dem Transport bietet die Gesellschaft an den Standorten Lagerflächen für alle Produkte, sowie Flächen und Personal für Dienstleistungen wie Verpacken, Sequenzieren und Sortieren an. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch die grundsätzlich schwierige wirtschaftliche Entwicklung im Jahre 2023 stand das Unternehmen vor vielen Herausforderungen, die jedoch erfolgreich gemeistert werden konnten. Am 20.10.2023 wurde seitens der deutschen Bundesregierung eine 80 prozentige Mauterhöhung in Deutschland mit Wirkung zum 01.12.2023 beschlossen. Diese Erhöhung konnte in vielen Kundengesprächen erläutert und weitergegeben werden, wenn gleich der Umsetzungszeitraum sehr knapp war. Grundsätzlich zeichnet sich weiter ein allgemein hoher Preis- und Margendruck am Logistikmarkt ab, da die allgemeinen Kosten gestiegen und die wirtschaftliche Entwicklung schlecht ist. Das Unternehmen wird durch den Markt und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gezwungen, Frachten in immer kürzer werdenden Zyklen auszuschreiben, um kurzfristige Markteffekte aufgreifen zu können. Angesichts des hohen Wettbewerbsdrucks und der zunehmenden Schwankungen am Transportmarkt muss das Unternehmen seine Produktivität steigern und eigene Prozesse und Routen optimieren. Die Abteilung Projektmanagement betreut die Projekte innerhalb der Hämmerling Group Logistic GmbH und hat sich 2023 weiter mit dem Aufbau der Bereiche Speditionscontrolling beschäftigt, sowie der Digitalisierung von Prozessen. Zudem hat das Team im Jahr 2023 Prozessoptimierungen in Osteuropa durchgeführt, sowie Prozesse in die ungarische Tochtergesellschaft überführt. Bestandsgeschäfte wurden rekalkuliert und hinsichtlich der Ergebnissituation überprüft, da es bei vielen Kunden corona-bedingte Veränderungen in Sendungsvolumen und -struktur gab. Zudem gab es erhebliche Kostensteigerungen in den Bereichen Personal und Kraftstoffe bzw. Additive. Auf dieser Basis wurden Preisverhandlungen mit diversen Kunden geführt und Preiserhöhungen erzielt. In einigen Bereichen konnten keine Einigungen erzielt werden, sodass das Unternehmen sich daraufhin von einigen Bestandsgeschäften bewusst getrennt hat, um die Kapazitäten langfristig in margenträchtigeren Bereichen einzusetzen und die Auslastung zu erhöhen. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 stand weiterhin im Zeichen der Restrukturierung nach den vielen Veränderungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat. Der Umsatzrückgang konnte kompensiert werden durch vertriebliche Akquisition von Neugeschäften und Preiserhöhungen. Durch Veränderungen sowohl interner und organisatorischer, als auch operativer Strukturen konnte die Marge stabilisiert bzw. gesteigert werden. Abseits der Automobilindustrie konnte das Unternehmen den Geschäftsbereich Kontraktlogistik weiter ausbauen am Standort Paderborn mit regionalen Kunden generieren, die auch über das Geschäftsjahr 2023 Bestand haben werden. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit die Digitalisierung der Prozesse verstärkt. Die hierdurch gewonnen Erkenntnisse für das Controlling haben dazu geführt, dass Kennzahlen schneller und transparenter für Auftragskalkulationen zur Verfügung stehen. Das Unternehmen nutzt dies, um Kundenaufträge und -ausschreibungen neu zu kalkulieren und die hierdurch gewonnen Erkenntnisse führten und führen dazu, dass ertragsschwache Aufträge nicht angenommen werden oder wirtschaftliche Angebote bei Ausschreibungen abgegeben werden. Dieser Umstand hat im Berichtsjahr dazu geführt, dass bei einem Bestandskunden die Ausschreibung nicht gewonnen wurde und der Kundenumsatz entfiel. Aufgrund des strukturell und finanziell gut aufgebauten Fuhrparks, war das Unternehmen in der Lage diesen Rückgang durch Anlagenabgänge/-verkäufe schnell und wirtschaftlich zu kompensieren. Insgesamt hat das Unternehmen im Saldo den Fuhrpark um 14 ziehende Einheiten und 10 Trailer durch Verkauf an Dritte und Tochtergesellschaften verringert. Im Bereich Fuhrpark wurden neue Trailer erworben und als Ersatzinvestitionen in die Flotte eingebracht. Weiterhin sind zum Ende des Jahres 2023 umfangreiche Tests mit neuen Zugmaschinen Modellen gestartet. Bei diesen Tests werden u.a. der Spritverbrauch, verschiedene Umweltaspekte, sowie der allgemeine Komfort für Fahrer getestet. Zudem beschäftigt sich das Unternehmen mit alternativen Antriebstechniken, wie Wasserstoff und Elektro. Der Mietvertag für den Standort in Rahlstedt (Hamburg) mit knapp 1.200m 2 Lagerfläche wurde nicht verlängert und stattdessen im südlichen Teil von Hamburg in 21435 Stelle ein neuer knapp 3.000qm 2 großes Lager angemietet. Der Standort bietet dem Unternehmen zukünftig Expansionsmöglichkeiten, sowie durch die Nähe zum Hamburger Hafen verkehrstechnische Vorteile und eine bessere Anbindung an die nationalen und internationalen Standorte, sowie der Sendungsstruktur der Kunden, die viel Ware aus Übersee importieren. Mit dem größten Kunden des Unternehmens konnte erneut eine Vertragsverlängerung erwirkt werden und somit kann die langjährige Partnerschaft und Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. 3. Lage a) Ertragslage Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus und der widerrechtliche Übertritt der Grenzen des ukrainischen Staatsgebiets haben zu einer gesamtwirtschaftlichen Krise geführt, die auch die Unternehmensgruppe geprägt hat. Das Unternehmen musste in der Vergangenheit Umsatzeinbrüche hinnehmen und Kosten einsparen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Auf Grund der schnellen Einleitung von Gegenmaßnahmen konnte auch in dem weiterhin von Krisen geprägten Wirtschaftsjahr insgesamt ein solides Ergebnis erzielt werden. Das Rohergebnis hat sich um EUR 0,9 Mio. erhöht. Die Rohertragsquote ist mit 48,2 % über dem Niveau des Vorjahres, was auf die bessere Auslastung des eigenen Fuhrparks zurückzuführen ist. Die Personalaufwandsquote liegt mit 23,9 % auf dem Niveau des Vorjahres. Den überdurchschnittlichen Einsatz unserer Mitarbeitenden haben wir durch verschiedene Mitarbeiterbenefits honoriert. Die Abschreibungen liegen mit 0,9 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Kosten sind um 42 TEuro angestiegen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 1.079 TEuro. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen sowie Skontofristen auszunutzen. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen stichtagsbezogen 15,1 % der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne Verbundbereich) betragen 17,2 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder einmal verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Das ausgewiesene Eigenkapital beträgt 41,3 % der Bilanzsumme. Die Abnahme des Sachanlagevermögens ist auch auf die Finanzierungsumstrukturierung zurückzuführen. Die bisher im Anlagevermögen gehaltenen Fahrzeuge wurden im SALB-Verfahren an eine Leasinggesellschaft veräußert. Sie stehen dem Unternehmen weiterhin im Rahmen eines Leasingvertrags zur Verfügung. Die Zunahme des Finanzanlagevermögens ist auf den Kauf weiterer Anteile an der Tochtergesellschaft in Ungarn zurückzuführen. Das Unternehmen hat die Anteile von 51 % auf 95 % erhöht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite, Materialeinsatzquote, Personaleinsatzquote und den Cash flow heran. Die Umsatzrendite ist bei abnehmendem Umsatz und erhöhtem Jahresüberschuss abermals gestiegen. Die Eigenkapitalrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beträgt im Geschäftsjahr 17,4 %. Die Gesamtkapitalrendite erhöht sich auf 7,2 % im Geschäftsjahr. Die Materialeinsatzquote beläuft sich auf 54,5 % und liegt damit unter Vorjahresniveau. Die Personaleinsatzquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Der Cash-Flow beträgt 1.621 TEuro. Unsere wirtschaftliche Lage und die Branchenaussicht kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Wir gehen von einer Erhöhung der Umsätze im Vergleich zum abgelaufenen Wirtschaftsjahr aus, Liquidität und auch die Absatzmärkte beurteilen wir weiterhin positiv. Entsprechend der Unsicherheiten hinsichtlich der Prognose für 2023 haben sich unsere Erwartungen im Wesentlichen erfüllt. Wie dargestellt war die Entwicklung in einzelnen Monaten sehr unterschiedlich und in starkem Maße abhängig von der Produktionsauslastung unserer Kunden aufgrund weiterhin bestehender Lieferengpässe bei den Bauteilen. III. Prognosebericht Das Unternehmen setzt weiterhin neben dem klassischen Stückgut, Teil- und Komplettladungsgeschäft auf sog. Value Added Services wie beispielsweise Umpackarbeiten, Labeling, Sequenzierung und Lagergeschäfte. Um in diesem Bereich weiter wachsen zu können wurde das Vertriebsteam im Jahr 2023 verstärkt und wird auch zum 01.01.2024 noch um eine weitere Person ergänzt. Mit diesem Team wird dann die detaillierte Vertriebsstrategie 2024 entwickelt und umgesetzt. Für das Jahr 2024 plant das Unternehmen mit einer leichten Umsatzsteigerung auf Grund der geplanten vertrieblichen Aktivitäten und Marktbereinigungseffekte. Bei den Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite, Materialeinsatzquote, Personaleinsatzquote und Cash flow erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Der anhaltende Fachkräftemangel insbesondere im Bereich Berufskraftfahrern stellt weiterhin ein Risiko für das Unternehmen und die Branche im Allgemeinen dar. Das Unternehmen wird weiterhin versuchen, Auszubildende für sich zu gewinnen und Instrumente zu entwickeln, um die Mitarbeiter langfristig zu binden. Hier werden die sozialen Medien eine immer wichtigere Rolle spielen. Zudem wird das Recruiting aus dem Ausland für diesen Bereich weiter forciert. Ertragsorientierte Risiken Der Preisdruck durch Wettbewerber ist weiterhin hoch. Nur mit einer hohen Qualität der gesamten Dienstleistung und einem ausgezeichneten Service sowie Flexibilität ist eine Abgrenzung zum Wettbewerb möglich. Weiterhin spielt die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle. Hier hat das Unternehmen bereits wichtige Schritte durchgeführt und wird in diesem Bereich auch weiter investieren. Das Unternehmen ist zudem weiter bestrebt, die eigenen Prozesse weiter zu optimieren, um den steigenden Anforderungen gewachsen zu sein. Die allgemeinen Kostensteigerungen werden vom Unternehmen weiterhin genaustens beobachtet, um frühzeitig mit den Kunden über entsprechende Entwicklungen in Kontakt treten zu können und/oder interne Prozessoptimierungen einzuleiten. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht sich das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Die Unsicherheiten am Transportmarkt sind spürbar und werden seitens des Unternehmens als Chance gesehen in bestehenden und neuen Märkten aktiv zu sein. Viele Kunden werden Ihre Transport- und Lagerkonzepte langfristig überdenken und weiter optimieren. Gleichzeitig werden die Chancen von der allgemeinen geopolitischen Entwicklung abhängen. Das Unternehmen hat im Berichtsjahr seinen Kunden proaktiv Vorschläge zur Prozess- und Transportoptimierung (Transporte Verpackung, IT usw.) unterbreitet. Dieser, von den Kunden geschätzte Service, steht auch für die Zukunft im Fokus des Unternehmens und soll die Geschäftsbeziehung langfristig festigen und das Unternehmen von Mitbewerben unterscheiden. Der Bereich Value Added Services (Sequenzierung, Lagergeschäfte etc.) wird weiter forciert, da in diesen Geschäftsbereichen Potenzial steckt. Value Added Services stärken die Kundenbindung und geben die Möglichkeit, insbesondere personelle Ressourcen effizienter zu nutzen. Darüber hinaus können diese aufgrund großer Schnittmengen zum bestehenden Transportgeschäft zusätzlich ergebnisverbessernd wirken. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Darüber hinaus besteht mit Ausnahmen die Absicherung durch eine Forderungsausfallversicherung. 3. Gesamtaussage Risiken für die künftige Entwicklung sehen wir im steigenden Preis- und Wettbewerbsdruck, der aktuellen politischen Situation auf dem Weltmarkt und den damit evt. verbundenen weiteren Auswirkungen, sowie dem Fachkräftemangel. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht sich das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Paderborn, 28. Februar 2024 gez. Christina Hämmerling, Geschäftsführung gez. Michael Faber, Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Hämmerling Group Logistic GmbH hat ihren Sitz in Paderborn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 9968 eingetragen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 267 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres entspricht in Ausweis und in der Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schuldposten den gesetzlichen Vorschriften. Sofern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst sind, sind diese Positionen im Anhang erläutert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend steuerlicher Höchstsätze vorgenommen. Zugänge zu Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen aktiviert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 0,80 TEuro des Geschäftsjahres werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (ohne Fremdkapitalzinsen) angesetzt bzw. mit den niedrigeren Teilwerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen - unter Beachtung der Absicherung durch Kreditversicherer - Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Ausweis lt. Handelsregister. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden, soweit sie erwartet werden, Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als 1 Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sind ausschließlich Rechte sowie die entgeltlich erworbene Software sowie der Firmenwert aktiviert. Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 bzw. 15 Jahren abgeschrieben. Der erworbene Vermögensgegenstand beinhaltet im Wesentlichen den Kundenstamm sowie das Logistic-Know-How, denen eine entsprechende Nutzungsdauer beigelegt wurde. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhalten Fahrzeuge, LKW, Betriebs- sowie Büroeinrichtungen. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Beachtung steuerlicher Höchstsätze. Die Gesellschaft ist mit mehreren insbesondere osteuropäischen Gesellschaften verbunden. Es bestehen folgende Beteiligungen:
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: 0 TEuro). 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Darlehen. Von den Forderungen haben 87 TEuro (Vorjahr: 116 TEuro) eine Restlaufzeit zwischen 1-5 Jahren. Alle übrigen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag im Zusammenhang mit Wartungskosten, die erst Aufwand für spätere Zeiträume darstellen. 5. Eigenkapital Der Ausweis des Jahresergebnisses erfolgte nach dem Vorschlag teilweiser Ergebnisverwendung. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von 1.946 TEuro (Vorjahr: 1.946 TEuro) einbezogen. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen Personalrückstellungen (Urlaub, Berufsgenossenschaft, Prämien, Spesen, Tantiemen). 7. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten liegen, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sämtlich unter einem Jahr. Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Darlehen mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von TEuro 101 (Vorjahr: TEuro 185) und mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre in Höhe von TEuro 0. Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Steuern betragen TEuro 52 (Vorjahr: TEuro 63) und aus sozialer Sicherheit TEuro 2 (Vorjahr: TEuro 5). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Umsatzsteuer. Sie beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von TEuro 1.946 (Vorjahr: TEuro 930). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Umsatzsteuer sowie Darlehen. Sie beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von 0 TEuro (Vorjahr: 2.409 TEuro). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 59 TEuro (Vorjahr: 7 TEuro) Erträge für die Auflösung von Rückstellungen enthalten. Versicherungsentschädigungen, und sonstige Zuschüsse sind in Höhe von 106 TEuro (Vorjahr: 121 TEuro) enthalten. Aus Anlagenverkäufen resultieren Buchgewinne von 288 TEuro (Vorjahr: 267 TEuro). 2. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1 TEuro (Vorjahr: 1 TEuro) enthalten. 3. Sonstige Aufwendungen Die sonstigen Aufwendungen enthalten unter anderem Raum- und Fahrzeugkosten sowie Werbe- und Reisekosten. 4. Zinserträge Die Zinserträge beinhalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 8 TEuro (Vorjahr: 5 TEuro). Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:
Die Verpflichtungen aus Miete betreffen teilweise verbundene Unternehmen. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 221 (Vorjahr: 232) Mitarbeiter.
Mitglieder der Geschäftsleitung • Christina Hämmerling, Kauffrau, Paderborn • Michael Faber, Kaufmann, Bad Lippspringe Herr Michael Faber wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 01. Februar 2023 zum Geschäftsführer bestellt Herr Ralf Hämmerling wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 01. Februar 2023 als Geschäftsführer abberufen. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Sie sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter auf Bezugnahme § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Hämmerling Group Logistic GmbH in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der RH-Besitz GmbH & Co. KG, Paderborn, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der RH-Besitz GmbH & Co. KG, Paderborn, einbezogen. Aus diesem Grund ist die Gesellschaft nicht verpflichtet, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Paderborn, 28. Februar 2024 gez. Christina Hämmerling, Geschäftsführung gez. Michael Faber, Geschäftsführung Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk"An die Hämmerling Group Logistic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hämmerling Group Logistic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hämmerling Group Logistic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Paderborn, 28. Februar 2024 HWP
Audit GmbH
gez. Karsten Röhrich, Wirtschaftsprüfer |
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