Blumen-Risse GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
58239 Schwerte, DEUStammdaten
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Management
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1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blumen-Risse GmbH & Co. KommanditgesellschaftSchwerteJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 20101. Geschäft und Rahmenbedingungen Entwicklung der Branche Der Einzelhandel mit Blumen und Pflanzen teilt sich in zwei Hauptsortimentsgruppen auf. Man unterscheidet: "Grün Indoor" mit den einzelnen Produktarten Schnittblumen, Topfpflanzen, Kränze, Trocken- und Kunstblumen und "Grün Outdoor" mit Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden und Baumschulwaren. Hinzu kommen noch, je nach Unternehmenskonzeption, Erden, Düngemittel, Pflanzenschutz- und Pflegemittel, Gartengeräte, Garten- und Balkonmöbel und verschiedene Zusatzsortimente. Vertrieben werden die einzelnen Produktgruppen sowohl über den klassischen Facheinzelhandel (Blumenhandelsgeschäfte, Einzelhandelsgärtnereien, Gartencenter sowie Straßenhandel) als auch über Einkaufsstätten branchenfremder Anbieter des Lebensmitteleinzelhandels oder Bau- und Heimwerkermärkte. Der Handel mit Blumen und Pflanzen ist sehr stark durch Saisonverläufe geprägt, die durch die verschiedenen Jahreszeiten sowie Fest- und Feiertage bestimmt sind. Die absoluten Umsatzspitzen finden sich traditionell im Frühjahr mit der Pflanzsaison für Beet- und Balkonpflanzen. Je nach Witterungsverlauf konzentriert sich das Hauptgeschäft entweder auf den Zeitraum März bis Mai oder Mai bis Mitte Juni. Zu Jahresbeginn werden normalerweise die niedrigsten Monatsumsätze erzielt. Andererseits sind Anlässe wie Valentinstag, Muttertag sowie die kirchlichen Feiertage um Ostern, Pfingsten, Gedenktage für die Toten und Advent/Weihnachten für den Umsatz feste Größen im Kalenderjahr und Anlass für besondere Aktionen. Das Geschäftsjahr 2010 startete schleppend, weil der ungewöhnlich strenge Winter bis März anhielt. Der April war kühl und erst im Mai verbesserte sich das Wetter. Auf kurze heiße Wochen folgte ein eher verregneter Sommer, gefolgt von einem Herbst mit mäßigem Wetter. Das Jahr endete mit einem früh einsetzenden und schneereichen Winter mit Dauerschnee und Dauerfrost ab der Vorweihnachtszeit. Insgesamt war die Witterung des Geschäftsjahres 2010 für die Blumenbranche nicht förderlich. Der grüne Markt in Deutschland ist wesentlicher Bestandteil des gesamten Lifestyle-Bereichs. Die Verschönerung des Wohn- und Lebensumfeldes nimmt weiterhin eine wichtige Rolle in den aktuellen und zukünftigen Design-Trends ein. Dabei tendieren die Kundenwünsche eindeutig in Richtung Repräsentation und Stil und somit eindeutig zu Qualität und Sortimentsvielfalt. Gärtnern zählt weiterhin mit zu den beliebtesten Hobbys der Deutschen. Geschäftsverlauf a) Umsatzentwicklung Die Umsätze werden, wie bereits auch in den Vorjahren, im Wesentlichen in den Bereichen Schnittblumen, Topfpflanzen, Beetpflanzen, Baumschule, Keramik, Erde, Dünger, Kunstgewerbe und Gartenmöbel erzielt. Wie schon in den Vorjahren entfällt der Hauptumsatz auf Schnittblumen. Der Vertrieb erfolgt über angemietete Blumengeschäfte und Gartencenter und über eigene und angemietete Blumenmärkte:
Im Jahre 2010 wurden sechs Blumenläden eröffnet und zwei geschlossen. Eröffnet wurden sie in Dormagen, Dellbrück, Neuss, Lübbecke, Leverkusen und Dülmen. Geschlossen wurden sie hingegen in Altena und Oberhausen. In Porta Westfalica wurde ein Blumenmarkt eröffnet, so dass sich die Anzahl auf 22 erhöhte. Die Anzahl der Gartencenter blieb unverändert. b) Kreative Floristik - Veredelung Gestecke aus Trocken- und Seidenblumen werden zum Teil auch in eigener Produktion hergestellt. Die Aufgabe der hierfür zuständigen Mitarbeiterinnen besteht darin, sich über die Trends zu informieren, um somit die modische Entwicklung frühzeitig zu erkennen. Schleifen für Kränze werden auch weiterhin in der eigenen Schleifendruckerei bedruckt. c) Beschaffung Der Einkauf für den Hauptumsatzträger Schnittblumen erfolgt überwiegend in den Niederlanden. Topfpflanzen werden hauptsächlich im Inland und in den Niederlanden bezogen. Die Frischware wird täglich bezogen. Die Ware aus den Niederlanden wird überwiegend mit eigenen LKWs beschafft. Die übrigen Waren werden geliefert. Die Beschaffung unterlag den üblichen saisonalen Schwankungen bezüglich der Preise und der Verfügbarkeit. Die Struktur der Lieferanten unterlag im Vergleich zum Vorjahr keinen Veränderungen. Es bestehen z. T. langjährige Lieferbeziehungen, jedoch keine Abnahmeverpflichtungen. Die Einkaufspreise sind im Pflanzenbereich im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant geblieben. Da die Ware aus EU-Währungs-Ländern bezogen wird, ist kein Währungsrisiko gegeben. d) Personal- und Sozialbereich Im Jahre 2010 wurden im Durchschnitt 1.756 Personen beschäftigt.
Die Vergütung erfolgt nach dem zentralen Entgelttarifvertrag für Florist-Fachbetriebe und Blumen- und Kranzbindereien in Nordrhein-Westfalen. Der bisherige Entgelttarifvertrag vom 1. September 2009 hat weiterhin seine Gültigkeit. Er kann mit einer Frist von sechs Monaten zum 31. August 2012 gekündigt werden. e) Investitionen Im Geschäftsjahr 2010 wurden insgesamt TEUR 1.361 investiert. Von diesen Investitionen fielen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 1.069, auf den Fuhrpark TEUR 51 und auf Grund und Boden TEUR 31. Das Sammelkonto für GWG wies einen Zugang i. H. v. TEUR 209 aus. Die Buchwertabgänge des Geschäftsjahres betrugen TEUR 4. Weitere Investitionen werden nur für Ersatzbeschaffungen vorgenommen, die wie bisher planmäßig vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden. f) Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. 2. Lage der Gesellschaft Die Witterung in 2010 war allgemein ungünstig. Am Anfang des Jahres hielt der strenge Winter bis Anfang März an und das Frühjahr brachte nur einige schöne Wochen. Der Sommer war zunächst sehr heiß und trocken und anschließend eher verregnet, ebenso der Herbst, der anschließend wieder in einen kalten und schneereichen Winter überging. Dem Wetter entsprechend entwickelten sich die Umsatzerlöse mit Umsatzspitzen allein im März und Mai. Insgesamt konnten aufgrund des schlechten Wetters im Berichtsjahr die sehr guten Umsätze aus dem Vorjahr nicht erreicht werden. Es ergab sich eine Umsatzminderung im Vergleich zu 2009 von EUR 4,0 Mio., so dass in 2010 nur ein leicht positives Ergebnis erwirtschaftet werden konnte. Ertragslage Die Ertragslage ist durch eine Verminderung der Umsatzerlöse um TEUR 3.973,3 (-3,0 %) gekennzeichnet. Korrespondierend hierzu sanken der Materialeinsatz und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Personalaufwand stieg allerdings im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 427,7. Die Abschreibungen erhöhten sich um TEUR 88,3. Das Betriebsergebnis des Jahres 2010 verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.139,9. Der Gewerbesteueraufwand für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 289,2. Der Gewinn 2010 verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.674,5. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg, verglichen mit dem Vorjahr, um ca. TEUR 1.105,8. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 442,5 erhöht. Investitionen, einschließlich der nicht sofort abschreibungsfähigen GWG, fielen in 2010 insgesamt i. H. v. ca. TEUR 1.361 an. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 914,5 gegenüber. Die Buchwertabgänge betrugen in 2010 TEUR 4,0. Das Vorratsvermögen stieg im Geschäftsjahr, gemessen am Vorjahr, um TEUR 256,6 auf TEUR 7.548,5. Die Zunahme des Vorratsvermögens ist auch durch den neuen Blumenmarkt in Porta Westfalica bedingt. Das betriebswirtschaftliche Eigenkapital (Eigenkapital lt. Bilanz zuzüglich der Verrechnungskonten der Gesellschafter) verminderte sich um TEUR 412,5 auf TEUR 4.078,6. Das wirtschaftliche Fremdkapital liegt mit EUR 13,7 Mio. und somit um EUR 1,5 Mio. über dem Vorjahr. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote verminderte sich von 26,9 % auf 22,9 % und somit um 4,0 %. Finanzlage Unter Berücksichtigung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten hat sich der Finanzmittelbestand um TEUR 3.343,5 auf TEUR -2.468,9 vermindert. Insgesamt stellt sich der Kapitalfluss wie folgt dar:
Bei Liquiditätsbedarf standen, wie auch schon in den Vorjahren, kurzfristige Kontokorrentkredite zur Verfügung. Die Liquiditätssituation des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres 2010 gesichert. Wesentliche originäre Finanzinstrumente für die Gesellschaft stellen die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht genutzt. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind feste Verzinsungen vereinbart. 3. Umweltbericht Ein besonderes Anliegen der Blumen-Risse GmbH & Co. KG war schon immer der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen. Die Mülltrennung erfolgt einheitlich am Sitz der Gesellschaft in Schwerte durch die Bereitstellung von Containern und stellt eine Selbstverständlichkeit dar. Wenn Lieferanten Waren in Mehrwegumverpackungen liefern können, so wird hiervon fast ausnahmslos Gebrauch gemacht. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2010 liegen nicht vor. 5. Chancen und Risiken Die Geschäftsführung berät weiterhin in regelmäßigen Sitzungen die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes und die Branchensituation, dabei werden auch die Mitbewerber analysiert. Das Controlling ist auch darauf ausgerichtet, Preis- und Marktentwicklungen, die den Unternehmenserfolg gefährden können, zeitnah zu identifizieren. Die wesentlichen Chancen unserer voraussichtlichen Entwicklung werden in folgenden Erfolgsfaktoren gesehen: · gute Marktstellung in einem chancenreichen Marktsegment, · breit gestreute Standorte mit gesicherten Mietverträgen, · hohe Produktqualität, breites Produktsortiment und hohe Beratungsintensität, · hohes Engagement der Mitarbeiter in einem inhabergeprägten Unternehmen, · solide Vermögens- und Ertragslage, · stabile Preise und gesicherte Einkaufsquellen. Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale liegen zum heutigen Stichtag nicht vor und werden auch in der Zukunft nicht erwartet. Neben dem gesamtwirtschaftlichen Risiko eines Nachfragerückgangs und dem wetterbedingten Risiko ausbleibender Umsatzspitzen im weiteren Frühjahr sind zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. 6. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stehen 2011 europaweit im Zeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs, an dem Deutschland einen maßgeblichen Anteil hat. Die heimische Wirtschaft hat sich konsolidiert und die IFO-Umfragen sehen positiv in die Zukunft. Selbst die Konjunktur des Binnenmarktes zeigt, dass die Menschen bereit sind, mehr Geld für Annehmlichkeiten und damit für ihre Lebensqualität auszugeben. Hierzu gehört auch der Konsum an Blumenschmuck sowohl für die eigene Wohnung als auch für den eigenen Garten. Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr milderen und kürzeren Winters fielen die Umsätze im Januar und Februar 2011 deutlich höher aus als im Vorjahr. Der Monat März 2011 brachte bisher zufriedenstellende Umsätze, so dass im ersten Quartal die Umsätze insgesamt besser sein werden als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Wie bereits aus den Vorjahren bekannt, werden sich auch im Jahre 2011 traditionell im Frühjahr mit der Pflanzsaison und zu den Saisonereignissen wie z. B. Ostern, Muttertag und Advent/Weihnachten die Umsatzspitzen ergeben. Wir hoffen, dass sich die günstige Witterung weiter fortsetzt und zu stabilen Umsätzen führt. Da die Pflanzsaison im Frühjahr 2010 aufgrund der schlechten Witterung nicht sehr stark war, gehen wir davon aus, dass die Saison 2011 die Umsätze des Vorjahres übertreffen wird und rechnen daher insgesamt mit einer Umsatzsteigerung im laufenden Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Geeignete Standorte für weitere Läden, Blumenmärkte und Gartencenter werden durchgängig gesucht. Mit der Eröffnung der o. g. Blumengeschäfte und des Blumenmarktes wurden neue Arbeitsplätze geschaffen. Da der Gartenmarkt insgesamt als chancenreiches Marketingsegment gilt, planen wir ebenfalls die Eröffnung eines weiteren Blumenmarktes im Frühjahr 2012. Für weiteres Umsatzpotenzial in den Gartensortimenten spricht u. a., dass die Verbraucher sich durch das tendenziell wärmer werdende Klima länger in ihren Gärten aufhalten und der Trend, im Garten zu "wohnen", anhält. Es werden weiterhin Ersatzinvestitionen getätigt werden, die wie bisher planmäßig vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden sollen. Die Lieferantenstruktur soll im Wesentlichen beibehalten werden. Mit überdurchschnittlichen oder außergewöhnlichen Preissteigerungen wird nicht gerechnet. Erhöhungen werden sich im Personalkostenbereich aufgrund der bereits beschlossenen Tariferhöhungen ergeben. Darüber hinaus werden steigende Energiekosten zu einem Anstieg der Unterhaltskosten für die Blumenläden und -märkte sowie die Gartencenter führen. Insgesamt erwarten wir für 2011 ein besseres Ergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010. Für 2012 erhoffen wir eine stabilere Witterung und damit ein gegenüber 2010 deutlich verbessertes Ergebnis.
Schwerte, den 31. März 2011 Blumen-Risse
GmbH, Schwerte,
vertreten durch ihre Geschäftsführer Tina Risse-Stock Johannes Brand Detlef Pohl Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften & Co. aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 Satz 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Zum 1. Januar 2010 wurde aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG ein Betrag in Höhe von EUR 50.749,00 in die Rücklage eingestellt und ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von EUR 82.511,21 bilanziert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde um den Posten "3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Gegenüber dem Vorjahr sind mit Ausnahme der Anpassung durch das BilMoG keine Änderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen worden. Die Bewertungsmethoden erfolgen unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten erfasst und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr auf einem Sammelkonto erfasst und auf fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte mit den Anschaffungskosten. Die Anschaffungskosten der Waren werden ausgehend von den Bruttoverkaufspreisen retrograd ermittelt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Die flüssigen Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und die Positionen des Eigenkapitals sind zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Bei der Berechnung der langfristigen Rückstellungen wurden zukünftige Kostensteigerungen berücksichtigt und mit dem Zinssatz der Bundesbank abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (1.) Entwicklung des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus folgendem Anlagespiegel zu entnehmen:
(2.) Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (3.) Aktive latente Steuern Durch die Anwendung des BilMoG wurden im Geschäftsjahr 2010 erstmalig aktive latente Steuern in Höhe von EUR 5.622 ausgewiesen. Dabei wurden zum 1. Januar 2010 die passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 2.524 erfolgswirksam eingestellt. Zum 31. Dezember 2010 ergaben sich aktive latente Steuern in Höhe von EUR 5.622. Die Veränderung wurde unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfasst. Die Ermittlung der latenten Steuer ist aus folgender Aufstellung ersichtlich:
(4.) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
(5.) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 3,45 Mio. durch Grundschulden abgesichert. Die Haftung für die Verbindlichkeiten aus der Begebung von Bürgschaften beträgt TEUR 326,5. (6.) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt:
(7.) Außerordentliche Erträge Unter dem Posten "außerordentliche Erträge" ist die Anpassung der Archivierungsrückstellung auf Grund der Neubewertung durch das BilMoG ausgewiesen. (8.) Steuern vom Ergebnis und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten die Gewerbesteuer und belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. IV. Sonstige Angaben (1.) Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Blumen-Risse GmbH mit Sitz in Schwerte; ihr gezeichnetes und eingezahltes Stammkapital beträgt EUR 26.000,00. (2.) Finanzielle Verpflichtungen Es bestehen längerfristige Verträge in Form von Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen im Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 176.769,9. Es ist jeweils der gesamte auf einen Vertrag beruhende Verpflichtungsbetrag angegeben worden. (3.) Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt durch die Blumen-Risse GmbH, Schwerte. Die nach § 285 Nr. 9a HGB anzugebenden Bezüge betrugen in 2010 TEUR 435,4. Als Geschäftsführer der GmbH waren bestellt: - Tina Risse-Stock, Geschäftsführerin - Gesamt, Dortmund, - Johannes Brand, Geschäftsführer - Finanzen, Schwerte, - Detlef Pohl, Geschäftsführer - Einkauf, Dortmund. (4.) Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) beträgt TEUR 25; es umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. (5.) Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt betrug die Arbeitnehmerzahl 1.756, von denen 1.336 gewerbliche und 420 angestellte Arbeitnehmer waren.
Schwerte, den 31. März 2011 Blumen-Risse
GmbH, Schwerte,
vertreten durch ihre Geschäftsführer Tina Risse-Stock Johannes Brand Detlef Pohl Der Jahresabschluss wurde am 14. Juli 2011 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Blumen-Risse GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Schwerte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung, eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Werne, den 10. Juni 2011 WKR
Wimber & Kubak Revision GmbH
Hermann Wimber, Wirtschaftsprüfer Martina Kubak, Wirtschaftsprüferin |
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