Beteiligungsgesellschaften
Autohaus Euler Hofheim GmbH
Nordring 15, 65719 Hofheim am Taunus, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yvonne Hilgendorff seit 20.1.2025 | Prokura |
Cyril Freiherr von Recum seit 20.9.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 97.49% | |
Cyril von Recum | 40.43% |
Cyril Freiherr von Recum | 37.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Euler Hofheim GmbHHofheim am TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtI. Grundlagen Die Autohaus Euler Hofheim GmbH ist ein Vertragshändler der BMW AG, München. Neben dem Handel mit Fahrzeugen der Premiummarken BMW, MINI und der Marke Alpina und dem Betrieb von Werkstätten zur Wartung und Reparatur von Fahrzeugen, vertreibt die Gesellschaft auch Ersatzteile für BMW und MINI-Fahrzeuge. Außerdem vermittelt die Gesellschaft Finanzierungs- und Leasingverträge im Namen der BMW Bank GmbH. Die Autohaus Euler Hofheim GmbH hat ihren Hauptbetrieb in Hofheim. Neben dem Hauptbetrieb besteht ein MINI-Betrieb. Das Unternehmen ist eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267, Abs. 3 HGB. Dieser Lagebericht richtet sich an § 289, Abs. 1 HGB aus. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaft und Branche Der Weltmarkt für Automobile zeigte sich in den drei großen Teilmärkten - Westeuropa, USA und China - in 2017 in einer konsolidierenden Wachstumsphase. Die regionalen Märkte entwickelten sich unterschiedlich. Während der US-amerikanische Markt auf hohem Vorjahresniveau Sättigungserscheinungen mit 17,1 Mio. PKW (light vehicles) zeigte (-2,0 %), wuchs der chinesische Neuwagenabsatz nochmals auf 24,2 Mio. PKW Neuwagen (+2,0%). Westeuropa als drittgrößter Markt wuchs ebenfalls kräftig um 3,3 % auf ca. 15,6 Mio. Einheiten. Der saturierte deutsche Markt wuchs auch in 2017 deutlich um ca. 3,0 % auf 3,441 Mio. Pkw. Insgesamt war auch das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 ein gutes Branchenjahr. Die Marke BMW wuchs in Deutschland um 1,0 % auf ca. 311 Tsd. Einheiten. Der BMW-Konzern als unser wichtigster Schlüsselpartner blickte auf ein sehr gutes Geschäftsjahr zurück. Die solide Ertrags- und Finanzkraft unseres Fahrzeug- und Teilelieferanten ist die Voraussetzung, um im globalen Wettbewerb mit technologischen und Produktinnovationen dem Handel neue Umsatzchancen darzubieten. Gleichwohl hat sich die Wettbewerbssituation im Premiumsegment weiter verschärft. Dieser Teilmarkt zeichnet sich auf der einen Seite durch einen im internationalen Kontext hohen Segmentmarktanteil aus; auf der anderen Seite befeuern die OEM und der Handel ein aggressives Nachlassverhalten, um die angestrebten Volumenziele zu erreichen. 2. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf - Absatz- und Ertragslage Die Autohaus Euler Hofheim GmbH partizipierte von der guten Marktentwicklung und konnte im Vordertaunus sowohl der Wettbewerbsmarken AUDI als auch Mercedes-Benz Paroli bieten. Im Intrabrandwettbewerb ist man mit den Marken BMW und MINI Marktführer. Die Marken BMW und MINI lagen gesamthaft deutlich vor Mercedes-Benz und AUDI. Insgesamt wurden im Jahr 2017 2.736 (2016: 2.928) Fahrzeuge verkauft bzw. vermittelt (ohne Großabnehmer). Davon entfielen 943 (2016: 938) auf Neufahrzeuge und 1.793 (2016: 1.990) auf Gebrauchtfahrzeuge. Im deutschen Markt ist die EULER-Gruppe, dessen Teil die Autohaus Euler Hofheim GmbH ist, einer der 10 führenden BMW-Händler und gehört zu den 50 größten Automobilhandelsunternehmen Deutschlands. Das Unternehmen hatte per 31.12.2017 mit Umsatzerlösen in Höhe von T€ 84.345 (Vj.: T€ 85.774) einen leichten Rückgang von 1,7 % verzeichnen müssen. Die Gesamtleistung verringerte um 1,5 % sich auf T€ 84.637 (Vj.: T€ 85.898). Umsatztreiber waren das Neuwagen- und Werkstattgeschäft, während im Gebrauchtwagengeschäft Rückgänge zu verzeichnen waren. Das Unternehmensergebnis (EBT) konnte mit einem Gewinn in Höhe von T€ 1.295 (Vj.: T€ 1.587) ein im Branchenvergleich gutes Resultat erzielen und lag über den ursprünglichen Planansätzen. Die Umsatzrentabilität ist Ausdruck der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Das Autohaus erzielte eine Unternehmensrentabilität vor Steuern (EBT) von ca. 1,5 % (Vj.: 1,8 %), gemessen an der Gesamtleistung, und darf als branchen- und markenüberproportional bezeichnet werden. Innerhalb der BMW-Handelsorganisation wurde eine durchschnittliche Rendite von ca. 0,8 % (Vj.: 1,1 %) erzielt. Ergebnistreiber waren höhere Umsätze und die daraus resultierenden höheren Rohertragsergebnisse insbesondere im Werkstattgeschäft. Dagegen war das Gebrauchtwagengeschäft rückläufig. Die sonstigen betrieblichen Erträge (Ist: T€ 292; Vj: T€ 123) setzten sich hauptsächlich aus verrechneten Sachbezügen (T€ 107) und erhaltenen Zuschüssen (T€ 97) zusammen. Das Rohergebnis stieg um ca. T€ +320 auf T€ 10.856 (+ 3,0 %) und generierte eine Rohertragsquote von ca. 12,8 %. Die Rohertragsquote ist im Intrabrandwettbewerbsvergleich unterdurchschnittlich. Ursache war der dominante Umsatzanteil der Fahrzeugabteilung. Die internen Kosten stiegen überproportional. Kostentreiber waren die Personalkosten, die von T€ 4.979 im Vorjahr auf T€ 5.665 bzw. um 13,8 % stiegen Alle Abteilungen haben zu dem Kostenwachstum beigetragen, insbesondere der Verkauf sorgte für erhöhte Personalaufwendungen. Der Anteil der Personalkosten am Rohertrag betrug ca. 52 % (Vj.: 47 %) und ist damit im Branchenvergleich sehr hoch. Die Abschreibungen reduzierten sich von T€ 314 im Vorjahr auf T€ 259. Die Kostenintensität von 0,3 % lag unterhalb dem Branchendurchschnitt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit T€ 3.489 gegenüber dem Vorjahr mehr oder weniger konstant. Die Kostenintensität betrug 4,1 % und darf im Branchenvergleich als wettbewerbsfähig bezeichnet werden. Das operative Ergebnis (EBIT) fiel um T€ 322 gegenüber Vorjahr auf T€ 1.443 bzw. auf ca. 1,7 % von der Gesamtleistung. Im Vorjahr lag das Ergebnis bei T€ 1.765. Der Ergebnisrückgang geht unmittelbar auf die erhöhten Personalkosten zurück. Im Gebrauchtwagenbereich (2017: T€ 39.792; Vj.: T€ 43.212) gingen die Umsätze deutlich zurück, im Neu- und Vorführwagenbereich konnten die Umsätze deutlich erhöht werden (2017: T€ 32.239; Vj.: T€ 30.944). Im Aftersales (Teile und Werkstatt) entwickelten sich die Umsatzerlöse unterschiedlich. Der Teilevertrieb schloss mit einem Umsatz von T€ 6.651 (Vj.: T€ 6.722) ab aufgrund rückläufiger Großhandelsgeschäfte. Das Werkstattgeschäft steigerte sich deutlich auf einen Umsatz von T€ 5.042 (Vj.: T€ 4.685). Alle Abteilungen lieferten im automobilwirtschaftlichen Branchenvergleich gute bis sehr gute Abteilungsergebnisse ab. Das Finanzergebnis verbesserte sich auf T€ -148 (Vj. T€ -178). Ursache war eine verbesserte Innenfinanzierungskraft. Die Finanzierungskosten waren mit einer Intensität von 0,2 % im Branchenvergleich sehr wettbewerbsfähig. Die steuerliche Belastung aus Einkommen und Ertrag reduzierte sich um T€ 33 auf T€ 436 (Steuerquote ca. 34 % vom EBT) an. - Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage Trotz leicht rückläufiger Umsatzerlöse erhöhte sich die Bilanzsumme auf T€ 23.649 (Vj.: T€ 21.740) bzw. um +8,8 % und erreichte damit wieder das Niveau von 2015. Die Bilanzverlängerung ging im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Forderungen gegenüber den Euler-Gruppengesellschaften zurück. Die Vermögensintensität, also das Verhältnis von Anlagevermögen (T€ 3.557) zu Umlaufvermögen einschl. Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 20.092), hatte sich mit einem Wert von 0,18 ggü. dem Vj. reduziert. Grundsätzlich indiziert diese Entwicklung eine etwas verschlechtertes Liquiditätspotenzial (Dispositionselastizität) und eine geringere Erfolgselastizität. Für ein Autohaus maßgeblich ist die Umschlagshäufigkeit des Umlaufvermögens und des Gesamtkapitals. Im Fall der Autohaus Euler Hofheim GmbH werden die Vorführwagenbestände im Anlagevermögen aktiviert. Gleichwohl dienen diese Bestände als Umsatzträger und sind insofern aus Kennzahlensicht dem Umlaufvermögen zuzuordnen. Unter Beachtung dieses Faktors hat sich der angepasste Umschlag des Fahrzeug- und Teilebestandes auf 45 Tage zum Bilanzstichtag stabilisiert. Treiber dieser positiven Entwicklung waren vergleichsweise geringe Fahrzeugbestände. Das Kundenziel ging von 28 im Vorjahr auf 21 Tage zum Bilanzstichtag zurück. Der Umschlag des eingesetzten Kapitals, gemessen an der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag, verbesserte sich dadurch nochmals auf 3,6 (Vj.: 4,0). Gesamthaft stieg so die Kapitaleffizienz durch eine Verringerung des Working Capital deutlich. Das Eigenkapital stieg aufgrund der vollständigen Gewinnthesaurierung auf T€ 7.716 (Vj.: T€ 6.894). Dank der Ergebnisentwicklung und der verbesserten Kapitaleffizienz stieg die EK-Quote auf 32,6 %. Die EK-Quote ist im Branchendurchschnitt deutlich überproportional. Das Eigenkapital als Risikopuffer ist in ausreichender Höhe vorhanden. Synchron ging der Verschuldungsgrad von ca. 68 % auf 67 % zurück, während die Verschuldung auf T€ 15.933 (Vj.: T€ 14.846) anstieg. Der Verschuldungsanstieg resultiert insbesondere aus höheren langfristigen Bankverbindlichkeiten (von T€ 572 im Vorjahr auf T€ 1.167). Im Rahmen der vorsichtigen Bewertung wurden Wertberichtigungen für noch zu erwartende Verluste für die zum 31.12.2017 bilanzierten und zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch vorhandenen Fahrzeuge gebildet. Ausdruck der an den Tag gelegten kaufmännischen Vorsicht (§ 252, Abs. 4 HGB) ist u. a. eine ergebniswirksame Erhöhung der Rückstellungen auf Leasingrückläufer. Diese Rückstellungen wurden deutlich, nämlich um ca. T€ 109 auf T€ 1.311 erhöht, um dem Wert- und Marktpreisrisiko zukünftiger Rückkaufverpflichtungen ggü. der BMW Bank GmbH Rechnung zu tragen. Insgesamt erhöhten sich die Rückstellungen u. a. auch aufgrund notwendiger Steuerrückstellungen auf T€ 2.533 (T€ +169). Grundsätzlich soll die Kapitalbindungsdauer nicht länger sein als der Kapitalüberlassungszeitraum, um Liquiditätsrisiken zu vermeiden. Die Fristenkongruenz war gegeben, wobei man den Vorführwagenbestand, der im langfristigen Sachanlagevermögen aktiviert wurde, rechnerisch dem kurzfristigen Vorratsbestand zuschlägt. Es ergibt sich ein angepasster Deckungsgrad B von ca. 291 %, bezogen auf die Summe des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das tatsächliche fixe Sachanlagevermögen war deutlich niedriger als das Langfristkapital der Gesellschaft. Somit deckt ein großer Teil des Langfristkapitals das kurzfristige Umlaufvermögen. Die Kennzahl weist auf die sehr gute Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Rahmen der statischen Liquiditätsanalyse hin. Die vorhandenen Kreditlinien der Hausbanken und Captive waren uneingeschränkt ausreichend. Der EBITDA als Ausdruck der Kapitaldienstkapazität betrug T€ 1.702 (Vj.: T€ 2.079) und steht als notwendige finanzwirtschaftliche Wachstumsreserve zur Verfügung. Die Darlehens- und Kreditverträge sind ausreichend prolongiert und die notwendigen Kreditlinien zugesichert. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum durchgängig gegeben. III. Zukünftige Entwicklung, deren Chancen und Risiken Die geplante Entwicklung der Autohaus Euler Hofheim GmbH ist von politischen, rechtlichen, technologischen, wettbewerbspolitischen, finanzwirtschaftlichen Makro- und Mikro-Rahmenbedingungen, sowie von Änderungen des Kundenverhaltens und deren Kaufkraft bzw. Zahlungsbereitschaft abhängig. Weiterhin hat die Produkt- und Vertriebspolitik der BMW Group als wichtigster Schlüsselpartner einen erheblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg des Autohauses. In der öffentlichen Wahrnehmung nehmen die Berichte über manipulierte Stickoxid- und CO 2-Messungen bei Dieselfahrzeugen mit Hilfe einer softwaregesteuerten Abschalteinrichtung ("defeat device") einen großen Raum ein. Neben Daimler, AUDI und Porsche ist auch die BMW AG war von dem Einsatz einer fehlerhaft programmierten Software betroffen. Es wurden die Fahrzeugen BMW 750d und BMW M550d zurückgerufen, weil diese PKW mit einer falschen Abgas-Software ausgestattet wurden. Zudem entschied das Bundesverwaltungsgericht Leipzig, dass die betroffenen Kommunen Fahrverbote erteilen können. In Hamburg wurde ein Fahrverbot für Fahrzeuge bis zu EURO Diesel 5 straßenweise umgesetzt. Weitere Städte können der Entscheidung in Hamburg folgen. Die Kunden sind verunsichert. Der Nachfrage nach Dieselaggregaten geht zugunsten von benzin- oder alternativ angetriebenen Fahrzeugen zurück. Sämtliche unserer BMW und MINI Neufahrzeuge erfüllen seit ca. 2 Jahren die strengen "EURO-6-Diesel"-Anforderungen und sind nicht von Fahrverboten betroffen. Es besteht ein Marktpreisrisiko, dass insbesondere unsere Leasingrückläufer unter einer rückläufigen Diesel-Nachfrage leiden. Ein hoher Anteil unseres Fahrzeugabsatzes sind dieselangetriebene PKW. Die Geschäftsführung unterwirft die Preis- und Mengenentwicklung insbesondere der dieselangetriebenen Fahrzeugbestände permanent einem Controlling, um mögliche Marktpreisrisiken frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Gleichzeitig wurde die Rückstellung auf Leasingrückläufer im Berichtszeitraum höher dotiert. Ab Herbst 2018 werden durch die Zulassungsbehörden nur noch solche Motoren zugelassen, die den neuen WLTP-Standard ("Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure") zur Messung der Abgasgrenzwerte entsprechen. Im laufenden Geschäftsjahr kann dieses neue und aufwendigere Verfahren Lieferverzögerungen bestimmter Motoren und Modelle herbeiführen. Die Lieferfähigkeit von Neuwagen durch den OEM an den Automobilhandel kann dadurch partial gefährdet werden. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sowie die regionalen Marktbedingungen lassen für das Geschäftsjahr 2018 eine positive Prognose unter der Einschränkung der Lieferfähigkeit von Neuwagen und der Preisentwicklung von Dieselfahrzeugen zu. Da unsere Gesellschaft ausschließlich als Vertragshändler der BMW AG agiert, besteht grundsätzlich ein latentes Kontrahierungsrisiko hinsichtlich langfristiger Liefer- und Leistungsbeziehungen zu den Unternehmen der BMW Group. Dem stehen die Chancen gegenüber, die durch die Bindung an eine starke Marke entstehen. Die EULER-Gruppe ist für die BMW AG ein wichtiger Vertriebspartner im deutschen Markt, der ertrags-, vertriebsstark und investitionsfähig ist. Daher überwiegen aus unserer Sicht die Chancen deutlich. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen kurzfristig bankfinanziert. Die Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr machen T€ 1.167 (Vj: T€ 572) aus. Die kurzfristigen Bankkredite valutierten mit ca. T€ 9.137 (Vj.: T€ 9.200). Es besteht ein marktinduziertes Zinsänderungsrisiko, weil die Fahrzeugfinanzierung auf Euribor-Basis 3 Monate mit der Herstellerbank geschlossen wurde. Die bestehenden Kontokorrentkredite unterliegen ebenfalls einem Zinsänderungsrisiko. Dieses Zinsänderungsrisiko wurde teilweise durch Zinsswapkontrakte abgesichert. Die vorhandenen und üblichen Kreditvereinbarungen mit der BMW Bank GmbH als größter Finanzierungspartner beinhalten ein Refinanzierungsrisiko. Gleichwohl orientiert sich die Captive an der strategischen Vertriebsausrichtung des OEM. Aufgrund einer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem OEM ist nicht davon auszugehen, dass die Captive ihre Finanzierungspolitik ggü. unserem Unternehmen negativ verändert. Mit der Hausbank bestehen Darlehens- und Betriebsmittelkredite. Es besteht ein Refinanzierungs- und Zinsänderungsrisiko. Die Geschäftsbeziehung mit der Hausbank indiziert keine Änderung der aktuellen Geschäftspolitik der Hausbank zum Nachteil des Unternehmens. Die bestehenden Kreditlinien sind ausreichend, um saisonalen Umsatzverläufen Rechnung tragen zu können. Zwischen den Gruppengesellschaften der Euler-Gruppe besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung. Die Autohaus Euler Hofheim GmbH ist Gläubiger in diesem Pool (T€ 3.559). In der Krise der Schuldner wären die jeweiligen Forderungen ausfallgefährdet (Adressenausfallrisiko bzw. Kreditrisiko). Tatsächlich ist das finanzwirtschaftliche Gleichgewicht aller am Cash-Pool beteiligten Gesellschaften solide. Somit ist nicht mit einem Kreditausfall zu rechnen. Das Unternehmen ist umfangreiche Rückkaufverpflichtungen aus Leasingrückläufern ggü. der BMW Bank GmbH eingegangen, welches das Autohaus verpflichtet nach Ablauf des Leasingvertrages des Endkunden, das Fahrzeug von der BMW Bank GmbH zu erwerben und auf eigene Rechnung zu vermarkten. Das Unternehmen erwirbt das Fahrzeug zu einem Schätzwert, der von einem unabhängigen Gutachter taxiert wird. Mögliche Verluste aus der Differenz zwischen Einkaufspreis und Schätzpreis werden bis zu einer Höhe von 3 % des Fahrzeugwertes durch den Händler getragen. Für darüber hinaus gehende Verluste tritt die BMW Bank GmbH ein. Es besteht ein Marktliquiditäts- und Marktpreisrisiko. Die Geschäftsführung geht im laufenden Geschäftsjahr davon aus, dass die Gebrauchtfahrzeug- und Teilevertriebsabteilungen die wichtigsten Ertragsgeneratoren sein werden. Für das Jahr 2018 (Prognosezeitraum) wird ein Umsatz in Höhe von T€ 84.000 geplant (Punktprognose). Die Prognose basiert auf der Annahme, dass sich das wirtschaftliche Umfeld im laufenden Gj. 2018 aufgrund einer schlechteren Lieferfähigkeit etwas schlechter ggü. 2017 verändert. Das Antriebsmix wird sich noch nicht wesentlich verändern, wenn wir auch in der Mittel- und Langfristbetrachtung von einer Zunahme batteriebetriebenen PKW ("Battery Electric Vehicle") bzw. PKW mit hyprider Antriebstechnologie ("Plug-in Hybrid Electric Vehicle") ausgehen. Gesamthaft sind für die Geschäftsführung derzeit keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens oder die Entwicklung der Finanz- und Ertragslage gefährden. IV. Internes Kontrollsystem (IKS) Das Unternehmen verfügt über ein Internes Kontrollsystem (IKS) gem. § 289, Abs. 5 HGB. Darunter zählen u. a. Bilanzierungsrichtlinien zur Vorratsbewertung, eine dokumentierte Organisation des Rechnungswesens, klare Aufgabenzuordnung bei der Erstellung von Jahresabschlüssen, definierte Zugriffsregelungen in alle IT-Systeme, insbesondere in datenrechtlich sensible Bereiche, Vier-Augen-Prinzip bei Rechnungslegung und Auszahlungen, sowie im Einkauf von Fahrzeugen und den Verkauf an freie Händler. Es finden regelmäßige interne Besprechungen statt, die den Ergebnisverlauf, Abweichungsanalysen und den Forecast kritisch thematisieren, um notwendige Maßnahmen zu definieren und umzusetzen. Weiterhin werden monatlich die Fahrzeug- und Teilebestände einer umfassenden Analyse unterzogen, um Risiken im Umlaufvermögen zu minimieren. Innerjährig findet mindestens zweimal eine detaillierte, körperliche Bestandsprüfung statt. Die Risikomanagementziele gem. § 289, Abs. 2, Nr. 1 HGB richten sich an der" EULER Strategische Finanzspinne" aus. Hierbei werden u. a. verzielt die EK-Quote von mindestens ca. 15 %, ein hoher Liquiditätsgrad III von über 120 %, eine kongruente Anlagendeckung, ein EBT von mindestens 1,5 % und ein EBITDA von mind. 3 %. Im Rahmen der "EULER Operative Finanzspinne" wird u. a. die Budgetierung des Vorratsvermögens auf weniger als 13 Mio. Euro fixiert, um etwaigen Preis- und Marktrisiken rechtzeitig begegnen zu können.
Hofheim, den 28. Mai 2018 Die Geschäftsführung gez. Horst Euler gez. Cyril von Recum BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeines Die Autohaus Euler Hofheim GmbH mit Sitz in Hofheim ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 58835 in das Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss 2017 wurde nach den Vorschriften des HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Ausgangswerte sind die Werte der Bilanz zum 31. Dezember 2016. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 2. Angaben zur Bilanz Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert des in 2004 erworbenen Autohauses wird in Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften über 15 Jahre abgeschrieben. Aufgrund der langfristig mit BMW angelegten Partnerschaft, der nachhaltigen Attraktivität der Premium-Marke BMW für Geschäfts- und Privatkunden, der wichtigen Bedeutung des Standorts Hofheim für die Euler Gruppe und der daraus erwarteten Stabilität des Geschäftsverlaufs ist diese Nutzungsdauer vertretbar und sachgerecht. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, planmäßig linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Jahr 2017 angeschaffte bewegliche Güter des Sachanlagevermögens wurden zeitanteilig nach Monaten linear abgeschrieben. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten wurden im Jahr 2017 um empfangene Investitionszuschüsse von 254 T € vermindert. Die Abschreibungen auf Vorführwagen wurden, wie in den Vorjahren, aus Vorsichtsgründen ohne Boni - Abzug gerechnet. Zusätzlichem Abschreibungsbedarf für bis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung verkaufte Vorführwagen wurde durch eine verkürzte Abschreibungsdauer Rechnung getragen, wodurch sich zusätzliche Abschreibungen in Höhe von rd. 6 T € ergaben.Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungswert bis zu 410,- € wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. In den Finanzanlagen sind Mietkautionen für zwei angemietete Immobilien in Hofheim enthalten. Die Bewertung erfolgt mit dem gezahlten Betrag zuzüglich jährlicher Zinsen nach Abzug der anrechenbaren Steuern. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte im Übrigen nach dem Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB). Diesem wird durch individuelle Abschläge entsprochen, die sich nach den gesunkenen Wiederbeschaffungskosten und nach den geringeren erzielbaren Verkaufserlösen richten. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung verkaufte Neufahrzeuge wurden nach der retrograden Berechnung bewertet, wobei von den tatsächlich erzielten Verkaufspreisen ein zusätzlicher Abschlag für die noch angefallenen Kosten vorgenommen wurde. Für zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch nicht verkaufte Neufahrzeuge wird ein prozentualer Abschlag vorgenommen, der anhand der Nachkalkulation der bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung verkauften Neufahrzeuge ermittelt wird. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung verkaufte Gebrauchtfahrzeuge wurden nach der retrograden Berechnung bewertet, wobei von den tatsächlich erzielten Verkaufspreisen ein zusätzlicher Abschlag für die noch angefallenen Kosten vorgenommen wurde. Die zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch nicht verkauften Gebrauchtfahrzeuge werden mit den niedrigeren Schwacke-Nettoverkaufspreisen bewertet, wobei ein zusätzlicher Abschlag für die noch anfallenden Kosten vorgenommen wurde. Insgesamt wurden die Neu- und Gebrauchtfahrzeuge zum Bilanzstichtag um 826 T € abgewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nominalwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung von 1% des Netto-Forderungsbetrages angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen in Höhe von 31 T € Rechnung getragen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehen an Euler-Gruppengesellschaften enthalten, von denen 80 T € nach Ablauf eines Jahres fällig sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Im Wesentlichen beinhaltet dieser Posten kurzfristige verzinsliche Forderungen aus Cash-Pooling, Forderungen aus Boni und Prämien gegenüber der BMW AG sowie Darlehensforderungen gegenüber Euler-Gruppengesellschaften. Es besteht ein verzinsliches Darlehen an Gesellschafter in Höhe von 55 T €. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind insbesondere KFZ-Steuern und Versicherungsbeiträge ausgewiesen. In Ausübung des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurden keine aktiven latenten Steuern aktiviert. Bei der Gesamtdifferenzenbetrachtung wurden keine passiven latenten Steuern mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Steuerrückstellungen für das Geschäftsjahr wurden mit der voraussichtlichen Zahllast unter Verrechnung der im Geschäftsjahr geleisteten Vorauszahlungen bewertet. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten ausgewiesen und ausreichend berücksichtigt. Rückstellungen wurden u. a. für Erfolgsvergütungen und Tantiemen (114 T €), für Prämien (105 T €), für Rückzahlungen und Gewährleistungen (127 T €), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (8 T €) sowie für Abnahmeboni (339 T €) gebildet. Die Rückstellung für Rückkaufverpflichtungen aufgrund vermittelter Leasing- und Finanzierungsverträge wurde um 109 T € auf 1.311 T € erhöht. Die Rückstellungen für Festzinszahlerswaps mit zum Bilanzstichtag negativen Marktwerten haben sich aufgrund der Inanspruchnahme von 21 T € auf 35 T € verringert. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde auf die Berücksichtigung von Kostensteigerungen sowie auf die Abzinsung wegen Geringfügigkeit verzichtet. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Für die Verbindlichkeiten sind folgende Pfandrechte und ähnliche Rechte bestellt: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe besichert durch Grundschulden, Bürgschaften, Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind durch die üblichen (verlängerten) Eigentumsvorbehalte besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuer von 774 T € (Vorjahr: 854 T €) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von 2 T € (Vorjahr: 5 T €). Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ist u.a. ein Investitionszuschuss über 175 T € ausgewiesen, der über 5 Jahre ergebniswirksam aufgelöst wird. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden unter anderem Erträge aus der privaten Fahrzeugnutzung der Mitarbeiter (107 T €) ausgewiesen. Es sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (27 T €) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen unter anderem Werbekosten, Leasingraten, Mieten und Instandhaltungen, Kosten für Geschäftsfahrzeuge, Verkaufsprovisionen, Versicherungen und übrige Verwaltungs- und Vertriebskosten. Es sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten (16 T €) enthalten. 4. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen die folgenden nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind (§ 285 Nr. 3 HGB):
Bei den Rückkaufverpflichtungen aus Leasingverträgen über Fahrzeuge ist innerhalb eines Jahres ein Betrag von 10.056 T € fällig. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) betragen insgesamt 100 T €. 5. Ergänzende Angaben Es bestehen die folgenden, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB): Die Forderungen aus Cash-Pooling über 3.559 T € (Valuta am Bilanzstichtag) sind innerhalb der Euler-Gruppe (d.h. Autohaus Euler GmbH, Frankfurt am Main, Autohaus Euler Pirmasens GmbH, Pirmasens und Autohaus Euler Kaiserslautern GmbH, Kaiserslautern) unbesichert. Ebenso ist ein Darlehen über 80 T € (Valuta am Bilanzstichtag), dass der Euler Mobility-Service GmbH, Frankfurt, gewährt wurde, unbesichert. Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Die Gesellschaft hat sich zusammen mit der Autohaus Euler GmbH, Frankfurt, gegenüber einer Bank für die Autohaus Euler Pirmasens GmbH für Kreditrückzahlungen bis zu 680 T € (Valuta am Bilanzstichtag 2.627 T €) gesamtschuldnerisch verbürgt. Des Weiteren hat die Gesellschaft zusammen mit der Autohaus Euler GmbH, Frankfurt, und der Autohaus Euler Pirmasens GmbH gegenüber zwei Banken für die Autohaus Euler Kaiserslautern GmbH eine gesamtschuldnerische Bürgschaft in Höhe von jeweils bis zu 1.350 T € (Valuta am Bilanzstichtag 1.855 T€) übernommen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Ertragslage der vorgenannten Gesellschaften als unwahrscheinlich eingeschätzt. Es besteht ein Festzinszahlerswap mit einem Bezugsbetrag von 525 T €, einem Zinssatz von 2,97 % p.a. und einer Restlaufzeit von 3 Jahren. Zum Bilanzstichtag beträgt der negative Marktwert 18 T €. Ein weiterer Festzinszahlerswap besteht mit einem Bezugsbetrag von 362 T €, einem Zinssatz von 2,89 % p.a. und einer Restlaufzeit von 4 Jahren. Zum Bilanzstichtag beträgt der negative Marktwert 16 T €. Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017 betrug 15 T €, ausschließlich für Abschlussprüfung. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 122 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 21 gewerbliche, 58 kaufmännische und 43 Auszubildende. Zu Geschäftsführern des Unternehmens sind Herr Horst Euler und Herr Cyril von Recum bestellt. Beide üben berufsmäßig die Führung der Geschäfte dieses Unternehmens aus. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen 179 T € für das abgelaufene Geschäftsjahr. Gegenüber dem Geschäftsführer Herrn Cyril von Recum besteht eine Darlehensforderung über 55 T € (Valuta am Bilanzstichtag). Das Darlehen ist nicht besichert, wird mit 5,0 % p.a. verzinst und ist in monatlichen Raten von 5.000 € zurückzuzahlen. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von 822.142,40 € auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2017 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.
Hofheim, den 28. Mai 2018 Die Geschäftsführung gez.Horst Euler gez. Cyril von Recum Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Euler Hofheim GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 28. Mai 2018 GKRW
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Th. Worm, Wirtschaftsprüfer S. Drögemüller, Wirtschaftsprüfer |
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