Wärme- und Kältehandel
Autohaus Günther GmbH
Würzburger Straße 6, 74731 Walldürn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elmar Günther seit 4.2.2016 | Geschäftsführer |
Adam Nikolaus Wolfert seit 4.2.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.05% | |
| 26.95% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Günther GmbHWalldürnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231) AUTOHAUS GÜNTHER GMBH, WALLDÜRNA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSDie Autohaus Günther GmbH hat sich im Berichtsjahr im Rahmen ihres satzungsmäßigen Unternehmensgegenstandes betätigt. Der Firmensitz der Gesellschaft ist in Walldürn mit einer Betriebsstätte in Hardheim. Der Schwerpunkt lag dabei - wie auch in den Vorjahren - auf dem Verkauf von Neuwagen der Marken AUDI und SKODA sowie von Gebrauchtwagen aller Automobilhersteller. Weiterhin umfasst die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft den Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör sowie die Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Abgerundet wird der Unternehmensgegenstand durch mit obigen Tätigkeitsfeldern im Zusammenhang stehen- den Geschäften, wie der Vermittlung von Leasing, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und der kurzfristigen Vermietung von Kraftfahrzeugen. B. WIRTSCHAFTSBERICHTI. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr etwas erholt, das Bruttoinlandsprodukt ist dabei um 6,33 % gestiegen (Quelle Statista Reserch Department). Mit 2,84 Millionen PKW-Neuzulassungen am Deutschen Automobilmarkt wurden 2023 +7,3 % mehr Neufahrzeuge zugelassen als noch im Jahr 2022, welches eine verhaltene Steigerung an Neuzulassungen verzeichnete (Quelle Kraftfahrt Bundesamt). Auslöser hierfür ist zu einem Großteil die Tatsache, dass sich die Belieferungssituation weiterhin langsam und verhalten in Richtung einer Entspannungstendenz entwickelt und die Hersteller ebenfalls verhalten die Auftragsbestände reduzieren konnten. Ergänzend wurde der Automobilmarkt durch die bis Mitte Dezember 2023 gewährten Umweltprämie für E-Fahrzeuge beflügelt. Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit knapp 6,03 Mio. umgeschriebenen KFZ leicht über dem Vorjahr ab (Quelle: KBA). Im Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Durch den Krieg in der Ukraine stiegen die Energiepreise in Deutschland auf ein Rekordniveau an. Dadurch stiegen ebenfalls die Produktions- und Lebenshaltungskosten. Im Vorjahr sorgte dies noch für die höchste jährliche Inflationsrate seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 2023 lag die Teuerungsrate etwas niedriger (Quelle: Statista). II. Geschäftsverlauf und UmsatzentwicklungDas Geschäftsjahr 2023 erbrachte für die Gesellschaft mit absolut mehr als 39,5 Mio. Euro eine deutliche Steigerung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr, was einer relativen Steigerungsquote in Höhe von 16 % entspricht. Im Rahmen einer Spartenbetrachtung zeigt sich, dass die Er- höhung des Umsatzvolumens primär dem Gebrauchtwagenhandel zugeschrieben werden kann, bei welchem eine Erlössteigerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEuro 3.786 eingetreten ist und damit rd. 70 % zum über alle Geschäftsfelder zu verzeichnenden Umsatzausbau beigesteuert hat. Alle Geschäftsfelder, können in der Gesellschaft ein Umsatzplus vorweisen. Die erhebliche Umsatzausweitung im aktuellen Geschäftsjahr 2023 führt zu einer Erhöhung der Bruttoerträge in allen Geschäftsfeldern der Gesellschaft. Der Personalbestand der Gesellschaft beläuft sich aktuell auf 44 Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB). Die Mitarbeiterzahl zeigt sich damit nahezu konstant zum Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung unseres Unternehmens für das Geschäftsjahr beurteilen wir zunächst vorsichtig positiv und im Einklang mit unserer Unternehmensplanung. III. Darstellung der Lage der Gesellschaft1. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31.12.2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 435 TEuro auf rd. 9.540 TEuro (Vorjahr: 9.975 TEuro) vermindert. Das Eigenkapital der Gesellschaft erreicht zum Bilanzstichtag einen Wert von 2.103 TEuro. Das Unternehmen weist auf dieser Grundlage zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote in Höhe von rd. 22 % (Vorjahr: rd. 16,1 %) aus und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Das Anlagevermögen weist im Jahr 2023 eine Quote von 21,7 % auf (Vorjahr: 22,6 %). Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Berichtsjahr 2.842 TEuro, davon entfällt der Hauptteil mit auf den Bereich Geschäfts-/Vorführwagen. Die Vorräte stellen zum 31.12.2023 die wesentlichste Position der Aktiva (43,5 % - Vorjahr: 50,8 %) des Unternehmens dar. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Vorräte um 924 TEuro auf 4.147 Teuro reduziert, bei einem Gesamtvermögen von 9.540 TEuro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind absolut um 962 TEuro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Aufgrund der Verringerung der Bilanzsumme ist der Anteil somit auf 31,2 % (Vorjahr: 20,2 %) gestiegen. Das Fremdkapital in Höhe von 7.431 TEuro (Vorjahr: 8.355 TEuro) setzt sich aus Verbindlichkeiten in Höhe von 6.705 TEuro (Vorjahr: 7.730 TEuro) und Rückstellungen in Höhe von 726 TEuro (Vorjahr: 625 TEuro) zusammen. Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb von Fahrzeugen. Der Zahlungsmittelbestand beläuft sich auf 3 TEuro (Vorjahr: 5 TEuro). Die laufende Fremdfi- nanzierung erfolgt im Rahmen einer bestandsorientierten Kreditliniengewährung durch die Volks- wagen Bank sowie durch Finanzierung der Hausbanken. Die Liquiditätssituation zum Bilanzstichtag stellt sich für die Bewältigung des operativen Geschäftes als solide dar. Im März 2018 hat die Gesellschaft von der Besitzgesellschaft weitere finanzielle Mittel erhalten, um den auf Basis der Unternehmensplanung erwarteten Liquiditätsbedarf zu decken. Durch diese Maßnahmen und die insgesamt positive Geschäftsentwicklung sehen wir uns in der Lage, auch zukünftig unseren Zahlungsverpflichtungen fristgemäß nachkommen zu können. 2. ErtragslageIm aktuellen Geschäftsjahr haben sich Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um absolut 5.487 TEuro erhöht und sich damit relativ um 16 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Damit konnte die im Jahr 2022 erzielte relative Umsatzsteigerung zum Vorjahr von rd. 14 % nochmals überbo- ten werden. Die Materialeinsatzquote zeigt mit 85,0 % einen leicht verschlechterten Wert zum Vorjahr, welches einen Kennzahlenwert von 84,5 % generierte. Bei einer Rohertragsquote in Höhe von 15,0 % (Vorjahr: 15,7 %) hat sich das Rohergebnis des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 um 574 TEuro auf 5.958 TEuro erhöht. Der absolute Personalaufwand hat sich im Jahr 2023 um 105 TEuro erhöht und erreicht für das Geschäftsjahr einen Wert in Höhe von 2.656 TEuro. Die Aufwandssteigerungsquote zum Vorjahr liegt damit bei 4,1 % und positioniert sich damit unterhalb der Umsatzsteigerungsquote von 16 %. Dieser unterproportionale Kostenverlauf zur Umsatzleistung wird auch durch die Relation des Personalaufwandes zur Gesamtleistung bestätigt. Diese betrug im Jahr 2022 noch rd. 7,5 % und ist im aktuellen Geschäftsjahr 2023 auf 6,7 % gefallen. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen betragen 497 TEuro (Vorjahr: 386 TEuro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Geschäftsjahr 2023 um 29,6 % zugelegt und betragen absolut 1.745 TEuro (Vorjahr: 1.346 TEuro). Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Umsatzleistung hat sich aufgrund des absoluten Kostenanstieges von 3,9 % im Jahr 2022 auf 4,4 % erhöht. Der Verlust aus dem Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gestiegenen Zinsen für die Fahrzeugfinanzierung deutlich erhöht und stellt sich im Berichtsjahr mit - 459 TEuro (Vorjahr: - 218 TEuro) dar. Das Ergebnis vor Steuern liegt im Jahr 2023 bei 727 TEuro (Vorjahr: 882 TEuro). IV. Finanzielle LeistungsindikatorenDie interne Steuerung unserer Gesellschaft erfolgt auf der Basis einer von Volkswagen definierten Struktur für die einzelnen Geschäftsbereiche. Dabei wird insbesondere der Bruttogewinn (Rohertrag lt. Gewinn- und Verlustrechnung) und das Ergebnis vor Steuern verfolgt. Ergänzend hierzu werden regelmäßig Berichte und Auswertungen wie zum Beispiel über die verkauften Fahrzeuge in den verschiedenen Segmenten, verkaufte Serviceleistungen oder die Entwicklung der Fahrzeugbestände erstellt. In Bezug auf die Vermögens- und Kapitalstruktur verfolgen wir durch Thesaurierung der Gewinne das Ziel, die Eigenkapitalquote stetig zu steigern. V. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie Zufriedenheit unserer Kunden wird laufend und regelmäßig anhand spezieller Indizes ermittelt. Das Monitoring der Kundenzufriedenheit erfolgt einzeln für die Geschäftsbereiche. Ausschlaggebend sind dennoch die Indikatoren "Gesamtzufriedenheit" und "Weiterempfehlung". Im Neuwagenverkauf erreichen wir in den Vergleichswerten mit anderen Händlern TOP-Werte. Auch im Servicebereich können wir weit überdurchschnittliche Werte vorweisen. Unsere Er- kenntnis gewinnen wir aus internen und externen Befragungen unserer Kunden. C. CHANCEN-, RISIKO- UND PROGNOSEBERICHTI. ChancenMit Unterstützung externer Berater wurden im Laufe der Geschäftsjahre 2017 bis 2020 Maßnahmen definiert, die zu einer effizienteren Organisation und einer Stärkung der Marktposition geführt haben. Diese Maßnahmen wurden nach und nach umgesetzt. Hieraus ergeben sich weiter positive Effekte auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Profitieren kann unsere Gesellschaft auch von der breit ausgelegten Fahrzeugpalette des Volkswagen-Konzerns. Zu deren weiterem Ausbau wurden für die kommende Jahre bereits weitere neue Modelle angekündigt und teilweise bereits vorgestellt. Neben den etablierten Modellen mit Verbrennungsmotor zählen hierzu auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge. II. RisikenZur frühzeitigen Erkennung von strategischen wie auch operativen Risiken bedient sich die Gesellschaft eines internen Risikomanagementsystems, mit welchem alle verfügbaren internen und externen Informationsquellen ausgewertet und von der Geschäftsleitung in turnusgemäß stattfindenden Sitzungen diskutiert werden. Notwendige Anpassungen diverser Geschäftsprozesse können hiermit frühzeitig erfolgen und für die Gesellschaft bedrohliche Risiken deutlich minimieren. Die Russland-Ukraine-Krise, die gestiegenen Energiekosten und die gestiegenen Zinsen beeinflussen den deutschen Markt in mehrerlei Hinsicht. Die diesbezüglichen Ängste in der Bevölkerung können in Deutschland eine Entschluss-Hemmung mit sich bringen. Das könnte das Kaufverhalten und damit den Markt negativ beeinflussen. Erwiesen ist, dass nach wie vor durch diese Risikofaktoren Zulieferer der Automobilindustrie nur eingeschränkt oder gar nicht aus der Ukraine und aus Russland beliefert werden. Somit entstehen Lieferverzögerungen und Warenverknappung. In Zeiten von Warenknappheit und demgegenüber existierender hoher Produktnachfrage kann sowohl bei den Neuwagen- als auch bei den Gebrauchtwagengeschäften mit stringenterer Preistreue-Politik agiert werden. Die Inflationsrate in Deutschland hat, bedingt durch die leicht verbesserte Situation der Lieferkettenverzögerungen und der Warenverknappung, etwas nachgegeben. Eine leicht erhöhte Nachfrage nach Automobilen ist zwar gegeben und die Waren sind knapp aber nicht mehr so knapp wie im Vorjahr; es besteht jedoch das Risiko, dass mögliche Käufer in eine ängstliche Kaufzurückhaltung fallen und ergänzend dazu das Lohnniveau steigt. Diese Entwicklung bleibt zu beobachten und muss in die Planung für 2025 eingebracht werden. Die weitere herstellerbedingt schwache Belieferungszuverlässigkeit kann des Weiteren zu wesentlichen negativen Abweichungen von Prognosen, Zielen oder Risiken der Autohaus Günther GmbH führen. Insbesondere zur Sicherstellung der Finanzierung und zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen wurden im Geschäftsjahr 2023 insbesondere folgende Maßnahmen ergriffen: Banken: Kreditzusagen und Kapitaldienst-Stundungen Diverse Herstellermaßnahmen: u. a. Abschlagszahlungen für Boni, Anpassung von Zielerreichungskorridoren, Verlängerung von Valuta u. a. Die bereits begonnenen Veränderungen bei der Antriebstechnologie müssen bei der Gestaltung des Geschäftsmodells und der Absatzplanung berücksichtigt werden. Es ist zu konstatieren, dass der Anteil der strombetriebenen Fahrzeuge stetig steigt. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/-28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Die Auswirkungen des Mitte Dezember plötzlich gestoppten Umweltbonus werden wir in diesem Jahr bei der Elektromobilität deutlich spüren. Von Seiten der Verkaufszahlen bestehen hierbei auch Chancen für den Autohandel. Die Nachfrage nach Elektroautos will befriedigt werden. Aktuell können die Hersteller auf Grund der Warenknappheit und der aktuellen Liefersituation keine großen Sprünge für die Elektroautos versprechen. Sie erweitern ihr diesbezügliches Produktangebot dagegen kontinuierlich. Gravierende Veränderungen in der Gesellschaft und in der Automobilindustrie sind hierbei eher langfristig, weiter als fünf bis acht Jahre in der Zukunft angesiedelt und zur Zeit noch sehr volatil. Unsere Autohausgruppe beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema. Wir warten auf mit Mitarbeiterweiterbildung, Investitionen in Werkzeuge, Betriebseinrichtungen, Ladeinfrastruktur und Fuhrpark. Die Kosten dafür sind umfangreich in der Jahresplanung hinterlegt. Als Vertragshändler besteht zum Volkswagen-Konzern eine gewisse Abhängigkeit. Durch die Marktstellung im deutschen Raum sind die Risiken auf dem Beschaffungsmarkt als geringfügig einzustufen. Nach wie vor besteht ein starker Konkurrenzkampf unter den Autohäusern und aufgrund den daraus resultierenden Rabattkämpfen untereinander werden auch die Margen angegriffen, wovon erhebliche Negativeinflüsse auf die Ertragsqualität ausgehen. Der Wettbewerbsdruck ist nach wie vor sehr hoch. Dies führt dazu, dass die Autohändler auch immer mehr von der aktiven Unterstützung der Hersteller in Form von aktionsspezifischen Prämienaktionen abhängig sind, um die anvisierten Margen zu erzielen. Herstellerseits werden diese Prämienaktionen jedoch an immer höhere Vorgaben geknüpft, was die Handelsspannen bei Nichterfüllung deutlich absenkt. Belastend auf die Unternehmensaktivität wirkt sich das Zinsniveau aus. Die Europäische Zentralbank hat schon im letzten Jahr die Zinswende eingeläutet. Aufgrund des fremdfinanzierten Fahrzeugbestandes können hier Einbußen auf den Gesamtgewinn entstehen. Anfallende Zinserhöhungen in der Zukunft schlagen 1:1 bei den Kreditkosten unseres Fahrzeugbestandes durch. Sie werden in ihrer Höhe antizipiert und in die Planrechnung für 2024 eingebracht. Unser Forderungsmanagement wird unverändert konsequent und straff gehandhabt. Somit hatten wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr keine nennenswerten Forderungsausfälle zu verkraften. Da unsere Kundenstruktur unverändert breit aufgestellt ist, gibt es keine Abhängigkeiten und Forderungsrisiken gegenüber einzelnen Kunden. Das Leasinggeschäft hat sich in seiner Risikohaftigkeit und in seiner Nicht-Prognostizierbarkeit zum Vorteil entwickelt. Der überwiegende Großteil der im Bestand befindlichen Leasing-Verträge ist mit einer Restwertstütze oder mit einer Restwertoption versehen. Damit wird das Restwertrisiko auf die zur Volkswagen Financial Services gehörende Vehicle Trading Internatio- nal (VTI) übertragen. Im Rahmen der Risikobewertung wird der Teil des Vertragsbestandes, für den Rückkaufverpflichtungen bestehen, hinsichtlich möglicher Kosten für Händlerbeteiligung zur Absicherung dieser Risiken und möglicher verbleibender Verluste bei der Vermarktung der Rückläufer analysiert. Diese sich aus dieser Rückkaufverpflichtung ergebenden Risiken sowie die zu erwartenden zukünftigen Kosten der Händlerbeteiligung wurden bilanziell nach unserer Einschätzung ausreichend berücksichtigt. Unter Risikogesichtspunkten ist auch der hohe Fahrzeugbestand im Anlage- und Umlaufvermögen zu sehen. Dieser Tatsache wurde bereits bei der Erstellung des zugrundeliegenden Zahlenwerks durch Vornahme wertorientierter sowie standzeitabhängiger Abschläge unter Vorsichtsgesichtspunkten entsprochen. Um weitere Bestands-Risiken auszugrenzen hat das Unternehmen mit Wirkung zum 31.12.2023 seinen Audi Neuwagen Handelsvertrag freiwillig an die Audi AG zurück gegeben und vermittelt nun Audi Neuwagen über seinen Partner und Mitgesellschafter, die Adam Wolfert GmbH. Der Audi Gebrauchtwagen Plus Handelsvertrag bleibt dafür unberührt. Das wirkt sich darauf aus, dass kein Neuwagen Lagerwagen-Bestand und kein Neuwagen-Vorführwagen-Bestand mehr vorgehalten werden muss. Diese Bestände führten in der Vergangenheit zu hohen Negativ-Erträgen. III. PrognoseAufgrund der erwähnten Risikofaktoren herrscht eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit über die weitere gesamt- und betriebswirtschaftliche Entwicklung. Die Prognosefähigkeit ist daher wesentlich beeinträchtigt. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem moderaten Rückgang von Umsatz, Bruttogewinn und des Ergebnisses vor Steuern aus. Die Prognose des Vorjahres wurde in allen Faktoren übertroffen. D. SONSTIGE ANGABENI. Bestehende ZweigniederlassungenDer Firmensitz der Gesellschaft ist Walldürn. Es besteht eine Betriebsstätte in Hardheim als Zweigniederlassung der Gesellschaft. II. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung wird durch unseren Vertragspartner, den Volkswagen Konzern, vollständig abgedeckt.
Walldürn, den 19.06.2024 Gez. Elmar Günther, Geschäftsführer Gez. Adam Wolfert jun., Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung vorzunehmenden Vermerke ebenso wie Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, soweit dies zulässig ist, vorzugsweise im Anhang aufgenommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. §§ 264, 267 Abs.2HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenI. Gliederungsgrundsätze / DarstellungsstetigkeitDie Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. In Erweiterung des HGB-Gliederungsschemas entspricht die Bezeichnung der Bilanzposten teilweise den Vorgaben des Volkswagen-Konzerns. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. II. BilanzierungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas sind Geschäfts- und Vorführwagen als solche im Anlagevermögen ausgewiesen. Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel, welcher einen Bestandteil des Anhangs bildet und als Anlage beigefügt ist, ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. III. BewertungsmethodenDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde auf die Bewertungsstetigkeit geachtet. Es wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. IV. Angaben zur Bewertung der einzelnen BilanzpositionenZur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle VermögensgegenständeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagespiegel verwiesen. 2. SachanlagenDie Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Werteverzehr des Anlagevermögens beachtet. Zur Entwicklung der Sachanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro wurden als Aufwand des Geschäftsjahres erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als "Sammelposten geringwertige Wirtschaftsgüter" erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben. 3. FinanzanlagenBeteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Zur Entwicklung der Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. 4. VorräteDie Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. In Arbeit befindliche Aufträge bzw. unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet, welche die herstellungskostenbezogenen Vollkosten berücksichtigen. In die Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Beim Gebrauchwagenbestand wurde ein Bewertungsabschlag in Abhängigkeit von der Standzeit ab dem 60. Standtag von 20% p. a. bei Eigenmarken sowie 25% p. a. bei Fremdmarken pro rata temporis vorgenommen. Sofern bekannt, wurde auf den niedrigeren Verkaufspreis des Folgejahres abgewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde insoweit berücksichtigt. Der Ersatzteilbestand wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. 6. Wertpapiere des UmlaufvermögensWertpapiere des Umlaufvermögens sind nicht vorhanden. 7. Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDer Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. 8. Aktive RechnungsabgrenzungspostenAktive Rechnungsabgrenzungsposten sind nicht vorhanden. 9. RückstellungenDie Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen bis zum Erfüllungstag wurden dabei berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden anhand der vereinbarten Kaufpreise für Leasingrückläufer im Vergleich mit den erwarteten Marktpreisen ermittelt. Rückstellungspositionen von nicht unerheblichem Umfang sind unter den sonstigen Rückstellungen wie folgt enthalten:
10. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 11. Passive RechnungsabgrenzungspostenDie passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. C. Erläuterungen zur BilanzDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 128.336,64 (Vorjahr: EUR 43.405,67), welche zugleich Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) darstellen. Das gezeichnete Kapital von EUR 25.000,00 wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Im Februar 2018 haben die Gesellschafter die Geschäftsführung ermächtigt, Genussrechte bis zu einem Gesamtbetrag von EUR 1.000 zu begeben. Am 06. März 2018 wurden die Genussrechte in Höhe von insgesamt TEUR 500 (mit einer Stückelung von 20 Stück im Nennwert je EUR 25.000,00) begeben. Aufgrund der Nachrangigkeit, längerfristigen Verfügbarkeit, Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe und Erfolgsabhängigkeit der Vergütung wurde das Genussrechtskapital in Höhe von nominell TEUR 500 dem Eigenkapital zugeordnet. Der Ausweis des Genussrechtskapitals erfolgt unter dem Posten "Genussrechtskapital". Der Genussrechtskapitalgeber, die Günther Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. KG, erhält eine jährliche Vergütung in Höhe von 6% des Nennwerts des Genussrechtskapitals, sofern die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Jahresüberschuss vor Abzug der Genussrechtsvergütung erzielt hat. Die Ausschüttung kann nur aus Eigenkapitalbestandteilen geleistet werden, die nicht besonders gegen Ausschüttungen geschützt sind. Kann die zugesagte Ausschüttung im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erfüllt werden, muss der fehlende Betrag in den folgenden Geschäftsjahren nachgezahlt werden. Die errechnete Ausschüttung für das Genussrechtskapital für die Jahre 2018 bis 2021 wurde im Jahr 2022 an die Günther Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG unter Einbehalt von Kapitalertragsteuer ausgezahlt. Die Genussrechtsvergütung für das Jahr 2022 und 2023 in Höhe von jeweils EUR 30.000,00 wurde bei den sonstigen Verbindlichkeiten erfasst. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 9.930,71 (Vorjahr: EUR 1.295,17), welche zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) darstellen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten nebst Höhe, Art und Form der Sicherheit ergibt sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel:
(*) Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren gesichert, darüber hinaus durch Sicherungsübereignungen der Fahrzeuge, Teile sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungWegen voraussichtlich dauernder Wertminderung mussten keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Erträge enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung jeweils gesondert (als Davon-Vermerk) unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" und "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. E. Sonstige AngabenI. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Verpflichtungen aus Mietverträgen: Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen jährlich finanzielle Verpflichtungen mit einer Mindestlaufzeit bis zum Jahr 2026 von EUR 181.663,67. Außerdem bestehen aus Leasingverträgen, mit Laufzeiten zwischen ein bis drei Jahren, jährlich Verpflichtungen in Höhe von EUR 17.087,88. Leasing-Rücknahmeverpflichtungen: Es bestehen Leasing-Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von EUR 23.189.449,09, davon EUR 3.662.775,64 mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr und EUR 19.526.673,45 mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. II. Derivative FinanzinstrumenteDerivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. III. ArbeitnehmerDie Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: 41 (Vorjahr: 44) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Auszubildende), davon 7 (Vorjahr: 8) Angestellte und 34 (Vorjahr: 36) gewerbliche Arbeitnehmer. IV. OrganeAngaben über Mitglieder der Unternehmensorgane gemäß § 285 S. 1 Nr. 10 HGB:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß §286Abs.4HGB verzichtet. V. MutterunternehmenMutterunternehmen der Autohaus Günther GmbH ist die Autohaus Adam Wolfert GmbH, Bürgstadt. VI. NachtragsberichtDie Folgen des aktuell vorherrschenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine sowie des Nahostkonfliktes können für die volkswirtschaftliche Gesamtsituation zu negativen Implikationen für die Gesellschaft führen. VII. ErgebnisverwendungDie Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis
wie folgt zu verwenden:
Walldürn, den 27.06.2024 Gez. Elmar Günther, Geschäftsführer Gez. Adam Wolfert jun., Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Autohaus Günther GmbH, Walldürn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Günther GmbH, Walldürn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Günther GmbH, Walldürn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 9. Juli 2024 Prüfungs- und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft J. Kohler, Wirtschaftsprüfer A. Becker, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.8.2024. |
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