Zumnorde Beteiligungs- und Vewaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinrich Zumnorde-Mertens seit 10.5.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Franz Christian Zumnorde-Mertens seit 10.5.2021 | Geschäftsführer |
Bruno Robert Zumnorde-Mertens seit 10.5.2021 | Geschäftsführer |
Jochen, Dipl.-Betriebswirt Kolberg seit 20.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zumnorde Handelsgesellschaft mbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023BILANZ ZUM 28. FEBRUAR 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 2022/23
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Ab dem 1.3.2021 bestehen die Hauptaufgaben der Gesellschaft in der Lagerung und der Abwicklung der logistischen Prozesse für Schuhe und Accessoires, die über die Vertriebsgesellschaft (Schuhhaus Hch. Zumnorde GmbH & Co. KG) an den Endkunden verkauft werden. Weitere Aufgaben sind die Übernahme von Service- und Verwaltungsleistungen für die Vertriebsgesellschaft. Die Geschäftstätigkeit ist daher mit Wirkung zum 1.3.2021 nicht mehr mit dem Vorjahr vergleichbar, so dass die Aussagekraft eines Vergleiches der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich ist. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. März eines Jahres und endet am letzten Tag des Monats Februar des folgenden Jahres. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Bei dem Kauf von gebrauchten Sachanlagen wird ggf. die Nutzungsdauer neu geschätzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen Afa-Tabellen. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-) Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag DM 50.000,00; ausgewiesen wird der in Euro umgerechnete Betrag von €.25.564,59 Im Berichtsjahr hat die Gesellschafterin eine Einlage zu Gunsten der Kapitalrücklage in Höhe von € 270.997,48 geleistet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Urlaub (T€ 183), Gewährleistungen (T€ 30) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 25). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind nicht durch eigene Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 3.096.011,08 (Vorjahr: € 3.604.265,84) und resultiert wie im Vorjahr aus sonstigen Verbindlichkeiten. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf € 892.221,77 (Vorjahr: € 1.536.568,13) und resultiert aus sonstigen Verbindlichkeiten. III. Ergänzende Angaben Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 105 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 110). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte (70 Vollzeitkräfte und 35 Teilzeitkräfte). Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/23: Bruno Zumnorde-Mertens (M.Sc.), Münster Heinrich Zumnorde-Mertens (Dipl.-Kfm.), Münster Thomas Zumnorde-Mertens (Dipl.-Kfm.), Münster Joachim Kolberg (Dipl.-Betriebswirt), Münster Haftungsverhältnisse/sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden u. a. finanzielle Verpflichtungen gegen verbundene Unternehmen aus Mietverträgen für Gebäude in Höhe von jährlich etwa T€ 596. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Zum Start des Geschäftsjahres 2022/23 am 1.3.2022 wurde die im Vorjahr begonnene Reorganisation des Unternehmens mit der Umstellung der Prozesse im ERP System abgeschlossen. Die Gesellschaft hat mit Wirkung zu Beginn des Geschäftsjahres 2022/23 die Chancen und Risiken aus dem Vertrieb gegenüber den Endkunden übernommen und generiert somit Erlöse aus dem Verkauf der Ware an den Endkunden. Mit Ablauf des Geschäftsjahres 2022/23 waren die Erwartungen der Branche und unserer Geschäftsführung verhalten. Die Konsumstimmung der Verbraucher leidet weiterhin unter hohen Preissteigerungen in diversen Bereichen, einer großen Unsicherheit aufgrund mehrerer Krisen wie dem fortdauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine und einer sich eintrübenden Konjunktur in Deutschland. Die Geschäftsführung entschied deshalb, diverse Maßnahmen, die teilweise bereits im Rahmen des während der COVID-Pandemie erarbeiteten Krisenkonzept für das Geschäftsjahr 2023/24 fortzuschreiben. Wesentlicher Bestandteil des Krisenkonzeptes ist die Bereitschaft der Familie, potentielle Verluste des Unternehmens durch die Veräußerung von Privatvermögen auszugleichen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss beträgt € 567.210,99. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Münster, den 30. Juli 2024 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 stabil entwickelt. Nach dem Aufholeffekt in 2021, als bereits ein Wachstum von 2,6% gegenüber dem pandemiebedingt schwachen Vorjahr erzielt wurde, stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2022 nochmals um 1,8 % und lag damit weiterhin über dem Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2020 von 1,1 %. HDE Zahlenspiegel 2023, Seite 7. Die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie wie Geschäftsschließungen und Beschränkungen der Kundenfrequenz waren in 2022 vollständig aufgehoben. Der Einzelhandel in Deutschland (ohne Kfz, Tankstellen und Apotheken) erzielte einen Gesamtumsatz von 631,4 Mrd. € und lag damit um nominal 7,1 % über dem Vorjahresergebnis. HDE Zahlenspiegel 2023, Seite 18. Das starke Umsatzwachstum war jedoch vor allem durch Überdurchschnittliche Preissteigerungen der Einzelhandelspreise von 8,1% getrieben; die reale Umsatzentwicklung war dagegen mit -0,9% negativ. HDE Zahlenspiegel 2023,Seite 17. Der zuvor aufgrund der Beschränkungen im stationären Einzelhandel beschleunigte Strukturwandel in Richtung des Online-Handels kehrte sich nach der Beendigung der Schutzmaßnahmen um und führte erstmalig zu einem Rückgang des Onlinegeschäfts von nominal -3,5% gegenüber Vorjahr. HDE Zahlenspiegel 2023, Seite 21. Gegenstand der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH Die Zumnorde Handelsgesellschaft mbH ist ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen des Schuhhandels. Die Hauptaufgaben der Gesellschaft bestehen im Einkauf, Verkauf, der Lagerung und der Abwicklung der logistischen Prozesse für Schuhe und Accessoires. Der Verkauf erfolgt auf Rechnung der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH durch das Personal und in den Räumen der Vertriebsgesellschaft (Schuhhaus Hch. Zumnorde GmbH & Co. KG), welche dafür eine Provision erhält. Weitere Aufgaben sind die Übernahme von Service- und Verwaltungsleistungen für die Vertriebsgesellschaft. Geschäftsverlauf für die Zumnorde Handelsgesellschaft mbH In Anbetracht der weiterhin angespannten Rahmenbedingungen für den Mode- und Schuheinzelhandel hat die Zumnorde Handelsgesellschaft ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Eine mittelbare Indikation für den Geschäftsverlauf lässt sich aus der konsolidierten B2C-Umsatzentwicklung beider Gesellschaften ableiten. Der Endkundenumsatz mit Schuhen und Accessoires konnte im Geschäftsjahr 2022/23 gegenüber dem Vorjahr um 1,9% gesteigert werden. Im Zuge der zusätzlichen Funktionen der Gesellschaft sind die Betrieblichen Aufwendungen im erwartbaren Maße gestiegen, so dass für das Geschäftsjahr ein positives Ergebnis von 567 Tsd. € erreicht wurde. Mit dem Ziel der Kostenreduktion ist die Zahl der Mitarbeiter im abgelaufenen Geschäftsjahr von 115 auf 106 zum 28.02.2023 gesunken. B. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Bedingt durch die Reorganisation hat die Gesellschaft im vergangenen Jahr nochmals eine signifikante Steigerung ihrer Erlöse und Materialaufwendungen verzeichnet. Die Ertragslage des Unternehmens ergibt sich wie folgt:
Der Umsatz aus dem Verkauf von Schuhen und Accessoires belief sich im Geschäftsjahr 2022/23 auf 55,8 Mio. €. Im Vorjahr wurden 31,1 Mio. € erlöst; die Werte sind jedoch nicht vergleichbar, da es sich im Vorjahr nicht außschließlich um Außenumsatz handelte, sondern zum größeren Teil um Verkaufsprovisionen. Der zugehörige Materialaufwand inkl. der an die Vertriebsgesellschaft gezahlten Verkaufsprovisionen in Höhe von 17,8 Mio. € betrug 42,9 Mio. €, so dass sich der Rohertrag auf 13,0 Mio. € belief. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Gehaltserhöhungen um 138 Tsd. € gestiegen. Die betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund diverser Sachverhalte im Zusammenhang mit der Gesellschaftsumstellung gegenüber dem Vorjahr um 538 Tsd. € gestiegen. Die Anpassung des ERP-Systems und die weitere rechtliche und kaufmännische Beratung verursachten hohen einmaligen Aufwand. Aufwendungen für die Versicherung in Höhe von 137 Tsd. € und Miete für Einrichtungen in Höhe von 152 Tsd. € wurden im Geschäftsjahr 2022/23 erstmalig in der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH ausgewiesen. Die Abschreibungen sind aufgrund der Aktivierung des Onlineauftritts gegenüber dem Vorjahr um 229 Tsd. € gestiegen. Aufgrund der stark gestiegenen Zinsen sind auch die gesamten Zinsaufwendungen um 96 Tsd. € höher als im Vorjahr. Finanzlage Ziel des Finanzmanagements ist die jederzeitige Sicherstellung der Liquidität. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt mit langfristigen Darlehen und über kurzfristige Tages- und Termingelder, die in Abhängigkeit vom Finanzbedarf genutzt werden. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit sichergestellt. Alle finanziellen Verpflichtungen wurden pünktlich und vereinbarungsgemäß unter Ausnutzung von Skonto erfüllt. Die Tilgung langfristiger Verbindlichkeiten erfolgte nach den vertraglichen Vereinbarungen. Vermögenslage Die Zusammenstellung der Bilanzzahlen stellt für die Stichtage 28. Februar 2023 und 2022 folgende Vermögenslage dar. Aktiva
Durch planmäßige Abschreibungen und die Aktivierung des Onlineauftritts sind die Buchwerte des Sachanlagevermögens um 674 Tsd. € gesunken. Im Zuge der Reorganisation wurden die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 2,1 Mio. € nunmehr erstmals in der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH ausgewiesen. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr durch den erhöhten Wareneinkaufs aufgrund der erwarteten Geschäftsbelebung nach Beendigung der COVID-Schutzmaßnahmen um 3,5 Mio. € erhöht. Das Eigenkapital konnte durch eine weitere Einlage der Gesellschafter in Höhe von 271 Tsd. € und durch das positive Jahresergebnis um insgesamt 0,8 Mio. € gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote liegt fast unverändert bei 19,4%. Die Erhöhung der Rückstellungen um 253 Tsd. € ist in erster Linie durch erhöhte Steuerrückstellungen zu begründen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten um 4,7 Mio. € resultiert zum Großteil aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, was beides auf den deutlich erhöhten Wareneinkauf zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden um insgesamt -1,2 Mio. € reduziert. C. Nachtragsbericht Es wird auf die Ausführungen zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag im Anhang verwiesen. D. Chancen- und Risikobericht Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Gesellschaft eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt regelmäßig eine Analyse der möglichen Risiken, verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung der Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet. Hierzu gehört auch, Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen. Die Risiken der zukünftigen Entwicklung der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH sind insbesondere vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung des Schuheinzelhandels und der allgemeinen Wettbewerbssituation zu sehen. Diesem Risiko begegnet die Geschäftsführung über die kontinuierliche und intensive Beobachtung der Branche. Aufgrund der langen Historie ist die Familie Zumnorde im In- und Ausland sehr gut vernetzt und kann Entwicklungen und Trends entsprechend früh erkennen und bei Bedarf adäquat reagieren. Im Zuge der sich verschärfenden Wettbewerbssituation wird erwartet, dass die Konsolidierung im deutschen Schuheinzelhandel weitergeht. Diese Entwicklung bietet dem Unternehmen die Chance, den eigenen Marktanteil zu steigern. Um allen aktuellen Chancen und Risiken des Schuheinzelhandels angemessen zu entgegnen, wurde im Sommer 2022 ein tiefgreifender Strategieprozess initiiert. Im Rahmen dieses Prozesses wurde, zum Teil mit externer Unterstützung, ein umfassendes Maßnahmenpaket erstellt, mit dem die Gesellschaft die bekannten Risiken minimieren und die sich bietenden Chancen nutzen wird. Diese gesteigerte Resilienz wird die nachhaltig stabile Positionierung im deutschen Schuhmarkt der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH stärken. Im Berichtszeitraum und für die Zukunft sind keine für den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennbar. E. Prognosebericht Die Geschäftsgrundlage der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH bleibt eine konsequente Fortschreibung der Familien- und Firmen-DNA, die den Kunden zu einer hochmodischen Aussage ein sehr ausgewähltes Sortiment bietet, wodurch wir uns weiterhin erfolgreich von Wettbewerbern abgrenzen können. Dieses Zumnorde-Prinzip erstreckt sich auch auf den sehr bedeutenden Onlinekanal. Der im Mai 2022 erfolgte Relaunch des Onlineshops bildete die technische Basis für die nächsten Entwicklungsstufen unseres Onlineshops. In der Folge wurde das Onlineangebot sukzessive zu einem kundennahen und serviceorientierten Online-Einkaufserlebnis weiterentwickelt. Bedingt durch die Gesellschaftsumstallung fiel im Berichtsjahr noch erheblicher zeitlicher und finanzieller Aufwand für die Anpassung des ERP an. Die stark gestiegenen Verbraucherpreise und die multiplen Krisen beeinträchtigen weiterhin die Konsumstimmung der Verbraucher. Zur Steigerung des Umsatzes wurden deshalb diverse Maßnahmen initiiert, darunter die Optimierung der Filial-Warenversorgung, Kalkulationsanpassungen bei Eigenmarken und eine Verbesserung der Conversion Rate im Onlineshop. Gleichzeitig werden weiterhin die Kostenstrukturen des Unternehmens angepasst, um die Auswirkungen von Kostensteigerungen zu begrenzen. Die Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2023/24 liegt aufgrund der in Umsetzung befindlichen Maßnahmen im Bereich von 60 bis 65 Mio. €, das Ergebnis nach Steuern wird im Bereich von 0,0 bis 0,5 Mio. € erwartet.
Münster, 30. Juli 2024 Die Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zumnorde Handelsgesellschaft mbH, Münster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 30. Juli 2024 Dr.
von der Hardt & Partner mbB
Dr. Michael Ammenwerth, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 28.2.2023 der Zumnorde Handelsgesellschaft mbH, Münster, wurde am 17.2.2025 festgesstellt. |
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