Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Autohaus Kuhn GmbH
Wattstraße 14, 76185 Karlsruhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Pawletta seit 7.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Christian Pawletta | 50.28% |
| 49.72% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Kuhn GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein Autohaus mit Händlervertrag der Marken CITROEN, DS, SUBARU und ISUZU. Das Autohaus betreiben wir am Hauptstandort in Karlsruhe und angeschlossener Filiale in Graben-Neudorf. Unsere Geschäftsfelder umfassen neben dem Handel mit Neu- und Vorführwagen auch den Verkauf von Gebrauchtwagen, die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungsverträgen und die Vermietung von Fahrzeugen. Der Werkstattservice und Teileverkauf rundet unser Spektrum als Allround-Mobilitätspartner ab. 2. Organisatorische Struktur / Zweigniederlassung (Filiale) In Karlsruhe befindet sich der Hauptbetrieb, in Graben-Neudorf wird eine Filiale betrieben. Es handelt sich um eine unselbständige Betriebsstätte, deren Zahlen direkt in Karlsruhe einfließen. Die Ertrags- und Kostenanalyse der Filiale erfolgt im Rahmen betriebswirtschaftlicher Auswertungen. Umsatz- und Ertragslage unterliegen der stetigen Kontrolle. II. Wirtschaftsbericht Wirtschaftsbericht: Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland 2023 1. Wirtschaftswachstum und Konjunktur Im Jahr 2023 stand die deutsche Wirtschaft vor erheblichen Herausforderungen. Nach den wirtschaftlichen Turbulenzen der Vorjahre, insbesondere durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Ukraine-Kriegs, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) weitgehend. Laut Statistischem Bundesamt schrumpfte die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr leicht, bevor eine leichte Stabilisierung gegen Ende des Jahres eintrat. Ursachen hierfür waren:
2. Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der schwachen Konjunktur relativ robust. Die Arbeitslosenquote in Westdeutschland blieb stabil bei etwa 5,3 %. Ein anhaltender Fachkräftemangel, insbesondere in technischen und handwerklichen Berufen, setzte jedoch viele Unternehmen unter Druck. Dies betraf auch die Automobilbranche, die auf qualifiziertes Personal in Bereichen wie Elektromobilität und Digitalisierung angewiesen ist. 3. Inflation und Konsumverhalten Die hohe Inflation führte zu einer veränderten Konsumhaltung der Verbraucher:
4. Entwicklung der Automobilbranche Die Automobilbranche war 2023 weiterhin von einem Strukturwandel geprägt:
5. Politische und rechtliche Rahmenbedingungen
6. Fazit Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland waren 2023 von Unsicherheiten geprägt. Steigende Kosten, eine hohe Inflation und die Verlagerung hin zu nachhaltigen Mobilitätslösungen prägten die Automobilbranche. Für Autohäuser bedeutete dies:
III. Finanzielle Leistungsindikatoren Unser Dealer-Management-System AUTODATA bildet die Grundlage für unsere interne und externe Buchhaltung (DATEV). Mithilfe dieses Systems können wir einen Betriebsvergleich im Rahmen der internen Erfolgsrechnung durchführen, der uns dabei unterstützt, fundierte Entscheidungen für die Unternehmensführung zu treffen. Eine zuverlässige Erfolgsrechnung ermöglicht es uns, frühzeitig qualitativ hochwertige Informationen zu erlangen, um das Unternehmen gezielt zu steuern und die Wirtschaftlichkeit unserer Kernbereiche kontinuierlich zu verbessern. Dabei konzentrieren wir uns auf vier wesentliche Bereiche des operativen Geschäfts:
Zur weiteren Unterstützung der operativen Steuerung setzen wir auf eine umfassende Liquiditätsentwicklung und -planung, die es uns ermöglicht, Finanzierungskosten zu optimieren und auf kurzfristige Liquiditätsengpässe schnell zu reagieren. Durch die laufende Überprüfung und Planung der Liquidität können wir sicherstellen, dass ausreichend Mittel für Investitionen, laufende Ausgaben und unvorhergesehene Kosten zur Verfügung stehen. Insgesamt sorgen diese Instrumente dafür, dass wir die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens kontinuierlich überwachen, Risiken frühzeitig erkennen und gezielte Maßnahmen ergreifen können, um langfristig erfolgreich zu bleiben. IV. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage • Neue Automobile inkl. Vorführwagen Der Umsatz im Neuwagenbereich betrug in 2023 12.272 T€, Neuwagenumsatz 2022 14.304 T€. Dies ist ein Rückgang von -14,2 %. Grund hierfür sind die schlechte Lieferfähigkeit von neuen Fahrzeugen und die Streichung der Förderung (BAVA) von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, in 2022 wurden deutlich mehr DS Fahrzeuge mit Prädikat "Premium" und Elektrisch angetrieben verkauft. Der Jahresüberschuss 2023 betrug 262 T€ (2022 363 T€). • Gebrauchte Automobile Wir haben einen GW-Lager-Umschlagsfaktor von 6,89 in 2023 erreicht (2022: 7,61). Der Umsatz im Gebrauchtwagenbereich betrug 2023 5.980 T€ (2022: 4.836 T€): Dies entspricht einer Steigerung von 23,7 %. Auch in 2023 sind die nicht lieferbaren Neuwagen und hier hauptsächlich Transporter von hoher Bedeutung. Dadurch ist die gesteigerte Nachfrage von Gebrauchtwagen sehr hoch, aber es gibt keine oder nur zu einem überteuerten Preis. Ein hoher Anteil an auslaufenden Leasingfahrzeugen in 2023, wurde bis in 2024 verlängert, weil die neu Fahrzeuge nicht lieferbar sind; dadurch fehlen in 2023 sehr viele Gebrauchte Leasingrückläufer. • Aftersales (Teile und Zubehör)
• Service / Werkstatt
b. Vermögenslage Die Bilanzsumme und somit das betriebliche Vermögen beträgt 9.689 T€ (Vj. 2022: 7.931 T€). Das Anlagevermögen beträgt im Geschäftsjahr 2023 127 T€ (Vj. 2022: 141 T€). Das Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag 6.878 T€ (Vj. 2022: 5.404 T€). Dabei entwickelte sich der Fahrzeugbestand wie folgt:
c. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 18 T€ auf 107 T€ reduziert (Vj. 125 T€). Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich stichtagsbezogen auf 6.391 T€ (Vj. 5.260 T€) erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 16,2 % (Vj. 17,7 %). Die Vermögens- und Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen und stellt dadurch eine wesentliche Voraussetzung dar, um künftig weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. Gesamtaussage Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2023 zufrieden und haben unser Ziel eines leicht gesteigerten Umsatzes und eines positiven Jahresergebnisses erreicht. Der Rückgang des Umsatzes im Neuwagenbereich um -14,2 % konnte durch den gestiegenen Umsatz im Gebrauchtwagenbereich +23,7 % ausgeglichen werden. Der weiterhin positive Verlauf im Teile- und Werkstattumsatz hat mit dazu beigetragen trotz der schwierigen Lage am Markt das gute Ergebnis zu behaupten. V. Chancen- und Risikobericht Absatzrisiken Die Prognosen für das Autojahr 2024 in Deutschland und Europa zeichnen ein insgesamt herausforderndes Bild für die Automobilbranche. In Deutschland erwartet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) einen Rückgang der Pkw-Neuzulassungen auf etwa 2,65 Millionen Einheiten, was einen Rückgang von rund 200.000 Fahrzeugen im Vergleich zu 2023 bedeutet. Dieser Rückgang wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, wie etwa gestiegene Rohstoffkosten, die zu höheren Fahrzeugpreisen führen, sowie eine unsichere wirtschaftliche und politische Lage, insbesondere in Bezug auf die Verkehrs- und Klimapolitik. Die Unsicherheit über den Fortbestand des Umweltbonus und die Kostenbelastung für die Verbraucher könnten ebenfalls die Kaufentscheidungen negativ beeinflussen. Trotz dieser Herausforderungen wird für den Gebrauchtwagenmarkt ein leichtes Wachstum erwartet. Der ZDK prognostiziert rund 6,2 Millionen Besitzumschreibungen, was zwar unter dem Niveau der Vorkrisenjahre liegt, aber dennoch einen stabilen Markt für Gebrauchtfahrzeuge widerspiegelt. Gebrauchtwagen bieten vielen Käufern eine preisgünstigere Mobilitätsoption, was diesen Sektor weiter stützen dürfte. Zusätzlich wird im Bereich der Elektromobilität ein weiteres Jahr der Unsicherheit erwartet. Die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos könnte aufgrund von Lieferschwierigkeiten und steigenden Kosten zurückgehen, während Plug-in-Hybride weiterhin ein wenig zulegen könnten. Insgesamt sehen Experten für 2024 einen stagnierenden oder leicht rückläufigen Pkw-Markt, was auf eine breitere wirtschaftliche Unsicherheit und anhaltende Herausforderungen in der Produktions- und Lieferkette zurückzuführen ist. Die Automobilbranche weltweit steht vor einer Reihe von Herausforderungen, die sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen. Global betrachtet, verschieben sich die Schwerpunkte der Produktion und des Absatzes zunehmend nach Asien, insbesondere China, wo fast 60 % aller Fahrzeuge gebaut werden. Diese Entwicklungen sind besonders für die deutsche Automobilindustrie problematisch, da sie sich mit einer Reihe von Wettbewerbsdruck, darunter der Aufstieg neuer chinesischer Hersteller von Elektrofahrzeugen, konfrontiert sieht. Besonders der technologische Wandel hin zu Elektromobilität und die Expansion neuer Marktteilnehmer setzen die etablierte Industrie unter Druck. Für Deutschland als Autoland, das traditionell eine starke Stellung im globalen Automobilmarkt innehat, bieten sich jedoch auch Chancen. Die deutsche Automobilindustrie hat die Umstellung auf Elektromobilität schneller vorangetrieben als viele europäische Mitbewerber und bleibt mit einem großen Fokus auf Innovation und Forschung ein globaler Akteur, besonders im Premiumsegment. Deutschland ist nach China der zweitgrößte Produzent von Elektrofahrzeugen, was den Standort weiterhin stärkt, auch wenn die Branche mit einem stagnierenden Wachstum und zunehmendem internationalen Wettbewerb kämpft. Zu den größten Chancen für die Branche zählen die fortschreitende Digitalisierung und der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), autonomem Fahren und vernetzten Fahrzeugtechnologien. Diese Technologien eröffnen neue Geschäftsmodelle, wie etwa Carsharing und digitale Vertriebskanäle. Gleichzeitig ist die Entwicklung in diesen Bereichen auch eine Quelle von Unsicherheit, da Unternehmen in neue Partnerschaften mit Technologieunternehmen investieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Risiken ergeben sich vor allem aus der Unsicherheit der globalen Lieferketten, die durch geopolitische Spannungen und die Pandemie verstärkt wurden. Auch die zunehmende Deglobalisierung und protektionistische Maßnahmen in verschiedenen Märkten könnten den Export, der für Deutschland von entscheidender Bedeutung ist, negativ beeinflussen. Insgesamt hat die deutsche Automobilindustrie die Möglichkeit, ihre führende Position durch gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung, insbesondere in die Elektromobilität und digitale Technologien, zu behaupten. Es bleibt jedoch entscheidend, ob es gelingt, auf die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs und der technologischen Umstellung adäquat zu reagieren. Beschaffungsrisiken Es bestehen langfristige Händler- und Lieferverträge mit SUBARU und ISUZU. Unsere Hauptlieferanten CITROEN und DS haben auf Grund der Neuausrichtung des Stellantis-Konzerns alle in diesem Verbund tätigen Händler zum 31.05.2023 (mit nachträglicher Verlängerung der Kündigungsfrist bis zum 30.6.2023) gekündigt. Die Autohaus Kuhn GmbH hat im gleichen Zuge uneingeschränkte Bestätigungen (LOIs) zur weiteren Zusammenarbeit über den Kündigungszeitpunkt hinaus erhalten. Gemäß diesen ist beabsichtigt, nahtlos neue Verträge auf Basis der aktuellen Eigentumsverhältnisse sowie Händler- und Werkstattanlagen abzuschließen. Die Verlängerung des CITROEN HÄNDLERVERTRAG wurde gezeichnet, der am 01. Juli 2023 in Kraft tritt und automatisch am 31.Dezember 2026 endet. CITROEN verpflichtet sich vor Ablauf des CITROEN HÄNDLERVERTRAGS den neuen CITROEN RETAILERVERTRAR anzubieten, der am 01. Januar 2027 beginnt. Gleiches gilt für den CITROEN-SERVICE-PARTNER-VERTRAG. Der CITROEN HÄNDLERVERTRAG NUTZFAHRZEUGE ist gezeichnet und wird über den 30. Juli 2025 hinaus verlängert und endet 31. Dezember 2026. DS AUTOMOBILES HÄNDLERVERTRAG ist gezeichnet und wird über den 30.Juni.2025 hinaus verlängert und endet am 31. Dezember 2026. DS AUTOMOBILSE SERVICE-PARTNER-VERTRAG, der am 1. Juli. 2023 mit unbestimmter Laufzeit in Kraft getreten ist, wurde bereits in 2023 unterzeichnet. Gebrauchtwagenrisiken Bei den Gebrauchtwagen bestehen interne Handlungsanweisungen, wonach grundsätzlich für alle Fabrikate eine Schwacke-Bewertung und eine fundierte technische Bewertung dem Angebotspreis zugrunde gelegt werden muss. Begründete Ausnahmefälle sind mit der Geschäftsleitung abzustimmen. So sichern wir uns einerseits ausreichend Gebrauchtwagen für unseren Markt, anderseits tragen wir damit die nötige Vorsorge, um auch dort noch positive DB III erzielen zu können. Abverkaufs Risiken Die Restwerte bei Leasinggeschäften werden von unserer Verkaufsleitung regelmäßig geprüft und ggf. angepasst, um hier dem Abverkaufs-Risiko bei der Rücknahme ausreichend Rechnung zu tragen. Wir werden in 2024 einen erheblichen Anstieg an Leasing-Rückläufern erhalten, ein Großteil der Leasingverträge sind über 24 Monate abgeschlossen worden, mit der Absicht in 2024 junge Gebrauchtwagen auch mit Elektroantrieben anbieten zu können. Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken Die PSA-Bank als Konzernbank hat in den letzten Jahren eine konstante Zinspolitik verfolgt. Durch die Konsolidierung mit der Stellantis-Financial-Services hat sich eine komplett neue Bank-Struktur ergeben, die sich aktuell im Aufbau befindet. Politische Risiken Die Automobilbranche sieht sich in den Jahren 2023 und 2024 mit verschiedenen politischen Risiken konfrontiert, die sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene wirken. Hier sind die wichtigsten politischen Risiken zusammengefasst: 1. Klimapolitik und Regulierung
2. Subventionen und Förderprogramme
3. Handelskonflikte und Protektionismus
4. Geopolitische Spannungen
5. Infrastruktur und Energiepolitik
6. Arbeitsmarkt und soziale Spannungen
7. Nationale und lokale Verkehrspolitik
Diese politischen Risiken erfordern strategische Anpassungen von Automobilherstellern und -zulieferern. Unternehmen, die flexibel auf Regulierungen reagieren und in Innovationen investieren, sind besser positioniert, um den Herausforderungen zu begegnen. Chancen Die politischen Entwicklungen in den Jahren 2023 und 2024 bieten nicht nur Risiken, sondern auch Chancen für die Automobilbranche. Hier eine Übersicht der wichtigsten Möglichkeiten, die sich aus den politischen Rahmenbedingungen ergeben: 1. Chancen durch Klimapolitik und Regulierung
2. Subventionen und Förderprogramme
3. Handelsbeziehungen und Globalisierung
4. Chancen durch Geopolitik
5. Infrastruktur und Energiepolitik
6. Arbeitsmarkt und Transformation
7. Nationale und lokale Verkehrspolitik
Die Automobilbranche hat in den Jahren 2023 und 2024 die Möglichkeit, durch innovative Technologien, strategische Partnerschaften und die Anpassung an regulatorische Anforderungen ihre Position zu stärken. Unternehmen, die proaktiv auf politische und regulatorische Veränderungen reagieren, können nicht nur Risiken minimieren, sondern auch langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen. VI. Prognose-Bericht Die Planung für Ihren Händlerbetrieb mit den Marken CITROEN, DS Automobiles, SUBARU und ISUZU im Jahr 2024 sollte sich an den folgenden Rahmenbedingungen orientieren. Dabei spielen Markttrends, regulatorische Veränderungen sowie die strategische Positionierung der Marken eine entscheidende Rolle: 1. Markenübergreifende Rahmenbedingungen Marktentwicklung und Wettbewerb
Kundenanforderungen
Regulatorische Einflüsse
2. Markenspezifische Überlegungen CITROEN und DS Automobiles (Stellantis-Konzern)
SUBARU
ISUZU
3. Händlerbetrieb Vertrieb und Kundenbindung
Werkstattgeschäft
Ladeinfrastruktur
VII. Umsatz- und Ergebnisprognose für 2024 Für die Umsatz- und Ergebnisprognose 2024 sind die erwarteten Rahmenbedingungen entscheidend. Unter Berücksichtigung der Marktentwicklung, politischer Einflüsse und branchenspezifischer Trends lassen sich folgende Punkte skizzieren: Umsatzprognose 1. Neuwagenverkauf:
2. Gebrauchtwagenhandel:
3. Werkstattgeschäft:
Ergebnisprognose
Gesamtergebnis: Wir rechnen mit einem deutlich niedrigeren Umsatz sowie einem deutlich niedrigerem Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. Die Prognosen für 2024 zeigen ein insgesamt moderates Wachstum für die Automobilbranche. Während Unsicherheiten in den Bereichen Inflation, Energiepreise und geopolitische Spannungen bestehen bleiben, bieten die steigende Nachfrage nach Elektromobilität und ein stabilisierter Neuwagenmarkt Chancen für Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Eine flexible Anpassung an regulatorische und wirtschaftliche Veränderungen ist jedoch essenziell, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Karlsruhe, den 11.02.2025 Autohaus KUHN GmbH Christian Pawletta, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023Autohaus Kuhn GmbH, Karlsruhe eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HR B 104600AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023Autohaus Kuhn GmbH, Karlsruhe eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HR B 104600
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Autohaus Kuhn GmbH, KarlsruheA. Allgemeine Angaben Die Autohaus Kuhn GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer 104600 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sofern die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, erfolgt die planmäßige Abschreibung über einen Zeitraum von 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Stichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Disagien werden linear über den Zeitraum der Zinsbindung der entsprechenden Darlehen abgeschrieben. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 Absatz 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes kann nicht verlässlich geschätzt werden. Entsprechend § 253 Abs. 3 S. 4 HGB erfolgt die Abschreibung über einen Zeitraum von zehn Jahren. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Rechnungsabgrenzungsposten
4. Eigenkapital In den zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von € 1.386.576,87 (Vorjahr: € 1.224.989,95) wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von € 1.224.989,95 (Vorjahr: € 862.108,40) nach Ausschüttung in Höhe von € 100.000,00 (Vj. € 0,00) einbezogen. 5. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen umfassen die voraussichtliche Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuersteuernachzahlung für das Geschäftsjahr sowie Vorjahre. Der tatsächliche Steueraufwand/ -ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf € 0,00. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags der langfristigen Rückstellungen für Leasingrückläufer wird für die Abzinsung der Vervielfältiger für eine angenommene Restlaufzeit von 2 Jahren gem. BMF vom 26.05.2005 Tabelle 2 herangezogen (0,8985). 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in T€ zum 31.12.2023:
Verbindlichkeitenspiegel in T€ zum 31.12.2022:
8. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine wesentlichen Haftungsverhältnisse. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, insbesondere für die Geschäftsräume, in Höhe von insgesamt jährlich T€ 235 (Vj. T€ 236) / Gesamthöhe T€ 705 (Vj. T€ 708). Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Nachteilig ist die Zahlungsverpflichtung über mehrere Jahre. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. außergewöhnliche Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung
2. periodenfremde Aufwendungen von nicht untergeordneter Bedeutung
3. Erläuterungen zu den Zinsen und ähnlichen Erträgen In den sonstigen Zinserträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellung in Höhe von T€ 40 (Vj. T€ 45) enthalten. 4. Erläuterungen zu den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellung in Höhe von T€ 5 (Vj. T€ 5) enthalten. E. Nachtragsbericht Es wurden Verlängerungsvereinbarungen in 2024 zu den Händlerverträgen mit DS Automobiles und Citroen abgeschlossen. Die Händlerverträge enden automatisch am 31.12.2026. Vor Ablauf der Frist sollen neue Retailerverträge angeboten werden mit Vertragsbeginn ab 01.01.2027. Mit Subaru und Isuzu wurden Händler- und Service-Verträge mit unbegrenzter Laufzeit abgeschlossen. Darüber hinaus ergaben sich nach dem 31. Dezember 2023 keine Ereignisse, über die berichtet werden muss. F. Weitere Angaben 1. Arbeitnehmer
2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Gesellschaft agiert selbständig in ihrem Marktsegment. Sofern Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt werden, schließt die Gesellschaft diese Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen wie unter Fremden ab. 4. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.224.989,95 und dem Jahresüberschuss in Höhe von € 261.586,92 auf neue Rechnung vorzutragen.
Karlsruhe, den 11.02.2025 Christian Pawletta Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Kuhn GmbH, Karlsruhe PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Kuhn GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Kuhn GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 11.02.2025 REILING
Partnerschaft mbB
Prof. Dr. Ingo Storz, Wirtschaftsprüfer |
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