AST-X GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Hofmann seit 17.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Solectrix Holding GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASSDEV GmbHForchheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Kapitalgesellschaft Wirtschafts- und Branchenentwicklung Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 % zurück (preis- und kalenderbereinigt). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 nur um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich "Information und Kommunikation" mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Die Bereiche "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+ 1,0 %) und die "Unternehmensdienstleister" (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+ 3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Nach einem Anstieg im Juni 2023 auf 6,8 % verringerte sich die Gesamt-Inflationsrate bis Oktober 2023 wieder auf 3,0 %. Dabei sank die Inflationsrate vor allem im September und Oktober besonders stark. Auch im Oktober trugen vor allem Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken sowie im Bereich Freizeit und Kultur zur Inflation bei. Die Entwicklung der Preise für Elektrizität, Gas und andere Brennstoffe lag im Oktober 2023 jedoch erstmals wieder im negativen Bereich, was die Inflation senkte. Bei Kraft- und Schmierstoffen ist bereits seit März 2023 im Trend ein Rückgang des Preisniveaus zu verzeichnen. Im Supermarkt sehen sich Kunden infolge der Inflation neben Preissteigerungen und geschrumpften Packungsgrößen (Shrinkflation) mittlerweile auch Qualitätsabstrichen (Skimpflation) gegenüber. Im gesamten Jahr 2023 dürfte die Inflationsrate zwischen 5 % und 6 % liegen und damit weiterhin deutlich über dem Zielwert von rund 2 % bleiben. Dies trübt die Konsumstimmung privater Haushalte und limitiert die Umsätze im Einzelhandel. Für das kommende Jahr erwartet IBISWorld einen weiteren Rückgang der Gesamt-Inflationsrate, die sich auf das gesamte Jahr gesehen zwischen 2 % und 3 % bewegen dürfte. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe liegen seit November 2022 mit nur einer Ausnahme kontinuierlich unter dem Niveau der jeweiligen Vorjahresmonate. Dank der nachlassenden Materialknappheit konnten noch nicht bearbeitete Aufträge abgearbeitet werden, was sich im Rückgang der Reichweite der Auftragsbestände widerspiegelt. Trotz einer aktuell schlechten konjunkturellen Entwicklung liegt die Reichweite der Auftragsbestände mit sieben Monaten noch auf einem hohen Niveau. Dennoch sind die Auswirkungen der schlechten Konjunktur und der nachlassenden Materialengpässe bemerkbar. So verringert sich die Reichweite der Auftragsbestände im Trend seit April 2022. Der Auftragseingang des für Deutschland wichtigen Maschinenbausektors lag zwischen Januar und September 2023 etwa 12 % unter dem Niveau der entsprechenden Vorjahresmonate. Eine noch deutlich negativere Entwicklung der Auftragseingänge ist unter anderem in der Chemieindustrie (- 15,8 %) sowie dem Sektor der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus (- 17,3 %) zu beobachten, die beide zu den energieintensiven Industrien zählen. Trotz der vielen Herausforderungen, denen sich die deutsche Wirtschaft aufgrund des Ukraine-Krieges, der hohen Strompreise und des Inflationsgeschehens stellen muss, ist der Arbeitsmarkt bisher insgesamt stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im Oktober 2023 wie im Vormonat bei 5,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Quote jedoch um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist gefallen, was insbesondere für Arbeitslose die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz erschwert. Die Bereitschaft der Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen, ist im Oktober 2023 im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Dies zeigt das ifo Beschäftigungsbarometer, das zwischen September und Oktober 2023 von 95,8 auf 96,2 Punkte zulegte. Während das Barometer im Dienstleistungssektor angestiegen ist, hat sich die Einstellungsbereitschaft im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe verringert. Nach Angaben des ifo Instituts erwägen derzeit nur die Dienstleistungsunternehmen, neues Personal einzustellen. Aktuell werden insbesondere in den IT-Branchen und im Tourismus viele neue Mitarbeiter gesucht. Der Euro hat seit Februar 2022 gegenüber dem US-Dollar (USD) an Wert verloren. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Volkswirtschaften des Euroraums stark unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Die Abwertung des Euro seit Februar 2022 ist vor allem auf die Unsicherheiten bei den Gaslieferungen aus Russland nach Europa, die gegenseitigen Sanktionen der Europäischen Union und Russlands sowie den drastischen Anstieg der Strompreise in den Ländern des Euroraums zurückzuführen. Seit Oktober 2022 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder an Stärke gewonnen. Dies hängt insbesondere mit der Erwartung der Anleger zusammen, dass die US-Notenbank angesichts der sinkenden Inflation bei ihren Zinserhöhungen pausieren könnte. Der chinesische Renminbi hat seit Juli 2022 gegenüber dem Euro an Wert verloren. Insbesondere die Entscheidung der Europäischen Zentralbank im Juli 2022, den Leitzins anzuheben, stärkte den Euro. Die Schwäche des Renminbi ist auch auf die angespannten Handelsbeziehungen zwischen China und den USA und die damit verbundenen Kapitalabflüsse aus China zurückzuführen. Die Risiken für die vorliegende Prognose sind vielfältig. Vor allem könnten sich die Annahmen über den weiteren Verlauf der Energiepreise und deren Überwälzung durch die Energieversorger an die Verbraucher als falsch herausstellen. Dadurch könnten die Kaufkraftverluste der Haushalte mehr oder weniger groß ausfallen und die Konsumkonjunktur einen anderen Verlauf nehmen. Hierbei spielt auch eine Rolle, in welcher Form der Staat in das Preisgeschehen eingreift. Unklar ist zudem, wie die privaten Haushalte auf die hohen Preisanstiege und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe reagieren. Schließlich bestehen auch im Hinblick auf die Annahmen bezüglich der Lieferkettenproblematik und dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie Risiken. So ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass sich das Infektionsgeschehen ab dem Winter 2023/2024 wieder beschleunigt und gefährlichere Virusvarianten auftreten, die neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach sich ziehen und damit die Konsumkonjunktur zusätzlich belasten. Auch könnten dadurch erneut die globalen Lieferketten und die Produktion in Deutschland gestört werden. Die derzeit belastenden kriegerischen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt können die Weltwirtshaft belasten und negativ auf Deutschland abstrahlen. Trotz dieser Entwicklung konnte sich die ASSDEV GmbH im Geschäftsjahr 2023 erneut bestens entwickeln. Diese Entwicklung hält auch im laufenden Geschäftsjahr 2024 an. Absatz- und Umsatzentwicklung des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2023 fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 30,3 % deutlich höher aus, wodurch sich das Rohergebnis im Sinne des § 276 Satz 1 HGB auf T-EUR 6.380 zu T-EUR 4.938 im Vorjahr erhöhte. Dadurch schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem zum Vorjahr deutlich stärkeren Betriebsergebnis von T-EUR 1.232 (Vj. T-EUR 304) ab. Durch diese Entwicklung konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem angemessenen Jahresüberschuss von T-EUR 774 (Vj. T-EUR 202) abgeschlossen werden und das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Die Konsolidierung auf hohem Niveau trug dazu bei, dass die Eigenkapitalquote trotz einer deutlichen Bilanzsummenerhöhung bei 31,9 % (Vj. 32,4 %) blieb. Auch im Geschäftsjahr 2023 zahlte es sich aus, dass das Unternehmen in den letzten Jahren auf eine breite Kundenstruktur, die aus Kunden in den Sektoren Energie, Verkehr und anderen wichtigen systemrelevaten Bereichen besteht, gesetzt hat. Die nunmehr eingeschlagene positive Geschäftsentwicklung hält auch in 2023 unverändert an, obwohl eine Vielzahl von geopolitischen Ereignissen gefolgt von multiplen Krisen auf das Unternehmen negativ einwirken. Den Bestand an qualifizierten Mitarbeitern hielt das Unternehmen bei durchschnittlich 83 Mitarbeitern, um einen hohen Leistungsstandard erbringen zu können. Auftragsentwicklung Die Auftragslage verbesserte sich in den Vorjahren stetig. Im Jahr 2020 war die Auftragslage dagegen negativ durch die Corona-Krise beeinflusst. Während im März und April 2020 Bauteile von Seiten der Lieferanten nicht bereitgestellt werden konnten, liefen Juni und Juli 2020 wieder gut. In der zweiten Jahreshälfte 2020 verlief der Auftragseingang zwar schleppend, aber zum Ende des Jahres kam es zu einem hohen Auftragsvorlauf für 2021, weshalb zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2021 gesehen werden konnte. Im Geschäftsjahr 2021 stellte sich dann diese positive Auftragsentwicklung ein. Durch zwei erhaltene Anzahlungen von Kunden konnte zudem die Liquiditätslage der Gesellschaft verbessert und bereits ein hoher Auftragsvorlauf für 2022 sichergestellt werden. Auch für 2023 war ein kontinuierlicher Auftragsvorlauf zu verzeichnen, der erwarten ließ, dass das Geschäftsjahr 2023 mit einem soliden Jahresergebnis abgeschlossen werden konnte, was sich uneingeschränkt bestätigte. Zudem konnten bereits Aufträge für die Jahre 2024 und 2025 akquiriert werden. Auch für 2024 ist daher ein hoher Auftragsvorlauf zu verzeichnen. Durch ausreichende Produktionskapazitäten und den modernen Maschinenpark können wir die aktuellen Aufträge vollumfänglich bedienen. Produktion Durch permanente Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen konnten wir unseren Maschinenpark auf einem technisch aktuellen und hochwertigen Niveau halten. Dies spiegelt sich im Anlagespiegel wider. Unseren Maschinen- und Anlagenpark halten wir auf modernstem technischen Niveau. Beschaffung Durch eine gezielte Einkaufspolitik haben wir günstige Beschaffungsmöglichkeiten, die uns zu einer angemessenen Materialeinsatzquote und ausreichenden Deckungsbeiträgen verhelfen. Dennoch sind die Jahre 2021 und 2022 von extremen Problemen in den Lieferketten und den Lieferzeiten von Bauteilen geprägt. In der Zwischenzeit hatten sich auch die Bauteilpreise zum Teil bis zu 15,0 % - 20,0 % verteuert. Um dem zu begegnen wurde der Vorratsbestand in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 entsprechend ausgebaut. Investitionen Die Investitionen in Anlagevermögen betrugen in 2023 T-EUR 166. Diesen standen ein Werteverzehr in Form von Abschreibungen in Höhe von T-EUR 116 und Abgänge von T-EUR 54 gegenüber. Finanzierung Mit dem vorhandenen Bestand an Flüssigen Mitteln weist die Gesellschaft zum 31.12.2023 eine angemessene Finanzlage auf. 21,2 % (Vj. 34,1 %) der Bilanzsumme entfallen auf die Flüssigen Mittel. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist jederzeit gesichert. Kreditlinien der Hausbank wurden zum 31.12.2023 in Form von Geldmarktkrediten über T-EUR 1.200 zur Vorfinanzierung der angenommenen Aufträge in Anspruch genommen. Darlehen der Gesellschafter sowie nahestehender Personen sind zur Finanzierung des Unternehmens ausgereicht und werden planmäßig zurückgeführt. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 unverändert durchschnittlich 83 Arbeitnehmer. Bei unserem Leistungsangebot können wir auf die hohe Qualität unserer Facharbeiter zurückgreifen und auf einen mit 83 Mitarbeitern fest durchorganisierten und optimierten Betriebsablauf setzen. 2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahresstichtag um T-EUR 1.651 erhöht. Auf der Aktivseite erhöhten sich vor allem Vorräte und die Kundenforderungen, auf der Passivseite das Eigenkapital durch Teil-Thesaurierung des Jahresüberschusses 2023 und die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Nachdem den Abschreibungen von T-EUR 116 und Abgängen von T-EUR 54 Investitionen in Höhe von T-EUR 166 gegenüberstanden, verminderte sich das Anlagevermögen um insgesamt T-EUR 4 leicht. Der Vorratsbestand erhöhte sich weiter im Kontext eines steigenden Umsatzniveaus und der höheren Bevorratungsnotwendigkeit aufgrund der Lieferkettenrisiken und fiel mit einem Betrag von T-EUR 2.317 deutlich höher als im Vorjahr aus. Ausreichende Abwertungen sind berücksichtigt. Trotz eines optimierten Debitorenmanagements fielen die Kundenforderungen zum 31.12.2023 mit T-EUR 1.903 um T-EUR 1.109 höher als im Vorjahr aus. Mit Ausnahme einer Pauschalwertberichtigung waren keine Wertberichtigungen zu berücksichtigen. Die Forderungen gegen das Tochterunternehmen AST-X GmbH, Forchheim, erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht. Die Flüssigen Mittel verminderten sich trotz eines hohen Cash-Flows von T-EUR 890 zum 31.12.2023 aufgrund der Vorfinanzierung der angenommenen Aufträge auf T-EUR 1.287 und 21,2 % der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote verminderte sich zum 31.12.2023 aufgrund der Bilanzsummenerhöhung von 32,4 % auf nunmehr 31,9 %. Bei den Verbindlichkeiten kam es zu einer Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten um T-EUR 1.148 zum 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr, nachdem der Umsatzausbau und die gute Auftragslage zu höheren Ansätzen bei Vorräten und Kundenforderungen führten. In den Sonstigen Rückstellungen von T-EUR 271 (Vj. T-EUR 218) zum 31.12.2023 sind Vorsorgebeiträge enthalten sowie alle erkennbaren Risiken abgedeckt. Bei Heranziehung des Cash-Flows von T-EUR 890 zur ausschließlichen Schuldentilgung könnten sämtliche Verbindlichkeiten der Gesellschaft in ca. 4,6 Jahren beglichen werden. Finanzlage Mit dem vorhandenen Bestand an Flüssigen Mitteln weist die Gesellschaft zum 31.12.2023 eine angemessene Finanzlage auf. 21,2 % (Vj. 34,1 %) der Bilanzsumme entfallen auf die Flüssigen Mittel. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist jederzeit gesichert. Kreditlinien der Hausbank wurden zum 31.12.2023 in Form von Geldmarktkrediten über T-EUR 1.200 wurden zur Vorfinanzierung der angenommenen Aufträge in Anspruch genommen. Darlehen der Gesellschafter sowie nahestehender Personen sind zur Finanzierung des Unternehmens ausgereicht und werden planmäßig zurückgeführt. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um T-EUR 4.079 oder 30,3 % deutlich höher aus, wodurch sich das Rohergebnis im Sinne des § 276 Satz 1 HGB auf T-EUR 6.380 zu T-EUR 4.938 im Vorjahr erhöhte. Durch die im Vergleich zum Vorjahr in 2023 deutlich höhere Gesamtleistung bei insgesamt unterproportional steigenden leistungsbezogenen Aufwendungen fiel das Betriebsergebnis mit T-EUR 1.232 um T-EUR 928 höher als im Vorjahr aus, was angesichts der Rahmenbedingungen als angemessener Erfolg bezeichnet werden kann. Das negative Finanzergebnis in Höhe von T-EUR - 131 (Vj. T-EUR - 30) bestätigt die umfassende Vorfinanzierungsnotwendigkeit der angenommenen Aufträge im Kontext gestiegener Fremdkapitalzinsen. Aufgrund dieser Entwicklung konnte die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlich verbesserten Jahresüberschuss in Höhe von T-EUR 774 (Vj. T-EUR 202) abschließen. 3. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken Ausblick, Perspektiven und Chancen Die Ertragslage des Unternehmens ist unverändert durch die Angebotspalette und eine breit aufgestellte Kundenstruktur als stabil und gut einzustufen. Für das Geschäftsjahr 2024 plant das Unternehmen aufgrund einer soliden Ausgangslage mit einem weiter steigenden Umsatz verbunden mit einer Ertragslage auf höherem Niveau, wobei erneut Kostendegressionseffekte zu erkennen sind. Unsere gesamten Bemühungen sind derzeit darauf ausgerichtet, auch für 2024 ein gleichbleibendes gutes oder im besten Fall weiter steigendes Betriebsergebnis zu erzielen. Die weiteren krisenhaften Entwicklungen, unter denen die deutsche Wirtschaft derzeit leidet, sind die generellen Probleme im Welthandel, Inflation und steigende Leitzinsen, die Kredite verteuern. Dies kann auch Auswirkungen auf die ASSDEV haben. Langfristig gehen wir dennoch von einer gesicherten Ertragslage und angemessenen Jahresüberschüssen aus. Auch sollten die nunmehr durchgeführten Investitionen unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Risiken bei der ASSDEV GmbH lassen sich mit Ausnahme der Folgewirkungen der Corona-Krise und des derzeitigen geopolititschen Umfeldes gefolgt von multiplen Krisen auf die allgemeinen Unternehmensrisiken reduzieren. Des Weiteren wurde im April 2023 eine PV-Anlage installiert, um damit einen Teil des notwendigen Stromverbrauchs abzudecken und weniger über den Stromanbieter zu beziehen. 4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben (Nachtragsbericht). Nachdem unsere wichtigsten Lieferanten in Deutschland oder im nahegelegenen europäischen Ausland beheimatet sind, ergeben sich für uns keine nennenswerten Kursrisiken. Die wesentlichen Geschäftsvorfälle werden in Euro abgewickelt. Derivative Finanzinstrumente hatten wir nicht im Einsatz (Verwendung von Finanzinstrumenten). Aus branchenspezifischen Gründen ist über Forschung und Entwicklung nichts zu berichten. Die Gesellschaft führt Leiterplattenbestückungen durch, die zum Teil auf von Kunden übergebenen Konstruktionsplänen beruhen. Dagegen ist die Tochtergesellschaft AST-X auch im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Forchheim, 17.06.2024 gez. Hans Hofmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Gesetzliche Grundlagen Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (kurz BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Bamberg im Handelsregister unter HRB 5383 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, ausgeübt. 2.1 Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungszeit der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear bzw. degressiv vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 2.2 Die Anteile an einem verbundenen Unternehmen unter den Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. 2.3 Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken sind ausreichende Abschläge vorgenommen worden. 2.4 Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, vermindert um eine ausreichende Pauschalwertberichtigung. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. 2.5 Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind nach dem notwendigen Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. 2.6 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 unverändert durchschnittlich 83 Mitarbeiter. 4. Informationen zum Jahresabschluss 4.1 Anteile an verbundenem Unternehmen An der AST-X GmbH, Forchheim, hält die Gesellschaft alle Gesellschaftsanteile in Höhe von EUR 25.000,00. Die 100%ige Tochtergesellschaft in Forchheim weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von EUR 728.926,53 aus und erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 258.593,80. 4.2 Beteiligungen Es wurden 0,24 % der Geschäftsanteile an der Delvitech SA, Mendrisio/Schweiz (CHE-323.783.998) gehalten, einer Aktiengesellschaft, die im Bereich des Entwurfs, der Produktion und Implementierung von 3D-Systeme zur automatischen optischen Inspektion (AOI) für bestückte Leiterplatten (PCB) tätig ist. Die Beteiligung ging im Geschäftsjahr 2023 wieder aus dem Anlagevermögen ab. 4.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4.4 Verbindlichkeiten Die bilanzierten Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Darlehen bei Kreditinstituten sind besichert durch eine Darlehensbelassungserklärung und Rangrücktrittserklärung über Darlehen in Höhe von insgesamt T-EUR 500 von Gesellschaftern und Geschäftsführern. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalt bzw. verlängerten Eigentumsvorbehalt besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen T-EUR 440 einen ehemaligen Gesellschafter, aufgrund dessen weiterhin gesellschafterähnlichen Stellung und aus Gründen der Klarheit, Übersichtlichkeit und Stetigkeit verblieb allerdings der Ausweis unter diesem Posten. 4.5 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestanden nicht. 4.6 Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 T-EUR 55 (Vj. T-EUR 54). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Angegeben ist der Jahresbetrag der Verpflichtungen (in T-EUR):
6. Sonstige Angaben Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben (Nachtragsbericht). Gewinnverwendung Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 1.505.758,57 (Jahresüberschuss in Höhe von EUR 773.829,38 und Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.003.576,05 abzüglich einer in 2023 vorgenommenen Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 271.646,86) auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführungsorgan Geschäftsführer ist derzeit bzw. waren im Geschäftsjahr 2023: Herr Hans Hofmann, Kaufmann, Pretzfeld, und Herr Helmut Leicht, Diplom-Ingenieur, Ebermannstadt (verstorben am 25.05.2023; bis zum 22.08.2023 im Handelsregister eingetragen) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Forchheim, 17.06.2024 gez. Hans Hofmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht (ohne Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die ASSDEV GmbH, Forchheim Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASSDEV GmbH, Forchheim, - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASSDEV GmbH, Forchheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der ASSDEV GmbH, Forchheim, zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. • Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hirschaid, 21.06.2024 WPT
Wirtschaftsprüfung und Treuhand GmbH
gez. Klaus Sgonina, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 13.06.2024 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung gebilligt und festgestellt. |
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