Beteiligungsgesellschaften
Gantrex GmbH
Hirzenrott 10, 52076 Aachen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Palm seit 4.1.2018 | Geschäftsführer |
Maarten Eddy K. Impens seit 25.11.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gantrex SPRL | 98.50% |
HF Holding SA | 1.50% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gantrex GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Geschäft und RahmenbedingungenGegenstand unseres Unternehmens ist der Vertrieb von technischen Erzeugnissen der Gantrex-Gruppe, Kranschienen-Befestigungselementen und Krankomponenten sowie die Erbringung von Montage-, Beratungs- und Planungsleistungen für Schienenanlagen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen in den oben genannten Bereichen und der hohen Akzeptanz der Gantrex-Produkte und Dienstleistungen bei unseren Kunden konnten wir unsere Geschäftstätigkeit in den vergangenen Jahren weiter ausbauen. Die Gantrex GmbH ist ein Unternehmen der im Jahre 1971 gegründeten belgischen Gantry-Gruppe unter dem Dach der HF Holding S.A., Nivelles/Belgien. Der Konzern ist über Tochterunternehmen und Niederlassungen in Europa, Ost-Europa, Nord- und Südamerika, Asien und dem Mittleren Osten weltweit tätig. 2. Wirtschaftliches UmfeldDer Aufschwung in Deutschland und im Euro-Raum setzt sich fort. Für Deutschland rechnet der Sachverständigenrat mit Zuwachsraten des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,9 % im Jahr 2016 und 1,3 % im Jahr 2017. Der Rückgang der Zuwachsrate ist vor allem auf einen Kalendereffekt zurückzuführen. Die zugrunde liegende Wachstumsdynamik bleibt im Wesentlichen erhalten. Damit gerät die deutsche Wirtschaft in eine zunehmende Überauslastung. Für den Euro-Raum prognostiziert der Sachverständigenrat ein reales Wachstum von 1,6 % im Jahr 2016 und 1,4 % im Jahr 2017. (Quelle: Jahresgutachten 2016/17 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung) 3. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2016 verlief mit Ausnahme der durch den Russland/Ukraine Konflikt betroffenen Regionen erwartungsgemäß positiv. Die Auftragslage gestaltet sich bis auf diese Ausnahmen gut, was sich auch im Rohergebnis wiederspiegelt. Das Jahresergebnis konnte insgesamt gesteigert werden und liegt mit 5,9% über dem des Vorjahres. Als ISO-zertifiziertes Unternehmen achten wir darauf, unsere hohen Qualitätsstandards einzuhalten. Die Projekte wurden größtenteils mit eigenen Monteuren durchgeführt, wobei bei der Einstellung von neuen Monteuren besonders großes Augenmerk auf hoch qualifizierte Fachkräfte gelegt wurde. Der reibungslose Ablauf des Geschäftsbetriebes und die Einhaltung unserer hohen Qualitätsstandards sind ebenfalls auf unser gut ausgebildetes Personal zurückzuführen. 4. ErtragslageDas Rohergebnis ist von T€ 7.796 auf T€ 8.087 und damit um 3,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Personalaufwand ist hingegen nahezu unverändert geblieben, was auf die gegenüber dem Vorjahr nahezu konstante Anzahl an Mitarbeitern zurückzuführen ist. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit T€ 1.380 um 5,3 % über dem Vorjahreswert (Vorjahr T€ 1.310). Die Einkommensteuerquote liegt bei 32,6% nach 32,9% im Vorjahr. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2016 ist insgesamt um T€ 51 auf T€ 922 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 871) gestiegen. 5. VermögenslageDas Firmenvermögen, bestehend aus Anlage- und Umlaufvermögen, ist im Vorjahresvergleich um 18,2 % auf T€ 6.301 gestiegen. Das Anlagevermögen ist gleichzeitig, isoliert betrachtet, um 6,9 % auf T€ 584 gesunken. Die Anlagenintensität beträgt 9,3 % (Vorjahr 11,8 %). Das Umlaufvermögen inklusive Rechnungsabgrenzungsposten ist gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 21,6 % auf T€ 5.717 gestiegen. Der um 33,9 % auf T€ 1.410 gesunkene Bestand an unfertigen- und fertigen Leistungen und Waren ist stichtagsbedingt. Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich um 15,5 % auf T€ 1.580 (Vorjahr T€ 1.368). Ein über dem Niveau des Vorjahres liegender Auftragseingang im Geschäftsjahr 2016 und der nach wie vor hohe Bestand noch nicht abgeschlossener langfristiger Bauprojekte spiegeln den wirtschaftlichen Aufschwung wider. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 88,2 % auf T€ 3.684 beruht neben stichtagsbedingten Effekten im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.. Die Bestände von Guthaben bei Kreditinstituten sind um T€ 29 auf T€ 548 leicht gesunken. 6. FinanzlageDie Finanzlage kann als solide betrachtet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Rückstellungen sind um 56,6 % auf T€ 1.098 gestiegen. Der Anstieg betrifft hauptsächlich auftragsbezogene sowie personalbezogene Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 30,8 % auf T€ 529 (Vorjahr T€ 405) gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Vorjahresvergleich um 7,5 % auf T€ 954 verringert (Vorjahr T€ 1.031). Die Verringerung ist stichtagsbedingt. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit T€ 324 gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr T€ 269) absolut leicht gestiegen. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um 6,0% auf T€ 1.807 gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist bei deutlich gestiegener Bilanzsumme mit 53,9 % gegenüber dem Vorjahr (55,9%) nahezu unverändert. Im Geschäftsjahr wurde eine Dividende in Höhe von T€ 450 abgeführt. 7. Personal- und SozialbereichDie Projekte wurden fast ausschließlich mit Monteuren der Gesellschaft durchgeführt. Auf eine qualifizierte Einarbeitung unseres Montagepersonals wurde und wird weiterhin besonderer Wert gelegt. Die weitere Entwicklung des Montagepersonals wird von der Auftragslage abhängen. 8. RisikomanagementEinen wesentlichen Teil unseres Risikomanagementsystems stellt die detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres dar. Die Planung wird im Rahmen einer fortlaufenden Planung an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Schließlich werden regelmäßig bereichsübergreifende Meetings durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Besprechungen werden dazu genutzt, Kontrollen sowie Effizienzen in den Prozessabläufen zu verbessern. 9. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungChancen bieten weiterhin unsere flexible Mitarbeiterstruktur sowie die Möglichkeit zur weltweiten Durchführung von Montagearbeiten. Unsere Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 68 Arbeitnehmer (Vorjahr 65), davon 35 Arbeiter (Vorjahr 33) und 33 Angestellte (Vorjahr 32), beschäftigt . Ebenfalls tragen die positive Konjunkturentwicklung, die gute Auftragslage und Synergieeffekte aus dem Konzernverbund dazu bei, die Chancen des Unternehmens auf dem Markt positiv zu beeinflussen. Die Gantrex GmbH wird sich in 2017 verstärkt um die Geschäftsentwicklung auch außerhalb Deutschlands in Europa bemühen. Im Berichtsjahr wurden Sicherheiten für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.992 gestellt. Es bestehen keinerlei Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme aus diesen gestellten Sicherheiten. Das Geschäft der Gantrex GmbH unterliegt daneben verschiedenen branchenüblichen Risiken, gegen die in angemessenem Umfang Vorsorge getroffen wurde. Im Einzelnen bestehen folgende Risiken:
Die Geschäftsführung ist sich derzeit keiner darüber hinausgehenden Risiken bewusst. 10. PrognoseberichtDie verhalten optimistische Stimmung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland sowie weiterer Märkte in Europa sorgen für eine Stabilisierung der Konjunktur. Unter Berücksichtigung dieser gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnen wir in den kommenden beiden Geschäftsjahren mit einem Rohergebnis und Jahresüberschuss auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016. Alle Aussagen hinsichtlich der möglichen zukünftigen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen und/oder weitere Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ereignisse von den erwarteten abweichen.
Aachen, den 18. April 2017 Gantrex GmbH Geschäftsführung Hagen Wittmer Maarten Eddy K. Impens Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Gantrex GmbH (im Folgenden "Gantrex" oder "Gesellschaft" genannt) hat Ihren Sitz in Aachen. Sie Ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter der Handelsregisternummer HR B 1405 eingetragen. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuches (HGB). II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Ferner hat die Gesellschaft von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften durch den Verzicht auf Angaben im Anhang nach § 285 Nr. 4, Nr. 17 und Nr. 29 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Da die Gesellschaft die größenabhängige Erleichterung des § 276 S.1 HGB in Anspruch nimmt und die Posten des § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammenfasst, ergeben sich aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilRUG keine Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Vorjahrespostens. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstandes nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 HGB mit zehn Jahren angenommen. Die Gebäude und das bewegliche Anlagevermögen werden linear über 10-40 Jahre bzw. 3-5 Jahre abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 u. 6 HGB) waren danach nicht erforderlich. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Neuregelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a i.V.m. § 52 Abs. 16 S. 17 EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand der sogenannten FIFO-Methode (first in - first out). Die unfertigen und fertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert, abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen, bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt dar-stellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Januar 2017 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,01 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 0,0 % p.a. unterstellt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden zulässigerweise mit dem Deckungsvermögen saldiert. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre aufgrund der vollständigen Saldierung mit dem Deckungsvermögen kein Unterschiedsbetrag in der Bilanz. Eine Ausschüttungssperre ergibt sich vorliegend daher nicht. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen sind entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden die Laufzeiten (Geltendmachung von Garantieleistungen ab Umsatzzeitpunkt) anhand einer Analyse der Garantiefälle der vergangenen drei Geschäftsjahre berücksichtigt. Es werden voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 0,00 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, sowie auf steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Steuersatz beträgt 32,45%. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sowie liquide Mittel und andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. IV. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016 ist als Anlage diesem Anhang beigefügt.
Vorräte Bei der Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind die einzeln zurechenbaren Montage-, Fracht- und Materialkosten zuzüglich eines Gemeinkostenzuschlags von 16,31 % auf die Montagekosten zugrunde gelegt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden wie im Vorjahr gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.
Wertberichtigungen auf fertige Erzeugnisse und Waren werden anhand einer Gängigkeitsanalyse vorgenommen. Dabei erfolgt eine Abwertung für die Artikel ohne Warenbewegung von über einem Jahr mit 25%, Artikel ohne Warenbewegung innerhalb von 2 Jahren mit 50% und entsprechend 75% für 3 Jahre. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt T€ 1.247 (Vorjahr T€ 868). Hiervon resultieren T€ 1.136 (Vorjahr T€ 812) aus dem Finanzverkehr sowie T€ 111 (T€ 56) aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Forderungen aus dem Finanzverkehr in Höhe von T€ 1.136 (Vorjahr T€ 868). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthielten im Vorjahr Steuererstattungsansprüche nach § 37 KStG mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 3. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2016 unverändert DM 230.000,00. In der Bilanz wird der in Euro umgerechnete Betrag mit € 117.597,13 ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Rückstellungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 122,9. Diese wurden mit Deckungsvermögen in Form der zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Rückdeckungsversicherung (T€ 122,9) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischer Gutachten.Mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen (T€ 3) sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen in Höhe von T€ 3 verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für Reklamationen und Gewährleistungen sowie sonstige Rückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 954 (Vorjahr T€ 1.031) resultieren aus:
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 326 (Vorjahr T€ 211). Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern, die aus Unterschieden bei Rückstellungen und dem Deckungsvermögen resultieren. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Der Steuersatz beträgt 32,45%. V. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gesellschaft nimmt für das Geschäftsjahr 2016 die größenabhängige Erleichterung des § 276 S.1 HGB in Anspruch und fasst die Posten des § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten mit der Bezeichnung " Rohergebnis" zusammen. Im Berichtsjahr gab es weder Außergewöhnliche Aufwendungen noch Außergewöhnliche Erträge. Es lagen keine nennenswerten Erträge und Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung sowie periodenfremde Erträge und Aufwendungen vor. VI. Sonstige AngabenArbeitnehmer Unsere Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 68 Arbeitnehmer (Vorjahr 65) beschäftigt , davon 35 Arbeiter (Vorjahr 33) und 33 Angestellte (Vorjahr 32). Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres 2016 die folgenden Herren bestellt:
Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gantrex GmbH erhielt. Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder Es gab im Berichtsjahr keine Vorschüsse oder Kredite an Organmitglieder. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die künftigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen belaufen sich auf T€ 131 (Vorjahr T€ 137). Die Berechnung erfolgte auf ein Jahr. Verpflichtungen in 1-5 Jahre bestehen nicht. Zur Besicherung eines Tilgungskredits in Höhe von T€ 1.000 wurde an dem Grundbesitz der Gantrex, Hirzenrott 10, 52076 Aachen, eine erstrangige, brieflose Grundschuld für die KBC Bank Deutschland AG, Bremen, in Höhe von T€ 1.000 nebst 15% Jahreszinsen eingetragen. Verbindlichkeiten aus diesem Kredit bestehen zum 31. Dezember 2016 nicht. Die Gantrex GmbH hat im Jahr 2015 Sicherheiten für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen der Gesellschaft gestellt. Dabei wurden Kontoguthaben bei Banken verpfändet und es erfolgte die Sicherungsabtretung von Forderungen. Darüber hinaus erfolgte die teilweise Sicherungsübereignung von Anlagevermögen (Maschinen, maschinellen Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung) und des Warenlagers am Geschäftssitz der Gesellschaft. Der Wert der zur Sicherung von Verbindlichkeiten abgetretenen Vermögensgegenstände beläuft sich auf T€ 4.992. Es wurde eine Deckelung der gestellten Sicherheiten dergestalt vereinbart, dass das Stammkapital der Gesellschaft aufgrund dieser Sicherheitenvereinbarungen nicht angegriffen werden kann. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Gesellschafter und Konzernabschluss Gesellschafter der Gantrex GmbH sind
Die Gantrex GmbH wird in den Konzernabschluss der HF Holding GmbH einbezogen. Dieser ist elektronisch abrufbar unter http://www.nbb.be; Unternehmensnummer 0464.928.126). Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen lagen nicht vor. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse nach dem Stichtag eingetreten oder bekannt geworden, die im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 zu berücksichtigen gewesen wären oder auch ansonsten von Bedeutung wären. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2016 in Höhe von € 2.815.185,71 auf neue Rechnung vorzutragen.
Aachen, den 18. April 2017 Gantrex GmbH Geschäftsführung Hagen Wittmer Maarten Eddy K. Impens Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gantrex GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 26. April 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
ppa. Peter Wasserfuhr, Wirtschaftsprüfer ppa. Nilgün Babatas, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 27. April 2017 festgestellt. |
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