Mederer Holding Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiner Willi Opdenfeld seit 26.2.2025 | Geschäftsführer |
Ralf de Bruyn seit 2.12.2024 | Prokura |
Timo Alexander Woitek seit 3.4.2024 | Prokura |
Christian Goldstein seit 3.4.2024 | Prokura |
Jin Xu-Voß seit 23.5.2023 | Prokura |
Fabrice Michel Brettnacher seit 25.9.2020 | Prokura |
Robert Mähler seit 15.3.2019 | Geschäftsführer |
André Zacharias seit 29.10.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.19% | |
| 0.33% | |
| 0.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mederer GmbHFürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31.12.2021AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Angaben zur Gesellschaft Die Mederer GmbH hat ihren Sitz in Fürth. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HR B 1744 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften ( §§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungssätze der verschiedenen Anlagegüter richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und in einem Zyklus von 5 Jahren als Abgang gebucht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Zuschreibungen werden nach den steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wertberichtigungen wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs.1 Nr. 4 Hs. 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs.1 S. 1 HGB) beachtet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach Art. 67 Abs.1 S.1 EGHGB in Anspruch genommen und den sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung durch das BilMoG ergebenden Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurde mit den Altersversorgungsverpflichtungen saldiert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Zur Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den Steuerbilanzansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. In Ausübung des bestehenden Wahlrechts wurde der aktivische Überhang latenter Steuern nicht bilanziert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. C. Angaben zur Bilanz I. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 14.549 TEuro (Vj. 14.010 TEuro) auf Gesellschafter. II. Im Bilanzgewinn enthaltener Gewinnvortrag Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 86.797.073,41 Euro (Vj.: 87.061.941,19 Euro) enthalten. III. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87 %. Die erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 2,00 % berücksichtigt. Nach § 277 Abs. 5 HGB werden die Erträge aus der Abzinsung in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" und Zinsaufwendungen gesondert unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erfolgswirkungen, die sich aus einer Änderung des Diskontierungssatzes ergeben, werden dem Personalaufwand zugeordnet. Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt 226 TEuro. IV. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Zum Bilanzstichtag 31.12.2021 existieren keine verrechnungsfähigen Vermögenswerte nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mehr, da die Rückdeckungsversicherungen in 2020 ausgezahlt wurden. V. Angaben zum Unterschiedsbetrag für die Ausschüttungssperre Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEuro 402. VI. Verbindlichkeiten Die bilanzierten Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. VII. Haftungsverhältnisse
Die zugunsten verbundener Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen aus Gewährleistungsverpflichtungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zu Grunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 198 (Vorjahr: TEuro 14) ausgewiesen. II. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEuro 75 Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung). Des Weiteren werden im Berichtsjahr Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 1 (Vorjahr: TEuro 184) ausgewiesen. III. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 386 (Vorjahr: Euro 246) ausgewiesen. IV. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten die Steuerrückstellungen für das laufende Jahr in Höhe von TEuro 17, Steuererstattungen für das Vorjahr in Höhe von TEuro 5 sowie Quellensteuerzahlungen von TEuro 89. E. Sonstige Angaben I. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Zu Geschäftsführern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr bzw. bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt:
Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen:
II. Name und Sitz des Mutterunternehmens Konzernmutter ist seit 01.01.2005 die Firma Willy Mederer GmbH & Co. KG. Der Sitz der Firma ist in 90763 Fürth, Oststraße 94. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth in Abteilung A unter der Nummer 2370 eingetragen. III. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 47 Mitarbeiter. IV. Ereignisse nach Bilanzstichtag Ende Februar 2022 hat Russland eine Kriegssituation in Europa ausgelöst (Russland-Ukraine-Krieg). Da dessen Auswirkungen wertbegründend sind, ergeben sich keine Konsequenzen für die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Stichtag 31. Dezember 2021. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe können aufgrund der volatilen Lage zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollumfänglich beurteilt werden. Die Geschäftsführung der Mederer Gruppe wird weiterhin sicherstellen, dass alle sichtbaren Risiken und deren Auswirkungen wöchentlich überprüft und mögliche Auswirkungen simuliert werden. Die hierfür notwendigen Maßnahmen werden fachübergreifend abgestimmt und im Unternehmen umgesetzt. Nach dem Stichtag 31. Dezember 2021 sind keine weiteren der Geschäftsführung der Mederer Gruppe bekannten Ereignisse von besonderer Bedeutung oder mit erheblichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage eingetreten.
Fürth, den 17.05.2022 gezeichnet Stephan Ludwig, Geschäftsführer Robert Mähler, Geschäftsführer Sonstige BerichtsbestandteileDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 11.07.2022. |
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