Pralinothek Vertriebs-GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Frochte seit 24.6.2019 | Prokura |
Matthias Meier seit 27.12.2004 | Geschäftsführer |
Christian Frochte-Peters seit 19.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 30.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Peters GmbHLippstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Peters GmbHA. Grundlagen des Unternehmens Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist die handwerkliche Herstellung und der Vertrieb von Backwaren und Pralinen jeder Art und alle damit verbundenen Verwaltungs- und Dienstleistungsaufgaben. Die Peters GmbH liefert an über 3000 Kunden, bestehend aus Confiserie-Fachgeschäften, Warenhäusern, ausgesuchte LEH ́s sowie Versandhändler und Exportkunden. Der Vertrieb setzt sich aus freien Handelsvertretern unterstützt von fest angestellten Außendienstlern je nach Region zusammen. Der Export wird von Lippstadt aus betreut. Der Flagshipstore, die Peters SchokoWelt, stärkt weiterhin die Marke Peters. Hier wird durch Führungen und Schokoladenkurse viel positive Werbung beim Endkunden sowie auch bei eingeladenen Wiederverkäufern betrieben. B. Gesamtwirtschaftliche Lage Die hergestellte Gesamtmenge an Süßwaren in Deutschland stieg laut BDSI Süßwarenmonitor 2023 auf 4.270.000 t. Dies ist eine Steigerung um + 2,2%. Die wertmäßige Entwicklung ist sogar um +13,3% auf 16,1 Mrd. € gestiegen. Der Bereich Schokoladenwaren stieg dabei überproportional um +2,3% auf 1.2 Mio. t. Bei den feinen Backwaren ist ein Anstieg von 0,6% auf 0,76 Mio. t zu verzeichnen. Die wertmäßige Entwicklung ist jedoch um 13,7 % bzw. 17,9 % gestiegen. Die Kostenexplosion bei Rohstoffen, Logistik und Verpackungen gingen nach der Coronazeit weiter nach oben. Nachdem man zu Jahresbeginn noch die Hoffnung hatte, dass sich der Markt wieder erholen könnte, wurde dies spätestens nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine nachhaltig gestört. Stark angestiegene Energiekosten und weitere Verknappung von Rohstoffen führten daher zu weiteren Erschwernissen. Laut BDSI wurden im Frühjahr (April 2022 / April 2021) Butter um 78% und Weizen um 71,8% teurer. 83% der Süßwarenunternehmen klagen laut Fachverband über Engpässe bei Verpackungsmaterialien. 72% der Unternehmen verzeichneten ernsthafte Versorgungsprobleme mit agrarischen Rohstoffen wie Weizen, Glukose, Eiern und Milchpulver. Besonders die Herausforderungen bei der drohenden Gasknappheit und die damit einher gehende Verunsicherung belasten die Branche. C. Zum Marktumfeld Schokoladenerzeugnisse Der Schokoladenmarkt entwickelt sich nur noch begrenzt weiter, da die bessere Nachfrage durch den erschwerten Beschaffungsmarkt limitiert wird. Auch weiterhin gilt: Die Betriebe, die eine erfolgreiche Positionierung im Markt erreicht haben, in dem sie sich in Teilfeldern ihres Geschäftsbetriebes zum unverzichtbaren Lieferanten entwickelt haben, werden auch in den nächsten Jahren Teil der Markenwelt bleiben. Hier ist es vor allem wichtig den Bereich Online weiter auszubauen und neue Absatzfelder im Bereich Cross Selling für sich zu erschließen. Neben dem Preis und natürlich dem guten Geschmack ist vor allem die Produktidee entscheidend geworden. Je eigenständiger die Wiedererkennung ist, je ausgefallener die Idee, desto größer sind Marktentwicklungschancen. Beschaffungsmarkt Die Rohstoffmärkte waren während des gesamten Geschäftsjahres mehr als angespannt. Im Bereich Kartonagen waren die größten Preiserhöhungen und Mengenverknappungen. Auf Gesamtjahressicht rechnen wir mit einer Durchschnittserhöhung von 6,5%. Die Preisentwicklung hängt neben der konjunkturgetriebenen Nachfrage immer auch erheblich von den weltweiten Ernten ab. Naturkatastrophen und Kriege, wie auch Pandemien und Wetterverlauf haben einen nicht prognostizierbaren Einfluss. Hier zeigt sich umso mehr, dass ein professionelles Management des Rohstoffeinkaufes unerlässlich ist. Dem tragen wir durch unsere Einkaufsabteilung Rechnung, deren Mitarbeiter im Durchschnitt seit über 20 Jahren in engem Kontakt zu den verschiedensten Lieferanten stehen. Darüber hinaus sichern langfristige Kontrakte und höhere Lagerbestände unsere Lieferfähigkeit nach besten Möglichkeiten ab. Trends Der Fachhandel hat sich von Veränderungen im Konsumentenverhalten während der Pandemie etwas erholt und passt sich den neuen Herausforderungen besser an als Einkaufscenter und Kaufhäuser, die mit Frequenzrückgängen zu kämpfen haben. Konsumenten haben vielfach den Onlinemarktplatz für sich entdeckt und gehen inzwischen lieber wieder in ein Fachgeschäft (Einzelgeschäft) als in große Hochfrequenzcenter. Die Peters GmbH beliefert sowohl den Fachhandel als auch ausgesuchte Lebensmittelmärkte, wo der Qualitätsgedanke im Vordergrund steht. Auch das Onlinegeschäft ist inzwischen ein wichtiger und wachsender Markt für uns geworden. Nachhaltigkeitsbericht Die Peters GmbH setzt sich für die Reduzierung von Plastikanteilen bei den Umverpackungen ein. Im Standard-Sortiment wird eine Reduzierung auf 90% plastikfrei angestrebt für das Jahr 2028. Es fehlen leider derzeit die Alternativen aus der Verpackungsindustrie, um schneller ans Ziel zu kommen. D. Wirtschaftsbericht Unsere finanziellen Leistungsindikatoren Das Geschäft steuern wir im Wesentlichen an Hand des EBITDA, der Systemumsätze und des Jahresüberschusses. Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind um 4,1% gegenüber dem Vorjahr gefallen. Trotz erfolgter Preiserhöhungen konnte der Vorjahresumsatz nicht erreicht werden. Entsprechend der Umsatzentwicklung hat sich auch der Materialaufwand um 6,0 % zum Vorjahr vermindert. Hingegen sind die Personalaufwendungen um 2,1% bzw. 81,9 T€ angestiegen. Die im Unternehmen für die Steuerung der Gesellschaft und des Geschäftsergebnisses verwendete Ertragskennzahl ist EBITDA. Der EBITDA der Peters GmbH beträgt in der Berichtsperiode 1.700 TEUR (Vorjahr: 2.476 TEUR) und leitet sich wie folgt aus der Gewinn- und Verlustrechnung ab:
Finanzlage Die Finanzierung der Peters GmbH erfolgt durch Investitionsdarlehen mit einer Restvaluta von 1,75 Mio. EUR zum Bilanzstichtag. Auf diese Darlehen erfolgten im abgelaufenen Jahr vertragsgemäße Tilgungsleistungen von 0,24 Mio. EUR. Die Peters GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Vermögenslage Nachfolgend sind die wesentlichen Positionen der Bilanz dargestellt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden im laufenden Geschäftsjahr planmäßig abgeschrieben. Investitionen in das Anlagevermögen entfielen in vollem Umfang auf die Produktionsstätte und den Verwaltungsbereich. Das Vorratsvermögen ist um 174 TEUR gestiegen. Insbesondere durch einen höheren Bestand an Rohstoffen und Fertigwaren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 8 TEUR gestiegen. Sonstige Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Steuerforderungen um 80 TEUR gestiegen. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Die Geschäftsentwicklung 2022/23 ist immer noch von der Pandemie und dem Kriegsbeginn in der Ukraine gezeichnet, jedoch ist es gelungen aufgrund relativ stabiler Nachfrage und einer Preiserhöhung diese Effekte weitestgehend zu kompensieren. Zusammenfassend wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von der Geschäftsführung als gut bewertet. E. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagementsystem Planungs- und Kontrollprozesse sowie Standards bilden bei der Peters GmbH die wesentlichen Bestandteile des Risikomanagementsystems. Dafür sind bei der Peters GmbH Informations-, Controlling- und Überwachungssysteme eingerichtet. Organisatorisch wird dem Risikomanagement durch die Abteilungen Controlling und Qualitätssicherung Rechnung getragen. Interne Audits der Produktionsstätte gewährleisten einheitliche Qualitätsstandards. Hygienestandards wurden aufgrund der gestiegenen Anforderungen weiter erhöht und durch interne Mitarbeiter (QS) sowie externe unabhängige Auditoren in einem unverändert hohen Ausmaß wie im Vorjahr überprüft. Die Fortführung und erneute Zertifizierung eines Managementsystems nach ISO 22000 in unserer Produktionsstätte ist Zeichen unserer weiter konsequenten Fokussierung in diesem Bereich. Durch interne quartalsweise Besprechungen werden regelmäßig der Umfang und die Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage überprüft. Monatliche Reportings an die Geschäftsführung stellen die Grundlage für die Steuerung des Unternehmens dar. Umfeld- und Branchenrisiken Pralinen und Gebäcke sind überwiegend Genussartikel, die auch bei mäßiger Konjunkturlage erfolgreich vermarktet werden können. Die deutliche Spezialisierung in Teilbereichen führt zu weiteren Wachstumschancen. Innovationen in neue Produkt- und Verpackungsideen sichern zusätzliche Marktchancen. Teure Rohstoffe, Corona Pandemie und beschädigte Lieferketten werden weiterhin eine große Herausforderung sein. Wir erleben derzeit an allen Stellen enorme Kostensteigerungen. Dies betrifft unsere Rohstoffe, Verpackungen, Logistik, aber auch für Arbeitsschutzmaßnahmen und Mitarbeiter. In dieser Ausprägung ist dies bisher einmalig. Lieferengpässe bei einzelnen Rohstoffen, sowie langjährige Lieferketten funktionieren nicht mehr. Dies kann auch Folgen für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft für uns haben. Vor allem weil auch Frachtkapazitäten in diesem Jahr nicht wie in den Vorjahren zur Verfügung stehen, da die Speditionen Mitarbeiter abgebaut haben und nun nicht schnell genug Ersatz bekommen. Auch im Gebäckbereich gibt es Rohstoffe, die um bis zu 50% (z.B. Weizenmehl) auf ein Allzeithoch gestiegen sind. Die Kosten in der Energiebeschaffung sind deutlich gestiegen, der Strompreis hat sich innerhalb des Jahres für die Industrie nahezu verdoppelt. Zunehmender Fachkräftemangel und fehlende Zeitarbeiter gehören zu den großen Herausforderungen in der Branche, sowie auch bei uns. In unserer Region herrscht zur Saison Vollbeschäftigung und daher sind Fachkräfte kaum zu bekommen. Beschaffungsmarktrisiken Der Schokoladenmarkt erfreut sich großer Nachfrage. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Durch die starke Nachfrage ist mit deutlich steigenden Rohstoffpreisen zumindest in Teilbereichen zu rechnen. In den Folgejahren rechnen wir mit konstant hoher Nachfrage bei den Rohstoffen. Investitionen in Produktneuheiten, in das Onlinegeschäft sowie weitere Preisanpassungen sehen wir als zielführende Maßnahmen, um die wachsenden Aufgaben zu bewältigen. Existenzgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. Aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine rechnen wir allerdings mit leicht rückläufigen Umsätzen für das kommende Geschäftsjahr zwischen 8 % bis 10 %. Marktchancen Bei dem bisher aufgezeigten Weg sehen wir gute Wachstumschancen im Markt, da bei der Peters GmbH Qualität, Branchenmix und Innovationskraft ein leistungsfähiges und nachgefragtes Gesamtpaket ergeben. Allein bei den Onlinekunden erwarten wir im kommenden Geschäftsjahr eine steigende Nachfrage. Der Exportanteil kann aufgrund der Pandemie derzeit nur bedingt wachsen. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft wird unter den schwierigen Rahmenbedingungen (Auswirkungen der Pandemie, Krieg in der Ukraine, Inflation) leiden, was den bis dahin stetigen positiven Trend gefährdet. Die im Frühjahr eingetretenen Insolvenzen namhafter Kunden (Galeria, Hussel/Arko/Eilles) belastet das Frühjahrsgeschäft stark. Im Bereich der Schokoladenindustrie gehen wir derzeit von stagnierenden Märkten aus. Auch für das Jahr 2023/2024 haben wir uns die Überarbeitung und weitere Verbesserung unseres Onlineshops vorgenommen. Ziel ist der weitere Ausbau von Industriekunden und die bessere Grundversorgung unserer Kunden im ländlichen Bereich ohne Fachhandel. Das Budget für Neuentwicklungen wird auf vergleichbarem Niveau wie in 2022/2023 bleiben. Für 2023/2024 erwarten wir eine eher zurückhaltende Nachfrage. Für 2023/2024 erwarten wir trotz des Krieges in der Ukraine und der Schwierigkeiten im Beschaffungsmarkt eine etwas rückläufige Umsatzentwicklung. Die Transportkosten werden spätestens zum Herbst erneut um 3-5% steigen. Bei der Planung der Personalkosten wurde eine leichte Erhöhung mitberücksichtigt. Für das EBITDA 2023/2024 gehen wir von einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr aus. Das Jahresergebnis wird aber deutlich positiv bleiben.
Lippstadt, im Mai 2024 Peters GmbH gez. Christian Frochte-Peters gez. Matthias Meier BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel enthalten Bank- und Kassenguthaben, die den Nominalwerten entsprechen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 198.648,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 6.588,85 Euro.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre festgelegt. Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 173.449,35 Euro (Vorjahr: 205.634,31 Euro). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 4.923,20 Euro (Vorjahr: 4.923,20 Euro). Aktivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: 933,00 Euro) eingestellt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB bzw. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 3.725,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.725,00 Euro. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Personalaufwendungen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 957.922,91 Euro (Vorjahr: 1.109.201,19 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.746.949,35. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 961.963,68 Euro (Vorjahr: 760.252,34 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.819.610,31 Euro (Vorjahr: 1.858.812,97 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 16.590,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen und beinhalten jährliche Mietzahlungen für Lagerflächen sowie Leasing-Raten für ein Fahrzeug. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen der außerordentlichen Aufwendungen Der Posten Abschreibungen auf Umlaufvermögen betrifft außerordentliche Aufwendungen, es handelt sich um Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 100.000,00 Euro. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gem. § 285 Nr. 9 HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 798.183,99. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 5.635.579,31 ergibt sich ein Betrag von Euro 5.403.755,90, der zu verwenden ist. Ein Teilbetrag in Höhe von Euro 547.510,49 wurde an die Gesellschafter als Dividende ausgezahlt und im Übrigen auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Lippstadt, im Mai 2024 gez. Christian Frochte-Peters gez. Matthias Meier sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Peters GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Peters GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Peters GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter "https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie" eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.
Werl, 31.05.2024 Dipl.-Kfm. Kunibert Tolksdorf, Wirtschaftsprüfer |
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