Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 42876
Eingetragen
25.8.2010
Branche
Herstellung von SpielwarenGroßhandel mit Roh- und SchnittholzEinzelhandel mit Spielwaren
Gegenstand
Der Handel mit Kindermöbeln und Spielwaren aus Holz, Herstellung von Bauteilen, Innenausbau aus Holz, Handel und Montage von Baufertigteilen und die erforderlichen Dienstleistungen, die Restauration von Antiquitäten, der An- und Verkauf von Antiquitäten sowie der Handel von antikem Zubehör und alle sonstigen Tätigkeiten, die dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen geeignet sind.

Historie

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Management

NameRolle
Ellen Förster
seit 22.5.2018
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Calimero GmbH

Albig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 03.04.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
2.4.2018
EUR
A. Anlagevermögen 4,00 4,00
I. Sachanlagen 4,00 4,00
B. Umlaufvermögen 155.048,65 159.773,14
I. Vorräte 135.459,32 135.459,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.315,38 24.262,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 273,95 50,90
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 937.348,59 884.796,48
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.092.401,24 1.044.573,62

Passiva

31.12.2018
EUR
2.4.2018
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 909.796,48 853.851,49
III. Jahresfehlbetrag 52.552,11 55.944,99
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 937.348,59 884.796,48
B. Rückstellungen 125.459,32 125.459,32
C. Verbindlichkeiten 966.941,92 919.114,30
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.092.401,24 1.044.573,62

Anhang zur Bilanz zum 31.12.2018

1. Bilanzierungs- & Bewertungsmethoden

Das Unternehmen ist zum Bilanzstichtag überschuldet.

Die von den Gesellschaftern zum Bilanzstichtag gewährten Rangrücktrittsdarlehen decken den in der Bilanz zum Bilanzstichtag ausgewiesenen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag nicht mehr ab.

Zwar hätten die von den Gesellschaftern gewährten Rangrücktrittsdarlehen bei Bewertung der Warenvorräte bzw. Kundenforderungen zu den in der Buchhaltung angesetzten Werten den sich dann ergebenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag ausgeglichen, so daß eine Überschuldungslage nicht vorgelegen hätte.

Da die in der Buchhaltung ausgewiesenen Warenvorräte jedoch nach Auskunft der Geschäftsführung kaum zu veräußern sind (zumal sich das Unternehmen in Liquidation befindet), wären diese ohnehin auf ihren Teilwert abzuschreiben gewesen.

Angesichts der Struktur des Warenlagers entspricht der Teilwert in etwa dem in der Bilanz angesetzten Zerschlagungswert.

Selbst ohne Ansatz der Zerschlagungswerte, d.h. unter Berücksichtigung der ohnehin notwendigen Teilwertabschreibungen auf das Warenlager bzw. die Kundenforderungen/ Halbfertigen Arbeiten, hätte sich eine Situation ergeben, in der die von den Gesellschaftern gewährten Rangrücktrittsdarlehen das sich dann ergebende negative Eigenkapital nicht mehr abgedeckt hätten.

Die Voraussetzungen einer Zahlungsunfähigkeit sind nicht erfüllt,da die Gesellschafterinnen durch Zuführung privater Mittel - wie bereits seit Jahren - die Verbindlichkeiten des Unternehmens erfüllen bzw. erfüllt haben (Verbuchung als Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt).

Hierbei treten zwar immer wieder kurzfristige Zahlungsstörungen auf, letztendlich wurden aber alle fälligen und unstrittigen Verbindlichkeiten des Unternehmens immer ausgeglichen.

Da sich das Unternehmen seit 2018 in Liquidation befindet bzw. aufgrund der objektiven Umstände (Überschuldung, Ertragslage etc.), kann eine positive Fortführungsprognose nicht gestellt werden.

Die Bilanzierung/Bewertung hat deshalb grds. zu Zerschlagungswerten zu erfolgen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten,v ermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben.

Aufgrund des relativ geringen Bestands an Anlagevermögen wurde auf eine gesonderte Ermittlung von Zerschlagungswerten verzichtet.

Der tatsächliche Wert der vorhandenen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zu Zerschlagungswerten dürfte zumindest auf dem Niveau der Buchwerte liegen.

Die vorhandenen Material- & Warenvorräte wurden zu den tatsächlichen Anschaffungskosten in Höhe von Euro 135.459,32 angesetzt.

Dem steht eine Wertberichtigung in Höhe von Euro 125.459,32 entgegen.

Diese Wertberichtigung wird in der Bilanz als "sonstige Rückstellung" ausgewiesen.

Im Ergebnis sind die Material- & Warenvorräte in der Bilanz dementsprechend nur noch mit dem Zerschlagungswert in Höhe von Euro 10.000,00 angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen/Leistungen wurden zu den vom Unternehmen ermittelten Bruttowerten angesetzt.

Im Gegenzug wurde eine Nettopauschalwertberichtigung in Höhe von Euro 63.000,00 eingebucht.

Der Kassenbestand bzw. die Salden der Bankkonten wurden zum Bilanzstichtag mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die gebuchten Rückstellungen in Höhe von Euro 125.459,32 beinhalten eine Wertberichtigung auf den auf der Aktivseite ausgewiesenen Warenbestand, so daß der Warenbestand zum Bilanzstichtag per Saldo nur noch mit dem Zerschlagungswert in Höhe von Euro 10.000,00 ausgewiesen wird.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag angesetzt.

In den Verbindlichkeiten sind Rangrücktrittsdarlehen der Gesellschafter in Höhe von Euro 791.189,20 enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

2. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz.

Die Verbindlichkeiten haben (mit Ausnahme der Rangrücktrittsdarlehen) alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr: Frau Ellen Förster

Es liegt ein Liquidationsbeschluss der Gesellschafterversammlung vom 03.04.2018 mit Wirkung zum 03.04.2018 vor.

Die Eintragung der Liquidation über einen Notar wurde veranlasst.

Das Unternehmen befindet sich seit 03.04.2018 in Liquidation.

Das Unternehmen hat seine werbende Tätigkeit eingestellt.

Zum Liquidator wurde bestellt, Frau Ellen Förster.

Der Liquidator ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Es liegt ein Gesellschafterbeschluss dahingehend vor, dass das Geschäftsjahr im Rahmen der Liquidation dem satzungsmäßigen Geschäftsjahr = Kalenderjahr, entspricht.

sonstige Berichtsbestandteile

Vorliegender Jahresabschluss wurde vom Geschäftsführer, Frau Ellen Förster, am 17.12.2018 in 55234 Albig persönlich handschriftlich unterzeichnet.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2019 festgestellt.

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