Herstellung von Prüfmaschinen
paragon fidelity GmbHLiquidiert
Schwadermühlstraße 4A, 90556 Cadolzburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Medele seit 30.10.2007 | Geschäftsführer |
Reiner Witzenberger seit 6.9.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
paragon fidelity GmbHCadolzburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006Im Geschäftsjahr 2006 erhöhte sich der Umsatz der paragon fidelity GmbH um 13,6 % auf EUR 31,9 Mio. (i. Vj. EUR 28,1 Mio.). Das EBIT betrug EUR 2,1 Mio. (i. Vj. EUR 1,4 Mio.). Der Jahresüberschuss belief sich auf EUR 0,4 Mio. (1. Vj. EUR 0,2 Mio.). Damit setzt sich die positive wirtschaftliche Entwicklung des Vorjahres weiter fort. 1. Gesellschaftsrechtliche Veränderungen Mit einem notariell beurkundeten Kauf- und Abtretungsvertrag vom 08.12.2003 hat Herr Wolfgang Cullmann seine gesamten Anteile an der Cullmann GmbH an die Fabricius 61. Vermögensverwaltungs GmbH, Berlin, verkauft und abgetreten. Mit Gesellschafterbeschluß der Gesellschafter der Fabricius 61. Vermögensverwaltungs GmbH und der Gesellschafter der Cullmann GmbH vom 11.03.2004 haben die Beteiligten der Übertragung des Vermögens der Fabricius 61. Vermögensverwaltungs GmbH unter Ausschluß der Abwicklung im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme auf die Cullmann GmbH zugestimmt. Bei der Verschmelzung der Muttergesellschaft auf die Tochtergesellschaft (Down-Stream Merger) wurden die Anteile der Muttergesellschaft an der Tochtergesellschaft unmittelbar an die Gesellschafter der Muttergesellschaft übertragen. Auf die Tochtergesellschaft ging nur das verbleibende Reinvermögen über. Da der Erwerb der Anteile an der Cullmann GmbH vor allem fremdfinanziert wurde, ging auf die Cullmann GmbH ein negatives Reinvermögen von EUR 32,7 Mio. über und es ist ein Verschmelzungsverlust in Höhe von EUR 32,7 Mio. entstanden. Gesellschafter der Cullmann GmbH, Cadolzburg, waren nach der Verschmelzung mit Geschäftsanteilen von: IKB Private Equity GmbH, Düsseldorf (49 %), Infinatec AG, Zug/Schweiz (25,9 %), Herr Wolfgang Cullmann, Langenzenn (25,1 %). Am 31.12.2004 hat die Gesellschaft infolgedessen einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 19,5 Mio. ausgewiesen. Die durchgeführte Verschmelzung kann einer Einlagenrückgewähr nach §§ 30, 31 GmbHG gleichgestellt werden. Zum Tag der Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister der Cullmann GmbH beläuft sich der Rückgewähranspruch der Gesellschaft gegen die Gesellschafter auf TEUR 22.173. Dieser Ausgleichsanspruch wurde von der paragon fidelity GmbH (bis 27.10.2005: Cullmann GmbH), Cadolzburg, zum 31.12.2005 aktiviert. Mit Gesellschaftsvertrag vom 05.08.2005 wurde die paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, gegründet. Alleinige Gesellschafterin war die IKB Private Equity GmbH, Düsseldorf. Diese Gesellschaft hatte sämtliche Anteile der paragon fidelity GmbH (bis 27.10.2005: Cullmann GmbH) übernommen und die Umschuldung bzw. Umfinanzierung der Akquisitionsfinanzierung der Geschäftsanteile der paragon fidelity GmbH (bis 27.10.2005: Cullmann GmbH) getragen. Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 24.08.2005 hat die IKB Private Equity GmbH einen Anteil von 51,0 % des Stammkapitals an der paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH an die paragon AG, Delbrück, verkauft und unter aufschiebender Bedingung abgetreten. Die aufschiebenden Bedingungen aus der Abtretung der Gesellschaftsanteile der ehemaligen Gesellschafter der Cullmann GmbH, Cadolzburg, der lnfinatec AG, Zug/Schweiz und von Herrn Cullmann an die IKB Private Equity GmbH, Düsseldorf, wurden zwischenzeitlich erfüllt. Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 24.08.2006 hat die IKB Private Equity GmbH den restlichen Anteil von 49,0 % des Stammkapitals an der paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH an die paragon AG, Delbrück, übertragen. Die paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 28.08.2006 und den Beschlüssen der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag auf die paragon fidelity GmbH verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister der Stadt Fürth erfolgte am 19.09.2006. Der entstandene Verschmelzungsverlust von TEUR 30 wurde von der paragon AG ausgeglichen. Die paragon AG hält somit 100% der Anteile an der paragon fidelity GmbH. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen im Vorjahr ausgewiesenen Rückgewähransprüche der paragon fidelity GmbH in Höhe von TEUR 22.173 wurden von der paragon AG bis zum Ende des Jahres 2006 an die Gesellschaft überwiesen. Die Einlagenrückgewähr nach §§ 30, 31 GmbH Gesetz ist damit geleistet. II. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich im vergangenen Jahr so gut wie schon seit Jahren nicht mehr. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2006 um 2,7 % gewachsen. Anders als in den beiden zurückliegenden Jahren kamen die Wachstumsimpulse neben dem weiterhin guten Exportgeschäft auch aus dem Inland. So stiegen die privaten Konsumausgaben erstmals seit 2001 wieder leicht an. Zu dem Wachstum haben nach Aussagen der Experten unter anderem auch Vorzieheffekte aufgrund der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung beigetragen. Die Konjunktur in der Eurozone konnte sich ebenfalls deutlich erholen. Das Wachstum lag bei 2,6 %, nach 1,4 % im Vorjahr. Auch die Weltwirtschaft expandierte im Jahr 2006 mit einer Anstieg von rund 5 % erneut kräftig. Maßgeblich hierfür war die Entwicklung der schnell wachsenden Schwellenländer wie China, Indien, Rußland und Osteuropa sowie der seit bereits drei Jahren andauernde globale Konjunkturaufschwung. Auch die USA und Japan konnten ihre Wachstumsraten weiter ausbauen, wenn auch gegen Ende des Jahres die Dynamik in beiden Ländern spürbar verloren ging. Insgesamt sollte der Aufschwung auch im laufenden Jahr anhalten, allerdings wird insbesondere in den USA eine Abkühlung der Konjunktur erwartet. Auch in Deutschland erwarten Experten durch die Mehrwertsteuererhöhung verhaltenere Wachstumsraten. Den größten Einfluß auf paragon fidelity hat zweifellos die Automobilbranche. Sie konnte 2006 im Vergleich zum Vorjahr leicht zulegen. Nach Angaben des europäischen Branchenverbandes ACEA wurden in Westeuropa im vergangenen Jahr 14,6 Mio. Pkw neu zugelassen. Dies entspricht rund 1 % mehr als im Jahr 2005. Zu diesem Wachstum hat der deutsche Markt maßgeblich beigetragen. So stiegen die Pkw-Neuzulassungen im Inland um 4 % auf 3,47 Mio. Einheiten. Für die paragon fidelity GmbH ist die Entwicklung der deutschen Automobilhersteller sehr wichtig und diese war im Jahr 2006 erfreulich. Sie legten beim Pkw-Absatz um 2 % zu und steigerten damit ihren Marktanteil in Westeuropa um einen Prozentpunkt auf über 47%. Die weltweite Automobilnachfrage zeigte sich robust. Neben Westeuropa verzeichneten auch die USA und Japan leichte Zuwächse. Wachstumsmotor waren die Schwellenländer, die teilweise zweistellige Steigerungsraten aufwiesen. Auf der Basis einer weiter fortschreitenden Erholung auf dem deutschen Arbeitsmarkt und der damit verbundenen Erholung der Binnennachfrage gehen wir von einer weiteren Erholung der Konjunkturerwartungen für 2007 aus. III. Geschäftsentwicklung a) Umsatz Der Umsatz im Automotive-Bereich erhöhte sich im Jahr 2006 insgesamt um 13,6 % auf EUR 31,9 Mio. (i. Vj. EUR 28,1 Mio.). Die EBIT-Marge steigerte sich auf 6,6 % (i. Vj. 5,1 %). Die wesentlichen Umsatzträger waren dabei, wie im Vorjahr, "Cradles" und "Konsolen" mit einem Umsatz von EUR 22,5 Mio. (i. Vj. EUR 26,5 Mio.). Der Umsatzrückgang in diesen Produktsegmenten ist im Wesentlichen auf das von paragon fidelity im Geschäftsjahr beschränkte Angebot von nur drei neuen Cradletypen zurückzuführen, die den Automobilzulieferern und Automobilherstellern zur Verfügung gestellt werden konnten. Die volle Konzentration galt der Entwicklung neuer Kommunikationsinterfaces (MDI) für den Hauptkunden Audi und dem Ausbau der Handelswarenaktivitäten. In beiden Geschäftsbereichen konnte ein Umsatzvolumen von EUR 8,1 Mio. (i. Vj. EUR 4,7 Mio.) erzielt werden. b) Ergebnis Im Geschäftsjahr 2006 erhöhte sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von EUR 1,4 Mio. im Vorjahr um EUR 0,7 Mio. auf EUR 2,1 Mio. Wesentliche Ursachen hierfür waren neben operativen Ergebniseffekten periodenfremde Erträge im Zusammenhang mit dem Wegfall von Zinsverbindlichkeiten aus den Einlagen der (atypisch) stillen Gesellschafter in Höhe von EUR 1,0 Mio., die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden. Das Finanzergebnis verminderte sich mit EUR -1,1 Mio. geringfügig im Vorjahresvergleich (i. Vj. EUR -1,0 Mio.), wobei der Zinsaufwand des Vorjahres für die Vergütung von stillen Gesellschaftern (EUR -0,2 Mio.) durch Zinsaufwendungen im Rahmen der konzerninternen Verrechnungsfinanzierung (EUR + 0,3 Mio.) substituiert wurde. c) Investitionen Im Geschäftsjahr 2006 sind insgesamt Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von EUR 1,0 Mio.(i. Vj. EUR 5,4 Mio.) zu verzeichnen, wovon EUR 0,6 Mio. (i.Vj. EUR 0,2 Mio.) Investitionen bei den Anlagen im Bau betreffen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Anzahlungen für Werkzeuge und für Zahlungen für Projekte wie den Navigationsspiegel, Bluetooth Applikationen und diverse neue Cradles. Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte Die weiteren Investitionen in Höhe von rund EUR 0,4 Mio. dienten vor allem der Optimierung und Standardisierung der Unternehmensprozesse sowie der Verbesserung der technologischen Ausstattung, maßgeblich in den Bereichen IT und Entwicklung. d) Bilanzstruktur und Eigenkapital Die Gesellschaft weist zum 31.12.2006 eine Bilanzsumme von TEUR 16.991 (i. Vj. TEUR 32.890) aus. Dabei machen das Anlagevermögen TEUR 6.284 (entspricht 37,0 % der Bilanzsumme; i. Vj. TEUR 6.122 bzw. 18,6 %) und das Umlaufvermögen TEUR 10.707 (entspricht 63,0 %; i. Vj. TEUR 26.670 bzw. 81,1 %) aus. Die Vorräte belaufen sich auf TEUR 1.895 (i. Vj. TEUR 1.296) und haben nunmehr einen Anteil von 11,2 % (i. Vj. 3,9 %) an der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 4.679 auf TEUR 6.875 (entspricht 40,5 % der Bilanzsumme, i. Vj. 6,7 %). Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich um TEUR 1.165 auf TEUR 1.236 erhöht (entspricht 7,3 % der Bilanzsumme gegenüber 0,2 % i. Vj.). Finanzschulden gegenüber Kreditinstituten (i.Vj. TEUR 6.320) wurden komplett abgebaut, die stille Beteiligung wurde gekündigt und die Einlagen der (atypisch) stillen Gesellschafter (i. Vj. TEUR 8.754) wurden zurückgezahlt, allerdings bestehen höhere Verbindlichkeiten gegenüber der paragon AG in Höhe von TEUR 7.711 (i. Vj. TEUR 5.350). Die Darlehensfinanzierung der Gesellschaft wurde ab dem Geschäftsjahr 2006 vollständig auf ein konzerninternes, zentral von der paragon AG durchgeführtes verzinsliches und kurzfristiges Verrechnungskontensystem übergeführt. Die Gesellschaft hat entsprechend dem Gesellschafterbeschluß vom 19.12.2006 einen Betrag von TEUR 1.377 an Zuzahlungen nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB aus den frei verfügbaren Kapitalrücklagen an die paragon AG zurückgeführt. Die Eigenkapitalquote hat sich dagegen von 13,0 % um 6,6 % auf 19,6 % verbessert. Die sonstigen Rückstellungen sind um EUR 1,1 Mio. auf nunmehr EUR 3,5 Mio. (entspricht 20,5 % der Bilanzsumme; i. Vj. 7,4 %) angestiegen, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um rund EUR 2,9 Mio. auf EUR 1,4 Mio. sanken. Damit hat sich die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft positiv fortentwickelt. e) Mitarbeiter Die paragon fidelity GmbH beschäftigte zum 31.12.2006 insgesamt 67 Mitarbeiter (i. Vj. 88). Der Mitarbeiterabbau im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Verlagerung aller Produktionsaktivitäten an den Standort Suhl sowie administrativer Aufgabenstellungen wie Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen in die Unternehmenszentrale nach Delbrück zurückzuführen. Der Personalaufwand reduzierte sich im Zuge dieser Maßnahmen auf EUR 3,5 Mio. (i. Vj.: EUR 5,2 Mio.). Die Personalaufwandsquote im Vergleich zur Gesamtleistung betrug 10,2 % (i. Vj. 18,6 %). f) Forschung & Entwicklung Am bisherigen Erfolgskonzept wurden keine Änderungen vorgenommen: Mit innovativen Lösungsansätzen in den Bereichen Freisprechen, Navigation, Multimedia und Telematik, mit der Integration unterschiedlichster Funktionen mobiler Kommunikationsgeräte bei Wahrung höchster Qualität in der Übertragung von Daten und Sprache können die relevanten Märkte frühzeitig bedient werden. Der Bereich Forschung & Entwicklung konzentrierte sich in 2006 auf die Entwicklung nachfolgend aufgeführter Plattformen: Media Device Interface (MDI) - Ermöglicht iPod- und USB-Anbindungen im Automobil, erstmalig wurde ein Steuergerät für den MOST-Bus entwickelt, Weiterentwicklung des MDI auf eine CAN-Bus Variante, Entwicklung der Spracherkennung auf der MID-Plattform (VOCON 3200) für Telefonie im Fahrzeug, Entwicklung eines universellen Cradle-Konzeptes, welches zu signifikanten Reduktionen der Entwicklungszeiten für neue Handy-Typen beiträgt, Entwicklung einer neuen Plattform unter dem Betriebssystem WinCE für Navigationsanwendungen im Allgemeinen; in spezieller Produktausprägung beim Navigationsspiegel in Kooperation mit Magna Donnelly, Aufbau eines ersten funktionsfähigen Prototypen einer rSAP-Cradle. Hiermit wird es ermöglicht, daß Bluetoothfähige Handys sich selbständig mit der Cradle verbinden und darüber die Freisprechfunktionalität sicherstellen, Erlangung der Serienreife für eine Rückfahrkamera für den Kunden Daimler Chrysler, Aufbau eines Konzeptfahrzeuges für Audi im Bereich Mikrofone (Beltmic). Es besteht eine Zertifizierung nach der Industriequalitätsnorm ISO/TS 16949. g) Beschaffung Der Einkauf für die paragon fidelity GmbH wird als Shared Service zentral von der paragon AG wahrgenommen. Die konjunkturelle Situation führte auch in 2006 zu einer Fortsetzung des agressiven Preiswettbewerbs auf den nationalen und internationalen Beschaffungsmärkten für elektronische und elektromechanische Bauelemente sowie Zeichnungsteile. Das benötigte Material konnte trotzdem im Wesentlichen zu nahezu stabilen Konditionen wie im Vorjahr bezogen werden. Die Materialaufwendungen betrugen EUR 24,4 Mio. (i. Vj. EUR 17,0 Mio.). Die Materialaufwandsquote im Vergleich zur Gesamtleistung abzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge betrug 74,3 % (i. Vj. 61,3 %). Bisher hat die paragon fidelity GmbH auf einige wenige externe Lieferanten zurückgreifen müssen. Seit März 2006 erfolgte fast ausschließlich ein Fremdbezug seitens der paragon AG, Delbrück, die die benötigten Komponenten selbst fertigt. Mit der Produktion durch die Muttergesellschaft bietet sich für paragon fidelity GmbH die Möglichkeit, auf Kundenwünsche flexibler reagieren zu können. Damit einher geht, daß die Liefersituation zum Kunden aus Sicht der paragon fidelity GmbH als weitestgehend unkritisch eingestuft werden kann. h) Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Das Geschäft der paragon fidelity GmbH ist zwangsläufig mit Risiken verbunden, die sich trotz aller Sorgfalt nicht restlos ausschließen lassen. Daher verfügt die Gesellschaft über ein entsprechendes Management zur Risikobegrenzung. Durch eine enge und intensive Kommunikation mit den Kunden und kurze interne Entscheidungswege werden Forschungs- und Entwicklungsrisiken weitestgehend reduziert. Einkauf, Produktion und Qualitätssicherung werden frühzeitig in den Entwicklungsprozeß integriert, um eine Optimierung über alle Phasen des Prozesses zu gewährleisten. Ein umfassendes Vertriebscontrolling versetzt die paragon fidelity GmbH in die Lage, Absatzrisiken frühzeitig zu erkennen. Markt- und Wettbewerbsdaten werden analysiert und eine rollierende Planung für den kurz- und mittelfristigen Bereich erstellt. Hinzu kommen regelmäßige Abstimmungsgespräche zwischen Vertrieb, Produktion und Entwicklung. Zudem ist die Gesellschaft in das Risikofrüherkennungssystem und das interne Berichtswesen der paragon AG eingebunden. Ihren Umsatz erzielt die paragon fidelity GmbH derzeit fast ausschließlich mit Kunden aus der Automobil- und Konsumgüterindustrie. Dies ist grundsätzlich neben dem Konjunkturrisiko mit einem entsprechenden Branchenrisiko und dem Risiko eines engen Kundenstammes verbunden. Die paragon fidelity GmbH hat sich in den letzten Jahren jedoch als bedeutender Zulieferer der Automobilindustrie im Bereich Car-Media-Systeme etabliert. Für den weiteren Geschäftsverlauf werden derzeit keine Risiken gesehen. Ein zeitnaher Mittelzufluß wird durch ein konsequentes Debitorenmanagement erzielt. Über eine Warenkreditversicherung ist ein wesentlicher Teil der Forderungen zusätzlich abgesichert. Liquiditätsrisiken oder bedeutende Zahlungsschwankungen sind aufgrund der Cash-Flow-Planungen und der konzerninternen Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft nicht zu erkennen. Zudem werden wesentliche Preisänderungsrisiken weder in den Beschaffungs- noch in den Absatzmärkten der Gesellschaft gesehen. Sicherungsgeschäfte sind von der Gesellschaft nicht eingegangen worden, da sie im Hinblick auf die Geschäftsnatur nicht notwendig waren. Allgemeinen Schadensrisiken, die sich für ein Industrieunternehmen ergeben, sind außerdem im Wesentlichen durch entsprechende Versicherungen gedeckt. Darüber hinaus sind spezielle Risiken für Automobilzulieferer und Patentinhaber durch Versicherungen abgedeckt. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind für die Jahre 2007 und 2008 und - soweit abschätzbar - darüber hinaus nicht erkennbar. Über die kontinuierliche Erweiterung der Kundenbasis werden eventuelle Einzelrisiken aus dem Abgang von Kunden deutlich reduziert. Zukünftige Marktchancen ergeben sich vor allem aus der konsequenten Weiterentwicklung der von uns bearbeiteten Märkte. So haben wir in 2006 unsere Aktivitäten auf dem nordamerikanischen Markt intensiviert, eine Kooperationsvereinbarung mit Magna Donnelly geschlossen und ernstzunehmende Gespräche mit den dortigen OEM's geführt, die zweifelsfrei in 2007 zu ersten zählbaren Erfolgen beitragen werden. Weiterhin arbeiten wir mit Nachdruck an der Erweiterung unserer Produktbasis. Mit neuen Generationen standardisierter Cradles und dem Nachfolger des MDI CAN auf einer Einprozessorarchitektur, werden wir auch technologisch einen deutlichen Schritt vorwärts in eine neue Leistungsklasse schaffen. Auf Grund von beabsichtigten Kostendämpfungen als Gegenposition zur agressiven Preispolitik insbesondere der OEM, aber mit moderaten Steigerungen bei den Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte, rechnet die Gesellschaft für die Jahre 2007 ff. insbesondere langfristig im Geschäft der Telematik-Anwendungen mit einem Anstieg des Ergebnisses um 10 bis 15 % und der Umsatzerlöse um 30 bis 40%. Das Unternehmen sieht sich somit gut positioniert und wird weiter wachsen. IV. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die paragon AG beabsichtigt, auf der nächsten Hauptversammlung den Abschluß eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der Gesellschaft mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2007 vorzuschlagen. Zudem sind zum Bilanzstichtag unterwegsbefindliche Zahlungen in Höhe von EUR 2,6 Mio. wegen fehlender Verfügbarkeit nicht als Guthaben bei Kreditinstituten erfaßt worden.
Cadolzburg, den 20. April 2007 paragon fidelity GmbH Karabas, Geschäftsführer Witzenberger, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der paragon fidelity GmbH, Cadolzburg, für das Geschäftsjahr 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB vorgenommen, die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Im Anhang sind die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke aufgeführt, soweit sie in Ausübung des Wahlrechts nicht bereits in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht wurden. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 S. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der Abschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Bilanz Bilanzierungsgrundsätze Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. Entsprechend § 265 Abs. 5 HGB wurde das Gliederungsschema der Passivseite der Bilanz nach § 266 Abs. 3 HGB um die Position "Einlagen der (atypisch) stillen Gesellschafter" nach dem Eigenkapital und das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB um die Position "Vergütung stille Gesellschafter" innerhalb des Finanzergebnisses erweitert. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die bisherigen Abschreibungsmethoden sind fortgeführt worden. Es wird die voraussichtliche Nutzungsdauer zugrundegelegt, die zwischen drei Jahre für Standardsoftware und zehn Jahre für Patente beträgt. Die Zugänge betreffen überwiegend Standardsoftware und Spezialsoftware für das Engineering. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese beträgt für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens im Rahmen der üblichen Nutzungsdauern im Wesentlichen zwischen drei und acht Jahren. Abweichend vom Vorjahr werden ab Geschäftsjahresbeginn Sachanlagen mit einer Nutzungsdauer von mehr als fünf Jahren statt degressiv mit den höchstmöglichen steuerlichen Sätzen linear pro rata temporis wie die übrigen Sachanlagen abgeschrieben. Der hieraus resultierende Abschreibungseffekt ist von geringfügiger Bedeutung. Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Zugänge beim Sachanlagevermögen sowie bei den geleisteten Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Werkzeuge bzw. Anzahlungen auf die Entwicklung von Werkzeugen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Vortragswerte wurden nach erforderlichen Anpassungen aus dem Anlagenspiegel des Vorjahres übernommen. Infolge einer geänderten Kontengruppierung im Berichtszeitraum aufgrund einer Anpassung an konzerneinheitliche Ausweisvorgaben wurden bei Spritzwerkzeugen Umgliederungen [Buchwert (*) TEUR 624 bei AHK (*) von TEUR 1.874 und kumulierten AfA (*) von TEUR 1.250] in die Technischen Anlagen und Maschinen zum Jahresende vorgenommen, die als Bestandteil der Spalte "Umbuchungen/Umgliederungen" im Anlagenspiegel gezeigt werden. Die verwendeten Abkürzungen erklären sich wie folgt: RBW = Restbuchwert AfA = Abschreibungen AHK = Anschaffungs- und Herstellungskosten (*) = von den Umgliederungen betroffene Positionen des Anlagenspiegels Anlagenspiegel
Vorräte Die Vorräte, im Wesentlichen Komponenten zur Produktion von Freisprecheinrichtungen, werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die Herstellkosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich der notwendigen Gemeinkosten (inkl. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens). Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Notwendige Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertabschlägen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Abweichend zum Vorjahr wurden Einzelwertberichtigungen nicht mehr entsprechend einem starren Altersstrukturraster, sondern bedarfsgerecht für erkennbare Einzelrisiken vorgenommen. Der hieraus resultierende Bewertungseffekt ist von geringfügiger Bedeutung. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf den nicht durch Kreditversicherungen gesicherten Forderungsbestand auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessen Rechnung getragen. In Anpassung auf konzerneinheitliche Vorgaben wurde der Pauschalwertberichtigungssatz von 1 % des Vorjahres geändert, der hieraus resultierende Bewertungseffekt ist mit ca. TEUR 5 von untergeordneter Bedeutung. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 108 (i.Vj. TEUR 0) an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter paragon AG, Delbrück, enthalten. Die im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanzierten Rückgewähransprüche nach §§ 30, 31 GmbHG gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von TEUR 22.173 wurden bis zum 31. Dezember 2006 pagatorisch beglichen. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit TEUR 422 (i.Vj. TEUR 423) sonstige Forderungen, welche aufgrund einer Lizenzvorauszahlung für Warenlieferungen in die USA geleistet wurden. Die Rückzahlung erfolgt stückzahlabhängig, wobei der überwiegende Teil eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweist. Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich in Euro. Liquide Mittel Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand und laufende Guthaben bei Kreditinstituten und sind zum Nennwert angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 1.636. Aus der frei verfügbaren Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB wurden TEUR 1.377 nach dem Gesellschafterbeschluss vom 19. Dezember 2006 durch eine entsprechende Gutschrift auf dem Verrechnungskonto an den Gesellschafter paragon AG zurückgeführt. Entsprechend hat sich die Kapitalrücklage von im Vorjahr TEUR 23.550 auf TEUR 22.173 vermindert. Einlagen der (atypisch) stillen Gesellschafter Im Zuge der Übernahme der restlichen 49 % der Anteile an der paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH, Suhl, durch die paragon AG wurden die Einlagen der bisherigen (atypisch) stillen Gesellschafter von der paragon AG übernommen. Die stille Beteiligung über TEUR 7.720 wurde im Dezember 2006 gekündigt und die Einlage an die paragon AG zurückgezahlt. Die im Vorjahr auf Verrechnungskonten thesaurierten, ergebnisabhängigen Vergütungen der stillen Gesellschafter (TEUR 1.034) wurden erfolgswirksam aufgelöst. Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung tragen. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 448 (i.Vj. TEUR 164) betreffen die Körperschaft-und Gewerbesteuer. Sonstige Rückstellungen wurden überwiegend für ausstehende Rechnungen und Abnahmeverpflichtungen (TEUR 2.750; i.Vj. TEUR 990), für Urlaub und Überstunden (TEUR 59; i.Vj. TEUR 93), für sonstige Personalrückstellungen (TEUR 240; i.Vj. TEUR 433) für Garantie- und Gewährleistungen (TEUR 250; i.Vj. TEUR 313) sowie für Abschlusskosten (TEUR 34; i.Vj. TEUR 108) gebildet. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag. Die kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zu den Wechselkursen zu dem Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls oder zum Stichtagskurs bewertet. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten des Vorjahres gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr vollständig zurückgeführt. Alle bisher bestehen Sicherheiten aus diesen Verbindlichkeiten, aus Gesellschafterdarlehen oder aus der stillen Beteiligung wurden freigegeben, wodurch zum Bilanzstichtag keine Besicherungen mehr bestehen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7.711 (i.Vj. TEUR 5.248) gegenüber dem Gesellschafter paragon AG. Hiervon entfallen TEUR 5.716 (i.Vj. TEUR 248) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 1.995 (i.Vj. TEUR 5.000) auf Verbindlichkeiten aus Darlehen, die zum Bilanzstichtag aus der Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren. Das langfristige Gesellschafterdarlehen des Vorjahres (TEUR 5.000) wurde im Berichtsjahr vorzeitig gekündigt und an die paragon AG zurückgezahlt. Im Vorjahr waren in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ferner TEUR 1.081 an Verbindlichkeiten gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter IKB Private Equity GmbH, Düsseldorf, enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus Warenverkäufen in Höhe von TEUR 31.865 (i.Vj. TEUR 28.053) entfallen mit TEUR 26.003 (i.Vj. TEUR 21.905) auf das Inland und mit TEUR 5.862 (i.Vj. TEUR 6.143) auf den Export. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von thesaurierten, aus ergebnisabhängigen Vergütungen der stillen Gesellschafter (TEUR 1.034), aus Rückstellungsauflösungen (TEUR 636) und aus Erstattungsansprüchen gegenüber Altgesellschaftern (TEUR 133). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten für die Leistungsverrechnung innerhalb des paragon-Konzerns, Miete, Verkaufsprovisionen, Werbekosten und Marketing, Rechts- und Steuerberatung sowie Kosten für den allgemeinen Geschäftsverkehr. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sie beinhalten in Höhe von TEUR 133 periodenfremde Aufwendungen infolge von Betriebsprüfungsergebnissen.
Sonstige Angaben
Mutterunternehmen des Vorjahres war die alleinige Gesellschafterin paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH, Suhl, Thüringen. Mit Kaufvertrag vom 24. August 2006 übernahm die paragon AG die restlichen 49 % der Anteile an der paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH von der IKB Private Equity GmbH, Düsseldorf. Die aufschiebenden Bedingungen aus der Abtretung der Gesellschaftsanteile der ehemaligen Gesellschafter der Cullmann GmbH, Cadolzburg, der Infinatec AG, Zug/Schweiz, und Herrn Wolfgang Cullmann an die LIKE Private Equity GmbH, Düsseldorf, wurden erfüllt. Mit Verschmelzungsvertrag vom 28. August 2006 und den Beschlüssen der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag wurde die paragon fidelity Verwaltungsgesellschaft mbH auf die paragon fidelity GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2006 verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth erfolgte am 19. September 2006. Der Verschmelzungsverlust von TEUR 30 wurde von der paragon AG ausgeglichen. Die paragon AG, Delbrück, hält nunmehr 100 % der Anteile an der paragon fidelity GmbH und ist somit Mutterunternehmen der Gesellschaft. Die paragon AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 6726 eingetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 wird nach § 325 Abs. 1 HGB zur Offenlegung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht. Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von EUR 437.339,13 mit dem Verlustvortrag zum 31. Dezember 2005 von EUR 20.922.377,18 zu verrechnen und den verbleibenden Fehlbetrag von EUR 20.485.038,05 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Kfz-Leasingverträgen bzw. Mietverträgen in Höhe von TEUR 672. Der Aufwand für das Geschäftsjahr 2007 hieraus beträgt TEUR 344 und für die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 TEUR 328. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum 31. Dezember 2006 nicht. Geschäftsführung Herr Fotios Karabas (Vorsitzender der Geschäftsführung), Stuttgart (seit 22. Juni 2006); Herr Reiner Witzenberger, Unterföhring (seit 22. Juni 2006); Herr Lars Schultheiß, München (bis 31. März 2007). Herr Hans-Jürgen John, Verl-Kaunitz, (bis 30. September 2006) und Herr Thomas Schlegel, Nürnberg, (bis 22. Juni 2006) sind bis Jahresende 2006 nicht mehr in der Geschäftsführung vertreten. Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 67 Mitarbeiter (i.Vj. 88), davon 5 gewerbliche Mitarbeiter (i.V.j. 18).
Cadolzburg, den 20. April 2007 paragon fidelity GmbH, Cadolzburg Karabas, Geschäftsführer Witzenberger, Geschäftsführer |
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