Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 533898
Eingetragen
3.9.2004
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen nachgetragen: Industrielle Herstellung, Entwicklung und Konstruktion von Nasszellen sowie sanitären Anlagen und Systemkomponenten für Schienenfahrzeuge und sonstigen mobilen Anlagen - Handel und Vertrieb von Ersatzteilen - sowie Zubehör

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Dreiseitel
seit 1.2.2018
Geschäftsführer
Jürgen Kaiser
seit 16.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
68.57%
31.43%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Jürgen Kaiser
Jahnstrasse 20, 73084 Salach
68.57%
Stefan Dreiseitel
Frühlingstrasse 17, 73095 Albershausen
31.43%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

satek gmbh

Salach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.256.264,00 1.750.939,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 529.300,00 514.741,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 326.390,00 392.406,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.753,00 494.459,00
1.359.443,00 1.401.606,00
2.615.707,00 3.152.545,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.267.193,02 3.518.905,64
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 415.334,16 443.223,76
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 698.573,51 634.705,64
4. Geleistete Anzahlungen 103.141,51 14.824,09
4.484.242,20 4.611.659,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.142.738,90 2.250.006,97
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.522.825,53 898.729,41
2.665.564,43 3.148.736,38
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 609.239,01 571.033,49
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 799.205,39 1.021.288,17
8.558.251,03 9.352.717,17
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 110.295,67 88.566,50
11.284.253,70 12.593.828,67

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Gewinnvortrag 6.952.276,09 7.244.411,24
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -60.949,49 307.864,66
7.241.326,60 7.902.275,90
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 370.840,00 646.830,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 309.677,99 444.148,86
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.898.108,94 1.539.372,28
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 759.749,43 436.458,47
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 208.143,29
5. Sonstige Verbindlichkeiten 310.652,74 912.839,87
3.278.189,10 3.540.962,77
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 393.898,00 503.760,00
11.284.253,70 12.593.828,67

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.625.352,95 10.946.615,92
2. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -7.621.355,48 -8.390.319,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -550.624,98 -752.944,71
-8.171.980,46 -9.143.264,10
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.821.823,65 -5.246.237,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.224.915,31 -1.170.991,20
-6.046.738,96 -6.417.228,47
4. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -817.879,93 -851.861,98
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.875.242,81 -3.224.154,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 38.205,52 0,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.439,57 285,71
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -28.966,51
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.718,49 -28.886,63
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 24.782,90 -86.856,83
11. Ergebnis nach Steuern -59.799,25 308.947,21
12. Sonstige Steuern -1.150,24 -1.082,55
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -60.949,49 307.864,66

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die satek gmbh hat ihren Sitz in Salach. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 533898 eingetragen.

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG angewandt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

II. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vorgenommen.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren verteilt worden. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode.

Abnutzbare bewegliche Anlagegüter bis EUR 800 wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als betrieblicher Aufwand abgezogen.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und den anteiligen Wertverzehr des Anlagevermögens. Zur Berücksichtigung von Lager- und Verwertungsrisiken werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nennwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen werden nach der Nettomethode ohne Umsatzsteuer angesetzt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 29,13 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Stichtag Gesamt davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon gegenüber Gesellschafter
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2023 1.142.738,90 0,00 0,00
31.12.2022 2.250.006,97 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2023 1.522.825,53 0,00 0,00
31.12.2022 898.729,41 0,00 0,00

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 350.000,00 ist voll einbezahlt und mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung in das Folgejahr vorzutragen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen erwartete Verpflichtungen für noch nicht veranlagte Besteuerungszeiträume.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 191), aus Gewährleistung (TEUR 135) und übrige Verpflichtungen (TEUR 45).

Verbindlichkeiten

Bilanzstichtag (Vorjahr) Gesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahre davon gegenüber Gesellschafter
TEUR TEUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.12.2023 309.677,99 135.599,17 174.078,82 0,00
31.12.2022 444.148,86 134.470,87 309.677,99 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.12.2023 1.898.108,94 1.898.108,94 0,00 0,00
31.12.2022 1.539.372,28 1.539.372,28 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2023 759.749,43 759.749,43 0,00 0,00
31.12.2022 436.458,47 436.458,47 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 31.12.2023 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2022 208.143,29 208.143,29 0,00 208.143,29
Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2023 310.652,74 310.652,74 0,00 0,00
31.12.2022 912.839,87 912.839,87 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 310 (Vj: TEUR 444) durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Sachanlagen besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 56 (Vj: TEUR 557) sowie solche im Rahmen sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 3 (Vj: TEUR 7).

Passive latente Steuern

Die latenten Steuern ergeben sich aufgrund von Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz.

Posten Differenz Handelsbilanz zu Steuerbilanz Steuersatz Aktive (+) / Passive (-) latente Steuern
TEUR in % (TEUR)
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.237 29,13 - 360
Sachanlagen 115 29,13 - 34
Gesamt 1.352 - 394

Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 38 (Vj: TEUR 39) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind TEUR 110 Erträge (Vj: TEUR 135 Ertrag) aus der Veränderung latenter Steuern enthalten.

II. ERGÄNZENDE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

bis zu einem Jahr Gesamtbetrag
TEUR TEUR
Gebäudemiete 226 366
Leasing (Kfz, BGA) 123 333
349 699

Zum Bilanzstichtag bestanden keine nach § 286 Abs. 7 HGB angabepflichtigen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Zu den Auswirkungen des Ukraine- und Nahostkonflikts verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht.

Mitarbeiter

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

Gewerbliche Arbeitnehmer Vollzeit 61
Gewerbliche Arbeitnehmer Teilzeit 13
Angestellt Vollzeit 34
Angestellte Teilzeit 5
Summe 113

Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans:

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt durch:

Jürgen Kaiser, Salach

Stefan Dreiseitel, Albershausen

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

 

Salach, 23. Oktober 2024

satek gmbh

Jürgen Kaiser

Stefan Dreiseitel

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.898.319,88 0,00 0,00 2.898.319,88
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 903.923,85 54.886,84 0,00 958.810,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.058.453,26 13.042,20 0,00 1.071.495,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.022.104,64 213.112,89 36.839,18 2.272.056,71
3.984.481,75 281.041,93 36.839,18 4.302.362,86
6.882.801,63 281.041,93 36.839,18 7.200.682,74
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zuführungen Auflösungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.147.380,88 494.675,00 0,00 1.642.055,88
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 389.182,85 40.327,84 0,00 429.510,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 666.047,26 79.058,20 0,00 745.105,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.527.645,64 203.818,89 36.839,18 1.768.303,71
2.582.875,75 323.204,93 36.839,18 2.942.919,86
3.730.256,63 817.879,93 36.839,18 4.584.975,74
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.256.264,00 1.750.939,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 529.300,00 514.741,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 326.390,00 392.406,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.753,00 494.459,00
1.359.443,00 1.401.606,00
2.615.707,00 3.152.545,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell

Wir beliefern die Schienenfahrzeugindustrie mit Nasszellen für spurgebundene Fahrzeuge. Unsere Kunden sind im Wesentlichen die Schienenfahrzeughersteller Siemens, Bombardier und die Firma Stadler. Ebenso können wir die die Betreiber von Zügen für Ersatzteile der von uns gelieferten Nasszellen, als unsere regelmäßigen Kunden bezeichnen.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Entwicklungstätigkeit begrenzt sich im Wesentlichen auf die im Rahmen von Projekten entstehenden Bedarfe. Es handelt sich dabei um begrenzte temporäre Entwicklungstätigkeiten, für die in der Regel 2 bis 3 Mitarbeiter eingesetzt werden.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Wettbewerbssituation unserer derzeitigen Kunden hat sich auf Grund des bereits seit Jahren im Umbruch befindlichen Bedarfsmarktes weiter verändert. Der deutsche und europäische Beschaffungsmarkt öffnet sich mehr und mehr für günstigere Produkte aus Osteuropa und Asien. Der Bedarf im Segment Hochgeschwindigkeitszüge zeigt wieder Bewegung und zumindest die Deutsche Bahn AG (kurz: "DB") plant hier in den nächsten Jahren hohe Investitionen. Im restlichen europäischen Markt zeichnet sich ein gestiegener Investitionswille ab, was sich zumindest aus entsprechenden Publikationen in den Branchenmedien ergibt. Im Segment Nahverkehrsfahrzeuge wächst der Druck aufgrund der Preissituation durch die Billigprodukte aus Osteuropa und Asien, zumal in China die Inlandsnachfrage stark abnimmt und somit dort Überkapazitäten vorhanden sind.

Die Reichweiten der Auftragsbestände im Schienenfahrzeugbau haben sich wie folgt entwickelt:

Dezember 2023: 49,9 Monate (Dezember 2022: 33,9 Monate).

(Statistisches Bundesamt, Code 42113-0002, WZ08-302 )

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 zeigten sich die Auswirkungen der weggebrochenen Projekte und das weggebrochene Ersatzteilgeschäft für den Bereich Russland. Mitte des Jahres lief auch das 10 Jahres Großprojekt ICx aus. In 2023 lag der Umsatz deshalb auch niedriger als in 2022. Der Markt verhielt sich zurückhaltend, bzw. abwartend bzgl. Vergabe von neuen Aufträgen, der Auftragseingang für Projekte lag bei rund 22,5 Mio. € und bei den Ersatzteilen rund 2,4 Mio. €. Die Veränderungen bei unseren Wettbewerbern erhöhen weiterhin den Preisdruck und dies bei gleichzeitigem Anstieg der Einkaufspreise, was sich in Folge auch im Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr zeigt.

a) Ertragslage

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Gesamtleistung 17.762 19.968 -2.206 -11,1
Materialaufwand 8.172 9.143 -971 -10,6
Personalaufwand 6.047 6.417 -370 -5,8
Übriger Betriebsaufwand 2.875 3.227 -352 -10,9
Jahresergebnis -61 308 -369 -

Der Rückgang der Gesamtleistung der Gesellschaft in 2023 gegenüber 2022 beruht auf dem Rückgang der Umsätze. Der Umsatzrückgang ist dabei insbesondere bei Projekten im Inland zu beobachten. Dasselbe trifft auf das Ersatzteilgeschäft zu. Der Umsatz verteilt sich nunmehr auf das Inland mit 58,2 % (Vorjahr: 72,7 %), die EU mit 16,0 % (Vorjahr: 11,7 %) und Drittland mit 25,8 % (Vorjahr: 15,5 %).

Der Materialaufwand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem umsatzbedingt nahezu proportional. Die Materialaufwandsquote konnte dabei trotz höherer Einkaufspreise stabil gehalten werden.

Der Personalaufwand hat sich absolut um T€ 370 verringert, was insbesondere auf den um 6,5 Mitarbeiter reduzierten jahresdurchschnittlichen Mitarbeiterbestand von 112,5 zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Raumkosten, Versicherungen und Beiträge, Wartungskosten für Hard und Software, Reparaturen und Instandhaltung, Kosten der Warenabgabe sowie Verwaltungsaufwendungen. Die Veränderung verlief hier proportional zum Umsatz.

b) Vermögenslage

Die wesentlichen Bilanzpositionen haben sich wie folgt entwickelt:

Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 2.615 3.153 -538 -17,1
Umlaufvermögen 7.870 8.420 -550 -6,5
Passiva T€ T€ T€ %
Eigenkapital 7.241 7.902 -661 -8,4
Rückstellungen 371 647 276 42,7
Verbindlichkeiten 3.278 3.541 -263 -7,4
Bilanzsumme 11.284 12.594 -1.310 -10,4

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 538 gesunken. Es gab keine größeren Investitionen, die Reduzierung kommt im Wesentlichen aus den planmäßigen Abschreibungen.

Die Vorräte haben sich nur unwesentlich verändert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 1.143 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit von 23 Tagen hat sich deutlich verbessert, im Vergleich zum Branchendurchschnitt ist diese sehr positiv.

Die liquiden Mittel haben sich aufgrund des geringeren Umsatzes verringert auf T€ 799.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 7.241. Die Eigenkapitalquote liegt bei 64,2% und somit weit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, selten und dann nur kurzfristig in geringem Umfang beansprucht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 136 reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr im Zuge von längeren Zahlungszielen um T€ 324 erhöht auf T€ 760.

c) Finanzlage

Die Finanzlage wird unverändert als sehr gut eingeschätzt. Der Finanzmittelfond des Cashflows beträgt zum Bilanzstichtag T€ +1.408. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien konnten die notwendigen Investitionen finanziert und sämtliche Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Gesamtleistung und Betriebsergebnis (EBIT).

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Kennzahl Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ / % T€ / % T€ %
EBIT -116 T€ +453 T€ -569 <-100 %
Cashflow -184 T€ -504 T€ +320 T€ +63,5 %

Die Umsatzrendite hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.

4. Gesamtaussage

Der Gesamtumsatz ging um ca. 10,5 % zurück. Diese Entwicklung beruht im Wesentlichen auf den Folgewirkungen des Ukrainekriegs und den damit verbundenen Russlandsanktionen, sowie auf der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir angesichts des bestehenden Auftragsbestands als gut ein. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 wurde insbesondere durch höhere Personalaufwendungen und immer noch nachlaufenden Kosten im Zuge der EDV Umstellung auf das neue ERP-System negativ beeinflusst.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. PROGNOSEBERICHT

Wir beurteilen die zu erwartende Entwicklung des Unternehmens als stabil. Generell bietet der Schienenfahrzeugbau nach wie vor ein sehr großes Wachstumspotential. Dies jedoch mit veränderter Wettbewerbsstruktur.

Um weiterhin eine positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir die Kundenakquise weiter verstärken.

Mit der Aussicht, dass unser Hauptkunde Siemens in der Hochgeschwindigkeitsplattform "Velaro" weitere Anschlussaufträge erhalten hat und wir dort einen Plattformvertrag mit SIEMENS haben, kann die Grundauslastung hier für 2024 und 2025 als sichergestellt betrachtet werden.

Unser modulares Nasszellenkonzept "Samo II - the next generation", stellt sich nach wie vor in vielerlei Hinsicht als Erfolgskonzept heraus. Einerseits erreicht es durch einfache Handhabung einen großen Erfolg und eine Komplexitätsreduktion für unsere Kunden und andererseits sind wir in der Lage intern eine höhere Fertigungstiefe bei gleichzeitiger Reduzierung von Toleranzproblemen zu erreichen. "Samo II" verschafft eine größere Sicherheit in der Produktion und im Montageprozess. Dies wiederum führt zu wichtigen Kosteneinsparungen.

Die Geschäftsbeziehung zur STADLER AG entwickelt sich weiterhin gut und vielversprechend. Es hat sich hier eine sehr gute Vertrauensbasis aufgebaut. Anfang 2024 wird von Stadler ein weiteres Großprojekt vergeben, bei dem wir als bevorzugter Bieter gesetzt sind.

In 2024 starten weitere Neuprojekte bei SIEMENS, bei denen wir auf Grund von Plattformverträgen der bevorzugte Anbieter sind.

Aufgrund der guten Liquiditätslage sind wir auch in der Zukunft in Lage unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen.

Wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Unsere aktuelle Umsatzentwicklung für 2024 liegt ähnlich wie 2023. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2024 einen gleichbleibenden Umsatz. Beim Ergebnis gehen wir für 2024 von einem ausgeglichenen Ergebnis aus, da die Investitionen in unser Personal voraussichtlich den Effekt aus den Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen kompensieren werden.

IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die asiatischen Überkapazitäten im Schienenfahrzeugbau sowie die Öffnung der europäischen Betreiberkunden für Billigprodukte aus Osteuropa und Asien, erzeugen einen erheblichen Preisdruck bei unseren Hauptkunden SIEMENS, STADLER und ALSTOM (vormals BOMBARDIER). Sollte sich diese Situation verstärken, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit deren Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Die in 2024 zu vergebenden Projekte basieren teilweise auf Marktpreisen von 2022 (oder früher) der Schienenfahrzeugindustrie gegenüber Ihren Kunden, der dadurch entstehende Preisdruck bei der Vergabe an uns ist und wird enorm sein.

Der Markt für WC-Systeme und damit auch für Nasszellen verändert sich in den letzten Jahren permanent und auch teilweise sehr stark. Internationale Wettbewerber geben auf oder werden an Konzerne verkauft. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass dies meist einen weiteren Preisdruck am Markt zur Folge hat.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund des Preisdruckes in der Branche zugenommen. Wir forcieren eine permanente Produkt- und Produktionsoptimierung, um mit der preislichen Marktentwicklung dauerhaft mithalten zu können.

Unsere leistungswirtschaftlichen Risiken sind gegenüber den Vorjahren gleichgeblieben, wir gehen davon aus, unsere Marktanteile jedoch mittel- und langfristig ausbauen zu können.

Die Materialpreisentwicklung und Inflationsauswirkungen wirken sich auch noch in 2024 sehr stark aus und werden das Betriebsergebnis nochmals negativ beeinflussen.

Risiken von Lieferengpässen begegnen wir einerseits durch entsprechende Erhöhung der Lagerbestände, sowie durch zuverlässige und kooperative und zu einem großen Teil auch regionale Lieferanten und Partnerschaften, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit steht dabei stets im Fokus.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die bestehenden KK-Linien bei unseren Hausbanken werden aus Planungssicht für 2024 ausreichend sein.

Die Liquiditätslage ist als sehr gut zu bezeichnen. Sollten dennoch kurzfristig Finanzmittel notwendig sein, werden wir diese Dank unserer guten Bonität in auseichender Höhe beschaffen können.

Weitere Risiken als die bereits genannten, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Auch aus dem Ukrainekrieg oder Nahostkonflikt erwarten wir keine weiteren unmittelbaren oder mittelbaren wesentlichen Auswirkungen auf unser Geschäft, da wir mit unseren Kunden langfristig zusammenarbeiten und sich die Projekte teilweise über mehrere Jahre erstrecken.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir zwischenzeitlich auf einen sehr guten und zuverlässigen Lieferantenstamm zurückgreifen, der auch unsere hohen Anforderungen an Qualität und Liefertreue erfüllen kann.

Durch den ständigen Ausbau des Lieferantenmanagements mittels erhöhter Selektion und Konzentration von Artikeln und Bestellungen sowie die permanenten Material- und Prozessoptimierungen, sehen wir hier gutes Potenzial den Wareneinsatz zu optimieren und somit eine gute Ertragslage zu sichern.

Unser Ziel, die Produktion bzw. den Ausstoß an Sanitärnasszellen in angemessenem Umfang auszubauen verfolgen wir stets weiter und planen so für die nächsten Jahre mit einem jährlichen Umsatz in Höhe von rund 20 Mio. EUR. Dieses Umsatzniveau ermöglicht es uns in Folge der höheren Produktionszahlen im Einkauf mengenabhängige Kostenvorteile zu nutzen und von einer Fixkostendegression zu profitieren. Durch weitere Optimierungen in den Einkaufstrategien sehen wir ein hohes Potential um Kostensteigerungen bei Material abzufangen und auch den Materialeinsatz generell zu senken.

Allgemein zeigt der Schienenfahrzeugbau sehr großes Interesse an uns. Dies ist aber nur zu einem kleinen Teil auf eine verstärkte Neukundenakquise durch uns zurückzuführen. Das große Interesse an uns begründet sich aktuell dadurch, dass die Schienenfahrzeughersteller neue qualitativ hochwertige Lieferanten-Ressourcen für Sanitärnasszellen suchen. Der Wettbewerb ist zwar meist kostengünstiger, jedoch erreicht er qualitativ nicht das geforderte Niveau. Dadurch entstehen den Schienenfahrzeugherstellern nachträgliche Zusatzkosten, welche die anfängliche Preisdifferenz wieder ausgleichen. Wir werden weiterhin gezielt versuchen, mit unserem Qualitätsvorteil unseren Lieferumfang bei unseren Stammkunden zu erhöhen und neue Aufträge bei Neukunden zu gewinnen.

Unser modulares Nasszellensystem "SAMO II the next generation", welches auf einem ausgeklügelten Baukastenprinzip basiert, wird hinsichtlich Kosteneinsparungen beim Wareneinsatz und bei der Fertigungszeit ständig optimiert.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch weiterhin durch unsere Erfahrungen, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Nennenswerte Forderungsausfälle gab es in der Vergangenheit keine. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Mit einem Hauptkunden gibt es eine Factoring Vereinbarung.

Verbindlichkeiten werden im Regelfall innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und/oder mit Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels der Kontokorrentkreditlinien der 2 Hausbanken, sowie bei Bedarf mit Gesellschafterdarlehen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken, werden Geschäfte mit Neukunden bei Kleinprojekten und Ersatzteilen oder aus Risikogebieten, nur gegen Vorauskasse getätigt.

VI. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Salach, 23. Oktober 2024

satek gmbh

Jürgen Kaiser

Stefan Dreiseitel

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die satek gmbh, Salach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der satek gmbh, Salach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der satek gmbh, Salach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eislingen, 23. Oktober 2024

ESWICON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kottmann, Wirtschaftsprüfer

Holzwarth, Wirtschaftsprüfer

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 24. Oktober 2024.

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