Bad Dürkheim Isenach GmbH
Selbe AdresseBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Schick seit 14.9.2020 | Geschäftsführer |
Werner Schick seit 26.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schick-Leasing GmbHSpeyerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation Obwohl COVID-19 nicht mehr als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft wird, hat die Pandemie immer noch weltweit wirtschaftliche Auswirkungen. Die Weltwirtschaft fiel im Zuge der Corona-Pandemie seit Ausbruch Anfang 2020 in eine beispiellose Rezession. Vor dem Hintergrund der Angebots- und Nachfrageschocks aufgrund des Ausbruchs des Corona-Virus sowie der notwendigen Lockdown-Maßnahmen war es seit der ersten Jahreshälfte 2020 bis Jahresende 2022 in allen Regionen der Welt zu erheblichen Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität gekommen. Gerissene Lieferketten, Engpässe auf dem Arbeitsmarkt, neue Corona-Wellen und das langsame Impftempo trugen dazu bei. Im Dezember 2022 gab es nochmal einen starken Anstieg der Fälle in China, während die Pandemie in vielen anderen Ländern für beendet erklärt wurde. Das Jahr 2022 wurde aber von einem anderen Ereignis noch massiver geprägt: Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Trotz theoretischer militärischer Überlegenheit scheiterte eine schnelle Einnahme der Ukraine von Seiten Russlands. Der Krieg kostete seitdem tausenden Zivilisten ihr Leben und zwang Millionen Menschen in der Ukraine auf die Flucht. Der Angriff verletzt internationales Recht und wurde von Regierungen weltweit scharf kritisiert. Der Westen reagierte unter anderem mit umfangreichen Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine. Weltweit sorgte der Krieg für steigende Öl- und Gaspreise sowie Probleme bei der Energie- und Lebensmittelversorgung. Im Jahr 2023 kam noch ein weiterer internationaler Konflikt hinzu - der Krieg in Israel und Gaza. Auslöser des Kriegs war der Terrorangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023. Mit dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ist der Nahost-Konflikt eskaliert. Israel greift infolge der Terrorattacke Ziele im Gazastreifen an. Der Krieg gegen die Terroristen der Hamas belastet Israel auch wirtschaftlich. Momentan scheinen Investoren und viele Branchenexperten aber nicht davon auszugehen, dass eine erneute globale Ölkrise unmittelbar droht. Öllieferungen seien aktuell nicht gefährdet, weil Israel kein bedeutender Ölexporteur sei. Der Ölpreis hatte zwar mit einem kurzfristigen Anstieg reagiert, das Ausmaß war aber bislang nicht dramatisch. Es werden keine weiteren Ausschläge an den Finanzmärkten erwartet, wenn denn der Konflikt auf die Region Israel und Gaza beschränkt bleibt. Ob es dabei bleibt, hängt von der weiteren Entwicklung des Konflikts ab. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Trotz der schwachen Verkaufszahlen im Dezember wurden 2023 in Deutschland 7,3 Prozent mehr Pkw neu zugelassen als 2022. Die Gesamtzahl der Neufahrzeuge lag bei rund 2,84 Millionen. Die ersten vier Plätze bei den nationalen Verkaufszahlen 2023 werden von deutschen Automobilmarken belegt. Deutsche Marken erfreuen sich bei den einheimischen Autokäufern damit großer Beliebtheit, was sich auch durch Manipulationsskandale deutscher Autobauer in den vergangenen Jahren nicht zum Negativen geändert hat. Volkswagen ist weiterhin klarer Marktführer bei den Personenkraftwagen in Deutschland. Darauf folgten, mit einigem Abstand, Mercedes, Audi und BMW. Die erfolgreichste ausländische Marke in Deutschland war Skoda. Mehr als ein Drittel aller Neuwagen hatten 2023 einen Benzinmotor, der Anteil war damit sogar etwas höher als noch 2022. Der Diesel-Anteil schrumpfte dagegen leicht auf 17,1 Prozent. Hybrid-Modelle hatten einen Marktanteil von 29,5 Prozent, reine Elektroautos kamen auf 18,4 Prozent - ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zu 2022. Dabei sind im Dezember 2023 trotz des abrupten Förderstopps für reine Elektroautos deutlich mehr solcher Fahrzeuge neu zugelassen worden als einen Monat zuvor. Im letzten Monat des Jahres 2023 kamen rund 54.700 neue Elektroautos auf die Straßen, im November waren es noch 45.000 E-Autos. Zahlreiche Autohersteller kündigten in der Folge an, selbst für die Prämien aufzukommen. Für viele Käufer hat sich also letztlich der Preis des Fahrzeugs nicht geändert. Geschäftsverlauf Trotz aller Krisen hat sich die SCHICK-LEASING GmbH in 2023 als Leasinggesellschaft behauptet. Dem Mittelstand steht damit auch in schwieriger Zeit ein starker Spezialfinanzierer und Partner zur Seite. Die frühzeitig eingeleiteten strukturellen Veränderungen im Unternehmen, eine risikoarme Produktpolitik, aber auch die konsequente Erschließung neuer Branchen und Märkte (z.B. Leasing im Rahmen von erneuerbaren Energien) sichern ein nachhaltiges Wachstum. Die Anzahl der in 2023 neu abgeschlossenen Verträge liegt über der des Vorjahres. Die generierte Stückzahl an Neuverträgen dokumentiert die hohe Marktdurchdringung, aber auch die immer wichtigere Rolle, die die SCHICK-LEASING GmbH in der Unternehmensfinanzierung für den Mittelstand einnimmt. Vermögenslage Die Vermögens- und Schuldposten sind in der nachstehenden Übersicht unter Berücksichtigung der leasingtypischen Besonderheiten nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefasst und den vergleichbaren Zahlen des Vorjahres gegenübergestellt worden.
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gestiegen (+ 2.382 TEUR); auf der Aktivseite stehen neben höherem Leasingvermögen nahezu gleich hohe Kundenforderungen wie im Vorjahr. Die Refinanzierung des Leasingvermögens und die zum Jahreswechsel deutlich niedrigeren Lieferantenverbindlichkeiten sind der Grund für die höheren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.2023 (+ 2.532 TEUR) gegenüber dem Vorjahr. Die SCHICK-LEASING GmbH verfügt über ein Leasingvermögen zu Anschaffungswerten von 21.827 TEUR. Die Erhöhung des Stammkapitals im Dezember 2023 auf 200 TEUR hat 2023 die Eigenkapitallage deutlich verbessert. Daneben besteht weiterhin ein Gesellschafterdarlehen iHv auf 210 TEUR, für das der Rangrücktritt ausgesprochen wurde. Finanzlage Die Finanzierung der Leasingobjekte erfolgt in der Regel durch Darlehen von Banken. Nennenswerte Zinsänderungsrisiken bestehen durch die Streuung auf diverse Darlehen und ortsnahe Banken sowie durch fristenkongruente Refinanzierung auch bei der kurzfristigen Liquiditätsaufnahme nicht. Für ein dynamisch wachsendes Neugeschäft stehen der SCHICK-LEASING GmbH ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist im Berichtsjahr als zufriedenstellend zu bezeichnen. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verschlechtert. Die SCHICK-LEASING GmbH geht davon aus, dass sie auch künftig ihre fälligen finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann. Corona-Krise/ Ukraine Krieg/ Krieg in Israel und Gaza Schon Corona hatte die Wirtschaft vor große Herausforderungen gestellt. Doch der Krieg gegen die Ukraine wird sie sehr viel stärker verändern. Vor allem die steigenden Energiepreise sorgen dafür, dass Inflation nach langer Zeit wieder ein reales Problem in Deutschland ist. Aufgrund des Kriegsbeginns in der Ukraine und der daraufhin erlassenen Sanktionen sind die direkten Lieferketten mit Russland und der Ukraine aber auch die Lieferketten durch Russland nach Asien zerbrochen. Als Folge sind die Preise für viele Rohstoffe, Energie, Vorprodukte und Transportdienstleistungen deutlich angestiegen. Kraftstoffpreise haben sich beispielsweise verdoppelt, der Gaspreis ist um das Dreifache angestiegen. Der Grund hierfür sind vor allem die reduzierten Gaslieferungen aus Russland. Mit ihnen ist ein erheblicher Teil des Gasangebots weggefallen und die Gaspreise in den Sommermonaten 2022 in die Höhe geschossen. Dass Deutschland im vergangenen Winter 22/23 dennoch nicht - wie zunächst befürchtet - unter den Folgen einer Gasmangellage leiden musste, ist, einerseits auf eine vergleichsweise milde Witterung, andererseits auf Einspareffekte wegen der stark gestiegenen Preise zurückzuführen. Tatsächlich sank der Erdgasverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 Prozent. Und auch der Stromverbrauch sank um 3,1 Prozent. Der neue Krieg im Nahen Osten nach dem Terrorangriff der Hamas gegen Israel wird in Israel und den Palästinensergebieten auch wirtschaftlich tiefe Spuren hinterlassen; die Folgen für die Weltwirtschaft werden vor allem davon abhängen, ob der Konflikt auf Israel und die Palästinensergebiete beschränkt bleibt. Die entstandene Verknappung von fossilen Energieträgern bestätigt energiepolitisch in Deutschland wie in ganz Europa die Notwendigkeit einer beschleunigten Transformation hin zu Treibhausgasneutralität und einer sicheren Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Die Befreiung aus einer zu starken Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten fossiler Energieträger zugunsten eines breit aufgestellten Netzes an Lieferbeziehungen für erneuerbare Energieformen bildet dabei ein zentrales Element. Ertragslage Einen Überblick über die Entwicklung der Ertragslage der SCHICK-LEASING GmbH zeigt die folgende Übersicht:
Die Leasingerträge konnten gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert werden; allerdings sind die Leasingaufwendungen überproportional gestiegen. Die Gewinne aus dem Verkauf von Leasingvermögen liegen mit 528 TEUR knapp unter dem Höchststand des Jahres 2022, der bei 538 TEUR lag. In 2023 mussten keine Forderungen wertberichtigt oder ausgebucht werden. Die Zinsaufwendungen sind durch die Refinanzierung von neu hinzugekommenem Leasingvermögen insgesamt gestiegen; Grund hierfür ist auch, dass der Basiszinssatz im Jahr 2023 gleich zwei mal von ursprünglich - 0,88 % auf zunächst 1,62 % ab 01.01.2023 und 3,12 % ab 01.07.2023 angehoben wurde; die gestiegenen Zinsen konnten noch nicht in voller Höhe am Markt weitergegeben werden. Die Zugänge im Leasingvermögen werden weiterhin linear abgeschrieben; der Lohnaufwand ist leicht gesunken. Organisatorische Maßnahmen Im Jahr 2023 hat die SCHICK-LEASING GmbH als Anbieter von Finanzierungslösungen für klein- und mittelständische Unternehmen den Weg in Richtung einer kunden- und prozessorientierten Organisation konsequent weiter beschritten. Sämtliche bestehenden Verträge werden laufend auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft. Die Rechnungsschreibung wurde vereinheitlicht, um die digitale Erfassung weiter voranzutreiben. Das Leasing- /Finanzierungsprogramm wurde mit der laufenden Finanzbuchhaltung und dem Mahnwesen weiter homogenisiert, um in Zukunft schnelleren Zugriff auf Daten zu gewährleisten und das Mahnverfahren zu vereinfachen. Die digitale Belegverarbeitung wurde weiter ausgebaut. Bereits im Jahr 2020 Herr Christian Schick zum weiteren Geschäftsführer bestellt; weiterhin hat Herr Werner Schick mit notarieller Urkunde vom 21. Juni 2021 50 % seiner GmbH- Anteile an seinen Sohn Herrn Christian Schick abgetreten. So wurde die bevorstehende Unternehmensnachfolge frühzeitig vorbereitet; die Handlungsfähigkeit der SCHICK-LEASING GmbH ist bei einem Ausfall des Geschäftsführers ebenfalls gewährleistet. Risikomanagement und Risikocontrolling Die SCHICK-LEASING GmbH ist als Anbieter von modernen Finanzierungsinstrumenten Risiken ausgesetzt, die sich aus den Entwicklungen verschiedener Finanz- und Gütermärkte sowie aus dem laufenden Geschäftsbetrieb ergeben. Risiken geht die SCHICK-LEASING GmbH nur dann ein, wenn sie kalkulierbar sind und mit den in der Strategie (Geschäfts- bzw. Risikostrategie) verankerten Zielen im Einklang stehen. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf operativer Ebene für die Einzelrisikosteuerung zur Beherrschung der Adressausfallrisiken zuständig. Hierzu entwickelt das Risikomanagement auf Grundlage der Vorgaben und unter Einbindung der beiden Geschäftsführer und der Prokuristin die Richtlinien für die manuelle Kreditvergabe und legt die Kreditkompetenzen fest. Zudem überwacht das Risikomanagement einzelne Leasingengagements laufend. Die Bearbeitung von Problemfällen wird durch Rücksprache mit den Geschäftsführern und der Prokuristin durchgeführt. Die Überwachung des ordnungsgemäßen Zahlungsverhaltens erfolgt im Rechnungswesen. Adressausfallrisiken Das Kernrisiko der SCHICK-LEASING GmbH ist das Adressausfallrisiko. Das Adressausfallrisiko bezeichnet die Gefahr eines Verlusts, der dadurch entsteht, dass ein Geschäftspartner seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Steuerung der Adressausfallrisiken erfolgt auf Einzelgeschäftsbasis. Die Bonitätsprüfung für Leasing- und Finanzierungsengagements wird regelmäßig in Anlehnung an das Rating der Banken durchgeführt. Darüber hinaus werden unter anderem Informationen von Wirtschaftsauskünften (Schufa, Creditreform), Bankauskünfte, eigene Erfahrungen (oft langjährige persönliche Beziehungen zu mittelständischen Unternehmen) sowie die Jahres- und Konzernabschlüsse zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse herangezogen. Objektrisiken Als Objektrisiken werden Risiken definiert, die mit der Werthaltigkeit des Leasinggegenstands in Verbindung gebracht werden können. Das Leasingobjekt stellt - neben der Bonitätsbeurteilung - ein zentrales Entscheidungskriterium bei Abschluss eines Engagements dar. Da die SCHICK-LEASING GmbH die Position des Eigentümers der Leasingobjekte oder die Sicherungsübereignung an den finanzierten Mobilien innehat, sind die Objekte als Sicherheit anzusehen. Operationelle Risiken Unter operationellem Risiko wird das Risiko eines Verlustes verstanden, der durch menschliches Verhalten, technologisches Versagen, unangemessene oder fehlerhafte Prozesse (sowie unangemessenes oder fehlerhaftes Projektmanagement) oder durch externe Ereignisse hervorgerufen wird. Das Rechtsrisiko ist in dieser Definition eingeschlossen. Strategische- und Reputationsrisiken sind nicht enthalten. Durch die überschaubare Größe des Betriebs und die aufbauorganisatorische Gliederung sowie die Klärung von Zuständigkeiten ist dieses Risiko als minimal einzustufen. Marktpreisrisiken Das Marktpreisrisiko umfasst das Zinsänderungsrisiko, das Währungsrisiko sowie das Restwertrisiko aus der Objektverwertung. Die entscheidende Rolle spielt hier das Restwertrisiko durch die Anschlussverwertung von Fahrzeugen am Ende der vertraglich fixierten Grundlaufzeit. Dieses Restwertrisiko ist wie in den Vorjahren weiterhin durch die Situation auf den Kfz-Gebrauchtwagenmärkten auch bei den Mittelklasse- und Wagen der gehobenen Klassen belastet. Die SCHICK-LEASING GmbH hat dieser Situation Rechnung getragen, indem sie analog den Standardverträgen der BMW- Bank das Restwertrisiko auf den Kfz-Händler abwälzt: das Autohaus ist verpflichtet die verleasten Fahrzeuge nach Ablauf der Verträge zu den vereinbarten Restwerten zurückzunehmen. Strategische-/Geschäftsrisiken Das strategische Risiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten, die sich aus Managemententscheidungen zur geschäftspolitischen Positionierung ergeben. Strategische Risiken resultieren zudem aus unerwarteten Veränderungen der Markt- und Umfeldbedingungen mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage. Die Steuerung strategischer Risiken basiert auf der vorausschauenden Beurteilung von Erfolgsfaktoren sowie auf der Ableitung von Zielgrößen für alle Geschäftsfelder und Bereiche der SCHICK-LEASING GmbH. Grundlage hierfür ist die Strategische sowie die operative Planung. Die Zielerreichung wird durch ein Reporting der wesentlichen Erfolgsfaktoren an die oberste Managementebene (Geschäftsführer und Prokuristin) überwacht. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiko ist die Gefahr, dass Geldmittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Die SCHICK-LEASING GmbH finanziert das Leasingvermögen überwiegend mittels Krediten von ortsnahen Sparkassen, die von dem allgemeinen Vertrauensschwund in der Bankenlandschaft in der aktuellen Finanzmarktkrise weitgehend verschont geblieben sind. Die kurzfristige Liquidität wird zunehmend bankenunabhängig zwischen verschiedenen verbundenen Unternehmen konzernähnlich sichergestellt. Risikovorsorge Für Ausfall-/ Engagementrisiken sowie andere Risiken aus ihrer Geschäftstätigkeit hat die SCHICK-LEASING GmbH ausreichend Risikovorsorge getroffen. Die im Abschluss enthaltenen Abschreibungen und Rückstellungen wurden in angemessener Höhe gebildet; Wertberichtigungen waren im Berichtsjahr keine vorzunehmen. Für die weitere künftige Entwicklung sind darüber hinaus keine über das normale Maß hinausgehenden Risiken zu erkennen. Prognosebericht Die Weltwirtschaft wächst derzeit nur in einem moderaten Tempo. Gleichzeitig gibt es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA bislang ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verzeichneten, ist die Konjunktur in Europa schwach und die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bleibt, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor, nur gebremst. Der Welthandel entwickelt sich ebenfalls schwach. Die Inflation ist in den meisten Volkwirtschaften bereits deutlich zurückgegangen. Hieran hatte die Entwicklung der Energiepreise einen wesentlichen Anteil, aber auch die Kerninflation ist inzwischen vielerorts gesunken. Die Folgen des Kaufkraftverlusts aufgrund der Preissteigerungen sowie die Auswirkungen der kräftigen Zinsanhebungen dürften jedoch zunächst den privaten Konsum noch weiterhin bremsen und die Investitionstätigkeit dämpfen, bevor die Konjunktur im weiteren Verlauf wieder stärker Tritt fasst. Zu den zahlreichen Risiken, denen die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ausgesetzt ist, zählen nicht zuletzt die Auswirkungen geopolitischer Konflikte. Diese führen zu einer anhaltenden Unsicherheit und könnten sich etwa stärker auf Energiepreise und Handelsströme auswirken. Unerwartete Anstiege der Energiepreise könnten ein Grund dafür sein, dass der Disinflationsprozess langsamer verläuft und die Geldpolitik länger restriktiv agieren müsste als in der Prognose angenommen. Dies würde die Konjunktur stärker dämpfen und Risiken für die Finanzstabilität und Schuldentragfähigkeit bergen. Die weltweite Wirtschaftsleistung sieht der IWF leicht im Aufwind - die aktuelle Prognose liegt um 0,2 Prozentpunkte höher als im World Economic Outlook (WEO) vom Oktober 2023. Die Widerstandsfähigkeit der Vereinigten Staaten und mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer liegt über den Erwartungen der Experten. Auch die öffentlichen Finanzen vieler Länder haben sich stabiler als angenommen erwiesen. Deutschland leidet als Exportnation allerdings stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem hat die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein schwaches Wachstum der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Die deutsche Wirtschaft hat seit dem Covid-19-Rückschlag kaum zugelegt. Die Regierung plant, mit einem 10-Punkte-Wirtschaftsplan die Wirtschaft anzukurbeln, doch kurz- und mittelfristige Aussichten sind herausfordernd. Obwohl angekündigte fiskalische Maßnahmen rund 2,5% des BIP ausmachen werden, kämpft die deutsche Wirtschaft mit zyklischen und strukturellen Herausforderungen, die sie 2023 in eine Rezession drängten. Eine Erholung wird erst 2024 (+0,5%) und 2025 (+1,7%) erwartet. Eine schwache globale Nachfrage sowie strukturelle Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel und hohe Energiekosten beeinträchtigen das Wachstum. Der deutsche Automobilmarkt ist weiterhin Krisen-geprägt: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Lieferengpässe und der Ukraine-Krieg beeinflussen sowohl die Lieferketten als auch Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Gleichzeitig wird der Automobilsektor durch Trends wie Autonomes Fahren, vernetzte Autos und Elektrifizierung transformiert. Der deutsche Pkw-Markt dürfte im laufenden Jahr schrumpfen. Der Branchenverband VDA geht in seiner nun veröffentlichten Prognose von 2,8 Millionen Neuzulassungen aus, was einem Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den E-Auto-Neuzulassungen sehen die Experten ein Minus von 14 Prozent auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride soll hingegen um fünf Prozent auf 185.000 Fahrzeuge steigen. Die Märkte in Europa (plus vier Prozent) und den USA (plus zwei Prozent) wachsen der Prognose zufolge aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus etwas stärker als der chinesische Markt, der um lediglich ein Prozent zulegt. Für den globalen Pkw-Markt erwartet der VDA einen Anstieg um zwei Prozent auf das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt besteht eine Nachfragekrise, die sich bis ins Jahr 2024 erstrecken wird; erst danach wird eine nachhaltige Erholung erwartet. Insbesondere aufgrund des begrenzten Angebots an Neuwagen sind die Preise für Gebrauchtwagen ab Mitte 2021 stark angestiegen. Junge Gebrauchtwagen wurden verstärkt als Ersatz für Neuwagen nachgefragt. Hier sieht auch vor allem die Schick- Leasing GmbH eine große Chance. Leasing kann in unsicheren Zeiten den Unternehmen mehr Sicherheit garantieren, denn Leasing ermöglicht nicht nur Flexibilität und garantiert Sicherheit durch Planbarkeit und Transparenz der Kosten, vielmehr bietet die Leasing-Branche Lösungen für die aktuellen Herausforderungen wie fortschreitende Digitalisierung, Elektromobilität, Energieeffizienz oder moderne Umwelttechnik. Die Refinanzierung stellt sich für die SCHICK-LEASING GmbH im Marktvergleich weniger problematisch dar, allerdings sind die Refinanzierungskosten wieder gestiegen; der Kosten- und Margendruck in der Leasingbranche wird auch in den nächsten Jahren nicht nachlassen. Vor diesem Hintergrund wird die SCHICK-LEASING GmbH ihre Effizienz und damit Produktivität sowie Rentabilität steigern. Das Standard- und Mengengeschäft wird weiter automatisiert. Basis hierfür ist eine innovative und leistungsfähige IT-Landschaft, die schlanke und automatisierte Prozesse ermöglicht und zudem die Anforderungen der Vertriebspartner und Kunden abdeckt. In der Marktbearbeitung konzentriert sich die SCHICK-LEASING GmbH weiter auf das Vertriebspartnergeschäft über die Sparkassen sowie über mittelständische Hersteller und Händler. Studien zeigen, dass der Mittelstand nicht nur aus kleinen und mittleren Unternehmen besteht, sondern auch aus zahlreichen großen Familienunternehmen. Viele große Unternehmen sind häufig über mehrere Generationen hinweg gewachsen. Mittelstand ist daher für die Eigentümer gleichbedeutend mit Tradition und bestimmten Werten. Mittelständische Unternehmen sind der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft: Über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte der Wertschöpfung, stellen fast 60 Prozent aller Arbeitsplätze und rund 82 Prozent der betrieblichen Ausbildungsplätze bereit. Langfristig orientierte Geschäftsmodelle, enge Verbundenheit mit Kunden, Mitarbeitern und der Region haben sich letztendlich bewährt. Bedingt durch die Konzentration auf das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen und den damit einhergehenden niedrigen Objektwerten sind auch in Zukunft keine außergewöhnlichen Risiken zu erwarten. Mit ihrer strategischen Ausrichtung und organisatorischen Aufstellung sieht sich die SCHICK-LEASING GmbH für 2024 nachhaltig gut gerüstet.
67346 Speyer, 15.03.2024 gez. Werner Schick und Christian Schick BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Mit Beschluss des Jahressteuergesetzes 2009 und den darin verankerten Änderungen des Kreditwesengesetzes (KWG) wird mit Inkrafttreten des Gesetzes (25.12.2008) das Factoring und der Abschluss von Finanzierungsleasingverträgen als Erbringung einer Finanzdienstleistung gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 9 und 10 KWG eingestuft. Aufgrund des gewerbsmäßigen Betreibens des Finanzierungsleasings wurde die SCHICK-LEASING GmbH, Speyer damit zu einem Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a KWG. Als Finanzdienstleistungsinstitut unterliegt die SCHICK-LEASING GmbH somit der laufenden, jedoch eingeschränkten Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), und der Deutschen Bundesbank. Die eingeschränkte Aufsicht beinhaltet im Wesentlichen die Erfüllung von Erlaubnispflichten, organisatorischen Pflichten (§ 25a KWG, MaRisk) und andere, vor allem formelle Anzeigepflichten (§ 24 KWG). Als weitere Konsequenzen ergibt sich, dass die SCHICK-LEASING GmbH ihren Jahresabschluss nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) sowie den handelsrechtlichen Anforderungen für Finanzdienstleistungsinstitute zur Jahresabschlusserstellung (§§ 340ff. HGB) zu erstellen hat. Steuerlich erfolgt durch die Ausdehnung des sogenannten Bankenprivilegs des § 19 GewStDV rückwirkend zum 01.01.2008 unter bestimmten Voraussetzungen eine Gleichstellung von Leasing- und Factoringgesellschaften mit den Kreditinstituten. Der Jahresabschluss der SCHICK-LEASING GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. 5. 2009 (BilMoG) in Verbindung mit dem Kreditwesengesetzes, der RechKredV und der einschlägigen Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Daher sind auf den vorliegenden Jahresabschluss die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der §§ 340 ff. HGB i.V.m. der RechKredV anzuwenden, der Vorjahresabschluss ist vergleichbar gegliedert. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die SCHICK- LEASING GmbH hat ihren Sitz in Speyer; die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HRB 52640 eingetragen. Der nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzinstitute (RechKredV) aufgestellte Jahresabschluss der SCHICK-LEASING GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Stammkapital der SCHICK-LEASING GmbH wurde im Dezember 2023 erhöht auf 200.000 EUR; hinzu kommt eine Kapitalrücklage iHv. 65.000 EUR. Die SCHICK-LEASING GmbH wickelt ihr Leasing- und Finanzierungsgeschäft ausschließlich im Direktgeschäft ab. Mietforderungen, die aus dem bei der SCHICK-LEASING GmbH direkt bilanzierten Leasingvermögen resultieren, werden mit dem Nennwert angesetzt. Das Auszahlungsvolumen für das Finanzierungsgeschäft belief sich in 2023 bei der Gesellschaft auf 5.663.275 EUR (VJ: 4.343.502 EUR). Die Refinanzierung hat sich trotz Rückführung von Darlehen im laufenden Geschäftsjahr aufgrund der Neuanschaffungen erhöht und beläuft sich zum Stichtag auf 11.747.146 EUR (VJ: 9.215.933 EUR). Auf Grund des Geschäftsmodells der SCHICK-LEASING GmbH dienen die "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten", "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden", "Sonstige Verbindlichkeiten" und "Rechnungsabgrenzungsposten" fast ausschließlich der Refinanzierung der "Forderungen an Kunden" und der "Sachanlagen". Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wird darüber hinaus gewährleistet, dass im Bedarfsfall direkt durch die Gesellschafter erforderliche liquide Mittel zugeführt werden. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung erfolgten gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Forderungen an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Tatsächlich nicht mehr realisierbare Forderungen werden ausgebucht. In 2023 musste keine Einzelwertberichtigung vorgenommen werden. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten werden gemäß § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Herstellungskosten für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht angefallen. Für die immateriellen Anlagenwerte und die unter den Sachanlagen ausgewiesenen und dem Geschäftsbetrieb dienenden anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen wird grundsätzlich die lineare Abschreibung durchgeführt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Für das Zugangsjahr 2023 werden die Zugänge linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ohne Anwendung der Vereinfachungsregelung abgeschrieben. Das Anlage- und das Leasingvermögen wird in einem Anlageverzeichnis geführt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert; die Verbindlichkeiten in Fremdwährung, die gegenüber Kreditinstituten bestehen, sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus erhaltenen Leasingsonderzahlungen, die über die Laufzeit der einzelnen Leasingverträge linear aufgelöst werden. Steuerrückstellungen für tatsächliche Steuern werden gemäß den Vorschriften des Steuerrechts, andere Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital, der Kapitalrücklage und dem Bilanzgewinn zusammen. Angaben zur Bilanz 1. Forderungsspiegel
2. Verbindlichkeitenspiegel
Die Bankverbindlichkeiten sind überwiegend durch Pfandrechte, und ähnliche Rechte sowie durch selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafters besichert. 3. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten von 1.127.024,16 EUR (VJ: 969.395,42 EUR) enthält zum 31.12.2023 ausschließlich Leasingsonderzahlungen in gleicher Höhe von 1.124.024,16 EUR (VJ: 969.395,42 EUR). 4. Rückstellungen
Die Rückstellungen beinhalten Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 26.495,00 EUR (VJ: 23.995,00 EUR). 5. Eigenkapital
6. Anlagenspiegel
Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend Formblatt 3 der RechKredV erstellt. Die wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung setzen sich wie folgt zusammen:
Die Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten erübrigt sich, da die Erträge ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland erzielt werden.
Vorschlag über die Verwendung des Bilanzverlusts Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 ermittelt sich wie folgt:
Sonstige Pflichtangaben § 285 Satz 1 Nr. 1 und 2 HGB Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder durch ähnliche Rechte gesichert sind, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ist aus dem vorangegangenen Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus den Mietverträgen resultierenden jährlichen Mietzahlungen für die Geschäftsräume in Höhe von 22.785,96 EUR. § 285 Satz 1 Nr. 4 bis 6 HGB Die Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten erübrigt sich, da die Erträge ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland erzielt werden. § 285 Satz 1 Nr. 7 HGB Nach § 285 Satz 1 Abs. 1 Nr. 7 HGB ist über das im Berichtsjahr beschäftigte Personal wie folgt zu berichten: Anzahl Mitarbeiter: 4, davon 2 Geschäftsführer und 2 Angestellte (1 Vollzeit/ 1 halbtags) § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. § 285 Satz 1 Nr. 9 c HGB Kredite oder Vorschüsse an Geschäftsführer liegen zum Abschlussstichtag nicht vor. § 285 Satz 1 Nr. 10 HGB Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte -unverändert- geführt durch Herrn Werner Schick, Kaufmann, Speyer und Herr Christian Schick, Betriebswirt, Speyer. Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB Das für die Abschlussprüfung zurückgestellte Honorar beträgt 5.575 EUR.
Zu den unter § 285 Satz 1 Nr. 15 bis 19 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.
Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden lediglich Geschäfte durchgeführt, die zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG und § 265 Abs. 3 Satz 1 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden gegenüber dem Gesellschafter keine Forderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen zum Bilanzstichtag 210.854,74 EUR (VJ: 208.767,07 EUR).
67346 Speyer, 15.03.2024 gez. Werner Schick und Christian Schick Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schick Leasing GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schick-Leasing GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen. Aussagen zum Jahresabschluss Unsere nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Aussagen zum Lagebericht Nach unserer Beurteilung wurden aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüfungsstandards (ISA) des IAASB ergänzt um das wp-net-Fachgutachten 2018 und dem Prüfungshinweis zum Lagebericht vorgenommen. Unsere Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts". Wir sind unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und wir haben unsere weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und der für die Aufstellung und Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen. Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung mit hinreichender Sicherheit
Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Als Teil unserer Prüfung in Übereinstimmung mit ISA, dem wp.net-Fachgutachten 2018 und dem wp.net-Prüfungshinweis Lagebericht üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht unsere Prüfung darin:
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Wolfgang Baumeister.
Kaiserslautern, den 05.06.2024
Baumeister, Wirtschaftsprüfer
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