Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Metzger Schneider GmbH
Steinbeisstraße 16/1, 71691 Freiberg am Neckar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tanja Schneider seit 24.10.2016 | Prokura |
Kevin Schneider seit 24.10.2016 | Prokura |
Wolfgang Schneider seit 1.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metzger Schneider GmbHFreiberg am NeckarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Metzger Schneider GmbH, Freiberg am NeckarAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Metzger Schneider GmbH, Freiberg am Neckar
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Metzger Schneider GmbH, Freiberg am NeckarA. Allgemeine Angaben Die Firma Metzger Schneider GmbH hat ihren Sitz in Freiberg am Neckar und ist ein-getragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 204181. Sie erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 33 Jahren. Grundlage der Abschreibungen, die linear vorgenommen werden, ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden bei Zugang voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird zugleich ein Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Stichtagswerten, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von 2.310.465,00 €. Von dem Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind 1.253.300,00 € durch Sicherungsübereignung von Anlagengegenständen gesichert. Bei den latenten Steuerschulden handelt es sich um einen Saldo, welcher sich aus passiven latenten Steuern von 3.340,00 € und aktiven latenten Steuern von 710,00 € zusammensetzt. Der zugrunde gelegte Steuersatz beträgt 28,5%. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten in Höhe von jeweils 226 T€ für die Geschäftsjahre 2024 bis 2029 sowie 150 T€ für die Geschäftsjahre 2030 bis 2033. D. Sonstige Angaben Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres ohne Auszubildende 107 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 22 Angestellte und 85 gewerbliche Arbeitnehmer. Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr Wolfgang Schneider, Kaufmann, Freiberg am Neckar. Die Angabe der Vergütung des Geschäftsführers unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 473.405,24 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Freiberg am Neckar, den 24. Juni 2024 Wolfgang Schneider, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 1.1.2023 - 31.12.2023Unternehmen Seit 1992 ist der Sitz des Unternehmens in Freiberg am Neckar. Hier befindet sich die Produktion und ein Direktverkauf. In Stuttgart, dem Gründungsort des Unternehmens, befindet sich noch das Stammhaus, ein Laden in der Gutenbergstraße. Branchenlage Die deutsche Fleischwirtschaft stand auch 2023 in einem schwierigen Umfeld. Beigetragen hierzu haben wirtschaftliche Belastungen durch zu hohe Energie- und Rohstoffpreise und steigende Löhne bei gleichzeitigem Mangel an Fachkräften. Die im Jahresdurchschnitt 2023 weiterhin hohe Inflation, insbesondere bei Lebensmitteln, haben die Verbraucher verunsichert und die Einkaufsentscheidung beeinflusst. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist die Fleischproduktion in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,0% erneut zurückgegangen. Damit sank die Fleischproduktion im siebten Jahr in Folge. Schweinefleisch ist aufgrund rückläufiger Schweinebestände in Deutschland hiervon überproportional betroffen. Nach Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) setzte sich der langfristige Trend zu einem geringeren Fleischverzehr auch im Jahr 2023 fort. Im Vergleich zu 2022 sank der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch nur noch leicht um 0,4 Kilogramm auf 51,6 Kilogramm. Im Jahr 2021 wurde noch ein Rückgang um 4,2 Kilogramm verzeichnet. Der abnehmende Verzehr wird von einem Importrückgang von Fleisch und Fleischwaren begleitet. Das BZL sieht Gründe für den sinkenden Fleischverzehr unter anderem in sich verändernden Ernährungsweisen als auch in einem generell gewachsenen Bewusstsein, welche Auswirkungen ein hoher Fleischkonsum auf die eigene Gesundheit, Klima und Umwelt haben. Der Trend zu Fleischersatz ist ungebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Produktion in 2023 um 16,6% gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieses Anstiegs fällt der Wert von Fleischersatzprodukten im Vergleich zu Fleischprodukten verhältnismäßig gering aus. Der Wert von in Deutschland produziertem Fleisch und Fleischerzeugnissen betrug im Jahr 2023 das achtzigfache des Werts der Fleischersatzprodukte. Der wachsende Trend zu Fleischverzicht und fleischloser Ernährung wird den Markt für Fleisch und dessen pflanzliche Ersatzprodukte auch zukünftig verstärkt beeinflussen. Umsatz und Ertragslage Wie bereits im Vorjahr ist die Entwicklung im Geschäftsjahr positiv in allen Bereichen. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 14,7% erhöht. Das Umsatzwachstum ist überproportional auf die Steigerung der Erlöse im Großhandel zurückzuführen. Gegen den Trend in den Vorjahren ist auch bei den Ladengeschäften ein Umsatzzuwachs zu verzeichnen. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresergebnis von 473 T€ gegenüber 336 T€ im Vorjahr abgeschlossen. Dies bedeutet eine Verbesserung um 40,7%. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17,6% erhöht. Die Preissteigerungen bei den Rohstoffen konnten nicht in gleichem Umfang weitergegeben werden. Das Rohergebnis verzeichnet einen geringeren Zuwachs von 13,3%. Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 11,4%, die Abschreibungen um 12,1% und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 9,1% erhöht. Investitionen Nach den umfangreichen Investitionen in den Jahren vor 2022 ist das Geschäftsjahr wie auch bereits das Vorjahr durch eine Konsolidierung gekennzeichnet. Die Investitionen belaufen sich auf 182 T€ gegenüber 158 T€ im Vorjahr. Die Investitionen betragen 42,5% der Abschreibungen. Vermögens- und Finanzlage Vom Gesamtvermögen entfallen 61,6% auf das Anlagevermögen, das in vollem Umfang durch Eigenkapital sowie mittel- und langfristiges Fremdkapital gedeckt ist. Das Fremdkapital besteht zu 78,3% aus Verbindlichkeiten gegenüber Banken, welche um 532 T€ zurückgeführt werden konnte. Der Finanzierungsbedarf wird regelmäßig mit den Banken abgeglichen. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Durch das Jahresergebnis hat sich das nominelle Eigenkapital um 473 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 23,2% gegenüber 18,4% im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten haben sich um 568 T€ vermindert, die Rückstellungen um 211 T€ insbesondere aufgrund von Steuern erhöht. Risiken und Chancen Interne Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht bekannt. Ein umfangreiches Qualitätsmanagement stellt sicher, Risiken im Produktionsprozess frühzeitig zu erkennen und eine gleichbleibend hohe Produktqualität zu gewährleisten. Bestandteile sind hier eine permanente Produktionsüberwachung sowie eine Dokumentation sämtlicher Produktionsschritte. Der hohe Qualitätsstandard wird bestätigt durch die jährliche Zertifizierung nach IFS (International Food Standard) mit dem bestmöglichen Prüfergebnis. Die Gesellschaft orientiert sich am laufenden Überschuss vor Steuern als finanzielle Steuerungsgröße. Dies wird über ein laufendes Cash-Management mit Beobachtung des Vorrats- und Forderungsbestandes ergänzt. Risiken bestehen durch volatile Rohstoffpreise. Die letzten Jahre waren gekennzeichnet durch starke Schwankungen bei den Einkaufspreisen für Schweine. Preiserhöhungen können oftmals nicht in voller Höhe und nur zeitlich verzögert weitergegeben werden. Risiken bestehen bei den Energiekosten. Hier können äußere Einflüsse zu kurzfristig starken Veränderungen führen. Im Personalbereich wird es immer schwieriger, ausgebildete Fachkräfte zu finden. Chancen ergeben sich durch die Erweiterung der Produktion in Freiberg am Neckar. Hierdurch konnten die Betriebsabläufe wesentlich effizienter und rationeller gestaltet werden. Sämtliche Voraussetzungen für eine rationelle Herstellung auf höchstem Lebensmittelsicherheits- und Qualitätsniveau. Bei Kantinen großer Unternehmen verstärkt sich der Trend, vorwiegend Fleisch mit dem regionalen QZBW-Zeichen zu beziehen. Aufgrund langfristiger Bezugsverträge mit entsprechenden Landwirten können wir diesem Kundenwunsch jederzeit nachkommen und sehen hier einen Wettbewerbsvorteil. Prognose Die Frühjahrs-Prognose des ifo-Instituts sieht für 2024 in Deutschland eine Wirtschaftsleistung von lediglich 0,2% voraus und beschreibt die Stimmung im Frühjahr unter Unternehmen und Haushalten als schlecht mit hohen Unsicherheiten. Stützend für die Konjunktur wird der private Konsum erwähnt. Die Inflation sinkt seit einem Jahr zügig bei gleichzeitig kräftigen Steigerungen der Lohneinkommen. Die gegenüber dem Vorjahr wieder gefallenen Nahrungsmittelpreise dürften die Nachfrage der Verbraucher erhöhen und zu einer erhofften Stabilisierung des Fleischverzehrs führen. Mit der Regionalität und hohen Qualität unserer Produkte sind wir diesbezüglich bestens aufgestellt. Die Umsatzerlöse haben sich in den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres weiter erhöht. Das prozentuale Rohergebnis entwickelt sich dabei bisher im Vergleich zum Vorjahreszeitraum besser. Belastend auf das Ergebnis wirken sich höhere Kosten im Lohnbereich und bei den Instandhaltungen aus. Aus heutiger Sicht wird mit einem deutlich positiven Ergebnis, wenn auch etwas unter dem Niveau des Jahres 2023, sowie einer weiterhin ausgeglichenen Liquidität gerechnet.
Freiberg am Neckar, 24. Juni 2024 Wolfgang Schneider, Geschäftsführer 5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis meiner Prüfung habe ich am 6. August 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Metzger Schneider GmbH, Freiberg am Neckar, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von mir an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Metzger Schneider GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Metzger Schneider GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Metzger Schneider GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und dem IDW Prüfungsstandard für weniger komplexe Einheiten: Prüfungsurteil, Berichterstattung und Archivierung (IDW PS KMU 7 (09.2022)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Tamm, 01. Juli 2024 Hans-Dieter Finkewirth, Wirtschaftsprüfer |
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