Mathilde Balzer GmbH & Co. KG

22926 Ahrensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRA 2662 AH
Vorher
Mathilde Balzer GmbH & CoMathilde Balzer GmbH & Co KG
Eingetragen
12.4.2006

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mathilde Balzer GmbH & Co. KG

Ahrensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.07.2022 bis 30.06.2023

Mathilde Balzer GmbH & Co. KG, Ahrensburg

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Geschäftsfeld

Die Mathilde Balzer GmbH & Co. KG ist ein Produzent von hochwertigen und erstklassigen Fleisch- und Wurstwaren spezialisiert im Bereich der Geflügelvermarktung und Veredelung. Das bis heute in dritter Generation familiengeführte mittelständige Unternehmen ist national erfolgreich tätig und mit Zertifizierungen auf höchstem Niveau ausgezeichnet. Mathilde Balzer steht für Qualität, Frische, Service und Tradition.

1930 als Familienunternehmen gegründet, blicken wir auf eine langjährige Erfahrung zurück. Seit jeher ist es unsere Philosophie, Gutes noch besser zu machen. Mit Ideen und Innovationen, sicheren Prozessen und kurzen Wegen. Die Gründe unseres Marktvorsprungs sind das Vertrauen und die Zufriedenheit des Handels und der Verbraucher in unsere Produkte. Wir werden auch zukünftig alles daransetzen, diese Werte zu erhalten und auszubauen.

Dass Geflügel-Spezialitäten und Fleisch unsere Leidenschaften sind, schmeckt und sieht man sofort. Denn wir verarbeiten ausschließlich das Beste von Höfen, deren kontrollierte Aufzucht, Haltung und Fütterung der Tiere unserem Qualitätsanspruch entspricht. Qualität und Lebensmittelsicherheit geht uns über alles. Über alle Stufen der Erzeugung und Produktion hinweg stehen wir für lückenlose Transparenz. Unsere Produkte sind qualitativ einwandfrei und geschmacklich erstklassig.

Mit unseren Marken Gackerle, Gackerle Bio und Ahrensgut bieten dem Handel und den Verbrauchern nur das an, was wir als anspruchsvolle und gesundheitsbewusste Konsumenten selbst von hochwertigen Geflügel- und Fleischprodukten erwarten.

1.2. Marktumfeld

Der Krieg in der Ukraine und die Inflation haben zu einem nie dagewesenen Anstieg der Einkaufspreise geführt. Der Endverbraucher zeigt im weiterhin ein vorsichtiges Kaufverhalten in den preisintensiven Segmenten. Im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres ließ sich ein Rückgang der Erzeugerpreise verzeichnen, wodurch die sich die Lage im Marktumfeld verbesserte, sich dennoch weiter als herausfordernd darstellt.

Geflügelfleisch erfreut sich in Deutschland weiter wachsender Beliebtheit. Das Unternehmen profitiert vom steigenden Konsum von Geflügelfleisch und dem wieder erstarkendem Trend zu Bio-Lebensmitteln.

1.3. Umsatzentwicklung/lnvestitionen

Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 28.458 (Vorjahr TEUR 29.971). Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen TEUR 351. Der leichte Rückgang der Umsatzerlöse beruht auf Veränderungen in der Kundenstruktur.

1.3. Personal und Organisation

Bei der Mathilde Balzer GmbH & Co. KG waren im Durchschnitt 59 Mitarbeiter/innen beschäftigt.

2. Lage der Gesellschaft

2.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein leicht positives Ergebnis erwirtschaftet. Der Turnaround wurde erfolgreich eingeleitet. Durch konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Ertragssteigerung und durch Finanzierungsbeiträge der Gesellschafter erzielte das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 26. Für das Folgejahrwird ein wesentlich höheres positives Ergebnis erwartet.

2.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme betrug TEUR 5.746 (Vorjahr TEUR 5.907). Durch die geschäftsführenden Gesellschafter wurden ergänzende Finanzierungsmittel eingebracht. Die finanzielle Flexibilität der Unternehmung ist gewährleistet.

3. Zukünftige Entwicklung/Prognose

Als innovativer Trendsetter in der Branche schreitet das Unternehmen auch weiter auf dem Weg der Nachhaltigkeit + dem Wohl der Tiere voran. Nach der sehr erfolgreichen Einführung der neuen, patentierten Kartonschale, die zu 100% wiederverwertbar ist, folgte eine weitere Kampagne unserer Verkaufsverpackung "Papier statt Plastik". Wir haben eine ressourcenschonende Alternative zu herkömmlichen Geflügel-Wurstaufschnitt-\/erpackung entwickelt. Die neue Verpackung für GeflügelWurstaufschnitte ersetzt Plastik durch Papier und Zellulose und ist biologisch abbaubar. Zeitgleich haben wir mit der 2. Entwicklungsstufe unsere Kartonschale begonnen, der Kombinationsverpackung. Hierbei soll die Trennung von Pappe und Kunststoff weiter optimiert und gleichzeitig die Recyclingfähigkeit erhöht werden. Dies zeigt, das strategische Innovationsmanagement als ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur etabliert ist.

Im Vorjahr ließ sich beim Endverbraucher eine starke Konzentration auf preisattraktive Bio-Regale der Discount-Geschäfte zu erkennen. Dies resultierte aus der Ukraine-Krise und der damit verbundene hohe Inflationsrate. Mittlerweile ist eine Trendumkehr eingetreten. Das Wohl der Tiere ist beim Endverbraucher wieder vermehrt in den Fokus des Interesses gerückt. So verzeichneten sowohl der klassische LEH als auch der Bio-Fachhandel eine steigende Nachfrage nach Haltungsstufe 4. Darüber hinaus haben wir diese Situation zum Anlass genommen, Beschaffungsmöglichkeiten für die Haltungsstufe 3 zu prüfen. Der Trend zum Wohl der Tiere und Bio-Lebensmitteln wird sich angesichts sinkender Inflationsraten weiter stärken. Dieser umgekehrte Verbrauchertrend wird weiter zu steigenden Absatzergebnissen führen.

Durch die Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems mit detaillierten Elementen im Bereich des Controllings sowie durch fortschreitende Digitalisierung im Unternehmen, werden die Ressourcen im Unternehmen optimal genutzt. Für das Unternehmen wird daher ein positiver Ausblick auf ein stabiles positives Jahresergebnis erwartet.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen.

5. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung (Prognosebericht)

Die Mathilde Balzer GmbH & Co. KG ist verfügt über einen umfassenden Versicherungsschutz gegenüber den bekannten und vom Management als üblich eingestuften operativen Risiken.

Das funktionierende Projektcontrolling und ein nachhaltiges Forderungsmanagement werden weiterhin auf dem hohen und erfolgreichen Niveau gehalten. Für die Mathilde Balzer GmbH & Co. KG bestehen keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die sonstigen Risiken der Gesellschaft haben keinen besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

Die Finanz- und Risikomanagementziele und -methoden sind der Größe und Struktur sowie dem wirtschaftlichen Umfeld des Unternehmens angepasst, konservativ ausgerichtet und dienen der Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art.

Bestandsgefährdende Risiken sieht die Geschäftsführung nicht.

 

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.917.740,60 2.926.779,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 2.917.739,60 2.926.778,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 411.685,30 423.407,30
2. technische Anlagen und Maschinen 2.000.543,00 2.090.043,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 505.511,30 413.328,00
B. Umlaufvermögen 2.960.439,89 2.878.453,92
I. Vorräte 1.283.844,92 1.337.442,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.578.400,73 1.367.664,58
1. Forderungen gegen Gesellschafter 157.306,19
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.421.094,54 1.367.664,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 98.194,24 173.347,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.833,74 52.038,63
D. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil persönlich haftender Gesellschafter 43.376,79
E. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil Kommanditisten 5.964,78
Aktiva 5.903.014,23 5.906.613,42

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 47.502,68 0,00
I. Kapitalanteile 47.502,68
1. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 26.711,38
2. Kapitalanteile Kommanditisten 20.791,30
II. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 240.987,29 340.562,27
C. Verbindlichkeiten 5.613.774,26 5.566.051,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.324.001,44 954.761,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 723.986,41 832.000,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 600.015,03 122.761,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 722.253,40 1.472.690,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 722.253,40 1.472.690,90
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 464.477,78 401.763,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 464.477,78 401.763,89
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.103.041,64 2.736.834,65
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.030.371,46 2.663.258,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 72.670,18 73.576,63
D. Rechnungsabgrenzungsposten 750,00
Passiva 5.903.014,23 5.906.613,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.734.098,39 6.923.053,41
2. Personalaufwand 3.375.584,27 2.774.967,98
a) Löhne und Gehälter 2.907.983,68 2.285.401,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 467.600,59 489.566,16
davon für Altersversorgung 1.977,24 2.102,24
3. Abschreibungen 297.610,14 298.150,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 297.610,14 298.150,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.975.695,18 4.173.148,63
5. Erträge aus Beteiligungen 70,99
davon aus verbundenen Unternehmen 70,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.434,92 119.623,03
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 266,20
8. Ergebnis nach Steuern 31.844,87 -443.103,14
9. sonstige Steuern 3.942,00 3.765,00
10. Jahresüberschuss 27.902,87 -446.868,14
11. Belastung auf Kapitalkonten 446.868,14
12. Gutschrift auf Kapitalkonten 27.902,87
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzposten und die G. u. V. vermitteln unter Beachtung der Generalnorm des § 264 Abs. 2, Satz 2 HGB ein entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage.

Angaben zur Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 EUR bzw. 800,00 EUR ab 01.01.2018 wurden im Zugangsjahr abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte, die unfertigen und die fertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Wenn der Tageswert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel bestanden aus Kassenbestand und Guthaben bei Banken.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Hierbei handelt es sich überwiegend um über den Bilanzstichtag hinaus voraus gezahlte Versicherungsbeiträge.

Rückstellungen

Soweit erforderlich wurden Rückstellungen für Steuern, Personal und weitere ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anlagenspiegel zum 30.06.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2022
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert
Firmenwert 18.150,86
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 18.150,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.993.989,57
2. technische Anlagen und Maschinen 4.404.982,75 108.398,15 17.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.080.342,14 226.160,29
-74.794,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 17.000,00 -17.000,00
Summe Sachanlagen 9.479.314,46 351.558,44 0,00
-74.794,59
Summe Anlagevermögen 9.497.465,32 351.558,44 0,00
-74.794,59
kumulierte Abschreibungen 30.06.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.07.2022 bis 30.06.2023
EUR
Buchwert 30.06.2023
EUR
Buchwert 30.06.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert
Firmenwert 18.149,86 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 18.149,86 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.582.304,27 11.722,00 411.685,30 423.407,30
2. technische Anlagen und Maschinen 2.529.837,90 214.898,15 2.000.543,00 2.090.043,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.726.196,54 70.989,99 505.511,30 413.328,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.838.338,71 297.610,14 2.917.739,60 2.926.778,30
Summe Anlagevermögen 6.856.488,57 297.610,14 2.917.740,60 2.926.779,30

Angaben zur Bilanz

Eigenkapital

Das Kommanditkapital wurde in voller Höhe eingezahlt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen 2.600.659,73 EUR (Vorjahr: 3.360.973,72 EUR). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung handelt es sich um kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr.

Die am Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

davon fällig innerhalb
Bilanzposten Stand 30.06.2023
EUR
< 1 Jahr
EUR
> 1 Jahr
EUR
> 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 1.324.001,44 347.750,30 976.251,14 352.666,41
Vorjahr 954.761,71 130.900,52 823.861,19 426.930,41
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.943.974,46 1.943.974,46 0,00 0,00
Vorjahr 1.608.110,91 1.608.110,91 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 1.915.081,47 0,00 1.915.081,47 1.915.081,47
Vorjahr 2.661.373,13 0,00 2.661.373,13 2.661.373,13
Sonstige Verbindlichkeiten 432.390,51 95.822,50 336.568,01 332.911,85
Vorjahr 341.805,40 66.677,78 275.127,62 272.670,18
Summe 5.615.447,88 2.387.547,26 3.227.900,62 2.600.659,73

Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1.223.986,41 EUR.

Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt insgesamt 59 Mitarbeiter:

30.06.2023 30.06.2022
Angestellte (Verwaltung) 17 16
Arbeitnehmer 42 52
59 68

Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von 356.450 EUR deren Restlaufzeiten sich im Einzelnen wie folgt darstellen:

Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Gesamt
EUR
197.569,43 158.880,70 356.450,13

Die Angaben zu den Bezügen der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans nach § 285 Nr. 9 a) HGB wurden unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Das Jahresergebnis wird den Kapitalkonten der Gesellschafter gutgeschrieben.

Die Mathilde Balzer GmbH & Co. KG mit Sitz in Ahrensburg ist beim Registergericht Lübeck unter der Registernummer HRA 2662 eingetragen.

Ergänzende Angaben

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Vertriebsgesellschaft Hof Knüllbach GmbH mit Sitz in Ahrensburg (Registergericht Lübeck HRB 8232) und einem Stammkapital von 52.000 EUR. Während des gesamten Geschäftsjahres wurden die laufenden Geschäfte durch die alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Frau Sparkassenbetriebswirtin Melanie Stegmann und Herrn Industriekaufmann Ralf Albers geleitet.

Zusätzliche Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen sind nicht vorhanden.

 

Ahrensburg, den 30. Mai 2024

gez. Geschäftsführer

Ralf Albers

und

Melanie Stegmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mathilde Balzer GmbH & Co. KG, Ahrensburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mathilde Balzer GmbH & Co. KG, Ahrensburg - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mathilde Balzer GmbH & Co. KG, Ahrensburg für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. Mai 2024

Arnold Hanseatische Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.