Volksbank Biberach eG.Liquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Herbert Schnabel seit 4.10.2006 | Vorstandsmitglied |
Gisela Eggensberger seit 4.10.2006 | Prokura |
Jürgen Hutzel seit 4.10.2006 | Prokura |
Wolfgang Dr. Seel seit 4.10.2006 | Prokura |
Manfred Keller seit 4.10.2006 | Prokura |
Josef Schneiderhan seit 4.10.2006 | Prokura |
Hubertus Droste seit 4.10.2006 | Vorsitzender des Vorstands |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Volksbank Biberach eGBiberach an der RißJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LageberichtI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Die deutsche Volkswirtschaft ist 2006 real um 2,7 % gewachsen und damit so stark wie seit dem Boomjahr 2000 nicht mehr. Der Aufschwung erreichte auch den Binnenmarkt. Ausgehend von den Exporten zogen ‑ wenn auch mit Verzögerung ‑ die Investitionen und der private Konsum an. Die Situation am Arbeitsmarkt verbesserte sich spürbar. Im Jahresdurchschnitt legten die Bruttoanlageinvestitionen um 5,6 % zu. Erstmals seit Jahren sind die Bauinvestitionen mit einem Plus von 4,2 % wieder gestiegen. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte nahmen 2006 wie schon in den beiden Jahren zuvor um 1,7 % zu und in der Folge gaben die privaten Haushalte ihre Kaufzurückhaltung, die in der Vergangenheit das Wirtschaftswachstum gebremst hatte, ein Stück weit auf. Entsprechend verringerte sich die Sparquote ‑ wenn auch nur geringfügig ‑ erstmals seit 2000 wieder von 10,6 % (2005) auf 10,5 %. Die Inflation in Deutschland ist 2006 deutlich zurückgegangen. Die durchschnittliche Teuerungsrate sank auf 1,7 %. Auf dem Arbeitsmarkt hat sich die Lage im Jahr 2006 auffallend verbessert. Erstmals seit dem Jahr 2000 stieg auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Im Zuge der konjunkturellen Belebung verringerte sich die Arbeitslosigkeit in Deutschland zum Jahresende 2006 auf unter 4,5 Mio. (Vorjahr 4,9 Mio.) Menschen. Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blieben auch im Jahr 2006 auf Wachstumskurs. Die Geschäftsentwicklung ist günstiger verlaufen als noch im Vorjahr. Die addierte Bilanzsumme stieg um 2,8 % deutlich und belief sich auf insgesamt 608 Mrd. Euro. Die Einlagenseite konnte einen Zuwachs in Höhe von mehr als 6 Mrd. Euro (1,4 %) verzeichnen. Die genossenschaftliche Mitgliedschaft gewann weiter an Attraktivität. Ende 2006 waren 15,9 Mio. Personen Mitglieder einer Genosenschaftsbank. Das sind rund 200.000 Personen mehr als im Vorjahr. 2. Entwicklung der Volksbank Biberach eG Der Landkreis Biberach gilt als eine der zukunftsfähigsten Regionen in Deutschland und hat die niedrigste Arbeitslosenquote im Land. Die Volksbank Biberach eG konnte in diesem Umfeld im Geschäftsjahr 2006 die positive Entwicklung der Vorjahre fortsetzen.
*) Hierunter fallen die Posten unter dem
Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere
Verpflichtungen) und
Die Bilanzsumme stieg um knapp 2 %. Die Wachstumsimpulse gingen von der guten Entwicklung der Kundenforderungen aus.
Die Forderungen an Kunden sind erfreulich gestiegen. Die Kredite an den Mittelstand konnten um knapp 6 % ausgeweitet werden. Im privaten Wohnungsbau stieg die Kreditnachfrage sogar um über 6 %. Rückgänge sind dageben im Konsumentenkreditgeschäft festzustellen; Konsumentenkredite werden an eine Spezialbank im genossenschaftlichen Verbund vermittelt. Die fälligen Wertpapieranlagen und die fälligen Forderungen an Kreditinstitute wurden für Ausleihungen an Kunden verwendet.
Die Sachanlagen verringerten sich um TEUR 301. Die Abschreibungen beliefen sich auf TEUR 878.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus dem abgezinsten Anspruch auf Auszahlung des vorhandenen Körperschaftsteuerguthabens (ab 2008) in Höhe von TEUR 1.866 sowie Grundstücke und Gebäude des Umlaufvermögens und Rettungserwerbe mit einem Wert von TEUR 4.450 enthalten.
Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist auf die Ausweitung des Kreditgeschäftes und den Einlagenrückgang zurückzuführen. Die Anlagegelder unserer Kunden flossen zunehmend in Wertpapiere, Zertifikate und Fonds. Dadurch ergab sich ein Rückgang bei den Kundeneinlagen. Das betreute Anlagevolumen bei unseren Verbundpartnern konnte um 87 Mio. Euro oder 33,3 % weit überdurchschnittlich, nicht zuletzt auch durch unvorhersehbare Sonderentwicklungen, gesteigert werden. Fälliges Genussrechtskapital wurde nicht ersetzt.
Investitionen Das BeratungsCentrum Ochsenhausen wird erweitert und neu gestaltet. Mit den An‑ und Umbaumaßnahmen wurde in 2006 begonnen. Die Fertigstellung erfolgt im ersten Halbjahr 2007. Unser bisheriges EDV‑System Gedis/Gebos wurde durch das System "agree" abgelöst. Die umfangreiche EDV‑Umstellung konnte im April 2006 abgeschlossen werden. Personal‑ und Sozialbereich Zum Jahresende beschäftigte die Bank 116 Mitarbeiter, davon 22 Teilzeitkräfte und 12 Auszubildende. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Mitarbeiterzahl um 5 erhöht. Gründe hierfür sind, dass die Beteiligung an der SBS‑Service GmbH aufgelöst und drei Mitarbeiter übernommen wurden. Sie sind weiterhin im EDV‑ und EBL‑Service eingesetzt. Außerdem wurden weitere Mitarbeiter für die Kunden‑ und Finanzberatung eingestellt. Mit 10 Mitarbeitern wurden am Jahresende Vereinbarungen über Altersteilzeit abgeschlossen. Für Weiterbildungsmaßnahmen wurden 2006 TEUR 120 aufgewandt. Durch die Umstellung des EDV‑Systems haben sich die Schulungstage für unsere Mitarbeiter wesentlich erhöht. Nahezu 1.000 Seminar‑ und Schulungstage wurden bei den genossenschaftlichen Bildungseinrichtungen, unserem Rechenzentrum FIDUCIA IT AG und im eigenen Haus belegt. Darüber hinaus besuchen mehrere Mitarbeiter berufsbegleitend Studiengänge des BankCOLLEGs. Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wir wollen einen spürbaren Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Region leisten. Seit Jahren liegt unsere Ausbildungsquote über dem Durchschnitt. Wir engagieren uns in der Bürgerstiftung Biberach und werden weitere Stiftungsgründungen unterstützen. Die Volksbank Biberach hat sich in den Geschäftsfeldern Baufinanzierung und Vorsorgeberatung von unabhängigen TÜV‑Gutachtern überprüfen und zertifizieren lassen. Der TÜV prüfte nicht nur die Qualität der Konzepte, sondern vor allem auch die Umsetzung in der Praxis. Mit der Kampagne "Walter fürs Alter" wurde das Thema Vorsorgeberatung intensiviert. Guter Service, vertrauenswürdige Beratung und fachliche Betreuung in allen Geldangelegenheiten sind für uns die wesentlichen Ziele in der Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und Kunden. Wie gut dies gelingt, wurde mit einer strukturierten Kundenbefragung im Jahr 2006 ermittelt. Jeder dritte Girokunde wurde nach dem Zufallsprinzip strukturiert befragt. Die Rücklaufquote belief sich auf ca. 50 %. Das Ergebnis bestätigt der Bank eine überdurchschnittliche fachliche Kompetenz, die Note der Gesamtzufriedenheit liegt bei 1,83 und über 92 Prozent der Kunden würden die Volksbank weiterempfehlen. Die Anregungen und Wünsche der Befragten werden aufgegriffen und die ersten konkreten Umsetzungsmaßnahmen sind bereits auf den Weg gebracht. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank Biberach eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs‑ und Vermögensfragen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer Internen Revision stellen wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen und die ordnungsgemäße Geschäftsabwicklung sicher. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit‑, Marktpreis‑, Liquiditäts‑ und Betriebsrisiken, wobei die Kredit‑ und Marktpreisrisiken den Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik, ist in der Marktfolge Aktiv und im Controlling (Portfoliosteuerung) angesiedelt. Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe und die Rechtsabteilung die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Darüber hinaus haben wir Instrumente entwickelt, die der risikoorientierten Kreditbeurteilung dienen. Im Firmenkundengeschäft setzen wir ‑ neben der maschinellen Bilanzanalyse ‑ ein EDV‑gestütztes Rating ein, das mit Hilfe von Bonitätsmerkmalen die Firmen in Risikoklassen einteilt. Das Firmenkundenrating wird durch ein Branchenrating unterstützt, wodurch ungünstige Entwicklungen in einem Wirtschaftszweig frühzeitig erkannt werden können. Die Risikostruktur unserer Kredite hat sich im Berichtsjahr wiederum verbessert, was zum Teil auch auf die konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen ist. Die von uns eingeplante Risikovorsorge wurde nicht benötigt. Der Bestand an Einzelwertberichtigungen konnte leicht reduziert werden. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken sind die Bereiche Treasury und Controlling verantwortlich. Das Marktpreisrisiko besteht im Wesentlichen aus dem Zinsänderungsrisiko. Dieses resultiert primär aus der Vergabe langfristig zinsgebundener Kredite, die zum Teil durch kurzfristige Einlagen finanziert werden. Zusätzliche Zinsänderungsrisiken ergeben sich aus der Liquiditätshaltung in Form von Forderungen an Kreditinstitute und dem Wertpapierbestand. Das Marktpreisrisiko wird durch aufsichtsrechtliche Regelungen sowohl qualitativ (Mindestanforderungen an das Betreiben von Handelsgeschäften, so genannte MaH) als auch quantitativ (Grundsatz I) begrenzt. Marktpreisrisiken, die durch die genannten aufsichtsrechtlichen Anforderungen nicht abgedeckt werden ‑ insbesondere das Zinsänderungsrisiko ‑ werden von uns mittels einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz und dem Barwertkonzept gesteuert. Für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos auf Gesamtbankebene setzen wir verschiedene Zinssicherungsinstrumente ein. Dabei handelt es sich um Macro‑Hedge‑Geschäfte mit Zinsswaps. Daneben werden einzelne Transaktionen, wie z. B. die Ausgabe von Inhaberschuldverschreibungen, durch Micro‑Hedge‑Geschäfte abgesichert. Das Liquiditätsrisiko wird durch den aufsichtsrechtlichen Grundsatz II begrenzt. Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben. Den Betriebsrisiken begegnen wir mit laufenden Investitionen in neue EDV‑Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale und der Optimierung der Arbeitsabläufe. Im Bereich der Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber hinaus u. a. durch die klare funktionale Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen und Überwachung unterstützt. Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir die Rechtsabteilung unseres Verbandes und externe Rechtsanwaltskanzleien rechtzeitig in die Abwicklung ein. Unsere Steuerungsansätze erlauben sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige
Verbindlichkeiten), 10 (Genussrechtskapital),
**) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I Die bilanzielle Eigenkapitalausstattung unserer Bank (Passivposten 12) ist unverändert gut und ausreichend. Durch die Fälligkeit von Genussrechtskapital (Passivposten 10) ist unser Eigenkapital lt. Bilanz rückläufig. Auf eine Verlängerung des fälligen Genussrechtskapitals kann jedoch verzichtet werden, weil wir das haftende Eigenkapital durch die Bildung zusätzlicher Reserven spürbar stärken konnten, die nach der Vertreterversammlung zur Anrechnung kommen. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2006 stets eingehalten. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen‑ und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2006 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel‑ und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer Kundschaft entsprechen. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen setzen sich wie folgt zusammen:
2006 hat sich das Anlagevermögen durch den Verkauf eines Aktienfonds reduziert. Bei den Wertpapieren der Liquiditätsreserve wurden fällige Anlagen bzw. Verkäufe durch Wiederanlagen nahezu kompensiert. Die Bewertung der Wertpapiere der Liquiditätsreserve und des Anlagevermögens erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip. Derivatgeschäfte Zur Absicherung des generellen Zinsänderungsrisikos wurde ein Macro‑Hedge (Festzinszahlerswap) über 5,0 Mio. EUR abgeschlossen. Spezielle Einzeltransaktionen wurden durch Micro‑Hedge‑Geschäfte (Festzinsempfängerswaps) über insgesamt 9,5 Mio. EUR abgesichert. Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko ist vertretbar. Wir rechnen mit leicht sinkenden Zinsen auf Sicht von 12 Monaten und haben uns entsprechend positioniert. Aufgrund der liquiden Märkte und unserer Steuerungsinstrumentarien gehen wir davon aus, dass die ermittelten Risiken reduziert werden können. Währungsrisiko Für Refinanzierungszwecke bestanden zum Jahresende 5,0 Mio. EUR Darlehen in CHF. Das Währungsrisiko wurde im Rahmen der Gesamtbanksteuerung berücksichtigt. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen. 3. Finanz‑ und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft unserer Volksbank war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Wir verfügen über ausreichend liquide Mittel in Form von Barreserven, Bankguthaben und Wertpapieren der Liquiditätsreserve. Der Grundsatz II, der die Liquiditätsreserve eines Kreditinstitutes widerspiegelt, war stets eingehalten. Ferner stehen im Bedarfsfall ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten bei Zentralkreditinstituten zur Verfügung. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV‑Posten 1abzüglich GuV‑Posten 2 zuzüglich GuV‑Posten 3 2) GuV‑Posten 5 abzüglich GuV‑Posten 6
Das überdurchschnittlich gute Provisionsergebnis ist Ausfluss des deutlich ausgeweiteten Vermittlungsgeschäftes. Die Planzahlen konnten überschritten werden und hatten erstmals zur Folge, dass sich das Provisionsergebnis bei 1 % der durchschnittlichen Bilanzsumme bewegt. Die Erhöhung der Personalaufwendungen resultiert aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl, der Änderung des Bewertungszinssatzes bei den Pensionsverpflichtungen und den Rückstellungen für die Vereinbarungen über Altersteilzeit. Erfreulich ist, dass auch im vergangenen Jahr trotz der allgemeinen Kostensteigerung die Sachaufwendungen reduziert werden konnten. Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt mit TEUR 4.026 über dem Vorjahr. Die Risikosituation hat sich, nicht zuletzt auch wegen der
guten konjunkturellen Entwicklung, weiter entspannt. Alle
erkennbaren Risiken wurden durch entsprechende Vorsorgen
abgedeckt.
5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Das vergangene Jahr war für die Volksbank Biberach ein gutes, erfolgreiches Jahr. Neben außerordentlichen Erträgen hat vor allem das gute Provisionsergebnis zum finanziellen Erfolg beigetragen. Es ist uns erneut gelungen, die Marktdurchdringung zu erhöhen. Die mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken sind überschaubar und können auch in Zukunft abgedeckt werden. Als eine der ersten Banken in Württemberg haben wir Anfang 2006 unser EDV‑System nahezu reibungslos auf "agree" umstellen können. Erstmals haben wir Mitte 2006 eine umfangreiche Kundenbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse ermutigen uns, in dem Streben, die Servicequalität weiter zu verbessern. Darüber hinaus möchten wir den Förderauftrag, den wir als Genossenschaftsbank zu erfüllen haben, verstärkt in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen und als Kundenbindungsmittel nutzen. Wir wollen damit im hart umkämpften Finanzdienstleistungsmarkt unseren Erfolg in der Zukunft sichern. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche Auswirkungen auf den Jahresabschluss bzw. den Lagebericht haben, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Aufgrund der Planungen gehen wir für die nächsten zwei Jahre von einer befriedigenden Gesamtentwicklung aus. Wir rechnen bei einer etwas niedrigeren Sparquote unserer Kunden und bei einer Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs mit einem verhaltenen Wachstum der Bilanzsumme. Im Kreditgeschäft erwarten wir aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und des positiven konjunkturellen Umfelds eine weitere Zunahme der Nachfrage. Insgesamt rechnen wir mit einem Anstieg der Kundenforderungen und Kundeneinlagen. Das Interesse an Wertpapieranlagen, Zertifikaten und Fonds, unter anderem für die Altersvorsorge, wird nach wie vor hoch sein. Auf der Basis unserer Zinsprognosen gehen wir von einem weiteren Druck auf unser Zinsergebnis aus. Nach dem überdurchschnittlichen hohen Provisionsergebnis in den Vorjahren planen wir 2007 und 2008 einen leichten Rückgang des Provisionsüberschusses. Wir erwarten deshalb, dass wir das Ergebnis vor Bewertung auf einem etwas geringeren ‑ noch zufriedenstellenden ‑ Niveau stabilisieren können. Bedingt durch die Bonitätsstruktur sind die Risiken im Kreditgeschäft aus dem operativen Ergebnis abdeckbar. Zusammenfassend rechnen wir mit einer stabilen Ertragslage. Sie wird es uns erlauben, die Vermögenslage weiter zu stärken. Besondere Beeinträchtigungen aus heutiger Sicht sind nicht erkennbar. V. Zweigniederlassungen Die Volksbank Biberach unterhält BeratungsCentren in Bad Buchau, Bad Wurzach und Ochsenhausen. In Bad Schussenried, Laupertshausen, Stafflangen und Winterstettenstadt sind wir mit Geschäftsstellen vertreten. Unsere Zweigniederlassungen sind wie folgt im Handelsregister eingetragen: Volksbank Bad Buchau Zweigniederlassung der Volksbank Biberach eG in Bad Buchau Volksbank Bad Schussenried Zweigniederlassung der Volksbank Biberach eG in Bad Schussenried Volksbank Bad Wurzach Zweigniederlassung der Volksbank Biberach eG in Bad Wurzach Volksbank Ochsenhausen Zweigniederlassung der Volksbank Biberach eG in Ochsenhausen Raiffeisenbank Laupertshausen Zweigniederlassung der Volksbank Biberach eG in Laupertshausen Raiffeisenbank Stafflangen Zweigniederlassung der Volksbank Biberach eG in Stafflangen Raiffeisenbank Winterstettenstadt Zweigniederlassung der Volksbank Biberach eG in Winterstettenstadt Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 785.938,59 ‑ unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 1.281,00 (Bilanzgewinn von EUR 787.219,59) ‑ wie folgt zu verwenden:
Biberach, 20. Februar 2007 Volksbank Biberach eG Der Vorstand BilanzAktivseite
Passivseite
Gewinn‑ und Verlustrechnung
AnhangA. Erläuterungen zu den Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn‑ und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden angewandt: Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Sie werden zinsanteilig aufgelöst. Bonitätsrisiken und dem allgemeinen latenten Risiko wird durch Einzelwertberichtigungen bzw. durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich besteht eine Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340f HGB. Das Wahlrecht gemäß § 340f Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen. Kundenforderungen in Höhe von 6,0 Mio. EUR sind mittels eines Credit Default Swaps abgesichert. Die festverzinslichen Wertpapiere und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Da die Wertpapiere im Girosammeldepot verwahrt werden, werden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Die entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs‑ und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche Verbindlichkeit bilanziert und bewertet. Bei Credit Linked Notes erfolgt kein getrennter Ausweis der implizierten Sicherungsgeberposition aus dem Credit Default Swaps, sofern der Grundsatz der Wesentlichkeit nicht verletzt wird. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Beteiligung an der FAG Beteiligungs‑GmbH & Co. KG Stuttgart erfolgte nach Tauschgrundsätzen unter Zugrundelegung des Zeitwertes der eingebrachten FIDUCIA IT AG Aktien. Der Zeitwert der FIDUCIA IT AG Aktien entspricht dem Buchwert der Aktien. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Beteiligung an der Zweiten DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart erfolgte nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und wurde, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden. Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Das unter Aktivposten 13 ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG ist mit dem Barwert bewertet. Unterschiedsbeträge zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG nach dem Teilwertverfahren auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) in vollem Umfang gebildet; der Berechnung liegt ein Rechnungszinssatz von 4 % zugrunde. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Die Währungsumrechnung erfolgt entsprechend § 340h HGB bei Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten sowie bei am Bilanzstichtag nicht abgewickelten Kassageschäften zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Aufwendungen, die sich aus der Währungsumrechnung ergeben, sind in der Gewinn‑ und Verlustrechnung berücksichtigt. Erträge aus der Währungsumrechnung werden nur berücksichtigt, wenn sie aus Positionen herrühren, die in derselben Währung besonders gedeckt sind oder soweit sie zur Deckung von Aufwendungen aus Positionen in derselben Währung verwendet werden können. Für nicht berücksichtigungsfähige positive Währungsumrechnungsdifferenzen ist ein passiver Ausgleichsposten gebildet, der im Passivposten Rückstellungen erfasst ist. Derivate Finanzinstrumente (Swapgeschäfte) werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung behandelt. Dienen sie jedoch der Absicherung bilanzieller oder außerbilanzieller Posten, wird die sich aus Grund‑ und Sicherungsgeschäft ergebende Bewertungseinheit bewertet, sofern hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. B. Entwicklung des Anlagevermögens 2006 (volle EUR)
In den Veränderungen des Postens "Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften" sind Zuschreibungen aus der gewinnrealisierenden Einbringung von Kommanditanteilen an der DZ Beteiligungs‑AG & Co. KG Stuttgart in die Zweite DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart nach Tauschgrundsätzen in Höhe von TEUR 1.673 enthalten. C. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 46.562.027 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 19.298.445 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 29.589.977 fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:
Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 11.963.266 und Betriebs‑ und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 917.503 enthalten. In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 522.265 (Vorjahr EUR 406.878) enthalten. In dem Posten 6 "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht in Höhe von EUR 273.514 (Vorjahr 273.514) enthalten. In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 558.662 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 29.358.791 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR 3.421.000 fällig. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 424.834 (Vorjahr EUR 447.423) enthalten. Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben: Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 124.934 an. Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden Bedingungen:
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 10.870.728 enthalten. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Zinsswaps. Sie dienen zur Deckung von Zinsschwankungen. In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst. Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften des KWG‑Grundsatzes I angegeben. Volumen im Derivategeschäft (Angaben in TEUR)
Die Zinsswaps sind zugleich Finanzinstrumente, die zinsbezogene Marktpreisrisiken enthalten. Der beizulegende Zeitwert (saldiert und ohne Zinsabgrenzungen) beträgt am Bilanzstichtag TEUR 159. Ein Buchwert besteht nicht. Die Zinsswaps werden nach der Marktbewertungsmethode bewertet. Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Produkte erworben. Sie beinhalten neben einem Kassainstrument noch ein Kündigungsrecht bzw. Mehrfachkündigungsrecht des Emittenten sowie eine besondere Zinsvereinbarung. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
D. Erläuterungen zur Gewinn‑ und Verlustrechnung Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, wurden im Wertpapier‑ und Depotgeschäft erbracht. In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV‑Posten 8) ist als wesentlicher Einzelposten und periodenfremder Ertrag der abgezinste Anspruch auf Auszahung (ab 2008) des vorhandenen Körperschaftsteuerguthabens zum 31. Dezember 2006 gegenüber dem Finanzamt enthalten. Der Ertrag wurde in voller Höhe den Vorsorgereserven zugeführt. Im GuV‑Posten 16 sind Erträge in Höhe von TEUR 1.673 aus Gewinnrealisierung im Zuge der Einbringung von Kommanditanteilen an der DZ Beteiligungs‑AG & Co. KG Stuttgart in die Zweite DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. E. Sonstige Angaben Die früheren Mitglieder des Vorstandes bzw. deren Hinterbliebene erhielten Pensionen in Höhe von EUR 299.279. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen EUR 37.200. Für frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2006 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 3.039.758. Bei einer Berechnung nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG ergibt sich zum so ermittelten Barwert ein Unterschiedsbetrag von EUR 406.463. Die Forderungen betrugen für Mitglieder des Vorstandes EUR 349.233, für Mitglieder des Aufsichtsrates EUR 2.079.327. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 628.000. Die Zahl der 2006 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 9 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Württembergischer Genossenschaftsverband
Mitglieder des Vorstandes (Name, Vorname, ausgeübter Beruf) Droste, Hubertus ‑Vorsitzender ‑ Dipl.‑Kaufmann, Geschäftsleiter Schnabel, Herbert Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrates (Name, Vorname,
ausgeübter Beruf, Unternehmen in dem der Hauptberuf
Biberach, 20. Februar 2007 Volksbank Biberach eG Der Vorstand Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank Biberach eG, Biberach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens_, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 17. April 2007 Württembergischer
Genossenschaftsverband
Thaler Bottlinger
Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 23. Mai 2007 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations‑ und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Im Februar 2007 hat sich der Aufsichtsrat in einer zweitägigen Aufsichtsratstagung intensiv mit den Ergebnissen der Kundenbefragung, der strategischen Weiterentwicklung und den Visionen der Bank befasst. Der vorliegende Jahresabschluss 2006 mit Lagebericht wurde vom Württembergischen Genossenschafts-verband Raiffeisen/Schulze‑Delitzsch e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreter-versammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahres-überschusses ‑ unter Einbeziehung des Gewinnvortrages ‑ entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2006 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Durch Ablauf der Wahlperiode scheiden in diesem Jahr die Aufsichtsratsmitglieder Ilka Philipp, Biberach und
aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder ist zulässig. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Biberach an der Riß, 17. April 2007 VOLKSBANK
BIBERACH EG
Wolfgang
Rieger
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