Energetische Verwertung von Abfällen
Multicolor Deutschland GmbHLiquidiert
48282 Emsdetten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhold Ruhe seit 25.8.2010 | Geschäftsführer |
Thomas Popp seit 2.1.2004 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Multicolor Deutschland GmbHEmsdettenJahresabschluss zum 31.12.2006LageberichtLagebericht 2006 Bei der Multicolor Deutschland GmbH handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Silfox Holding GmbH, welche wiederum die operative Obergesellschaft der Silfox Gruppe mit den Unternehmensbereichen Silfox, Multicolor und Lechte bildet. Insgesamt umfasst die Gruppe Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, der Slowakei und China. Die Berichtsgesellschaft beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Herstellung und dem Vertrieb von Farbtondokumentationen sowie mit der Weiterentwicklung der Verarbeitung wasserlöslicher (lösemittelfreier) Farben. Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihren Prognosen für das Jahr 2007 erneut ein Wachstum, diesmal in Höhe von 1 bis 2 %, in Bezug auf den Verbrauch von Farben und Lacken ermittelt. Dies allein in Deutschland. Im Exportgeschäft darf ebenfalls mit weiteren Steigerungen gerechnet werden. Die wesentlichen Absatzmärkte befinden sich in Deutschland, im EU-Raum und in Nordamerika. In Europa ist Multicolor mittlerweile die Nr. 1 in ihrem angestammten Segment, in den USA die Nr. 4, weltweit Nr. 3. Erklärtes Ziel ist es, sich durch sinnvolle Akquisitionen in Schlüsselmärkten zur Nr. 1 auf dem Weltmarkt zu entwickeln. Im Berichtsjahr wurde der Grundstein für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes gelegt. Hier konnten Erfolge im Bereich der Verarbeitung wasserlöslicher Farben und Lacke sowie im Bereich der Spritzapplikationen erzielt werden. Die oben bereits erwähnte Portfolioerweiterung konnte erfolgreich umgesetzt werden, da die Multicolor hohe F&E-Tätigkeiten durchgeführt hat. Insbesondere in den Bereichen Beschichtung und in der Weiterentwicklung der Verarbeitung wasserlöslicher (lösemittelfreier) Farben und Lacke sowie bei den Spritzapplikationen wurden hohe Aufwendungen als Vorleistung in die Zukunft unternommen. Der beginnende Wirtschaftsaufschwung ist auch bei Multicolor erkennbar gewesen. Die Wachstumssteigerung von 1 bis 2 % war in einigen Segmenten bereits überproportional spürbar. Nachhaltig wird sich das Wachstum im Segment der Beschichtung und Spritzapplikation auswirken. Die Hereinnahme eines Verkaufsmanagers für die Märkte Osteuropa/Asien/ Pazifik war der letzte konsequente Schritt aus dem Konzept für die Neuausrichtung von Multicolor. Damit werden diese Zukunftsmärkte noch offensiver angegangen. Die Lage auf dem Wettbewerbsmarkt hat sich, dem allgemeinen Trend folgend, nochmals verschlechtert. Eine Globalisierung ist nicht aufzuhalten. Immer mehr kleinere Firmen werden von größeren Firmen übernommen. Im Berichtsjahr wurde weniger Handelsware als in 2005 durchgereicht. Dies erklärt auch den deutlich gesunkenen Materialaufwand in 2006. Die Tatsache, dass Multicolor derzeit der einzige Anbieter von wasserlöslichen bzw. lösemittelfreien Farb- und Lackmustern ist, wirkt sich positiv auf die Verkaufspreise aus. Aufgrund dieses Alleinstellungsmerkmals werden voraussichtlich die Vollkosten in 2007 vollständig gedeckt sein und Gewinne erzielt werden. Der Rückgang der Umsatzerlöse um - 6.463 TEUR resultierte weitgehend daraus, dass im Berichtsjahr deutlich weniger Handelswaren veräußert wurden. Aus dem Materialaufwand, der im Vergleich zum Vorjahr um - 46,7 % zurückging, und das bei einer Verringerung der Umsatzerlöse von - 32,7 %, ist dies leicht ablesbar. Aufgrund der verminderten Personal- und auch der Betriebsaufwendungen konnte ein Geschäftsergebnis von - 394 TEUR gegenüber - 1.749 TEUR aus dem Jahr 2005 eingefahren werden. Das Vorjahresergebnis von - 1.900 TEUR konnte deutlich gesteigert werden. Aus dem erreichten Ergebnis vor Gewinnabführung von - 310 TEUR ist ablesbar, dass die Unternehmung auf einem guten Weg in die Zukunft ist und das geplante Ergebnis sogar um etwa die Hälfte übererfüllt hat. Die Restrukturierungsmaßnahmen, die bereits gegen Ende des vorausgegangenen Geschäftsjahrs 2005 eingeleitet worden sind, haben sich vollumfänglich ausgewirkt. Der in 2006 getätigte Forschungs- und Entwicklungsaufwand im Bereich der wasserlöslichen bzw. der lösemittelfreien Farben und Lacke, wird sich in den Folgejahren im Ergebnis der Berichtsgesellschaft positiv widerspiegeln. Dies ist bereits am Auftragseingang sowie an der Entwicklung der ersten Monate des Jahres 2007 erkennbar. Die Gesamtleistung wurde durch bewussten Verzicht auf bzw. Verlagerung von reinem Handelsumsatz zurückgefahren. Dieser sehr deutliche Rückgang (- 7.090 TEUR) konnte durch die Erhöhung der Produktionsausweitung und andere Maßnahmen überkompensiert werden und ein um 320 TEUR verbessertes Rohergebnis konnte eingefahren werden. Nachhaltig positiv wirkten sich auch die Kürzungen im Bereich der Personalaufwendungen aus. Wesentlich wirkten sich die durchgeführten Maßnahmen im Bereich F&E auf die Umsatz- und die Auftragslage aus. Das aktuelle Auftragsvolumen liegt bei über 7 Mio. EUR. Der Erhalt einer harten Purchase Order eines solventen Kunden aus den USA wird im zweiten Quartal diesen Jahres erwartet. Die Beschichtung und die Mischerei wären damit bis weit in die zweite Hälfte des Jahres 2008 ausgelastet. Aufgrund der Abhängigkeit von den Rohölkosten steigt der Preis für Farben und Lacke. Diese werden jedoch in der Regel von den Auftraggebern beigestellt, so dass lediglich im Bereich der Papierbeschaffung Preiserhöhungen auf die Berichtsgesellschaft zukommen. Moderat geplante und auf einen langen Zeitraum abgestimmte Abrufmengen bei den Papierherstellern ermöglichen Multicolor einen Rohstoffeinkauf zu äußerst günstigen Bedingungen. Zur Vermeidung von Wechselkursschwankungen werden bei Multicolor Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen, so dass sich keine negativen Einflüsse aus Währungskursverlusten ergeben. Der cash flow nach DVFA/Schmalenbach Gesellschaft liegt bei - 49 TEUR, der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit liegt bei 78 TEUR. Da Multicolor Mitglied des Club Deals der Konsortialbanken der Silfox Gruppe ist, werden notwendige Mittelbereitstellungen seitens der Gruppe getätigt. Die Liquiditätslage hat sich deutlich verbessert. Dies setzt aber weiterhin voraus, dass die Banken ihre Kreditlinien aufrechterhalten. Wenn die Berichtsgesellschaft im laufenden Geschäftsjahr den erwähnten Großauftrag erhält, wird eine Vorfinanzierung zwischen 5 und 6 Mio. EUR notwendig werden. Hierzu werden zeitnah Finanzierungsgespräche geführt. Mit Zustandekommen des Club Deals zum 31. Mai 2006 stehen der Multicolor Deutschland GmbH ausreichende Mittel zur Verfügung, um auch größere Finanzierungsvorhaben ohne explizite Aufnahme neuer Darlehen durchführen zu können. Oben wurde bereits erläutert, dass bei Eingang eines Großauftrags Finanzierungsgespräche geführt werden müssen. Wesentliche Änderungen sind in den Sachanlagen zu erkennen. Hier wurden aus der Position "Anlagen im Bau" nunmehr "Technische Anlagen und Maschinen". Die Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. 1.949 TEUR wurden vollständig eliminiert. Aus der Kapitalflussrechnung ist ersichtlich, dass die Gesellschaft einen negativen cash flow i.H.v. - 54 TEUR erwirtschaftet hat. Bedingt durch den Club Deal wurden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern getauscht. Die Bilanzsumme konnte deutlich verkürzt werden. Die Multicolor war jederzeit im abgelaufenen Geschäftsjahr nach erfolgtem Club Deal in der Lage, ihren jeweiligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Bedingt durch den Club Deal ist dies auch im laufenden Geschäftsjahr der Fall. Lediglich dann, wenn der Großauftrag aus den USA von der Berichtsgesellschaft gefertigt werden soll, wird eine Projektfinanzierung, die außerhalb des Club Deal-Rahmens liegt, notwendig werden. Finanzierungsgespräche werden zeitnah geführt werden. Das Anlagevermögen macht 9,5 % der Aktiva aus, die Vorräte 59,2 %, Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände liegen bei 21,1 % und die liquiden Mittel bei 10,2 %. Auf der Passivseite beträgt das Eigenkapital 28,1 %, die Rückstellungen betragen 18,0 %. Die Verbindlichkeiten liegen bei 53,9 %. Mit - 1.245 TEUR liegt das Vorratsvermögen von Multicolor 24 % unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten aufgrund der finanziellen Möglichkeiten aus dem Club Deal ebenfalls nachhaltig abgebaut werden. Es liegen keine Ereignisse vor, die nach dem Bilanzstichtag nachhaltige Auswirkungen auf die Berichterstattung der Multicolor haben. In den vergangenen Quartalen hat Multicolor die Hausaufgaben für die kommenden Jahre gemacht. Der Kundenmarkt fordert innovative Lösungen in den Bereichen der wasserlöslichen Farben und Lacke. Hier bietet die Berichtsgesellschaft derzeit als einziger Anbieter auf Seiten der Zulieferer eine kundenadäquate Produktion. Mögliche wirtschaftliche oder rechtliche, den Bestand der Firma gefährdende Vorgänge sind nicht zu erkennen. Risiken, die sich aus den spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens ergeben könnten, sind nicht zu erkennen. Die Ziele auf Basis der Strategie sind festgelegt, die kritischen Erfolgsfaktoren zur Zielerreichung ebenso definiert wie die Risikomanagement-Strategie. Ohne die von der Multicolor vorgegebenen konkreten Zielvorgaben, ließen sich keine Abweichungen messen. Die Risikoidentifikation wird mittels Szenario-Technik vorgenommen. Die Bewertung und Messung erfolgt via Value at Risk. Um die Auswirkung einzelner Risiken auf die Berichtsgesellschaft darzustellen, wird eine Risikoaggregation durchgeführt und mittels Simulation der Gesamtrisikoumfang berechnet. Die Multicolor ist strategisch in den Segmenten der Risikominderung und Risikobeseitigung tätig. Die in den vergangenen Quartalen betätigten Aufwendungen in Forschung- und Entwicklung tragen derzeit Früchte. Durch die neue Verfahrenstechnik im Bereich Automotive hat die Multicolor ein Alleinstellungsmerkmal, welches die Firma in die Lage versetzt, auch Kunden auf dem amerikanischen Markt zu gewinnen. Für die Hereinnahme eines neuen Großauftrages müsste produktionsseitig mit Investitionen von lediglich 400 TEUR gerechnet werden. Wir gehen davon aus, dass die konjunkturelle Situation weltweit einen positiven Einfluss auf die weitere Entwicklung der Multicolor haben wird. ____________________ gez. Dr. Ulrich Lohaus - Geschäftsführer - Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAnhang für das Geschäftsjahr 2006 I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Multicolor Deutschland GmbH zum 31.12.2006 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbHG zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben wir gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungsmethoden und die Abschreibungshöhe richten sich nach den steuerlich zulässigen Sätzen. Soweit möglich, erfolgen die Abschreibungen zunächst degressiv, später linear. Steuerlich zulässige Vereinfachungen werden genutzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Unfertige Erzeugnisse wurden mit den Anschaffungskosten für die Rohstoffe zuzüglich der Herstellungskosten für die durchlaufenen Fertigungsstufen bewertet. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des latenten Ausfallrisikos abgesetzt. Rückstellungen wurden in der Höhe gebildet, wie sie nach kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken und ungewisser Verbindlichkeiten notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sämtliche Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zu Nominalwerten ausgewiesen. Fremdwährungsumrechnungen in Euro erfolgten zu dem Tageskurs an denen die Forderungen oder Verbindlichkeiten entstanden sind. Zur Absicherung gegen Kursverfall wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. III. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachstehenden Anlagenspiegel zu entnehmen (in €):
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind enthalten (in €):
In den Verbindlichkeiten sind u. a. enthalten (in €):
Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (365 T€) entsprechen dem versicherungsmathematisch ermittelten Betrag. Es besteht eine Bürgschaft für Darlehn von der VerbundSparkasse Emsdetten-Ochtrup an die Lohaus Immobilien GmbH & Co. KG im Zusammenhang mit der Errichtung des Betriebsgebäudes Gutenbergstraße 20. Für die Kredite der Silfox Holding GmbH aus dem Konsortialdarlehnsvertrag mit der Commerzbank AG als Arrangeur über 15 Mio. € besteht neben der Sicherungsübereignung des Inventars und Abtretung der Außenstände eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Zum 31.12.2006 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Leasingverträgen, zahlbar in 2007 in Höhe von 71 T€. Des Weiteren bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von rd. 452 T€. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages der Silfox Holding GmbH fallen im Geschäftsjahr außer der Abgrenzung der Erstattung des anrechenbaren Körperschaftsteuerguthabens aus der Zeit vor der Einführung des Halbeinkünfteverfahrens keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an. V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden 51 gewerbliche und 12 angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Multicolor Deutschland GmbH durch den Geschäftsführer: Herr Dr. Ulrich Lohaus, Emsdetten. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Wegen der Geschäftsführervergütungen verweisen wir auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss der Multicolor Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Lohaus Holding GmbH & Co. KG (AG Steinfurt, HRA 3333), Emsdetten, einbezogen. Wir weisen darauf hin, dass für die Offenlegung von größenabhängigen Erleichterungsvorschriften und Ausweiswahlrechten Gebrauch gemacht wurde. _______________________________ Emsdetten, den 10.04.2007 gez. Dr. Ulrich Lohaus - Geschäftsführer - BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextHinweis gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB Wir weisen darauf hin, dass beim eingereichten Jahresabschluss zulässige Erleichterungsmöglichkeiten in Anspruch genommen wurden, während sich der ebenfalls eingereichte Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Multicolor Deutschland GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. _____________________________ Emsdetten, den 26. Juni 2007 Stolze - Dr. Diers - Beermann GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft gez. Dr. Fritz-Ulrich Diers - Wirtschaftsprüfer - |
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