DETAX Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DETAX GmbH & Co. KGEttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB; größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die Gesellschaft ist unter der Firma DETAX GmbH & Co. KG im Handelsregister des Amtsgerichtes Mannheim unter der Nummer HRA 360929 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Ettlingen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet: Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften bzw. Gesellschaften im Sinne des § 264a HGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit bewertet. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Abnutzbare Vermögensgegenstände werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei den Vorräten sind die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen sowie die Bestände an Handelswaren mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen kamen die Anschaffungskosten oder die Nennwerte zum Ansatz. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbestandes gebildet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Zahlungen für bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag zeitanteilig abgegrenzt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen ab. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsforderungen oder - verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2020 sind in beiliegender Anlage dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen zum Bilanzstichtag EUR 8.751.765,52. Zu den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden folgende Erläuterungen gegeben: Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 0,00. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00. D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Die Geschäftsführung lag während des Geschäftsjahres bei
Die Schutzklausel des § 286 Abs.4 HGB bezüglich der Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr.9 a HGB wird in Anspruch genommen. 2. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen Die Gesellschaft hat am Abschlussstichtag aus einem Mietvertrag finanzielle Verpflichtungen mit einem jährlichen Betrag von € 773.448,00 ohne Nebenkosten (Laufzeit bis 01. April 2024). 4. Persönlich haftender Gesellschafter Persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft ist die REGNERI-Beteiligungs GmbH, Ettlingen, mit einem gezeichneten Kapital von € 30.677,51. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Ettlingen, den 26.04.2021 DETAX GmbH & Co. KG Dipl.-Kfm., Dipl.-Ing. Peter Regneri Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Wir produzieren und verkaufen Verbrauchsmaterialien für den Dental- und Hörgerätemarkt. Bei den Gütern handelt es sich um chemische Produkte. Diese werden weltweit exportiert. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen tätigt in branchenüblichem Umfang eigene Forschung und Entwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaft Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 zur schwersten globalen Rezession seit fast 100 Jahren geführt. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die Weltwirtschaft um 3,5 Prozent geschrumpft. Besonders stark ging die Wirtschaftsleistung in den Ländern der Eurozone zurück. In Italien lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut den Konjunkturforschern etwa 9,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, in Spanien um 11,1 Prozent. Trotz zum Teil umfangreicher staatlicher Hilfsmaßnahmen führte die Pandemie in vielen Ländern zu einem bedeutenden Anstieg von Arbeitslosigkeit und Armut. Auch in China, wo die Pandemie Anfang des Jahres ihren Ausgang nahm, brach die Wirtschaft zeitweise ein. Die Volksrepublik wies jedoch bereits im 2. Quartal 2020 wieder ein Wachstum aus. Auf Grund der Corona-Pandemie sind die Umsätze in der chemischen Industrie im 1. Halbjahr 2020 weltweit zurückgegangen. Im Sommer setzte eine Erholung ein, die bis zum Jahresende anhielt. Die Nachfrage nach Chemikalien und Pharmazeutika stabilisierte sich. Der weltweite Branchenumsatz der chemischen Industrie (inkl. Pharmazeutika) lag im Jahr 2019 nach Angaben des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) bei 5,1 Bio. €, mehr als 50 Prozent davon kamen aus Asien. In den vergangenen Jahren haben sich die Wachstumszentren immer mehr in Richtung der aufstrebenden Schwellenländer verschoben. Investitionen finden verstärkt in Ländern mit geringen Energie- und Rohstoffkosten statt. Europa profitiert über den Außenhandel von den Wachstumsmärkten. Dieser Trend setzte sich 2020 fort. Für die chemische Industrie in Deutschland war 2020 ein schwieriges Jahr. Der Umsatz in Deutschlands drittgrößter Branche verringerte sich laut VCI um sechs Prozent auf 186 Mrd. € (2019: 193 Mrd. €). Unter dem Corona-bedingten Auftragsrückgang litt das Auslandsgeschäft in nahezu allen Exportmärkten (-6,5 Prozent) ebenso wie der Umsatz im Inland (-5,5 Prozent). Die Produktion fiel um drei Prozent. Die Chemie alleine ohne die fast stabile Pharmabranche verbuchte ein Minus von vier Prozent. 2. Branchensituation Die landes- und sogar weltweiten Ausgangsbeschränkungen und -sperren haben die soziale Mobilität der Menschen eingeschränkt, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Das hatte ein stark sinkendes Nachfrageverhalten der Patienten bei Zahnarztbesuchen zur Folge. Erschwerend kam ein Mangel an Schutzausrüstungen für Praxismitarbeiter hinzu. Eine sprunghaft steigende weltweite Nachfrage führte rasch zu Versorgungsengpässen, Zahnärzte sahen ihren Versorgungsauftrag gefährdet. Hamsterkäufe von branchenfremden Marktteilnehmern führten zu den temporären Engpässen bei Desinfektionsmitteln und Anästhetika, Zulieferer von Grundstoffen konnten nicht im gewohnten Umfang liefern. Zulieferer von Materialien wie Behältnissen waren nicht mehr lieferfähig, gut eingespielte Lieferketten rissen ab. Im Mai berichtet die BZÄK von starken Rückgängen der Umsätze in Zahnarztpraxen. Das Arbeitsaufkommen sank zwischen Februar und April um 50 %, zwei Drittel der Praxen arbeiteten unter Kurzarbeit. Die Zahntechnik als nächstes Glied der Wertschöpfungskette traf es noch härter: In 90 % der zahntechnischen Labore bestand umfangreiche Kurzarbeit, 80 % der Betriebe haben die staatliche Soforthilfe beantragt. Der Auftragseingang in den zahntechnischen Laboren im April kommt einem Arbeitsstillstand gleich, teilte der VDZI mit. Davon war unsere Industrie als Hersteller dentaler Medizintechnik sehr ernsthaft betroffen. 3. Geschäftsverlauf Im ersten Quartal 2020 hatte uns die Pandemie noch nicht mit voller Wucht getroffen. Der Umsatz legte bis zum März sogar weiter zu. Im Januar und Februar 2020 hatte sich die Krise zunächst nur im Asiengeschäft bemerkbar gemacht, weil die chinesische Wirtschaft infolge des Lockdowns schrumpfte. Vor allem wegen einer hohen Nachfrage nach 3D-Druck- und Abformmaterialien im Audiologie Markt, sowie zertifizierten Medizinprodukten im Dentalmarkt, blieben wir bis Anfang April von größeren Rückschlägen verschont. Danach brachen unsere internationalen Märkte ein. Rückläufige und stornierte Aufträge, unterbrochene Lieferketten, verknappte Rohstoffe und fehlende Transportkapazitäten setzten uns zeitweise unter hohen Druck. Ab April 2020 mussten wir erstmals in der Firmengeschichte Kurzarbeit anmelden. In der zweiten Hälfte des 3. Quartals und im 4. Quartals 2020 konnten wir wieder eine verstärkte Nachfrage nach unseren Produkten, vor allem aus China und den USA, verzeichnen. Das gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.419 gesunkene Rohergebnis (= Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand zuzüglich sonstige betriebliche Erträge) resultiert insbesondere aus niedrigeren Umsatzerlösen aufgrund der Pandemie. Im Geschäftsjahr 2020 wurden DETAX-Produkte in 111 Länder exportiert. Der Beschaffungsbereich war gekennzeichnet durch Lieferengpässe, die auf die Pandemie zurückzuführen waren, ferner durch die Erhöhung der Transportkosten, insbesondere bei den Schiffsfrachten. Investiert wurde insbesondere in neue Produktionsanlagen und in Betriebs- und Geschäftsausstattung. 3. Lage Unser Unternehmen weist unverändert, trotz der Corona-Pandemie, eine sehr solide Vermögens- und absolut sichere Finanzlage auf. Das Anlagevermögen von T€ 2.099 war zum Bilanzstichtag zu 14,3 % durch Eigenkapital gedeckt. Im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt die Summe aus Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen 73,7 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Die Finanzlage war stets ausgeglichen. Die Finanzierung der Neuinvestitionen erfolgte ausschließlich über den Cash-Flow. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Deckungsbeitrag pro Produkt, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Die Kennzahlen Deckungsbeitrag pro Produkt und Umsatzrendite haben sich durch eine Verschiebung innerhalb des Produktmixes verbessert, der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war bedingt durch den Umsatzrückgang rückläufig. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in 2020 T€ 4.275 und wurde verringert um den Cash-Flow aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit von zusammen T€ 2.754, so dass sich im Ergebnis eine positive zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel von T€ 1.521ergab. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die zunehmende Digitalisierung der Prozesse in der Zahnmedizin und im Hörgerätebereich bietet Herstellern die Möglichkeit, Produkte mit höherer Wertschöpfung anzubieten. Diese vereinfachen die Abläufe und verkürzen die Bearbeitungszeiten für Patienten. Diesem Trend folgen wir mit der Entwicklung von neuen Medizinprodukten für den 3D-Druck. Trotz der neuerlichen Maßnahmen in vielen Ländern sind wir für das Jahr 2021 zuversichtlich. Durch die umfangreichen Impfungen in China und den USA sehen wir im ersten Quartal 2021 eine deutliche Nachfragesteigerung dieser Länder gegenüber dem Vorjahr. Wenn die Impfkampagnen in Europa zum Ende des Sommers zu einer Herdenimmunität der Bevölkerung führen, rechnen wir auch für den EU-Bereich mit einer verstärkten Nachfrage. Wir erwarten für das zweite Corona-Jahr 2021 einen steigenden Umsatz, der aber noch niedriger als in 2019 sein wird, und damit verbunden ein höheres Ergebnis als im Vorjahr. IV. Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft ist den branchenüblichen Markt- und Geschäftsrisiken ausgesetzt. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Ertragssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Da ausschließlich in Euro fakturiert wird, bestehen keine Währungsrisiken. Chancen werden in der Entwicklung neuer Produkte und neuer Märkte gesehen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin mit persönlichem Einsatz, Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und mit einem hohen Maß an Qualität begegnen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skonto bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel und Gesellschafterdarlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Die Auslands- und Inlandsumsätze sind wesentlich über eine Kreditversicherung abgesichert. VI. Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Ettlingen, den 26.04.2021 DETAX GmbH & Co. KG Dipl.-Kfm., Dipl.-Ing. Peter Regneri Sonstige Berichtsbestandteile § 245 HGB
Ettlingen, 22. April 2021 DETAX GmbH & Co. KG gez. Peter Regneri Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 07. Juni 2021 festgestellt. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zum dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DETAX GmbH & Co. KG, Ettlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der DETAX GmbH & Co. KG, Ettlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom l. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DETAX GmbH & Co. KG, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 27. April 2021 Kanzlei
Wangler GmbH
Dipl. oec. Klaus Schmitt, Wirtschaftsprüfer |
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