medmix Deutschland GmbH

Zum Kesselort 53, 24149 Kiel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 21004 KI
Vorher
fentus 75. GmbHSulzer Mixpac Deutschland GmbH
Eingetragen
2.6.2017
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g.Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Herstellung und Entwicklung von dentalmedizinischen Artikeln und Applikationssystemen; die Konfektionierung von Sets für die dentalmedizinische Industrie; die Lohnabfüllung für die dentalmedizinische Industrie; der Handel mit Kanülen für dentalmedizinische Anwendungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andre Harm
seit 30.6.2022
Geschäftsführer
Kai Brendel
seit 30.8.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
medmix Group AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

medmix Deutschland GmbH (vormals: Sulzer Mixpac Deutschland GmbH)

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1/1/2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31/12/2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 259,123.10 0.00 0.00 0.00 259,123.10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 159,037.59 0.00 0.00 0.00 159,037.59
2. Technische Anlagen und Maschinen 8,934,495.79 31,415.00 985,392.95 209,348.02 9,741,955.72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442,981.36 52,832.77 47,842.67 0.00 543,656.80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1,276,444.18 520,508.12 -1,033,235.62 0.00 763,716.68
10,812,958.92 604.755,89 0.00 209,348.02 11,208,366.79
11,072,082.02 604,755.89 0.00 209,348.02 11,467,489.89
Kumulierte Abschreibungen
1/1/2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31/12/2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136,782.02 40,685.11 0.00 177,467.13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 78,860.96 19,753.39 0.00 98,614.35
2. Technische Anlagen und Maschinen 6,867,673.56 464,485.59 0.00 7,332,159.15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333,354.60 38,445.37 0.00 371,799.97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0.00 0.00 0.00 0.00
6,786,191.09 522,684.35 0.00 7,802,573.47
6,922,973.11 563,369.46 0.00 7.980,040,60
Buchwerte
31/12/2022 31/12/2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81,655.97 122,341.08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60,423.24 80,176.63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2,409,796.57 2,066,822.23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171,856.83 109,626.76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 763,716.68 1,276,444.18
3,405,793.32 3,533,069.80
3,487,449.29 3,655,410.88

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31/12/2022 31/12/2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81,655.97 122,341.08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60,423.24 80,176.63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2,409,796.57 2,066,822.23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171,856.83 109,626.76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 763,716.68 3,405,793.32 1,276,444.18 3,533,069.80
3,487,449.29 3,655,410.88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1,243,309.43 1,045,711.70
2. Unfertige Erzeugnisse 890,824.23 1,415,856.70
3. Fertige Erzeugnisse 2,767,887.47 2,319,609.00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 4,902,021.13 0.00 4,781,177.40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24,178.37 84,039.32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2,708,750.79 886,312.93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 112,353.44 2,845,282.60 10,411.85 980,764.10
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1,529,713.89 3,000,814.97
9,277,017.62 8,762,756.47
12,764,466.91 12,418,167.35

Passiva

31/12/2022 31/12/2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26,000.00 26,000.00
II. Kapitalrücklage 9,061,030.29 9,061,030.29
9,087,030.29 9,087,030.29
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1,056,861.57 729,482.43
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1,828,527.28 1.120.554,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 766,665.31 1,103,705.37
3. Sonstige Verbindlichkeiten 25,382.46 377,394.65
2,620,575.05 2,601,654.63
12.764,466.91 12,418,167.35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15,681,627.24 13,825,259.14
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -76,754.00 64,377.23
3. Sonstige betriebliche Erträge 1,380,365.47 2,364,965.18
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -7,341,874.58 -6,863,106.94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1,602,236.38 -8,944,110.96 -1,319,269.92 -8,182,376.86
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4,071,425.29 -3,998,388.47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -689,163.67 -4,760,588.96 -673,705.20 -4,672,093.67
- davon für Altersversorgung EUR 15.487,52 (i. Vj. EUR 17.121,64)-
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auf Sachanlagen -563,369.46 -463,153.15
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1,964,709.68 -1,883,434.10
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0.00 -27,520.97
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0.00 -15,138.00
10. Ergebnis nach Steuern 752,459.65 1,010,884.80
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -752,459.65 -1,010,884.80
12. Jahresüberschuss 0.00 0.00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Hinweise

Die Sulzer Mixpac Deutschland GmbH firmierte am 01.03.2022 um zur medmix Deutschland GmbH.

Die medmix Deutschland GmbH (bis 1.3.2022 Sulzer Mixpac Deutschland GmbH) mit Sitz in Kiel ist unter der Nummer HRB 21004 im Handelsregister B des Amtsgerichts Kiel eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften zur Bilanzierung und Bewertung aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Ergänzend fanden die Regelungen des GmbHG Anwendung. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden zutreffend in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden Zusatzangaben zu einzelnen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Seit dem 01. Januar 2020 fungiert die medmix Deutschland GmbH (bis 1.3.2022 Sulzer Mixpac Deutschland GmbH) als Lohnfertiger der medmix Switzerland AG (bis 1.3.2022 Sulzer Mixpac AG/Schweiz). Die Belieferung der Endkunden erfolgt weiterhin aus Kiel, die Abrechnung der Umsätze aber nur noch mit der Konzerngesellschaft in der Schweiz.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Die Zugänge zu geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Gesellschaft legt folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Nutzungsdauer in Jahren
Betriebsgebäude 25-50
Außenanlagen 19
Technische Anlagen 5 - 15
Maschinen/Formen 5 - 13
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-13

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen die direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne, Sondereinzelkosten, Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert bzw. bei Fremdwährungsbeständen zum mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechneten Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden zum Kurs des Einbuchungstages bzw. dem höheren Kurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um erworbene EDV-Software.

Im Geschäftsjahr 2022 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 209 bei den Technischen Anlagen und Maschinen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern aus der konzerninternen Leistungsverrechnung in Höhe von TEUR 1.625 (Vorjahr Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 616) enthalten. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 26 (Vorjahr TEUR 26). Das Stammkapital ist voll einbezahlt. Sämtliche Anteile werden seit dem 02. Juni 2017 von der medmix Deutschland Holding GmbH, Bechhofen, gehalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Rückstellungen für externe Jahresabschlusskosten und Beratungskosten sowie Rückstellungen für unterwegs befindliche Ware.

Die Rückstellungen für Gleitzeit und Urlaub der Mitarbeiter betragen TEUR 61 (Vorjahr TEUR 45), für 13. Gehälter und Bonuszahlungen TEUR 405 (Vorjahr TEUR 458).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betragen TEUR 1.829 (Vorjahr TEUR 1.121) und haben vollumfänglich wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 752 (Vorjahr TEUR 1.011) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus der Gewinnabführung für das laufende Geschäftsjahr enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer-, Leistungs- und Verrechnungsverkehr. Die Verbindlichkeiten sind vollumfänglich wie im Vorjahr innerhalb von einem Jahr fällig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 377) enthalten in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr TEUR 58) Verbindlichkeiten aus Steuern und sind vollumfänglich wie im Vorjahr innerhalb von einem Jahr fällig.

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 475 und resultieren aus Mietverträgen mit Laufzeiten bis Oktober 2031. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 78, bei denen es sich um Leasingverträge für Firmenfahrzeuge und Drucker handelt, welche überwiegend eine Laufzeit von bis zu 3 Jahren haben.

Haftungsverhältnisse und Bestellobligo

Es bestanden zum Bilanzstichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden aufgrund des Geschäftsmodells nur gegenüber der Konzerngesellschaft in Höhe von TEUR 15.682 (i. Vj.TEUR 13.825) erbracht.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge (TEUR 1.321) enthalten, die im Wesentlichen aus Weiterbelastungen von Kosten für Verkaufsmitarbeiter, Forschung und Entwicklung, Anlagenverkäufe sowie weiteren mitarbeiterbezogenen Weiterverrechnungen an die medmix Switzerland AG / Schweiz resultieren.

Zudem werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 6) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 137 (i. Vj.TEUR 40).

Die Ausgaben für Reisen und Bewirtungen erhöhten sich leicht auf TEUR 55 (Vorjahr TEUR 38). Die Eingangs- sowie Ausgangsfrachten haben sich mit TEUR 403 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht (Vorjahr TEUR 319)

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2022 war Herr Christian Pradel bis zum 18. Mai 2022 hauptberuflicher Geschäftsführer der Gesellschaft. Laut Gesellschafterbeschluss vom 18.05.2022 wurde Herr Pradel per 19.05.2022 abberufen und zum gleichen Zeitpunkt wurde Herr Andre Harm als alleiniger hauptberuflicher Geschäftsführer bestellt.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer haben die Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

In Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Folgende Prokuristen sind bestellt:

 

Kai Brendel, Bordesholm

 

Ulf Lempfert, Ratzeburg

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft medmix Deutschland GmbH ist Tochterunternehmen der medmix Deutschland Holding GmbH, Bechhofen, die wiederum Tochterunternehmen der medmix Group AG, Baar, Schweiz, ist.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der medmix AG, Baar, Schweiz, einbezogen. Die medmix AG, Baar, Schweiz, stellt dabei den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist unter www.medmix.swiss erhältlich. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis stellt die medmix Deutschland Holding GmbH auf. Der Konzernabschluss ist unter www.unternehmensregister.de erhältlich.

Wirtschaftsprüfer

Als Wirtschaftsprüfer ist die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin, Niederlassung Kiel, per Gesellschafterbeschluss vom 05. August 2022 gewählt. Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistung beträgt TEUR 31.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2022 2021
Indirekter Bereich 26 28
Direkter Bereich 60 58
86 86

Gewinnausgleich

Auf Grund des, bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird der Gewinn in Höhe von TEUR 752 an die medmix Deutschland Holding GmbH, Bechhofen, übertragen.

 

Kiel, den 13. April 2023

medmix Deutschland GmbH

Andre Harm, Geschäftsführer

Kai Brendel, Head of Projects & Processes

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die medmix Deutschland GmbH, Zum Kesselort 53 in 24149 Kiel, ist ein etablierter Partner der Dentalindustrie und des dentalmedizinischen Fachhandels. medmix entwickelt und vertreibt qualitativ hochwertige Primärpackmittel und Applikationssysteme sowie dentale Injektions- und Pastenkanülen. Weiterhin werden zahnmedizinische Einmaldosis-Systeme für Flüssigkeiten und Pasten entwickelt und im Kundenauftrag abgefüllt. Seit dem Jahr 2020 ist die medmix Deutschland GmbH als Lohnfertiger der medmix Switzerland AG / Schweiz (bis 31.03.2022 Sulzer Mixpac AG) tätig. Die Sulzer Mixpac Deutschland GmbH firmierte am 01.03.2022 in die medmix Deutschland GmbH um.

b) Ziele und Strategien

Die medmix Deutschland GmbH ist ein auf dentalmedizinische Applikationssysteme und Servicekonzepte spezialisiertes Industrieunternehmen, das sowohl den Handel mit eigenen Marken als auch die weltweite Dentalindustrie mit kundenangepassten OEM-Lösungen beliefert. Wir entwickeln und produzieren als Hersteller und Fertiger i. S. d. Medizinproduktegesetzes Komponenten und Systeme für sensible dentalmedizinische und dentaltechnische Anwendungen. Unser Ziel ist es, die Nummer 1 im dentalen Lohnabfüllungsbereich für Primer- und Adhäsiv-Flüssigkeiten sowie ästhetische restaurative Materialien zu werden und im Bereich Kanülen-Produkte überproportional zur Marktentwicklung zu wachsen.

c) Forschung und Entwicklung

Die medmix Gruppe verstärkt ihren Fokus auf den Bereich F&E sowohl durch eine eigene wachsende Entwicklungsabteilung als auch durch entsprechende Kontakte zu Hochschulen und externen Partnern. Die Erweiterung des Produktportfolios im Bereich Kanülen als auch die Erstellung von Varianten für den Bereich Abfüllung stehen hierbei im Mittelpunkt. Die enge Kooperation zwischen der F&E, dem Vertrieb, dem technischen Service und der Produktion sorgen für eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit kundenspezifischer Lösungen, die Berücksichtigung internationaler, regulatorischer Anforderungen wie der ISO 13485 ist hierbei ein integraler Bestandteil. Am Standort Kiel und in der Gesellschaft medmix Deutschland GmbH finden keine eigenständige Forschung und Entwicklung statt.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Deutsche Dental-Industrie agiert mit großem Erfolg im weltweit expandierenden Gesundheitsmarkt. Innerhalb der internationalen Dentalbranche ist sie führend in einer Spitzengruppe insbesondere zusammen mit den USA und Japan. Ihre traditionell herausragenden Markenprodukte machen die Deutsche Dental-Industrie zum Technologie- und Marktführer in vielen Bereichen. Tausende von Patenten stehen für die hohe Innovationskraft unserer Industrie, die seit mehr als 100 Jahren Trends in Zahnmedizin und -technik setzt.

b) Geschäftsverlauf

Die Umsatz-Planung für das Jahr 2022 mit einem geplanten Wert von TEUR 15.213 wurde leicht übertroffen, (Ist: TEUR 15.682, Vorjahr TEUR 13.825), der geplante Jahresüberüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 1.065 (Ist: TEUR 752, Vorjahr TEUR 1.011) konnte nicht ganz erreicht werden.

Die Verwaltungskosten waren im Vergleich zu 2021 höher, aufgrund der Vorbereitungen der Umstellung auf die EU-Verordnung über Medizinprodukte (Medical Device Regulation: MDR).

c) Lage der Gesellschaft

Die Gesamtlage des Unternehmens ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Der Auftragsbestand im Jahr 2023 ist auf einem guten Niveau. Aktuell sind jedoch die Produktionsmengen aufgrund von krankheitsbedingen Ausfällen sowie Schwierigkeiten in der Personalbeschaffung durch den Fachkräftemangel geringer. Die rechtliche Situation als Lohnfertiger (auf Cost-Plus-Basis) für die medmix Switzerland AG / Schweiz ermöglicht eine stabile finanzielle Lage, die den Fortbestand des Unternehmens sichert.

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) lag bei 57,06% (Vorjahr 59,2%), die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) bei 30,36% (Vorjahr 33,8%) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bezogen auf die Umsatzerlöse bei 12,53% (Vorjahr 13,6 %).

Die Reduzierung der Quoten resultiert aus höheren Umsatzerlösen, wobei jedoch die Verkaufspreise aufgrund der gestiegenen Kostenbasis (Lohnfertiger Modell auf Cost-Plus-Basis) erhöht wurden.

Im Jahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 605 in Maschinen, Werkzeuge und übriges Anlagevermögen vorgenommen.

Die Vorräte in Höhe von TEUR 4.902 nahmen im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.781) leicht zu.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von TEUR 886 auf TEUR 2.709 gestiegen, was im Wesentlichen aus der konzerninternen Leistungsverrechnung resultiert.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 9.087 (Vorjahr TEUR 9.087), bei einer Bilanzsumme von TEUR 12.764 (Vorjahr TEUR 12.418) ergibt sich somit eine Eigenkapitalquote von 71,2% (Vorjahr 73,1%).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt von TEUR 1.121 auf TEUR 1.829 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 767 (im Vorjahr TEUR 1.104) und die sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 25 (im Vorjahr TEUR 377). Die Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der in den Verbindlichkeiten enthaltenen Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 752 (Vorjahr Forderungen in Höhe von TEUR 1.011).

Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2022 jederzeit nachkommen. Die Geschäftsführung sieht die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft vor dem Hintergrund ihres Geschäftsmodells und der finanziellen Einbindung in den Konzern als angemessen an.

Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr zufrieden. Einige Projekte wie "MDR" oder im Bereich Automatisierung konnten weiter vorangebracht werden.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesamtsteuerung des Unternehmens erfolgt unter anderem auf Basis monatlicher Auswertungen. Die hierbei einfließenden zentralen Leistungsindikatoren sind im Punkt "Lage der Gesellschaft" genannt. Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des DRS 20 gelten die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung. Weiterhin erfolgen wöchentliche Produktionsplanungen und ein angemessenes Controlling. Die hierbei ermittelten Informationen fließen laufend in die unterjährige Unternehmenssteuerung ein.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Für das Jahr 2023 wird ein Umsatz von TEUR 16.690 erwartet, auf Grund des Geschäftsmodells als Auftragsfertiger (auf Cost-Plus-Basis) wird mit einem leichten Anstieg des Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung gerechnet.

Die Pandemie wird im Jahr 2023 keine Auswirkung mehr auf das Dentalgeschäft in Kiel haben. Das aktuelle Auftragsbild zeigt eine Normalisierung zurück auf das Niveau des Jahres 2019 respektive auf ein Vor-Corona Level.

Durch den im Februar 2022 ausgebrochenen Krieg in der Ukraine und den daraus resultierenden Folgen für die Wirtschaft, geht die Bundesregierung in ihrer aktuellen Konjunkturprognose für das Jahr 2023 von einem Wachstum von 0,2 % aus. Für 2024 rechnet die Regierung mit einem Wachstum von 1,3 %.

Der Krieg hat die ohnehin schon hohen Energiepreise weiter in die Höhe getrieben. Die Bundesregierung rechnet nun für das Jahr 2023 mit einer Inflationsrate von rund 6 % und für das Jahr 2024 mit 2,2 %.

b) Chancenbericht

Große Potenziale liegen für die medmix Deutschland GmbH in dem Ausbau der kundenspezifischen Projekte mit dem inzwischen aufgebauten Kern-Knowhow bei Kanülen und Kunststoffen. Hier besteht die Möglichkeit bei den Top-5-Playern im Dentalmarkt eine strategische Partnerschaft aufzubauen, mit Aussicht auf eine langfristige Lieferbeziehung.

Die Strategische Ausrichtung obliegt, auf Grund des Geschäftsmodells als Auftragsfertiger, der medmix Switzerland AG.

c) Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der medmix Deutschland GmbH ist notwendigerweise mit Risiken verbunden. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken und deren engmaschige Steuerung ist wesentliches Element der Unternehmensführung. Übergeordnetes Ziel ist, unternehmerische Chancen bei jederzeit kontrollierten Risiken umfassend zu nutzen. So ist sichergestellt, dass die aus diesen Risiken, im Falle des Eintretens, erwarteten Belastungen im Wesentlichen abgedeckt sind und somit den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Es bestehen geringe Fremdwährungsrisiken (japanische Yen), und der Wettbewerb mit anderen Anbietern kann zu Margen und/oder Umsatzminderungen führen.

Ein unverändertes moderates Risiko besteht wie in den vergangenen Jahren im Bezug der Dentalkanülen bei einem Single-Source Supplier in Japan, der 2016 von einem großen japanischen Konzern aufgekauft wurde. Da die Geschäftsführung ausgetauscht wurde, mussten persönliche Kontakte zur Unternehmensspitze erneut aufgebaut werden, was durch zahlreiche Besuche vor Ort erreicht wurde. Als aktive Gegenmaßnahme wurde im laufenden Geschäftsjahr ein weiterer Lieferant aufgebaut und die Eigenfertigung mit einem Teil des Kanülenportfolios begonnen.

Durch den Krieg in der Ukraine besteht ein moderates Risiko für die medmix Deutschland GmbH, dass mit deutlichen Steigerungen bei den Einkaufspreisen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren gerechnet werden muss, die nur verzögert an die Kunden weitergereicht werden können. Auch die anhaltend hohen Energie- und Frachtkosten stellen uns vor Herausforderungen.

Die Ukraine und Russland stellen für uns bisher keine signifikanten Absatzgebiete dar, deshalb erwarten wir hier keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf unsere Umsatzerlöse.

Aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit können wir die finanziellen Auswirkungen nicht verlässlich abschätzen.

 

Kiel, den 13.04.2023

Andre Harm

Kai Brendel

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die medmix Deutschland GmbH, Kiel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der medmix Deutschland GmbH (bis 1. März 2022: Sulzer Mixpac Deutschland GmbH), Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der medmix Deutschland GmbH (bis 1. März 2022: Sulzer Mixpac Deutschland GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, den 29. August 2023

KPMG AG
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