APS Wenden GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Ewald seit 2.1.2020 | Geschäftsführer |
Jörg Werner Dr. Hoffmann seit 6.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DREHMO GmbHWendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DER DREHMO GMBH, WENDENAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023DER DREHMO GMBH, WENDEN
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER DREHMO GMBH, WENDENI. Allgemeine Angaben Die DREHMO GmbH hat ihren Sitz in Wenden und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegen unter der Nummer (HRB 12048) eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung 1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und fünfzehn Jahren angesetzt. Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB planmäßig linear über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und 33 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Bei den Forderungen aus Lieferungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildungen von Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % im Inland und 2,00 % im Ausland berücksichtigt. In die Berechnung der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern wurden die Differenzen aus Abweichungen bei den Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen und dem Firmenwert einbezogen. Zu Grunde gelegt wurde ein kombinierter KSt- und GewSt-Satz von 30,00 %. Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der Projected unit-credit-method (PUC- oder Anwartschaftsbarwertmethode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung folgender Parameter ermittelt:
Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,75 % p.a. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihren Verbindlichkeiten angesetzt. 2. Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem zum Stichtag geltenden Devisenkassamittelkurs angesetzt. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet (§ 256a HGB). III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
2. Forderungen Sämtliche Forderungen sind mit nachfolgender Ausnahme innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen in den sonstigen Vermögensgegenständen haben in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr TEUR 352) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Hierin ist auch der nach IDW RH FAB 1.021 versicherungsmathematisch berechnete Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 46 die Pensionsverpflichtungen betreffend enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit Ausnahme einer konzerninternen Kontokorrentvereinbarung über TEUR 3.000 mit einer grundsätzlichen Laufzeit bis Ende 2024. Zu den sonstigen Vermögensgegenständen gehören auch Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Im Einzelnen sind dies Steuererstattungsansprüche und noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge in Höhe von insgesamt TEUR 777 (Vorjahr TEUR 721). 3. Steuerabgrenzung Zum Bilanzstichtag liegen zu versteuernde temporäre Differenzen aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen und dem Firmenwert, sowie Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung in Höhe von insgesamt TEUR 96 vor. Die sich daraus und ggf. aus weiteren abziehbaren temporären Differenzen rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr aktiviert. Bei der Berechnung der ausgewiesenen passiven latenten Steuern wurden Differenzen aus der unterschiedlichen Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung in Höhe von TEUR 3 berücksichtigt. Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer in Höhe von 30,00 %. 4. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 1. Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen. Daneben kommen die üblichen Verbindlichkeitsrückstellungen zum Ausweis. Die Rückstellungen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und sofern mit einer Laufzeit von über einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Darüber hinaus besteht ein versicherungsgebundenes Zeitwertkonten-Modell zu Optimierung der Lebensarbeitszeit der Mitarbeiter. Aufgrund der vertraglichen Gestaltung dieses Zeitwertkonten-Modells - Absicherung über ein sogenanntes Treuhand-Modell - dienen die Ansprüche aus der Versicherung ausschließlich der Absicherung der Verpflichtungen und sind somit insolvenzsicher dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgt analog den Regelungen von sogenannten wertpapiergebundenen Versorgungszusagen mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens der Versicherung. Dieser Zeitwert entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert der Versicherung und betrug zum Bilanzstichtag TEUR 75. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern beträgt demzufolge ebenfalls TEUR 75. Gemäß den Regelungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der Zeitwert der Versicherung mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung verrechnet. Ebenso verrechnet wurden Erträge bzw. Aufwendungen aus der Veränderung des Zeitwerts der Versicherung bzw. der daraus resultierenden Veränderung der Verpflichtung in Höhe von jeweils TEUR 1. 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Gesellschaftern enthalten jeweils ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 7. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden und nicht regelmäßig wiederkehrenden Erträge betragen TEUR 82 (Vorjahr TEUR 259) und setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus Kursgewinnen und aus der Auflösung von Wertberichtigungen sowie Rückstellungen zusammen. Die periodenfremden und nicht regelmäßig wiederkehrenden Aufwendungen betragen TEUR 57 (Vorjahr TEUR 83) und setzen sich im Wesentlichen aus Währungsverlusten sowie Zuführungen zu Wertberichtigungen zusammen. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 150 p.a. sowie aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 10 (davon TEUR 8 mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, TEUR 2 über ein und weniger als 5 Jahre und TEUR 0 über 5 Jahre). Die nur in ausgewählten Fällen eingegangenen Leasingverpflichtungen dienen vorrangig der Liquiditätsschonung. 2. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch
wahrgenommen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
4. Ausschüttungssperre Zum 31. Dezember 2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB und nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 29 der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre. Der Betrag betrifft in Höhe von TEUR 28 den Saldo zwischen den erläuterten aktiven latenten Steuern und den passiven latenten Steuern sowie in Höhe von TEUR 1 den Unterschiedsbetrag aus dem Vergleich des Bilanzansatzes der Pensionsrückstellungen, der mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren ermittelt wurde, mit dem Wert, der sich bei Ermittlung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergibt. 5. Unternehmensbeziehungen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AUMA Riester GmbH & Co. KG, Müllheim, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Wenden, den 27. Juni 2024 DREHMO GmbH Dr. Jörg Hoffmann Kai Ewald LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER DREHM O GMBH, WENDENA. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in China lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. 2. Marktentwicklung Die Auftragseingänge stammen überwiegend aus den angestammten Absatzmärkten mit Fokus auf Fernost, mittlerer Osten und Europa. ● Die deutsche Kraftwerksindustrie ist weiter von der Energiewende überschattet. Investitionen bei konventionellen Kraftwerken sind beschränkt auf Gaskraftwerke zur Netzstabilisierung. Neubauten im Segment der Gaskraftwerke werden zunehmend vorangetrieben, wenn sie alternativ auch mit Wasserstoff (H2 ready) betrieben werden können. Die, durch den Ukraine-Krieg verursachte Veränderung der Gasversorgung in Europa, hat kurzfristig für Investitionen in den Bereichen Gastransport (LNG-Terminal und Pipelineausbau) und Gasspeicherung geführt. Dies hat zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen. Insbesondere konnten in diesem Industriesegment durch den aktiven Servicevertrieb Wartungsverträge und M odernisierungsprojekte direkt mit den jeweiligen Endkunden abgeschlossen werden. Auf internationaler Ebene beobachten wir im konventionellen Kraftwerksbau in China fortlaufende Projektvergaben und -umsetzungen. 3. Umsatz und Auftragseingangsentwicklung Die Umsatzerlöse konnten im Vorjahresvergleich um 25,9 % gesteigert werden und lagen 1,5 % über Plan. Der Auftragseingang lag 10,3% unter dem Vorjahr und damit 9,3 % unter Plan. Der Auftragsbestand lag per 31.12.2023 bei 14,4 Mio. EUR. Der Exportanteil lag bei 79,9% (Vj. 82,9%), wobei hierbei der wesentliche Anteil auf China entfällt. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 39 getätigt. Es handelt sich hierbei größtenteils um Investitionen für IT-Infrastruktur. 5. Personal Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 39 Personen (ohne GF und geringfügig Beschäftigte) beschäftigt. Damit ist die Beschäftigungszahl nahezu konstant geblieben. Wir danken allen Mitarbeitern ausdrücklich für Ihren Einsatz und Ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg. 6. Umweltschutz Umweltschutz und insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist ein zentraler Bestandteil der unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung der DREHM O GmbH. Alle Mitarbeiter sind dazu angehalten, bei der Beschaffung, der Produktion und Entsorgung darauf zu achten, die Regelungen des Umweltschutzes einzuhalten. 7. Forschung und Entwicklung Zentrale Entwicklungsaufgaben im Jahr 2023 waren:
Die externen und internen F&E-Aufwendungen erreichten ein Anteil von ca. 3,2% vom Umsatz. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 liegt bei TEUR 5.589 (Vj. TEUR 2.581) und damit 38% höher als der geplante Jahresüberschuss. Die Umsatzsteigerung sowie der unterproportionale Anstieg des Materialaufwands führte zu einer Steigerung des Rohertrags auf 12.769 TEUR nach TEUR 9.223 im Vorjahr und damit zu einer Verbesserung der Rohertragsmarge auf 34,7 % (Vj. 31,6%). Der Personalaufwand war nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der spürbare Rückgang der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert vor allem aus deutlich rückläufigen Vertriebskosten (u.a. Provisionen) im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg des Finanzergebnisses resultiert aus konzerninternen Finanzierungsbeziehungen. In Summe konnte der Jahresüberschuss deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Eigenkapital beträgt TEUR 12.225 (Vj. TEUR 6.636). Im Vorjahresvergleich stieg die Eigenkapitalquote um 8,2%-Punkte auf 77,3% bei einer Bilanzsumme von TEUR 15.802 nach TEUR 9.609 im Vorjahr. Der Anstieg resultiert auf der PASSIVA neben dem thesaurierten Jahresüberschuss aus dem ergebnisbedingten Anstieg der Steuerrückstellungen bei gleichzeitig leicht rückläufigen Verbindlichkeiten aufgrund niedriger Steuerabgrenzungen. Auf der AKTIVA erhöhten sich neben den Vorräten - u.a. bedingt durch den hohen Auftragsbestand und fehlenden Lieferfreigaben - insbesondere die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus einer gewährten Kontokorrentlinie zur konzerninternen Finanzierung. Basierend auf diesen in Summe positiven Cash-Flow-Effekten sind die liquiden Mittel zum Stichtag von TEUR 4.840 auf TEUR 7.898 gestiegen. Aufgrund der ganzjährig hohen Liquiditätssituation, die Ausdruck der nachhaltigen Ertragskraft des Unternehmens ist, und der unveränderten Fortführung unseres konsequenten Forderungsmanagements, war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleistet. Sämtliche Investitionen konnten aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. Das Jahr 2023 war aus Sicht der Geschäftsführung ein zufriedenstellendes Jahr, da die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele erreicht werden und strategische Handlungsfelder konsequent weiterbearbeitet werden konnten. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Merkmale des Risikomanagementsystems und des internen Kontrollsystems Die DREHM O GmbH ist als Entwicklungs-, Vertriebs- und Serviceunternehmen innerhalb der AUMA- Gruppe aktiv. Unser Handeln ist, wie jede unternehmerische Tätigkeit, untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Das Management von Chancen und Risiken zählt daher zu den wesentlichen Bestandteilen unserer Unternehmensführung und bildet die Grundlage für einen langfristig positiven Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft. Bei der DREHM O GmbH gibt es eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur. Unterstützt wird dies durch ein zusammenhängendes Berichtssystem (Planung und Controlling). Das Risikomanagement ist Bestandteil des Berichtssystems und stellt sicher, dass die Unternehmensführung rechtzeitig und umfassend informiert wird. Diese offene Kommunikation dient uns als Basis für die Entwicklung geeigneter Strategien im Umgang mit den jeweiligen Chancen bzw. Risiken. Das Chancen- und Risikomanagement bei der DREHM O wird durch ein internes Kontrollsystem (IKS) ergänzt. Die Kernelemente dieses IKS sind ein grundsätzliches Vier-Augenprinzip sowie eine generelle Trennung von zentralen Funktionen, die durch Zugriffsbeschränkungen in den EDV-Systemen zusätzlich abgesichert ist. Ferner analysieren wir monatlich die wichtigsten Ertrags- und Aufwandspositionen und beobachten die Entwicklung einzelner Kostenarten, um Abweichungen zeitnah festzustellen. 2. Darstellung der wesentlichen Chancen und Risiken Der Ausblick auf 2024 ist, aufgrund des volatilen Auftragseinganges in 2023 und dem Abbau des Auftragsbestandes, sowie der anhaltenden rückläufigen Nachfrageentwicklung moderat zu bewerten. Die starke Abhängigkeit von dem Absatzmarkt China stellt für die DREHMO GmbH ein strukturelles Risiko dar. Ergänzend zu dem hohen Asienanteil am Umsatzvolumen und den daraus resultierenden Wechselkursrisiken sind als weitere Vertriebsrisiken im Wesentlichen Marktabschottungstendenzen u.a. in China, Preisverfall durch Billiganbieter, aber auch aufgrund "Global Pricing-Forderungen" unserer internationalen Kunden sowie die generellen politisch geförderten Restriktionen im Bereich konventioneller Kraftwerke im Rahmen der internationalen Klimapolitik zur CO 2 -Reduzierung zu nennen. Neben der Herausforderung qualifiziertes Personal in ausreichendem Umfang zu rekrutieren, ist es von hoher Bedeutung das Kostenniveau zu senken, um zu gewährleisten, dass wir mit bestehenden Wettbewerbern und aufkommender Konkurrenz aus dem asiatischen Raum konkurrieren können. Die gestiegenen Energiekosten erhöhen den Druck auf deutsche Unternehmen. Zur Vermeidung von Beschaffungs- und Fehlerrisiken in der Produktion greift das zentrale Materialgruppenmanagement der AUMA-Gruppe auf leistungsstarke und qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen uns eine langjährige Geschäftsbeziehung verbindet. Darüber hinaus begegnen wir Qualitätsrisiken mit einem zertifizierten Qualitätssicherungssystem, welches gewährleistet, dass Risiken frühzeitig erkannt und die gegebenenfalls notwendigen Maßnahmen ergriffen werden. Die gesicherte Finanzierung von Investitionen und des laufenden Geschäfts, eine hohe Eigenkapitalquote sowie unsere konservative Bilanzierungspolitik minimieren eventuelle Finanz- und Liquiditätsrisiken der DREHM O GmbH. Hinsichtlich der Gesamtrisikosituation sind die derzeit erkennbaren Risiken für die DREHM O GmbH beherrschbar und stellen weder einzeln noch in Kombination eine Gefahr für den Bestand des Unternehmens dar. Jedoch muss sich das Unternehmen auch zukünftig auf die fortschreitende Energiewende, die mittlerweile auch Länder wie China und in Ansätzen auch Indien erreicht hat, einstellen. D. Ausblick Für 2024 erwarteten wir im Zeitpunkt der Unternehmensplanung (Oktober 2023) ein Umsatzvolumen von 39,6 Mio. EUR. Das setzt eine angekündigte Belebung des Auftragseinganges ab Q2 2024 voraus. Wir planten mit einem Anstieg der Materialkosten um 2,2% und mit den tariflichen Steigerungen bei den Personalkosten sowie einem EBIT von rd. 7,4 Mio. EUR. Die Umsatzentwicklung bis Ende Mai liegt knapp unter Planniveau, was der geringeren Ausbringungsmenge im Januar geschuldet ist. Der unterplanmäßige Auftragseingang im ersten Quartal 2024 wird zu einem unterplanmäßigen Umsatz in Q3 2024 führen. Damit ist zu erwarten, dass das Umsatzziel nicht erreicht wird.
Wenden, 27. Juni 2024 DREHM O GmbH Dr. Jörg Hoffmann Kai Ewald BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSBei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerkt erteilt: An die DREHMO GmbH, Wenden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DREHMO GmbH, Wenden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DREHMO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 28. Juni 2024 BANSBACH
GmbH
Storz, Wirtschaftsprüfer Neumann, Wirtschaftsprüfer |
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