Beteiligung TOPICO Handels GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilhelm Olck seit 30.6.2021 | Prokura |
Sönke Hinrichs seit 30.6.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Inspirion GmbHSottrumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Inspirion GmbH importiert Konsumgüter aller Art vornehmlich aus Asien und vertreibt diese überwiegend in Europa. Schwerpunktmärkte sind Deutschland mit den angrenzenden Nachbarregionen insbesondere Frankreich. In unserem Handels- und Dienstleistungsgeschäft konzentrieren wir uns mit hoher Expertise auf folgende Produktgruppen:
Diese Artikel werden organisatorisch in drei Geschäftsfeldern an B2B-Kunden vertrieben:
Dabei stellen neben der hohen Verfügbarkeit vor allem die kundenindividuelle Veredelung der Produkte sowie die Lieferung aus einer Hand Kernkompetenzen des Unternehmens dar. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,2% höher als im Vorjahr. Damit ist die deutsche Wirtschaft langsamer gewachsen als im Jahr 2022 (+1,8%) und liegt unter der Prognose des Sachverständigenrats. Für das Jahr 2024 wird ein sehr moderates Wirtschaftswachstum von 0,4% prognostiziert. Im Basisszenario, dem ausgehend von der aktuellen Informationslage wahrscheinlichsten Szenario, geht der Sachverständigenrat davon aus, dass sich die wirtschaftliche Lage über das Jahr 2024 nur geringfügig positiv entwickelt und ein Wachstum von 0,5% aufweist. Damit liegt das vorhergesagte Wachstum unter dem des Euro-Raums, wo eine BIP-Steigerung von 1,2% erwartet wird. Diese Wachstumsraten liegen weiterhin unterhalb der Inflationsraten und stellen damit in der gesamten Region einen inflationsbedingten Kaufkraftverlust dar, der sich als zentraler Belastungsfaktor erweist. Der Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt weiterhin einer erheblichen Unsicherheit. So hat sich zwar die Energieversorgungslage gebessert im Vergleich zu den letzten zwei Jahren. Die Abwärtsrisiken für das Wachstum bestehen in der weiterhin hohen Inflationsrate, die auch im Jahr 2024 konstant über dem 2%-Ziel der Europäischen Zentralbank liegt. Trotz dieser Verbesserung belastet die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen die privaten Konsumausgaben weiterhin. Die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen tragen zu einem Kaufkraftverlust bei, der die privaten Konsumausgabenbelastet. Hinzu kommt die anhaltende geopolitische Unsicherheit, insbesondere in Bezug auf die Ukraine und mögliche Auswirkungen auf die globalen Lieferketten. Die Herausforderungen in der Energiepolitik, insbesondere die Abhängigkeit von Gaslieferungen und die Umstellung auf erneuerbare Energien, bleiben zentral für die wirtschaftliche Stabilität. Darüber hinaus stehen die deutschen Exporte vor Herausforderungen aufgrund einer schwächeren Nachfrage aus wichtigen Handelspartnerländern, insbesondere aus China. Die wirtschaftliche Erholung wird auch durch strukturelle Veränderungen beeinflusst, wie die Digitalisierung und den Fachkräftemangel, die Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. 3. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 verlief erneut in einem schwierigen makroökonomischen Umfeld, jedoch innerhalb der erwarteten Rahmenbedingungen. Ein optimistischer Start ins Jahr führte zunächst zu einer Erhöhung der Einkäufe. Allerdings blieben die Absätze im zweiten Halbjahr 2023 aufgrund der stagnierenden Gesamtwirtschaft und des zurückhaltenden Konsumverhaltens hinter den Erwartungen zurück. Im ersten Halbjahr war das Tagesgeschäft stark von den Auswirkungen des anhaltenden Ukrainekriegs geprägt. Dieser Konflikt führte zu einer spürbaren Konsumzurückhaltung und Unsicherheiten auf den Märkten. Gegen Ende des Jahres beeinträchtigte der Ausbruch des Israel- Gaza-Konflikts die wirtschaftliche Erholung zusätzlich. Weitere Gründe für das verhaltene Konsumverhalten waren die steigenden Energiepreise und die allgemeinen Unsicherheiten auf den internationalen Finanzmärkten. Inflationär getriebene Kostensteigerungen machten sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette bemerkbar und beeinflussten die Kosten des Unternehmens erheblich' Trotz der schwierigen Situation konnte das Jahresergebnis jedoch positiv gehalten werden, was zeigt, dass die Optimierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre Wirkung zeigen. Insgesamt verlief die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 etwas unter den Erwartungen. Die Umsätze fielen aufgrund der zunehmenden internationalen Krisen geringer aus als ursprünglich prognostiziert. Trotz des minimal geringeren Umsatzvolumens konnte die Profitabilität leicht gesteigert werden, auch im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen Jahre. Das Unternehmen investierte weiterhin in die Digitalisierung, von der Effizienzsteigerungen und Ertragsverbesserungen erwartet werden. Alle Investitionen wurden durch das laufende Geschäft finanziert. Diese Investitionen sind Teil der langfristigen Strategie, um auch in schwierigen Zeiten wettbewerbsfähig und profitabel zu bleiben. 4. Nachhaltigkeit und Gesellschaftliche Verantwortung (CSR) Die Frage einer nachhaltigen, sozial und ökologisch verantwortlichen Geschäftstätigkeit gewinnt eine zunehmende Bedeutung in allen Bereichen der Unternehmensführung. In vielen Teilen des Konzerns wird diese Verantwortung schon langjährig gelebt und umgesetzt. Im Jahr 2023 hat Inspirion erstmalig einen vollständigen Nachhaltigkeitsbericht erstellt und veröffentlicht. Darüber hinaus wurden mehrere wichtige Initiativen eingeführt. Vorrangig ist dabei das Ziel am Hauptsitz den CO-2 Fußabdruck systematisch zu verringern. Maßgeblich dafür ist die Installation einer Photovoltaikanlage am Hauptsitz in Sottrum und die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu verringern und den Energiebedarf nachhaltig zu decken. Inspirion investiert gezielt in CSR-Initiativen und optimiert kontinuierlich seine Prozesse und Geschäftspraktiken im Einklang mit den neuesten gesetzlichen Standards. Zur Überwachung und Entwicklung der Nachhaltigkeitsziele nutzt Inspirion die Standards der Global Reporting Initiative (GRI), beteiligt sich an der EcoVadis CSR-Bewertung und unterstützt das UN Global Compact Framework. Im Bereich Vielfalt und Inklusion legt Inspirion ebenfalls großen Wert auf eine ausgewogene Geschlechterverteilung. Derzeit sind 52 % der Belegschaft Frauen und 48 % Männer. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage I. Vermögenslage Die Vermögenslage der Inspirion GmbH ist, wie für ein Handels- und Dienstleistungsunternehmen typisch, stark durch das Umlaufvermögen geprägt; das langfristige Vermögen spielt geschäftskonform eine untergeordnete Rolle. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die für die Logistik genutzten Gebäude und Betriebsvorrichtungen durch den beauftragten Logistikdienstleister zur Verfügung gestellt werden. Die Struktur zwischen dem kurz- und langfristig gebundenen Vermögen und den Verbindlichkeiten ist weiterhin auf dem Niveau der Vorjahre. II. Ertragslage Das Jahr 2023 hat die Gesellschaft bei fast gleichbleibenden Umsatz abgeschlossen, mit einem minimalen Rückgang von 0,38%. Die Materialaufwandsquote beträgt 62,0% (Vorjahr: 64,2%). Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2032 mit einem Jahresüberschuss von 311,0 TEUR (Vorjahr: 505,3 TEUR) ab. III. Finanzlage Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen, Forderungen in der Regel innerhalb der Zahlungsfrist vereinnahmt. Forderungsausfälle sind zum Großteil durch Kreditversicherungen abgedeckt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Bestehende Finanzierungslinien werden als Terminkredit genutzt. Die Inspirion GmbH ist auch über den Abschlussstichtag 31.12.2023 hinaus solide finanziert. Die Eigenkapitalquote von > 45 Prozent ist komfortabel und hat sich im vergangenen Jahr um 6,5%-Punkte erhöht. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 6. Chancen- und Risikobericht Chancen ergeben sich für das Unternehmen durch das errichtete Zentrallager in Sottrum, das eine Kapazitätssteigerung und eine effizientere Logistik ermöglicht. Die kontinuierliche Digitalisierung der Geschäftsprozesse trägt ebenfalls zu einer positiven Entwicklung bei, indem sie Effizienz und Transparenz erhöht und die Kosten senkt. Weiteres Potenzial bieten nachhaltige Produkte, da der Markt für umweltfreundliche Alternativen stetig wächst. Auch die Produktgruppen Schirme, Trinkflaschen, Taschen und Reisegepäck bieten durch gezielte Marketingaktivitäten Chancen für Umsatzsteigerungen und Marktanteilsgewinne. Die Erweiterung der angebotenen Drucktechniken könnte zudem den Absatz von Produkten erhöhen, da individuelle und maßgeschneiderte Lösungen zunehmend gefragt sind. Chancen bestehen ebenfalls in der konsequenten Umsetzung von Effizienzsteigerungen entlang des gesamten Geschäftsmodells. Dies beinhaltet Optimierungen in der Produktion, im Vertrieb und in der Verwaltung, die zu Kostensenkungen und einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit führen können. Zusätzlich ergibt sich erhebliches Potenzial aus der Erweiterung der Produktpalette um nachhaltige Produkte und kontinuierliche Verbesserungen rund um das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Maßnahmen können das Unternehmensimage stärken und zusätzliche Marktsegmente erschließen. Für das Geschäftsjahr sieht die Geschäftsleitung eine Reihe von Risiken, die die Unternehmensentwicklung beeinträchtigen könnten. Zunächst besteht das Risiko steigender Beschaffungskosten, bedingt durch die anhaltende Inflation und einem dauerhaft starken US-Dollar. Wechselkursschwankungen zwischen dem US-Dollar und dem Euro könnten die Gesamtkostenstruktur negativ beeinflussen und zu erhöhten Ausgaben für Waren und Dienstleistungen führen. Ein weiteres Risiko stellt die zunehmende Volatilität der Frachtraten dar, die zu direkten und teils unvorhersehbaren Kostensteigerungen im Transportwesen führen kann. Auch die Gefahr von unversicherbaren Forderungsausfällen bleibt insbesondere in Auslandsmärkten bestehen, verstärkt durch den Ukrainekrieg. Dies zeigt sich auch in den restriktiven Reaktionen der Kreditversicherungen, die in einzelnen Ländern nur erschwert Versicherungsdeckung gewähren. Langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen mindern jedoch dieses Risiko. Chancen ergeben sich für das Unternehmen durch das errichtete Zentrallager in Sottrum, das eine Kapazitätssteigerung ermöglicht. Die kontinuierliche Digitalisierung der Geschäftsprozesse trägt ebenfalls zu einer positiven Entwicklung bei. Steigende Zinsen stellen eine Bedrohung dar, insbesondere bei Krediten oder Darlehen. Dies könnte die finanzielle Stabilität des Unternehmens beeinträchtigen. Um dem entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen auf eine konsequente Stärkung der Eigenkapitalquote und die Reduzierung der Kreditlast. Die anhaltend hohe Inflation könnte das Konsumverhalten beeinflussen und in Kombination mit einer sinkenden Nachfrage zu einem Umsatzrückgang führen, was die Rentabilität des Unternehmens beeinträchtigen könnte. Obwohl das Unternehmen in die Digitalisierung investiert hat, haben die bisherigen Maßnahmen noch nicht die gewünschten Effekte erzielt. Es wird weiterhin an den digitalen Geschäftsprozessen gearbeitet, um die Kundenwünsche sukzessive umzusetzen. Der Vertrieb wird zudem geschult, um die neuen Werkzeuge effektiv zu nutzen und bei den Kunden zu platzieren. Ein weiteres bedeutendes Risiko ist die technologische Abhängigkeit von bestimmten Technologien oder IT-Dienstleistern. Falls diese nicht mehr verfügbar oder veraltet sind, könnte dies zu erheblichen Betriebsstörungen führen. Eine diversifizierte Technologie- und Dienstleisterstrategie ist daher entscheidend, um dieses Risiko zu mindern. Neue Gesetze oder Vorschriften könnten zusätzliche Compliance-Kosten verursachen oder bestehende Geschäftsmodelle beeinträchtigen. Eine proaktive Überwachung und Anpassung an regulatorische Änderungen ist notwendig, um rechtlichen Risiken vorzubeugen. Cyberangriffe könnten zu Datenverlusten, Betriebsunterbrechungen und Reputationsschäden führen. Investitionen in robuste IT-Sicherheitslösungen und regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter sind unerlässlich, um diese Bedrohungen abzuwehren. Internationale Unsicherheiten, wie der fortwährende Ukrainekrieg und der Israel-Gaza-Konflikt, schaffen eine geopolitisch ungewisse Lage, die zu unvorhersehbaren wirtschaftlichen Auswirkungen führen kann. Diese Unsicherheit erhöht das Risiko in verschiedenen Märkten und kann zu unerwarteten Herausforderungen für das Unternehmen führen. Abschließend stellen die hohen Zinsen, die anhaltende Inflation und die geopolitischen Konflikte unvorhersehbare und komplexe Risiken dar, die derzeit schwer einzuschätzen sind. Dies erfordert eine ständige Überwachung der globalen wirtschaftlichen Bedingungen, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Sottrum, den 10. Juni 2024 S. Hinrichs Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Gesellschaft ist unter der Firma Inspirion GmbH mit Sitz in Sottrum im Handelsregister des Registergerichts Walsrode unter der Nummer HRB 209487 eingetragen. Inspirion GmbH ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264 HGB. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an die Abschreibungstabellen der Finanzverwaltung ermittelt. Die linearen Nutzungsdauern liegen für die immateriellen Vermögensgegenstände zwischen drei und fünf Jahren. 2. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Teilwert ausgewiesen. Aufgrund § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wurde eine Zuschreibung auf den niedrigeren Wert per 31.12.2023 in Höhe von EUR 11.867,47 vorgenommen. 3. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet worden. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips wurden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben haben, wurden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gebildet. 4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt, soweit nicht Einzelberichtigungen erforderlich waren. Für das allgemeine Kreditrisiko wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pauschal wertberichtigt. Forderungen in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die bilanzielle Behandlung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen. 6. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. 7. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die bilanzielle Behandlung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. 8. Der Jahresabschluss ist gemäß § 244 HGB in EUR aufgestellt worden. Vermögensgegenstände und Schulden des in ausländischer Währung (RMB) aufgestellten Jahresabschlusses der einbezogenen Repräsentanz in Shanghai wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte die Umrechnung mit dem Durchschnittskurs 2023. Auftretende Umrechnungsdifferenzen wurden ergebniswirksam behandelt. III. Angaben zur Bilanz 1. Über die Entwicklung des Anlagevermögens unterrichtet der dem Anhang beigefügte Anlagespiegel. 2. Über den Anteilsbesitz unterrichtet die dem Anhang beigefügte Aufstellung über die gehaltenen Beteiligungen gemäß § 285 Nr. 11 HGB. 3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr in Höhe von EUR 10.538,10. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 517.580,84. 4. Für die Pensionsrückstellungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck herangezogen. Als Pensionsalter wurde bei Kapitalzusagen das vertragliche Endalter 63 angesetzt, sonst das frühestmögliche Rentenbeginnalter nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz. Für die handelsbilanzielle Bewertung wurde die sogenannte "Projected-Unit-Credit- Methode" angewendet, diese ermittelt den Wert einer Verpflichtung als versicherungsmathematischen Barwert des Anteils der Pensionsverpflichtung, der gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsbestimmungen zum Bewertungsstichtag als erdient gilt. Folgende weitere Prämissen liegen der Bewertung für die Handelsbilanz zugrunde: Rechnungszinsfuß prognostiziert für Dezember (Stand Oktober) von 1,82 % p.a. über 10 Jahre (Vorjahr: 1,78 % p.a.) und von 1,74 % p.a. über 7 Jahre, sowie ein Rententrend von 2,00 %. Es wurden bereits die Verpflichtungswerte, die sich aus der Bewertung nach dem Bil- MoG ergeben gebucht und keine Wahlrechte (bei Unterdeckung) zur Verteilung des Unterschiedsbetrages oder ggf. zur Beibehaltung der Pensionsrückstellung in Anspruch genommen. Der Vorsorgeplan für die einzelnen Begünstigten mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen ist hinterlegt, welche die Verpflichtung des Unternehmens näherungsweise abbilden. Die Rückdeckung ist also nicht vollständig kongruent. Die volle Verpflichtung wurde mit dem handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag bewertet und dieser Wert mit dem Deckungsvermögen aus der Rückdeckungsversicherung (Aktivwert: EUR 258.827,34) saldiert. Die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 7.744,91 (Vorjahr: EUR 18.191,68) wurden mit den Aufwendungen aus der Altersversorgung verrechnet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 155,00. 5. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 38 personalbezogene Rückstellungen sowie ausstehende Rechnungen für Waren, Dienstleistungen und Zoll in Höhe von TEUR 156. 6. Verbindlichkeiten
7. Haftungsverhältnisse Die Inspirion GmbH haftet gegenüber der Commerzbank AG gesamtschuldnerisch für Kredite der TOPICO Handel GmbH & Co. KG, Bremen. Zum Stichtag bestehen keine Avalverbindlichkeit. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Ausstehende Raten aus Leasingverbindlichkeiten bestanden zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 0), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 24 und zwischen einem und fünf Jahren TEUR 38. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen valutieren zum Jahresende mit TEUR 146 bis zu einem Jahr, mit TEUR 568 zwischen einem und fünf Jahren sowie mit TEUR 552 mit mehr als fünf Jahren. 9. Derivative Finanzinstrumente Die Inspirion GmbH ist im Rahmen ihrer globalen Tätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung dieser Risiken werden ausgewählte Derivate (Devisentermingeschäfte) eingesetzt, nicht aber für Spekulationszwecke, das heißt, ohne ein entsprechendes Grundgeschäft werden keine Derivate abgeschlossen. Die schwebenden Grundgeschäfte werden mit den Sicherungsgeschäften zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB in Form von Micro Hedges zusammengefasst, wobei die Devisentermingeschäfte mit den Marktterminkursen zum Abschlussstichtag bewertet werden. Im Zusammenhang mit Devisentermingeschäften wurden folgende Vermögensgegenstände und Schulden aus Grundgeschäften in Bewertungseinheiten zum Stichtag 31. Dezember 2023 nach der Einfrierungsmethode einbezogen:
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte, die in Bewertungseinheiten mit antizipierten Grundgeschäften einbezogen worden sind. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten konnte nach § 288 HGB verzichtet werden. Auf Umsatzerlöse mit nahestehenden Unternehmen entfallen gemäß § 285 Nr.21 HGB EUR 3.194.878,58 (Vorjahr: TEUR 4.244). Auf Differenzen aus der Währungsumrechnung entfallen gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB bei den sonstigen betrieblichen Erträgen EUR 2.956,23 (Vorjahr: TEUR 55) und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen EUR 6.913,84 (Vorjahr: TEUR 5). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten keine Zuschüsse (Vorjahr: TEUR 195) aus den sogenannten "Überbrückungshilfen IV" des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen, die in Folge der Corona-Krise erhebliche Umsatzausfälle hatten. Auf die Angabe der periodenfremden Aufwendungen und Erträge nach § 285 Nr. 32 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. V. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführer ist der Kaufmann Herr Sönke Hinrichs, Hongkong/China. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 2. Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Jahres:
3. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 4. Das Jahresergebnis 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Sottrum, 10. Juni 2024 Inspirion GmbH S. Hinrichs Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023
*) Liquidationsbilanzwerte zum 31. Januar 2024
Anlagenspiegel per 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Inspirion GmbH, Sottrum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Inspirion GmbH, Bremen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Inspirion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bremen, 23. August 2024 Göken,
Pollack und Partner Treuhandgesellschaft mbH
gez. Dr. Dieter Göken, Wirtschaftsprüfer gez. Carolin Göken, Wirtschaftsprüferin ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresabschluss 2023 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 10. Juni 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wurde auf neue Rechnung vorgetragen. |
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