Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 4115
Vorher
Wandres GmbH micro-cleaning
Eingetragen
14.1.1992
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Entwickeln, Herstellen und Vertrieb von Maschinen zur Reinigung von Oberflächen sowie das Entwickeln, Herstellen und Vertreiben von Maschinen und Vorrichtungen, Elektrogeräten und technischen Produkten sowie der Ein- und Verkauf von Handelsware; der Kauf, die Beteiligung an und die Errichtung von Unternehmen, die mit den vorher genannten Tätigkeiten einen Zusammenhang aufweisen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mathias Löffler
seit 27.10.2023
Prokura
Sylvia Wandres
seit 30.7.2013
Geschäftsführer
Stephanie Wandres
seit 30.7.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
325.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wandres GmbH micro-cleaning

Stegen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

Lage der Gesellschaft

Das Unternehmen gehört der Branche Maschinenbau/Feinwerktechnik an. Geschäftsmodell bzw. Gegenstand der Gesellschaft ist das Entwickeln, Herstellen und der Vertrieb von Maschinen zur Reinigung von Oberflächen sowie das Entwickeln, Herstellen und Vertreiben von entsprechenden Maschinen und Vorrichtungen, Elektrogeräten und technischen Produkten sowie der Verkauf von Handelswaren.

Die Produktlinien Schwertbürsten, Kombi- und Roboter-Schwertbürsten sowie Cleaner der Baureihen Evomat und Cevomat erzielten den höchsten Umsatzanteil.

Die Gesellschaft hat dabei einen direkten Exportanteil von rd. 58 %, der seit Firmenbestehen kontinuierlich gewachsen ist.

Während in den Gründungsjahren die Produkte vorwiegend in der Reinraumfertigung zum Einsatz kamen, erstreckt sich der Kundenkreis heute von der plattenverarbeitenden Industrie über die blechverarbeitende Industrie, Druck-, Glas- bis hin zur Automobilindustrie. Die Bereitschaft, sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen, führte zu einem heute großen Anwendungsspektrum und macht sicherlich den Erfolg der Gesellschaft aus.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 ist in Anbetracht der nach wie vor bestehenden weltweit wirtschaftlichen Auswirkungen des seit Februar 2022 andauernden Krieges in der Ukraine - bei Entspannung der Lieferkettenproblematik - dennoch sehr zufriedenstellend verlaufen.

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,6 %

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Jahresergebnis vor Ertragssteuern beträgt 4.871 TEuro und liegt damit mit 134 TEuro über dem Vorjahresergebnis (4.737 TEuro). Die Kosten haben sich in 2023 entsprechend der Auslastung entwickelt, wobei die Erhöhung der Personalkosten auch durch die Zahlung einer Abfindung beeinflusst ist.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind gekennzeichnet durch die gute Eigenkapitalquote von 82,5 % an der Bilanzsumme. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 57,6 %. Die Vorräte betragen 16,5 % der Bilanzsumme.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 5,6 %; die flüssigen Mittel umfassen 20 % der Bilanzsumme.

Das Anlagevermögen ist zu 143 % durch das Eigenkapital gedeckt.

Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals - mit einer Gesamtlaufzeit von weniger als 1 Jahr - beträgt 14,9 % der Bilanzsumme.

Im Berichtsjahr war die Liquiditätslage des Unternehmens unverändert gut.

Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 1.676 TEuro getätigt.

Die Investitionen wurden in 2023 aus dem laufenden Cash-Flow finanziert.

Forschung und Entwicklung

ist nach wie vor die Voraussetzung für die Unternehmensentwicklung.

Im Berichtsjahr waren 19 Mitarbeiter in der Entwicklung und Konstruktion beschäftigt.

Neben der eigenen Entwicklung wurden auch Kooperationen mit externen F&E-Firmen und Instituten/Hochschulen gesucht.

Schwerpunkte liegen aktuell in der technischen Optimierung der bestehenden Komponenten hinsichtlich Kosteneinsparung. Ziel ist es, mit einer verbesserten Konstruktion Fertigungs- und Montageprozesse zu verschlanken, um mit der Produktion in Deutschland wettbewerbsfähig zu bleiben.

Außerdem liegt der Fokus auf der Verbesserung unserer Maschinen hinsichtlich Energieverbrauch.

Umfeld- und Branchenrisiken

Umfeld- und Branchenrisiken sind dadurch gekennzeichnet, dass sie vom Unternehmen nicht direkt beeinflusst werden können. Im Berichtsjahr bestanden keine besonderen Risiken dieser Art.

Strategische Ausrichtung und Risiken

Im Geschäftsjahr 2023 konnten neben Großprojekten auch wieder Neukunden gewonnen werden. Die Zielsetzung ist nach wie vor der Zuwachs an weiteren Anlagen- und Maschinenherstellern als Kunden mit wiederholendem Umsatzpotenzial. Die Verteilung des Absatzes auf möglichst viele verschiedene Branchen wird weiterhin verstärkt angestrebt. Durch die steigende Investitionsbereitschaft potentieller Kunden werden sich grundsätzlich weitere Aufträge ergeben, wobei jedoch die tatsächlichen Auftragseingänge bedingt durch den weiter andauernden Krieg in der Ukraine sowie der unsicheren politischen Situation im Ausland derzeit nicht zuverlässig prognostiziert werden können. Außerdem laufen weiterhin Marketingaktivitäten in verschiedenen Branchen um neue Kunden mit bewährten Produkten zu erreichen.

Produktions-, Qualitäts- und Beschaffungsrisiken

Produktions- und Beschaffungsrisiken sind im Berichtszeitraum nicht aufgetreten. Durch den kontinuierlichen Verbesserungsprozess auf allen Prozessstufen wurde der hohe Qualitätsstandard gesichert. Zukünftig ist auch weiterhin damit zu rechnen, dass längere Lieferzeiten in der Materialbeschaffung eintreten können, dies erklärt auch den Anstieg der Vorräte bei den Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffen.

Personalrisiken

Die langjährige Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter einschließlich der Führungskräfte mit durchschnittlich 12 Jahren zeigt die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber und ist ein wichtiges Element der Lieferzuverlässigkeit des Unternehmens. Neben der Ausbildung von Mitarbeitern, dem Angebot von dualen Studienplätzen bietet das Unternehmen in bestimmten Bereichen Studienarbeiten, Technikerarbeiten oder Praktika an mit dem Ziel, derart Stellen zu besetzen. Das Thema Mitarbeiterbindung hat eine zunehmende Bedeutung. Durch flexible Arbeitszeitmodelle, Mitarbeiterevents und gesundheitliche Vorsorgeprogramme versucht die Geschäftsleitung die Attraktivität des Unternehmens weiter zu steigern.

Wesentliche Personalrisiken werden auch in Zukunft nicht erwartet.

Risikobewältigung

Ein zeitnahes, umfassendes Controlling (insbes. Außenstands- und Finanzcontrolling) sowie ein nachhaltiges Kostenmanagement trägt der Risikobewältigung und der Absicherung eines nachhaltigen Ertrags Rechnung. Die Planwerte der Ertragslage werden regelmäßig mit den tatsächlich erreichten Istwerten verglichen. Abweichungen werden analysiert und es wird geprüft, mit welchen Maßnahmen sich diese reduzieren oder zukünftig ganz vermeiden lassen.

Daneben bestehen Versicherungen für mögliche Schadens- und Haftungsrisiken.

Um den hohen Anforderungen des Qualitätsmanagements zu genügen, bildet das Unternehmen selbst aus.

Ein wesentlicher Teil der Chancen des Unternehmens liegt im Erfolg des Risikomanagements.

Prognosebericht

Die Geschäftsleitung plant für 2024 mit einem temporären moderaten Umsatzrückgang, der derzeit jedoch noch nicht quantifiziert werden kann. Damit einhergehen wird voraussichtlich auch eine moderate Verringerung des Betriebsergebnisses. Für das Geschäftsjahr 2024 kann derzeit aufgrund des Krieges in der Ukraine, der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten bei der Energieversorgung, keine exakte Aussage zum weiteren Geschäftsverlauf getroffen werden. Mit einem positiven Ergebnis für 2024 - mit der Zielsetzung von 70-80 % des Vorjahresergebnisses - wird dennoch gerechnet.

In der Geschäftsbeziehung mit USA erwarten wir einen deutlichen Zuwachs von mehr als 20%.

In Europa und Asien ist die Situation deutlich schwächer, der russische Absatzmarkt ist fast völlig zum Erliegen gekommen.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Insgesamt gehen wir von einer sehr positiven Entwicklung aus. Nach kurzfristigem Umsatzrückgang Anfang dieses Jahres erwarten wir mittelfristig wieder ein moderates Wachstum. Wir arbeiten an neuen Märkten in Mittel- und Südamerika und sind sicher dadurch Störungen, wie sie zum Beispiel durch den Ukraine-Krieg eingetreten sind, gut in den Griff zu bekommen. Außerdem laufen derzeit Überlegungen zu einem Neubau, um dadurch unsere Montagekapazitäten deutlich zu verbessern.

Durch weiterhin verstärkte Marketingaktivitäten im In- und Ausland soll der Absatz gesichert werden.

Eine kontinuierliche Produktverbesserung und Erweiterung der Vertriebspartner soll die Marktposition weltweit ausbauen.

Weitere Investitionen in technischen Anlagen und in die Betriebsausstattung sind weiterhin geplant.

 

Stegen, den 22. März 2024

gez. Dipl. Ing. Claus G. Wandres, Geschäftsführer

gez. Dipl. Ing. Stephanie Wandres, Geschäftsführerin

gez. Betriebswirtin Sylvia Wandres, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 18.398.476,83 18.112.431,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.973,00 21.580,00
II. Sachanlagen 18.071.983,83 17.770.331,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.375.658,93 14.664.940,62
2. technische Anlagen und Maschinen 2.866.639,00 2.307.508,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 806.380,00 744.685,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.305,90 53.198,31
III. Finanzanlagen 320.520,00 320.520,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 320.000,00 320.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 520,00 520,00
B. Umlaufvermögen 13.458.641,58 12.355.595,27
I. Vorräte 5.274.572,24 5.193.428,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.784.632,95 1.999.959,48
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.718,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.399.436,39 5.162.207,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.634,71 92.632,32
Aktiva 31.913.753,12 30.560.659,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 26.313.424,80 23.681.784,48
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Bilanzgewinn 26.013.424,80 23.381.784,48
davon Gewinnvortrag 23.381.784,48 21.908.408,37
B. Rückstellungen 836.997,32 696.641,00
C. Verbindlichkeiten 4.763.331,00 6.182.234,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.639.756,21 5.118.137,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.639.756,21 5.118.137,60
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.123.574,79 1.064.096,44
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.123.574,79 1.064.096,44
Passiva 31.913.753,12 30.560.659,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.358.180,32 18.338.718,97
2. Personalaufwand 8.966.737,94 8.352.423,96
a) Löhne und Gehälter 7.500.928,79 6.981.742,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.465.809,15 1.370.681,40
davon für Altersversorgung 130.300,34 122.451,70
3. Abschreibungen 1.390.461,41 1.343.600,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.390.461,41 1.343.600,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.941.704,53 3.825.277,26
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 266.608,45 61.959,67
5. Erträge aus Beteiligungen 27.522,94 28.846,15
davon aus verbundenen Unternehmen 27.522,94 28.846,15
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.497,47 295,80
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 195.296,98 77.061,87
davon an verbundene Unternehmen 195.296,98 77.051,37
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.439.621,21 1.263.939,46
9. Ergebnis nach Steuern 3.463.378,66 3.505.557,57
10. sonstige Steuern 31.738,34 32.181,46
11. Jahresüberschuss 3.431.640,32 3.473.376,11
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 23.381.784,48 21.908.408,37
13. Ausschüttung 800.000,00 2.000.000,00
14. Bilanzgewinn 26.013.424,80 23.381.784,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wandres GmbH micro-cleaning
Firmensitz laut Registergericht: Stegen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: HRB 4115

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde für die Firma Wandres GmbH micro-cleaning mit Sitz in Stegen aufgestellt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Freiburg im Handelsregister unter HRB 4115 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Wandres GmbH micro-cleaning wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

n der Bilanzposition Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wie folgt enthalten:

2023 2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesamt: 1.664.874,45 EURO 1.945.584,60 EURO
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen 576.890,57 EURO 711.344,48 EURO

In der Bilanzposition Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wie folgt enthalten:

2023 2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gesamt: 133.858,89 EURO 176.265,94 EURO
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen 6.460,76 EURO 14.672,13 EURO

II. Angaben zum Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die Fremdwährungsumrechnung erfolgte grundsätzlich zum Zahlungsdatum mit dem tagesaktuellen EURO-Referenz-Kurs. Die buchhalterische Erfassung erfolgte mit den entsprechenden EURO-Beträgen.

1. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachstehenden Anlagespiegel zu entnehmen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EURO
Zugänge Abgänge-
EURO
Umbuchungen
EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbl. Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 522.389,88 -13.420,00
Summe immat.Vermögensgeg. 522.389,88 -13.420,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundst.gleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 19.902.934,56 186.878,80 68.292,41
2. technische Anlagen u. Maschinen 6.614.996,00 355.101,87 759.927,68
-16.210,80
3. andere Anlagen, BGA 2.682.334,87 335.796,96
-70.808,05
4. gel. Anz. u. Anlagen im Bau 53.198,31 798.327,68 -828.220,09
Summe Sachanlagen 29.253.463,74 1.676.105,31 0,00
-87.018,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen UN 320.000,00
2. Genossenschaftsanteile 520,00
Summe Finanzanlagen 320.520,00
Summe Anlagevermögen 30.096.373,62 1.676.105,31
-100.438,85
kumulierte Abschreibungen
EURO
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EURO
Buchwert 31.12.2023
EURO
Buchwert 31.12.2022
EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbl. Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 502.996,88 15.606,00 5.973,00 21.580,00
502.996,88 15.606,00 5.973,00 21.580,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundst.gleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 5.782.446,84 544.452,90 14.375.658,93 14.664.940,62
2. technische Anlagen u. Maschinen 4.847.322,75 555.378,55 2.866.316,00 2.307.508,00
-147,00
3. andere Anlagen, BGA 2.146.556,78 275.023,96 806.380,00 744.685,00
-5.613,00
4. gel. Anz. u. Anlagen im Bau 0,00 23.305,90 53.198,31
Summe Sachanlagen 12.776.326,37 1.374.855,41 18.071.983,83 17.770.331,93
-5.760,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen UN 320.000,00 320.000,00
2. Genossenschaftsanteile 520,00 520,000
Summe Finanzanlagen 320.520,00 320.520,00
Summe Anlagevermögen 13.279.323,25 1.390.461,41 18.398.476,83 18.112.431,93
-5.760,00

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit der Abnutzung unterliegend, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und grundsätzlich nach § 253 Abs. 1 HGB vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis zu einem Wert von 800,00 EURO) wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

b) Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Der Ansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gem. § 255 HGB unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken wurden durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die wesentlichen Beträge der sonstigen Vermögensgegenstände sind Darlehensforderungen an Mitarbeiter (7.973,27 EURO), Kautionen (10.890,98 EURO), debitorische Kreditoren (13.000,40 EURO) sowie Vorsteuer im Folgejahr abziehbar (7.405,61 EURO).

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

c) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Bilanzgewinn beträgt 26.013.424,80 EURO (Vorjahr 23.381.784,48 EURO).

d) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Im Wesentlichen wurden sonstige Rückstellungen für Personalkosten (149.400,00 EURO; Vorjahr 187.500,00 EURO), für Gewährleistungen (140.400,00 EURO; Vorjahr 138.100,00 EURO), für Berufsgenossenschaft (46.900,00 EURO; Vorjahr 45.300,00 EURO), für Abschluss- und Prüfungskosten 48.000,00 EURO; Vorjahr 44.525,00 EURO), für Provisionen (92.653,94 EURO; Vorjahr 92.866,81 EURO) und für Aufbewahrungsverpflichtung (40.100,00 EURO; Vorjahr 40.100,00 EURO) gebildet.

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Angaben der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in der Bilanz betragen wie im Vorjahr EURO 0,00. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen (alle Angaben in EURO):

Bezeichnung Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit
bis ein Jahr ein bis fünf Jahre über fünf Jahre
Erhaltene Anzahlungen 249.548,25 249.548,25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 133.858,89 133.858,89
Verbindlichkeiten gg. verbundenden Unternehmen 3.639.756,21 3.639.756,21
Sonstige Verbindlichkeiten 740.167,65 740.167,65
Summe 4.763.331,00 4.763.331,00 0,00 0,00
Summe Vorjahr 6.182.234,04 6.182.234,04 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme geschäftsüblichem Eigentumsvorbehalt nicht besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen die Verbindlichkeit aus Lohn-und Kirchensteuer Monat Dezember 2023 (138.266,00 EURO) und die Verbindlichkeit aus Betriebssteuern (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer 2023 (593.795,23 EURO)

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung.

Der Umsatzanteil mit Drittländern beträgt 25,4 % (Vorjahr: 20,7 %), der Umsatzanteil mit EU-Ländern 32,4 % (Vorjahr: 31,3 %). Der Inlandsumsatzanteil beträgt 42,2 % (Vorjahr: 48,0 %).

Periodenfremde Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen. Periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr in Höhe von 140.000,00 EURO für Steuern vom Einkommen und Ertrag aus der bei der Firma durchgeführten Betriebsprüfung angefallen.

Außergewöhnliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 für einmalige Personalkosten in Höhe von insgesamt 378.000 EURO sowie durch höhere Wechselkursdifferenzen in Höhe von ca. 200.000 EURO angefallen.

III. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen:

Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 244.269,07 EURO (Kfz).

Daneben bestehen jährliche Verpflichtungen aus Dauermietverhältnissen und Wartungsverträge etc. in Höhe von insgesamt 80.760,83 EURO.

Es bestehen zum 31.12.2023 Bankbürgschaften/Aval Konten bei der Deutschen Bank in Höhe von 60.857,35 EURO und bei der Sparkasse Hochschwarzwald in Höhe von 198.621,17 EURO mit einem Avalkredit Rahmen von jeweils 1.000.000,00 EURO. Mit einer Inanspruchnahme ist nach den Erfahrungen der Vergangenheit und nach dem bisherigen Geschäftsverlauf nicht zu rechnen.

2. Angaben zum Anteilsbesitz an Kapitalgesellschaften:

a) Die Gesellschaft ist an der Wandres Corporation, Ann Arbor (USA) mit 100% am gez. Kapital von 50.000 USD beteiligt. Das Eigenkapital der Wandres Corporation beträgt zum Stichtag 31.12.2023 3.919.950,50 USD; der Jahresüberschuss: 330.305,38 USD.

a) Die Gesellschaft ist an der Wandres Cleaning Machinery, Shanghai (China) mit 100% am eingetragenen Kapital von 2.000.000 RMB beteiligt. Das Eigenkapital der Wandres Cleaning Machinery beträgt zum Stichtag 31.12.2023: 6.616.561,61 RMB; der Jahresverlust 558.551,34 RMB.

3. Organmitglieder, Aufwendungen für Organe und Organkredite

Geschäftsführung:

Im Geschäftsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Dipl. Ing. Claus G. Wandres, Herrn Dipl. Ing. (FH) Thomas Spehr (bis 31.03.2023), Frau Dipl. Ing. Stephanie Wandres und Frau Betriebswirtin Sylvia Wandres geführt. Außer den Geschäftsführern waren keine weiteren Organe bestellt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im laufenden Geschäftsjahr: 870.413,26 EURO (im Vorjahr 703.866,71 EURO).

Anzahl der Beschäftigten:

Die Zahl der durchschnittlichen Beschäftigten im Geschäftsjahr betrug rd. 140 Mitarbeiter (im Vorjahr rd. 134 Mitarbeiter). Davon waren rd. 110 im gewerblichen Bereich und rd. 30 im nicht gewerblichen Bereich beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 3.431.640,32 Euro nach der vorgenommenen Vorabausschüttung (800.000,00 Euro) mit dem Gewinnvortrag (23.381.784,48 Euro) zu verrechnen und auf neue Rechnung in Höhe von 26.013.424,80 Euro vorzutragen.

 

Stegen, den 22. März 2024

gez. Dipl. Ing. Claus G. Wandres, Geschäftsführer

gez. Dipl. Ing. Stephanie Wandres, Geschäftsführerin

gez. Betriebswirtin Sylvia Wandres, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wandres GmbH micro-cleaning, Stegen:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Wandres GmbH micro-cleaning, Stegen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Wandres GmbH micro-cleaning, Stegen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Breisach, den 8. August 2024

Paa, Wirtschaftsprüfer

Die Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb meines Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) würde es zuvor meiner erneuten Stellungnahme bedürfen, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird.

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