antexum GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Alexander Franz seit 25.1.2024 | Geschäftsführer |
Thorsten Schmidt seit 25.1.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SVS - VISTEK GmbHSeefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind tätig in der Entwicklung und dem Vertrieb von Bildverarbeitungshard- und -software sowie dem Handel von Bildverarbeitungs- und Kamerazubehör. Zur Bearbeitung des asiatischen und amerikanischen Marktes bestehen Töchtergesellschaften. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist überwiegend die Umsetzung von technischen Anforderungen für das Qualitätsmanagement unserer Kunden. Im Geschäftsjahr haben wir rd. 6,5% vom Umsatz aus unserem Kerngeschäft für Entwicklung aufgewendet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Branchenwachstum für Bildverarbeitungskomponenten für deutsche Unternehmen lag für 2017 nach VDMA IBV bei 10% und wurde im Verlauf des Jahres auf 18% angehoben. Die Rahmenbedingungen für unsere Industrie sind damit im Jahresverlauf von gut auf sehr gut gestiegen. Hierfür zeigen sich die Impulsgeber Automotive und Elektronikindustrie weltweit als maßgeblich verantwortlich, aber auch die Trends in der Industrie 4.0 und Digitalisierung haben zur positiven Entwicklung beigetragen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2017 übertraf unsere Planung. Der angestrebte Umsatz von 16.397T€ wurde mit 19.834T€ überschritten. Bezogen auf das Vorjahr erfolgte eine Umsatzsteigerung von 43%. Die Neukundengewinnung und der Umsatzzuwachs bei bestehenden Kunden konnte außerplanmäßig gesteigert werden. Das langfristige strategische Ziel, die Kundenbasis zu erweitern und somit die Volatilität von einzelnen Projekten zu verringern, wurde erreicht. Der Schwerpunkt des Umsatzes liegt bei den hochauflösenden Kameras der HR-Serie und der seit Jahren erfolgreichen ECO-Serie im unteren Preissegment. Die neue EXO Kameraserie gewann mehrere Design-Ins und trägt mehr und mehr zum Umsatz bei. Diese Serie trägt auch alle Neuentwicklungen an Sensoren der Firma Sony für den industriellen Bereich. Die Integration dieser Sensoren war ein Teil der Produktentwicklungsaktivitäten. Die planmäßige Fertigstellung der höchstauflösenden Kamera SHR47 und weiterer hochauflösender Kameras ist hinzugekommen, ferner spezielle kundenspezifische Produkte. Alle neuen Produkte konnten sich sehr erfolgreich im Marktumfeld platzieren. Der geplante Wachstumskurs erforderte die Gewinnung neuer Mitarbeiter in allen Bereichen. Dies konnte in den meisten Fällen erfolgreich umgesetzt werden, nur im Entwicklerbereich musste die gewünschte Festanstellungsquote vorerst durch Freelancer ausgeglichen werden. Die Personalkosten sind um 11 % gestiegen. Die Gesamtlage des Unternehmens ist sehr gut und zusammen mit einem Finanzmanagement ist die Grundlage für das weitere angestrebte Wachstum nach wie vor gegeben. a. Ertragslage
Die Gesellschaft erwirtschaftete einen um 38,5 % höheren Rohertrag als im Vorjahr. Die Rohertragsteigerung wurde in allen Bereichen erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis stieg um 157,7% auf T€ 2.819. Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um 158,3% gestiegen. b. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft wird als gut eingeschätzt. Die eingeräumten kurzfristigen Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden fristgerecht unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Das Unternehmen wird überwiegend mit Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote ist in 2017 auf 72,3 % gestiegen, was einer Steigerung von 5,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 1.645 TEUR. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit und den Liquiditätsbeständen können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. c. Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 220 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in Sachanlagen i.H.v. T€ 121 Abgänge i.H.v. T€ 7 sowie Abschreibungen i.H.v. T€ 334 gegenüber. Der Barmittelbestand ist aufgrund des positiven Cashflows, vermindert um Investitionsausgaben und einer Gewinnausschüttung um T€ 830 auf T€ 2.399 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 1.232 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit ist auf 22 Tage gesunken. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 7.172. Die Eigenkapitalquote liegt bei 72,3 %. 3. Gesamtaussage Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist mittel- und langfristig gesehen im Wachstumsbereich. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlung Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Wir gehen für das Jahr 2018 von einem gegenüber 2017 leichten Anstieg des Rohertrags im Rahmen des Branchenwachstums aus. Für die Produkte der EXO Serie wurden relevante Design-Ins gewonnen und größere Projekte zur Auslieferung in 2018 beauftragt. Das neue Flaggschiff SHR 47MP und die 120Mpixel Kamers SHR120 wurden erfolgreich von wichtigen Kunden weltweit getestet und für neue Projekte vorgesehen. Die etablierte ECO Familie zeigt auch weiterhin Wachstumskurven und wird auch 2018 einen wesentlichen Teil zum Umsatz beitragen. Insgesamt wird ein leicht ansteigendes Betriebsergebnis prognostiziert. Der Kamerazubehörbereich wird sich voraussichtlich durch Personalverstärkung weiterhin erfolgversprechend entwickeln. Generell ist die Gesellschaft mit ihrem Portfolio breit und konkurrenzfähig aufgestellt. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens,- Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken aus operativer Tätigkeit Als Kamerahersteller ist die Gesellschaft von den Sensorherstellern stark anhängig. Wie in den Vorjahren haben wir unsere Einkaufspolitik in der Sensorik so ausgerichtet, dass wir diese von unterschiedlichen Herstellern beziehen, um unsere Lieferabhängigkeiten zu minimieren. Da nach wie vor ein beträchtlicher Umsatz im asiatischen Raum getätigt wird, beeinflussen die dortigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen unsere Umsatzplanungen. Wir begegnen diesem Risiko durch kontinuierliche Beobachtung der Lage in diesem Wirtschaftsraum, so dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten frühzeitig darauf reagieren können. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Guthaben bei Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Um Forderungsausfällen vorzubeugen wird bei Neukunden eine Bonitätsanalyse durchgeführt. Durch moderne IT sowie moderne und gewartete Produktionsanlagen sind wir in diesen Bereichen gut aufgestellt. Eine freundliche und auf Respekt basierende Unternehmenskultur gibt uns gute Chancen, Personal zu halten und neues zu gewinnen. 2. Marktrisiken Die Bildverarbeitungsindustrie unterliegt als Zulieferer verschiedener Industrien unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Zyklen, wodurch das Risiko einer starken Abhängigkeit einer einzelnen Industrie oder Marktes reduziert wird. Diversifizierung in den Märkten ist ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten zur Risikominimierung. Die allgemeine Konkurrenzsituation im Kamerasektor hat sich auch 2017 verschärft, vor allem auch auf dem chinesischen Markt durch große lokale Anbieter. Durch die Konzentration auf hochauflösende und High-End Kameras und auf projektbezogene Geschäfte, sind wir von dieser Situation nicht so stark betroffen. Durch eine Internationalisierung der Beschaffungswege minimieren wir die Wechselkursrisiken im Dollarbereich. Zur Stärkung unserer Position auf den ausländischen Märkten werden in USA und Japan Tochtergesellschaften unterhalten. Diese entwickeln sich planmäßig. Durch die Umsetzung von geplanten Maßnahmen in den Bereichen Absatzförderung und Personal legen wir für die kommenden Jahre die Grundlagen für ein weiteres Wachstum. 3. Chancen Die grundlegende Geschäftspolitik und -strategie wird sich nicht wesentlich verändern. Weltweit steigt die Nachfrage nach hochauflösenden als auch nach High-Tech Kameras, was uns als Spezialist sehr gute Wachstumschancen ermöglicht. Begründet wird dies durch eine stetige steigende Nachfrage dieser Produktkategorien in bestehenden Märkten, als auch die Ein- und Durchdringung von Bildverarbeitungstechnologien in neue Branchen und Märkte. Die Themensetzung sind international etwas unterschiedlich, so dass wir mit unseren internationalen Kontakten die Möglichkeiten nutzen können, diese Märkte gezielt zu erschließen und ggf. eine Zusammenarbeit mit ansässigen Gesellschaften einzugehen. 4. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach unserer Einschätzung gegenüber dem 31. Dezember 2016 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus unserer Sicht gut. Somit ist nach unserer Einschätzung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Seefeld, den 30.05.2018 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die SVS-VISTEK GmbH hat ihren Sitz in Seefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 82127 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) sowie der teilweisen Verwendung des Ergebnisses aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen ergibt sich aus einem EDV-Anlagenverzeichnis, das alle erforderlichen Einzelangaben enthält. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und über 3 - 5 Jahre linear abgeschrieben. Die in den Wirtschaftsjahren 2011/12 - 2014 selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, die mit den kumulierten Entwicklungskosten i.H.v. € 1.624.360 angesetzt worden sind, wurden ausgehend von einer geschätzten Nutzungsdauer zwischen 3 - 5 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB wurde in 2017 nicht in Anspruch genommen. Die externen Entwicklungskosten des Jahres 2017 betragen € 226.417. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen (3 - 13 Jahre) vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5 HGB) waren nicht erforderlich. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 410 wurden entsprechend § 6 II EStG vollständig abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen wurden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5, 6 HGB) waren nicht erforderlich. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden zu den fortgeführten durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 II 2 HGB) bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung einer angemessen dotierten Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Weitere Wertberichtigungen sind nicht veranlasst. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie enthalten alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken der Gesellschaft (§ 253 I 2 HGB). Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 I 2 HGB). Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten: sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen wurden saldiert angesetzt (§ 274 I 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 25,975 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 290 %. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gem. § 268 VIII HGB, die auf der in 2011 - 2014 erfolgten Aktivierung von Entwicklungskosten i.H.v. € 1.624.360 beruhen und sich wie folgt ergeben:
Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann (§§ 285 Nr. 11, 286 III HGB). Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel, Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 III HGB). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ergeben sich wie folgt: SVS-VISTEK Inc.: Darlehen € 292.814 (VJ: € 336.184) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 144.813,28 (VJ: € 117.090) SVS-VISTEK K.K.: Darlehen € 37.574 (VJ: € 41.616) Die hierin enthaltenen Darlehen an verbundene Unternehmen i.H.v. USD 320.000 und JYP 5.000.000 haben eine unbestimmte Laufzeit. Daneben bestehen gegenüber SVS-VISTEK K.K. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. € 26.393 (VJ: € 23.025). Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Forderungen und Verbindlichkeiten: sonstige Forderungen: € 4.703 (VJ: € 4.703) Darlehensverbindlichkeiten: € 805.000 (VJ: € 805.000) 3. Eigenkapital Der Gewinnvortrag beträgt gem. § 268 I HGB € 5.052.642,77 (VJ: € 5.255.437). 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Personalrückstellungen, Rückstellung für Gewährleistung sowie die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten. 5. Latente Steuern Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
6. sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2017 bestanden sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Gesamtwert von T€ 336 neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 3 a HGB):
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 II HGB). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge gem. § 277 V 2 HGB aus der Währungsumrechnung i.H.v. € 209.793,22 (VJ: € 162.822). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. € 403.363 (VJ: € 118.606). Im Geschäftsjahr 2017 überstiegen die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens aufgrund von veralteten Produktserien und Abwertung auf den Niederstwert die üblichen Abschreibungen um € 197.000 (VJ: 0). VI. Sonstige Pflichtangaben Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Dipl.-Physiker Walter Denk und Herrn Elektro-Ingenieur Andreas Schaarschmidt geführt. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendung: Von dem Bilanzgewinn wurden am 14.02.2018 € 750.000 ausgeschüttet.
Seefeld, 30.05.2018 SVS-VISTEK GmbH Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichner:
Walter Denk, Geschäftsführer Andreas Schaarschmidt, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SVS-Vistek GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Starnberg, 30. Mai 2018 Kraft
GmbH
Benedikt Kraft, Wirtschaftsprüfer |
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