DV Systems Computerhandel und Leasing GmbHLiquidiert

Mallaustraße 75, 68219 Mannheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 6831
Vorher
DV Systems Computerhandel und Leasing Gmb|
Eingetragen
7.12.1995
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Der Import, der Export, der Kauf und der Verkauf, die Vermietung und das Leasing von Geräten der elektronischen Datenverarbeitung sowie ähnlicher oder vergleichbarer Geräte aller Art, soweit keine gesetzlichen Verbote bestehen. Dazu gehört weiter jegliche Bestätigung, die der Erfüllung dieser Zwecke dient, wie u.a. die Übernahme und die Vergabe von Vertretungen, Vertriebs- und Verkaufsförderung und die Unternehmensberatung. Desweiteren ist Gegenstand des Unternehmens die Vermittlung und Übernahme von Wartungsarbeiten aller Art, insbesondere im Beschäftigungsfeld Computerelektronik. Sofern hierdurch handwerkliche Tätigkeiten anfallen, werden diese durch autorisierte Unternehmen als Subunternehmer ausgeführt.

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Horst Selbach
seit 24.10.2005
Geschäftsführer
Hans-Werner Tramnitz
seit 24.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.96% identifiziert0.04% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
69.96%
30.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans-Werner Trammitz
69493 Hirschberg
182.000 €
70.00%
Ralf Selbach
68526 Ladenburg
78.000 €
30.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DV Systems Computerhandel & Leasing GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

1. Konjunkturelles Umfeld

Die gesamtwirtschaftliche positive Konjunkturentwicklung, die sich bereits seit Ende 2006 abzeichnete und das gesamte Jahr 2007 anhielt, führt insgesamt zu einem positiven Investitionsklima. Die teilweise zu verspürende Kaufzurückhaltung der Vorjahre ist einer Investitionsbereitschaft gewichen.

Der Markt Leasing profitiert hiervon in besonderem Maße, da die Bereitschaft, Investitionen durch Leasing zu refinanzieren, stetig gestiegen ist. Hier wirken sich in hohem Grade die für die Refinanzierung der Unternehmen an Bedeutung gewinnenden Ratingsysteme aus. Die Vorgaben von Basel II haben zu einer erhöhten Sensibilität für das Thema Bilanzpolitik in den Unternehmen geführt, wovon der Leasingmarkt profitiert. Das Marktvolumen ist im Geschäftsjahr 2007 laut Angaben des Bundesverbandes Deutscher Leasingunternehmen um ca. 12 % gewachsen. Das Leasingvolumen wird derzeit in Deutschland mit ca. 57,4 Milliarden Euro geschätzt.

In einer Marktstudie des Bundesverbandes Deutscher Leasingunternehmen wird festgestellt, dass Leasing für die Nutzer auch zukünftig eine wichtige Refinanzierungsquelle bleibt. Hierbei werden auf die nachfolgenden Gründe verwiesen:

a)

Die Kosten aus Leasing sind gleichmäßig und genau kalkulierbar

b)

Die Betriebsausstattung bleibt stets auf dem neuesten Stand

c)

Leasing schont die Liquidität und erhält den Kreditrahmen bei den Banken

d)

Ein Leasingvertrag ermöglicht eine hohe Flexibilität

e)

Die steuerlichen Vorteile von Leasing gegenüber Finanzierung werden als hoch eingestuft.

2. Unternehmensumfeld

DV Systems ist in starkem Maße im EDV-Sektor aktiv und hat sich hier bei namhaften Großunternehmen bundesweit einen Namen für flexible und kundenorientierte Leasingangebote gemacht.

Im Bereich des EDV-Marktes ist zu vermerken, dass die großen Entwicklungssprünge in der Technologie sich etwas verlangsamt haben und demgemäß die Notwendigkeit der Anpassung im Bereich der Hardware nachlässt. Entsprechend werden die vorhandenen technischen Hardware-Resourcen in den Unternehmen länger genutzt. Andererseits hat die in den Jahren der Rezession zu verspürende Kaufzurückhaltung auch zu einem gewissen Investitionsnachholbedarf geführt.

Die technische Entwicklung im EDV-Sektor führt weiter dazu, dass die Investitionssummen für die Hardware stetig sinken, d.h. der Kunde erhält heute leistungsfähige und moderne Geräte zu Preisen, wie sie vor Jahren undenkbar waren. Demgemäß sinkt tendenziell der Vertragswert je abgeschlossenem Vertrag. Um die gleichen Umsatzvolumina zu erzielen sind mengenmäßig immer mehr Vertragsabschlüsse notwendig. Dies ist an der Entwicklung des vermieteten Anlagevermögens deutlich ablesbar. Trotz positiver Entwicklung bei den Vertragsabschlüssen und der damit einhergehenden Gesamtzahl der verwalteten Leasingverträgen sinkt das Anlagevolumen im Geschäftsjahr 2007 um nahezu 10 %.

Die Auswirkungen des Unternehmenssteuerreformgesetzes 2008 und der damit einhergehenden gewerbesteuerlichen Benachteiligung des Leasinggeschäftes kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden. Insgesamt dürfte jedoch die Anforderung an das Leasinggeschäft weiter steigen.

3. Wirtschaftliche Situation des Unternehmens

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Unternehmens hat sich um T€ 7.994 auf T€ 39.623 reduziert. Von diesem Rückgang entfallen auf die Buchwerte des vermieteten Anlagevermögens T€ 3.254. Das vermietete Anlagevermögen macht 91,1 % der Bilanzsumme aus und beläuft sich auf T€ 36.103 (-8,3 %).

Der aus der Forfaitierung der Mieterlöse resultierende passive Rechnungsabgrenzungs- posten sank hierbei um T€ 5.631 auf T€ 33.085.

Ertragslage

DV Systems hat im Jahr 2007 bei einem um 13,3 % gestiegenem Umsatz von 25,8 Millionen Euro einen handelsrechtlichen Jahresüberschuss von T€ 252 erzielt.

Die im Vorjahr gebildete Drohverlustrückstellung wurde im Wirtschaftsjahr 2007 aufgelöst. Dies hat das Ergebnis um T€ 200 erhöht.

Im Gegenzug wurden jedoch auf vorhandene Wirtschaftsgüter Teilwertabschreibungen in Höhe von T€ 485 gebildet, um den sich abzeichnende Restverwertungsrisiken am Ende der Leasinglaufzeit Rechnung zu tragen.

Die Personalkosten stiegen insbesondere aufgrund der erfolgsabhängigen Komponenten um T€ 248 auf T€ 1.575, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben, unter Berücksichtigung des Einmaleffektes der Dotierung der Drohverlustrückstellung im Vorjahr, nahezu konstant.

Das Unternehmen befindet sich in einer stabilen wirtschaftlichen Situation, die Liquidität des Unternehmens ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Das Unternehmen hat seine Pensionszusagen zu über 100% durch entsprechende Anlagen abgesichert. Das Unternehmen konnte seine Bargeldreserven weiter aufrechterhalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Ausfallrisiken bei den Mieterlösen sind durch Forfaitierung der Mieterlöse an die refinanzierenden Banken abgesichert, das Unternehmen haftet nur für die Verität der Forderungen. Soweit Mieterlöse nicht forfaitiert wurden ergibt sich nur ein minimales Restrisiko, da es sich hierbei im Allgemeinen nur um Vertragsverlängerungen bzw. um Adressen mit erstklassiger Bonität inkl. öffentlichrechtlicher Adressen handelt.

Restbuchwertrisiken am Ende der Vertragslaufzeit sind durch Anwendung nahezu vertragskongruenter Abschreibungen nicht bzw. im nicht nennenswerten Umfange gegeben. Soweit Einzelrisiken bestehen, werden diese durch Teilwertabschreibungen berücksichtigt. Restverwertungserlöse und Erträge aus Mietvertragsverlängerungen decken die Restbuchwerte zum Ende der Vertragslaufzeiten im Allgemeinen ab.

Ein Zinsänderungsrisiko belastet das Unternehmen nicht, da die Konditionen durchgereicht werden. Die derzeitige an den Märkten zu beobachtende Krise hat bislang keine negativen Auswirkungen auf die Refinanzierung und das Neugeschäft gehabt.

Andere Risiken mit direkten und indirekten Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf sowie die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens sind, soweit nicht in der Bilanz abgebildet, derzeit nicht erkennbar.

5. Ausblick auf 2008 und 2009

Das Jahr 2007 hat zu gestiegenen Umsätzen geführt, die Marge hat hierbei nicht gelitten.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2008 zeigt, dass auch für das Jahr 2008 mit einem positiven Ergebnis gerechnet werden kann. Es wird ein Ergebnis auf dem Vorjahresniveau angestrebt.

Das Geschäftsklima für den Bereich Leasing wird insgesamt als positiv angesehen.

Das Unternehmenssteuer-Reformgesetz 2008 hat bislang zu keinen negativen Auswirkungen geführt. Unverkennbar wird das Ergebnis des Unternehmens durch erhöht anfallende Steuern belastet werden. Inwieweit es vollumfänglich gelingt, die entstehenden Mehrkosten auf den Kunden überzuwälzen, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden.

 

Mannheim, den 10. April 2008

Ralf Selbach

Hans-Werner Tramnitz

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite

  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielles Anlagevermögen    
1. EDV-Software 23.292,00 36.565,00
2. Firmenwert 210.987,00 251.588,00
II. Sachanlagen    
1. vermietete Anlagen 36.102.831,00 39.357.438,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.111,00 69.763,50
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 71.790,00 35.790,00
  36.486.011,00 39.751.144,50
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 722.748,57 1.612.083,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 420.692,06 520.623,74
2. sonstige Vermögensgegenstände 905.527,05 4.132.889,82
  1.326.219,11 4.653.513,56
III. Wertpapiere    
1. sonstige Wertpapiere 501.963,02 404.001,75
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 580.322,47 1.193.925,19
  3.131.253,17 7.863.524,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.327,80 2.724,00
  39.622.591,97 47.617.392,67
Passivseite    
  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Verlust-/Gewinnvortrag -32.606,27 284.247,68
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 251.871,31 -316.853,95
  474.910,98 223.039,67
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 623.506,00 543.766,00
2. Steuerrückstellungen 75.000,00 408.088,21
3. sonstige Rückstellungen 163.951,45 708.304,15
  862.457,45 1.660.158,36
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.797.787,59 3.925.788,10
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2.316.333,34 € (Vj. T€ 3.078)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.755.366,00 1.317.957,77
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.755.366,00 € (Vj. T€ 1.318)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 50.475,05 1.455.830,25
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 50.475,05 € (Vj. T€ 1.456)    
4. sonstige Verbindlichkeiten 456.359,05 218.527,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 435.907,37 € (Vj. T€ 198)    
- davon aus Steuern: 433.619,76 € (Vj. T€ 198)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 573,56 € (Vj. T€ 1)    
  5.059.987,69 6.918.103,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten    
1. Verpflichtungen auf Nutzungsüberlassung 33.085.103,14 38.715.700,11
2. sonstige Abgrenzungsposten 140.132,71 100.391,28
  33.225.235,85 38.816.091,39
  39.622.591,97 47.617.392,67
Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB: 0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Umsatzerlöse 25.809.974,63 22.768.093,82
2. sonstige betriebliche Erträge 81.133,98 310.251,52
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren 2.324.680,86 2.973.423,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 178.555,75 46.400,00
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.575.037,81 1.327.529,74
b) soziale Abgaben 144.683,79 192.192,59
- davon für Altersversorgung 83.172,79 € Vorjahr T€ 131    
5. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 20.630.118,11 17.672.191,36
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 796.231,92 990.637,29
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.675,57 18.544,78
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 191.774,53 131.319,75
9. Aufwand/Ertrag aus Gewinnabführung 14.632,55 -10.000,00
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 93.068,86 -226.803,95
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -160.990,45 88.758,00
12. sonstige Steuern 2.188,00 1.292,00
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 251.871,31 -316.853,95

Anhang 2007

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB wie in den Vorjahren angewendet.

Die Gesellschaft ist aufgrund Übersteigens der Schwellen bei Umsatz und Bilanzsumme als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Zur Erhöhung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurde gem. § 265 Abs. 5 HGB das gesetzliche Gliederungsschema nach § 266 Abs. 2 HGB durch Ergänzung der Postenbezeichnungen den Branchenbedürfnissen (vermietetes Anlagevermögen) angepasst.

Die Bewertung erfolgte unter Beachtung der Vorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften gem. §§ 268 bis 274 HGB und §§ 279 bis 283 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Hierbei findet sowohl die degressive Abschreibungsmethode als auch die lineare Methode Anwendung, wobei die lineare Methode überwiegend angewandt wird.

Der aktivierte Firmenwert wird nach steuerlichen Vorgaben über 15 Jahre abgeschrieben, nach Einschätzung des Unternehmens entspricht dies der tatsächlichen Nutzungsdauer, da auch heute noch ein großer Teil der Kunden dem ursprünglich entgeltlich erworbenem Kundenstamm entspricht.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 410,00 € werden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu Nominalwert bzw. Rückkaufswertes angesetzt wurden, besteht kein Bedarf an Einzelwertberichtigungen. Erkennbare Ausfallrisiken bestehen nicht. Eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen wurde in Höhe von 1 % der Forderungen angesetzt. Forderungen in Fremdwährungen bestehen nicht.

Für erkennbare ungewisse Verbindlichkeiten wurden notwendige Rückstellungen gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung der Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung und Buchführung bewertet wurden. Die Pensionsrückstellungen wurden nach einem versicherungsmathematischen Gutachten ermittelt, unter Verwendung der Sterbetafeln 2005 nach Heubeck. Die Höhe entspricht dem steuerlich zulässigen Wert gem. § 6a EStG, Rechnungszinsfuß 6%.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Die Gesellschaft ist auch im Bereich des Leasinggeschäftes tätig. Die hierfür angeschafften Anlagen (siehe Anlagevermögen: vermietete Anlagen) werden überwiegend im Wege des regresslosen Verkaufs der Forderungen aus Leasingverträgen finanziert.

Um die Verbindlichkeiten für Nutzungsüberlassung aus den Forderungsverkaufsverträgen zu erfassen, wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 33.085.103,14 gebildet. Dieser Rechnungsabgrenzungsposten ergibt sich aus den Verkaufserlösen des Forderungsverkaufes, vermindert um die lineare, auf die Leasingdauer bezogene Auflösung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus den der Bilanz beigefügten Übersichten über den Anlagennettowert, den Anlagenbruttowert und die Abschreibungen ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen aus der Pensionsrückdeckungsversicherung in Höhe von € 225.616,00.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von € 2.797.787,59. Sie resultieren mit € 1.081.454,25 aus der Refinanzierung nicht forfaitierter Mietverträge. Sie sind besichert durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter, sowie durch Forderungsabtretungen aus Mietverträgen und Sicherungsübereignungen der Mietgeräte. Die Restlaufzeit der einzelnen Verträge liegt bei 24 bis 36 Monaten. Der Tilgungsbetrag p. a. beläuft sich auf ca. € 700.000,00. Laufzeiten von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Daneben bestehen Verbindlichkeiten auf laufende Rechnung gegenüber der Bremer Landesbank mit € 107.243,74 sowie der HSH Nordbank mit € 1.490.375,22, die aus der Abwicklung der Leasingverträge resultieren und durch Ausreichung der ausstehenden Barwerte ausgeglichen werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, soweit möglich, durch Eigentumsvorbehalte besichert.

Eingehende Warenrechnungen in Fremdwährungen wurden mit dem abgesicherten Kurswert zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung umgerechnet. Am Bilanzstichtag bestanden weder Währungsforderungen noch Währungsverbindlichkeiten.

Das Unternehmen ist fast ausschließlich im Bereich Leasing bundesweit tätig, eingeschränkt im Handelsbereich und Brokerage für gebrauchte EDV-Anlagen. Auslandsumsätze fallen fast ausschließlich im Rahmen des Handelsgeschäftes an.

Die Umsätze aus Leasing belaufen sich auf T€ 22.075, die Erlöse aus dem Handels- und Dienstleistungsbereich auf T€ 3.735. Die Position Abschreibungen enthält Abschreibungen auf das vermietete Anlagevermögen mit T€ 20.550.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss von € 251.871,31
wird zusammen mit dem Verlustvortrag von € -32.606,27
als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen mit € 219.265,04

5. sonstige Angaben

a)

In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind aperiodische Erträge enthalten mit T€ 200 aus der Auflösung der Steuerrückstellung nach Klärung der strittigen Frage der gewerbesteuerlichen Behandlung der Forfaitierung.

b)

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 10 Arbeitnehmer im Anstellungsverhältnis beschäftigt.

c)
Zu Geschäftsführern bestellt im Geschäftsjahr 2007 waren:

Herr Hans-Werner Tramnitz, Kaufmann, Hirschberg

Herr Ralf Selbach, Kaufmann, Ladenburg

d)

Vergütung der Geschäftsführung:

Auf die Angaben wird unter Hinweis auf § 286 Abs.4 und 5 HGB verzichtet.

e)

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich per Bilanzstichtag aufgrund kurzfristiger Kündigungsmöglichkeiten auf ca. T€ 300.

 

Mannheim, den 10. März 2008

Ralf Selbach

Hans-Werner Tramnitz

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007

Wirtschaftsgut Anschaffungs-/
Herstellungskosten
31.12.2006
Euro
Zugänge und Umbuchungen
2007
Euro
Abgänge u. Umbuchungen
2007
Euro
Anschaffungs-/
Herstellungskosten
31.12.2007
Euro
I. Immaterielles Anlagevermögen        
1. Lizenz Software 44.821,05 2.000,00 0,00 46.821,05
2. Firmenwert 599.783,15 0,00 0,00 599.783,15
  644.604,20 2.000,00 0,00 646.604,20
II. Sachanlagen        
1. vermietete Anlagen 86.257.898,67 18.872.984,01 28.606.684,86 76.524.197,82
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung        
- Büroeinrichtung 170.496,60 25.422,73 2.627,81 193.291,52
- geringwertige Anlagegüter 15.977,04 4.210,01 4.029,18 16.157,87
- sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.309,57 3.627,00 0,00 20.936,57
  203.783,21 33.259,74 6.656,99 230.385,96
III. Finanzanlage        
1. Beteiligung 35.790,43 36.000,00 0,00 71.790,43
  87.142.076,51 18.944.243,75 28.613.341,85 77.472.978,41
Wirtschaftsgut Abschreibungen
2007
Euro
kumulierte Abschreibungen
31.12.2007
Euro
Buchwert
31.12.2007
Euro
Buchwert
31.12.2006
Euro
I. Immaterielles Anlagevermögen        
1. Lizenz Software 15.273,00 23.529,05 23.292,00 36.565,00
2. Firmenwert 40.601,00 388.796,15 210.987,00 251.588,00
  55.874,00 412.325,20 234.279,00 288.153,00
II. Sachanlagen        
1. vermietete Anlagen 20.548.334,37 40.421.366,82 36.102.831,00 39.357.438,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung        
- Büroeinrichtung 20.809,73 122.392,52 70.899,00 66.288,50
- geringwertige Anlagegüter 4.210,01 16.157,87 0,00 0,00
- sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 890,00 14.724,57 6.212,00 3.475,00
  25.909,74 153.274,96 77.111,00 69.763,50
III. Finanzanlage        
1. Beteiligung 0,00 0,43 71.790,00 35.790,00
  20.630.118,11 40.986.967,41 36.486.011,00 39.751.144,50

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DV Systems Computerhandel & Leasing GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (NDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mannheim, den 11. April 2008

Jüttner, Wirtschaftsprüfer

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