IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH

Zum Rachtiger Wald 1, 54516 Wittlich, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 21508
Eingetragen
6.9.1990
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung von Fenstern und Türen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Weinstock
seit 25.7.2015
Geschäftsführer
Ludwig Weinstock
seit 2.9.2005
Geschäftsführer
Sabine Weinstock
seit 2.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 5 angezeigt

IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH
Germany
2.991.656 €
70.36%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH

Wittlich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH, Traben-Trarbach

1. Geschäftstätigkeit

Das Unternehmen IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH ist eines der erfolgreichsten familiengeführten Unternehmen in der Fensterbaubranche und gehört zu den größten Herstellern von Fenster & Türen aus Kunststoff und Holz, sowohl in Deutschland als auch in den angrenzenden europäischen Nachbarstaaten.

In insgesamt 5 Produktionsstätten an 2 Standorten beschäftigt das Unternehmen durchschnittlich 253 Mitarbeiter, bei einer Wochenkapazität von ca. 2.000 Fenster- und Türeneinheiten auf einer Gesamtproduktionsfläche von 27.000 qm.

Das gesamte Produktionsprogramm umfasst im wesentlichen Fenster und Haustüren aus den Materialgruppen Kunststoff, Kunststoff-Aluminium, Holz, Holz-Aluminium und Aluminium.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt ist laut Detailmeldung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 Prozent zurückgegangen. Die hohen Inflationsraten und deutlich gestiegenen Zinsen bremsten die binnenwirtschaftliche Nachfrage spürbar. Einige belastende Faktoren haben nachgelassen, wie hohe Verbraucherpreissteigerungen und daraus resultierende Kaufkraftverluste. Andere - wie hohe Zinsen oder geopolitische Krisen - bestehen fort, sodass für das 1. Quartal 2024 noch kein Einsetzen einer Erholung der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland abzeichnet. Im weiteren Jahresverlauf ist vor allem beim privaten Konsum mit Zuwächsen zu rechnen.

Der Wohnungsbau war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer Nachfrageschwäche geprägt. Maßgeblich hierfür ist das anhaltend hohe Zinsniveau für Immobilienkredite. Aber auch das immer noch hohe Preisniveau für Bauleistungen und die Lebenshaltung wirkten bremsend auf die Nachfrage. Es ist ein Rückgang der Baugenehmigungen von 94.300 Wohnungen in 2023 gegenüber 2022 zu verzeichnen. Im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser wurden fast 43.900 Genehmigungen weniger erteilt (-41,5%). Bei den Mehrfamilienhäusern war es ca. 47.900 WE weniger (-25%). Insgesamt wurden in 2023 260.000 Baugenehmigung erteilt, nach ca. 354.400 im Vorjahr.

3. Branchenentwicklung

Der Fenstermarkt in Deutschland ging im Jahr 2023 um 8,9 Prozent zurück und wird voraussichtlich im Jahr 2024 um weitere 6,4 Prozent zurückgehen. Diese Prognose berücksichtigt, aufbauend auf dem bisherigen Erhebungsmodell, die derzeitigen Auswirkungen der Inflation, die Zinsentwicklung sowie insgesamt die politischen Rahmenbedingungen im Ordnungs- und Förderrecht insbesondere nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Bundeshaushalt.

Entgegen den Erwartungen ist schon im Jahr 2023 die Sanierung insgesamt um 4,7 Prozent deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2024 wird die Sanierung nochmals leicht um weitere 1,9 Prozent zurückgehen. Die hohe Verunsicherung im Jahr 2023 im Zuge des Gebäudeenergiegesetzes aber auch die Erwartung verbesserter Förderanreize, die dann aus haushaltspolitischen Gründen noch im Dezember 2023 zurückgenommen werden mussten, lassen mögliche Investoren auch im Jahr 2024 derzeit Ihre Entscheidungen zurückstellen.

4. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 ist als deutlich enttäuschend einzustufen. Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung, v.a. im Bausektor konnten die gesteckten Ziele nicht erreicht werden. Die produzierten Fenstereinheiten sind von 133.000 im Jahr 2022 auf 100.000 im Jahr 2023 gesunken. Die Gesellschaft beschließt das Geschäftsjahr 2023 deutlich unter den eigenen Erwartungen mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 449.

a) Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Gesamtleistung reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 9.780 auf TEUR 36.004.

Die Materialeinsatzquote reduzierte sich auf 52,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 56,2 Prozent. Der Rohertrag reduzierte sich aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung auf TEUR 17.049

Die Personalaufwendungen reduzierte sich um TEUR 168 auf TEUR 11.260 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen um TEUR 897 auf TEUR 5.267.

Das Unternehmen erzielte ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR -221 (Vorjahr: TEUR 1.564) sowie einen Jahresfehlbetrag von TEUR 449 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 870).

b) Finanzlage

Der Kapitalbedarf wird über Bankdarlehen finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um TEUR 909 auf TEUR 5.545.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um TEUR 752 auf TEUR 1.534. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um TEUR 451 von TEUR 1.355 auf TEUR 903.

Die Geschäftsleitung sieht die Liquidität des Unternehmens auch weiterhin als gesichert an.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 13.645 (Vorjahr: TEUR 14.622).

Die Bilanz ist auf der Aktivseite durch das Anlagevermögen (58,6 % der Bilanzsumme) geprägt. Ein weiterer wesentlicher Posten ist das Vorratsvermögen, welches - mit TEUR 4.047 - um TEUR 143 im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausfällt. Insgesamt verringert sich das Vorratsvermögen hauptsächlich im Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 26,0% (Vorjahr 27,3 %)

Die Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 303 von TEUR 1.155 auf TEUR 852. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 544.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Vermögenslage als stabil

d) Investitionen

Im Berichtsjahr wurden insgesamt TEUR 522 in das Anlagevermögen der Gesellschaft investiert (hauptsächlich im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung).

Im Jahr 2024 sind die Investitionen fokussiert auf die Neuausrichtung der Produktpalette und die Erweiterung des Vertriebs zur Gewinnung neuer Märkte ausgerichtet.

In der Holzabteilung wird in einen neuen Maschinenpark investiert, um Holz,-und Holz-Alu-Produkte verstärkt in der Sanierung anbieten zu können, sowie zur Steigerung der Produktivität.

Die Vertriebsmannschaft wird verstärkt, um neue Vertriebsgebiete zu gewinnen.

Weitere Investitionen werden aufgrund der aktuellen Marktlage nicht vorgenommen.

e) Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Ein starker Fokus wird auf die Aus,- und Weiterbildung von Jugendlichen gelegt. Zurzeit sind 6 gewerbliche und 5 kaufmännische Auszubildende beschäftigt. Hier werden interne und externe Zusatzschulungen und Förderungen, zum Teil in Zusammenarbeit mit dem ÜAZ in Wittlich angeboten.

Allen Mitarbeitern wird der Zugang zu einem "Job Bike" angeboten. Weiterhin werden regelmäßige Termine zum Thema betriebliche Altersvorsorge angeboten. In diesem Jahr wird neben den regelmäßigen Produktschulungen, ein spezielles Schulungsprogramm für die Führungskräfte angeboten.

Das Unternehmen ist bereits seit 2017 Premiumpartner der Firma Rewindo und ist damit aktiv im Thema Nachhaltigkeit bzw. Recycling aktiv. Die kompletten Firmengebäude sind mit LED-Beleuchtung ausgerüstet und die Dächer mit Photovoltaik belegt. Am Standort Wittlich wurde ein Blockheizkraftwerk installiert und in Betrieb genommen.

5. Chance und Risiken

Gegenstand unseres Risikomanagements sind insbesondere die folgenden Bereiche:

a) Produktionsrisiko

Zu den Produktionsrisiken zählen Feuer, Hochwasser oder sonstige Ereignisse, deren Eintritt unwahrscheinlich ist, aber Schäden verursachen könnten. Zur Risikoabwehr wurden entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

b) branchenspezifische Risiken

Die steigenden Zinsen in Verbindung mit den gestiegenen Baukosten und fehlenden Förderungen, führt zu einer vorläufigen Rückstellung von Investitionsprojekten. Die hohen Energiekosten beleben auf der anderen Seite den Sanierungsbereich.

c) Energie- und Rohstoffrisiken

Mit den Materialen Kunststoff, Holz, Aluminium, Stahl und Glas ist das Unternehmen sehr stark von der Entwicklung der Rohstoffmärkte abhängig. Im Jahr 2023 stabilisierten sich die Preise, die hohen Materialteuerungszuschläge wurden aber nur marginal zurückgenommen. Auch im Jahr 2024 blieben die Einkaufspreise bislang stabil.

Um diesen Risiken vorzubeugen, arbeiten wir nur mit langjährigen, leistungsfähigen und zuverlässigen Partnern zusammen. Durch diese Verbindung konnten wir bislang stets eine kontinuierliche Belieferung aufrechterhalten.

d) Zahlungsausfallrisiken

Die Bau- und Baunebenbranche ist seit Jahren von hohen Forderungsausfallrisiken geprägt. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurde ein zentrales Debitoren- und Inkassomanagement installiert und in entsprechende EDV-Systeme investiert.

Durch ein restriktives Regelwerk wird das Forderungsausfallrisiko bereits vor der Auftragsbearbeitung identifiziert und kann dadurch minimiert werden.

Für eventuelle Ausfallrisiken in den bestehenden Forderungen wird jeder Debitor über eine Warenkreditversicherung rückgedeckt.

e) EDV und IT - Risiken

Mittlerweile sind alle Betriebsstätten zentral vernetzt und arbeiten auf einer zentralen Datenbank über eine Standleitung. Daher besteht eine sehr hohe Abhängigkeit hinsichtlich der Verfügbarkeit der IT-Systeme.

Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurde in den letzten Jahren permanent in entsprechende Sicherungssysteme investiert. Es wurde ein externes Beratungsunternehmen zur Unterstützung und Wartung der IT-Systeme verpflichtet.

Zudem haben wir uns im Jahr 2022 für eine Cyber-Versicherung entschieden, die eine Betriebsunterbrechung, ein Schutz von Fremdschäden und ein Support bei einen Cyberangriff beinhaltet.

f) Rechtliche Risiken

Um mögliche Risiken zu begegnen, die aus den unterschiedlichsten Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützt das Unternehmen sich auf intensive rechtliche Beratung. Im Bereich der rechtlichen Risiken ist aktuell kein wesentlicher Sachverhalt bekannt.

g) Gewährleistungsrisiko

Das Gewährleistungsrisiko ist im Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Durch eine permanente Qualitätssicherung in der Produktion, Standardisierung von Geschäftsprozessen und intensive Schulungen der eigenen Mitarbeiter sowie der Fachhandelspartner, wird diesem Risiko bereits in der Entstehung entgegengewirkt.

Gesamtaussage zur Risikosituation

Es sind zurzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

6. Künftige Entwicklung

Aktuelle Konjunkturindikatoren zeigen keine spürbare Belebung der Wertschöpfung im ersten Quartal 2024 an. Die Industrie- und die Bauproduktion waren infolge der weiter nachlassenden Materialengpässe, der deutlich rückläufigen Energiepreise sowie der günstigen Witterung vorsichtig positiv gestimmt.

Der Auftragseingang im Frühjahr 2024 ist weiterhin rückläufig. Dies ist auf den Rückgang im Einfamilienhausbau und der spürbaren Rückstellung von Investitionsvorhaben aufgrund der Verschlechterung der Rahmenbedingungen in der Baubranche (fehlende Förderprogramme, gestiegene Baukosten und steigende Zinsentwicklung) zurückzuführen.

Es ist auch im Jahr 2024 weiter mit einem hohen Druck auf den Mehrfamilienhausbau durch die Mietpreise und den Migrationsdruck, zu rechnen. Hier fehlen die entsprechen Fördermaßnahmen der Bundesregierung, um eine Belebung der Baubranche zu bewirken. Der Einfamilienhausbau ist fast komplett zum Erliegen gekommen.

Die Energiepreissteigerungen im letzten Jahr haben aber die energetische Sanierung wieder stark in den Fokus gebracht. Die Sanierungsbereitschaft im Wohnungsbau ist durch die Energiekostensteigerungen und die noch vorhandenen Förderungen gestiegen, zu Lasten des Neubaus.

In der aktuellen Prognose des Fenstermarkt Deutschland erstellt von Verband für Fenster und Fassaden, geht man von einem Rückgang im Neubau im Jahr 2024 von 6,4 Prozent aus. Im Jahr 2024 wird die Sanierung nochmals um weitere 1,9 Prozent zurückgehen.

Um den zu erwartenden Umsatzrückgang entgegenzuwirken, wird aktuell das Vertriebsgebiet vergrößert und neue Mitarbeiter im Vertrieb eingestellt. Der Fokus im Vertrieb ist vorrangig die Neukundengewinnung und die Gebietserweiterung.

Im Laufe des Geschäftsjahr 2023 sind intensive Verhandlungen mit den Lieferanten geführt worden, insbesondere durch den Abschluss eines mehrjährigen Liefervertrages konnten die Einkaufspreise signifikant gesenkt werden. Dies führt zu einem positiven Einfluss auf das Rohergebnis.

Die für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Gesamtleistung, sowie das positive Jahresergebnis konnten deutlich nicht erreicht werden. Der Grund hierfür sind die rückläufigen Absatzmengen, in einem stark umkämpften Markt.

Die Geschäftsleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 37.000 sowie ein ausgeglichenes Jahresergebnis,

 

Wittlich, den 02.05.2024

IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH

Ludwig Weinstock

Stefan Weinstock

Sabine Weinstock

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.994.727,67 8.573.472,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 174.286,00 196.286,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.744,50 170.744,50
2. geleistete Anzahlungen 25.541,50 25.541,50
II. Sachanlagen 7.820.139,01 8.376.886,51
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.168.353,01 6.585.323,51
2. technische Anlagen und Maschinen 725.268,50 838.664,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 926.517,50 952.899,00
III. Finanzanlagen 302,66 300,47
1. Beteiligungen 302,66 300,47
B. Umlaufvermögen 5.622.906,91 6.017.386,97
I. Vorräte 4.047.301,25 4.189.806,24
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.310.638,65 3.408.623,71
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 171.863,61 241.512,11
3. fertige Erzeugnisse und Waren 382.166,12 488.927,92
4. geleistete Anzahlungen 182.632,87 50.742,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 642.799,80 643.215,27
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 254.270,66 431.251,84
2. sonstige Vermögensgegenstände 388.529,14 211.963,43
III. Wertpapiere 931.306,70 753.065,13
1. sonstige Wertpapiere 931.306,70 753.065,13
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.499,16 431.300,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.630,37 30.693,50
davon Disagio 1.125,00 1.375,00
Aktiva 13.645.264,95 14.621.553,45

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.549.706,10 3.998.669,32
I. ausgegebenes Kapital 977.372,00 977.372,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.832.000,00 1.832.000,00
2. eigene Anteile -854.628,00 -854.628,00
II. Gewinnvortrag 3.021.297,32 2.151.364,20
III. Jahresfehlbetrag 448.963,22 -869.933,12
B. Einlagen stiller Gesellschafter 1.000.000,00 1.000.000,00
C. Rückstellungen 852.221,73 1.154.975,99
1. Steuerrückstellungen 308.227,11 308.227,11
2. sonstige Rückstellungen 543.994,62 846.748,88
D. Verbindlichkeiten 8.101.337,12 8.316.908,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.545.260,68 4.635.814,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.675.851,36 2.258.463,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.869.409,32 2.377.350,90
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 119.251,09 41.140,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 119.251,09 41.140,27
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.533.615,62 2.285.390,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.533.615,62 2.285.390,44
4. sonstige Verbindlichkeiten 903.209,73 1.354.563,42
davon aus Steuern 342.325,72 558.255,57
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.122,97 5.687,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 903.209,73 1.354.563,42
E. Rechnungsabgrenzungsposten 142.000,00 151.000,00
Passiva 13.645.264,95 14.621.553,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 36.180.058,57 45.599.447,50
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 176.410,30 -184.415,64
3. sonstige betriebliche Erträge 357.114,91 230.201,25
4. Materialaufwand 18.954.816,71 25.739.173,13
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.954.816,71 25.739.173,13
5. Personalaufwand 11.260.101,51 11.428.549,55
a) Löhne und Gehälter 9.312.982,62 9.561.864,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.947.118,89 1.866.685,47
davon für Altersversorgung 29.672,90 27.239,43
6. Abschreibungen 1.099.550,05 1.117.277,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.099.550,05 1.117.277,67
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.267.330,26 6.164.628,61
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.418,90 6.776,51
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 69.490,33
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 277.948,48 207.950,03
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -91.524,00 370.593,43
12. Ergebnis nach Steuern -393.040,93 923.178,15
13. sonstige Steuern 55.922,29 53.245,03
14. Jahresfehlbetrag 448.963,22 -869.933,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH, Wittlich

(1) Allgemein

Der Jahresabschluss der Ideal Fensterbau Weinstock GmbH (HRB 21508: Registergericht Wittlich) wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 HGB angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise dort oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus der wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeit für diese Rechte und Werte.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden sofort aufwandswirksam erfasst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert angesetzt.

In die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse fließen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen ein. Dabei wird das Niederstwertprinzip beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern erforderlich, werden Abwertungen auf den Stichtagskurs vorgenommen.

Die Liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Bei sämtlichen Vermögensposten des Umlaufvermögens ist das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt dabei nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sofern anwendbar, wurde bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags eine angemessene Kostensteigerung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden - soweit vorhanden - mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

(3) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagengitter dargestellt:

Anlagespiegel Anschaffungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 434.855,66 36.152,47 0 19.374,61
2. Geleistete Anzahlungen 25.541,50 0 0 0
460.397,16 36.152,47 0 19.374,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.653.185,64 4.426,63 0 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.781.109,04 68.563,48 0 17.631,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.200.214,96 413.199,97 0 111.248,82
22.634.509,64 486.190,08 0 128.880,49
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 300,47 2,19 0 0
23.095.207,27 522.344,74 0 148.255,10
Anlagespiegel Umbuchungen 2023
EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 302.889,02 148.744,50 170.744,50
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 25.541,50 25.541,50
0 302.889,02 174.286,00 196.286,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 7.489.259,26 6.168.353,01 6.585.323,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 5.106.772,35 725.268,50 838.664,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 2.575.648,61 926.517,50 952.899,00
0 15.171.680,22 7.820.139,01 8.376.886,51
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 302,66 300,47
0 15.474.569,24 7.994.727,67 8.573.472,98
Abschreibungsspiegel Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Zugänge * 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.111,16 58.148,47 19.370,61 302.889,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.067.862,13 421.397,13 0,00 7.489.259,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.942.445,04 181.957,98 17.630,67 5.106.772,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.247.315,96 438.046,47 109.713,82 2.575.648,61
14.257.623,13 1.041.401,58 127.344,49 15.171.680,22
14.521.734,29 1.099.550,05 146.715,10 15.474.569,24

* Abschreibungen des Geschäftsjahres

Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Wertpapiere

Im Berichtsjahr erfolgte eine Zuschreibung auf das Wertpapierdepot aufgrund von Werterholungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB in Höhe von TEUR 58.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 1.832.

Die Gesellschaft hält zum 31.12.2023 eigene Anteile zu einem Nominalwert von TEUR 855.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Gutzeiten von Arbeitnehmern in Höhe von TEUR 279 (Vorjahr: TEUR 404) sowie für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 227).

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem nachfolgenden "Verbindlichkeitenspiegel" ersichtlich.

Art der Verbindlichkeit RLZ bis 1 Jahr RLZ von 1-5 Jahre RLZ mehr als 5 Jahre davon gesichert Summe
gegenüber Kreditinstituten 3.676 1.432 437 5.545 5.545
(Vorjahr) 2.259 1.866 511 4.636 4.636
aus Anzahlungen 119 119
(Vorjahr) 41 41
aus Lieferungen und Leistungen 1.534 1.534
(Vorjahr) 2.285 2.285
sonstige Verbindlichkeiten 903 903
(Vorjahr) 1.355 1.355
Davon: Soziale Sicherheit 4 4
(Vorjahr) 6 6
Davon: Steuern 342 342
(Vorjahr) 558 558
zusammen: 6.232 1.432 437 5.545 8.101
(Vorjahr) 5.940 1.866 511 4.636 8.317

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.545 sind gesichert durch Grundschulden, Bürgschaften, Globalzession und Sicherungsübereignungen.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

(4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 36.180 entfallen mit TEUR 28.433 auf das Inland, mit TEUR 5.054 auf EU-Umsätze und mit TEUR 2.693 auf Drittländer.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 55).

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 27).

Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt 253 (Vorjahr: 264), hierin sind 46 kaufmännische Angestellte (Vorjahr: 43) und 207 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 221) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Ausgleichszahlungen an Handelsvertreter in Höhe von TEUR 202 (Vorjahr: TEUR 72).

(5) Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

• Ludwig Weinstock, Irmenach, Bereich Vertrieb

• Sabine Weinstock, Irmenach, Bereich Rechnungswesen und Personal

• Stefan Weinstock, Bausendorf, Bereich Produktion und IT

Es wird von einer Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführer unter Inanspruchnahme von § 286 Absatz 4 HGB abgesehen.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das auf den gesetzlichen Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 entfallende Gesamthonorar beträgt TEUR 25 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einem Jahreswert von TEUR 897 sowie aus Mietverträgen mit einem Jahreswert von TEUR 61, diese betreffen komplett einen Gesellschafter. Darüber hinaus besteht nach Beendigung der stillen Gesellschaft die Rückzahlungsverpflichtung der erhaltenen Einlage.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Wittlich, den 02.05.2024

Die Geschäftsführung

Ludwig Weinstock

Sabine Weinstock

Stefan Weinstock

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH, Wittlich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH,- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDEAL Fensterbau Weinstock GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebricht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trier, 4. Juni 2024

Dr. Widdau GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Adams, Wirtschaftsprüfer

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