TIG Technik - Instandhaltung GmbH

Zschortauer Straße 96, 04129 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 3271
Eingetragen
23.7.1991
Branche
Reparatur und Instandhaltung von MaschinenReparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gegenstand
ist die Beratung und Erbringung von industriellen Dienstleistungen auf dem Gebiet der Instandhaltung, insbesondere Instandsetzung, Wartung sowie Pflege von Maschinen und Anlagen, von Ausrüstungen und Fördertechnik, von energetischen und Elektroanlagen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte einzugehen, die der Förderung des vorgenannten Gegenstandes des Unternehmens dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Dumke
seit 12.9.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TIG Technik - Instandhaltung GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

1.080.122

682.190

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1,00

2

II. Sachanlagen

1.060.371

662.438

III. Finanzanlagen

19.750

19.750

B. Umlaufvermögen

414.113

936.297

I. Vorräte

1.934

525.734

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

303.344

252.285

III. Wertpapiere

0

0

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

108.835

158.278

C. Rechnungsabgrenzungsposten

8.631

8.631

106.537

106.537

Summe Aktiva

1.502.866

1.502.866

1.725.024

1.725.024



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

375.920

372.961

I. Gezeichnetes Kapital

26.000

26.000

II. Kapitalrücklage

0

0

III. Gewinnrücklagen

0

0

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

346.962

261.837

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

2.958

85.124

B. Rückstellungen

12.890

12.890

29.299

29.299

C. Verbindlichkeiten

1.070.614

1.070.614

1.272.473

1.272.473

D. Rechnungsabgrenzungsposten

0

0

0

0

E. Passive latente Steuern

43.442

43.442

50.291

50.291

Summe Passiva

1.502.866

1.502.866

1.725.024

1.725.024

ANHANG

Grundlagen und Methoden

Vorliegender Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020 wurde nach den Grundsätzen der Rechnungslegungsvorschriften des HGB erstellt.

Die Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden ebenfalls berücksichtigt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die TIG Technik-Instandhaltung GmbH mit Sitz in Leipzig ist beim Amtsgericht Leipzig unter der HRB-Nr. 3271 eingetragen.

Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erbracht werden können, erfolgten diese Angaben im Anhang.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

Auf die Erstellung eines Lageberichts wurde aufgrund des § 264 Abs. 1 S. 3 HGB verzichtet.

Abweichungen gegenüber dem Vorjahr

Die Form des Jahresabschlusses hat sich abweichend zum Vorjahr nicht geändert.

Die Bewertung einzelner Positionen hat sich abweichend zum Vorjahr nicht geändert.

Die Geschäftsführung geht vom Fortbestehen des Unternehmens aus. Die Bewertung erfolgte dementsprechend nach dem Going-concern-Prinzip.

Einzelne Posten des Jahresabschlusses sind mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar.

Es sind folgende Posten:

Sachanlagevermögen

teilweise nicht vergleichbar, da in den Vorjahreszahlen Sonderabschreibungen aufgrund steuerlicher Vorgaben vorgenommen worden sind, die aufgrund BilMoG nicht angepasst worden sind (Beibehaltungswahlrecht).

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Wertansatz der Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Der Wertansatz der Sachanlagen berechnete sich aus den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Herstellungskosten sind im Berichtsjahr nicht angefallen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Bewegliche Anlagegüter bis zu einem Wert von 800 EUR wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Eine Aktivierung und planmäßige Abschreibung dieser Wirtschaftsgüter unterblieb aus Vereinfachungsgründen (Empfehlung entsprechend den Verlautbarungen des Instituts für Wirtschaftsprüfer) und da diese keine wesentliche Abweichung zur Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben hätte.

Bewegliche Anlagegüter mit einem Wert von 150,01 bis 1.000,00 EUR wurden in früheren Jahren (2008, 2009, 2013) in einen Sammelposten für GWG ensprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG eingestellt (Vorjahre). Die Abschreibung erfolgt mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren und wurde fortgeführt.

Eine Aktivierung und planmäßige Abschreibung dieser Wirtschaftsgüter unterblieb aus Vereinfachungsgründen (Empfehlung entsprechend den Verlautbarungen des Instituts für Wirtschaftsprüfer), da dies keine wesentliche Abweichung zur Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben hätte.

Die Bewertung der Finanzanlagen wurde wie folgt angesetzt:

Sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Beteiligungen an Personengesellschaften zu Anschaffungskosten

Mangels dauerhafter Wertminderung wurde der zum Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert nicht angesetzt.

Für die Beteiligung an Personengesellschaften (Bayernfonds Immoverw. GmbH & Co.) erfolgte im Kalenderjahr 2020 keine Ausschüttung. In den Vorjahren kam es zu Ausschüttungen aus dem steuerlichen Einlagekonto, die jeweils als Teilabgänge dargestellt wurden.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten als Festwert bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden weder im Umlauf- noch im Anlagevermögen (z. B. wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung) vorgenommen.

Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1 Prozent der Gesamtforderungen berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen waren nicht notwendig. Zum Bilanzerstellungszeitpunkt waren sämtliche Forderungen (außer Sicherheitseinbehalte) beglichen. An Sicherheitseinbehalten stehen 13,9 TEUR zu Buche. Bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt waren davon bereits 8,4 TEUR gutgeschrieben worden.

Die Aktivposten aus der Ansparung von zwei Unfallprämien-Rückversicherungen zur Absicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden gem. Bescheinigung der Allianz AG unter der Position Sonstige Vermögensgegenstände gezeigt.

Steuerrückstellungen waren für das Geschäftsjahr für Zwecke der Körperschaft- wie Gewerbesteuer nicht zu bilden. Die geleisteten Vorauszahlungen genügen, um die voraussichtliche Steuerlast zu tilgen. Überschüssige Beträge wurden unter den Sonstigen Vermögensgegenstände als Position "Forderungen aus Steuerüberzahlungen" gezeigt. Es kann mit ca. 4,2 TEUR Rückerstattungen gerechnet werden.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme und berücksichtigen die am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken.

Alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten wurden bei den sonstigen Rückstellungen unter Einbeziehung erkennbarer Risiken berücksichtigt. Dem Risiko für Gewährleistungen wurde durch eine Pauschalbewertung i. H. v. 0,5 Prozent der gewährleistungsträchtigen Umsatzerlöse Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Höhere Tageswerte als gegenüber den Rückzahlungsbeträgen lagen nicht vor; deshalb wurden die Verbindlichkeiten nicht mit höheren Tageswerten ausgewiesen. Zum Bilanzerstellungszeitpunkt waren die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie Sonstigen Verbindlichkeiten (mit Ausnahme einer Mietkaution, dem Darlehen des stillen Gesellschafters und dem erst durch den Jahresabschluss festzustellenden Gewinnanteil des stillen Gesellschafters) vollständig beglichen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Sachverhalte mit Fremdwährungen lagen im Berichtszeitpunkt nicht vor.

Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Herstellungskosten lagen im Berichtszeitpunkt nicht vor. Dementsprechend muss für die Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital nichts beachtet werden.

Angaben zur Bilanz

Planmäßige Verteilung des Geschäfts- und Firmenwertes

Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden planmäßig unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Im steuerlichen Bereich kommt eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zum Tragen, wodurch sich eine Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz ergibt und hierdurch auch latente Steuer gebildet werden.

Aktive latente Steuern

Das Ergebnis der Steuerbilanz entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höheren Gewinn, welcher durch andere Abschreibungsmethoden entstanden ist. Aktive latente Steuern sind daher nicht zu bilden.

Passive latente Steuern

Der Steueraufwand, der sich nach der Steuerbilanz ergibt, entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz der Folgejahre wird voraussichtlich einen höheren Gewinn ausweisen.

Der Posten »Passiv latente Steuern« berechnet sich wie folgt:

Ergebnis vor Steuern lt. Steuerbilanz

Ergebnis vor Steuern lt. Handelsbilanz

= Differenz

Davon betreffend die Bildung latenter Steuern

= maßgebende Differenz (aus Sonderabschreibungen und Einstellung bzw. Auflösung eines Investitionsabzugsbetrages)

./. Differenz Vorjahr

+ GewSt auf die maßgebende Differenz

+ KSt auf die maßgebende Differenz

= Passive latente Steuer

Steuerliche Verlustvorträge waren nicht mehr zu berücksichtigen.

Als durchschnittlicher Steuersatz wurden 30 Prozent für die latenten Ertragsteuern bei der Berechnung zu Grunde gelegt.

Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen existieren nicht.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre

Die bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren betragen insgesamt 583,9 TEUR (Vorjahr: 294,9 TEUR). Hiervon wurde ein Betrag von 430 TEUR neu im Geschäftsjahr 2020 aufgenommen, um notwendige Energetische Maßnahmen am Gebäude vorzunehmen.

Dabei wurde die typisch stille Beteiligung der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH mit 100 TEUR unter der Position Sonstige Verbindlichkeiten gezeigt. Entsprechend der vertraglichen Vereinbarung handelt es sich um eine langfristige (15 Jahre dauernde, Restlaufzeit nunmehr nur noch unter 5 Jahre andauernde) Verbindlichkeit, die der Stärkung der Eigenkapitalbasis dient.

Die MBG Sachsen mbH hat im Vertrag erklärt, daß sie im Falle eines Insolvenzverfahrens ihre Ansprüche aus der Auseinandersetzung der Gesellschaft nach den Ansprüchen Dritter gegen den Beteiligungsnehmer geltend macht (Rangrücktrittsklausel).

Sicherheiten bestehen in voller Höhe.

Bewertungseinheiten

Bewertungseinheiten existieren nicht.

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Der vorhandene Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen

Eigenkapitalanteile von Wertaufholungen existieren nicht, da vom Wahlrecht der Beibehaltung der Wertansätze Gebrauch gemacht wurde.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung in der einberufenen Versammlung vom 08.07.2021 vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Es ist davon auszugehen, daß die Gesellschafterversammlung den Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung akzeptieren wird.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der nach § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 43,5 TEUR.

Zudem existiert eine Ausschüttungssperre als Auflage aus dem Beteiligungsvertrag mit der MBG Sachsen mbH.

Der Gesamtbetrag gliedert sich wie folgt auf:

Passivierung latenter Steuern 43,5 TEUR

Zusätzliche Angaben zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Während des abgelaufenen Jahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Andreas Dumke, Geschäftsführer

Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben zur unbeschränkten Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft ist bei anderen Unternehmen kein unbeschränkt haftender Gesellschafter.

Angaben zu Investmentvermögen

Das Unternehmen hält nicht mehr als 10 % der Anteile oder Anlageaktien eines inländischen Investmentvermögens nach § 1 InvG.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes ist nicht notwendig.

Leipzig, im Juli 2021

………………………………………………

TIG Technik-Instandhaltung GmbH

Geschäftsführer Andreas Dumke

 

Leipzig, den 08. Juli 2021

gez. Andreas Dumke

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 08. Juli 2021

Nachrichten & Medien

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