Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Horstmann GmbH
Langekamp 10, 45475 Mülheim an der Ruhr, DeutschlandStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Stauff seit 6.5.2025 | Prokura |
Roger John Iliffe seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Ralf Klinger seit 1.7.2024 | Prokura |
Björn Lütkemeier seit 29.4.2024 | Geschäftsführer |
Martin Dr. Stoltefuß seit 21.12.2023 | Prokura |
Klaus Dieter Steingass seit 21.12.2023 | Prokura |
David Gavino Anders seit 4.11.2022 | Geschäftsführer |
Daniel Weiß seit 22.7.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Vitrofibre S.à r.l. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Horstmann GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Horstmann GmbH wurde 1981 gegründet und ist seither kontinuierlich gewachsen. Gegenstand des Unternehmens ist die Verlegung und Montage von Telekommunikationskabeln, der Straßen- und Rohrleitungsbau. Die Horstmann GmbH hat ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr und betreibt von dort aus ihre Bau- und Montageleistungen insbesondere für große Versorgungsunternehmen im Ruhrgebiet. Wir verfügen über einen modernen und leistungsstarken Fuhr- und Baumaschinen-Park, der es erlaubt, termingerecht auf die Anforderungen unserer Kunden zu reagieren und sie problemlos durchzuführen. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Dienstleistungsstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Die Horstmann GmbH beschäftigte in 2019 durchschnittlich 71 Mitarbeiter, darunter 5 Auszubildende. Bei uns ist qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal tätig. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Der gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Aufschwung hat sich in abgeschwächter Form auch in 2019 fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nur noch um 0,6 %, während es im Jahr 2018 noch um 1,5 % gestiegen ist. Damit ist die deutsche Wirtschaft schon im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Träger des Wachstums war der private Konsum (Steigerung um 1,6%) und die Konsumausgaben des Staates (Steigerung um 2,5%). (Quelle: Statistisches Bundesamt) Entwicklung der Branche Die Entwicklung in der Baubranche weicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erkennbar ab. In Bauten wurde preisbereinigt um 3,8% mehr investiert als in 2018, dabei waren insbesondere Anstiege im Tiefbau und im Wohnungsbau zu verzeichnen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg in 2019 um 8,2 % im Verhältnis zum Vorjahr 2018; die Zahl der dort Beschäftigten um 5,0 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Die allgemeine Branchenentwicklung zeigte sich grundsätzlich auch in den Umsätzen des Unternehmens, wobei der Aufwärtstrend verstärkt bereits in 2018 begonnen hat. Negativ zu sehen ist ein auftretender Fachkräftemangel, der sich auf die gesamte Branche auswirkt und einerseits zu steigenden Personalaufwendungen führt sowie andererseits zu einer Einschränkung des Wachstums. Unternehmen die im Bereich des Glasfaserausbaus tätig sind profitierten darüber hinaus von attraktiven Marktbedingungen durch den teilweise staatlich geförderten Ausbau des Breitbandnetzes. Da dieser Ausbau jedoch unter anderem auf Grund des oben genannten Fachkräftemangels noch nicht flächendeckend erfolgt ist, bietet der Bereich der Kupferinfrastruktur weiterhin attraktive Margen und eine signifikante Größe. Daher profitiert das Unternehmen von der Nachfrage nach Leistungen im Rahmen der Instandhaltung des Kupfernetzes. Neben dem Telekommunikationsbereich ist das Unternehmen insbesondere im Leitungs- und Rohrbau für Gas-, Wasser-, oder Stromstrecken tätig. Der Tiefbaumarkt für diese diversen Leistungen weist eine hohe Stabilität auf, in einzelnen Marktsegmenten ist in den nächsten Jahren von weiterem Wachstum auszugehen. Die betreffenden Märkte haben einen signifikanten Umfang. Dieser Bereich profitiert grundsätzlich von einer teilweise veralteten Infrastruktur, sodass beispielsweise Felder wie Rohrsanierung und Leitungsbau in 2019 nachgefragte Leistungen waren und ein Rückgang dieser Nachfrage perspektivisch nicht zu erwarten ist. Einschätzung der Unternehmensleitung Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr gekennzeichnet von der Fortsetzung der positiven Entwicklung, wie sie in 2018 bereits begonnen hatte. In 2019 konsolidierten sich die Leistungen auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr unter Berücksichtigung von Maßnahmen, die sich erst in künftigen Jahren ertragsfördernd auswirken werden. Hierzu zählen im Absatzbereich der Neuabschluss von Rahmenverträgen mit unseren Hauptkunden, Investitionen in unseren Fuhr- und Maschinenpark, sowie die Einleitung von Optimierungsmaßnahmen im Personalmanagement. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschafteten wir einen Jahresüberschuss von 970 TEuro gegenüber 1.266 TEuro im Vorjahr. Wir erzielten in 2019 einen EBITDA i.H.v. 2.241 TEuro gegenüber 2.608 TEuro im Vorjahr. Nach einem Anstieg von 2017 (7.021 TEuro) nach 2018 (8.695 TEuro) wurde in 2019 ein Rohergebnis in Höhe von 8.604 TEuro erzielt. Dem zunehmenden Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt und die für Arbeitnehmer attraktiven Lohnverhandlungen im Baugewerbe war ein Anstieg der Personalkosten von 4,22 % auf 4.873 TEuro geschuldet. Die Stärkung unseres Eigenkapitals durch Thesaurierung erheblicher Teile unserer erwirtschafteten Gewinne in den Vorjahren, wurde im Geschäftsjahr 2019 konsequent fortgesetzt, so dass wir uns für Investitionen in der Zukunft hinreichend gerüstet sehen. B. Lage des Unternehmens Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Horstmann GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2019 insgesamt annähernd auf dem hohen Niveau des Vorjahres konsolidiert. 1. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert erfreulich. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Langfristig gebundenes Vermögen kann durch Eigenkapital gedeckt werden. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 74 %. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten betragen 3 % der Bilanzsumme. Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten beträgt zwischen 1 und 3 Jahren. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr unverändert gut. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter positiv entwickelt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 6,4 % der Bilanzsumme und werden grundsätzlich innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen unter Inanspruchnahme von Skonto beglichen. Unsere Investitionsaktivitäten wurden planmäßig im Geschäftsjahr 2019 mit Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen von insgesamt 799 TEuro fortgesetzt. Die flüssigen Mittel stiegen von 2018 zu 2019 auf 2.457 TEuro. Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Langfristige Investitionen sind fristenkongruent finanziert. Die kurzfristigen Forderungen und Vermögensgegenstände übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. 3. Ertragslage Das Rohergebnis in Höhe von 8.604 TEuro liegt mit 91 TEuro nur um 1 % unter dem herausragenden Rohergebnis des Vorjahres. Außer dem Anstieg der Personalkosten um 197 TEuro auf 4.873 TEuro, der im Wesentlichen dem Arbeitskräftemangel am Arbeitsmarkt geschuldet war und auch den attraktiven Lohnverhandlungen der Tarifpartner im Baugewerbe (5,7% mehr Lohn plus Einmalzahlungen), führten die Investitionen in 2018 und 2019 i.H.v. insgesamt 1.789 TEuro ins Anlagevermögen zu einem Anstieg der Abschreibungen um 85 TEuro auf 697 TEuro. Unter Berücksichtigung, insbesondere dieser zukunftsorientierten Aufwendungen, wurde ein Jahresüberschuss i.H.v. 970 TEuro (Vorjahr: 1.266 TEuro) erzielt. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Wir verfügen über eine gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Auf der Basis unserer soliden Vermögensstruktur erwirtschafteten wir eine zufriedenstellende Eigenkapitalrendite von 20,2 %. Bei einer freundlichen Entwicklung unserer relevanten Marktbedingungen erwarten wir eine weitere positive Entwicklung unserer Umsatz- und Ertragslage. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Für die künftige Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir uns gut aufgestellt. Insbesondere in unserem Kerngeschäft, der Montage von Glasfaser- und Kupfer-Infrastrukturprojekten, sowie im konventionellen Rohrleitungsbau, erwarten wir einen kontinuierlichen Ausbau unserer Tätigkeiten. Die hierfür erforderlichen Grundlagen im Personal- und Technologiebereich sind gegeben. Mit unseren wesentlichen Kunden konnten bestehende Rahmenverträge zu auskömmlichen Preisen verlängert bzw. neue abgeschlossen werden. Gefördert wird unsere Einschätzung durch den auch von der öffentlichen Hand erkannten Bedarf am Ausbau zukunftsorientierter Kommunikationsnetze, insbesondere in der Breitband- und Glasfasertechnologie. Unsicherheiten, insbesondere hinsichtlich der Geschwindigkeit der Realisierung dieser Kommunikations-Netze, ergeben sich durch die seit Anfang 2020 in globalem Ausmaß sichtbare Corona-Virus-Pandemie mit ihren wirtschaftlich gravierenden Folgen. D. Chancen- und Risikobericht Da in Deutschland dem Ausbau moderner Kommunikationsnetze ein hoher Stellenwert auch durch die öffentliche Hand eingeräumt wird, der mit erheblichen Fördermitteln forciert werden soll, rechnen wir in unserem Tätigkeitsbereich mit steigenden Umsätzen. Im Corona-Maßnahmenpaket der Bundesregierung wurde die Bedeutung und die Förderung des Breitbandausbaus erneut betont. Dem wachsenden Mangel an Fachkräften begegnen wir mit dem Angebot von Qualifizierungen, leistungsgerechten Vergütungen, attraktiven Arbeitsbedingungen, sowie Investitionen in Maschinen (Digitalisierung, Fuhrpark- und Gerätemanagement/Telematik) Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; wir erwarten keine Engpässe. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Die langfristige Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Eigenkapital. Währungsrisiken konnten bisher vermieden werden, da sowohl der Einkauf als auch der Absatz in Euro abgerechnet werden. E. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang technische Weiterentwicklung eingesetzter Technologien. F. Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Mülheim an der Ruhr, 18.09.2020 gez. Oliver Horstmann gez. Marc Lützenkirchen gez. Matthias Krause BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Horstmann GmbH Tief- u. Straßenbau, Mülheim an der Ruhr, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgrosse Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Vorjahreswerte, die bislang unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen waren, wurden unter die "sonstigen Verbindlichkeiten" umgegliedert. Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegen über Finanzdienstleistern in Höhe von Euro 251.146,19. Die Restlaufzeitvermerke änderten sich entsprechend. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken zum Nennwert bewertet. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,5 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aktivisch abgesetzt. Bei der Berechnung wurden die enthaltenen Umsatzsteuern nicht erfasst. Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert bewertet. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Für Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 130.537,37 EUR. Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagespiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Art und Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind nachfolgendem Forderungsspiegel zu entnehmen:
Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei der Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 3.815.065,47 einbezogen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden als versicherungsmathematische Bewertungsmethoden zum einen die "projected unit credit method" und zum anderen die individuelle Methode angewendet. Der angewandte Rechnungszins betrug in beiden Fällen 2,71 % p.a. Bei den Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 87.115,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungsperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Bei den Vermögenswerten handelt es sich ausschließlich um Rückdeckungsversicherungen; die Zeitwerte wurde von den Versicherungsgesellschaften ermittelt und mitgeteilt. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Personalkosten, Kosten zur Erfüllung von Aufbewahrungspflichten, Kosten für Abraum- und Abfallbeseitigung, für Gewährleistungskosten und für die Kosten der Erstellung und der Prüfung des Jahresabschlusses. Aufgliederung der Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 241.564,27 sind durch Sicherungseigentum an Sachanlagen besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 284.713,42 sind durch Sicherungseigentum an Sachanlagen besichert. Sonstige Angaben Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Die sonstigen nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte und die daraus resultierenden bilanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus nachstehender Aufstellung:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Oliver Horstmann, Straßenbaumeister, Gladbeck Marc Lützenkirchen, Kaufmann, Düsseldorf, ab 01. Juli 2020 Matthias Krause, Wirtschaftsingenieur, Wuppertal, ab 01. Juli 2020 Vergütungen an Geschäftsführer Angaben zu Vergütungen an aktive Geschäftsführer und ehemalige Geschäftsführer unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres trat weltweit die "Corona-Pandemie" ein. Mögliche Auswirkungen könnten Einschränkungen im Tätigkeitsbereich des Unternehmens sein, die von der Bundesregierung in Zukunft eventuell angeordnet werden könnten. Die finanziellen Auswirkungen sind nicht abzuschätzen. Aufgrund des Tätigkeitsgebietes der Horstmann GmbH als Dienstleister für Versorgungsunternehmen bleibt aber abzuwarten, ob in diesem Bereich eine Tätigkeitsbeschränkung erfolgen wird. Im Zuge eines Gesellschafterwechsels erfolgte in 2020 eine Eingliederung der Horstmann GmbH in die vitronet-Gruppe, Essen, die in demselben Geschäftsbereich tätig ist. Im Vorfeld dieser Umstrukturierung erfolgte die Übernahme des wesentlichen Vermögens der Elberfelder Baumaschinen e.K., Inhaberin Claudia Horstmann, Mülheim, insbesondere Baumaschinen und Fuhrpark sowie der Mitarbeiter. Schließlich hat die Horstmann GmbH im Zuge der Eingliederung in die vitronet-Gruppe Garantien für Finanzierungsverpflichtungen der vitronet-Gruppe bis zu 120 Millionen Euro übernommen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 970.306,08 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Mülheim an der Ruhr, 18.09.2020 gez. Oliver Horstmann gez. Marc Lützenkirchen gez. Matthias Krause Anlage 1 zum Anhang
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.01.2021 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Vorbemerkung zum Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss und Lagebericht Aufgrund unserer Prüfung erteilen wir der der Horstmann GmbH, Mülheim an der Ruhr, für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 - ausweisend eine Bilanzsumme von 6.496.399,93 EUR und einen Jahresüberschuss in Höhe von 970.306,08 EUR - sowie den Lagebericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Horstmann GmbH, Mülheim an der Ruhr: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Horstmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Horstmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung war es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Unsere Prüfung hatte sich, da nichts anderes bestimmt worden ist, gemäß § 317 Abs. 4 a HGB nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Während der Prüfung haben wir pflichtgemäßes Ermessen ausgeübt und eine kritische Grundhaltung bewahrt. Darüber hinaus haben wir
Wir haben mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung erörtert sowie auch bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, falls wir solche Mängel während unserer Prüfung festgestellt haben.
Velbert, den 16. Oktober 2020 Gummert
& Partner mbB
gez. Volker Gärtner, Wirtschaftsprüfer gez. Stephan Auhagen, Wirtschaftsprüfer |
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