Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
HS Elektronik Systeme GmbH
Anton-Jaumann-Industriepark 10, 86720 Nördlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fritz Konstantin Maria Illert seit 24.9.2025 | Geschäftsführer |
Alexander Michel seit 31.1.2024 | Prokura |
Tino Schuldt seit 19.12.2023 | Geschäftsführer |
Franz Xaver Grimmeiß seit 19.9.2014 | Prokura |
Donald Jay Mc Donald seit 4.6.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Keeney Hill Limited | 89.00% |
Keeney Hill Limited | 11.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HS Elektronik Systeme GmbHNördlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der HS Elektronik Systeme GmbHGesamtwirtschaftliche EntwicklungIm dritten Jahr nach dem Ausbruch der Corona Pandemie konnte sich die Konjunktur in Deutschland nicht positiv entwickeln. Nach einem BIP-Wachstum von 1,9% im Jahr 2022 1 sank das BIP im Jahr 2023 um 0,3% (Quelle: Statistisches Bundesamt, abgerufen am 5. Dez. 2024). 2 In der aktuellen Herbstprojektion rechnet die Bundesregierung im Jahr 2024 mit einem weiteren Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,2% (Quelle: Die Bundesregierung, abgerufen am 5. Dez. 2024). 3 Als Folge des Ukraine-Konflikts verbunden mit dem Anstieg der Energiepreise betrug die Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2023 5,9% (Quelle: Statistisches Bundesamt, abgerufen am 4. Dez. 2024). 4 Die Nominallöhne in Deutschland sind im Jahr 2023 um 6% gegenüber dem Vorjahr angestiegen (Quelle: Statistisches Bundesamt, abgerufen am 5. Dez. 2024). 5 Auch im dritten Quartal 2024 waren die Nominallöhne in Deutschland um 4,9 % höher als im Vorjahresquartal (Quelle: Statistisches Bundesamt, abgerufen am 5. Dez. 2024). 6 BranchenentwicklungNach dem erheblichen Einbruch des Marktes in der Luftfahrtbranche durch Covid 19, konnte der Trend der Erholung auch im Jahr 2023 fortgesetzt werden. Die von der IATA (International Air Transport Association) veröffentlichten Daten zeigen, dass sich im Berichtsjahr die Anzahl der weltweiten Flugpassagiere stark positiv entwickelt haben. Diese Entwicklung hält auch im aktuellen Geschäftsjahr an (Quelle: Statista.com, abgerufen am: 4. Dez. 2024). 7 Damit einhergehend konnten die Flugzeughersteller ihre Auslieferungszahlen an die Flugverkehrsgesellschaften seigern. Der Hersteller Airbus lieferte im Jahr 2023 735 Flugzeuge an Endkunden aus und konnte damit einen Anstieg von 11% im Vergleich zum Vorjahr erreichen. Dem US-Flugzeughersteller Boeing gelang es, seine Flugzeugauslieferungen um 10% zu steigern (Quelle: Statista.com, abgerufen am: 4. Dez. 2024). 8 Die Gesamtaufträge bei Airbus und Boeing haben sich im aktuellen Jahr weiter positiv entwickelt (Quelle: Statista.com, abgerufen am 4. Dez. 2024). 9 Die Neubestellungen haben die Anzahl der Auslieferungen übertroffen, so dass sich der Auftragsbestand insgesamt erhöht hat. Allgemeine UnternehmensgrundlagenDie HS Elektronik Systeme GmbH gehört zur elektronischen Luftfahrtindustrie und ist im Bereich Hybrid- und Powermodul-Technik tätig. Wie in der Luftfahrtindustrie üblich, erfolgt die Rechnungsstellung sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite in US-Dollar. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Bauteilen und Systemen im Bereich Halbleiter und Hybrid-Schaltungen und Steuerungen für die zivile und militärische Luft- und Raumfahrt und Dienstleistungen im Bereich Engineering für die Entwicklung derartiger Schaltungen. Am Standort Nördlingen entwickelt und produziert die HS Elektronik Systeme GmbH elektronische Baugruppen in SMD- und COB-Bauweise für die Leistungsverteilung in Flugzeugen. Finanzielle LeistungsindikatorenAls wesentliche Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens werden die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis (EBIT) herangezogen. Im Rahmen der Unternehmensführung werden weitere finanzielle Kennzahlen erhoben und einbezogen, die bei der internen Steuerung hinsichtlich der mittel- und langfristigen Weiterentwicklung des Unternehmens von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung sind. Dies umfasst vor allem Kennzahlen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie daraus abgeleitete Kapitalstruktur-, Rentabilitäts- und Liquiditätskennzahlen. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenIm Rahmen des Berichtswesens werden für das Unternehmen auch nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die jedoch einzeln für die interne Steuerung und darüber hinaus keine wesentliche Bedeutung haben. Im Wesentlichen werden Kennzahlen aus dem Personalwesen einbezogen, wie zum Beispiel die Anzahl der Mitarbeiter und Fort- und Weiterbildungskennzahlen. Darüber hinaus werden Kennzahlen aus dem Entwicklungsbereich berichtet. Dazu gehören die Entwicklungsaufwendungen und CPI's und SPI's für die einzelnen Entwicklungsprojekte. GesellschafterstrukturAlleinige Gesellschafterin ist die Haverford Holdings GmbH mit Sitz in Frankfurt, die letztendlich in die Konzernstruktur der RTX Corporation, mit Sitz in Delaware, USA, eingebunden ist. In der divisionalen Einordnung gehört die HS Elektronik Systeme GmbH zur Collins Aerospace Systems, Charlotte, USA, und ist dem Geschäftsbereich Power & Controls zugehörig. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr war weiterhin gekennzeichnet durch die Serienproduktion von Komponenten für verschiedene Flugzeughersteller. Die Vorserienproduktion für neu gewonnene Projekte wurde fortgeführt. Die Umsatzerlöse in Höhe von 52,5 Millionen Euro lagen um 4,8 Millionen Euro unter der Vorjahresprognose von 57,3 Millionen Euro. Ursache hierfür waren insbesondere Lieferverzögerungen aufgrund verspäteter Materialeingänge. Es wurde ein EBIT in Höhe von 3,8 Millionen erzielt. Der erzielte EBIT liegt 0,6 Millionen Euro unter der Vorjahresprognose. Die Prognose beim EBIT in Höhe von 4,4 Millionen Euro konnte insbesondere aufgrund Fremdwährungseinflüssen und der geringeren Produktionsleistung nicht erreicht werden. Personalentwicklung und StrukturDie Begleitung unserer Mitarbeiter von der Auswahl und Einstellung über die Einarbeitung, Qualifizierung und Weiterbildung sowie die laufende persönliche Betreuung wurde stetig verbessert. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 102 (Vorjahr 88) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Mitarbeiter erhöht. Durch das gestiegene Auftragsvolumen, insbesondere im Bereich der Entwicklung konnte die Mitarbeiterzahl zum Jahresende 2023 auf 104 erhöht werden. Die Vergütung der Mitarbeiter enthält leistungsbezogene Bestandteile, die im Rahmen der jährlichen Leistungsbeurteilung neu festgelegt werden. BeschaffungspolitikDas Ziel, durch langfristige Verträge mit Lieferanten eine stabile und preisgünstige Beschaffungspolitik zu betreiben, wird weiterverfolgt. Durch die Konzentration der Beschaffung auf wenige Kernlieferanten wird angestrebt, weitere Preisreduzierungen und eine stabile Liefertreue zu erreichen. Durch die Einrichtung von Pufferlagern bei Lieferanten soll eine Reduzierung der Rohmaterialbestände sowie eine Verbesserung der Liefertreue der Lieferanten erreicht werden. Mit Schlüssellieferanten werden in regelmäßigen Abständen Businessreviews im Hinblick auf die Lieferperformance, die Qualität, die Preisegestaltung sowie die Einhaltung der sonstigen vertraglichen Vereinbarungen durchgeführt. Bei Abweichungen werden Korrekturmaßnahmen festgelegt und überwacht. Die Zusammenarbeit mit dem Collins-Zentraleinkauf in USA wird weiter verstärkt, um aufgrund gemeinsamer Einkaufsvolumen mit internationalen Lieferanten günstigere Bedingungen erreichen zu können. AbsatzmarktMehr als 90 % der Umsätze wurden im Geschäftsjahr mit Unternehmen erzielt, die zum Konzernverbund gehören. Im Bereich Engineering wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr überwiegend an der Entwicklung von Power Modulen, Hochleistungsschaltern und an Unterstützungsleistungen für Serienprodukte gearbeitet. Die Aktivitäten der Entwicklungsabteilung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich Power & Controls der Collins Aerospace in den USA. VermögenslageDer Jahresüberschuss in Höhe von 2,7 Millionen Euro führte zu einer Erhöhung des ausgewiesenen Eigenkapitals. Die Eigenkapitalausstattung beträgt 57,6 %. Der Bestand an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen sowie fertigen Erzeugnissen hat sich gegenüber der Vorperiode von 13,5 Millionen Euro auf 10,7 Millionen verringert. Bedingt durch die Stabilisierung der Lieferketten konnten die im Vorjahr gebildeten Sicherheitsbestände teilweise zurückgeführt werden. Der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 3,5 Millionen Euro sowie der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen auf die gegenläufige Entwicklung des Cash Pools im Geschäftsjahr zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,0 Millionen Euro ist insbesondere auf das gestiegene Einkaufsvolumen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe zurückzuführen. FinanzlageDie Gesellschaft verfügte im Berichtsjahr 2023 ständig über ausreichende Liquidität. Die Gesellschaft partizipiert am Cash-Pooling Verfahren der UT Luxembourg Holdings I S.à.r.l mit Sitz in Sitz in Luxemburg. Die geplanten Investitionen des Folgegeschäftsjahres in Höhe von 1,1 Millionen Euro sollen aus Mitteln des Cash Pools finanziert werden. Eine angemessene Kreditlinie in Höhe von 6,0 Millionen Euro steht innerhalb des Cash Pools zur Verfügung. Deshalb wurden keine sonstigen Finanzierungsinstrumente eingesetzt. ErtragslageDie Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 52,5 Millionen Euro. Gegenüber der Vorperiode konnten die Umsätze um 11,5 Millionen Euro oder 27,9 % gesteigert werden. Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf die gesteigerten Absatzzahlen für Zulieferungen für den Boeing 787 und den Airbus A220 zurückzuführen. Bedingt durch eine Änderung des Produktmix und der Wechselkursschwankungen von US-Dollar zu Euro innerhalb des Geschäftsjahres ist die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr von ca. 63 % auf ca. 65 % angestiegen. Der Anstieg des Personalaufwandes in Höhe von 1,5 Millionen Euro ist im Wesentlichen bedingt durch die erhöhte Mitarbeiterzahl. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2,3 Millionen Euro ist insbesondere auf sonstige Aufwendungen aus Weiterverrechnungen an Unternehmen im Konzernverbund und Fremdwährungseinflüsse zurückzuführen. Gegenüber der Vorperiode verringerte sich der EBIT somit um 1,0 Millionen Euro auf 3,8 Millionen Euro. InvestitionenIm Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 0,8 Millionen Euro durchgeführt. Schwerpunkte waren Anlagen im Bau welche Ersatzinvestitionen für Maschinen und Vorrichtungen für die Power Modul Produktionslinie werden, sowie die Erneuerung von EDV-Hardware. Erweiterungsinvestitionen wurden nur in geringem Umfang durchgeführt. Risiken- und ChancenberichtDie im Folgenden aufgeführten Risiken sind in Ihrer Gewichtung in abnehmender Reihenfolge aufgeführt. In der Folge des erwarteten Nominallohnanstiegs als auch der steigenden Inflationsrate sowie Energiepreise besteht das Risiko steigender Beschaffungskosten für Materialien und Dienstleistungen sowie steigender Lohnkosten. Cyber- und IT-Risiken wird durch die Einbindung in das Raytheon IT-Security System vorgebeugt. Dem Risiko potenziell bestehender Qualitätsprobleme wurde durch eine entsprechende Rückstellungsbildung Rechnung getragen. Durch besondere Ereignisse wie sich weltweit ausbreitende Pandemien oder Terroranschläge etc. besteht das Risiko eines Markteinbruches für den gesamten Luftfahrtbereich. Bedingt durch die Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik China besteht das Risiko der Störung von Lieferketten, insbesondere bei Halbleitern und seltenen Metallen. Dem Risiko ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu erhalten, wird durch eigene Weiterbildung entgegengewirkt. Durch Streiks oder Qualitätsprobleme bei Flugzeugherstellern besteht die Gefahr von zeitlichen Verschiebungen von Flugzeugauslieferungen an Endkunden. Es besteht das Risiko von Umsatzausfällen oder der zeitlichen Verschiebung für die Auslieferung von Endprodukten. Durch Abnahmeverpflichtungen bei Vorlieferanten besteht die Gefahr steigender Bestände für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe. Mehr als 90 % des Umsatzes werden durch Exporte (Warenlieferungen, Engineering-Leistungen und Service) erzielt. Die Fakturierung der Umsätze erfolgte nahezu ausschließlich in US-Dollar. Das Wechselkursrisiko wird vollumfänglich von der Gesellschaft getragen. Im Rahmen der Konzernrichtlinien werden fakturierte Erlöse kursgesichert. Das verbleibende Währungsrisiko wird, trotz teilweise starker Währungsschwankungen, von der Geschäftsleitung als nicht bestandsgefährdend eingestuft. Gegenüber der Vorperiode hat sich die Risikolage insgesamt nicht verändert. Unverändert hohe Risiken bestehen bei den Kosten für die Beschaffung von Materialien und Dienstleistungen. Demgegenüber ist das Risiko der Störung von Lieferketten weiter zurückgegangen. Die im Folgenden aufgeführten Chancen sind in Ihrer Gewichtung in abnehmender Reihenfolge aufgeführt. An neuen Projekten im Bereich der Luftfahrtindustrie, sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich wird weitergearbeitet und verhandelt. Insbesondere durch die Verlagerung von Produkten von anderen Raytheon-Standorten ergeben sich für die Jahre 2024 und 2025 Chancen für weitere Umsatz- und Auslastungssteigerungen. Durch die steigenden Auslieferungszahlen der von uns belieferten Flugzeugtypen werden in den Folgejahren weitere deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen erwartet. Im Bereich Entwicklung ergeben sich insbesondere bei den klimaneutralen Antriebstechnologien potentiale für Neuentwicklungen, die Chancen zur Erweiterung des Produktportfolios und weiteren Umsatz- und Auslastungssteigerungen bieten. Die zeitliche Umsetzung ist u.a. abhängig von weiteren Systeminnovationen in der Speichertechnologie sowie der Brennstoffzellentechnologie. Gegenüber der Vorperiode hat sich die Chancenlage insgesamt nicht verändert. Die finanziellen Risiken werden als nicht bestandsgefährdend eingestuft. Durch Umsatz- und Auslastungssteigerungen sowie durch die Erweiterung des Produktportfolios können potentielle Risiken ausgeglichen werden. Insgesamt betrachtet überwiegen die Chancen gegenüber den Risiken. PrognoseberichtIm Jahr 2023 und 2024 haben sich nach einer Auswertung der Statista die Fluggastzahlen weiter gesteigert und erreichen wieder das Niveau von 2019.7 Die Luftfahrtbranche unternimmt verstärkt Anstrengungen, um den Ausstoß klimaschädlicher Elemente zu reduzieren. Die Verwendung neuer Antriebstechnologien z.B. durch Nutzung von Wasserstoff oder Batterien erfordert technologische Weiterentwicklungen (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, abgerufen am 5. Dez. 2024). 10 Die HS Elektronik Systeme GmbH ist an Forschungsprojekten auf Deutscher und Europäischer Ebene beteiligt, deren Ziel die Entwicklung klimaneutraler Antriebstechnologien für die Luftfahrt ist. Daraus ergeben sich künftige Absatzchancen für Produktneuentwicklungen. Aufgrund der Bedarfszahlen für Serienprodukte, die sich aus den geplanten Auslieferungszahlen der von uns belieferten Flugzeugtypen ergeben und mit unserem Hauptkunden, der Collins Aerospace, USA, abgestimmt sind, erwarten wir für das folgende Geschäftsjahr einen Umsatz über dem Niveau der Vorperiode. Im Bereich Engineering ist für das folgende Geschäftsjahr aufgrund der vorliegenden Entwicklungsprojekte auf dem Niveau der Vorperiode auszugehen. Die Geschäftsentwicklung der HS Elektronik Systeme GmbH steht in den Folgejahren in engem Zusammenhang mit der weltweiten Entwicklung der Luftfahrtbranche. Im Folgejahr sind Investitionen in Höhe von ca. 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Insbesondere sind Ersatzinvestitionen und Anschaffungen für Testsysteme geplant. Die Geschäftsleitung geht auf Basis der derzeit vorliegenden Bedarfszahlen davon aus, für das folgende Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von ca. 60,5 Millionen Euro und ein EBIT in Höhe von 7,2 Millionen Euro erreichen zu können. Bis zum September 2024 konnten Umsatzerlöse in Höhe von ca. 46,2 Millionen Euro erzielt werden, während das EBIT bei ca. 6,2 Millionen Euro lag.
Nördlingen, den 11.12.2024 Tino Schuldt, Geschäftsführer Kevin Weigand, Geschäftsführer
1
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der HS Elektronik Systeme GmbHA. Allgemeine ErläuterungenDie Gesellschaft ist unter der Firma HS Elektronik Systeme GmbH mit Sitz in Nördlingen unter der HRB Nr. 15535 im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg eingetragen. Der Jahresabschluss der HS Elektronik Systeme GmbH zum 31.12.2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256a HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§ 264 bis 288 HGB) und den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Am 17. April 2024 ist das Zweite Gesetz zur Änderung des DWD Gesetzes sowie zur Änderung der handelsrechtlichen Vorschriften in Kraft getreten. Die Schwellenwerte Umsatzerlöse und Bilanzsumme wurden angehoben. Gemäß Artikel 93 Abs. 1 Satz 1 EGHGB sind die neuen Schwellenwerte für Geschäftsjahre die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen erstmalig anzuwenden. Nach Artikel 93 Abs. 2 Satz 1 EGHGB besteht ein Wahlrecht, die neuen Schwellenwerte für Abschlüsse, die nach dem 31. Dezember 2022 beginnen bereits vorzeitig anzuwenden. Von diesem Wahlrecht wird Gebrauch gemacht. Unter Berücksichtigung der neuen Größenklassen ist die HS Elektronik Systeme GmbH weiterhin eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und hat von den Erleichterungsvorschriften bei der Aufstellung des Jahresabschlusses Gebrauch gemacht. Angaben, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, sind insgesamt im Anhang dargestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Das Geschäftsjahr 2023 umfasst den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sie werden linear pro rata temporis entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer beträgt hierbei zwischen 3 und 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit eine dauerhafte Wertminderung gegeben ist. Die Abschreibungsdauer beträgt 8 Jahre für Technische Anlagen und Maschinen, 5 Jahre für Werkzeuge sowie 13 Jahre für Büroausstattungen. Selbstständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250, -- Euro und 800, -- Euro im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet und enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Abschreibungen im erforderlichen Umfang. Allen erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurde durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken angesetzt. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert. Weiterhin werden die Vermögensgegenstände gemäß der Saldierungspflicht nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der jeweils zu Grunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Da sich ein Verpflichtungsüberhang ergibt, wird dieser unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten waren zum Abschlussstichtag nicht vorhanden. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in handelsrechtlich gebotener Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Werten liegen die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgte mittels der Projected-Unit-Credit-Methode. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Folgende Annahmen liegen der Berechnung zugrunde: Rechnungszinssatz: 1,82 %, Gehaltstrend: 3,25 % p.a., Rententrend 2,25 % p.a., Fluktuation: 0,0 % p.a. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich zum 31.12.2023 auf T€ 19, unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Rechnungszinssatzes der vergangenen 7 Jahre mit 1,70 %. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gebildet. Sie bemessen sich nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Im Rahmen der Währungsumrechnung werden Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag nach § 256a HGB bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der sich zum Bilanzstichtag ergebende Aktivüberhang der latenten Steuern wird nicht gesondert in der Bilanz ausgewiesen. Vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. B. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen enthalten zu T€ 2.653 (Vj: T€ 3.166) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und zu T€ 3.970 (Vj: T€ 0) Forderungen aus Cash-Management-Vereinbarung. Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestehen wie im Vorjahr keine. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen zu T€ 386 aus Umsatzsteuer (Vj.: T€ 281). Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene, voll eingezahlte Stammkapital beträgt wie im Vorjahr T€ 26. Die ausgewiesene Kapitalrücklage beträgt unverändert T€ 2.515. Der Gewinnvortrag beträgt T€ 7.267 und erhöhte sich aufgrund des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 3.389. Das ausgewiesene Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.664 von T€ 9.808 auf T€ 12.472 erhöht. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen nach Verrechnung mit dem Deckungsvermögen T€ 1.848 (Vj: T€ 1.914). Die Bruttorückstellung beträgt T€ 2.861 (Vj: T€ 2.668). Der Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt T€ 1.013 (Vj: T€ 755). Die Zinsaufwendungen aus den Pensionen betragen nach der Verrechnung mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen T€ 28 (Vj: T€ 37). Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung betragen T€ 33 (Vj: T€ 36). Die Erträge aus dem Deckungsvermögen betragen T€ 5 (Vj: T€ 1). Der Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt T€ 1.013. Die Anschaffungskosten betrugen T€ 1.023. Ein ausschüttungsgesperrter Betrag besteht nicht, da der Zeitwert des Deckungsvermögens niedriger ist als die Anschaffungskosten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von T€ 488 (Vj. T€ 391), ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 1.299 (Vj. T€ 1.009), Rückstellungen für Garantieleistungen T€ 39 (VJ T€ 44) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 174 (Vj. T€ 248). Verbindlichkeiten
Zwischen der UT Luxembourg Holdings I S.à.r.l, Luxemburg, der Deutschen Bank AG und der Gesellschaft besteht eine Cash-Management-Vereinbarung, in diesem Zusammenhang sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 3.555) ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen wie im Vorjahr keine. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von T€ 133 (Vorjahr: T€ 105) Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer. Verbindlichkeiten aus sozialen Abgaben bestehen wie im Vorjahr nicht. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 8.123 (Vorjahr: T€ 8.612), von denen T€ 949 (Vorjahr: T€ 908) innerhalb eines Jahres fällig sind. Daneben bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus offenen Bestellungen und Abnahmeverpflichtungen in Höhe von T€ 27.199 (Vorjahr: T€ 23.357). Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse aus Avalkrediten gegenüber Dritten für Mietsicherheiten und Einfuhrabgaben in Höhe von T€ 444 (Vorjahr: T€ 444). C. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Währungskursgewinne in Höhe von T€ 1.497 (Vj. T€ 1.939). Personalaufwand Im Personalaufwand enthalten sind soziale Abgaben in Höhe von T€ 1.325 (Vorjahr: T€ 1.107). Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 6). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste in Höhe von T€ 1.868 (Vj. T€ 1.199) sowie sonstige Aufwendungen in Höhe von T€ 1.095 (Vj T€ 73) enthalten. Die sonstigen Aufwendungen resultieren überwiegend aus Weiterverrechnungen an Unternehmen im Konzernverbund. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 26) sowie Zinsen aus den Pensionsrückstellungen von T€ 28 (Vj: T€ 37) Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte. D. Sonstige AngabenDurchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse mit Rückwirkung auf den Jahresabschluss. Pillar 2 Die Auswirkung von Pillar 2 aus dem Gesetz zur Umsetzung der Richtline (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiteren Begleitmaßnahmen wird noch analysiert. Die potenziellen Auswirkungen für die HS Elektronik Systeme GmbH sind noch nicht bekannt. Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres 2023 und am Bilanzstichtag die folgenden Herren bestellt:
Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Mit Gesellschafterbeschluss vom 17.07.2023 wurde Herr Eric Cunningham als Geschäftsführer abberufen und Herr Kevin Weigand und Herr Alexander Michel als Geschäftsführer bestellt. Mit Beschluss vom 20.11.2023 wurde Herr Tino Schuldt zum Geschäftsführer bestellt. Die Abberufung von Herrn Alexander Michel als Geschäftsführer erfolgte mit Beschluss vom 19.12.2023. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 436. Da im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich eine Person Bezüge als ehemaliger Geschäftsführer von der Gesellschaft erhielt, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9b HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört über die Haverford Holdings GmbH, Frankfurt, zum Konzernkreis der RTX Corp, Delaware, USA, die je für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss kann über die SEC-Website (Securities-and-Exchange-Commission) abgerufen werden. Die letzte gültige Ordnungsnummer (CIK-Code) war 0000101829. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.664 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nördlingen, den 11.12.2024 Tino Schuldt, Geschäftsführer Kevin Weigand, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HS Elektronik Systeme GmbH, Nördlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HS Elektronik Systeme GmbH, Nördlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HS Elektronik Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 11. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Gregor Zwatz, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Wanner, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 17.12.2024 festgestellt. |
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