STAWAG Abwasser GmbH
Aachen
Jahresabschluss zum 31. Dezember
2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
A. Grundlagen des Unternehmens
Die Gesellschaft wurde im Oktober 2005 gegründet
und nahm zum 1. Januar 2006 ihre
Geschäftstätigkeit auf. Alleinige
Gesellschafterin ist seit dem 1. Januar 2018 die Regionetz
GmbH (Regionetz), Aachen. Die ehemalige Gesellschafterin
Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft (STAWAG), Aachen, hat
mit der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV),
Stolberg, zu diesem Datum die Gründung einer neuen
gemeinsamen Netzgesellschaft namens Regionetz GmbH
vollzogen, in die die Gesellschafter ihre bisherigen
Netzgesellschaften INFRAWEST GmbH, Aachen, und regionetz
GmbH, Eschweiler, einbrachten. Im Rahmen der Verschmelzung
der beiden Netzbetreiber sowie des Teilbetriebes "Netze
& Netzservices" der STAWAG wurde auch die Beteiligung
an der STAWAG Abwasser auf die neue Netzgesellschaft
Regionetz übertragen. Das Tätigkeitsgebiet der
STAWAG Abwasser liegt in der Erbringung von
Personaldienstleistungen für das Abwasserkanalnetz der
Stadt Aachen im Auftrag der Regionetz. Die Regionetz
wiederum wurde von der STAWAG im Rahmen ihrer Aufgabe zur
Betriebsführung des städtischen
Abwasserkanalnetzes mit deren Durchführung beauftragt.
Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine reine
Dienstleistungsgesellschaft, die sämtliche
Einrichtungen der Gesellschafterin nutzt. Über
Anlagevermögen mit technischen Einrichtungen sowie
Betriebs- und Geschäftsausstattung verfügt die
Gesellschaft nicht. Der Finanzbedarf wird daher
weitestgehend durch die Höhe der Personalkosten
bestimmt. Aufgrund der monatlichen Weiterberechnung aller
erbrachten Leistungen inkl. eines Gewinnaufschlags an die
Gesellschafterin erhält die STAWAG Abwasser die
hierfür erforderlichen Finanzmittel.
B. Wirtschaftsbericht
1. Geschäftsverlauf
Die Gesellschaft schließt das
Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis vor
Gewinnabführung an die Muttergesellschaft Regionetz in
Höhe von 29.368 Euro ab.
Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen
Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber
dem Vorjahr um 55 T€ gesunken. Gleichzeitig sind die
Aufwendungen für Personal ebenfalls um 50 T€
gesunken. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und
Steuern) fiel infolgedessen um etwa 8 T€.
Kompensierend wirkte hingegen der Rückgang des
Zinsaufwandes um 7 T€, der aus einer geringeren
Abzinsung der langfristigen Rückstellungen
resultierte.
2. Leistungsindikatoren
Zur internen Steuerung des Unternehmens wird als
finanzieller Leistungsindikator ausschließlich das
Ergebnis vor Gewinnabführung, das für das
Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage
der Gesellschaft von Bedeutung ist, herangezogen.
| Leistungsindikator |
Plan 2023 |
Ist 2023 |
| Ergebnis vor
Gewinnabführung |
30.300 Euro |
29.368 Euro |
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Das Eigenkapital wurde in gesetzlich vorgeschriebener
Höhe mit 25.000 Euro eingezahlt. Die Organisation der
Gesellschaft ist sehr schlank strukturiert. Sie besitzt
kein Anlagevermögen. Die administrativen Aufgaben
werden, soweit erforderlich, weitestgehend von der
Gesellschafterin und der Energie- und Wasser-Versorgung
GmbH (EWV), Stolberg, über die Regionetz als
Dienstleistung erbracht. Die von der STAWAG Abwasser
erbrachte operative Dienstleistung für die Regionetz
wird auf der Basis sämtlicher monatlich angefallener
Aufwendungen monatlich gegenüber der Regionetz in
Rechnung gestellt. Mit der EWV besteht eine
Cash-Pool-Vereinbarung. Der Gesellschaft steht hieraus ein
Cash-Pool-Rahmen von 500.000 Euro zur Verfügung. Die
Liquidität ist hierdurch gesichert.
Die Bilanzsumme in Höhe von 625.143 Euro
(Vorjahr: 727.842 Euro) ist im Geschäftsjahr 2023
gesunken. Aktivisch werden ausschließlich
Finanzforderungen aus dem Cash-Pooling gegenüber der
EWV ausgewiesen. Auf der Passivseite haben die
Rückstellungen für Deputatverpflichtungen (240
T€) langfristigen Charakter. Die sonstigen
Rückstellungen (204 T€) betreffen vor allem den
Personalbereich, die Verbindlichkeiten gegenüber der
Gesellschafterin (29 T€) für die
Ergebnisabführung sowie die sonstigen
Verbindlichkeiten (126 T€) haben kurzfristigen
Charakter.
Alle Leistungen und Aufwendungen werden
zuzüglich eines Gewinnaufschlags weiterberechnet. Dies
führt zu einem positiven Ergebnis nach Steuern. Das
Berichtsjahr konnte daher, wie erwartet, positiv
abgeschlossen werden.
Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis vor
Gewinnabführung in Höhe von 29 T€ erzielt,
das an die Gesellschafterin abgeführt wird.
Prognostiziert war ein Ergebnis in Höhe von 30
T€. Die Geschäftsführung der STAWAG Abwasser
GmbH bewertet die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft als sehr stabil.
4. Prognosebericht einschließlich Chancen und
Risiken der künftigen Entwicklung
Die STAWAG hat zum 1. Januar 2006 die
Betriebsführung des städtischen
Abwasserkanalnetzes von der Stadt Aachen übernommen
und hierzu einen Betriebsführungsvertrag
abgeschlossen, der frühestens - vorbehaltlich eines
außerordentlichen Kündigungsrechtes in
besonderen Fällen bei Verstößen gegen
wesentliche Vertragspflichten - zum 31. Dezember 2025
gekündigt werden kann. Hierdurch sind der
Personaleinsatz und damit die Dienstleistung der STAWAG
Abwasser langfristig gesichert. Der am 15. Dezember 2005
zwischen STAWAG und STAWAG Abwasser geschlossene und
nunmehr mit der Regionetz GmbH bestehende
Dienstleistungsvertrag richtet sich gemäß §
4 nach der Laufzeit dieses zwischen der STAWAG und der
Stadt Aachen abgeschlossenen Betriebsführungsvertrags.
Da die im Rahmen dieses Betriebsführungsvertrags
zu erbringenden Leistungen maßgeblich durch das
Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Aachen beeinflusst
werden, sind Risiken hinsichtlich der Wartung und
Instandhaltung sowie der Erneuerung und Erweiterung des
Abwasserkanalnetzes, also der Geschäftstätigkeit
im Allgemeinen, auch in den kommenden Geschäftsjahren
nicht erkennbar. Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen
und der geringen Geschäftstätigkeit, die
ausschließlich zwischen der Gesellschaft und ihrer
Muttergesellschaft Regionetz abgewickelt wird, bestehen
keine unmittelbaren bestandsgefährdenden Risiken.
Mittelbare bestandsgefährdende Risiken bestehen in dem
Fortbestand des Betriebsführungsvertrages zwischen der
STAWAG und der Stadt Aachen.
Die Verschmelzung der Gesellschaftsanteile auf die
Regionetz hatte auf die Mitarbeiter und deren
Tätigkeit ansonsten keinen weiteren Einfluss, da die
Regionetz mit ihrer Tochtergesellschaft STAWAG Abwasser
weiterhin dienstleistend für die Betriebsführerin
STAWAG und respektive der Stadt Aachen tätig ist.
Aufgrund der im Dienstleistungsvertrag mit der
Regionetz vereinbarten Vergütungsregelung und der
erwarteten Kostenentwicklung wird für das
Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor
Gewinnabführung in Höhe von etwa 33 T€
erwartet.
Aachen, den 12. Januar
2024
Die
Geschäftsführung
Stefan
Ohmen, Geschäftsführer
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Aktiva
|
31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
| A.
Umlaufvermögen |
|
|
|
| Forderungen
und sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
|
| sonstige
Vermögensgegenstände |
625.143,11 |
|
727.842,29 |
|
|
625.143,11 |
727.842,29 |
|
|
625.143,11 |
727.842,29 |
Passiva
|
31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
| A.
Eigenkapital |
|
|
|
| Gezeichnetes
Kapital |
|
25.000,00 |
25.000,00 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
|
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
240.467,00 |
|
313.738,00 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
204.404,00 |
|
210.972,00 |
|
|
444.871,00 |
524.710,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
|
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
29.368,45 |
|
30.036,39 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
125.903,66 |
|
148.095,90 |
|
|
155.272,11 |
178.132,29 |
|
|
625.143,11 |
727.842,29 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
|
2023 |
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
|
2.966.213,19 |
3.033.674,99 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
|
20.099,08 |
7.431,77 |
| 3.
Personalaufwand |
|
|
|
| a)
Gehälter |
-2.278.102,90 |
|
-2.336.269,94 |
| b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für |
-624.019,80 |
|
-615.443,07 |
| Altersversorgung
und für Unterstützung |
|
|
|
|
|
-2.902.122,70 |
-2.951.713,01 |
| 4.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
-51.526,12 |
-48.749,36 |
| 5.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
-3.295,00 |
-10.608,00 |
| 6.
Ergebnis nach Steuern |
|
29.368,45 |
30.036,39 |
| 7.
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags |
|
|
|
| abzuführende
Gewinne |
|
-29.368,45 |
-30.036,39 |
| 8.
Jahresüberschuss |
|
0,00 |
0,00 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
Allgemeine Angaben
Die STAWAG Abwasser GmbH wird im Handelsregister des
Amtsgerichts Aachen unter der Nummer HRB 13339
geführt.
Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser für das
Geschäftsjahr 2023 wurde entsprechend dem
Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften des HGB für
große Kapitalgesellschaften und des GmbHG
aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser wird in den
Konzernabschluss der Energieversorgungs- und
Verkehrsgesellschaft Aachen mbH, Aachen, (E.V.A.)
einbezogen (kleinster und größter
Konsolidierungskreis). Der handelsrechtliche
Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der E.V.A.
werden im elektronischen Unternehmensregister
veröffentlicht.
Weiterhin wird die Gesellschaft in den
Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (kleinster und
größter Konsolidierungskreis) einbezogen, der
nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt
wird. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der
E.ON SE werden im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das
Umlaufvermögen wurde zum Nennwert bilanziert.
Latente Steuern werden für zeitliche, sich in
Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den
handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen
gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig
ist. Im Rahmen des Organschaftsverhältnisses mit der
Regionetz GmbH (Organträger) werden diese nicht in der
Gesellschaft gebildet.
Das
Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die
Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren
Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten und sind nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in
Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet
worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen wurden auf der Grundlage
versicherungsmathematischer Berechnungen unter
Berücksichtigung der Richttafeln
2018Gder Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, - die
eine generationsabhängige Lebenserwartung
berücksichtigen - nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Der Gesetzgeber hat
im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der
Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für
Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen
Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen
Marktzins der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der
sich bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Der Zinssatz im Dezember 2023 beträgt 1,83
% (Vorjahr 1,78 %). Auf Basis eines
7-Jahresdurchschnittszinssatzes ergibt sich ein
Unterschiedsbetrag in Höhe von 3 T€ (Vorjahr: 19
T€).
Die Pensionsrückstellungen umfassen hierbei
ausschließlich Deputatverpflichtungen, die auf Basis
des Ablösebetrages bzw. der Selbstkosten bewertet
werden.
Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen
wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen mittels
Projected-Unit-Credit-Methode durchgeführt. Als
Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018G der
Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, mit einem
Rechnungszinssatz von 1,75 % p. a. (Vorjahr: 1,44 % p. a.)
und die Annahme von Gehaltssteigerungen von 2,50 % p. a.
(Vorjahr: 2,35 % p.a.).
Die
Verbindlichkeiten sind zu
Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.
Erläuterungen zur Bilanz
Sonstige Vermögensgegenstände
Die
sonstigen Vermögensgegenstände betragen
zum 31.Dezember 2023 625 T€ (Vorjahr: 728 T€). Es
handelt sich hierbei ausschließlich um
Finanzforderungen aus dem Cash-Pooling gegen die EWV
Energie- und Wasser- Versorgung GmbH, Stolberg.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Eigenkapital
Am
gezeichneten Kapital in Höhe von 25 T€ ist
die Regionetz GmbH als alleinige Gesellschafterin
beteiligt.
Rückstellungen
Die
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen beinhalten ausschließlich
Rückstellungen für Deputatverpflichtungen
gegenüber Mitarbeitern.
Die
sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt
zusammen:
Rückstellungen für
Leistungsvergütungen wurden in Höhe von 63,5
T€ (Vorjahr 68,5 T€) bilanziert. Bei den
restlichen Rückstellungen handelt es sich im
Wesentlichen um Verpflichtungen aus Gehaltsansprüchen
der Mitarbeiter für Zeitguthaben sowie noch nicht in
2023 genommenen Urlaub in Höhe von 71,6 T€
(Vorjahr: 69,5 T€). Tariflich festgelegte
künftige Jubiläumsgelder wurden auf Grund eines
Gutachtens in Höhe von 56,2 T€ (Vorjahr: 60,2
T€) gebildet.
Es wurden Rückstellungen für
Jahresabschluss- und Prüfungskosten für das
Geschäftsjahr in Höhe von 7,0 T€ (Vorjahr:
6,9 T€) gebildet.
Die STAWAG Abwasser ist Mitglied der Rheinischen
Zusatzversorgungskasse Körperschaft des
öffentlichen Rechts, Köln (RZVK) und hat daher
ihrem Personal gegenüber eine mittelbare
Pensionsverpflichtung. Hier gibt es eine
Deckungslücke, die mit einem Ausgleichsbetrag in
Höhe von 6.384 T€(Vorjahr: 6.364 T€) zu
beziffern ist.
Verbindlichkeiten
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem
Gesellschafter Regionetz GmbH aus dem
Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von 29,4
T€ (Vorjahr: 30,0 T€).
Bei den
sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 125,9
T€ (Vorjahr: 148,1 T€) handelt es sich in
Höhe von 114,2 T€ um Verbindlichkeiten aus
Steuern (Vorjahr: 138,6 T€).
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten, die über
ein Jahr hinausgehen, bestehen wie im Vorjahr nicht.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von 2.966,2
T€ (Vorjahr: 3.033,7 T€) beinhalten die
Vergütung für erbrachte Dienstleistungen im
Auftrag der Regionetz GmbH und wurden ausschließlich
im Inland erzielt.
Personalaufwand
Der Personalaufwand in Höhe von 2.902,1 T€
(Vorjahr: 2.951,7 T€) resultiert aus der
Beschäftigung von durchschnittlich 36 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern (Vorjahr: 37), die in Gänze den
gewerblichen Arbeitnehmern zuzurechnen sind. Davon
entfallen 2.278,1 T€ (Vorjahr: 2.336,3 T€) auf
Gehälter. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung betragen
insgesamt 624,0 T€ (Vorjahr: 615,4 T€). Davon
entfallen 175,1 T€ (Vorjahr: 181,7 T€) auf die
Aufwendungen für Altersversorgung.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von 51,5 T€ (Vorjahr: 48,7 T€) beinhalten im
Wesentlichen Aufwendungen für Reisekosten (17,3
T€), soziale Aufwendungen (13,0 T€) sowie
Jahresabschlusskosten (7,0 T€).
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis beinhaltet Zinsen aus der
Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 3,3
T€ (Vorjahr: 10,6 T€).
Nachtragsbericht
Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine
Vorgänge oder Ereignisse eingetreten, die das im
vorliegenden Abschluss vermittelte Bild der Lage der
Gesellschaft beeinflussen.
Sonstige Angaben
Das Honorar für den Abschlussprüfer
beträgt 7 T€ und entfällt in voller
Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.
Geschäftsführung
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Ohmen,
Herzogenrath, hauptamtlicher Geschäftsführer der
Regionetz GmbH, Aachen.
Der Geschäftsführer erhielt keine
Bezüge für seine Tätigkeit.
Jahresergebnis
Das Ergebnis nach Steuern 2023 in Höhe von
29.368,45 EUR wird aufgrund des
Ergebnisabführungsvertrags vollständig an die
Regionetz GmbH abgeführt. Das Geschäftsjahr
schließt somit ausgeglichen.
Aachen, den 12. Januar
2024
STAWAG
Abwasser GmbH
Stefan
Ohmen, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die STAWAG Abwasser GmbH, Aachen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der STAWAG Abwasser
GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STAWAG
Abwasser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 16. Juli
2024
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hillesheim,
Wirtschaftsprüfer
Nocker,
Wirtschaftsprüfer
Feststellung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser GmbH zum 31.
Dezember 2023 wurde am 10. Oktober 2024 festgestellt.
|