Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 13339
Eingetragen
6.12.2005
Branche
Betrieb von KläranlagenBeteiligungsgesellschaftenBetrieb der Sammelkanalisation
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung - der Abwasserbeseitigung, - von Maßnahmen zur Unterhaltung, zur Überwachung und zum Ausbau von Gewässern; - Straßenbauarbeiten im Rahmen der Abwasserbeseitigung sowie - die Betriebsführungen für kommunale Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften im Rahmen der Abwasserbeseitigung im Gebiet der Stadt Aachen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar gefördert werden kann. Die Gesellschaft kann sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe errichten, erwerben und pachten, ferner Interessengemeinschaften eingehen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.69% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (18)

NameAnteil
50.80%
26.43%
Stadt Stolberg
7.03%
Stadt Eschweiler
6.49%
StädteRegion Aachen
4.55%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STAWAG Abwasser GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft wurde im Oktober 2005 gegründet und nahm zum 1. Januar 2006 ihre Geschäftstätigkeit auf. Alleinige Gesellschafterin ist seit dem 1. Januar 2018 die Regionetz GmbH (Regionetz), Aachen. Die ehemalige Gesellschafterin Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft (STAWAG), Aachen, hat mit der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV), Stolberg, zu diesem Datum die Gründung einer neuen gemeinsamen Netzgesellschaft namens Regionetz GmbH vollzogen, in die die Gesellschafter ihre bisherigen Netzgesellschaften INFRAWEST GmbH, Aachen, und regionetz GmbH, Eschweiler, einbrachten. Im Rahmen der Verschmelzung der beiden Netzbetreiber sowie des Teilbetriebes "Netze & Netzservices" der STAWAG wurde auch die Beteiligung an der STAWAG Abwasser auf die neue Netzgesellschaft Regionetz übertragen. Das Tätigkeitsgebiet der STAWAG Abwasser liegt in der Erbringung von Personaldienstleistungen für das Abwasserkanalnetz der Stadt Aachen im Auftrag der Regionetz. Die Regionetz wiederum wurde von der STAWAG im Rahmen ihrer Aufgabe zur Betriebsführung des städtischen Abwasserkanalnetzes mit deren Durchführung beauftragt.

Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine reine Dienstleistungsgesellschaft, die sämtliche Einrichtungen der Gesellschafterin nutzt. Über Anlagevermögen mit technischen Einrichtungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung verfügt die Gesellschaft nicht. Der Finanzbedarf wird daher weitestgehend durch die Höhe der Personalkosten bestimmt. Aufgrund der monatlichen Weiterberechnung aller erbrachten Leistungen inkl. eines Gewinnaufschlags an die Gesellschafterin erhält die STAWAG Abwasser die hierfür erforderlichen Finanzmittel.

B. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung an die Muttergesellschaft Regionetz in Höhe von 29.368 Euro ab.

Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 55 T€ gesunken. Gleichzeitig sind die Aufwendungen für Personal ebenfalls um 50 T€ gesunken. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) fiel infolgedessen um etwa 8 T€. Kompensierend wirkte hingegen der Rückgang des Zinsaufwandes um 7 T€, der aus einer geringeren Abzinsung der langfristigen Rückstellungen resultierte.

2. Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung des Unternehmens wird als finanzieller Leistungsindikator ausschließlich das Ergebnis vor Gewinnabführung, das für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft von Bedeutung ist, herangezogen.

Leistungsindikator Plan 2023 Ist 2023
Ergebnis vor Gewinnabführung 30.300 Euro 29.368 Euro


3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Eigenkapital wurde in gesetzlich vorgeschriebener Höhe mit 25.000 Euro eingezahlt. Die Organisation der Gesellschaft ist sehr schlank strukturiert. Sie besitzt kein Anlagevermögen. Die administrativen Aufgaben werden, soweit erforderlich, weitestgehend von der Gesellschafterin und der Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV), Stolberg, über die Regionetz als Dienstleistung erbracht. Die von der STAWAG Abwasser erbrachte operative Dienstleistung für die Regionetz wird auf der Basis sämtlicher monatlich angefallener Aufwendungen monatlich gegenüber der Regionetz in Rechnung gestellt. Mit der EWV besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung. Der Gesellschaft steht hieraus ein Cash-Pool-Rahmen von 500.000 Euro zur Verfügung. Die Liquidität ist hierdurch gesichert.

Die Bilanzsumme in Höhe von 625.143 Euro (Vorjahr: 727.842 Euro) ist im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Aktivisch werden ausschließlich Finanzforderungen aus dem Cash-Pooling gegenüber der EWV ausgewiesen. Auf der Passivseite haben die Rückstellungen für Deputatverpflichtungen (240 T€) langfristigen Charakter. Die sonstigen Rückstellungen (204 T€) betreffen vor allem den Personalbereich, die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (29 T€) für die Ergebnisabführung sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (126 T€) haben kurzfristigen Charakter.

Alle Leistungen und Aufwendungen werden zuzüglich eines Gewinnaufschlags weiterberechnet. Dies führt zu einem positiven Ergebnis nach Steuern. Das Berichtsjahr konnte daher, wie erwartet, positiv abgeschlossen werden.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 29 T€ erzielt, das an die Gesellschafterin abgeführt wird. Prognostiziert war ein Ergebnis in Höhe von 30 T€. Die Geschäftsführung der STAWAG Abwasser GmbH bewertet die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als sehr stabil.

4. Prognosebericht einschließlich Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die STAWAG hat zum 1. Januar 2006 die Betriebsführung des städtischen Abwasserkanalnetzes von der Stadt Aachen übernommen und hierzu einen Betriebsführungsvertrag abgeschlossen, der frühestens - vorbehaltlich eines außerordentlichen Kündigungsrechtes in besonderen Fällen bei Verstößen gegen wesentliche Vertragspflichten - zum 31. Dezember 2025 gekündigt werden kann. Hierdurch sind der Personaleinsatz und damit die Dienstleistung der STAWAG Abwasser langfristig gesichert. Der am 15. Dezember 2005 zwischen STAWAG und STAWAG Abwasser geschlossene und nunmehr mit der Regionetz GmbH bestehende Dienstleistungsvertrag richtet sich gemäß § 4 nach der Laufzeit dieses zwischen der STAWAG und der Stadt Aachen abgeschlossenen Betriebsführungsvertrags.

Da die im Rahmen dieses Betriebsführungsvertrags zu erbringenden Leistungen maßgeblich durch das Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Aachen beeinflusst werden, sind Risiken hinsichtlich der Wartung und Instandhaltung sowie der Erneuerung und Erweiterung des Abwasserkanalnetzes, also der Geschäftstätigkeit im Allgemeinen, auch in den kommenden Geschäftsjahren nicht erkennbar. Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen und der geringen Geschäftstätigkeit, die ausschließlich zwischen der Gesellschaft und ihrer Muttergesellschaft Regionetz abgewickelt wird, bestehen keine unmittelbaren bestandsgefährdenden Risiken. Mittelbare bestandsgefährdende Risiken bestehen in dem Fortbestand des Betriebsführungsvertrages zwischen der STAWAG und der Stadt Aachen.

Die Verschmelzung der Gesellschaftsanteile auf die Regionetz hatte auf die Mitarbeiter und deren Tätigkeit ansonsten keinen weiteren Einfluss, da die Regionetz mit ihrer Tochtergesellschaft STAWAG Abwasser weiterhin dienstleistend für die Betriebsführerin STAWAG und respektive der Stadt Aachen tätig ist.

Aufgrund der im Dienstleistungsvertrag mit der Regionetz vereinbarten Vergütungsregelung und der erwarteten Kostenentwicklung wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von etwa 33 T€ erwartet.

 

Aachen, den 12. Januar 2024

Die Geschäftsführung

Stefan Ohmen, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva


31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


sonstige Vermögensgegenstände 625.143,11
727.842,29


625.143,11 727.842,29


625.143,11 727.842,29

Passiva


31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR EUR
A. Eigenkapital


Gezeichnetes Kapital
25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen


1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 240.467,00
313.738,00
2. sonstige Rückstellungen 204.404,00
210.972,00


444.871,00 524.710,00
C. Verbindlichkeiten


1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 29.368,45
30.036,39
2. sonstige Verbindlichkeiten 125.903,66
148.095,90


155.272,11 178.132,29


625.143,11 727.842,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 2023 2022

EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse
2.966.213,19 3.033.674,99
2. sonstige betriebliche Erträge
20.099,08 7.431,77
3. Personalaufwand


a) Gehälter -2.278.102,90
-2.336.269,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für -624.019,80
-615.443,07
Altersversorgung und für Unterstützung




-2.902.122,70 -2.951.713,01
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
-51.526,12 -48.749,36
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
-3.295,00 -10.608,00
6. Ergebnis nach Steuern
29.368,45 30.036,39
7. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags


abzuführende Gewinne
-29.368,45 -30.036,39
8. Jahresüberschuss
0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die STAWAG Abwasser GmbH wird im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter der Nummer HRB 13339 geführt.

Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser für das Geschäftsjahr 2023 wurde entsprechend dem Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser wird in den Konzernabschluss der Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft Aachen mbH, Aachen, (E.V.A.) einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der handelsrechtliche Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der E.V.A. werden im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

Weiterhin wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wird. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der E.ON SE werden im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Umlaufvermögen wurde zum Nennwert bilanziert.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Im Rahmen des Organschaftsverhältnisses mit der Regionetz GmbH (Organträger) werden diese nicht in der Gesellschaft gebildet.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018Gder Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, - die eine generationsabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz im Dezember 2023 beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 3 T€ (Vorjahr: 19 T€).

Die Pensionsrückstellungen umfassen hierbei ausschließlich Deputatverpflichtungen, die auf Basis des Ablösebetrages bzw. der Selbstkosten bewertet werden.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen mittels Projected-Unit-Credit-Methode durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018G der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, mit einem Rechnungszinssatz von 1,75 % p. a. (Vorjahr: 1,44 % p. a.) und die Annahme von Gehaltssteigerungen von 2,50 % p. a. (Vorjahr: 2,35 % p.a.).

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum 31.Dezember 2023 625 T€ (Vorjahr: 728 T€). Es handelt sich hierbei ausschließlich um Finanzforderungen aus dem Cash-Pooling gegen die EWV Energie- und Wasser- Versorgung GmbH, Stolberg.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Am gezeichneten Kapital in Höhe von 25 T€ ist die Regionetz GmbH als alleinige Gesellschafterin beteiligt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten ausschließlich Rückstellungen für Deputatverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellungen für Leistungsvergütungen wurden in Höhe von 63,5 T€ (Vorjahr 68,5 T€) bilanziert. Bei den restlichen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Gehaltsansprüchen der Mitarbeiter für Zeitguthaben sowie noch nicht in 2023 genommenen Urlaub in Höhe von 71,6 T€ (Vorjahr: 69,5 T€). Tariflich festgelegte künftige Jubiläumsgelder wurden auf Grund eines Gutachtens in Höhe von 56,2 T€ (Vorjahr: 60,2 T€) gebildet.

Es wurden Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten für das Geschäftsjahr in Höhe von 7,0 T€ (Vorjahr: 6,9 T€) gebildet.

Die STAWAG Abwasser ist Mitglied der Rheinischen Zusatzversorgungskasse Körperschaft des öffentlichen Rechts, Köln (RZVK) und hat daher ihrem Personal gegenüber eine mittelbare Pensionsverpflichtung. Hier gibt es eine Deckungslücke, die mit einem Ausgleichsbetrag in Höhe von 6.384 T€(Vorjahr: 6.364 T€) zu beziffern ist.

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Regionetz GmbH aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von 29,4 T€ (Vorjahr: 30,0 T€).

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 125,9 T€ (Vorjahr: 148,1 T€) handelt es sich in Höhe von 114,2 T€ um Verbindlichkeiten aus Steuern (Vorjahr: 138,6 T€).

Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten, die über ein Jahr hinausgehen, bestehen wie im Vorjahr nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 2.966,2 T€ (Vorjahr: 3.033,7 T€) beinhalten die Vergütung für erbrachte Dienstleistungen im Auftrag der Regionetz GmbH und wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Personalaufwand

Der Personalaufwand in Höhe von 2.902,1 T€ (Vorjahr: 2.951,7 T€) resultiert aus der Beschäftigung von durchschnittlich 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vorjahr: 37), die in Gänze den gewerblichen Arbeitnehmern zuzurechnen sind. Davon entfallen 2.278,1 T€ (Vorjahr: 2.336,3 T€) auf Gehälter. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen insgesamt 624,0 T€ (Vorjahr: 615,4 T€). Davon entfallen 175,1 T€ (Vorjahr: 181,7 T€) auf die Aufwendungen für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 51,5 T€ (Vorjahr: 48,7 T€) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reisekosten (17,3 T€), soziale Aufwendungen (13,0 T€) sowie Jahresabschlusskosten (7,0 T€).

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis beinhaltet Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 3,3 T€ (Vorjahr: 10,6 T€).

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge oder Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild der Lage der Gesellschaft beeinflussen.

Sonstige Angaben

Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt 7 T€ und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Ohmen, Herzogenrath, hauptamtlicher Geschäftsführer der Regionetz GmbH, Aachen.

Der Geschäftsführer erhielt keine Bezüge für seine Tätigkeit.

Jahresergebnis

Das Ergebnis nach Steuern 2023 in Höhe von 29.368,45 EUR wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags vollständig an die Regionetz GmbH abgeführt. Das Geschäftsjahr schließt somit ausgeglichen.

 

Aachen, den 12. Januar 2024

STAWAG Abwasser GmbH

Stefan Ohmen, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die STAWAG Abwasser GmbH, Aachen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der STAWAG Abwasser GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STAWAG Abwasser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 16. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hillesheim, Wirtschaftsprüfer

Nocker, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses


Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. Oktober 2024 festgestellt.

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