Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 4971
Eingetragen
12.2.2003
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
der Vertrieb von Stahlerzeugnissen jeglicher Art, insbesondere der Vertrieb von Edelstahl und rostfreien Stahlerzeugnissen. Das Unternehmen kann auch im Sinne einer Handlesvertretung tätig werden, sich an anderen Gesellschaften beteiligen sowie Niederlassungen errichten, solche Unternehmen gründen oder erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Michael Seckinger
seit 25.5.2004
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Acciaierie Valbruna S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Acciaierie Valbruna S.p.A.
Italy
1050000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Valbruna Edel Inox GmbH

Dormagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens

Valbruna Edel Inox GmbH, mit Lagerstandorten in Dormagen und Nürtingen, ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der Acciaierie (Stahlwerke) Valbruna S.p.A., Italien. Langprodukte aus rostfreiem Stahl, Nickellegierungen und Titan werden aus Produktion und Lagervorrat im In- und dem benachbarten Ausland vermarktet.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Nach dem starken Einbruch im Corona Jahr 2020 hat sich die Erholung der deutschen Wirtschaft in 2023 nicht weiter fortgesetzt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist nach einer Stagnation in den ersten 3 Quartalen 2023 aufgrund des schwachen 4. Quartals um 0,3 % gesunken. Dazu beigetragen haben konjunkturdämpfende Einflüsse, wie hohe Preise und ungünstige Finanzierungsbedingungen. Die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging sogar deutlich um 2,0 % zurück, insbesondere im Bereich der Energieversorgung. Auch bei energieintensiven Industriezweigen, wie Metallerzeugung und Chemie, sanken Produktion und Wertschöpfung. Positive Impulse kamen hautsächlich aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.

Insgesamt ist die weltweit erschmolzene Edelstahl-Produktionsmenge im Jahr 2023 (Vergleich der ersten 3 Quartale) um 2,5 % zum Vorjahr gestiegen. Der Anteil der chinesischen Produktion liegt mittlerweile bei 62% und einer Steigerung von 13 % zum Vorjahreszeitraum. Der Produktionsmenge europäischer Werke ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 % gefallen und repräsentiert nur noch einen Anteil von ca. 10 %.

2. Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Materialengpässe und Beschaffungsprobleme im Geschäftsjahr 2022 haben die Beschaffungspolitik vieler Unternehmen in den Lieferketten bis in das I. Quartal 2023 beeinflusst, mit dem Bestreben die eigene Lieferfähigkeit durch einen weiteren Bestandsaufbau an Rohmaterial und Endprodukten zu gewährleisten. Das hat dazu geführt, dass extrem hohe Lagerbestände bei Verarbeitern, Werken und Lagerhaltern aufgebaut wurden. In den Quartalen II bis IV folgte ein Einbruch der Nachfrage am Ende der Lieferkette, mit der Konsequenz, dass zunächst die hohen Lagerbestände in den Lieferketten unserer Kunden verbraucht wurden. Parallel fielen die Legierungszuschläge im Jahresverlauf deutlich und durch den Einfluss von asiatischer Ware gerieten die Marktpreise unter extremen Druck. Diese ungünstige Konstellation hat sowohl Absatz als auch Ergebnis maßgeblich beeinflusst. Im Berichtsjahr fiel der Absatz der Valbruna Edel Inox GmbH um 28,51 % und der Umsatz um 29,60 % auf 111.678.383,26 € (Vorjahr 158.631.286,44 €).

b) Geschäftsergebnis

Die Marktbedingungen waren in 2023 deutlich ungünstiger, mit einer sehr hohen Material-Verfügbarkeit für Standardware und sehr kurzen Lieferzeiten der europäischen Hersteller-Werke. Das Überangebot an Langprodukten, der zusätzliche Einfluss asiatischer Konkurrenzpreise und eine schwächere Nachfrage haben unser Ergebnis belastet.

Im Berichtsjahr sank das Ergebnis auf 2.406 T€ (Vorjahr 4.513 T€). In Anbetracht des schwierigen Marktumfelds kann das Ergebnis als zufriedenstellend bezeichnet werden. Der Cashflow betrug 2.562 T€ (Vorjahr 4.687 T€).

c) Beschaffung

Der Hauptanteil unserer Produkte wird weiterhin aus den Werken unserer Muttergesellschaft in Italien bezogen. Die Materialdisposition wird der jeweiligen Marktsituation angepasst. Die Bestände haben am 31.12.2023 einen Wert von 26,86 % (Vorjahr 20,61 %) unseres Gesamtumsatzes.

d) Investitionen

2023 sind kleinere Reparaturmaßnahmen an unseren Standorten durchgeführt worden und IT Installationen von Hardware in unserem Lager Dormagen, um die Abläufe der Auftragsbearbeitung zu verbessern. Für das Jahr 2023 sind ca. 60 T€ eingeplant um an beiden Standorten Instandsetzungsarbeiten durchzuführen.

e) Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung wird durch das Eigenkapital von 26.225 T€ sowie durch Lieferantenkredite verbundener Unternehmen in Höhe von 17.005 T€ vorgenommen. Darüber hinaus stehen kurzfristige Bankkreditlinien in Höhe von 4.000 T€ zur Verfügung.

f) Personal- und Sozialbereich

Insgesamt wurden 37 Mitarbeiter beschäftigt, ein Geschäftsführer und 2 Aushilfen. Hinzu kommen zwei Geschäftsführer mit Sitz in Italien.

Der Personalaufwand ist leicht gesunken auf 2.618 T€ (Vorjahr 2.653 T€) mit einem Anteil am Gesamtumsatz von 2,34 % (Vorjahr 1,67 %). Die Personalstärke von 37 Mitarbeitern ist auf folgende Bereiche verteilt: 19 Angestellte (Vollzeit), 8 Angestellte (Teilzeit), 10 Arbeiter.

g) Beurteilung des Geschäftsverlaufs

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 insgesamt als ungünstig.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Ertragslage war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Dem Rohergebnis von 7.947 T€ (Vorjahr 11.147 T€) steht ein Gesamtaufwand in Höhe von 4.576 T€ (Vorjahr 4.923 T€) gegenüber, mit einem Anteil am Gesamtumsatz von 4,10 % (Vorjahr 3,10 %). Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Steuern fällt der Jahresüberschuss auf 2.406 T€ (Vorjahr 4.513 T€).

b) Finanzlage

Das Eigenkapital in Höhe von 26.225 T€ entspricht einem Anteil von 58,60 % am Gesamtkapital (Vorjahr 45,74 %). Dem kurzfristig gebundenen Vermögen von 12.807 T€ standen kurzfristige Verbindlichkeiten von 18.531 T€ gegenüber. Der Liquiditätsgrad 2 beträgt 69,1 % (Vorjahr 61,5 %). Die Zahlungsfähigkeit war während des gesamten Geschäftsjahres gegeben und wird auch in 2024 durch Kreditvereinbarungen mit unserem Hauptlieferanten (verbundenes Unternehmen) gewährleistet sein. Darüber hinaus steht eine Kontokorrentkreditlinie in Höhe von 4.000 T€ bei unseren Hausbanken zur Verfügung.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen von 44.756 T€ ist zu 4,3 % langfristig gebunden (Vorjahr 3,8 %). Nur in vernachlässigbarem Umfang bestehen außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente. Wir nutzen vor allem operatives Leasing, zum Beispiel von EDV-Zubehör und Fahrzeugen; der Umfang hat keinen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a) Analyse und Erläuterungen von finanziellen Leistungsindikatoren

Der Cash Flow (JÜ + Abschreibungen) ist im Berichtsjahr auf 2.562 T€ (Vorjahr 4.687 T€) gefallen, die Cash Flow Rendite vom Umsatz auf 2,29 % (Vorjahr 2,95 %) und die Eigenkapitalrendite auf 9,17 % (Vorjahr 18,95 %).

b) nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Eine starke Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Märkten ist limitiert durch eine hohe Diversifikation. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der größte Teil des bestehenden Kundenstamms gebunden und neue Kunden und Märkte gewonnen werden. Die Nutzung weiterer EDV Tools wird ausgebaut, um den Informationsfluss zu verbessern und Arbeitsabläufe zu optimieren.

Die Gesellschaft setzt sich unter Umweltschutzgesichtspunkten für einen schonenden Umgang mit Materialien ein und achtet auf eine fachgerechte Entsorgung anfallender Abfälle.

Die Mitarbeiterfluktuation der Gesellschaft ist gering. Im Berichtsjahr verließen 2 Mitarbeiter das Unternehmen, davon 1 Mitarbeiter altersbedingt. Weitere Einstellungen sind für das folgende Geschäftsjahr geplant, um 2 Mitarbeiter im Backoffice zu ersetzen, die in den kommenden 15 Monaten altersbedingt ausscheiden. Darüber hinaus ist die Einstellung zweier ergebnisverantwortlicher Verkäufer geplant.

Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult. Schwerpunkte sind Produktschulungen und Schulungen hinsichtlich Qualitätsmanagements und geltender Arbeitsschutzvorschriften, deren Einhaltung laufend überwacht wird.

C. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine stagnierende Nachfrage auf niedrigem Niveau sowie Materialüberbestände, stark fallende Preise und ein insgesamt schwieriges Marktumfeld. Mit verkaufsfördernden Maßnahmen, einer neuen Homepage und organisatorischen Veränderungen in unserer Vertriebsabteilung versuchen wir dieser schwierigen Situation entgegenzutreten. Wir gehen von einem Ergebnis in Höhe von 2.000 - 3.000 T€ aus.

D. Risikobericht und Chancenbericht

1. Risiken

Für die Gesellschaft besteht ein grundsätzliches Risiko, dass durch politische Unruhen, Unterbrechung von Lieferketten oder Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit, die Nachfrage einbricht. Eine Verbesserung der Situation im Geschäftsjahr 2024 ist nicht in Sicht und der Verkaufsdruck insbesondere für Standardprodukte in austenitischen Güten bleibt bestehen. Das Risiko von Werksschließungen unseres Hauptlieferanten und in der Folge die Materialversorgung nicht mehr sicherstellen zu können, ist vorhanden, wird aber durch autark arbeitende Werke und Produktionseinheiten minimiert. Zusätzlich stellen fallende Legierungszuschläge für unseren Ertrag ein hohes Risiko dar. Ein angepasstes Dispositionsverhalten, ein ausgewogener Produktmix und schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen sind daher unerlässlich.

Das Forderungsausfallrisiko wird durch Bonitätsprüfungen, Liefergrenzen und Kreditversicherungsvereinbarungen reduziert.

2. Chancen

Vertriebsfördernde Maßnahmen sind bereits eingeführt und sollten einen Beitrag dazu leisten, sich gegen den Trend des Preisdrucks zu stemmen. Darüber hinaus erwarten wir durch Erschließung neuer Märkte, mögliche zusätzliche Aufträge und Möglichkeiten unseren Absatz und Ertrag zu fördern.

3. Gesamtaussage

Im Zuge der Planung des Unternehmens wurden die einzelnen Risiken und Chancen sorgsam abgewogen. Bestandsgefährdende Risiken ergeben sich nach Ansicht der Geschäftsführung nicht.

 

Dormagen, den 01.04.2024

M. Amenduni Gresele, Geschäftsführer

Dr. Ing. E. Amenduni Gresele, Geschäftsführer

C. Pottbecker, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.938.119,22 1.988.483,30
I. Sachanlagen 1.938.119,22 1.988.483,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.761.617,57 1.880.179,23
2. technische Anlagen und Maschinen 16.257,16 24.142,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.244,49 84.161,90
B. Umlaufvermögen 42.804.111,36 50.071.004,13
I. Vorräte 29.996.139,07 32.688.840,52
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.329,36 1.329,36
2. fertige Erzeugnisse und Waren 29.994.809,71 32.687.511,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.669.643,05 16.876.965,24
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.355.529,63 16.736.373,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 66.221,22 121.068,06
3. sonstige Vermögensgegenstände 247.892,20 19.523,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.138.329,24 505.198,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.451,33 13.020,63
Aktiva 44.755.681,91 52.072.508,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 26.225.162,32 23.819.577,85
I. Gezeichnetes Kapital 536.856,48 536.856,48
II. Kapitalrücklage 766.937,82 766.937,82
III. Gewinnvortrag 22.515.783,55 18.003.016,44
IV. Jahresüberschuss 2.405.584,47 4.512.767,11
B. Rückstellungen 1.315.090,86 2.195.467,04
1. Steuerrückstellungen 818.730,00 1.588.750,24
2. sonstige Rückstellungen 496.360,86 606.716,80
C. Verbindlichkeiten 17.215.428,73 26.057.463,17
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 65.646,54 87.656,54
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 65.646,54 87.656,54
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 70.577,18 202.710,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 70.577,18 202.710,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.005.018,59 23.857.059,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 17.005.018,59 23.857.059,67
4. sonstige Verbindlichkeiten 74.186,42 1.910.036,02
davon aus Steuern 34.499,16 1.795.060,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 74.186,42 1.910.036,02
Passiva 44.755.681,91 52.072.508,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 111.678.383,26 158.631.286,44
2. sonstige betriebliche Erträge 176.266,73 329.563,52
3. Materialaufwand 103.731.106,95 147.484.146,89
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 103.731.106,95 147.484.146,89
4. Personalaufwand 2.618.485,18 2.653.139,38
a) Löhne und Gehälter 2.216.708,66 2.227.249,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 401.776,52 425.890,10
davon für Altersversorgung 3.307,75 8.944,65
5. Abschreibungen 156.774,91 174.520,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 156.774,91 174.520,30
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.779.239,83 2.077.445,17
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.808,98 4.532,94
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.525,00 26.913,35
davon an verbundene Unternehmen 12.000,00 25.500,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.133.422,12 2.018.331,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.426.904,98 4.530.886,81
11. sonstige Steuern 21.320,51 18.119,70
12. Jahresüberschuss 2.405.584,47 4.512.767,11

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Valbruna Edel-Inox GmbH hat ihren Sitz in Dormagen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuss unter HRB-Nr. 4971.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde weitgehend der Vermerk im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das immaterielle Anlagevermögen sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs aktiviert, sofort abgeschrieben und als Abgang dargestellt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden gemäß § 240 Abs. 3 HGB mit einem Festwert angesetzt. Waren wurden entsprechend § 240 Abs. 4 HGB und § 256 HGB zu 6 Gruppen zusammengefasst und zu Anschaffungskosten nach der Lifo-Methode angesetzt. Die Unterschiedsbeträge zum letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Marktpreis betrugen 10.899.912,23 € (Vorjahr 19.178.397,06 €).

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Forderungsbestandes gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Das Eigenkapital wurde ebenfalls zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Bundesbank ermittelten Abzinsungssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind aus dem Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen.

3.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich zugleich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3.3 Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Gewährleistung 168 T€
Personal 179 T€
Rechtstreitigkeiten 60 T€
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 43 T€
Berufsgenossenschaft 21 T€
Archivierungskosten 20 T€

3.4 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.5 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern

Zum 31.12.2023 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Acciaierie Valbruna SpA in Höhe von 16.908.892,49 € (Vorjahr 23.643.066,87 €). Diese Verbindlichkeiten sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von 17.005.018,59 € (Vorjahr 23.857.059,67 €) aus Warenlieferungen, die durch Eigentumsvorbehalt besichert sind.

3.6 Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Inland 91,7 % (Vorjahr 93,3%)
Ausland 8,3 % (Vorjahr 6,7%)

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 119.069,63 € (Vorjahr 132.612,47 €), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von 59.544,24 € (Vorjahr 57.618,76 €).

4.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Massimo Amenduni Gresele, Kaufmann

Herrn Dr. Ing. Ernesto Amenduni Gresele, Ingenieur

Herrn Christian Pottbecker, Kaufmann

Die Angabe nach § 285 Abs. 9 HGB unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

4.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 10
Angestellte (Vollzeit) 19
Angestellte (Teilzeit) 8
Gesamt 37

4.4 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar betrug für die Abschlussprüfung 23.000,00 €.

4.5 Mutterunternehmen

Muttergesellschaft ist die Acciaierie Valbruna SpA mit Sitz in Bozen, Italien.

Diese erstellt den Konzernabschluss, der beim Handelsregister in Bozen hinterlegt ist.

4.6 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von 2.405.584,47 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dormagen, den 01.04.2024

M. Amenduni Gresele, Geschäftsführer

Dr. Ing. E. Amenduni Gresele, Geschäftsführer

C. Pottbecker, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.23
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.350,31 0,00 0,00
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.644.174,23 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 128.719,77 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 743.891,52 106.410,83 33.432,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
5.722.135,83 106.410,83 33.432,24
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.23
Euro
kumulierte Abschreibungen 01.01.23
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.350,31 205.350,31
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.644.174,23 2.763.995,00
2. technische Anlagen und Maschinen 128.719,77 104.577,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 816.870,11 659.729,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
5.795.114,42 3.733.652,53
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.23
Euro
Buchwert 31.12.23
Euro
Buchwert 31.12.22
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 205.350,31 0,00 0,00
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.561,66 0,00 2.882.556,66 1.761.617,57 1.880.179,23
2. technische Anlagen und Maschinen 7.885,01 0,00 112.462,61 16.257,16 24.142,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.328,24 33.432,24 656.625,62 160.244,49 84.161,90
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
156.774,91 33.432,24 3.856.995,20 1.938.119,22 1.988.483,30

 

Dormagen, den 01.04.2024

M. Amenduni Gresele, Geschäftsführer

Dr. Ing. E. Amenduni Gresele, Geschäftsführer

C. Pottbecker, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Valbruna Edel Inox GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Valbruna Edel Inox GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Valbruna Edel Inox GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oderrechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 19.04.2024

NRT Niederrheinische Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Per Hegenberg, Wirtschaftsprüfer

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