Tri-Sure Germany Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Simon seit 27.3.2017 | Prokura |
Thomas Thierling seit 27.3.2017 | Prokura |
Ludek Masopust seit 18.5.2016 | Geschäftsführer |
Marc Becker seit 15.9.2014 | Prokura |
Marco Krätz seit 1.7.2013 | Geschäftsführer |
Simone Lindenblatt seit 22.7.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Greif Germany GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Greif Germany GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2014 bis zum 31.10.2015Bilanz zum 31. Oktober 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. November 2014 bis 31. Oktober 2015
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014/2015
Anhang für 2014/2015Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen und den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 4 und 5 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Der Firmenwert ist aufgrund der Stabilität und Bestandsdauer der Branche sowie des Lebenszyklus der Greif Produkte über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben und zum Ende des Geschäftsjahres als Abgang dargestellt worden (vollständige Abschreibung wurde im Vorjahr erreicht). Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vermindert. Der Umfang der aktivierten Herstellungskosten entspricht den Pflichtbestandteilen des § 255 Abs. 2 HGB. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt über die nachfolgenden Nutzungsdauern:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 liegen, wird die Poolregelung angewandt; sie werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurde bereits von der Möglichkeit zum Wechsel von der Poolregelung hin zur Sofortabschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter Gebrauch gemacht. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und niedrigeren Verkaufserlösen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für individuell erkennbare Einzelrisiken aktiviert. Die nicht mit den bestehenden Pensionsrückstellungen saldierungsfähigen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen sind mit den durch die jeweiligen Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapitalien zzgl. der unwiderruflich zugeteilten Überschussbeteiligungen bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der projizierten Einmalbeitragsmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung zum 31. Oktober 2015 wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,17 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 31. Juli 2015 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,75 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit 3 % p.a. berücksichtigt. Die Zinsänderungseffekte aus der Aufzinsung der Rückstellung werden im Finanzergebnis erfasst. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren verteilt. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Unterdeckungsbetrag der nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB noch nicht gebildeten Rückstellung auf TEUR 3.633 (Vj. TEUR 3.997). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen - vorgegeben von der Deutschen Bundesbank - abgezinst. Basierend auf den in der Betriebsvereinbarung über betriebliche Sonderleistungen festgelegten Jubiläumsprämien wurden in der Berechnung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen sowohl die Betriebszugehörigkeit als auch eine Fluktuationsrate berücksichtigt. Für die Abzinsung wurde der gleiche Zinssatz wie bei der Berechnung der Pensionsrückstellung zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Höhe der im Rahmen eines ABS-Programmes verkauften Forderungen beträgt zum Stichtag TEUR 9.154 (Vj. TEUR 9.551). Die Forderungen konnten aufgrund des Risikotransfers auf den Forderungserwerber zum Bilanzstichtag ausgebucht werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 1.718 (Vj. TEUR 451) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 4.772 (Vj. TEUR 1.566) Forderungen gegen den Gesellschafter aus der Verlustübernahme. Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 2.256 (Vj. TEUR 2.321). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten nicht verrechnungsfähige Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in Höhe von TEUR 18.184 (Vj. TEUR 17.749) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Latente Steuern Auf Ebene der Gesellschaft werden keine latenten Steuern gebildet, da diese nur auf Ebene des Organträgers erfasst werden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 5.771; Vj. TEUR 3.407) wurden im Wesentlichen für Personalkosten (TEUR 3.861; Vj. TEUR 1.545), Boni und Gutschriften (TEUR 1.062; Vj. TEUR 923) sowie ausstehende Kostenrechnungen (TEUR 847; Vj. TEUR 938) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine gegenüber dem Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 531 (Vj. TEUR 589). Diese resultieren aus diversen Miet- und Leasingverträgen, die zwischen November 2015 und Dezember 2019 enden. Mit Wirkung zum 20. April 2015 wurde zwischen der Greif Inc., Delaware, Ohio/USA, und der Rabobank International, London Branch, für einen Zeitraum von 1 Jahr - beginnend ab dem 20. April 2015 - im Anschluss an das seit dem 27. April 2012 bestehende Programm ein aktualisiertes European Accounts Receivable Purchase Agreement abgeschlossen. Aufgrund dieses Vertrages werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Greif Service Belgium BVBA, Belgien, veräußert und übertragen (vgl. Erläuterungen zur Bilanz). Dabei bleiben Forderungen gegen Kunden aus bestimmten Ländern durch diesen Vertrag unberücksichtigt. Factoring hat eine Finanzierungsfunktion, da eine Bevorschussung der Forderungen erfolgt. Nachteil der Factoringvereinbarung sind die damit verbundenen Zinsaufwendungen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse nach Sparten
Umsatzerlöse nach Regionen Die Umsatzerlöse resultieren in Höhe von TEUR 68.567 (Vj. TEUR 71.802) aus Inlandsgeschäften; der übrige Anteil entfällt mit TEUR 6.722 (Vj. TEUR 6.882) auf das europäische und mit TEUR 534 (Vj. TEUR 517) auf das außereuropäische Ausland. Außerordentliche Aufwendungen Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren TEUR 363 außerordentliche Aufwendungen für die ratierliche Umstellung der Rückstellung für Pensionen. Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Marco Krätz ist hauptberuflich Geschäftsführer der Greif Germany GmbH. Die Herren Alain Sirejacob und Ludek Masopust sind nicht hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft und erhalten keine Bezüge. Der Ausweis der Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Pensionsverpflichtungen für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihrer Hinterbliebenen Für laufende Pensionen wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 1.502 (Vj. TEUR 1.322) gebildet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Honorar des Abschlussprüfers Für das abgelaufene Geschäftsjahr sind Gesamthonorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 128 angefallen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es existieren keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Greif Germany GmbH, Köln, wird in den Konzernabschluss der Greif Inc. mit Sitz in Delaware/Ohio, USA einbezogen, die zugleich den Konzernabschluss für den größten wie auch den kleinsten Kreis einbezogener Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in englischer Sprache erhältlich. Des Weiteren wird der Konzernabschluss in deutscher Sprache beim Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Köln, den 15. Juli 2016 M. Krätz L. Masopust Die Geschäftsführung Lagebericht zum 31. Oktober 2015I. Grundlagen des Unternehmens1) Geschäftsmodell des Unternehmens Greif Germany GmbH mit Sitz in Köln ist ein Konzernunternehmen der Greif Inc., Delaware, Ohio, USA. Die Gesellschaft produziert und vertreibt in der Bundesrepublik Deutschland Industrieverpackungen und unterhält den Handel von Produkten ausländischer Greif Gesellschaften. Seit mehr als 80 Jahren sind das Unternehmen und seine Rechtsvorgänger in Deutschland mit der Produktion von Stahlfässern befasst, die auch heute noch den größten Teil der Geschäftstätigkeit darstellt. Zwischen der Greif Germany Holding GmbH als herrschendem Unternehmen (Organträger) und der Greif Germany GmbH als beherrschtem Unternehmen (Organgesellschaft) besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Das Berichtsjahr dieses Abschlusses zum 31.10.2015 umfasst das vom Kalenderjahr abweichende Geschäftsjahr vom 01.11.2014 bis zum 31.10.2015 (im Folgenden: Berichtsjahr 2015). Die Gesellschaft gehört mit dem überwiegenden Anteil der Tätigkeiten zum metallverarbeitenden Gewerbe und für den übrigen Anteil zum kunststofferzeugenden Gewerbe und ist Mitglied in den entsprechenden Interessenverbänden. Die Mitarbeiter werden entsprechend den dort geltenden Tarifbestimmungen entlohnt. Für die Werke Köln- Lövenich und Attendorn wendet die Gesellschaft das zwischen dem METALL NRW Verband der Metall- und Elektro- Industrie Nordrhein- Westfalen e.V. und der IG Metall Bezirksleitung Nordrhein- Westfalen vereinbarte Tarifsystem ERA (Entgeltrahmenabkommen) an. Für das Werk Hamburg gilt die entsprechende Vereinbarung. Die Gesellschaft unterhält ein Altersversorgungswerk, zu dem auch die Mitarbeiter einen Beitrag leisten. Im Übrigen gewährt die Gesellschaft ihren Mitarbeitern auch außertarifliche Vergütungen, die sich sowohl an der Erreichung von Leistungs- als auch Finanzergebnisvorgaben orientieren. Die Gesellschaft ist nach ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagement) und nach ISO 14001:2004 (Umweltmanagement) erfolgreich durch Lloyds Register (LRQA) geprüft und mit den entsprechenden Zertifizierungen ausgestattet. 2) Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen in Attendorn (Stahlfässer), Hamburg (Stahlfässer), Köln (Stahl- und Fibrefässer), Lindweiler (Fassverschlüsse) und Monzingen (Plastikfässer). Die Produktionsstätten befinden sich in Attendorn, Hamburg, Köln und Monzingen.
3) Ziele und Strategien Die Gesellschaft verfolgt die Strategie, den mengenmäßigen Marktanteil in jedem Fall zu halten. Dazu werden notfalls auch verlustbringende Aufträge angenommen, sollten zuvor größere Volumina an einen Konkurrenten verloren gegangen sein. Bei positiver Marktanteilsentwicklung hingegen liegt die Priorität auf einem qualitätsgerechten Preisniveau. Dies kann zur Ablehnung von Kundenanfragen führen, wenn nichtkostendeckende Preise verlangt werden. Dieser Strategie folgend ist aufgrund eingeleiteter Maßnahmen insgesamt der Marktanteil im Stahlfassbereich nach unseren Schätzungen nahezu konstant geblieben. Im Kunststoffbereich verfolgt die Gesellschaft grundsätzlich die gleiche Marktstrategie wie auf dem Stahlmarkt. Auch hier ist der Hintergrund der um ein Vielfaches höhere Hebel des Preises gegenüber der Menge bezogen auf den Gewinn. 4) Forschung und Entwicklung Eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung wird bei der Greif Germany GmbH in Deutschland nicht unterhalten. 5) Beschaffung Zur Produktion unserer Produkte setzen wir extern beschaffte Materialien und Leistungen ein. Die Preise der Rohstoffe, Verpackungen und bezogenen Waren werden - neben Angebot und Nachfrage - im Wesentlichen bestimmt von den Preisen der Vorrohstoffe, die zu ihrer Herstellung benötigt werden. Um die Effizienz zu verbessern und die Materialversorgung sicherzustellen, optimieren wir fortlaufend die Wertschöpfungskette bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Qualitätsniveaus. Neben der fortlaufenden Verhandlung neuer, wettbewerbsfähiger Vertragskonditionen ist unser fortgeführtes Programm zur Reduzierung der Gesamtbeschaffungskosten ein wesentlicher Faktor unserer Bemühungen für die Zukunft. Die wichtigsten Rohstoffe der Gesellschaft sind Polyethylen, Stahl sowie Kraftliner. II. Wirtschaftsbericht1) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Zuversichtlich gingen die deutschen Unternehmen in das Jahr 2015. Die recht optimistische Jahresprognose des Wirtschaftsministeriums wurde durch einen zwar abgeschwächten aber weiter fortgesetzten Wachstumskurs bestätigt. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Frühling trotz Ukraine-Krise und des Tauziehens in Europa um die Zukunft Griechenlands in guter Stimmung. Allerdings trübte sich dieser Optimismus zur Jahresmitte durch das bis dato erfolglose Bemühen um eine Lösung der Schuldenkrise in Griechenland sowie die drohende Pleite des Landes erstmals wieder ein. Trotz der aktuell guten konjunkturellen Lage wurden auch die deutschen Unternehmen angesichts der sich zuspitzenden Entwicklung in Griechenland langsam nervös und verunsichert. Maßgeblich dazu beigetragen haben das Versorgungschaos bei verschiedenen PE- und PP-Typen und die damit unmittelbar verbundene Preisexplosion bei den Rohstoffen. Allein bis Mai 2015 meldeten die wesentlichen europäischen Rohstoffproduzenten europaweit über 40 Ausfälle ihrer Produktionsanlagen durch "höhere Gewalt" (Force Majeure). Während die deutsche Wirtschaft nach einschlägigen Prognosen zwar weiter auf Wachstumskurs bleiben wird, drücken diese Preissteigerungen erheblich auf die Margen. Nach wie vor belasten auch die hohen Stromkosten die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. (Quelle: IK Jahresbericht 2014/15 © IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.) Auch der Verband der Chemieindustrie, zu denen Greifs Topkunden im Stahlbereich gehören, berichtet von einem schwierigen Jahr. Die wirtschaftliche Bilanz der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland zeigt 2015 Licht und Schatten. Die Produktion konnte zwar leicht zulegen, aber der Umsatz stagnierte wegen der erneut sinkenden Herstellerpreise. Während die Exporte nach Übersee insbesondere durch die Abwertung des Euros im Vergleich zum Dollar deutlich zulegten, blieb die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen im Inland schwach. Insgesamt stieg die Produktion 2015 um 1 Prozent. Ohne Pharmazeutika sank das Mengengeschäft jedoch um 0,5 Prozent. "Für ein besseres Ergebnis fehlten durchgreifende Impulse von der Weltwirtschaft", sagte Marijn Dekkers, Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). (Quelle:https://www.vci.de/die-branche/zahlen-berichte/schwieriges-jahr-fuer-die-deutsche-chemie-wirtschaftliche-bilanz-der-branche-2015.jsp) Geschäftsverlauf Abgesehen von einigen kundenbedingten Schwankungen war diese Entwicklung über alle Produktgruppen recht einheitlich. Trotz der stabilen Nachfrage setzte sich der massive Preiskampf sowohl im Stahlfass- als auch im Kunststofffass-Bereich jedoch fort. Insbesondere Wettbewerber aus dem osteuropäischen Ausland sind mit sehr niedrigen Preisen in den deutschen Markt vorgedrungen. Durch Erweiterungen der Anlagenkapazität einiger Mitbewerber in den vergangenen Jahren wurde diese Situation verstärkt. Durch diesen Aufbau von Überkapazitäten wurde die Verhandlungsposition aller Hersteller im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter geschwächt. Hauptabnehmer des Spiralon ®-Stahlfasses sind die Chemie-, die Mineralöl- und die Lebensmittelindustrie. Im Werk Köln-Lövenich wurde außerdem das Sortiment an Standard- und Spezialfässern aus gewickeltem Kraftliner (Fibre-Trommeln) produziert. Dem beständigen Bedarf an Kunststofffässern trugen wir durch das Angebot von 200 l-Valerex ®-Fässern Rechnung, die im Werk Monzingen hergestellt werden. Die Investitionen des Unternehmens in Höhe von TEUR 545 (Vj. TEUR 1.251) lagen fast ausschließlich im Bereich Technische Anlagen und Maschinen. Das Investitionsvolumen ist somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 706 gesunken. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr für inner- und außerbetriebliche Ausbildungen der Mitarbeiter rd. TEUR 57 (Vj. TEUR 23) aufgewendet. 2) Lage a) Ertragslage Insgesamt liegen die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 75.823 (Vj. TEUR 79.201) unter den Planungen und unter Vorjahresniveau, was primär auf den Preisdruck im Markt zurückzuführen ist. Damit sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 % gesunken. Der Rohertrag in Höhe von TEUR 27.401 (Vj. TEUR 26.561) ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 840 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem vorteilhafteren Kundenmix sowie den eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung der Fertigungskosten, die sich insbesondere in den rückläufigen Materialaufwendungen niedergeschlagen haben. Darüber hinaus lagen die Stahleinstandspreise unter dem Vorjahr. Der Management Engineering & Production Services (MEPS) ist kontinuierlich gesunken während des Geschäftsjahres. Das negative Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -4.288 (Vj. TEUR -1.089) ist im Vergleich zum Vorjahr trotz gestiegenem Rohertrag um TEUR 3.199 gesunken. Dies liegt hauptsächlich an der Bildung einer Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von Mio. EUR 2,6 sowie gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 1,3 erhöhten Zinsaufwendungen aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen. In diesem Jahr weisen wir nach sonstigen Steuern und außerordentlichen Aufwendungen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.772 aus, der aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Greif Germany Holding GmbH von dieser ausgeglichen werden muss. Die geänderten Bewertungsregelungen bedingt durch das BilMoG führten im Geschäftsjahr 2010/2011 zu einem Unterschiedsbetrag bei der Pensionsrückstellung, der über einen Zeitraum von 15 Jahren aufwandswirksam verteilt wird: Im vorliegenden Abschluss wurden TEUR 363 als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Weiterhin wird das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 2.955 (Vj. TEUR 1.700) durch die Aufzinsung der Pensionsrückstellung belastet. Davon entfällt ein Betrag von TEUR 1.900 (Vj. TEUR 628) auf den Rückgang des Diskontierungszinssatzes. Insgesamt wurden die für das Berichtsjahr 2015 erwarteten Umsatzziele nicht erreicht. Das Greif Business System hat und wird auch in Zukunft die Produktivität des Herstellungsprozesses sowie die anderen Prozesse im Unternehmen optimieren. Es wird als wesentlicher Treiber von Effizienzsteigerungen angesehen. b) Vermögens- und Finanzlage Finanzlage Die Gesellschaft nimmt mit anderen europäischen Greif Gesellschaften am Cash-Pool (zentrales europäisches Greif Cash Management) in Belgien teil. Damit werden der Gesellschaft die für den Betrieb des Unternehmens notwendigen Finanzmittel direkt zur Verfügung gestellt. Die Kreditlinien der Deutschen Bank AG sind deshalb basierend auf diesen Cash-Pool festgelegt. Der negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 1.100 und der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR 545 übersteigen den positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 1.566, der aus der Verlustübernahme des Vorjahres resultiert, um TEUR 79. Der Finanzmittelfonds beläuft sich auf TEUR 2.263. Er beinhaltet mit TEUR 2.256 Cash-Pooling-Forderungen. Für das Berichtsjahr wird die Gesellschaft aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.772 von der Greif Germany Holding GmbH ausgeglichen bekommen. Im Folgejahr sind weitere Investitionen im Bereich Technische Anlagen und Maschinen mit über 100 % der verdienten Abschreibungen geplant. Strukturelle Investitionen können darüber hinaus getätigt werden, genauere Angaben können dazu jedoch noch nicht gemacht werden. Vermögenslage Das Aktivvermögen wird im Wesentlichen durch das Anlagevermögen und Sonstige Vermögensgegenstände geprägt. Hier führte im Wesentlichen der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 3.565. Auf der Passivseite haben sich insbesondere die Pensionsrückstellungen und die Rückstellungen für Restrukturierung gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Eigenkapital beträgt TEUR 8.387. Es repräsentiert am Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 20,1 % (Vj. 21,9 %). c) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Für unsere interne Unternehmenssteuerung ermitteln wir die auf US GAAP basierenden Kennzahlen Umsatzerlöse, DSO (durchschnittliche Forderungstage), DPO (durchschnittliche Verbindlichkeitstage) und DIO (durchschnittliche Lagerdauer). Anhand dieser Kennzahlen steuern und überwachen wir unser Unternehmen. Ferner wird die nichtfinanzielle Kennzahl Safety - Medical Cases regelmäßig kontrolliert. Wir ermitteln, ob und wie schnell unsere Kunden zahlen (DSO), um als Resultat aus dieser Kennzahl die Zahlungsziele mit unseren Lieferanten, zu den Forderungen passend, zu harmonisieren (DPO). Des Weiteren erhalten wir die Information, ob wir an dieser Stelle Handlungsbedarf haben, die Zahlungsziele bei schlechterer Zahlungsmoral unserer Kunden bei den Lieferanten neu zu verhandeln. Ermittelt wird auch die durchschnittliche Lagerdauer, die ein Artikel bei uns auf Lager liegt, bevor er verarbeitet und letztlich verkauft wird. Diese Information hilft uns, nicht zu viel Kapital in den Beständen zu binden. Die Kennzahl Safety - Medical Cases gibt die Anzahl der Arbeitsunfälle an. III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind / Nachtragsbericht Mit Gesellschafterbeschluss aus April 2016 wurden Herr Ludek Masopust als neuer Geschäftsführer der Greif Germany GmbH bestellt und Herr Alain Sirejacob als Geschäftsführer abberufen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 18. Mai 2016. IV. PrognoseberichtEntwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung Nach Ansicht der Geschäftsleitung wird sich die Ertragssituation künftig durch die bereits erkennbaren Produktionsverbesserungen positiv entwickeln. Speziell die Bereiche Umsatzerlöse, Material- und sonstige betriebliche Aufwendungen stehen im besonderen Fokus der Geschäftsleitung. Die Greif-Gruppe ist in Europa seit Jahren auf dem Verpackungsmarkt in dem Teilbereich Stahlfässer und Papierfässer (Fibre drums) sowie Flexible Verpackungen (Big-Bags) tätig. Eine weitere Zusammenfassung der Vertriebsbereiche der Gruppen-Unternehmen Greif Germany GmbH in Köln und Greif Plastics Germany GmbH in Mendig wird zu einem breiteren Marktauftritt und zu Umsatzsteigerungen führen. Da die Greif Germany GmbH Bestandteil des Cash Poolings der internationalen Greif Gruppe ist, wird auch zukünftig immer sichergestellt, dass alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt werden können. Für das Geschäftsjahr 2016 gehen wir von einer konstanten Nachfrage aus. Zudem gehen wir von einem leicht sinkenden Marktpreisniveau aufgrund des aggressiven Verhaltens seitens der Wettbewerber aus. Unsere Strategie ist es, wieder auf ein leistungsgerechtes Mengenniveau zurückzufinden, und wir erwarten daher im kommenden Geschäftsjahr wieder steigende Umsatzerlöse, insbesondere im Stahlfassbereich. Die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen werden zu einer deutlich besseren Kostenstruktur führen, die zu einer Gewinnabführung an die Muttergesellschaft Greif Germany Holding GmbH führen wird. Die Kennzahlen DIO, DPO, DSO bleiben im nächsten Jahr auf Vorjahresniveau. Unser Ziel ist es, im Geschäftsjahr 2016 keinen Unfall zu haben.
V. Chancen- und Risikobericht1) Risikobericht Branchenspezifische Risiken Sollte es in Zukunft nochmals erhebliche weltweite Turbulenzen an den Finanzmärkten geben und sich dadurch die allgemeine Konjunktur abschwächen, kann dies auch auf die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und dadurch auch auf die Nachfrage nach unseren Produkten negativen Einfluss haben. Hieraus resultierend könnten für uns nicht unerhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Die künftigen Ergebnisse der Gesellschaft werden einerseits von der Mengen- und Preisentwicklung auf dem Markt für großvolumige Behälter, andererseits vom Niveau der Rohstoffkosten wesentlich beeinflusst. Mit den meisten Großkunden sind Stahlpreisgleitklauseln vereinbart, welche die Risiken der Stahlpreisentwicklungen beschränken. In allen diesen Faktoren begründen sich sowohl Chancen als auch Risiken. Die sich stabilisierende Nachfragesituation wird die Gesellschaft dazu nutzen, nicht-kostendeckende Preise in breiter Front zu erhöhen. Auf das Risiko eines andauernden Preiskampfes ist die Gesellschaft durch das führende Kostenniveau vorbereitet. Weitere Kosteninitiativen in den Bereichen Einkauf, Lohnkosten und Produktivität wurden bereits in Vorjahren ins Leben gerufen. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken sind aufgrund der Zugehörigkeit unseres Unternehmens zum Cash Pool der internationalen Greif Gruppe in keiner Weise zu erkennen. Uns stehen dadurch die Kreditlinien des Mutterkonzerns für Zahlungen immer zur Verfügung. Aus diesem Grunde beurteilen wir unsere Liquiditätslage als sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten Im Wesentlichen werden im Unternehmen als Finanzinstrument die Forderungen und die Verbindlichkeiten verwendet. Normale Risiken im Bereich Forderungsausfall sind erkennbar und unterstehen einer ständigen Kontrolle. Zur Sicherung der Forderungen hat das Unternehmen eine Kreditlinie mit Überwachung eingeführt. Zusätzlich wird noch eine Alterungsstruktur für den Forderungsbestand aufgestellt und stetig überwacht. Die Verbindlichkeiten werden alle innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen. Der Verbindlichkeitsbestand wird fortlaufend auf Überfälligkeiten überwacht und die Alterungsstruktur der Verbindlichkeiten betrachtet. 2) Chancenbericht In 2014 wurde damit begonnen, die Vertriebsaktivitäten der Gruppen-Unternehmen Greif Germany GmbH, Greif Plastics Germany GmbH in Kleinblittersdorf und EarthMinded Germany GmbH in Mendig zu konsolidieren. Damit ist eine gezieltere Fokussierung auf den Kunden möglich ("one face to the customer"). Ferner kann das gesamte Produktportfolio inklusive neuer und rekonditionierter IBCs (Intermediate Bulk Container) aus einer Hand angeboten werden. Auch in 2016 wird verstärkt daran gearbeitet, die Vertriebsaktivitäten aber auch alle anderen internen Prozesse aller deutschen Gesellschaften weiter anzugleichen und zentral zu steuern. Ein weiterer Schritt hierzu wurde mit der Verschmelzung der Gesellschaften Greif Plastics Germany GmbH und EarthMinded Germany GmbH in 2016 bereits vollzogen. Innerhalb der Greif Gruppe gibt es ein Kostensenkungsprogramm, genannt "Transformation", das von der Konzernzentrale in Zusammenarbeit mit externer Unterstützung erarbeitet wird. Im Rahmen von "Transformation" sollen weitere Einsparpotenziale aufgedeckt werden, von denen auch die Greif Germany GmbH in der Zukunft profitieren wird. Hierzu wurden im abgelaufen Geschäftsjahr Rückstellungen gebildet und auch bereits einige Maßnahmen umgesetzt. Gesamtaussage Die im Vorjahr gesetzten Ergebnisziele konnten im Berichtsjahr nicht erreicht werden. Die aber nun aufgesetzten Maßnahmen sollen der Firma ein neues Fundament und eine erhebliche Ertragssteigerung in der Zukunft ermöglichen. Aus diesem Grunde können wir für die zukünftige Entwicklung eine positive Gesamtaussage für unser Unternehmen geben.
Köln, den 15. Juli 2016 Die Geschäftsführung M. Krätz L. Masopust Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Greif Germany GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2014 bis 31. Oktober 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Greif Germany GmbH, Köln, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 15. Juli 2016 Deloitte
GmbH
Tissen , Wirtschaftsprüfer Dr. Panning, Wirtschaftsprüfer |
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Herstellung von Sportgeräten
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Wärme- und Kältehandel
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Verlegen von Zeitschriften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Einzelhandel mit sonstigen medizinischen und orthopädischen Artikeln
Großhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungen
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen