Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 125275
Eingetragen
22.4.1999
Branche
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Entwicklung, Gestaltung, Herstellung und Vertrieb von themenspezifischen Konsumprodukten sowie Entwicklung, Gestaltung, Erstellung, Betrieb und Versorgung von Spezialeinzelhandelsinstitutionen, im Besonderen in diesen Funktionen im kulturellen Bereich.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Harald Brunnhuber
seit 12.12.2001
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KulturGut AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 709.125,01 753.592,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.857,00 11.281,00
II. Sachanlagen 51.912,02 89.876,00
III. Finanzanlagen 654.355,99 652.435,89
B. Umlaufvermögen 3.685.374,47 3.945.614,99
I. Vorräte 783.970,66 650.091,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 634.526,72 573.628,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.266.877,09 2.721.895,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.973,73 23.692,74
Aktiva 4.413.473,21 4.722.900,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 774.904,77 741.400,72
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnrücklagen 40.000,00 40.000,00
III. Bilanzgewinn 334.904,77 301.400,72
davon Gewinnvortrag 301.400,72 270.232,95
B. Rückstellungen 647.205,10 326.887,31
C. Verbindlichkeiten 2.991.363,34 3.654.612,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.022.830,00 797.016,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.968.533,34 2.857.595,84
davon gegenüber Gesellschaftern 1.037,18 785,68
Passiva 4.413.473,21 4.722.900,62

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die KulturGut AG mit dem Sitz in München ist im Handelsregister des Registergerichts München unter der Nummer HRB 125275 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung von und die Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen und Not-for-Profit-Organisationen, die im weitesten Sinne im kulturellen Bereich tätig sind. Der fachliche und funktionale Schwerpunkt liegt in Organisation, Investition und einem umfassenden Marketing. Das Marketing umfasst dabei insbesondere die Entwicklung themenspezifischer Produkte sowie deren Vertrieb in eigenen sowie in ausgewählten  Handelsinstitutionen Dritter. Im Besonderen ist das Unternehmen für die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen (Schlösserverwaltung) in dieser Funktion tätig.

Die Gesellschaft ist zu diesem Zweck berechtigt, im In- und Ausland die Errichtung von Unternehmen und Not-for-Profit-Organisationen zu betreiben, sich an anderen Unternehmen und Organisationen zu beteiligen, solche Beteiligungen aufzugeben, Zweigniederlassungen zu errichten oder aufzuheben und sämtliche Geschäfte und Maßnahmen zu betreiben, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften der §§ 152 und 158 AktG erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet worden.
3. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften der §§ 246 bis 256a HGB und unter Berücksichtigung der besonderen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften sowie der Vorschriften zum Anhang (§§ 264 bis 288 HGB) aufgestellt. Von den Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften wurde grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Das Realisationsprinzip bzw. das Imparitätsprinzip sowie der Grundsatz der Vorsicht (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) werden beachtet. Im Einklang mit der IDW Stellungnahme Zweifelsfragen zu den Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus wurden die beantragten Unterstützungsmaßnahmen Überbrückungshilfe periodengerecht im vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 berücksichtigt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Nutzungsrechte und ähnliche Rechte sowie Geschäftswerte werden mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten aktiviert und über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear planmäßig abgeschrieben.

Die unter den Sachanlagen ausgewiesenen andere Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung sind jeweils zu Anschaffungs- /Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die betriebsüblichen Nutzungsdauern sind:

Nutzungsrechte und ähnliche Rechte
1 - 10 Jahre
Andere Anlagen
2 - 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung
2 - 13 Jahre



Die steuerlichen Regelungen zu geringwertigen Wirtschaftsgütern werden auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss angewandt, da der Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2017/2018 einem Sammelposten zugeführt, der auf fünf Jahre verteilt linear aufgelöst wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden seitdem im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips berücksichtigt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach der Methode der gleitenden Durchschnittspreise. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkener Wiederbeschaffungs- und Verkaufspreise ergeben, werden durch angemessene Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferung und Leistung und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 400.000,00. Es entspricht der in der Satzung geregelten und im Handelsregister eingetragenen Höhe. Die gesetzliche Gewinnrücklage wurde vollständig eingestellt.

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlich ermittelten Gewinns für die noch offenen Veranlagungszeiträume ermittelt.

Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Abzinsungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB waren nicht erforderlich, da die Laufzeiten nicht mehr als 12 Monate betragen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.
4. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Bei den Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten mit ihren historischen Werten angesetzt und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen betrifft Wertpapiere, die längerfristig dem Unternehmen dienen sollen. Auf die Darstellung eines Anlagenspiegels wurde im Hinblick auf die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.
Vorräte
Beim Vorratsvermögen handelt es sich ausschließlich um Handelswaren.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder dem niedrigeren Teilwert bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten hinterlegte Mietkautionen in Höhe von EUR 106.147,42 (Vorjahr EUR 105.390,69), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die übrigen Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr.
Grundkapital
Das Grundkapital besteht aus 400.000 nennwertlosen Stückaktien. Der anteilige Betrag des Grundkapitals beträgt EUR 1,00 je nennwertlose Stückaktie.
Steuerrückstellungen
In die zu erwartenden Steuernachzahlungen wurden für das Vorjahr und das akutelle Wirtschaftsjahr für die Körperschaftsteuer incl. Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer Rückstellungen gebildet.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für Tantiemen, Aufwendungen für die Erstellung des Jahresabschlusses sowie die Erstellung der Steuererklärungen 2023, für Resturlaube, die Abgrenzung des Personalaufwands Herrenchiemsee, Rückzahlungsverpflichtung für Überbrückungshilfe sowie für ausstehende Rechnungen.
Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten. Die bestehenden Verbindlichkeiten sind weder durch Pfandrechte noch ähnliche Rechte gesichert.

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 1.758.504,01 (Vj. EUR 1.428.912,31).

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren in Höhe von EUR 1.968.533,34 und von mehr als 5 Jahren in Höhe von EUR 35.156,25 während alle anderen Verbindlichkeiten, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben.

Auf die Angabe eines Verbindlichkeiten-Spiegels wird im Hinblick auf die Erleichterungsvorschrift für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 i. V. m. § 285 Nr. 2 HGB verzichtet.

5. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB
Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen:
   Höhe der Verpflichtung Jahresbetrag

EUR EUR
Mieten 4.905.000,00 1.090.000,00
Leasingverträge 91.000,00 35.000,00
Die aufgeführten Mietverpflichtungen basieren auf der Annahme von Vertraglaufzeiten von
5 Jahren sowie den erwarteten Mindestmiet- und Mindestpachtzahlungen.

Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 64,5 Arbeitnehmer beschäftigt.

Organe
Vorstand:   Harald Brunnhuber, Diplom-Kaufmann, alleiniges Mitglied
Aufsichtsrat:   Dr. Peter Handzik, Rechtsanwalt, Steuerberater, Vorsitzender
Verena Buschfort-de Crignis, Kauffrau, stellvertretende       Vorsitzende
    Dr. Wolfgang Müller, Diplom-Kaufmann, ordentliches Mitglied

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Insbesondere auf Grund des Krieges in der Ukraine sowie anhaltenden Einschränkungen von Produktionen und Lieferketten sind weltweit die Beschaffungspreise gestiegen. Bedingt durch diese Entwicklung kann es in Folge auch weltweit zu weiteren Einbrüchen im Tourismus kommen. Ebenfalls werden die Steigerungen der Kosten für Energie (Heizung, Strom etc.) Einfluss auf die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft nehmen. Die genauen Auswirkungen sind derzeit weiterhin noch nicht absehbar.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 33.504,05 in den Bilanzgewinn einzustellen. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt EUR 301.400,72.
Angaben gemäß § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht)
Da mit einem Gesellschafter ein Abhängigkeitsverhältnis besteht, war der Vorstand der KulturGut AG zur Aufstellung eines Berichtes über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 AktG verpflichtet. Der Abhängigkeitsbericht enthält folgende Schlusserklärung:

"Nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit den verbundenen Unternehmen vorgenommen und Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse dieser Unternehmen getroffen oder unterlassen wurden, hat die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist auch durch getroffene oder unterlassene Maßnahmen nicht benachteiligt worden."

München, 13. November 2024

Harald Brunnhuber    
KulturGut AG



sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zum Unterzeichner

gez.
Harald Brunnhuber    
KulturGut AG


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

15 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.