Mindcurv Group GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Caroline Krauß seit 5.7.2024 | Prokura |
Gunnar Freiherr Bock von Wülfingen seit 5.7.2024 | Prokura |
Ulf Andreas Gabel seit 5.7.2024 | Prokura |
Karin Libowitzky seit 5.7.2024 | Geschäftsführer |
Markus Tillmann seit 6.10.2023 | Geschäftsführer |
Amjad Bava Liaquat seit 2.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 150.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mindcurv GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2022der Mindcurv GmbH, EssenA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Mindcurv GmbH (im Folgenden: Gesellschaft) hat ihren Sitz in Essen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 29676 im Register des Amtsgericht Essen eingetragen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Erläuterungen und Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen (hier: Anteile an verbundenen Unternehmen) wurden mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Bewertung zum Stichtag erfolgte unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, sofern dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund des seit 2021 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Mindcurv Group GmbH, Essen, wird seither ein erwirtschafteter Jahresüberschuss an die Mindcurv Group GmbH abgeführt, bzw. ein Jahresfehlbetrag durch die Mindcurv Group GmbH ausgeglichen. 2. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 12.472.134,14 (Vorjahr: EUR 4.450.624,78) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.151.211,81 (Vorjahr: EUR 242.154,28). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich mit EUR 3.732.114,34 (Vj. EUR 3.200.406,00) auf Darlehensforderungen gegen Tochterunternehmen (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 2.564.266,51 (Vj. EUR 4.208.470,50) sowie den Verlustausgleichsanspruch gegen die Muttergesellschaft Mindcurv Group GmbH in Höhe von EUR 5.588.807,99 (Vj. EUR 0,00). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen die Muttergesellschaft Mindcurv Group GmbH in Höhe von EUR 8.720.960,85 (Vorjahr: EUR 23.800,00) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind EUR 12.070,30 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Positionen des Umlaufvermögens haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 17.913.845,20 (Vorjahr: EUR 42.646.932,00) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.406.730,47 (Vorjahr: EUR 809.796,56) sowie Verbindlichkeiten für im Zuge der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Mindcurv Holding GmbH, Essen, abzuführende Umsatzsteuer in Höhe von EUR 1.376.247,73 (Vj. TEUR 0). EUR 12.130.867,00 (Vorjahr: EUR 39.986.006,35) vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Darlehensverpflichtungen im Verbundbereich dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von insgesamt EUR 14.870.757,00 (Vorjahr: EUR 41.859.653,95), welche sich im Wesentlichen aus Darlehensverpflichtungen in Höhe von EUR 12.130.867,00 (Vorjahr: EUR 39.986.006,35) sowie Verpflichtungen aus der Ergebnisabführung EUR 0,00 (Vj. EUR 1.754.097,00) zusammensetzten. Im Übrigen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr belaufen sich auf EUR 5.962.881,41 (Vorjahr: EUR 30.140.147,60). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren belaufen sich auf EUR 688.823,00 (Vorjahr: EUR 11.719.506,35). Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Verpfändung von Geschäftsanteilen an Tochterunternehmen der Gesellschaft, durch Verpfändung von Bankkonten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Mindcurv GmbH selbst, der Muttergesellschaft Mindcurv Group GmbH, Essen, sowie durch Verpfändung von Bankkonten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Tochtergesellschaften der Mindcurv GmbH besichert. Angaben zu den Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2020 betreffenden, zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Aufgrund des mit Rückwirkung zum 1. Januar 2021 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Mindcurv Group GmbH besteht ab dem Veranlagungszeitraum 2021 eine ertragsteuerliche Organschaft. Auf Ebene der Mindcurv GmbH fallen daher seit 2021 keine Ertragsteuern an. Angaben zum Eigenkapital Die Kapitalrücklage ist zum Bilanzstichtag ausschließlich eine solche gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB, wobei im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Einlage in Höhe von EUR 9.996.530,00 durch die Muttergesellschaft Mindcurv Group GmbH erfolgte. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen zum Abschlussstichtag keine nicht bilanzierten Haftungsverhältnisse. C. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen im Durchschnitt 92 (Vorjahr: 54) Arbeitnehmer beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch und verzichtet auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Mit Wirkung zum 31.03.2023 ist Herr Philipp Rönnberg, Duisburg, als CFO zum weiteren Geschäftsführer ernannt worden. Mit Wirkung zum 17.04.2023 ist Herr Christof Sander, Bielefeld, als CCO/CSO ebenfalls zum weiteren Geschäftsführer ernannt worden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, welchen einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sind der Geschäftsführung nicht bekannt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mindcurv Group GmbH, Essen, einbezogen. Die Mindcurv Group GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Dieser wird durch Einstellung im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Mindcurv Holding GmbH, Essen, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Dieser wird durch Einstellung im Unternehmensregister veröffentlicht. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Mindcurv GmbH zum 31. Dezember 2022 nicht verpflichtet, da die Mindcurv Group GmbH in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2022 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Mindcurv GmbH erstellt; dieser ist in Essen erhältlich. Unterschrift der Geschäftsführung
Essen, den 12. Mai 2023 gez. Liaquat, Amjad gez. Avila, Nazareno gez. Rönnberg, Philipp gez. Sander, Christof Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 - 31.12.2022
Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens Die Mindcurv GmbH mit Sitz in Essen wurde im Jahr 2011 gegründet und ist Anbieter von Beratungsleistungen im Bereich digitaler Plattformen und der zugrundeliegenden Cloud-Infrastruktur. Dazu hält die Mindcurv GmbH auch Tochtergesellschaften in Deutschland und hat Schwestergesellschaften in den Niederlanden, Spanien, Indien und Österreich. Im Jahr 2022 beschäftigte die Mindcurv GmbH durchschnittlich 92 (Vorjahr: 54) Angestellte. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2022 war durch geopolitische und wirtschaftliche Turbulenzen gekennzeichnet, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine und seine weltweiten Auswirkungen, die die bereits bestehenden wirtschaftlichen Probleme weiter verschärften. Zu denen gehörten die Engpässe in der Energieversorgung mit einhergehenden massiven Preissteigerungen, Beeinträchtigungen in den globalen Liefer- und Logistikketten als Folgen der Corona-Pandemie, sowie Handels- und Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland. Trotzdem nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 1,9 Prozent zu. 1 Die Bundesregierung geht in ihrem Jahreswirtschaftsbericht von einem Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent im Jahr 2023 aus, wobei die Ausgangslage zum Jahreswechsel günstiger eingeschätzt wird als noch im vergangenen Jahr 2022. Unsicherheiten werden für die deutsche Wirtschaft im oben bereits erwähnten Angriffskrieg Russlands und dessen wirtschaftlichen Folgen gesehen. Demgegenüber ist davon auszugehen, dass die Störungen der Liefer- und Logistikketten sukzessive zurückgehen werden. 2 Für das Jahr 2023 rechnet der Branchenverband Bitkom mit einem Wachstum des deutschen Marktes für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zum Jahr 2022 um 3,8 Prozent auf ein Gesamtvolumen von EUR 203,4 Mrd. In der Informationstechnik wird ein Wachstum um 6,3 Prozent auf EUR 126,4 Mrd. erwartet; wobei ein Anstieg der Ausgaben für Software um 9,3 Prozent auf EUR 38,8 Mrd. und für IT-Services um 4,7 Prozent auf EUR 47,8 Mrd. erwartet wird. Die Telekommunikation wird mit einem Wachstum von 0,8 Prozent auf EUR 69,5 Mrd. nahezu konstant bleiben, während der Markt für Unterhaltungselektronik mit -7,3 Prozent auf ein Marktvolumen von EUR 7,6 Mrd. rückläufig sein wird. 3 Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen für die Gesellschaft sind angesichts der konjunkturellen Prognose herausfordernd, werden jedoch positiver für das Geschäftsumfeld der Gesellschaft gesehen. So wird erwartet, dass aufgrund der bestehenden Knappheit von Ressourcen eine stärkere Nachfrage nach Automatisierung, Digitalisierung und Ressourceneffizienz entsteht, von der die Gesellschaft nachhaltig profitieren wird. III. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2022 hat unser Unternehmen seine Wachstumsstrategie fortgesetzt und mit dem Erwerb der ECCELERATE GmbH, München (im Folgenden: ECCELERATE) sowie der Valearis GmbH, München, zwei bedeutende Akquisitionen durchgeführt. Als finanzielle Leistungsindikatoren zieht die Gesellschaft die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern vor Zinsen, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und Abschreibungen (EBITDA) heran. Unsere Prognose aus dem Vorjahr, die einen moderaten Anstieg bei den Umsatzerlösen und dem EBITDA prognostizierte, hat sich in Bezug auf die Umsatzerlöse bewahrheitet. Allerdings ist das EBITDA deutlich gesunken, was auf einen höheren Kostenaufwand und andere in der Ertragslage beschriebene operative Faktoren zurückzuführen ist. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % gestiegen. Im Vorjahr hatten wir aufgrund eines starken Anstiegs im Neukundengeschäft einen bemerkenswerten Umsatzanstieg von 57,9 %. Obwohl das Umsatzwachstum im aktuellen Berichtsjahr moderater ausfiel, konnten wir durch gezielte Maßnahmen zur Kundenbindung sowie durch die Integration der erworbenen Unternehmen einen soliden Umsatz erzielen. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 15.027 auf TEUR 13.439 verringert. Die Personalaufwandsquote beträgt 38,6 % (Vorjahr: 28,8 %). Die Materialaufwandsquote beträgt 43,5 % (Vorjahr: 32,1 %). Wesentlicher Grund für den Anstieg der Materialaufwandsquote ist eine Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 326 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Weiterbelastung sonstiger Dienstleistungen innerhalb des Gruppenverbunds an verbundene Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 6.292 (Vorjahr: TEUR 7.827). Der Rückgang ergab sich insbesondere durch reduzierte Beratungsleistungen in 2022. Das EBITDA hat sich von TEUR 2.829 um TEUR 2.521 auf TEUR 312 verringert, was hauptsächlich mit in 2022 vorgenommenem Personalaufbau und damit einhergehend auf einen gestiegenen Personalaufwand im Zuge des geplanten Wachstums der Gesellschaft begründet ist. Das Finanzergebnis beläuft sich insbesondere durch die teilweise Ablöse und Neuaufnahme eines im Vorjahr durch die Muttergesellschaft Mindcurv Group GmbH gehaltenen externen Darlehens auf TEUR -5.769 (Vj. TEUR +335). Die Entwicklung begründet sich insbesondere mit im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Zinsaufwendungen und ähnlichen Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der teilweisen Ablöse des vorgenannten Darlehens stehen. Die Finanzierungskosten wurden im Vorjahr intern über die Mindcurv Group GmbH, Essen, abrechnet, welche unterhalb der externen Finanzierungskosten lagen. Darüber hinaus mussten wir dem veränderten Geschäftsverlauf einer Tochtergesellschaft durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung tragen. Der aufgrund des mit der Mindcurv Group GmbH, Essen, geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages entstandene Verlustausgleichsanspruch belief sich auf TEUR 5.589. Finanzlage Eine ausreichende Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gegeben und die Zahlungsverpflichtungen wurden fristgerecht erfüllt. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow von TEUR 2.993 erzielt. Die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeiten in Höhe von TEUR -37.619 sind im Wesentlichen den Unternehmensakquisitionen für die ECCELERATE GmbH und die Valearis GmbH zuzurechnen, zudem wurden noch ergebnisabhängige Kaufpreiszahlungen für die in 2021 getätigten Unternehmensakquisitionen getätigt. Zuflüsse aus dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten in Höhe von TEUR 33.663 stehen in Zusammenhang mit einer im Berichtsjahr getätigten Kapitalerhöhung sowie aus einer Neuaufnahme eines Kredites im Rahmen einer Refinanzierungsrunde bei gleichzeitiger Ablösung des alten Kredites. In Summe ergab sich am Ende der Periode ein Finanzmittelfond von TEUR 457 (Vorjahr: TEUR 1.419). Die zum Stichtag nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien belaufen sich auf rund TEUR 29.000. Die gesamten sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 9.326 auf TEUR 8.098 gesunken. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Earn-out-Komponenten aus in 2021 durchgeführten Unternehmensakquisitionen in Höhe von TEUR 6.972, welche in 2023 und 2024 fällig werden. Der Hauptgrund für den deutlichen Rückgang der sonstigen Rückstellungen waren die in 2022 teils fälligen Zahlungen aus bestehenden Earn-out-Verpflichtungen in Höhe von TEUR 8.738. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Gesellschafterdarlehen der Mindcurv Group GmbH in Höhe von TEUR 12.131, die eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr haben. Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 17.914. Hiervon sind TEUR 5.963 als kurzfristig und TEUR 12.131 als mittel- und langfristig einzustufen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Verpfändung von Geschäftsanteilen an Tochterunternehmen der Gesellschaft, durch Verpfändung von Bankkonten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Mindcurv GmbH selbst, der Muttergesellschaft Mindcurv Group GmbH, Essen, sowie durch Verpfändung von Bankkonten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Tochtergesellschaften der Mindcurv GmbH besichert. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 15,3 % (Vorjahr: 9,0 %) und konnte damit durch Stärkung des Eigenkapitals durch Erhöhung der Kapitalrücklage in 2022 durch den Gesellschafter Mindcurv Group GmbH, Essen, verbessert werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich insbesondere aufgrund der Akquisition von weiteren Unternehmensbeteiligungen (s.o.) gegenüber dem Vorjahr um TEUR 37.333 auf TEUR 104.641 erhöht. Die Bilanzsumme verteilt sich mit 81,3 % (Vorjahr: 85,1 %) auf das Anlagevermögen, mit 18,3 % (Vorjahr: 14,5 %) auf das Umlaufvermögen sowie mit 0,4 % (Vorjahr 0,4 %) auf die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.233 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Berichtsjahr auf TEUR 12.472 gestiegen (Vorjahr: TEUR 4.451). Wesentliche Gründe für den Anstieg sind Transfer-Pricing-Forderungen innerhalb der Mindcurv Gruppe sowie der Verlustausgleichsanspruch gegen die Mindcurv Group GmbH für das Geschäftsjahr 2022. Gesamtaussage zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 Der Geschäftsverlauf des Jahres 2022 ist unter Berücksichtigung der Besonderheiten bedingt durch die Inflation und die Ukraine-Krise ist aus Sicht der Geschäftsführung als gut zu beurteilen. Um das Dienstleistungsspektrum weiter auszubauen, konnte die Mindcurv GmbH erfolgreich 2 weitere Unternehmen erwerben. IV. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Das grundsätzlich verwendete Instrument zur Risikofrüherkennung ist die regelmäßige Überwachung der Finanzzahlen, die die Aufwands- und Ertragslage darstellen. Weitere Berichte beinhalten u.a. Statistiken zur Auslastung. Darüber hinaus unterstützen Instrumente des Risikomanagements die Prävention und Steuerung von Risiken. Zentrales Element bildet hierbei der "Code of Conduct", ein Verhaltenskodex, der für alle Angestellten gilt und unter anderem den Umgang mit sensiblen Informationen und Verschwiegenheit, personenbezogenen Daten und Datenschutz, dem Besitz und Schutz von geistigem Eigentum, sowie unlauterem Wettbewerb und Korruption regelt. Damit wurden in geeigneter Form erforderliche Maßnahmen getroffen, um mögliche Risiken aus dem operativen Geschäft frühzeitig erkennen und rechtzeitig geeignete Schritte einleiten zu können. Chancen Die Unternehmen in Deutschland werden weiterhin stark in digitale Kanäle investieren. Die Pandemie hat die Notwendigkeit vieler Unternehmen zur Kommunikation mit Kunden und Partnern via digitale Kanäle offengelegt. Die Lösungen von Mindcurv fokussierend auf Digitale Anwendungen, Cloud Infrastruktur und Managed Services versetzen die Gesellschaften in eine aussichtsreiche Position zur Gewinnung neuer Kunden sowie zur Erzielung entsprechender finanzieller Ergebnisse. Durch die in 2022 dazugewonnen Akquisitionen hat die Mindcurv GmbH ihr Dienstleistungsportfolio erheblich verbreitert und speziell mit der Akquisition der ECCELERATE das bisherige Portfolio as IT-Kompetenz und Design- und Kreativleistungen um die Managementberatung ergänzt, und gilt damit nun als Full-Service-Anbieter von Digital Experience Services. Dadurch steigt die Sichtbarkeit in diesem Marktsegment, und es gelingt zunehmend, auch größere Enterprise-Projekte im gehobenen Mittelstand zu gewinnen. Risiken Gesamtwirtschaftliche Risiken Wir sehen Unsicherheiten hinsichtlich der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Aussichten, die sich weiter verstärken können. Vor allem die russische Invasion in die Ukraine und ihre politischen und wirtschaftlichen Folgen bergen weitreichende Risiken. Negative Auswirkungen auf Produktionsprozesse, Einkaufs-, Liefer- und Logistikprozesse können nicht ausgeschlossen werden. Zudem können weitere Energieversorgungsengpässe zu einer weiter anhaltenden hohen Inflation führen. Aufgrund der weiter fortgeführten Digitalisierungsinitiativen unserer Kunden sehen wir die genannten Risiken als beherrschbar für unsere Geschäftstätigkeit an. Branchenrisiken Die Märkte für unsere digitalen Produkte, Lösungen und Dienstleistungen sind rasanten Änderungen unterworfen und hinsichtlich Preisbildung, Produkt- und Servicequalität und Kundenservice hochgradig wettbewerbsintensiv. Wir sind mit etablierten Wettbewerbern konfrontiert, die neue Geschäftsmodelle anbieten oder eine günstigere Kostenstruktur aufweisen könnten als wir. Daher überwachen und analysieren wir kontinuierlich den Wettbewerb und den Markt, um ungünstige Entwicklungen besser voraussehen zu können, anstatt lediglich darauf zu reagieren. Ausfallrisiken Dem Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen wird durch ein effizientes Debitoren-Management entgegengewirkt. Rechtliche Risiken Die Mindcurv Gruppe ist derzeit nicht in Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren verwickelt, die einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten und die im Jahresabschluss berücksichtigt werden müssten. Daneben sind auch keine außergerichtlichen Ansprüche bekannt. Zur Absicherung aus Ansprüchen aus Gewährleistungen wurden ausreichend Rückstellungen gebildet. IT-Risiken / Datenschutz / Betriebssicherheit IT Risiken, z. B. Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz von unseren Systemen wird durch laufende Überwachung, Anpassungsmaßnahmen sowie durch redundante Systeme begrenzt. Personalrisiken Die Rekrutierung von hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern ist aufgrund des Fachkräftemangels ein Risiko für die Erreichung des geplanten Wachstums in der Zukunft. Unser künftiger Erfolg hängt auch davon ab, inwieweit es uns dauerhaft gelingt, Talente im Bereich der Digitalisierung zu identifizieren und einzustellen. Zudem müssen wir es schaffen, sie zu integrieren, zu entwickeln und an uns zu binden, nachdem sie bei uns angefangen haben. Dies scheint besonders relevant in Zeiten einer neuen, virtuellen Arbeitsumgebung. Daher haben wir eine Strategie entwickelt, um proaktiv Mitarbeiter mit den notwendigen Fähigkeiten für unser Geschäft zu suchen. Technologie und Digitalisierung helfen uns dabei, die von uns gesuchten Talente zu gewinnen und auszuwählen. Zinsänderungsrisiken Aus dem Darlehensvertrag heraus hat die Gesellschaft das Risiko, dass der EURIBOR und damit die Finanzierungskosten steigen. Da die Gesellschaft aber über eine stets gute Liquidität verfügt, sehen wir dieses Risiko nicht als wesentlich an. Ebenfalls im Darlehensvertrag vereinbart ist das Einhalten gewisser Covenants, die quartalsweise von den finanzierenden Banken geprüft werden. Um diesem Risiko zu begegnen, betreibt die Gesellschaft u.a. ein entsprechendes working-capital-management. V. Prognosebericht In der Prognose wurden die zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung bekannten Informationen und Ereignisse berücksichtigt, die den Erwartungen und Einschätzungen der Geschäftsführung entsprechen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise in der Ukraine ist eine Umsatz- und EBITDA-Prognose mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Die konkrete Auswirkung des Krieges in der Ukraine und der noch anhaltenden globalen Störung der Lieferketten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2023 ist zurzeit noch nicht hinreichend verlässlich prognostizierter. Wir unterstellen jedoch, dass die geopolitischen Spannungen nicht weiter eskalieren und die Engpässe in den Versorgungsketten weiter zurückgehen werden. Auf Basis unserer aktuellen Planung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Verbesserung von Umsatzerlösen und EBITDA.
Essen, den 12. Mai 2023 Amjad Liaquat Nazareno Avila Philipp Rönnberg Christof Sander Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mindcurv GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mindcurv GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mindcurv GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 27. Juni 2023 Ernst
& Young GmbH
Muzzu, Wirtschaftsprüfer Flore, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Datum der Feststellung: 04.07.2023 |
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Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Veredlung von Holzwaren
Verlegen von Zeitschriften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen