Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 212834
Eingetragen
7.7.2014
Branche
Speichern von Gas zu VersorgungszweckenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Umwandlung von elektrischer Energie in Wasserstoff, Methan oder andere Kohlenwasserstoffe, die nicht Methan sind, die Speicherung elektronischer Energie oder Energie aus Wasserstoff in Methan oder anderen Kohlenwasserstoffen, die nicht Methan sind, unter Verwendung von Archaeen oder anderen Methoden, inklusive dem Verkauf, der Lagerung, der Arbitrage oder der Verteilung der Produkte und Nebenprodukten sowie der Erbringung von Dienstleistungen aus diesen Aktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Doris Dr. Hafenbradl
seit 27.6.2018
Geschäftsführer
Mich Bradley Hein
seit 7.7.2014
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Electrochaea GmbH

Planegg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 317.049,30 754.933,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.154,00 2.603,00
II. Sachanlagen 304.380,50 402.246,00
III. Finanzanlagen 11.514,80 350.084,80
B. Umlaufvermögen 17.096.672,34 4.576.335,10
I. Vorräte 0,00 157.059,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 907.185,15 1.250.076,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.189.487,19 3.169.199,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.160,68 10.363,78
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   314.587,31
Aktiva 17.453.882,32 5.656.219,99

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 14.728.389,69 0,00
I. ausgegebenes Kapital 362.083,00 270.218,00
1. Gezeichnetes Kapital 365.289,00 273.424,00
2. eigene Anteile -3.206,00 -3.206,00
II. Kapitalrücklage 39.638.276,82 17.926.899,44
III. Verlustvortrag 18.511.704,75 14.021.650,13
IV. Jahresfehlbetrag 6.760.265,38 4.490.054,62
V. nicht gedeckter Fehlbetrag   314.587,31
B. Rückstellungen 1.551.647,12 727.508,75
C. Verbindlichkeiten 1.173.845,51 4.928.711,24
Passiva 17.453.882,32 5.656.219,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Die Electrochaea GmbH hat ihren Geschäftssitz in Planegg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 212834 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Electrochaea GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für kleine Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt gemäß § 267 Abs. 1 HGB die Kriterien für eine kleine Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft nimmt im Anhang die größenabhängigen Erleichterungen nach § 274a HGB sowie § 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen über Nutzungsdauern von 3 bis 12 Jahren vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Vermögens­gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer von 3 bis 14 Jahren planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend den steuerlichen Vorschriften im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um erforderliche Wertberichtigungen gemindert.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Für unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.
Geleistete Anzahlungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nennwert, soweit nicht wegen bestehender Einzelrisiken Bewertungsabschläge vorzunehmen sind.

Der Ansatz des Kassenbestands sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Ansatz und Ausweis des Eigenkapitals erfolgten gemäß § 272 HGB. Der Nennwert oder rechnerische Wert der erworbenen eigenen Anteile wird offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Sie decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf Fremde Währungen lauten oder ursprünglich in fremden Währungen erstellt wurden, erfolgte die Umrechnung in Euro mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Zuschüsse und Zulagen werden im Zeitpunkt der Erfüllung der wirtschaftlichen Voraussetzungen bzw. des rechtlichen Entstehens des Anspruchs erfasst.

III. Angaben zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus verzinslichen Darlehensforderungen (sonstige Forderungen).

2. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 365.289,00 (Vorjahr: EUR 273.424,00).
Die Kapitalrücklage aus Zuzahlungen der Gesellschafter betrug EUR 39.638.276,82 (Vorjahr: EUR 17.926.899,44).

Die Gesellschafterversammlung vom 22. Juni 2021 hatte die Erhöhung des Stammkapitals um EUR 31.624,00 und sodann um weitere EUR 60.241,00, die Aufhebung des Genehmigten Kapitals 2019/I, die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals (Genehmigtes Kapital 2021/I: bis zum 31. Oktober 2021, bis zu EUR 62.000,00), und die Neufassung der Satzung beschlossen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für virtuelle Aktienoptionspläne, weitere Personalverpflichtungen (variable Vergütungen und Urlaub) und Jahresabschlusskosten zusammen.
Im Geschäftsjahr 2021 sowie in den Vorjahren gewährte die Gesellschaft an ihre Mitarbeiter sowie an Mitarbeiter ihrer Konzernunternehmen virtuelle Aktienoptionen ("Virtual Stock Options Plan" bzw. "VSOPs") bzw. Wertsteigerungsrechte ("Stock Appreciation Rights" bzw. "SARs"), welche zum Teil unverfallbar sind und, vorbehaltlich einer künftigen Unternehmenstransaktion, einen Anspruch der Begünstigten auf Zahlungen von der Gesellschaft darstellen. Die Bemessung der Auszahlungen ist von der Höhe eines eventuellen Resterlöses aus einer möglichen künftigen Unternehmenstransaktion abhängig. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 wurde aufgrund einer Neubewertung des Unternehmens infolge der Kapitalrunden im Geschäftsjahr 2021 erstmals ein Auszahlungsbetrag erwartet. Dementsprechend wurden Rückstellungen auf Basis der zeitabhängig erdienten Ansprüche gebildet, welche mit dem auf Grundlage der Kapitalrunden 2021 möglichen Auszahlungsbetrag je Anteil bewertet wurden. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist ein vertragsgemäßes, mögliches "Exit-Szenario" in etwa vier Jahren nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 als wahrscheinlich einzustufen. So wurden die berechneten Verpflichtungen entsprechend auf den Barwert zum 31. Dezember 2021 abgezinst.

4. Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:


Restlaufzeit        < 1 Jahr
Restlaufzeit        1 - 5 Jahre
Restlaufzeit        > 5 Jahre
Gesamt

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Anleihen
0
0
0
0
(Vorjahr)
(3.247)
(0)
(0)
(3.247)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
354
0
0
354
(Vorjahr)
(246)
(0)
(0)
(246)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
(0)
(0)
(0)
(0)
(Vorjahr)
(0)
(0)
(0)
(0)
Sonstige Verbindlichkeiten
820
0
0
820
(Vorjahr)
(1.436)
(0)
(0)
(1.436)
Gesamt
1.174
0
0
1.174
(Vorjahr)
(4.929)
(0)
(0)
(4.929)


Die im Vorjahr 2020 in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden in Form von Wandelschuldverschreibungen (Anleihen) in Höhe von EUR 3.246.666,67 sowie von unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen, aufgelaufenen Zinsen in Höhe von EUR 71.155,86, somit insgesamt in Höhe von EUR 3.317.822,53. Im Geschäftsjahr 2021 wurden diese Verbindlichkeiten im Rahmen einer Kapitalerhöhung in Eigenkapital gewandelt. Zum Bilanzstichtag 31.12.2021 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Abgesehen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind die Verbindlichkeiten nicht weiter besichert.

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Mit Datum vom 25. April 2022 hat die Electrochaea GmbH dem Tochterunternehmen Electrochaea.dk ApS, Dänemark, eine Patronatserklärung (Letter of Support) erteilt. Die Electrochaea GmbH sagte zu, mindestens im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2022, die Electrochaea.dk ApS gegebenenfalls mit Barmittel auszustatten, sodass diese jederzeit in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu begleichen. Aufgrund der Unternehmensplanungen wird - über eine geplante Kapitalerhöhung der Electrochaea.dk ApS hinaus - nicht mit einer Inanspruchnahme aus dem Bürgschaftsverhältnis gerechnet bzw. das Risiko als nicht wahrscheinlich eingeschätzt.

Zum Bilanzstichtag bestanden ansonsten keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 und § 268 Abs. 7 HGB.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB aus Mietverträgen für Gewerberäume über TEUR 725 mit einer maximalen Laufzeit von 68 Monaten. Es bestehen Sonderkündigungsrechte für den Mieter zu früheren Zeitpunkten. Zudem bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Geräte-Leasingverträgen über TEUR 89 mit einer Restlaufzeit von 25 Monaten. Zur Absicherung der Mietverpflichtungen sind zum 31. Dezember 2021 Bankkonten in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 93) verpfändet.

Im Geschäftsjahr 2021 sowie in den Vorjahren erhielt die Gesellschaft Fördergelder für zum Teil noch andauernde Entwicklungsprojekte, welche anteilig oder vollständig ertragswirksam vereinnahmt wurden. Aufgrund der Förderbedingungen und in Abhängigkeit der weiteren Entwicklung der Projekte bzw. eventueller Resterlöse aus der Disposition begünstigter Anlagen können partielle Rückzahlungsverpflichtungen für erhaltene Fördergelder resultieren. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 werden keine nicht passivierten Rückzahlungsverpflichtungen erwartet.

3. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte exklusive Geschäftsführung im Jahresdurchschnitt 25 Mitarbeiter (Vorjahr: 20 Mitarbeiter).

4. Unternehmensorgane

Geschäftsführung:
Herr Mich Hein, Managing Director, Oceanside, Kalifornien / Vereinigte Staaten Frau Dr. Doris Hafenbradl, Chief Technology Officer, Pullach
Satzungsmäßiger Beirat:
Herr Dr. Martin Kröner, Managing Partner, Munich Venture Partners Herr Johannes Peschko, Berater Herr Dr. Christian Reitberger, Partner, Wellington Partners Frau Vicky Gonzales, Unternehmerin, Focus First Frau Fabiana Limongi, Direktorin, Storengy Herr Luca Maria Rossi, V.P. New Frontiers, Baker Hughes (seit 01.07.2021)

München, den 29. September 2022

Mich Hein

Dr. Doris Hafenbradl

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2022 festgestellt.

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