Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H.
Bahnhofstraße 29, 87719 Mindelheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Weikmann seit 23.9.2021 | Prokura |
Alexander Otto Weikmann seit 10.11.2016 | Prokura |
Otto Joachim Weikmann seit 20.5.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 47.25% | |
| 30.30% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H.MindelheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand der A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. ist die Herstellung und der Vertrieb von Mischfutter sowie der Großhandel mit Futtermittel, Getreide und Düngemittel in Deutschland sowie dem angrenzenden Südost- und Osteuropa. Das Mischfuttermittelwerk befindet sich in Mindelheim und wurde auf dem von der A.H.W. - Grundbesitz- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Mindelheim angepachteten Grundstück errichtet und mit maschinellen Anlagen ausgestattet. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie spielt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum noch eine Rolle zumal sich viele Volkswirtschaften davon weiter erholt haben. Abgelöst wurde dies von neuen globalen Krisen, weltweit hohen Inflationsraten, insbesondere verursacht durch steigende Energiepreise, und immer noch bestehenden Lieferkettenstörungen. Für diese Auswirkungen in der Weltwirtschaft zeigt sich u.a. auch der Ukraine-Krieg verantwortlich. Hinzu trat noch die von den Zentralbanken, insbesondere der europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank geführte strengere Zinspolitik. Die globale Wirtschaftsleistung stieg laut Schätzung der Weltbank und der internationalen Währungsfonds (IWF) auf knapp 3,0 v. H. Das Bruttoinlandsprodukt ist mit einer niedrigen Wachstumsrate von 0,5 v.H. bis 1,0 v. H., wegen hoher Energiepreise und einer schwächeren industriellen Produktion geringfügig gestiegen. Nach dem starken Preisanstieg in 2022 mit ausreichenden Getreidemengen fielen die Preise für Getreide und Ölschroten in der Futtermittelindustrie deutlich. Insgesamt war das Jahr 2023 von wirtschaftlichen Unsicherheiten, Herausforderungen durch geopolitische Ereignisse und Inflation sowie von Bemühungen um wirtschaftliche Anpassungen an neue globale Gegebenheiten geprägt. Bedingungen der nationalen und internationalen Agrarmärkte Die Getreideernte in der EU und auf den Weltmärkten fiel im Wirtschaftsjahr 2023/2024 gegenüber dem Vorjahr geringfügig höher aus. In der deutschen Landwirtschaft lag die Ernte allerdings etwas unter dem Vorjahresniveau. Regional gab es je nach Witterung deutliche Ertrags- und Qualitätsunterschiede. Einzig die Maisernte erzielte in Deutschland eine höhere Erntemenge als im Vorjahr. Mit dem wieder freien Zugang der Ukraine zum EU-Markt und Russlands Getreidemengenüberhang aus der Ernte 2022 sanken auch die Preise für Getreide und Ölsaaten wieder auf das Niveau der vergangenen Jahre. Unternehmensspezifische Rahmenbedingungen Die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. in Mindelheim versteht sich als Agrarhändler und Dienstleister für die Landwirtschaft und zählt zu den größeren Mischfutterproduzenten in der Region. Mit der 2021 neu errichteten Produktionsanlage ist sie bestens gerüstet für die Herstellung des konventionellen Mischfutters und steht damit für weiteren positiven Unternehmenswachstum. Die Herstellung des ökologischen Mischfutters erfolgt durch die WLS Bio Futter Süd GmbH, an der die Berichtsgesellschaft beteiligt ist. Auch hier zeigten sich positive Entwicklungen durch Produktionssteigerungen. Erfreulich entwickelt hat sich auch das Großhandelsgeschäft mit Futtermitteln und Getreide. Trotz des hohen Preisniveaus im Vorjahr und den damit verbundenen Kontrakten konnten im Berichtsjahr ertragreiche Verkäufe erzielt werden. Beschaffungs- und Absatzbereich Die Einzelkomponenten zur Mischfutterherstellung werden wie bisher soweit als möglich von zuverlässigen regional ansässigen Landwirten und Händlern bezogen. Soweit die Einzelkomponenten nicht regional beschafft werden können werden mit überregionalen Handelspartnern ausreichende Lieferverträge geschlossen. Die Lagerung der Rohstoffe sowie Fertigerzeugnisse erfolgen in den großzügig bemessenen und technisch modern errichteten Lagerstätten am eigenen Standort in der Stillachstraße. Produktionsbereich Wie bereits im Vorjahr konnte die Produktionsmenge des Mischfutters erneut gesteigert werden. Am Standort des Unternehmens mit konventionellem Mischfutter betrug die Steigerung rd. 30 v. H. sowie über das dienstleistende Partnerunternehmen WLS Bio Futter Süd GmbH mit Bio-Mischfutter rd. 11 v. H. 3. Geschäftsverlauf Das im Vorjahr stark gestiegene Preisniveau fiel im Berichtsjahr bei allen Rohstoffen wieder deutlich ab, was einen geringeren Umsatz erwarten ließ. Bei den Ausgaben zählten die sich veränderten Energiekosten zu den zentralen betriebswirtschaftlichen Themen, die es zu lösen gab. Die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. hat das Geschäftsjahr dennoch aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und vorsichtigen Unternehmenspolitik mit einem guten Geschäftsergebnis abgeschlossen. Ertragslage Trotz des gefallenen Preisniveaus konnte die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. ihren Gesamtumsatz aufgrund höherer Produktions- und Handelsmengen um rd. 2,2 v. H. gegenüber dem Vorjahr steigern. Insgesamt erhöhte sich der Großhandel mit Ölschroten, zuckerhaltigen Produkten und sonstigen Rohstoffen als auch in der Mischfutterproduktion der Rohgewinn von TEUR 8.051 um TEU 2.078 auf TEUR 10.129. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um TEUR 72 von TEUR 296 auf TEUR 224. Mit Einstellung von 5 zusätzlichen Mitarbeitern ergab sich eine Mehrung des Personalaufwands um TEUR 488 von TEUR 2.653 auf TEUR 3.141. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen erhöhten sich um TEUR 61 von TEUR 843 auf TEUR 904 im Berichtsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen ebenfalls von TEUR 2.630 auf TEUR 2.825. Darin enthalten sind Aufwendungen für die immissionsschutztechnischen Untersuchungen zur Ermittlung der Geruchs- und Staubimmissionen. Das Beteiligungs- und Zinsergebnis des Berichtsjahres ist aufgrund der gestiegenen Zinsaufwendungen negativ, obwohl Beteiligungserträge (TEUR 100) vereinnahmt werden konnten. In 2023 konnte die Gesellschaft somit den Jahresüberschuss von TEUR 1.677 auf TEUR 2.563 erneut steigern. Vermögens- und Finanzlage Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 liegt die Bilanzsumme mit TEUR 29.437 unter der des Vorjahres (TEUR 30.436). Im Anlagevermögen wurden im Berichtsjahr TEUR 1.483 an Investitionen getätigt. Es handelte sich hierbei um die Errichtung von Dach- und Freiflächenphotovoltaikanlagen in Höhe von TEUR 635, vier LKW's sowie Erweiterungen in der Fertigwarenverladung. Das Umlaufvermögen verminderte sich um TEUR 1.304 auf TEUR 10.712. Grund hierfür ist das gesunkene Preisniveau bei den Rohstoffen und der damit niedrigeren Bewertung des Vorratsvermögens. Unter Berücksichtigung des laufenden Jahresüberschusses weist die Berichtsgesellschaft zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 16.978 gegenüber dem Vorjahr TEUR 14.418 aus. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 57,6 v. H. Das Fremdkapital verminderte sich in 2023 um TEUR 3.559 auf TEUR 12.459, was im Wesentlichen auf die Rückführung von Darlehens- und Lieferantenverbindlichkeiten zurückzuführen ist. Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich geringfügig um TEUR 13 auf TEUR 77 verringert. Aufgrund des Abbaus der Vorräte und der Forderungen weist der Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit zum Berichtsjahresende ein positives Ergebnis aus. Insgesamt schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als sehr zufriedenstellend ein. 4. Mitarbeiter Die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. hat im Berichtsjahr auch in die Entwicklung der Mitarbeiter investiert und konnte eine niedrige Fluktuationsquote verzeichnen. So werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult, sozialverträgliche Arbeitszeitmodelle, angenehmes Arbeitsumfeld sowie Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung geschaffen. Im Berichtsjahr wurden 62 Mitarbeiter sowie 1 Auszubildender beschäftigt. 5. Darstellung wesentlicher finanzieller und nicht finanzieller Indikatoren Finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen sind sowohl für das operative als auch das nicht operative Geschäft unverzichtbar. Als Steuerungsgrößen für das Unternehmen dienen das Umsatz- und Ergebniswachstum sowie operative Margen. Zusätzlich werden Qualität, Liefertreue und Umschlagshäufigkeit als weitere Kennzahlen und Indikatoren zur Beurteilung und Optimierung der Unternehmensleistung herangezogen. 6. Risikomanagementsystem Der anhaltende Krieg in der Ukraine birgt auch im laufenden Geschäftsjahr ein nicht unbeträchtliches Risiko für die Wirtschaft. Seit den Angriffen zu Beginn des Jahres 2024 auf Containerschiffe im Roten Meer können Waren nur unter erschwerten Bedingungen importiert werden. Hinzu kommt das vorsichtige Konsumverhalten der Bevölkerung. Die Unternehmensleitung setzt seit Jahren ihr Risikomanagementsystem in allen Geschäftsfeldern erfolgreich um und führt notwendige Anpassungen durch. Branchenspezifische Risiken Die zunehmenden Extremwetterphasen führen zu erschwerten Anbau- und Erntebedingungen, was sich wiederum negativ auf die Erntemengen und -qualität auswirken. Laufende Beobachtungen des Rohstoffmarktes und deren Preisentwicklung sind daher Voraussetzung das Preisrisiko zu minimieren, aber auch um Chancen zu nutzen. Risiken im Beschaffungsbereich Um die Vorratsbestände für die Mischfutterproduktion und den Großhandel zu sichern, ist die tägliche Beobachtung der nationalen und internationalen Rohstoffmärkte eines der wichtigsten Instrumente. Die Beschaffung der Rohstoffe selbst erfolgt in erster Linie bei regionalen Landwirten, zu denen die Gesellschaft enge Beziehungen hält und pflegt. Darüber hinaus verfügt sie über langjährige Kontakte zu überregionalen und ausländischen Lieferanten. Für den Abschluss und die Abwicklung der Einkaufskontrakte werden die internationalen Vertragsbedingungen angewandt. Die Bevorratung der Rohware erfolgt am eigenen Standort in Mindelheim mit neuesten Techniken und ausreichenden Lagerkapazitäten. Insgesamt werden dadurch die Risiken im Beschaffungsbereich minimiert. Risiken im Produktionsbereich/Technische Risiken Die Herstellung des Mischfutters in dem in 2022 fertiggestellten eigenen Werk erfolgt mittels modernster Technik und höchstmöglichem Hygienestandard bei der Herstellung bzw. Verarbeitung sowie Lagerung und Verladung. Das Personal wird hierbei regelmäßig geschult. In 2023 wurde die Produktionsanlage an der Stillachstraße um ein Podest als umfangreiche Sicherheitsmaßnahme bei der Fertigwarenverladung erweitert. Qualitätsmanagement Die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. Mindelheim bezieht zur Sicherung des hohen Qualitätsstandards sorgfältig ausgesuchte und kontrollierte Einzelfuttermittel. Sämtliche Rohstoffe aber auch Fertigwaren werden internen Qualitätskontrollen und Labortests unterzogen. Darüber hinaus wird das Unternehmen von folgenden externen Zertifizierungsstellen lückenlos geprüft. QSA-Futter agroVet REDcert EU VLOG geprüft AB CERT Bei dem Beteiligungsunternehmen WLS Bio Futter Süd GmbH erfolgen die Audits durch: Naturland Bioland Biokreis Bio Austria Demeter Risiken Absatzbereich/Wettbewerb Dank der modernen Produktionsanlage und den motivierten Mitarbeitern gilt die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. als zuverlässiger Lieferant für die Landwirte. Angeboten werden nicht nur verschiedene Standardfuttermischungen, sondern auch individuelle Sondermischungen, für die vorab auch eine kompetente Futtermittelberatung zur Verfügung steht. Neben den regionalen Kunden werden auch Landwirte im Umkreis bis zu 200 km mit eigenem Fuhrpark zuverlässig und pünktlich beliefert. Der Fuhrpark wurde im Berichtsjahr um vier weitere Lkw's aufgestockt. Zudem lädt die Berichtsgesellschaft regelmäßig Kunden und Interessenten zur Besichtigung des neuen Mischfutterwerks ein. Im Großhandelsbereich beschäftigt die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. ebenfalls kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Anerkennung als qualifizierter Handelspartner sichert zum Großteil langjährige Fachkräfte durch ihre intensive Pflege der Kontaktpartner und der Suche nach neuen Kontakten zu in- und ausländischen Vertragspartnern. Liquiditätsrisiken Die Unternehmensleitung führt ein laufendes Controlling, Prüfungen der Finanzstatus sowie ein straffes Forderungsmanagement durch. Gegebenenfalls werden neue Kunden gegen Vorkasse oder Gewährung zusätzlicher Sicherheiten beliefert. Mögliche Forderungsausfälle sind durch Kreditversicherungen abgesichert. Dadurch blieben Forderungsverluste im Berichtsjahr weitestgehend aus und führten zu einer zufriedenstellenden Eigenkapitalausstattung. Bei vorübergehendem Finanzierungsbedarf insbesondere bei der saisonalen Getreideernte stellen die Hausbanken ausreichende Kreditlinien zur Verfügung. Personalrisiken Zum Unternehmenserfolg benötigt die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. engagierte Fachkräfte, die sich auch mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Das Unternehmen verfügt hier über langjährige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese gilt es weiterhin an das Unternehmen zu binden und durch umfangreiche und regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern. Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation ergab, dass im Berichtszeitraum keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestanden haben und auch für die Zukunft bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind. 7. Ausblick Aufgrund des anhaltenden Ukraine-Kriegs, der nur leicht abschwächenden Inflation und weiterhin hohen Energiekosten ist in 2024 mit keinem Wachstum in der deutschen Wirtschaft zu rechnen. Die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. trägt mit der Fertigstellung der Photovoltaikanlagen in 2023 zur Senkung des Kostenfaktors Energie bei der Herstellung von Mischfutter Rechnung. Im ersten Halbjahr 2024 konnten die Produktionsmengen von konventionellem Mischfutter sowie auch von Bio-Mischfutter nochmals gesteigert werden. Im Futtermittelgroßhandel wurden die Umsätze ebenfalls gesteigert, während der Handel mit Getreide bislang stagnierte. Aufgrund der zufriedenstellenden Getreideernte 2024 kann auch voraussichtlich für das zweite Halbjahr eine ähnlich gute Prognose getroffen und demzufolge ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Berichtsjahr erwartet werden.
Mindelheim, den 31. August 2024 Die Geschäftsführung der A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H. hat ihren Sitz in Mindelheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter HR A 5517 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend dem tatsächlichen Nutzenverlauf des jeweiligen Vermögensgegenstands linear ermittelt. Die Bemessung der Abschreibungen erfolgt überwiegend nach einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Dabei werden bei Zugängen ab 2020 bei technischen Anlagen/Maschinen und Gebäuden grundsätzlich eine Nutzungsdauer von 25 bzw. 50 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; im Anlagenspiegel wird im Zugangsjahr ein fiktiver Abgang unterstellt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. gegebenenfalls bei dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten grundsätzlich neben den direkt zuordenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Ist der Wert, der sich aus dem Marktpreis am Abschluss-Stichtag ergibt bzw. der den fertigen und unfertigen Erzeugnissen am Abschluss-Stichtag beizulegen ist, niedriger als die Herstellungskosten, wird dieser niedrigere Wert angesetzt. Die Forderungen sind zu Nennwerten abzüglich notwendiger Einzelabwertungen sowie einer Pauschalabwertung wegen allgemeiner Kreditrisiken angesetzt. Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben/Einnahmen, die Aufwand/Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256 a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Bilanzerläuterungen Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für Urlaub- und Zeitguthaben (TEUR 405; i. Vj. TEUR 336). Diese werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften ermittelt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von TEUR 54 (i. Vj. TEUR 46) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von TEUR 41 (i. Vj. TEUR 35) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten und Tätigkeitsbereichen:
Sonstige betriebliche Erträge Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden/neutralen Erträge entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (TEUR 0; i. Vj. TEUR 11), der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 34; i.Vj. TEUR 2) sowie auf Versicherungsentschädigungen (TEUR 15; i. Vj. TEUR 106). Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres entfallen ausschließlich auf planmäßige Abschreibungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde, neutrale Aufwendungen, die im Wesentlichen auf Aufwendungen aus der Abwertung/Ausbuchung von Forderungen bzw. Zuführung von Wertberichtigungen entfallen (TEUR 30; i. Vj. TEUR 46). Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Haftungsverhältnisse Durch Vertrag vom 14.04.2021 wurden Maschinen und technischen Anlagen der Gesellschaft an die finanzierende Bank auch als Sicherheit für fremde Verbindlichkeiten sicherungsübereignet. Durch Bürgschaftserklärung vom 14.04.2021 bürgt die Gesellschaft selbstschuldnerisch für fremde Verbindlichkeiten bis zu einem maximalen Betrag von TEUR 4.000. Zum 31. Dezember 2023 betragen die damit abgesicherten fremden Verbindlichkeiten TEUR 4.399. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB belaufen sich zum Bilanzstichtag auf jährlich TEUR 633 und betreffen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Nicht bilanzierte Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte liegen vor allem in Form von Miet- und Leasingverträgen vor. Sie dienen unter anderem der Schonung der Liquidität und der Verbesserung der Bilanzstruktur bzw. der Eigenkapitalquote. Die Zahlungsverpflichtungen hieraus sind den vorstehenden Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu entnehmen. Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für das Jahr 2023 TEUR 23 und beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Anteilsbesitz Der direkt gehaltene Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 umfasst:
Passive latente Steuern Insgesamt ergibt sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Bilanzansätze nach Handels- und nach Steuerrecht eine künftige Steuerbelastung. Die passiven latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen bei Immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen (TEUR 4.233; i. Vj. TEUR 3.671). Auf diese Differenzen wurde ein Steuersatz von 26,85 % angewendet. Im Berichtsjahr haben sich die passiven latenten Steuern um TEUR 151 auf TEUR 1.136 erhöht. Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende)
Geschäftsführung In 2023 war folgender Geschäftsführer bestellt: Otto Weikmann (Kaufmann) -- einzelvertretungsberechtigt -- Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Gewinnverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von EUR 15.696.786,98 (darin enthalten der Jahresüberschuss 2023 von EUR 2.559.068,51) auf neue Rechnung vorzutragen.
Mindelheim, den 31. August 2024 Die Geschäftsführung Otto Weikmann
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H., Mindelheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H., Mindelheim --bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden-- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A.G.H. Agrarhandelsgesellschaft m.b.H., Mindelheim für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen --beabsichtigten oder unbeabsichtigten-- falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gilching, den 07. März 2025 Industriecommerz-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dietenberger, Wirtschaftsprüfer |
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