weitblick - personalpartner GmbH

Schimmelbuschstraße 55, 40699 Erkrath, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 49118
Eingetragen
23.12.2003
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von Personaldienstleistungen inbesondere in den Bereichen Personalservice, Personalentwicklung, Personaltransfer und Beratung und Arbeitsmarkt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Krawetzke
seit 28.1.2025
Prokura
Geschäftsführer
Klaus Knappstein
seit 5.12.2018
Geschäftsführer
Gerhard Schmitz
seit 18.3.2008
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

weitblick - personalpartner GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsübersicht

Lagebericht und Jahresabschluss

Lagebericht

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

LAGEBERICHT 2023

Geschäftsmodell

Die Gesellschaft bietet Personaldienstleistungen, insbesondere in den Geschäftsfeldern Personalentwicklung, Personaltransfer sowie Beratungsleistungen an. Es werden ganzheitliche Personaldienstleistungsangebote in einem breiten Kundenspektrum für Privatkunden, Unternehmen wie auch öffentliche Institutionen angeboten.

Zu diesem Zweck ist die Gesellschaft in drei rechtlich unselbstständige regionale Zentren mit angeschlossenen Projektbüros und einer Hauptverwaltung am Standort Erkrath organisiert.

Die Gesellschaft ist auf der Grundlage DIN EN ISO 9001:2015 und nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert und zertifiziertes Gründungsmitglied im Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer e.V.

Wirtschaftsbericht

Das Geschäftsmodell der Gesellschaft unterliegt stark den sozio-ökonomischen Entwicklungen in Deutschland. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland beeinflussen Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit sowie die Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen den Erfolg der Geschäftstätigkeit.

Nach den Aussagen der Bundesagentur für Arbeit wurde die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 durch hohe Inflation, steigende Zinsen sowie eine schwache Auslandsnachfrage gedämpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist 2023 nach aktuellen Schätzungen der Deutschen Bundesbank kalenderbereinigt um 0,1 % leicht gesunken.

In Jahresrückblick 2023 geht die Bundesagentur für Arbeit von erkennbaren Auswirkungen der schwachen Konjunktur auch auf dem Arbeitsmarkt aus. So ist die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt deutlich gestiegen. Auch ohne ukrainische Staatsangehörige ergeben sich Zunahmen. Gleichzeitig hat die Anzahl der Erwerbstätigen und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in den Jahreswerten etwas zugenommen. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hat spürbar nachgelassen, ist aber weiterhin vergleichsweise hoch. Trotz der langanhaltenden wirtschaftlichen Schwäche liegt die Inanspruchnahme der konjunkturell bedingten Kurzarbeit auf einem im langjährigen Vergleich moderaten Niveau.

In Deutschland verzeichnen die angemeldeten Unternehmensinsolvenzen einen Anstieg von rd. +22,1 % gegenüber 2022. Dieser Anstieg war nach Ende der Befreiung von der Antragspflicht bei Pandemiefolgen zu erwarten. Hohe Kostenbelastungen (u.a. Energiepreise) haben das Insolvenzgeschehen in Deutschland befeuert. Trotz des Anstiegs verharrt die Anzahl der Insolvenzen auf sehr niedrigem Niveau, wie ein Blick auf die vergangenen 10 Jahre verdeutlicht. Auch der Anteil der insolventen Unternehmen, bezogen auf den Unternehmensbestand, ist weiterhin gering.

Die erwartete und viele Branchen betreffende Personalabbauwelle ist weitestgehend ausgeblieben. Die demzufolge erhoffte Bedeutung für ein ansteigendes Transfergeschäft hat sich für die Gesellschaft aus diesen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 nicht ergeben.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft mit Mio. EUR 1,44 sind gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR -0,52) und der Prognose deutlich zurückgeblieben.

Im Geschäftsfeld Personaltransfer wurde mit Mio. EUR 1,19 der Wert von 2022 um Mio. EUR 0,23 unterschritten. Gegenüber der Prognose wurde die geplante Stabilisierung des Geschäftsfeldes um Mio. EUR -0,58 verfehlt. Volumenstarke neue Beauftragungen von Transfergesellschaften konnten im Geschäftsjahr nicht zum Auftragsabschluss gebracht werden.

Es wurden 30 Beauftragungen mit durchschnittlich 74 Teilnehmern realisiert. Gegenüber 2022 zeigt sich ein Rückgang von 19 Beauftragungen und die durchschnittliche Anzahl der Teilnehmer je Beauftragung reduziert sich um rd. 31. In der Folge entwickelte sich je Auftrag eine höhere Kostenbelastung in Relation zum Erlös.

Das Geschäftsfeld Personalentwicklung bleibt im Geschäftsjahr hinter den Erwartungen und Potentialen zurück. Mit einem Volumen von Mio. EUR 0,14 wurde die Prognose um Mio. EUR 0,32 verfehlt.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Unternehmen und Betriebsräten im Geschäftsfeld Personaltransfer konnte bisher nicht als Markteintrittsvorteil im erwarteten Volumen genutzt werden.

Die für die Auftragslage notwendigen Personalressourcen führen zu einem Rückgang der gesamten Personalaufwendungen von rd. Mio. EUR 0,29. Die wesentlichen Kostenstrukturen im Bereich der Sachaufwendungen wurden an die Auftragslage angepasst (Mio. EUR -0,15).

Insgesamt zeigen die betrieblichen Aufwendungen einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von Mio. EUR 0,62. Der Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR -0,52) konnte vollständig kompensiert werden. Eine vollständige Kostendeckung konnte aber über das Geschäftsvolumen hinaus nicht realisiert werden.

Die erwartete Ergebnisplanung konnte somit nicht erreicht werden. Im Geschäftsjahr 2023 wird daher ein Jahresfehlbetrag von Mio. EUR 0,18 ausgewiesen (Jahresfehlbetrag im Vorjahr Mio. EUR 0,27; Jahresüberschuss laut Prognose Mio. EUR 0,02).

Finanzlage

- Kapitalstruktur

Die vor Beginn der akquirierten Aufträge im Bereich Personaltransfer von den Kunden geleisteten Vorauszahlungen werden innerhalb der Verbindlichkeiten als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen, die einen Rückgang von Mio. EUR 3,51 ausweisen. Der Rückgang resultiert aus der Abarbeitung der Beauftragungen von Transfergesellschaften. Neue volumenstarke Beauftragungen von Transfergesellschaften konnten im Geschäftsjahr nicht zum Auftragsabschluss gebracht werden.

Die liquiden Mittel stehen kurzfristig zur freien Verfügung. Die Gesellschaft verfügt über Finanzanlagen in einem unveränderten Volumen von Mio. EUR 7,50.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

- Investitionen

Im Geschäftsjahr erfolgten keine nennenswerten Investitionen.

- Liquidität

Das Geschäftsjahr weist einen Rückgang des Finanzmittelbestands von Mio. EUR 3,36 aus. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit Mio. EUR 3,10 negativ. Die Finanzierung der bestehenden Aufträge erfolgte zum überwiegenden Teil durch ein Abschmelzen der von den Kunden geleisteten Vorauszahlungen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduziert sich um Mio. EUR 3,81 auf Mio. EUR 8,79.

Das Anlagevermögen zeigt einen Rückgang in Höhe der vorgenommenen Abschreibungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen einen Rückgang um Mio. EUR 0,39 aus, getrieben durch die Reduzierung des Geschäftsvolumens.

Die wesentliche Ursache in der Reduzierung der Bilanzsumme liegt im Rückgang der liquiden Mittel (Mio. EUR -3,36). Der Rückgang resultiert aus der Abarbeitung der Beauftragungen von Transfergesellschaften und das damit einhergehende Abschmelzen der von den Kunden geleisteten Vorauszahlungen. Neue volumenstarke Beauftragungen von Transfergesellschaften konnten im Geschäftsjahr nicht zum Auftragsabschluss gebracht werden.

Die Verbindlichkeiten weisen insgesamt einen Rückgang um Mio. EUR 3,64 auf Mio. EUR 3,89 aus. Wesentlicher Treiber ist der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen durch Inanspruchnahme um Mio. EUR 3,51 gegenüber dem Vorjahr.

Das Eigenkapital der Gesellschaft reduziert sich in Höhe des Jahresfehlbetrages auf Mio. EUR 4,88.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft legt zur internen Steuerung als finanzielle Leistungsindikatoren die Entwicklung des Eigenkapitals, des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und die Umsatzerlöse zugrunde.

Der Jahresverlust führt zu einem Rückgang des Eigenkapitals der Gesellschaft von Mio. EUR 0,18 auf Mio. EUR 4,88.

Im Geschäftsjahr definierte im Wesentlichen eine Abarbeitung bestehender Auftragsbestände das realisierte Geschäftsvolumen.

Das Ausbleiben volumenstarker neuer Beauftragungen von Transfergesellschaften führt zu einem negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 3,10 (Vorjahr: Mio. EUR -2,50). In der Prognose wurde unter der Annahme neuer Transferaufträge von einem Rückgang von rd. Mio. EUR 1,0 im Jahresverlauf ausgegangen.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft mit Mio. EUR 1,44 sind gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR -0,52) und der Prognose deutlich zurückgeblieben. Die Prognose zum Geschäftsjahr wird mit Mio. EUR 0,89 unterschritten.

Als nichtfinanzieller Leistungsindikator wird die durchschnittliche Anzahl der monatlichen Teilnehmer herangezogen. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die durchschnittliche Zahl der monatlichen Teilnehmer in Transfergesellschaften um 192 auf 186 reduziert. In der Prognose wurde von 232 durchschnittlichen monatlichen Teilnehmern in den Transfergesellschaften ausgegangen.

Risikobericht, Prognose- und Chancenbericht

Risikobericht

Für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sowie für das Erreichen der strategischen Ziele ist ein erfolgreiches Management bestehender und neu auftretender Risiken mitentscheidend. Um bestehende Marktchancen nutzen und zeitgleich die darin liegenden Erfolgspotentiale ausschöpfen zu können, müssen in angemessenem Umfang auch die damit einhergehenden Risiken getragen werden. In diesem Kontext bildet das Risikomanagement einen wesentlichen Bestandteil der Grundsätze verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung.

Im jährlichen Risiko-Management-Bericht der bfw-Gruppe werden u.a. Risiken aus externen Rahmenbedingungen (wirtschaftliche und regulatorische Entwicklungen), finanzwirtschaftliche Risiken (Finanzbedarf, Altersversorgungsverpflichtungen) und Risiken aus operativer Tätigkeit (Produktionsrisiken, Absatzrisiken, Risiken der Informationssicherheit, Personalrisiken) betrachtet.

Nach eingehender Analyse der gesamten Risikosituation sind mit dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine die Unternehmen gefährdenden Umstände erkennbar.

Prognose- und Chancenbericht

Zur Einschätzung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft stellen die sozio-ökonomischen Entwicklungen in Deutschland wieder einen deutlichen Rahmen dar. Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung wird für das Jahr 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 0,2 % erwartet. Die deutsche Wirtschaft sei gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht. Mit Ausblick auf das laufende Jahr sei ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage auszugehen. Die Inflation ist im Jahresverlauf deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 %. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang auf 2,8 % gerechnet.

Mit 46 Millionen Erwerbstätigen habe die Zahl einen historischen Höchststand erreicht, der Arbeitsmarkt erweise sich damit als "bemerkenswert robust", heißt es im Bericht. Nach den starken Verlusten in den Jahren 2022/2023 führten die derzeit hohen nominalen Lohnzuwächse in Kombination mit der nachlassenden Inflation zu einem Zuwachs an realer Kaufkraft. Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nennt der Bericht unter anderem übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen.

Nach Ansicht der Gesellschaft fehlt es nicht an Arbeit, sondern an Arbeitskräften, besonders an Facharbeitern. Unabhängig von Konjunkturschwankungen dürfte diese Lücke, laut Experteneinschätzung, weiterwachsen. Denn auf Jahre hinaus werden in Deutschland deutlich mehr ältere Menschen in Rente und Pension gehen, als junge Menschen neu in den Arbeitsmarkt kommen.

Nach aktuellen Studien wird für das laufende Jahr ein markanter Anstieg der Insolvenzzahlen in Deutschland prognostiziert (+13 %). Besonders stark betroffen sind dabei das Gastgewerbe, der Handel, der Bau und Dienstleistungen für Unternehmen. Ursächlich für diesen Anstieg sind die schwache Konjunktur, strukturelle Herausforderungen und verschärfte Finanzierungsbedingungen. Eine Stabilisierung auf hohem Niveau wird erst im Jahr 2025 erwartet, wenn die erhoffte konjunkturelle Erholung eintritt.

Die Gesellschaft erwartet demzufolge eine erhöhte Bedeutung für das Transfergeschäft in vielen Branchen. Unter diesen Rahmenbedingungen hat die Gesellschaft die Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2024 das Geschäftsfeld Personaltransfer zu stabilisieren.

Daraus resultiert eine Erwartung an das Geschäftsvolumen im Geschäftsfeld Personaltransfer von rd. Mio. EUR 1,32, was gegenüber dem Vorjahr eine leichte Steigerung um Mio. EUR 0,13 darstellt.

Im Geschäftsjahr 2024 geht die Gesellschaft daher von einer durchschnittlichen Anzahl der monatlichen Teilnehmer in den Transfergesellschaften von 267 aus.

Im Geschäftsfeld Personalentwicklung wird aufgrund der gewonnenen Markterfahrungen ein starkes Wachstum unterstellt. In diesem Geschäftsfeld geht die Gesellschaft daher in Summe von einem Geschäftsvolumens von rd. Mio. EUR 0,32 aus.

Die leicht positiv angenommene Geschäftsentwicklung 2024 führt insgesamt zu einer Ausweitung der Umsatzerlöse der Gesellschaft von rd. Mio. EUR 0,30.

Die für die Auftragslage erwarteten notwendigen Personalressourcen wurden im Rahmen der Prognose angepasst und konnten in der Verwaltung reduziert werden. Die gesamten Personalaufwendungen reduzieren sich um rd. TEUR 42. Notwendige Ausstattungen und Materialien werden im planerischen Ansatz der erwarteten Auftragslage angepasst.

Der Finanzplan geht von einem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von rd. TEUR 18 im Jahresverlauf aus. Da zunächst die erhaltenen Vorauszahlungen reduziert werden, wirkt die Akquise neuer Aufträge im Geschäftsfeld Personaltransfer sich stabilisierend auf den Finanzplan für das Jahr 2024 aus.

Die Gesellschaft geht für 2024 von einem Jahresüberschuss nach Steuern von rd. TEUR 17 aus und in gleicher Höhe von einer Zuführung des Eigenkapitals.

 

Düsseldorf, den 30. März 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.832,00 34.331,32
23.832,00
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 7.500.000,00 7.500.000,00
7.523.832,00 7.534.331,32
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 372.948,55 761.120,05
2. Sonstige Vermögensgegenstände 816.744,75 882.712,14
1.189.693,30 1.643.832,19
II. Guthaben bei Kreditinstituten 62.103,43 3.417.901,94
1.251.796,73 5.061.734,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.684,01 0,00
8.787.312,74 12.596.065,45

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 700.000,00 700.000,00
II. Gewinnvortrag 4.352.062,30 4.621.046,74
II. Jahresfehlbetrag -176.041,02 -268.984,44
4.876.021,28 5.052.062,30
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 24.813,00 20.564,00
24.813,00 20.564,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 1.722.954,33 5.230.253,70
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 77.634,68 52.228,39
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.006.275,74 1.256.756,20
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.079.613,71 984.200,86
davon aus Steuern: EUR 8.822,44 ( i.Vj.TEUR 95) 3.886.478,46 7.523.439,15
8.787.312,74 12.596.065,45

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.442.317,77 1.964.498,58
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.225,89 18.000,00
1.445.543,66 1.982.498,58
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 696.667,11 943.142,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 154.291,30 850.958,41 199.585,61
4. Vergütungen an freiberuflich Tätige 98.994,47 269.644,10
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.902,34 13.732,18
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 673.008,35 1.635.863,57 826.794,07
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.921,34 8.251,38
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.351,45 6.797,83
davon an verbundene Unternehmen: EUR 3.351,45 ( i.Vj. TEUR 4 )
9. Ergebnis nach Steuern -175.750,02 -268.946,44
10. Sonstige Steuern 291,00 38,00
11. Jahresfehlbetrag -176.041,02 -268.984,44

Anhang 2023

Die weitblick - personalpartner GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter Nr. HR B 49118 eingetragen, der Firmensitz ist Düsseldorf.

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB). Das Gliederungsschema wurde ergänzt um die Position Vergütungen an freiberuflich Tätige. Durch die Erweiterung wird ein verbesserter Einblick in die Ertragslage der Gesellschaft gewährt.

Besondere Umstände, die dazu führen, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild nicht vermittelt, waren nicht zu verzeichnen (§ 264 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten gemindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode gem. § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt für entgeltlich erworbene Software 3 Jahre, für Technische Anlagen und Maschinen 5 Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Anlagegüter werden weiterhin in einem Sammelposten fortgeführt und über fünf Jahre aufwandswirksam verteilt.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Abschreibungen auf Finanzanlagen bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung werden nicht vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Den Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen ihrem Nennwert.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zum 31. Dezember 2023 bestanden ausschließlich Rückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Zusammenhang mit der letzten Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2013 bis 2016 hat das Finanzamt Düsseldorf-Mettmann am 25. August 2020 der weitblick verbindlich zugesichert (§ 204 AO), dass die Remanenzkosten als durchlaufender Posten zu behandeln und damit umsatzsteuerlich irrelevant sind. Die weitblick bucht daraufhin die Remanenzkosten seit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 als durchlaufenden Posten.

2. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

b) Finanzanlagen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen vier Inhaberschuldverschreibungen bei der Landesbank Baden-Württemberg in Höhe von TEUR 2.000, eine Inhaberschuldverschreibung bei der Helaba - Landesbank Hessen-Thüringen in Höhe von TEUR 1.000, eine Inhaberschuldverschreibung bei der NordLB in Höhe von TEUR 500, eine Inhaberschuldverschreibung bei der Bayerischen Landesbank in Höhe von TEUR 1.000, zwei Inhaberschuldverschreibungen in Höhe von TEUR 1.000 bei der DZ Bank und zwei Inhaberschuldverschreibungen in Höhe von TEUR 2.000 bei der DekaBank Frankfurt.

c) Umlaufvermögen

Das allgemeine Forderungsausfallrisiko wurde durch eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 8 berücksichtigt.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 51) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 3.418) beinhaltet eine Hinterlegung von finanziellen Mitteln in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 32) für Avalbürgschaften gegenüber der Commerzbank.

d) Rechnungsabgrenzungsposten

Aufgrund einer geänderten Zahlungssystematik wurde im Geschäftsjahr 2023 wieder ein Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 0) gebildet, da die Verbindlichkeiten aus Miet- und Mietnebenkosten am Jahresende im Gegensatz zum Vorjahr vorschüssig gezahlt wurden.

e) Eigenkapital

Das Stammkapital zum 31. Dezember 2023 der weitblick - personalpartner GmbH beträgt TEUR 700.

Die Position Eigenkapital hatte zum Bilanzstichtag gemäß § 266 Abs. 3 HGB die Höhe von TEUR 4.876 (Vorjahr: TEUR 5.052). Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Stammkapital in Höhe von TEUR 700 (Vorjahr: TEUR 700), dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 4.352 (Vorjahr: TEUR 4.621) und dem aktuellen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 269).

f) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 21) setzen sich im Wesentlichen aus sorgfältig geschätzten Beträgen für Abschluss- und Prüfungskosten zusammen.

g) Verbindlichkeiten

mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2023 2022
TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen 1.723 5.230
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78 52
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (davon gegenüber Gesellschaftern TEUR 960; Vorjahr: TEUR 1.211) 1.006 1.257
Sonstige Verbindlichkeiten 1.079 984
3.886 7.523

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 891 (Vorjahr: TEUR 975) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 282) sonstige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr bestehen nicht.

h) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse der weitblick in Höhe von TEUR 1.442 (Vorjahr: TEUR 1.964) umfassen Erstattungen von Beratungen und Vermittlungen in den Arbeitsmarkt, u.a. von Teilnehmern in Transfergesellschaften.

Die Personalaufwendungen teilen sich wie folgt auf:

2023 2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 697 943
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 154 200
851 1.143

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 673 (Vorjahr: TEUR 827) beinhalten neben den gewöhnlichen wiederkehrenden Betriebsaufwendungen Aufwendungen aus Verwaltungsleistungen für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 153). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außerdem periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 20.

4. Sonstige Angaben

a) Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Knappstein, Klaus, Betriebswirt, Geschäftsführer (Sprecher), Bochum

Schmitz, Sonja, Diplom-Pädagogin, Geschäftsführerin, Gelsenkirchen

b) Personalzahlen im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
Hauptberufliche Mitarbeiter 18 23

c) Aufwendungen für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

d) Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der weitblick - personalpartner GmbH, Düsseldorf, Deutschland, Amtsgericht Düsseldorf, Handelsregisternummer HRB 49118, wird in den Konzernabschluss der Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes GmbH (bfw), Düsseldorf, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

e) Abschlussprüferhonorar

Die Angabe ist im Konzernabschluss der Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes GmbH (bfw), Düsseldorf, enthalten.

f) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den Verpflichtungen aus Mietverträgen. Diese betragen für ein Jahr rund TEUR 213. Davon betreffen Verpflichtungen aus Mieten und Nebenkosten aus der Nutzung betrieblicher Räumlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu 3 Jahren (mit außerordentlichem Kündigungsrecht) TEUR 196.

g) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Düsseldorf, den 30. März 2024

Geschäftsführung

Klaus Knappstein

Sonja Schmitz

Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 20.850,00 0,00 0,00 20.850,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 13.626,68 0,00 0,00 13.626,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.694,81 2.403,02 0,00 65.097,83
76.321,49 2.403,02 0,00 78.724,51
97.171,49 2.403,02 0,00 99.574,51
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 7.500.000,00 0,00 0,00 7.500.000,00
7.500.000,00 0,00 0,00 7.500.000,00
7.597.171,49 2.403,02 0,00 7.599.574,51
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 20.850,00 0,00 0,00 20.850,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 13.626,68 0,00 0,00 13.626,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.363,49 12.902,34 0,00 41.265,83
41.990,17 12.902,34 0,00 54.892,51
62.840,17 12.902,34 0,00 75.742,51
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
62.840,17 12.902,34 0,00 75.742,51
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.832,00 34.331,32
23.832,00 34.331,32
23.832,00 34.331,32
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 7.500.000,00 7.500.000,00
7.500.000,00 7.500.000,00
7.523.832,00 7.534.331,32

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die weitblick - personalpartner GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der weitblick - personalpartner GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der weitblick - personalpartner GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 28. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Max Schürtz, Wirtschaftsprüfer

Thomas Wallner, Wirtschaftsprüfer

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