Evosys Laser GmbH
Felix-Klein-Straße 75, 91058 Erlangen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Brandmayer seit 10.7.2024 | Prokura |
Marie Schafnitzl seit 10.7.2024 | Prokura |
Holger Aldebert seit 25.8.2016 | Geschäftsführer |
Frank Michael Dipl.-Ing. Brunnecker seit 4.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% | |
| 34.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Evosys Laser GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT der Evosys Laser GmbH zum 31.12.2023I. Wirtschaftsbericht a. Gegenstand des Unternehmens Die Evosys Laser GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Erlangen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von lasergestützten Fertigungsanlagen spezialisiert hat. Besonderer Fokus liegt auf innovativen Technologien, hoher Qualität und exzellentem Kundenservice, um nachhaltige Partnerschaften aufzubauen und die Marktpräsenz kontinuierlich auszubauen. Das Unternehmen beschäftigt zum 31.12.2023 96 Mitarbeiter. b. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 verlief für deutsche Unternehmen wieder etwas ruhiger, doch die Probleme der letzten Jahre bestehen größtenteils weiter. Positiv hervorzuheben ist die Rekordbeschäftigungszahl von durchschnittlich 45,9 Mio. Arbeitnehmern, das sind 0,7 % mehr als noch im Vorjahr. Das preisbereinigte BIP sank 2023 um 0,3 % im Vergleich zu 2022, liegt aber 0,7 % über dem Niveau von 2019. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging um 2 % zurück, im verarbeitenden Gewerbe um 0,4 %, wobei die Automobilindustrie positive Impulse setzte. Deutschland verzeichnet seit Beginn der Pandemie das geringste Wachstum im Euro-Raum. Der Bundestag benennt übermäßige Bürokratie, Arbeitskräftemangel und zu geringe Investitionen als Hemmnisse des Wachstums. Trotz einer sich stabilisierenden Inflation bleibt die Konjunktur durch hohe Preise gedämpft, was zu einer Investitionszurückhaltung führen könnte. Insgesamt zeigt sich ein moderat positives Bild für deutsche Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau. c. Geschäftsverlauf und Entwicklung der Vermögens- Finanz und Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete das Unternehmen einen positiven Geschäftsverlauf. Trotz der globalen wirtschaftlichen Herausforderungen konnten Umsätze gesteigert und die Marktpräsenz weiter ausgebaut werden. Zurückzuführen ist die Entwicklung auf eine verstärkte Nachfrage aus den Regionen Nordamerika und Europa, als auch auf die erfolgreiche Erschließung dieser Absatzmärkte. Die Produktionskapazitäten wurden optimiert und die Prozesse kontinuierlich verbessert, um effizienter zu arbeiten und die Produktqualität zu steigern. Zudem wurde verstärkt in Forschung und Entwicklung investiert, um innovative Lösungen zu entwickeln und den sich wandelnden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war in Summe von Stabilität und Wachstum geprägt. Neue Kunden konnten gewonnen und bestehende Kundenbeziehungen gefestigt werden. Auch die internationalen Aktivitäten wurden weiter ausgebaut. i. Ertragslage Die Lage des Unternehmens ist als positiv zu beurteilen. Die wesentliche Ergebnisquelle stellt, wie bereits die vergangenen Jahre, der Anlagenverkauf dar. Im Berichtszeitraum wurde eine positive Umsatzentwicklung verzeichnet. Der Umsatz stieg um ca. 39% im Vergleich zum Vorjahr und erreichte damit einen Wert von in etwa 17,5 Mio. EUR. Der Ursprung der Aufträge für das Jahr liegt hauptsächlich bei Kunden in Europa und Nordamerika, aber auch die Region Asien trägt maßgeblich bei. Der Jahresüberschuss passte sich dem Trend des Umsatzes an und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls, auf ca. 1,6 Mio. EUR Wie in den vergangenen Jahren, bilden auf der Kostenseite die Positionen Material und Personal die größten Posten. Bedingt durch die höheren Umsätze und Erträge, stiegen auch diese Positionen im Betrachtungszeitraum an, die Materialposition um ca. 56% und die Personalposition um ca. 29%. ii. Finanz- & Vermögenslage Bedingt durch die positive Ertragsentwicklung und den sich daraus ergebenden Jahresüberschuss hat sich das Eigenkapital von 2,4 Mio. EUR auf 3,7 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 26,68% (Vorjahr 37,06%). Im Betrachtungszeitraum wurde in Gebäude als auch technische Anlagen und Maschinen investiert und so beläuft sich der Wert der Sachanlagen zum Ende des Jahres auf ca. 7,2 Mio. EUR. Der Wert der Finanzanlagen als auch immaterieller Vermögensgegenstände veränderte sich nicht signifikant. Die Summe des Umlaufvermögens stieg um ca. 16% im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt und beläuft sich Ende des Jahres auf 5 Mio. EUR. Änderungen hier betreffen die Positionen Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen, die beide im Wert gestiegen sind. Ausschlaggebend dafür sind die höheren Auftragseingänge und damit der höhere Bestand an unfertigen, noch nicht ausgelieferten Anlagen zum 31.12.2023. Die Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sank verglichen zum Vorjahr. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten seit Ende 2022 etwas reduziert werden. Bedingt durch die Investitionen in das Anlagevermögen haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 4,7 Mio. EUR erhöht. Ebenso sind die Rückstellungen um 0,6 Mio. EUR angestiegen. Insgesamt ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Mio. EUR auf 13 Mio. EUR angestiegen. Für das kommende Geschäftsjahr strebt das Unternehmen an, den positiven Geschäftsverlauf fortzusetzen und die Marktposition weiter zu stärken. II. Risikobericht a. Chancen und Risiken Als Unternehmen im Geschäftssegment Sondermaschinenbau, mit Kunden im Bereich der Automobilzulieferindustrie, Medizintechnik und Konsumgüterindustrie, ist die Evosys Laser GmbH einer Vielzahl an Chancen und Risiken ausgesetzt. Die Identifizierung und Bewertung der Chancen und Risiken ist entscheidend für die strategische Ausrichtung und das Risikomanagement des Unternehmens. Eine Beurteilung der Chancen und Risiken wird quartalsweise durchgeführt und ergab für den Betrachtungszeitraum zwei Hauptrisiken. 1. Die Teuerung der Einkaufspreise und den Stand der Lagerbevorratung Ein wesentliches Risiko stellten im Berichtszeitraum die durch die weltweite Liefersituation von Material und die Inflation gestiegenen Einkaufspreise dar. Diese kann die Gesellschaft nicht in vollem Umfang an Kunden weitergeben. Um einen Teil der Verteuerung abzufedern, wurden die Ankaufsmengen erhöht, um die Preise pro Stück zu verbessern. Durch die höhere Lagerbevorratung resultiert allerdings eine deutlich gestiegene Kapitalbindung. 2. Verschlechterung der Standortbedingungen Ein weiterer Punkt sind die zunehmend schlechteren Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich. Neben hoher Bürokratie und hohen Kosten u.a. im Bereich Steuern, Energie oder Abgaben, nehmen die bisherigen Standortvorteile, wie qualifizierte und leistungsbereite Arbeitskräfte und eine sehr gute Infrastruktur, kontinuierlich ab. In Reaktion auf die schlechter werden Standortbedingungen stellt sich die Evosys Laser GmbH langfristig mit einer Ausweichstrategie auf. Teile der Wertschöpfungskette sollen mittelfristig lokalisiert werden. Ein erstes Pilotprojekt dazu wurde im Berichtszeitraum mit der Niederlassung am US-Markt umgesetzt. Chancen für die Evosys Laser GmbH bestehen vor allem in den Bereichen Kundenbeziehung, internationaler Märkte und Mitarbeiterbindung. Durch intensive Zusammenarbeit mit Kunden aus diversen Branchen entwickelt die Evosys Laser GmbH maßgeschneiderte Lösungen, die exakt den Anforderungen und Bedürfnissen seiner Kunden entsprechen. Diese Partnerschaften fördern langfristige Geschäftsbeziehungen und ermöglichen dem Unternehmen, sich als verlässlicher Partner zu etablieren, was eine stabile Auftragslage und Planungssicherheit für die Zukunft gewährleistet. Diese Zusammenarbeit bietet auch eine Grundlage für Marktstabilität und Krisenresistenz. Wachstumschancen bestehen auf der anderen Seite auch bei Betrachtung von internationalen Märkten und einer Markterschließung neuer Absatzmärkte. Auch im Bereich der Mitarbeiterbindung bestehen Chancen für die Zukunft. Bleibt die Fluktuation auf dem aktuellen Niveau, kann langfristig Wissen im Unternehmen weiterentwickelt, gefestigt und gebündelt werden. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. e. Finanzielle Risiken Das Ziel des Risikomanagements besteht darin, langfristig die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten, indem potentielle Risiken im Zusammenhang mit Preisänderungen, Zinsschwankungen, Währungsschwankungen und anderen Finanzmarktvolatilitäten identifiziert, bewertet und proaktiv gesteuert werden. Die zentrale Methode zum Erkennen von finanziellen Risiken ist eine umfassende Risikoanalyse und -bewertung. Im Bereich der finanziellen Risiken sinkt das Risiko der kurzfristigen Liquiditätsengpässe mit der steigenden Gewinnrücklage kontinuierlich. Die Zahlungsmoral auf Kundenseite kann als normal bewertet werden, was dazu führt, dass die Zahlungsstromschwankungen ähnlich moderat ausfallen wie im vergangenen Jahr. Das trägt zu einer guten Planbarkeit der Zahlungseingänge bei. Im Bereich der Ausfallrisiken gibt es auf der Seite der Lieferanten keine Beanstandungen. Auf der Seite der Kunden existiert ein gewisses Klumpenrisiko in Bezug auf den Wirtschaftssektor der Automobilzulieferindustrie, in dem ein Großteil der Kunden angesiedelt ist. Die Strategie zur Diversifikation ist aktiv und führt schrittweise zu einer stärkeren Streuung des Kundenstammes. Risiken im Bereich von Währungsschwankungen und Zinsschwankungen sind deshalb als sehr gering anzusehen, da das Unternehmen kaum Berührungspunkte zu ausländischen Währungen oder nicht-fixen Zinssätzen hat und dem Risiken damit kaum ausgesetzt ist. Preisänderungsrisiken sind vorhanden, werden von der Einkaufsabteilung jedoch aktiv überwacht, um sie mit langfristigen Preisvereinbarungen möglichst gering zu gehalten. Die Finanzrisikosituation der Evosys Laser GmbH wird aktuell als eher sicher beurteilt. Es werden keine bestandsgefährdenden Risiken erkannt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. III. Forschungs- und Entwicklungsbericht Seit Gründung des Unternehmens hat sich die Evosys Laser GmbH kontinuierlich dem Bereich Forschung und Entwicklung verschrieben, um innovative Lösungen zu entwickeln, die die Leistungsfähigkeit des Produktspektrums steigern. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie und tragen maßgeblich zum langfristigen Erfolg der Unternehmung bei. Im Bereich Forschung und Entwicklung sind zum Ende des Jahres sechs Mitarbeiter beschäftigt. Die Evosys Laser GmbH besitzt zum Berichtszeitpunkt 31.12.2023 18 aktive Patente und 8 eingetragene Marken, im Berichtszeitraum 2023 wurde ein neues Patent eingetragen. Weitere Anmeldungen im nächsten Geschäftsjahr sind bereits in Vorbereitung. Ein wesentlicher Baustein für nachhaltigen Erfolg im Bereich F&E ist die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen, Instituten, Kunden und in Netzwerken. Dies erfolgt bei der Evosys Laser GmbH nicht nur in Einzelprojekten, sondern auch bei Förder- oder Verbundprojekten. Das Unternehmen arbeitet dazu in der Region zusammen mit dem Bayerischen Laserzentrum, der Technischen Hochschule Nürnberg, der Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg sowie dem SKZ in Würzburg an zukünftigen Prozess- und Produktinnovationen. Die Evosys Laser GmbH wird die F&E-Aktivitäten auch die kommenden Jahre fortsetzen, um die Position des Unternehmens als führender Anbieter im Tätigkeitsbereich Laser-Kunststoffschweißen zu festigen und ein Innovationsführer auf diesem Gebiet zu bleiben. IV. Prognosebericht Für die kommenden Geschäftsjahre strebt das Unternehmen weiteres Wachstum und eine nachhaltige Ertragsentwicklung an. Die Arbeit wird fortgesetzt, um die Marktnachfrage zu bedienen, die Wettbewerbsposition zu stärken und die Kosten simultan auf einem gemessen am Umsatz anteilig stabilen Niveau zu halten. Die Prognose des Umsatzes und des Gewinns für das aktuelle Jahr 2024 kommt auf etwas höhere Werte als für das Jahr 2023. Auf der Seite des Umsatzes werden 17,6 Mio. EUR erwartet, auf der Seite der Kosten werden ähnlich hohe Materialaufwände erwartet wie im Jahr 2023, während der Aufwand für Personal um ca. 12% steigen wird. Diese Prognose basiert auf den bisherigen Geschäftsentwicklungen und den positiven Markttrends, die beobachtet werden konnten. Das Ziel ist es, durch kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und Produkte weiterhin profitabel zu wachsen.
Erlangen, 18.6.2024 Frank Brunnecker, Geschäftsführer Holger Aldebert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Von größenabhängigen Erleichterungen gemäß §288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Der Ausweis der Vorjahreswerte wurde entsprechend angepasst. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 883.595,99 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.303.622,59 EUR Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Ansprüche aus gewährten staatlichen Zuschüssen in Höhe von 56.416,00 EUR. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Die übrigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von 32.022,09 EUR beinhalten ganz überwiegend Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 3.760.707,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. von 5.400.000 EUR durch Grundpfandrechte besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind von untergeordneter Bedeutung, da lediglich Verpflichtungen aus Leasingverträgen in geringem Umfang bestehen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frank Brunnecker Diplom Ingenieur Holger Aldebert Diplom Ingenieur (FH) Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 HGB wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäfte mit nahestehenden Personen sind allesamt marktüblich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.630.805,77 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.699.319,51 EUR, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 407.701,44 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 3.291.618,07 EUR vorgetragen.
Erlangen, 13.6.2024 Frank Brunnecker, Geschäftsführer Holger Aldebert, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Evosys Laser GmbH , Erlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Evosys Laser GmbH , Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Evosys Laser GmbH , Erlangen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 14.6.2024 Gundermann & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Michael Gundermann, Wirtschaftsprüfer |
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