Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 5563
Eingetragen
30.7.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Gegenstand
(1) Informationstechnische Dienstleistungen für die Gesellschafter und deren Mitglieder sowie deren Betriebe und Einrichtungen, insbesondere a) Entwicklung, Bereitstellung, Pflege und Betrieb von kommunaler Anwendungssoftware b) Handel mit Software- und Hardwaresystemen, sowie deren Installation, Bereitstellung und alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. (2) Arbeitsergebnisse der Gesellschaft für die Gesellschafter können auch an Dritte, kommunale Körperschaften, deren Mitglieder, Betriebe und Einrichtungen abgegeben werden. (3) Die Gesellschaft ist ferner zu allen Maßnanmen berechtigt, die dem Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Hierzu gehören auch die Durchführung von Schulungs- und Seminarmaßnahmen sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen und gegebenenfalls die Übernahme von deren Geschäftsführung sowie die Errichtung von Zweigstellen und Niederlassungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Yvonne Becker
seit 2.9.2025
Prokura
Carina Sander
seit 22.5.2025
Geschäftsführer
Hergen Büsing
seit 22.5.2025
Prokura
Sara Bargfrede
seit 28.1.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO)
Germany
325.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KDO Service GmbH

Oldenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A Darstellung des Geschäftsverlaufs

A.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die KDO Service GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen des Zweckverband KDO und wurde im Jahr 2004 gegründet. Gegenstand des Unternehmens sind informationstechnische Dienstleistungen für den Gesellschafter und dessen Mitglieder sowie deren Betriebe und Einrichtungen. Des Weiteren können auch Dienstleistungen an Dritte, kommunale Körperschaften, deren Mitglieder, Betriebe und Einrichtungen erbracht werden. Die Geschäftstätigkeit umfasst insbesondere die Entwicklung, Bereitstellung, Pflege und den Betrieb von kommunaler Anwendungssoftware sowie den Handel mit Software- und Hardwaresystemen einschließlich der Installation und Bereitstellung aller damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Die KDO Service GmbH ist 100 %ige Gesellschafterin der Technologiequartier Oldenburg GmbH (TQO) sowie beteiligt an der GovConnect GmbH mit einem Anteil von rd. 19 % und an der KDO eG mit einem Anteil von 36 %. Die KDO Service GmbH hat darüber hinaus weiterhin einen Anteil an der VoteIT GmbH mit rd. 3% sowie an der govdigital eG mit 4,54 %.

A.2 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Für die Gesellschaft ist die Entwicklung des öffentlichen Sektors relevant. Deutschland befindet sich im Krisenmodus. Nach der Corona-Pandemie folgte der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, was zu stark gestiegenen Energiekosten und einer hohen Inflation führte. Deutschlands Kommunen leben von der Substanz. Notwendige Investitionen wurden geschoben, was bedrohlicher wird, je länger nicht investiert werden kann. Um Zeit, Mittel und Handlungsspielräume zu gewinnen, muss der vom Bundeskanzler geforderte Deutschland-Pakt mit Bürokratieabbau, Beschleunigung von Genehmigungen und Investitionen rasch zu einem konkreten, gemeinsamen Programm von Bund, Ländern und Kommunen werden. Dazu gehört auch die Bereitschaft, etablierte Bürokratiezöpfe abzuschneiden sowie Verfahren zu verschlanken und zu beschleunigen.

Auch bei der Verwaltungsdigitalisierung konnte man in 2023 nur wenig Fortschritte erzielen. Das Gesetzgebungsverfahren für das Nachfolgegesetz zur Digitalisierung der Verwaltung "OZG 2.0" läuft auf Bundesebene. Mehrere Studien belegen, dass Deutschland bei der Digitalisierung im europaweiten Vergleich kaum positive Ergebnisse erzielt oder sogar noch weiter zurückfällt. Vor allem in den Städten und Gemeinden fehlt es an qualifizierten Fachkräften, den notwendigen Finanzmitteln und vielerorts auch noch an einer strategischen Herangehensweise an das Thema. Mit Blick auf die Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz (KI) sind alle staatlichen Ebenen gemeinsam gefordert, eine digitale Aufholjagd zu starten und der Digitalisierung endlich den notwendigen Stellenwert einzuräumen. (Quelle Deutscher Städte- und Gemeindebund).

Das Marktumfeld der Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung und kann zur Zeit als angespannt eingeschätzt werden.

A.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz des Berichtsjahres ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres von 31.565 TEUR hat sich um 2.102 TEUR gegenüber dem Vorjahr (29.463 TEUR) erhöht. Die Umsätze sind aufgrund von Leistungen gegenüber dem Gesellschafter Zweckverband KDO, der GovConnect GmbH, der GovDigital GmbH und anderen Dritten erwirtschaftet worden. Der Umsatz mit Dritten in Form von Dienstleistungen, Soft- und Hardware ist im Jahr 2023 von 1.618 TEUR auf 1.865 TEUR gestiegen.

Die KDO Service GmbH hat im Berichtsjahr gegenüber der GovConnect GmbH diverse Leistungen im Bereich Softwareentwicklung/-pflege umgesetzt. Die KDO Service GmbH hat in Projekten einer anderen Datenzentrale sowie für die govdigital eG Leistungen in Form von Beratung und Entwicklung im größeren Umfang erbracht. Weiterhin wurde das Hosting des digitalen Impfpasses über das KDO Rechenzentrum fortgeführt.

Zum größten Teil war die GmbH, wie auch in den Vorjahren, für den Gesellschafter, den Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), tätig. Der Umsatz mit dem Gesellschafter resultiert im Wesentlichen aus dem Bereich Personalgestellung und ist gegenüber dem Vorjahr um 1.948 TEUR gestiegen. Die Personalgestellung erstreckt sich auf fast alle Bereiche der Geschäftstätigkeit des Gesellschafters.

A.4 Geschäftsergebnis

Das Geschäftsergebnis (hier definiert als Ergebnis vor Steuern) für das Jahr 2023 beträgt 198 TEUR und liegt damit um 22 TEUR über dem Planansatz für das Berichtsjahr. Insgesamt haben sich auf Grundlage des 2. Nachtrags des Wirtschaftsplans 2023 keine bedeutenden Abweichungen zum Wirtschaftsplan ergeben.

Im Berichtsjahr hat sich das Ergebnis nach Steuern von -79 TEUR auf 208 TEUR verbessert.

A.5 Investitionen

Zum 31.12.2023 beträgt der Anlagenbestand (Buchwert) 18.701 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr (18.258 TEUR) um 443 TEUR erhöht. Den Zugängen i. H. v. 1.292 TEUR standen planmäßige Abschreibungen von 437 TEUR sowie Abgänge von 413 TEUR gegenüber. Wesentliche Zugänge betreffen Sonderwünsche für das neue Mietobjekt, Betriebs- und Geschäftsausstattung für die Ausstattung an diversen Standorten sowie technische Ersatzbeschaffung von Hardware.

Bei den Abgängen handelt es sich im Wesentlichen um die planmäßige Tilgung der Ausleihung an die Technologiequartier Oldenburg GmbH.

A.6 Personal- und Sozialbereich

Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr durch Herrn Dr. Beyer, den Verbandsgeschäftsführer des Gesellschafters Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), wahrgenommen, der beide Positionen parallel ausführt. Die Vertretung der Geschäftsführung wurde von den Prokuristen Frau Carina Sander und Frau Sara Bargfrede, welche gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen vertretungsberechtigt sind, wahrgenommen.

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der durchschnittliche Personalbestand der KDO Service GmbH ohne die Auszubildenden und geringfügig Beschäftigten 372 Personen, welche 340 Stellen besetzten. Der Personalzuwachs erfolgte in diversen Geschäftsbereichen und ist durch Neubesetzungen begründet.

Die Plan-/Ist-Abweichung zum Stellenplan stellt sich für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

Vollkräfte * Plan Vollkräfte * Ist
2023 31.12.2023
Zentrale Dienste, Assistenz, Akademie, Justiziariat 34,54 33,45
strategische Lösungsentwicklung 15,78 15,78
Geschäftsbeziehung Dritte - Handel und Dienstleistungen 0,00 0,00
Anwendungsmanagement - kommunale Produkte 74,76 75,76
Softwareentwicklung 24,08 24,21
Technische Produkte und Dienste 118,95 119,89
Vertrieb, Service- u. Qualitätsmanagement 54,95 54,52
Rechnungswesen, Personaldienste 16,48 15,95
339,24 339,56

* Vollkräfte ohne Auszubildende und geringfügig Beschäftigte

Es gestaltet sich weiterhin schwierig, geeignet ausgebildete Fachkräfte am Markt zu akquirieren.

B Darstellung der Lage

B.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 22.148 TEUR und ist im Vergleich zum Vorjahr (20.840 TEUR) um 1.308 TEUR angestiegen. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der erstmaligen Darlehensaufnahme um 583 TEUR sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um 814 TEUR. Demgegenüber stand ein Anstieg bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um 1.537 TEUR. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus geleisteten Schadenersatzzahlungen im Zusammenhang mit einem Vorsteuerschaden auf Seiten eines Vermieters.

Die Steuerrückstellungen sind insgesamt um 130 TEUR auf 177 TEUR gesunken, was im Wesentlichen aus der Zahlung von Steuernachzahlungen aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2015-2019 beruht, da die Bescheide in 2023 ergangen sind.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 111 TEUR auf 1.586 TEUR erhöht und enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (1.223 TEUR), eine Drohverlustrückstellung (158 TEUR) sowie Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen (123 TEUR).

Die Summe der Verbindlichkeiten hat einen Bestand von 19.089 TEUR (Vorjahr 17.999 TEUR).Das Eigenkapital erhöhte sich ergebnisbedingt von 1.033 TEUR auf 1.241 TEUR. Im Verhältnis zu der Bilanzsumme macht das Eigenkapital am Bilanzstichtag rd. 6 % (Vorjahr: rd. 5 %) dieser Größe aus.

B.2 Finanzlage

Zum Bilanzstichtag bestehen langfristige Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 17.511 TEUR gegenüber dem Gesellschafter, davon 1.494 TEUR zur Finanzierung des o.g. Vorsteuerschadens. Die Fälligkeiten dazu sind dem Anhang zu entnehmen.

Vom Gesellschafter wurde darüber hinaus zur Liquiditätssicherung für den Bedarfsfall ein Darlehen von maximal 250 TEUR zugesagt.

Im laufenden Jahr war eine weitere Inanspruchnahme von Kreditlinien jedoch nicht erforderlich.

Das Unternehmen war im Geschäftsjahr 2023 stets in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang nach zu kommen.

Der negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (-T€ 577) und der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit (-T€ 597) konnten insbesondere aufgrund von Fremdmittelaufnahmen (Darlehen) durch den positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von +T€ 1.198 vollständig abgedeckt werden, so dass sich der Bestand an liquiden Mittel noch um T€ 24 auf T€ 286 erhöht hat.

B.3 Ertragslage

Der betriebliche Rohertrag I - hier definiert als Rohergebnis i. S. d. § 276 HGB - in Höhe von 30.037 TEUR hat sich um 2.719 TEUR im Vergleich zum Vorjahreswert (27.318 TEUR) erhöht. Die gute Ertragslage stützt sich im Wesentlichen auf den Leistungsaustausch zwischen dem Gesellschafter und der KDO Service GmbH.

Insgesamt schließt das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 208 TEUR (Vorjahr: Fehlbetrag: 79 TEUR) ab, was zu einer Veränderung der Umsatzrendite von -0,27 % (Vorjahr) auf 0,66 % führte.

Nachstehend sind die wichtigsten Kennzahlen der KDO Service GmbH aus den letzten Jahren aufgeführt.

Kennzahlen 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Umsatz in T€ 15.007 17.581 21.485 25.788 29.463 31.565
Rohertrag I in T€ 13.429 15.962 19.132 22.970 27.318 30.037
Besetzte Stellen zum 31.12. 175,61 202,06 231,19 274,34 319,87 339,56
Jahresergebnis in T€ 13 -153 49 24 -79 208

Die Umsatzerlöse haben sich von 29.463 TEUR auf 31.565 TEUR erhöht. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen und der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 eine Erhöhung der Gesamtleistung (32.549 TEUR) um 2.307 TEUR. Die Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen in Höhe von 2.512 TEUR sind im Vergleich zum Vorjahr (2.924 TEUR) um 412 TEUR gesunken. Der Rohertrag I hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.719 TEUR erhöht.

Die vor allem leistungsbedingt aufgrund der Einstellung von zusätzlichem Personal um 2.519 TEUR gestiegenen Personalkosten haben die Auswirkung, dass der Rohertrag II (= Rohergebnis abzgl. Personalkosten) sich nur um rd. 200 TEUR auf 5.550 TEUR (Vorjahr: 5.350 TEUR) verbessert hat. Die Abschreibungen sind um 49 TEUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. sonstige Steuern) sind mit 4.829 TEUR (Vorjahr 4.871TEUR) auf einem konstanten Niveau geblieben.

Das Betriebsergebnis in Höhe von 290 TEUR liegt über dem Wert des Vorjahres (99 TEUR), was im Wesentlichen auf die Dotierung einer Drohverlustrückstellung aus dem Vorjahr (250 TEUR) zurückzuführen ist.

Die KDO Service GmbH hat in 2023 von der Vote IT GmbH eine Gewinnausschüttung für 2022 in Höhe von 22 TEUR erhalten.

Das Finanzergebnis besteht in 2023 in Höhe von -92 TEUR. Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich zum Vorjahr um 181 TEUR auf 193 TEUR verbessert. Die operative Ertragslage wird insgesamt noch als gut bewertet.

C Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

Die Entwicklung des Unternehmens wird weiterhin von der Geschäftsentwicklung des Gesellschafters, dem Zweckverband KDO, stark beeinflusst sein. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 bewegt sich über den Umsätzen des Berichtsjahres, was durch weiter steigende Leistungen und dadurch auch steigende Mitarbeiterzahlen begründet ist. Auch die mittelfristige Planung für die Geschäftsjahre 2025-2027 gestaltet sich weiterhin positiv. Die Risiken des allgemeinen Geschäfts sind durch ein Betriebsmitteldarlehen des Gesellschafters mit einer Höhe von bis zu 250 TEUR abgesichert.

Im Planansatz für das Geschäftsjahr 2024 wurden 370 Vollzeitstellen geplant. Die Planung für 2024 sieht einen Anstieg der Personalkosten im Verhältnis des Umsatzvolumens vor.

Die Liquidität der Gesellschaft wird über ein Gesellschafterdarlehen gesichert. Weiterhin besteht für den Erwerb der Technologiequartier Oldenburg GmbH ein Darlehen.

Durch Gesellschafterbeschluss vom 9. April 2024 wurde das Stammkapital der KDO Service GmbH um 1.000 TEUR auf 1.330 TEUR erhöht. Die Erhöhung des Stammkapitals soll durch Bareinlagen erfolgen. Dadurch wird sich die Liquiditäts- und Finanzlage der Gesellschaft weiter stabilisieren.

Die weitere Geschäftsentwicklung wird grundsätzlich optimistisch gesehen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine kann jedoch auch Auswirkungen auf unseren Geschäftsbetrieb und auf Unternehmen in der Region haben. Dies kann dazu führen, dass die Annahmen, die unseren Prognoseberechnungen zu Grunde liegen, sich nicht als zutreffend erweisen. Als weiteres Risiko wird die externe Bedrohung durch Cyberangriffe gesehen. Der Hackerangriff im Oktober 2023 gegenüber dem IT-Dienstleister Südwestfalen-IT (SIT) hat die davon ausgehende Gefährdung auch gegenüber zentralen Dienstleistern noch einmal verdeutlicht. Die Maßnahmen zur IT-Sicherheit erfordern laufend zusätzliche Sensibilisierungen und Schutzvorrichtungen sowie Datensicherungen. Die getroffenen Vorkehrungen werden regelmäßig erneuert. Mögliche Auswirkungen auf den Konzern KDO werden laufend analysiert.

Risiken aus Kostensteigerungen haben wir in unseren Planansätzen berücksichtigt. Die hohe Erwartung an Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst können sich maßgeblich auf den Finanzhaushalt der Kommunen auswirken. Wir analysieren laufend mögliche Auswirkungen auf den Konzern KDO. Die KDO ist im Bereich Notfallmanagement sehr gut aufgestellt, so dass entsprechende Maßnahmen zur Risikovermeidung so weit wie möglich rechtzeitig erfolgen könnten.

Auch im Jahr 2023 wurde die KDO als Dienstleister für digitale Anwendungen und Verwaltungsdienstleistungen stark frequentiert. Neben den zentralen Rechenzentrumsleistungen und dem Zugang zu Cloud-Lösungen können wir auch weiteres Wachstum insbesondere bei den kommunalen Fachverfahren Einwohnerwesen/Wahlen, Jugend- und Finanzwesen feststellen. Wann und in welcher Größenordnung mit rückläufigen Auftragseingängen zu rechnen ist, hängt sicherlich von der weiteren Entwicklung im kommunalen Umfeld ab.

Es wird davon ausgegangen, dass diese u. U. rückläufige Entwicklung nach der Krise eine temporäre Auswirkung haben wird und weitgehend kompensiert werden kann. Ein bestandsgefährdendes Risiko und eine nachhaltige Gefährdung auf die Nachfrage nach den Produkten werden nicht gesehen.

Die Nutzung des zentralen Betriebs inkl. der umfassenden Infrastruktur eines gesicherten Rechenzentrums nimmt weiter an Bedeutung zu. Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2024 ff. weitere Kommunen ihren kompletten IT-Betrieb zur KDO outsourcen werden.

Die wirtschaftlichere Nutzung der Cloud-Arbeitsplätze, die Bereitstellung eines hohen Sicherheitsstandards und die Einbindung von mobilen IT-Geräten wird für viele Kommunen eine wichtige Rolle spielen.

Die DSGVO hat das Interesse an der Unterstützung durch den Datenschutz- bzw. des IT-Sicherheitsbeauftragten stark gesteigert.

Das Drittgeschäft im Bereich Handel mit Soft- und Hardware hat sich etabliert. Es wird davon ausgegangen, dass im gleichen Ausmaß das Dienstleistungsangebot in Anspruch genommen wird.

Chancen werden insbesondere in weiteren Entwicklungsaufträgen sowohl mit dem Gesellschafter als auch mit Dritten gesehen. Die Nachfrage an Fachkräften im Bereich Software- und Systemarchitektur ist nach wie vor groß. Es wird davon ausgegangen, dass in den nächsten Jahren im Bereich der Softwareentwicklung bzw. -pflege im gleichen Umfang Dienstleistungen erbracht werden können.

Weiteres Potential wird in den Themenbereichen der kommunalen Informationsverarbeitung gesehen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird bei Umsätzen von rd. T€ 36.660 und Personalkosten von rd. T€ 29.326 ein positives Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 339 geplant.

 

Oldenburg, 31. Mai 2024

gez. Dr. Rolf Beyer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 18.700.761,24 18.258.012,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 108.793,00 119.215,00
1. Software 108.793,00 119.215,00
II. Sachanlagen 1.741.434,52 876.774,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 487.874,00 211.063,00
2. technische Anlagen und Maschinen 274.079,00 73.368,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 979.055,00 515.497,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 426,52 76.846,08
III. Finanzanlagen 16.850.533,72 17.262.023,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.092.316,42 4.092.316,42
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 12.215.875,30 12.627.364,58
3. Beteiligungen 402.342,00 402.342,00
4. Genossenschaftsanteile 140.000,00 140.000,00
B. Umlaufvermögen 1.816.060,01 2.487.582,47
I. Vorräte 9.887,34 6.384,62
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.555,60 0,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 3.331,74 6.384,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.519.973,79 2.219.698,38
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 340.523,65 199.243,52
2. Forderungen gegen Gesellschafter 614.690,64 1.450.633,80
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 586,35 3.831,38
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 125.912,39 266.396,52
5. sonstige Vermögensgegenstände 438.260,76 299.593,16
III. Guthaben bei Kreditinstituten 286.198,88 261.499,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.631.278,43 94.684,59
Bilanzsumme, Summe Aktiva 22.148.099,68 20.840.279,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.240.987,67 1.033.329,99
I. gezeichnetes Kapital 330.000,00 330.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 503.329,99 582.075,94
IV. Jahresüberschuss (vorjahr: Jahresfehlbetrag) 207.657,68 -78.745,95
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 38.350,91 0,00
C. Rückstellungen 1.762.750,61 1.781.119,12
1. Steuerrückstellungen 176.587,00 306.363,81
2. sonstige Rückstellungen 1.586.163,61 1.474.755,31
D. Verbindlichkeiten 19.088.737,30 17.998.649,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 582.921,22 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 331.943,44 639.838,83
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 17.810.805,40 16.997.282,06
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22.287,77 13.556,48
5. sonstige Verbindlichkeiten 340.779,47 347.972,14
davon aus Steuern 247.808,54 253.142,11
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 55.576,75 54.711,34
E. Rechnungsabgrenzungsposten 17.273,19 27.180,52
Bilanzsumme, Summe Passiva 22.148.099,68 20.840.279,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 31.564.500,37 29.462.991,56
2. Erhöhung (vorjahr: Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.555,60 -153.511,77
3. sonstige betriebliche Erträge 977.833,00 932.263,66
4. Materialaufwand -2.511.678,05 -2.923.825,71
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.372.547,57 -2.019.970,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -139.130,48 -903.855,71
5. Personalaufwand -24.486.671,53 -21.967.867,05
a) Löhne und Gehälter -20.254.423,63 -18.134.466,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.232.247,90 -3.833.400,51
davon für Altersversorgung -214.734,35 -205.496,84
6. Abschreibungen -436.833,33 -387.528,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -436.833,33 -387.528,68
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.823.895,84 -4.864.090,95
8. Erträge aus Beteiligungen 22.316,16 4.048,68
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 261.229,08 269.772,85
davon aus verbundenen Unternehmen 261.229,08 269.772,85
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.513,41 430,99
davon aus Abzinsung 2.341,43 416,65
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 377.881,64 353.803,30
davon an Gesellschafter 342.548,76 353.803,30
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 14.362,45 -90.923,23
13. Ergebnis nach Steuern 212.349,68 -72.042,95
14. sonstige Steuern -4.692,00 -6.703,00
Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 207.657,68 -78.745,95

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die KDO Service GmbH hat ihren Sitz in Oldenburg (Oldenburg). Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HR B 5563 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Die Beteiligung an der GovConnect GmbH wurde in 2013 zum Zeitwert bilanziert.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Genossenschaftsanteile sind zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Bilanzierung der unfertigen Leistungen und des Bestandes an Waren erfolgt auf der Grundlage des Inventars. Das Inventar basiert auf der körperlichen Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Ermittlung der Herstellungskosten wurden angemessene Anteile an Gemeinkosten einbezogen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung und des strengen Niederstwertprinzips wurden beachtet. Soweit Bestandsrisiken feststellbar waren, sind sie durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögengegenstände sind zum Nennbetrag ausgewiesen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert.

Für Ausgaben, die Aufwand einer nach dem Bilanzstichtag beginnenden Abrechnungsperiode darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag in Höhe von € 330.000,00 angesetzt. Die Kapitalrücklage beträgt € 200.000,00.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen erfolgt für den Zuschuss für Ladesäulen und wird linear über 10 Jahre aufgelöst.

Steuerrückstellungen werden mit einer expliziten Steuerberechnung ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen berücksichtigt auch erwartete Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem marktüblichen restlaufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für Einnahmen, die Erträge künftiger Jahre darstellen, wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird in dem als Anlage zum Anhang ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB).

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um sonstige Forderungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 614.690,64 betreffen überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vj. € 612.732,99).

Es bestehen Forderungen in Höhe von € 68.615,95 (Vj. € 23.923,63) mit einer Laufzeit über einem Jahr. Darüber hinaus sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten darüber hinaus € 140.660,05 (€ 37.048,15) mit Verfügungsbeschränkungen (Sicherung von Altersteilzeitverpflichtungen).

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft hauptsächlich die Schadensersatzleistung aus dem Mietvertrag für das Gebäude im Pophankenweg in Oldenburg. Die Zahlung wurde im Jahr 2023 geleistet, da die Gesellschaft letztlich keine umsatzsteuerpflichtigen Leistungen erbracht hat, was zu einem Schaden in Höhe von 1.533.870,00 EUR für den Vermieter geführt hat. Dieser Betrag wird über einen Zeitraum von 10 Jahren, entsprechend der Korrekturvorschrift für Vorsteuerbeträge nach § 15 a UStG, aufwandswirksam verteilt.

Eigenkapital

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird für die erhaltenen Zuwendungen hinsichtlich der Investitionsmaßnahmen in die Elektroinfrastruktur gebildet. Die Auflösung dieses Postens erfolgt entsprechend der Abschreibungsdauer der geförderten Anlagegegenstände.

Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen:
Überstunden- und Urlaubsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern 1.215.401,87
Drohverlustrückstellungen 157.894,74
Altersteilzeit 122.545,00
Jahresabschluss-, Prüfungs- und Steuerberatungskosten 48.400,00
Personalgestellung Geschäftsführer 11.000,00
Übrige (jeweils unter T€ 10) 30.922,00
1.586.163,61

Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro
zwischen einem und fünf Jahren
Euro
von mehr als fünf Jahren
Euro
Gesamt
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 105.973,73 476.947,49 0,00 582.921,22
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 331.943,44 0,00 0,00 331.943,44
Vorjahr 639.838,83 0,00 0,00 639.838,83
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 22.287,77 0,00 0,00 22.287,77
Vorjahr 13.556,48 0,00 0,00 13.556,48
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 975.753,79 2.894.313,58 13.940.738,03 17.810.805,40
Vorjahr 979.986,17 2.285.579,60 13.731.716,29 16.997.282,06
sonstige Verbindlichkeiten 340.779,47 0,00 0,00 340.779,47
Vorjahr 347.972,14 0,00 0,00 347.972,14
1.776.738,20 3.371.261,07 13.940.738,03 19.088.737,30
Vorjahr 1.981.353,62 2.285.579,60 13.731.716,29 17.998.649,51

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 17.311.999,10 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betreffen fast ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Sicherheiten für Verbindlichkeiten sind nicht bestellt worden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen mit € 17.510.942,19 Verbindlichkeiten aus Darlehen (Vj. € 16.559.342,14), mit € 149.936,88 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vj. € 345.066,40) und mit € 149.926,33 sonstige Verbindlichkeiten (Vj. € 92.873,52).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen hinaus bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft:

- Mietverträge Zweckverband KDO, Dritte p. a. T€ 1.085

- Kfz/Fahrrad-Leasingverträge, Wartungsverträge p. a. T€ 663

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten T€ 21 periodenfremde Erträge, davon T€ 8 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 71 periodenfremde Aufwendungen.

6. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres 2023 betrug 401 (Vorjahr 379). Davon waren 246 Vollzeit (Vorjahr 232), 132 Teilzeit (Vorjahr 122) und 16 geringfügig beschäftigte Personen (Vorjahr 18) sowie 8 Auszubildende (Vorjahr 7).

Angaben zu den Organen der Gesellschaft (§ 285 Nr. 10 HGB) und den gewährten Gesamtbezügen i.S.d. § 285 Nr. 9 a HGB

Als Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Dr. Rolf Beyer, Rastede

Die als Umlage durch den Zweckverband KDO berechnete Vergütung für die Geschäftsführung betrug € 47.000,00.

Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)

Name Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital letztes Jahresergebnis
Technologiequartier Oldenburg GmbH Oldenburg 100,00% -165.711,21 € 59.307,97 € 2023
GovConnect GmbH Hannover 18,87% 3.748.317,74 € 1.249.096,65 € 2023
vote iT GmbH Aachen 3,03% 3.611.640,86 € 1.110.719,86 € 2023

Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss (§ 285 Nr. 14 a HGB)

Die KDO Service GmbH ist eine 100%ige Tochter des Zweckverbands KDO, Oldenburg. Der Jahresabschluss wird in den konsolidierten Jahresabschluss des Zweckverbands einbezogen, der den konsolidierten Jahresabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar betrifft mit T€ 30 Abschlussprüfungsleistungen (inkl. Konzernabschluss).

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB)

Die Gesellschafterversammlung der KDO Service GmbH hat am 9. April 2024 beschlossen, das Stammkapital der Gesellschaft durch Einzahlung von Barmitteln um T€ 1.000 auf T€ 1.330 zu erhöhen, wodurch sich die Liquiditäts- und Finanzlage der Gesellschaft weiter verbessern wird.

Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 207.657,68 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Oldenburg, den 31. Mai 2024

gez. Dr. Rolf Beyer, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Geschäftsjahr
EUR
Abgänge Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 431.680,67 58.317,97 0,00
431.680,67 58.317,97 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 350.571,04 291.252,20 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 221.125,81 175.782,35 4.429,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.853.174,22 766.610,73 202.044,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 76.846,08 426,52 0,00
2.501.717,15 1.234.071,80 206.474,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.092.316,42 0,00 0,00
2. Beteiligungen 402.342,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.627.364,58 0,00 411.489,28
4. Genossenschaftsanteile 140.000,00 0,00 0,00
17.262.023,00 0,00 411.489,28
20.195.420,82 1.292.389,77 617.963,85
Umbuchungen Geschäftsjahr
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 489.998,64
0,00 489.998,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 641.823,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.846,08 469.324,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.417.740,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -76.846,08 426,52
0,00 3.529.314,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 4.092.316,42
2. Beteiligungen 0,00 402.342,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 12.215.875,30
4. Genossenschaftsanteile 0,00 140.000,00
0,00 16.850.533,72
0,00 20.869.846,74
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge Geschäftsjahr
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 312.465,67 68.739,97 0,00 381.205,64 108.793,00 119.215,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
312.465,67 68.739,97 0,00 381.205,64 108.793,00 119.215,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 139.508,04 14.441,20 0,00 153.949,24 487.874,00 211.063,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 147.757,81 51.917,43 4.429,75 195.245,49 274.079,00 73.368,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.337.677,22 301.734,73 200.726,82 1.438.685,13 979.055,00 515.497,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 426,52 76.846,08
1.624.943,07 368.093,36 205.156,57 1.787.879,86 1.741.434,52 876.774,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 4.092.316,42 4.092.316,42
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 402.342,00 402.342,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 12.215.875,30 12.627.364,58
4. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 140.000,00 140.000,00
0,00 0,00 0,00 0,00 16.850.533,72 17.262.023,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KDO Service GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KDO Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KDO Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, das aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bremen, den 31. Mai 2024

NORDDEUTSCHE AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hennig, Wirtschaftsprüferin

Fruggel, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.