Skalli GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Ulmer seit 23.7.2018 | Geschäftsführer |
Christian Neukamp seit 23.7.2018 | Geschäftsführer |
Kay Uwe Erdmann seit 23.7.2018 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
GLOBALE Pensionsabwicklungs-GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Globale Beteiligungs GmbHKölnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Geschäftsbericht 2013GLOBALE Rück Gruppe, KölnInhalt Geschäftsführer
Konzernabschluss (IFRS) zum 31. Dezember 2013.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Geschäftsführer der Globale Beteiligungs GmbH Dr. Achim Kann Vorsitzender des Vorstands der GLOBALE Rückversicherungs-AG, München Rieke K. Hankins (MIM) Master of International Management, Minneapolis Antje Kann (PHD) Geschäftsführerin der Analytics Interactive Sole Proprietorship, San Francisco Kay Uwe Erdmann Vorstand der GLOBALE Rückversicherungs-AG, Frechen KonzernlageberichtWirtschaftliche LageIm Jahresdurchschnitt hat sich die deutsche Wirtschaft als stabil erwiesen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % höher. Die deutsche Wirtschaft wurde durch die anhaltende Rezession in einigen europäischen Ländern und durch eine gebremste Entwicklung der Weltwirtschaft belastet; das Bruttoinlandsprodukt konnte nicht so kräftig wachsen wie in den Jahren zuvor (2012 = 0,7 % und 2011 = 3,3 %). Im Jahresdurchschnitt büßte der deutsche Außenhandel an Dynamik ein. Der Außenbeitrag - die Differenz zwischen Exporten und Importen - bremste dadurch mit einem negativen Beitrag von 0,3 % das BIPWachstum 2013. Die starke Binnennachfrage konnte dies nur bedingt kompensieren. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 0,9 %. Hingegen gingen die Investitionen von Staat und Unternehmen um 2,2 % zurück, womit sich die langanhaltende Zurückhaltung fortsetzt. Diese chronische Investitionsschwäche ist heikel für ein Land mit alternder und schrumpfender Bevölkerung. Der Anteil der Erwerbstätigen erzielte in 2013 wieder einen neuen Höchststand und lag bei 41,8 Millionen. Die Arbeitsproduktivität pro Kopf ging um 0,1 % zurück. Ein Teil davon erklärt sich dadurch, dass die Beschäftigten ihre Arbeitszeit reduzierten. Die Produktivität einer Arbeitsstunde nahm gleichzeitig nur um 0,3 % zu. Trotz der politischen Situation in Europa waren die Finanzmärkte in einer stabilen Verfassung. Ertragslage der GLOBALE Rück Gruppe 2013 Die nachfolgenden Zahlen sind im Wesentlichen durch die Run-Off-Entscheidung der GLOBALE Rück und ihrer Tochtergesellschaften beeinflusst. Aufgrund der geringen verbleibenden Prämien verzichten wir auf die Angabe beitragsbezogener Quoten. Im Berichtsjahr verkaufte die GLOBALE Rück die Tochtergesellschaften in Australien, Kanada, Schweiz und USA an die AXA DBIO. Nach der Zustimmung der ausländischen Aufsichtsbehörden erfolgte das Closing in 2014. Darüber hinaus wurden die Gesellschaften in Barbados und England in 2013 geschlossen. Demzufolge wurden die verkauften und die geschlossenen Gesellschaften zum 1.1.2013 dekonsolidiert. Entsprechend sind viele der in diesem Bericht aufgeführten Angaben nicht unmittelbar mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Beiträge Im Berichtsjahr beliefen sich die Bruttobeiträge aufgrund von Prämienrückverrechnungen der GLOBALE Rück Gruppe auf -172 Tsd. EUR (i. V. 779 Tsd. EUR). Diese teilen sich wie folgt auf: Gebuchte Bruttobeiträge nach Sparten
Bei den Nicht-Lebens-Rückversicherungsbeiträgen handelt es sich im Wesentlichen um Nachlaufprämien sowie Wiederauffüllungsprämien. Die Bruttobeiträge für Leben beliefen sich in 2013 auf 20 Tsd. EUR (i. V. 1.003 Tsd. EUR) und werden unter "Sonstige" ausgewiesen. Entwicklung der Leistungen und Kosten Nach einem Netto-Schadenertrag in Höhe von 53.554 Tsd. EUR im Vorjahr ergab sich im Berichtsjahr ein Schadenertrag von 1.423 Tsd. EUR. Die Rückstellungen (netto) reduzierten sich zum 31.12.2013 um 254.077 Tsd. EUR (i. V. 211.461 Tsd. EUR) gegenüber dem Vorjahr. Hierin sind Ablösungen in Höhe von 19.394 Tsd. EUR (i. V. 156.994 Tsd. EUR) und der Abgang durch die Veränderung des Konsolidierungskreises in i.H.v. 231.435 Tsd. EUR (i. V. 0 Tsd. EUR) enthalten. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (netto) reduzierten sich auf 10.275 Tsd. EUR (i. V. 35.695 Tsd. EUR). Vermögenslage Die Entwicklung der Aktienmärkte im Geschäftsjahr 2013 war äußerst positiv. Der DAX notierte Ende 2013 mit 9.552 Punkten um 25,5 % höher und der Dow Jones mit 16.577 Punkten um 26,5 % höher als zu Beginn. Die Werte von Treasuries und deutschen Staatsanleihen fielen im Berichtszeitraum. Lag die Durchschnittsrendite der 10-jährigen US-Treasuries zum Jahresanfang bei 1,76 %, betrug sie zum Ende des Berichtsjahres bereits 3,03 %. Der Höchststand war dabei zum Jahresende zu verzeichnen und der Tiefststand Anfang Mai 2013 mit 1,64 %. Bei den 10-jährigen deutschen Staatsanleihen war ebenfalls ein deutlicher Renditeanstieg zu verzeichnen. Hier stieg die durchschnittliche Rendite der Papiere um 45,8 % von 1,31 % auf 1,91 %. Die Rendite der Staatsanleihen mit zwei Jahren Laufzeit erhöhte sich von 0,01 % auf 0,21 %. Die FED ließ die Leitzinsen im Berichtsjahr auf unverändert niedrigem Niveau in Höhe von 0,25 %. Die EZB senkte den Leitzins im Berichtszeitraum zweimal von 0,75 % auf 0,25 %. Die realisierten Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen i. H. v. 1.194 Tsd. EUR (i. V. 30.365 Tsd. EUR) gingen wegen des stark reduzierten Kapitalanlagebestandes deutlich zurück. Die Neubewertungsrücklage reduzierte sich durch Realisierungen und die Dekonsolidierung weiter um 15.029 Tsd EUR auf -3.536 Tsd. EUR. Der Kapitalanlagebestand sank durch die Dekonsolidierung sowie die fortschreitende Abwicklung um 598.336 Tsd. EUR auf 250.235 Tsd. EUR. Auf die Rückstellung zum 01.01.2013 wurden Schadenzahlungen in Höhe von 17.484 Tsd. EUR (i. V. 154.864 Tsd. EUR) inklusive vorzeitiger Ablösungen vorgenommen. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich trotz des Jahresverlustes 2013 sowie der ausgeschütteten Dividende auf 54,5 % (i. V. 40,4 %). Die Eigenkapitalrendite betrug aufgrund des negativen Ergebnisses -26,1 % (i. V. 24,7 %). Finanzlage Das Darlehen wurde im Berichtszeitraum vollständig getilgt. Hierfür wurden für Tilgung und aufgelaufene Zinsen 80.788 Tsd. EUR (i. V 122.014 Tsd. EUR) aufgewendet. Ergebnisentwicklung Durch die Dekonsolidierung der ausländischen Tochtergesellschaften sowie durch das gesunkene Schadenreservevolumen im Inland wurden deutlich geringere Abwicklungsergebnisse erzielt. Das Kapitalanlageergebnis reduzierte sich durch die gesunkenen Anlagemittel entsprechend. Das Konzernjahresergebnis der GLOBALE Rück Gruppe sank deutlich auf -116.341 Tsd. EUR (i. V. 91.792 Tsd. EUR). Ohne die Dekonsolidierungseffekte wäre ein Gewinn von 979 Tsd. EUR entstanden. Das Konzerneigenkapital sank um 206.850 Tsd. EUR auf 239.088 Tsd. EUR. Der in 2013 erfolgten Ausschüttung von 110.000 Tsd. EUR standen positive Eigenkapitaleffekte aus der Dekonsolidierung in Höhe von 21.820 Tsd. EUR gegenüber. Personalbericht Im Geschäftsjahr 2013 verringerte sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruppe um 74 auf 36. Wir danken allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Einsatz. Durch ihr Wissen und ihre Erfahrung haben sie wesentlich dazu beigetragen, die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2013 zu bewältigen. Risikobericht Bei der GLOBALE Rück Gruppe wird dem Risikomanagement trotz fortschreitendem Run-Off ein unverändert hoher Stellenwert beigemessen. Den steigenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen entsprechen wir mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Optimierung des Risikomanagementsystems. Wesentliche Bestandteile dieses Systems sind die vom Vorstand verabschiedete Risikostrategie, das dezentrale Risikocontrolling mit zentraler Koordinierungsfunktion, das interne Modell zur Quantifizierung der Risikotragfähigkeit sowie insbesondere ein abteilungsübergreifendes Projekt zur Vorbereitung auf das neue europäische Aufsichtsregime Solvency II. Dazu gehören:
Risikomanagement-System Das Risikomanagement der einzelnen Gesellschaften ist Teil des Risikomanagements des Konzerns. Das zentrale Risikocontrolling der GLOBALE Rückversicherungs-AG ist für die Weiterentwicklung des Risikomanagements sowie die Steuerung des Risikomanagementprozesses zuständig. Ihm obliegt die Koordination der dezentralen Risikoeinheiten in den einzelnen Gesellschaften zur Analyse und Überwachung der Risikosituation aus Gesamtunternehmenssicht. Gegenstand der Betrachtung im Risikomanagementprozess sind die Risikoidentifikation, Risikoanalyse und -bewertung, Risikosteuerung und -überwachung. Die jährliche Risikoinventur ist dabei ein wesentlicher Aspekt des Risikocontrollings. Sowohl zentral als auch dezentral werden identifizierte Risiken analysiert, quantifiziert und im Verlauf überwacht. Ad-hoc-Berichte werden in Ausnahmesituationen erstellt. Abgeleitete Maßnahmen werden nach Zuordnung der Verantwortlichkeiten im Hinblick auf Fortschritt und Effizienz überprüft. Das Management und die Verantwortung der einzelnen Risiken obliegen den Führungskräften, die Kontrolle und Überwachung den Führungskräften und dem Risikocontrolling. Die Wertgrenzen zur Festlegung der Risikoklassen (A, B, C) wurden im Berichtszeitraum auf Basis der Eigenmittel ermittelt. Die identifizierten Risiken werden hinsichtlich ihrer Ertrags- und Liquiditätswirksamkeit bewertet. Trotz der gesunkenen Eigenmittel haben wir die Wertgrenzen aus Vergleichbarkeitsgründen aus dem Vorjahr übernommen. Demnach werden Risiken ab 20 Mio. EUR als A-Risiken kategorisiert. B-Risiken liegen zwischen 5 und 20 Mio. EUR, während die Wesentlichkeitsgrenze für C-Risiken auf 1 Mio. EUR festgelegt wurde. Die Kategorisierung der Risiken erfolgt unter Beachtung der MaRisk und des Deutschen Rechnungslegungsstandards 20. Im Projekt Solvency II werden die Solvabilitätsberechnungen vorbereitend bereits nach dem derzeitig diskutierten Stand des Solvency II-Standards dargestellt. Das Berechnungsmodell beinhaltet Bestandteile des Standardmodells wie auch eines partiellen internen Modells. Für die qualitativen Anforderungen, insbesondere ORSA, wird das Risikomanagementsystem ebenfalls sukzessive auf die Anforderungen vorbereitet. Dazu gehören die Verknüpfung vorhandener Prozesse mit der Implementierung und Dokumentation neuer Funktionen wie
Damit bereitet die GLOBALE Rückversicherungs-AG sich fortlaufend auch auf den Supervisory Review Process vor. Versicherungstechnisches Risiko Das versicherungstechnische Risiko ist durch eine Abweichung zwischen erwartetem und tatsächlichem Schadenaufkommen gekennzeichnet. Wenngleich Schadenreserven auf aktuarieller Basis ermittelt und plausibilisiert werden, besteht dennoch das Risiko der Unterreservierung in bestimmten Geschäftsbereichen. Im Run-Off realisiert sich das vorgenannte Risiko in Form von Abwicklungsverlusten. Bei der Schadenbearbeitung wird daher eine intensive Prüfung der Einzelschäden, insbesondere von Großschäden, vorgenommen. Die folgende Tabelle zeigt die Abwicklungsergebnisse der Gruppe, bezogen auf die Eingangsschadenreserven (netto) der einzelnen Geschäftsjahre. Aufgrund der geringen verbleibenden Prämien verzichten wir hier auf die Angabe der Schadenquoten.
Marktrisiko Das Marktrisiko beinhaltet die Risiken der Kapitalanlagen. Dies sind im Wesentlichen das Zinsänderungsrisiko, das Währungskursrisiko und das Aktienkursrisiko. Die GLOBALE Rück Gruppe investiert ihr Kapital in Wertpapiere unterschiedlicher Asset-Klassen und Aussteller. Mit dieser Mischung wird ein hohes Maß an Sicherheit bei gleichzeitiger Rentabilität angestrebt. Es folgt eine Übersicht der Zusammensetzung der Buchwerte der Asset-Klassen sowie der Aufteilung nach Rating-Kategorien.
Das Gesamtexposure gegenüber europäischen Banken (inkl. Sichteinlagen und Festgeldern) hatte einen Marktwert von 60.498 Tsd. EUR (i. V. 317.760 Tsd. EUR) zum Ende letzten Jahres, davon waren 9.922 Tsd. EUR (i. V. 85.276 Tsd. EUR) durch Einlagensicherungsinstrumente bedeckt und 14.220 Tsd. EUR (i. V. 12.636 Tsd. EUR) in besicherte Wertpapiere (Covered Bonds) investiert. Das Investmentvolumen (inkl. Sichteinlagen und Festgeldern) zu bilanzierten Marktwerten bei Banken aus den sogenannten PIIGS-Staaten betrug 5.144 Tsd. EUR (i. V. 5.996 Tsd. EUR). Das Zinsänderungsrisiko tritt als Kursrisiko festverzinslicher Wertpapiere sowie als Wiederanlagerisiko auf. Dem Kursrisiko wird durch kurze Restlaufzeiten der von uns gehaltenen Papiere begegnet. Der Anstieg des Zinssatzes für festverzinsliche Wertpapiere um 1 %-Punkt würde zu einem Wertverlust von 3.316 Tsd. EUR (i. V. 26.781 Tsd. EUR) führen. Bei dem Wiederanlagerisiko handelt es sich um die Gefahr, dass Kapitalanlagen, die der Bedeckung langfristiger, diskontierter Verbindlichkeiten (z. B. Pensionsrückstellungen) dienen, bei erneuter Anlage nach dem Laufzeitende der Papiere den notwendigen Zins nicht verdienen. Das Währungskursrisiko besteht in Form des Währungsmismatches zwischen Verbindlichkeiten und Kapitalanlagen. Im Rahmen des Währungsrisikos wird überwacht, ob eine kongruente Währungsbedeckung gegeben ist. Eine negative Veränderung der Währungskurse um 10 % würde eine Eigenkapitalbelastung in Höhe von ca. 4.490 Tsd. EUR (i. V. 23.183 Tsd. EUR) bedeuten. Es erfolgt ein regelmäßiges Monitoring des Währungsexposures mit Bericht an den Gesamtvorstand der GLOBALE Rückversicherungs-AG, der auch Maßnahmenvorschläge zur Behandlung des Risikos (z. B. in Form von Devisentransaktionen) beinhaltet. Das Marktrisiko für Aktien drückt sich in Kurswertschwankungen aus. Ein Rückgang der Aktienkurse um 20 % würde auf Basis von Marktwerten zu einer negativen Wertveränderung i. H. v. 338 Tsd. EUR (i. V. 3.402 Tsd. EUR) führen. Im Rahmen regelmäßiger Allokationsrunden wird die Ausrichtung des Kapitalanlageportfolios kontinuierlich aus Risikosicht analysiert und adjustiert. Weitere wesentliche Risiken Das Liquiditätsrisiko beinhaltet die Gefahr, bestimmte Wertpapiere zeitweise nur eingeschränkt handeln oder erforderliche Auszahlungen nicht der Fristigkeit entsprechend leisten zu können. Auszahlungen fallen z. B. bei Schadenzahlungen oder Vertragsablösungen an. Bei der Liquiditätsbereitstellung hat auch die weitere Abwicklung der GLOBALE Rück einschließlich der verbliebenen Niederlassung eine hohe Bedeutung. Die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer der Aktivseite liegt in allen Währungen unter derjenigen der Passivseite. Daher besteht hier zurzeit kein Risiko. Forderungsausfallrisiken bestehen im Wesentlichen im Ausfall von Retrozessionären oder Wertpapieremittenten. Das Ausfallrisiko von Wertpapieremittenten basiert auf den unterschiedlichen Bonitäten der Aussteller (siehe Seite 10). Diesem wird durch gezieltes Aussuchen der Emittenten sowie Portfolio-Diversifizierung Rechnung getragen. Die GLOBALE Rück Gruppe investiert überwiegend in Kapitalanlagen, die mit einem Investment-Grade-Rating ausgestattet sind. Das Risiko des Ausfalls von Retrozessionären wird durch aktives Forderungsmanagement möglichst gering gehalten. Operationelle Risiken liegen in betrieblichen Systemen oder Prozessen und beinhalten sowohl menschliches Fehlverhalten und technisches Versagen als auch geänderte rechtliche Rahmenbedingungen. Durch Nutzung des Internen Kontrollsystems (IKS) werden alle relevanten Abläufe der GLOBALE Rück Gruppe überwacht und die Qualitätssicherung umgesetzt. Ein koordinierter Notfallplan dient dem Management als Vorbereitung auf unerwartete Situationen. Geänderte rechtliche Rahmenbedingungen werden frühzeitig in geeigneten Maßnahmen berücksichtigt. Gruppensolvabilität Die Gruppensolvabilitätsrechnung ergibt für den Berichtszeitraum einen Solvabilitätsbedarf in Höhe von 3.400 Tsd. EUR (i. V. 11.663 Tsd. EUR), bei Eigenmitteln in Höhe von 229.045 Tsd. EUR (i. V. 335.812 Tsd. EUR). Daraus resultiert eine Überdeckung von 225.645 Tsd. EUR nach einer Überdeckung von 324.150 Tsd. EUR im Vorjahr. Der Rückgang der Überdeckung resultiert aus dem negativen Konzernergebnis. Chancen Die GLOBALE Rück Gruppe ist auch weiterhin bestrebt, sich durch Ablösungen zu enthaften, wodurch es zu weiteren Einsparungen bei den bestehenden Schadenrückstellungen kommen könnte. Nachtragsbericht Nach der erfolgten Zustimmung der ausländischen Aufsichtsbehörden fand das Closing des Verkaufs der Tochtergesellschaften in Australien, Kanada, Schweiz und USA am 12.06.2014 statt. Prognosebericht Kostenbedingt erwarten wir 2014 einen versicherungstechnischen Verlust. Die Kapitalanlageerträge werden nicht ausreichen, diesen Verlust zu decken. Aufgrund des Wegfalls von Einmaleffekten wie z.B. die Dekonsolidierung von Tochtergesellschaften wird ein deutlich geringeres negatives Gesamtergebnis erwartet.
Köln, den 2. Juli 2014 Dr. Achim Kann Rieke K. Hankins (MIM) Antje Kann (PHD) Kay Uwe Erdmann Konzernabschluss (IFRS) zum 31. Dezember 2013Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung
Konsolidierte Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Konsolidierte Kapitalflussrechnung (27)
Der negative Kapitalfluss durch den Abgang der Tochtergesellschaften der GLOBALE Rückversicherungs-AG betrug 94.965 Tsd. EUR. Der Verkaufspreis wurde erst mit dem Closing im Juni 2014 gezahlt. Durch den Verkauf gingen folgende Werte ab: Aktiva:
Passiva:
Gesamtergebnisrechnung
Auf die Veränderung der Neubewertungsrücklage entfällt eigenkapitalmindernd eine anteilige latente Steuer von -119 Tsd. EUR (i. V. -513 Tsd. EUR). Sowohl die Neubewertungsrücklage als auch die Umrechnungsdifferenzen bei der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe werden anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert. Anhang und ErläuterungenAngewandte Rechnungslegungsvorschriften Der vorliegende Konzernabschluss wurde auf der Grundlage des § 315 Abs. 3 HGB in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) 1 und den dazugehörigen Verlautbarungen IFRIC (vormals SIC) aufgestellt. Gleichzeitig steht er im Einklang mit den Richtlinien der Europäischen Union zur Rechnungslegung. Es wurden alle IAS/IFRS beachtet, deren Anwendung für das Geschäftsjahr verpflichtend war. Da IFRS 4 die Bewertung von Versicherungsverträgen nicht abschließend behandelt, jedoch die Beibehaltung der bisherigen Bilanzierungspraxis zulässt, wendet die GLOBALE Rück Gruppe - wie in den Vorjahren - die Bestimmungen der US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (USGAAP) an. Konsolidierungskreis Zum Konsolidierungskreis per 31.12. 2013 gehörte neben dem Mutterunternehmen Globale Beteiligungs GmbH, Im Mediapark 4 b, Köln (GBG), die GLOBALE Rückversicherungs-Aktiengesellschaft, Deutschland, die eine 100 %ige Beteiligung ist. Die GLOBALE Rückversicherungs-AG hat ein Eigenkapital i.H.v. 135.281 Tsd. EUR (i.v. 225.281 Tsd. EUR). Konsolidierungsgrundsätze Die zum 31.12.2013 datierten Jahresabschlüsse der konsolidierten Gesellschaften sind unter Anwendung folgender Maßnahmen zum Konzernabschluss zusammengefasst worden: Die Kapitalkonsolidierung für die einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach der beteiligungsproportionalen Neubewertungsmethode. Bei der Erstkonsolidierung im Jahr 2003 wurden die Beteiligungsbuchwerte der Muttergesellschaft gegen die zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorhandenen Eigenkapitalwerte aufgerechnet. Soweit sich danach noch ein aktiver Unterschiedsbetrag ergab, wurde dieser als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Negative Unterschiedsbeträge wurden ertragswirksam vereinnahmt, da ihnen keine zukünftigen Aufwendungen gegenüberstehen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte zum Stichtag des Erwerbs, dem 01.01.2003. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden aufgerechnet. Zwischenergebnisse sowie konzerninterne Aufwendungen und Erträge wurden eliminiert. Durch erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen entstehende latente Steuern wurden im Vorjahr für alle Gesellschaften berücksichtigt und im Geschäftsjahr dekonsolidiert. Währungsumrechnung Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden mit den Bilanzstichtagskursen, die Gewinn- und Verlustrechnung mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Anzeige gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die GLOBALE Rückversicherungs-AG, Köln, nimmt die befreiende Regelung des § 264 Abs. 3 HGB für den Einzelabschluss des Geschäftsjahres 2013 in Anspruch. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der vollkonsolidierten Gesellschaften wurden einheitlich nach den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU gelten, aufgestellt. Ihnen liegen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu Grunde: Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräume Schadenrückstellungen wurden zum aktuariellen Midpoint bewertet. Für Pensionen wurden die im Anhang erwähnten versicherungsmathematischen Parameter verwendet. Die hieraus resultierenden Gewinne und Verluste sind erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen. Kapitalanlagen Die nach IFRS 7 notwendigen Angaben zu den Risiken aus Finanzinstrumenten werden im Risikobericht gemacht. Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere wurden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unterschiedsbeträge zum Nennbetrag wurden zeitanteilig zu- bzw. abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wurde eine Wertminderung auf den niedrigeren Zeitwert vorgenommen. Jederzeit verkäufliche Wertpapiere wurden mit dem Zeitwert angesetzt, der generell dem Börsenwert bzw. bei Investmentfonds dem Rücknahmepreis entsprach. Bei festverzinslichen Wertpapieren wurden Kurse von Preisserviceagenturen verwendet. Unterschiedsbeträge zum Nennbetrag bei festverzinslichen Wertpapieren wurden zeitanteilig zu- bzw. abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wurde eine Wertminderung auf den niedrigeren Zeitwert vorgenommen. Die aus Wertschwankungen resultierenden Gewinne und Verluste wurden nach Abzug latenter Steuern erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage innerhalb des Eigenkapitals erfasst. Im Falle voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen wurden diese erfolgswirksam realisiert. Die Zu- und Abgänge wurden am Ausführungstag gebucht. Der Zeitwert der zinssensitiven Finanzinstrumente, die nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden, wird weitestgehend durch die Anwendung von Bewertungsmethoden bestimmt, die auf im Markt beobachteten Zinsertragskurven basieren. Im Rahmen des IAS 39 wurden dauerhafte Wertminderungen wie im Vorjahr entsprechend den konkretisierten Impairment-Regeln ermittelt. Danach wurden aktiensensitive Wertpapiere bei signifikanter (> 20 %) oder dauerhafter (> 9 Monate) Wertminderung erfolgswirksam abgeschrieben. Erneute Wertzuwächse von bereits erfolgswirksam abgeschriebenen Aktien wurden in der Neubewertungsrücklage erfasst. Erfolgswirksame Wertaufholungen sind hier nicht mehr möglich, d. h. die Realisierung in der Gewinn- und Verlustrechnung kann nur noch im Wege einer Veräußerung erfolgen. Bei Rententiteln wurde eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung angenommen, sofern objektive Hinweise vorlagen, dass ein Verlust eingetreten ist, der die zukünftigen Zahlungsströme reduziert. Die Kapitalanlagen mit erfolgswirksam gebuchten Wertschwankungen (in den Investment-Spezialfonds) wurden mit dem Zeitwert, überwiegend basierend auf Börsenkursen, angesetzt. Die Zuordnung in diese Kategorie erfolgte aufgrund der Steuerung dieses Portefeuilles auf Basis des Zeitwertes. Die aus dieser Bewertung resultierenden Erträge und Aufwendungen werden ohne Zusammenfassung mit den zugehörigen Zinsen und Dividenden im Anhang gesondert ausgewiesen. Darlehen und übrige Ausleihungen wurden in Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Kapitalanlagen, die nicht explizit einer Kategorie zugeordnet sind, werden in die Kategorie "Jederzeit verkäufliche Wertpapiere" eingestellt. Die Bilanzierung der Einlagen bei Kreditinstituten erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Andere Aktive Die Ermittlung der Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgte grundsätzlich entsprechend den vertraglichen Bedingungen. Zur Berücksichtigung des Bonitätsrisikos wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Die Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurden mit fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Pauschalierte Einzelwertberichtigungen werden für eingetretene, jedoch noch nicht identifizierte Verluste wesentlicher Rückversicherungsforderungen individuell gebildet, für die keine Einzelwertberichtigung angesetzt ist. Diese pauschalierte Wertberichtigung erfolgt über ein Wertberichtigungskonto. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft sind zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen worden, uneinbringliche Forderungen wurden wertberichtigt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich planmäßig linearer und außerplanmäßiger Abschreibungen aktiviert worden. Dabei wurden folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
Darüber hinaus wird an jedem Bilanzstichtag geprüft, ob Wertminderungen oder Wertaufholungen bei den genannten Vermögenswerten vorzunehmen sind. Abschreibungen auf Software und auf Sachanlagen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung entweder den Funktionsbereichen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb, Leistungen aus Versicherungsverträgen, Nettoerträgen aus Kapitalanlagen, Aufwendungen für Dienstleistungen oder den Sonstigen Aufwendungen zugeordnet. Wertaufholungen wurden unter den Sonstigen Erträgen erfasst. Alle übrigen Aktiva wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Versicherungstechnische Rückstellungen Beitragsüberträge und Deckungsrückstellungen Die Beitragsüberträge und Deckungsrückstellungen im übernommenen Versicherungsgeschäft wurden grundsätzlich nach den Vorgaben der Vorversicherer gestellt. Schadenrückstellung Die nach IFRS 4 und IFRS 7 notwendigen Angaben zu den versicherungstechnischen Risiken werden im Risikobericht auf Seite 9f. gemacht. Die Schadenrückstellung beinhaltet Aufwendungen für die am Bilanzstichtag bekannten und die bereits eingetretenen, aber nicht gemeldeten Versicherungsfälle sowie die Schadenregulierungskosten. Die Rückstellung wurde in Höhe der realistisch geschätzten künftigen Zahlungsverpflichtungen angesetzt. Zur Ermittlung der Rückstellungen im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft kamen anerkannte versicherungsmathematische Verfahren zur Anwendung. In Einzelfällen erfolgte eine Einzelbewertung. Die Schätzungen basieren zum einen auf Erfahrungen der Vergangenheit, zum anderen wurden aktuelle bzw. künftig erwartete soziale und wirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigt. Die Schadenrückstellungen wurden mit Ausnahme der Rentendeckungsrückstellung nicht abgezinst. Die Passivierung der Schadenrückstellungen für das in Rückdeckung übernommene Geschäft erfolgte grundsätzlich anhand der Originalvorgaben der Vorversicherer. Darüber hinaus wurden anerkannte versicherungsmathematische Verfahren angewandt, um die Höhe der Rückstellung zu verifizieren. Gegebenenfalls wurden über die Angaben der Vorversicherer hinaus zusätzliche Rückstellungen gestellt. Andere Passiva Die Pensionsrückstellungen sind unter Berücksichtigung nationaler Gegebenheiten mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren berechnet worden. Als Berechnungsgrundlagen wurden aktuelle Sterbe-, individuelle Invaliditäts- und Fluktuationswahrscheinlichkeiten, voraussichtliche Pensionierungsgewohnheiten sowie erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen berücksichtigt. Als Rechnungszinsfuß wurde der Zinssatz der High Quality Corporate Bonds bzw. der Zinssatz für Staatsanleihen verwendet, deren Laufzeit der durchschnittlichen Laufzeit der Pensionsverpflichtungen entspricht. Im vorliegenden Konzernabschluss wurde das SORIE Verfahren zur einheitlichen Bilanzierung der Pensionsrückstellungen angewendet. Die Steuerrückstellungen wurden auf der Basis der einschlägigen nationalen Steuervorschriften berechnet. Die übrigen Rückstellungen wurden mit dem zu erwartenden Wert der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Bilanzierung der übrigen Passiva erfolgte mit dem Rückzahlungsbetrag, da keine nennenswerte Zinskomponente vorlag. Soweit Anschaffungskosten für die Aufnahme von Fremdkapital anfielen, wurden diese auf die Laufzeit verteilt. Der Zeitwert der Finanzinstrumente auf der Passivseite, die nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden, wird durch die Anwendung von Bewertungsmethoden bestimmt, die auf im Markt beobachteten Zinsertragskurven basieren. Aktive und passive Steuerabgrenzung Temporäre Unterschiedsbeträge, die sich durch Abweichungen zwischen IFRS- und Steuerbilanz ergaben, wurden durch die Bilanzierung latenter Steuern berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte in den Vorjahren für alle Gesellschaften mit unternehmensspezifischen Steuersätzen im Intervall zwischen 0 % und 40 %. Darüber hinaus wurden aktive latente Steuern auf künftig nutzbare steuerliche Verlustvorträge gebildet. Werden unrealisierte Gewinne/Verluste bei Wertpapieren nicht erfolgswirksam, sondern direkt im Eigenkapital erfasst, werden auch die latenten Steuern hierauf erfolgsneutral angesetzt. Für wesentliche Konsolidierungsmaßnahmen verwenden wir unternehmensspezifische Steuersätze; für die restlichen Konsolidierungsmaßnahmen wird ein einheitlicher Steuersatz von 32,45 % zu Grunde gelegt. Nichtanwendung bereits verabschiedeter Standards Die schon verabschiedeten und von der EU in EU-Recht übernommenen, aber noch nicht verpflichtend anzuwendenden und für unseren Konzernabschluss relevanten geänderten Standards oder Interpretationen
wurden nicht angewandt. Die Anwendung würde zu keiner wesentlichen Änderung der Darstellung führen. Hinweis Auf Grund der teilweise maschinellen Erstellung dieses Berichts kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. Eigenkapitalveränderungsrechnung
Siehe auch Note 25 auf Seite 42. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Beiträge
Die geringe Veränderung der Beitragsüberträge beruht darauf, dass im Wesentlichen nur noch Nachlaufprämien eingehen. (2) Laufende Erträge aus Kapitalanlagen
(3) Laufende Aufwendungen für Kapitalanlagen
(4) Realisierte und nicht realisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen
(5) Sonstige Erträge
(6) Leistungen aus Versicherungsverträgen
(7) Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
(8) Personalentwicklung
(9) Sonstige Aufwendungen
(10) Ertragsteuern
Der deutsche Ertragsteuersatz setzt sich zusammen aus einem Körperschaftsteuersatz von 15,00 % zuzüglich eines Solidaritätszuschlags auf die Körperschaftsteuer von 5,50 % und einem durchschnittlichen Gewerbesteuersatz von 16,63 %. Inklusive der Gewerbesteuer ergibt sich insgesamt ein inländischer Ertragsteuersatz von 32,45 %. Die latenten Steuerforderungen beziehen sich auf Pensionen in Höhe von 2.892 Tsd. EUR (i. V. 3.065 Tsd. EUR) und Sonstiges in Höhe von 6.983 Tsd. EUR (i. V. 10.375 Tsd. EUR). Nicht angesetzte steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 8.894 Tsd. EUR (i.V. 6.782 Tsd. EUR) beziehen sich auf die Holdinggesellschaft und sind unbegrenzt nutzbar. (11) Fair Value Hierarchi Die zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente wurden gemäß den Angaben nach IFRS 7.27B einer dreistufigen Hierarchie wie folgt zugeordnet:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren festverzinsliche Wertpapiere, überwiegend über den OTCMarkt gehandelte Rententitel, mit einem beizulegenden Zeitwert von 202.632 Tsd. EUR nicht mehr der Stufe 1, sondern der Stufe 2 zuzuordnen. Für die Bewertung dieser Finanzinstrumente werden Durchschnittspreise von Preisserviceagenturen verwendet. Die Neuzuordnung resultiert aus der verabschiedeten Stellungnahme zur Rechnungslegung "IDW RS HFA 47 Einzelfragen zur Ermittlung des Fair Value nach IFRS 13". Demnach stellen die genannten Durchschnittspreise dann Stufe2-Eingangsparameter dar, wenn die diesen Durchschnittskursen zugrunde liegenden Basisdaten bindende Angebote oder beobachtbare transaktionsbasierte Preise darstellen. Entsprechend wurden alle mittels derartiger Durchschnittspreise bewerteten festverzinslichen Wertpapiere, die bisher der Stufe 1 zugeordnet waren, pauschal in die Stufe 2 umgegliedert. Durch die Dekonsolidierung der ausländischen Tochtergesellschaften sind sämtliche Stufe 3 Wertpapiere entfallen. Angaben zur Bilanz(12) Jederzeit verkäufliche Kapitalanlagen
Nach vertraglichen Restlaufzeiten teilen sich die festverzinslichen jederzeit verkäuflichen Wertpapiere wie folgt auf:
(13) Kapitalanlagen mit erfolgswirksam gebuchten Wertschwankungen Es handelt sich hierbei ausschließlich um Kapitalanlagen aus Spezialfonds in Höhe von 58.102 Tsd. EUR (i. V. 81.227 Tsd. EUR). (14) Darlehen und Forderungen Bei den Darlehen handelt es sich im Vorjahr im Wesentlichen um ein Schuldscheindarlehen mit einem Zeitwert von 161 Tsd. EUR und einer Laufzeit von einem Jahr. (15) Ratingkategorien zinssensitiver Titel
(16) Sonstige Forderungen aus dem Versicherungs- und aus dem Rückversicherungsgeschäft
(17) Sonstige Aktiva
Die sonstigen Forderungen beinhalten eine Kaufpreisforderung für den Verkauf der Tochtergesellschaften der GLOBALE Rückversicherungs-AG in Höhe von 134.251 Tsd. EUR. (18) Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände
* Die Deckungsrückstellung betrifft nur die
nach FAS 60 bewertete Rückstellung.
* Die Deckungsrückstellung betrifft nur die
nach FAS 60 bewertete Rückstellung.
(20) Schadenrückstellung Vt. Brutto-Schadenrückstellungen
Die Position Schadenrückstellung enthält Beträge in Höhe von 10.000 Tsd. EUR, deren Realisierung vor dem 31.12.2014 erwartet wird. Das nachfolgende Abwicklungsdreieck wurde um bereits abgelöste Verträge bereinigt. Die Übersicht der Schadenreserveabwicklung wurde auf Basis von Zeichnungsjahren für das Bruttogeschäft erstellt. Durch überwiegend nicht-proportionale Rückversicherung wird die Abwicklung auf Nettobasis tendenziell günstiger ausfallen. Ein Teil der Schadenreserven der GLOBALE Rück Gruppe bleibt unberücksichtigt, da er die Zeichnungsjahre vor 2001 betrifft; auch sind die IBNR nicht einzelnen Zeichnungsjahren zugeordnet. Abwicklungsergebnisse (brutto) in Tsd. EUR
(21) Sonstige Verbindlichkeiten aus dem Versicherungs- und dem Rückversicherungsgeschäft
(22) Sonstige Passiva
Rückstellungsspiegel
Das Darlehen hat einen Marktwert von 0 Tsd. EUR (i. V. 78.207 Tsd. EUR) und wurde in 2013 zuzüglich aufgelaufener Zinsen getilgt. (23) Steuerrückstellungen (latente und übrige) Im Berichtsjahr wurden latente Steuerrückstellungen i. H. v. 3.594 Tsd. EUR gebildet (i. V. 8.543 Tsd. EUR). Die übrigen Steuerrückstellungen im Berichtszeitraum betrugen 104 Tsd. EUR (i. V. 14.134 Tsd. EUR). (24) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen in Höhe von 70.382 Tsd. EUR (83.070 Tsd. EUR) betreffen die Pensionsversprechen der Unternehmen der GLOBALE Rückversicherungs-AG an ihre Mitarbeiter für die leistungsorientierten (defined benefit) Pensionspläne in Deutschland sowie seit dem 31.12.2006 auch Altersteilzeitverpflichtungen. Die hier aufgeführten Angaben berücksichtigen keine latenten Steuern. Bei leistungsorientierten Pensionsplänen wird dem Begünstigten durch das Unternehmen oder Pensionsfonds eine bestimmte Betriebsrente zugesagt. Die zur Finanzierung zu zahlenden Beiträge des Unternehmens sind nicht im Vorhinein festgelegt. In Deutschland handelt es sich im Wesentlichen um Pensionspläne, bei denen die Leistung von der Anzahl der Dienstjahre sowie vom Gehalt der letzten zehn Dienstjahre oder vom erbrachten Versorgungsbeitrag des jeweiligen Dienstjahres abhängig ist.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erfolgsneutral über SORIE gegen die Rücklagen gebucht.
Die Erträge aus Pensionsfonds betrugen 14 Tsd. EUR (i. V. 784 Tsd. EUR).
Die Aufwendungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung im Wesentlichen unter den Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und den Aufwendungen für Versicherungsfälle (Schadenregulierungsaufwendungen) ausgewiesen.
Auf die versicherungsmathematischen Verluste entfällt eigenkapitalerhöhend eine latente Steuer von 5.363 Tsd. EUR (i. V. 967 Tsd. EUR).
Versicherungsmathematische Annahmen Die Annahmen, nach denen die versicherungsmathematische Berechnung der Verpflichtungen erfolgt, richten sich nach den Verhältnissen des betreffenden Landes. Sie sind in der nachfolgenden Übersicht zusammengestellt:
Den Berechnungen wurden aktuelle, versicherungsmathematisch ermittelte biometrische Wahrscheinlichkeiten zu Grunde gelegt. Für USA und Kanada entfallen die Angaben der Tabelle aufgrund der Dekonsolidierung zum 01.01.2013. Die Sensitivitäten der Pensionsrückstellungen ohne Altersteilzeit und Transfair-Pläne stellen sich in 2013 wie folgt dar:
(25) Eigenkapital Die Eigenkapitalentwicklung des Konzerns ist auf Seite 26 dargelegt. Die Werte für das Stammkapital und die Kapitalrücklage sind mit den Werten der GBG, Köln, identisch. Das Stammkapital mit dem Nennwert von 100 Tsd. EUR setzt sich zusammen aus zweimal 49,5 Tsd. EUR und einmal 1 Tsd. EUR. Die Neubewertungsrücklage enthält die Unterschiedsbeträge zwischen den Anschaffungskosten und den Marktwerten der jederzeit verkäuflichen Kapitalanlagen nach Abzug latenter Steuern. Die Währungsumrechnungsrücklage enthält die Unterschiedsbeträge aus den Währungsumrechnungen der Eigenkapitalien der konsolidierten Unternehmen mit Stichtagskursen zu den entsprechenden Buchwerten der Obergesellschaften und die Unterschiedsbeträge aus den Währungsumrechnungen der Gewinn- und Verlustrechnungen, sofern diese zu Transaktions- bzw. Durchschnittskursen umgerechnet werden. Die Währungsumrechnungsdifferenzen auf die während der Konzernzugehörigkeit entstandenen Eigenkapitalien werden im Geschäftsjahr in dem jeweiligen Eigenkapitalbestandteil erfasst und gesondert in der Eigenkapitalentwicklung dargestellt. Als Gewinnrücklagen werden die Beträge ausgewiesen, die im Geschäftsjahr oder in einem früheren Geschäftsjahr aus dem Ergebnis gebildet worden sind. Das Eigenkapital der GBG ist niedriger als das Konzern-Eigenkapital. Daher ist das Konzern-Eigenkapital nicht vollständig ausschüttungsfähig. (26) Erläuterung zur Geschäftstätigkeit Folgende Versicherungszweige wurden in Rückdeckung genommen: - Feuerversicherung und Nebensparten - Haftpflichtversicherung - Kraftfahrtversicherung - Lebens- und Krankenversicherung - Luftfahrtversicherung - Sonstige - Technische Versicherungen - Transportversicherung - Unfallversicherung ( 27) Angaben zur Kapitalflussrechnung Bei der Erstellung der Kapitalflussrechnung wurde der Standard DRS 2-20 des Deutschen Standardisierungsrats sowie IAS 7 beachtet. Es handelt sich hierbei um eine Überleitungsrechnung, die das Periodenergebnis in die Veränderung des Finanzmittelfonds überführt. Der Finanzmittelfonds beinhaltet die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand. In der Kapitalflussrechnung wird dargestellt, welche Mittelflüsse (direkte Methode für Investments und Finanzierungen) bzw. welche Veränderungen von Bilanzposten (indirekte Methode) sich ungleich auf das Periodenergebnis und auf die Entwicklung des Finanzmittelfonds auswirken und daher innerhalb der Überleitung korrigiert werden müssen. Bei Anwendung der indirekten Methode werden Erhöhungen (Verminderungen) von Aktiva in der Überleitung subtrahiert (addiert) und Erhöhungen (Verminderungen) von Passiva addiert (subtrahiert). Die Mittelflüsse und die Veränderungen der Bilanzposten werden dabei der Investitions-, der Finanzierungs- oder (als Restgröße) der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet, wodurch dem Leser ein Einblick in die Fähigkeit des Unternehmens zur Erwirtschaftung und in die Verwendung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gegeben werden soll. Für die vorzeitige Ablösung von Rückversicherungsverträgen wurden in 2013 12.759 Tsd. EUR (i. V. 103.392 Tsd. EUR) bezahlt. Im Berichtsjahr wurden Zinsen in Höhe von 2.604 Tsd. EUR (i. V. 16.025 Tsd. EUR) sowie Ertragsteuern (per Saldo) in Höhe von 2.362 Tsd. EUR (i. V. 6.793 Tsd. EUR) gezahlt. (28) Fremdwährungen
(30) Finanzierungskosten Zinsaufwendungen für festverzinsliche finanzielle Verbindlichkeiten beliefen sich im Geschäftsjahr auf 2.870 Tsd. EUR (i. V. 8.835 Tsd. EUR). Sonstige Angaben(31) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Bilanzwert der verpfändeten, zur Sicherung übertragenen oder hinterlegten Vermögensgegenstände betrug:
Unter Sonstige sind folgende Positionen enthalten: a) Für das Darlehen sind Vermögenswerte i. H. v. 0 Tsd. EUR (i. V. 59.149 Tsd. EUR) verpfändet. b) Hinterlegte Vermögenswerte für Pensionsverpflichtungen i. H. v. 36.707 Tsd. EUR (i. V. 40.003 Tsd. EUR). (32) Vergütungsbericht Die laufenden Bezüge des Leitungsorgans der GLOBALE Rück Gruppe betrugen 4.449 Tsd. EUR (i. V. 1.441 Tsd. EUR). Die Aufwendungen für langfristige Vergütungsbestandteile beliefen sich auf 1.350 Tsd. EUR (i. V. 3.566 Tsd. EUR). Konzerninterne Geschäftsvorfälle der GLOBALE Rückversicherungs-AG und ihrer Tochtergesellschaften werden durch die Konsolidierung eliminiert und daher im Anhang nicht erläutert. (33) Abschlussprüferhonorare Die Honorare unseres Konzernabschlussprüfers KPMG AG betragen im Berichtsjahr 225 Tsd. EUR (i. V. 246 Tsd. EUR). Davon entfallen auf die Prüfung der Abschlüsse 154 Tsd. EUR (i. V. 191 Tsd. EUR), auf steuerliche Beratung 53 Tsd. EUR (i. V. 55 Tsd. EUR) und auf sonstige Leistungen 18 Tsd. EUR (i. V. 0 Tsd. EUR). (34) Gewinnverwendung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 205.191 Tsd. EUR wie folgt zu verwenden: Ausschüttung 10.000 Tsd. EUR, Vortrag auf neue Rechnung 195.191 Tsd. EUR. Aufgestellt und zur Veröffentlichung freigegeben.
Köln, den 2. Juli 2014 Dr. Achim Kann Rieke K. Hankins (MIM) Antje Kann (PHD) Kay Uwe Erdmann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der Globale Beteiligungs GmbH, Köln, aufgestellten Konzernabschluss -- bestehend aus konsolidierter Gewinn- und Verlustrechnung, konsolidierter Bilanz, konsolidierter Kapitalflussrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Anhang und Erläuterungen inkl. Eigenkapitalveränderungsrechnung -sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 9. Juli 2014 KPMG
AG
Husch, Wirtschaftsprüfer Theißen, Wirtschaftsprüfer |
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