Westwing Commercial GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Dr. Gessler seit 6.3.2018 | Geschäftsführer |
Winfried Zieglgänsberger seit 20.2.2018 | Prokura |
Stefan Fabel seit 20.2.2018 | Prokura |
Wiebke von Hammerstein seit 20.2.2018 | Prokura |
Slawomir Kubiak seit 20.2.2018 | Prokura |
Ramona Imhof seit 20.2.2018 | Prokura |
Claudia Gessler-Zwickl seit 26.10.2017 | Prokura |
Marcus Silvio Merfert seit 26.10.2017 | Prokura |
André Grieswald seit 7.6.2017 | Prokura |
Harald Braun seit 7.6.2017 | Prokura |
Jörg Arnold seit 7.6.2017 | Prokura |
Thomas Prasch seit 30.3.2017 | Prokura |
Sascha Dressel seit 25.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MEGATECH INDUSTRIES AKTIENGESELLSCHAFT | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Megatech Management GmbHMünchenJahresabschluss zum Rumpfgeschäftsjahr vom 26.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Januar bis 31. Dezember 20161. Grundlagen der Gesellschaft1.1. Unternehmensbeschreibung Anfang Juni 2016 wurde der Non-Toyota-Interiorbereich der Toyota Boshoku Europe N.V. (nachfolgend TBEU) an die MEGATECH INDUSTRIES AKTIEN-GESELLSCHAFT mit Sitz in Vaduz/Liechtenstein veräußert. Im Rahmen dieses Verkaufs erwarb die Megatech Management GmbH, (im Folgenden MMG oder die Gesellschaft), mittels Asset Deal mit Wirkung zum 7. Juni 2016 von der TBEU die mit dem Interiorgeschäft in Zusammenhang stehenden Vermögensgegenstände. Darin enthalten sind Ausrüstungsgegenstände, EDV-Ausstattung und auf das Interiorgeschäft bezogenen Verträge. Zudem sind die Mitarbeiter sowie Zahlungsverpflichtungen aus dem Dienstverhältnis auf die MMG übergegangen. Im Zusammenhang mit dem Asset Deal wurde ein negativer Kaufpreis von € 9,8 Mio. vereinbart, der zum Teil unter der Bedingung ausbezahlt wird, dass Verluste entstehen. Im Berichtsjahr wurde insgesamt hieraus ein Betrag von € 4,5 Mio. erfasst. Wir verweisen auf die Ausführungen unter 3.3 Ertragslage sowie 6. Going Concern. Die MMG fungiert als Service- und Entwicklungscenter für die Megatech Schwesterfirmen. Neben Verwaltungsaktivitäten wie beispielsweise Buchhaltungs-, Personalverwaltungs- und Controllingaufgaben, übernimmt die Gesellschaft zentrale Vertriebs- und Einkaufstätigkeiten. Daneben werden - analog zu den anderen Tech-Centern der Gruppe - Grundlagenentwicklungen vorangetrieben und die Produkte von der Konstruktion gemäß Lastenheft bis hin zur Serienproduktionsreife entwickelt. Die MMG ist eine unmittelbare 100% - Tochter der Konzernmutter MEGATECH INDUSTRIES AKTIENGESELLSCHAFT, Vaduz/Liechtenstein. 1.2. Strategie Das strategische Grundkonzept der Gesellschaft besteht in der Erarbeitung innovativer und maßgeschneiderter Lösungen, die exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden. Verantwortungsvolle Zusammenarbeit, nachhaltige Produkte und Unternehmensprozesse bilden das Grundverständnis der Gesellschaft und sind fest in der Strategie verankert. Um die MMG auf die vielfältigen, sich dynamisch ändernden Anforderungen der Märkte auszurichten, wird kontinuierlich daran gearbeitet, auch in Zukunft im Konzern alle Voraussetzungen zu erfüllen, um die komplette Prozesskette von der Konzeptionierung über die Vorentwicklungs-/Entwicklungsphase, die Prototypen und Vorserienphase, bis hin zur Übergabe der Produkte in die Serienproduktion der Werke abbilden zu können. Ein strategisch wichtiger Punkt sind in diesem Zusammenhang auch ausgefeilte Logistikkonzepte, die verschiedene Lösungen in der Serienproduktion-/auslieferung, wie beispielsweise Just-in-time oder Just-in-sequence Belieferung der Kunden ermöglichen und an deren Implementierung in den Produktionswerken die MMG beteiligt ist. Die Konzeptphase, die Entwicklung sowie teilweise die Prototypenphase finden dabei in der MMG oder einem anderen Entwicklungszentrum des Megatech Konzerns statt. Die Produkte werden hier in enger Zusammenarbeit mit den Produktionswerken zur Serienreife gebracht. Auch in den Folgejahren wird ein Schwerpunkt der MMG auf dem Premiumsegment deutscher Automobilhersteller liegen. Daneben wird ein Umsatzwachstum und damit verbunden eine Ausweitung der Anteile anderer Hersteller angestrebt. In Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer wird an einer Ausdehnung des Portfolios auf neue Kunden gearbeitet, wobei bereits bestehende Kundenkontakte der neuen Eigentümer explizit genutzt werden sollen. 1.3. Steuerungssystem Um die strategischen Zielsetzungen der Gesellschaft zu realisieren, werden verschiedene Kenngrößen und Indikatoren zur Steuerung der MMG eingesetzt. Ein integraler Bestandteil der Steuerung der Gesellschaft ist eine Mittelfristplanung, die sich an den für die Unternehmenssteuerung bedeutsamen Leistungsindikatoren -Umsatz und operatives Ergebnis orientiert. Das operative Ergebnis errechnet sich aus dem Jahresüberschuss abzüglich der Posten "Sonstige Steuern" und "Zinsen und ähnliche Aufwendungen". Die Prototypen und Werkzeugumsätze lagen aufgrund der geringen Neuaufträge wie erwartet auf einem geringen Niveau. Das operative Ergebnis blieb wie vorhersehbar positiv. Da die Gesellschaft im Berichtsjahr gegründet wurde, ist eine Prognose-Ist-Darstellung nicht möglich. Die Budgetplanung wird basierend auf den Erwartungen der Kunden für das folgende Geschäftsjahr erstellt. Die finanzielle Planung beinhaltet neben der GuV-, Bilanz- und Rentabilitätsplanung auch eine Investitionsplanung sowie die Erstellung eines Cash Flow Plans. Die Zielerreichung dieser Planvorgaben wird kontinuierlich verfolgt und geprüft. Für diese Zwecke werden Soll-Ist- und Vorperiodenvergleiche sowie Abweichungsanalysen eingesetzt, die sich auch auf die Analyse von Veränderungen gegenüber der Mittelfristplanung erstrecken. 1.4 . Umweltschutz Der Umweltschutz hat im gesamten Megatech Konzern einen hohen Stellenwert. Die Anstrengungen auf dem Gebiet des Leichtbaus und der Nachhaltigkeit bei unseren Produkten unter der Verwendung von biobasierenden und nachwachsenden Rohstoffen stehen auch weiterhin in unserem Fokus. Dafür wurden einige Materialgruppen eigens entwickelt und zur Serienreife geführt. Die Entwicklungen auf der Grundlage von Naturfasern in Verbindung mit thermoplastischen und duroplastischen Kunststoffen werden weiter stetig optimiert. Diese können für verschiedene Interieur-Bereiche als Trägermaterial eingesetzt werden, wie beispielsweise in Türverkleidungen, Sitzblenden, etc. Derartige Materialien zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht, hohe Designfreiheiten sowie durch eine gute Materialcharakteristik bei Crashanwendungen aus. Auch in den anderen Kunststoffbereichen, wie zum Beispiel Spritzguss- oder Schäumprozessen wird in Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten auf Nachhaltigkeit, leichtes Gewicht, Umweltverträglichkeit und Recyclingfähigkeit geachtet, damit die Produkte nicht nur den gesetzlichen Anforderungen und den Ansprüchen der Endkunden gerecht werden können. Am Ende des Fahrzeuglebenszyklus können diese Produkte aus den Altautos ausgebaut und als Rohstoff wieder verwendet oder energetisch verwertet werden. Bei dem Einsatz von Chemikalien wird strengstens darauf geachtet, dass nur Stoffe zum Einsatz kommen, die ein geringes Gefährdungspotenzial für Mensch und Umwelt aufweisen und den gesetzlichen Ansprüchen entsprechen. 1.5. Managementsysteme und Qualitätssicherung Die Gesellschaft ist nach den Standards ISO TS/16949 zertifiziert, die Umstellung auf den neuen Standard IATF 16949 läuft bis Mitte 2018. Die Implementierung von CCC-Zertifizierungen bei Produkten zur Belieferung des chinesischen Marktes ist ein etablierter Prozess. Die MMG arbeitet ständig an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Abläufe, um auch zukünftig die Qualitätsanforderungen unserer Kunden zu übertreffen. Die professionelle Abwicklung der bestehenden Aufträge, Erfahrung und Knowhow sowie konsequente und innovative Weiterentwicklung der bestehenden Kernkompetenzen, sichert die Zukunft der MMG gemeinsam mit ihren bestehenden und neu zu gewinnenden Kunden. 1.6. Risikomanagement und Finanzinstrumente Die Gesellschaft erfasst betriebswirtschaftliche Risiken zeitnah, analysiert diese und leitet in Folge entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Wichtiger Bestandteil in diesem Prozess ist das Management Meeting, bei dem die Geschäftsführung und die Bereichsleiter auf Gesellschafts- und Teilbereichsebene über die betriebs-wirtschaftlichen Kennzahlen der Vorperiode informiert werden. Notwendige Maßnahmen werden basierend auf den Analysen jeweils direkt vereinbart. Für den Entwicklungs-, bzw. Vorserienbereich finden analog dazu Regelmeetings mit den Businessunit- und Projektleitern statt, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und auch in intensiver Zusammenarbeit mit den Kunden zeitnah abstellen zu können und somit späteren Schwierigkeiten in der Serienfertigung vorzubeugen. Eine Analyse der einzelnen Risiken ist unter Punkt 5. Chancen und Risiken zu finden. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT2.1. Marktsituation Die führenden Wirtschaftsinstitute geben positive Wachstumsprognosen für das Jahr 2017 ab. Der internationale Währungsfond IWF hat seine Wachstumsprognosen für das laufende Jahr auf 3,4 % und für das folgende auf 3,6 % erhöht, wobei sich das Wachstum in Deutschland und der Eurozone nach Meinung der Experten verlangsamen werde. 1 Auch der OECD Wirtschaftsausblick geht für das laufende Jahr von einem Wachstum von 3,3 % und einem Anstieg im Folgejahr auf 3,6 % aus. Der "OECD Interim Economic Outlook" verweist aber auch bestehende Risiken für die Weltwirtschaft wie beispielsweise wachsenden Protektionismus, Verletzlichkeit der Finanzwirtschaft oder Finanzmarktschwankungen als Resultat auseinander laufender Zinsentwicklungen. 2 Der Automobilsektor konnte 2016 seinen Wachstumskurs der Vorjahre weiter fort- setzen. Der wichtige Absatzmarkt China wuchs erneut um 18 % auf 23,7 Mio. Pkw und auch in den USA wurde mit 17,5 Mio. Light Vehicles (+0,4 %) ein neues Rekordniveau erreicht. Westeuropa legte mit einem Plus von 6 % (14 Millionen Fahrzeuge) ebenfalls deutlich zu. 3 Die Produktion der meisten deutschen Hersteller konnte in dem weiter wachsenden Markt 2016 erneut gesteigert werden. 4 Die BMW Gruppe, verlor dabei ihren Spitzenplatz im Premiumsegment trotz neuer Rekordabsatzzahlen und einer operativen Rendite von 10 % das erste Mal seit 2005 an Mercedes-Benz. 5 Auch Audi blieb beim Umsatz auf Wachstumskurs, musste aber in Folge des Abgasskandals rückläufige Gewinne vermelden. 6 Die drei Premiumhersteller - alle durchwegs langjährige Kunden der Gesellschaft - profitierten weiter von der ungebrochenen Nachfrage nach hochwertigen Fahrzeugen vor allem in Asien und Nordamerika. VW musste sowohl bei Umsatz wie auch beim operativen Ergebnis leichte Rückgänge hinnehmen, wofür der Konzern neben höheren Vermarktungs-kosten im Zuge der Dieselaffäre auch Wechselkurseffekte verantwortlich machte. 7 Das erste Quartal 2017 verlief für die deutschen Premiumhersteller nicht einheitlich. Während die Absatzzahlen bei der BMW Gruppe (+5,3 %), Mercedes Benz Cars (+14,6%) und Porsche (+6,6%) weiter stiegen und den Autobauern das erfolgreichste erste Quartal der Unternehmensgeschichte brachte, musste Audi einen Absatzrückgang um 7,3% vermelden, was vor allem an stark rückläufigen Zahlen in China lag. 8 Von der Konzernmutter VW wurden in den ersten vier Monaten weltweit 1,4 % weniger abgesetzt als 2016. 9 OICA Präsident Wissmann sieht den Weltautomobilmarkt weiter auf Wachstumskurs. Nachdem die Absatzzahlen in 2016 um knapp 5 % gestiegen seien, würde auch für 2017 ein weiteres weltweites Wachstum des Pkw-Weltmarkts um 3 % auf 85 Millionen Einheiten erwartet. 10 Grundsätzlich geht der Markttrend im Automobilbereich weiter zu leichter, umweltfreundlicher, höherwertiger Ausstattung und zunehmender Individualisierung. Diese Trends kommen der Gesellschaft mit ihrem auf Gewichtsreduktion ausgelegten Produktportfolio und ihrer langjährigen Erfahrung im Premium-Bereich entgegen. 2.2. Marktposition der Gesellschaft Den überwiegenden Teil des Umsatzes erzielt die Gesellschaft durch die Abrechnung ihrer Leistungen an Schwestergesellschaften. Daneben werden künftig die Abrechnungen der Entwicklungsleistungen, Prototypenlieferungen und der gebauten Serien- und Prototypenwerkzeuge an die Endkunden eine wichtige Rolle spielen, wobei die Premiumhersteller, den größten Anteil ausmachen werden, in geringerem Umfang aber auch die Volumenhersteller vertreten sein werden. Die Gesellschaft tritt als sogenannter Tier 1 Lieferant gegenüber den Kunden auf und ist in der Lage, die komplette Prozesskette von der Konzeptphase, über die Vorentwicklungs-/Entwicklungsphase, die Prototypen und Vorserienphase, bis hin zur Serienphase, die dann in den Produktionswerken der Schwestergesellschaften abläuft, abzubilden. Durch den Einsatz ausgefeilter Logistikkonzepte können die Kunden bedarfsgerecht mit den angeforderten Teilen versorgt werden. 2.3. Forschung und Entwicklung Im Rahmen des Asset Deals wurde dieser der zur Interiorsparte gehörende Entwicklungsbereich am 8. Juni 2016 von der MMG übernommen. Der Entwicklungsschwerpunkt am Standort in der bayerischen Landeshauptstadt München lag bei der TBEU auf Sitz- und Interieur-Systemen, ab dem Verkauf an die MMG werden hier Interior-Systeme und Sitzanbauteile entwickelt. Die ständige Weiterentwicklung der Serienwerkstoffe und -verfahren mit Fokus auf Gewicht, Kosten und Bauteilwertigkeit, u.a. auf biobasierenden naturfaserverstärkten sowie Leichtbauwerkstoffen wird hier weiter forciert. Diese Entwicklungen werden an verschiedenen Standorten weltweit in der Serienproduktion umgesetzt. Nach der Übernahme durch die Megatech Gruppe bekommt die MMG Zugriff auf weitere Technologien, die in den Megatech Tech-Centern entwickelt werden. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit der entwickelten Produkte sind im Kapitel Umweltschutz zu finden. 2.4. Beschaffung Im Geschäftsjahr 2016 waren die Kapazitäten der Gesellschaft aufgrund des relativ geringen Niveaus von Neuaufträgen nicht in allen Bereichen vollständig ausgelastet. Die Geschäftsführung hatte daher Ende 2016 zur Anpassung der Personalkapazitäten in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat einen Interessensausgleichs- und Sozialplan aufgestellt und in Folge die Zahl der Mitarbeiter in Funktionsbereichen entsprechend angepasst. Im Bereich des Einkaufs wurde vor dem Hintergrund weiterer Preissteigerungen auf einzelnen Rohstoffmärkten die Beschaffungsstrategie mit einer konsequenten Preiserhöhungsabwehr gegenüber den Lieferanten weiter verfolgt und darüber hinaus für eine zielgerichtete Lieferantenentwicklung gesorgt. Die Umstellung der Organisation des Einkaufs auf eine Warengruppenstruktur wird zu einer besseren Fokussierung führen. 2.5. Personal Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 98 Mitarbeiter. Zum Stichtag 7.6.2016 gingen 101 Mitarbeiter von TBEU an die MMG über. Ende 2016 beschäftigte die Gesellschaft 91 Mitarbeiter, ausschließlich Angestellte. Die tarifliche Arbeitszeit lag für die MMG bei 35 Wochenstunden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage3.1. Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 von T€ 25, der Kapitaleinlage bei der Gründung der Gesellschaft, auf T€ 18.594. Der Buchwert der Sachanlagen beläuft sich auf T€ 115. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Zugänge im Bereich andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sachanlagevermögen, welche im Rahmen des Assets Deals an die MMG übergegangen ist, wurde zum Zeitpunkt der Übertragung mit einem Wert von T€ 0 angesetzt. Für nähere Informationen wird auf den Anhang verwiesen. Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten in Höhe von T€ 72. Das Umlaufvermögen erhöht sich im Geschäftsjahr auf T€ 18.593 zum Jahresende, davon der Bestand an flüssigen Mitteln um auf T€ 3.134. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Ende des Berichtsjahres T€ 4.718. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Ende des Berichtsjahres T€ 3.538. Zum Berichtsjahresende belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf T€ 6.607. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus laufenden konzerninternen Geschäftsbeziehungen mit der Megatech Automotive Europe GmbH. Es bestehen Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 16. Die sonstigen Rückstellungen mit T€ 8.169 beinhalten im Wesentlichen Restrukturierungsrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Das Eigenkapital ist mit T€ 114 positiv bei einer Eigenkapitalquote in Höhe von 0,48% 11. 3.2. Finanzlage Zum Bilanzstichtag bestehen Liquide Mittel von T€ 3.134, welche um T€ 3.109 über den Stand der Eröffnungsbilanz liegen. Freie Kreditlinien bestehen nicht, jedoch besteht ein Anspruch aus dem Escrow-Account von € 5,3 Mio. Insgesamt beträgt der negative Kaufpreis € 9,8 Mio, wovon € 2,5 Mio in 2016 zugeflossen sind und weitere € 2,0 Mio zum Bilanzstichtag als Forderung erfasst wurden. Wir verweisen auf die Ausführungen im Anhang. 3.3. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 12.572 erwirtschaftet. Dem steht ein Materialaufwand in Höhe von T€ 2.956 dagegen, der Personalaufwand beträgt T€ 5.074. Im sonstigen betrieblichen Aufwand von T€ 11.141 sind mit T€ 3.208 vor allem Aufwendungen für Leiharbeiter sowie mit T€ 2.845 Aufwendungen für die Restrukturierung enthalten. Positiv wirkte sich im Berichtsjahr die Erfassung einer Forderung im Zusammenhang mit dem Ausgleich der Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von T€ 4.460 aus, die im sonstigen betrieblichen Ertrag erfasst wurde. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von T€ 88 erwirtschaftet. 4. Prognose4.1. Marktentwicklung Die Absatzentwicklung der wichtigsten Pkw-Märkte verlief in den ersten Monaten uneinheitlich (siehe auch 2.1.). Die Absatzzahlen in Westeuropa (+4%), China (+4%), Japan (+8%) und Russland (+3%) zeigten deutlich ansteigende Tendenz. Rückläufige Verkaufszahlen gab es dagegen in den USA (-2%) und Brasilien (-2%). 12 Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Verband der Automobilindustrie VDA laut Präsident Wissmann ein weiteres Wachstum des weltweiten Pkw-Absatzes auf 85 Millionen. 13 Die für die Zulieferindustrie auch in der Vergangenheit bestimmenden Faktoren -insbesondere die Rohstoffpreisentwicklung und der anhaltend starke Preisdruck der OEMs - bleiben auch weiterhin die zentralen Größen für die Entwicklung und Ertragslage der Gesellschaft. 4.2. Entwicklung des Unternehmens Der Umsatz lag in 2016 aufgrund fehlender Neuaufträge wie erwartet auf einem geringen Niveau. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2017 ist u.a. bedingt durch die relativ langen Vorlaufzeiten von der Auftragsakquirierung bis zur Abrechnung der ersten Prototypenumsätze mit gleichbleibend niedrigen Erlösen zu rechnen. In den ersten vier Monaten fielen wie praktisch noch keine Umsätze an, die Abrechnung blieb damit noch hinter den sehr geringen Planwerten zurück. Das operative Ergebnis war in 2016 leicht positiv. Auch für das Geschäftsjahr 2017 ist aufgrund der eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen und Zuzahlungen aus dem Escrow Account mit einem analog zu 2016 leicht positiven operativen Ergebnis zu rechnen. Die im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen verfolgten Kosteneinsparungen sowie Effektivitäts- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen in allen Unternehmens-bereichen werden im laufenden Geschäftsjahr 2017 konsequent weiter vorangetrieben. Diese Prognosen sind unter der Prämisse getroffen worden, dass die tatsächliche Entwicklung der erwarteten Entwicklung in 2017 in etwa entspricht. 5. Chancen und RisikenDas Management nimmt regelmäßig eine Risikoeinschätzung vor, bei der Risiken identifiziert, bewertet und in drei Stufen klassifiziert werden. Dabei wird jeweils die Bedeutung des Einzelrisikos für das operative Ergebnis der Gesellschaft eingeschätzt. Risikograd "niedrig" bedeutet dabei, dass keine zusätzlichen Anpassungs- maßnahmen einzuleiten sind. "Moderat" würde zu Anpassungsmaßnahmen wie beispielsweise Kapazitätsanpassungen, Preiserhöhungsnotwendigkeit oder ähnlichen Aktivitäten führen. "Wesentlich" würde die kurzfristige Zielerreichung gefährden. Bei der Eintrittswahrscheinlichkeit "niedrig" wird davon ausgegangen, dass das Ereignis eher nicht eintritt, bei "moderat" sind Alternativszenarien zu definieren. Der Einfluss auf die Gesellschaft ist wesentlich, wenn der Eintritt des Ereignisses zu wesentlichen Performanceabweichungen führen kann. Das folgende Tableau zeigt, welche Eintrittswahrscheinlichkeit den Einzelrisiken aus der Sicht der Unternehmensleitung aktuell zuzumessen ist und wie sie sich auf das Geschäft der Gesellschaft nach Einschätzung der Unternehmensleitung auswirken können:
5.1. Entwicklung der Risiken im Vergleich zum Vorjahr Durch den Verkauf der Gesellschaft haben sich einzelne Risiken teilweise leicht verändert, da die Einbindung in den weltweit agierenden Großkonzern Toyota Boshoku nicht mehr besteht. So ist das Risiko der Kundenabhängigkeit jetzt grundsätzlich etwas kritischer zu sehen und auch die Finanzrisiken können einen höheren Stellenwert einnehmen. Das Risiko von Preissteigerungen im Einkaufsbereich kann durch die Fokussierung der Einkaufsaktivitäten und eine größere Einkaufsmacht in einigen Bereichen tendenziell verringert werden. Insgesamt. Im Zusammenhang mit der Risikoklassifizierung und dem Einfluss auf die Gesellschaft konnte die Einschätzung gegenüber dem Vorjahr jedoch noch beibehalten werden. 5.2 . Kundenabhängigkeit - Marktchancen und Risiken Die Abhängigkeit von wenigen Großkunden stellt für die Gesellschaft ein Umsatz- und Ergebnisrisiko dar, falls sich die wirtschaftliche Lage und die Absatzzahlen dieser Kunden wider Erwarten verschlechtern sollten. In dem anhaltenden Kampf um Marktanteile unterstützen die Hersteller ihre Verkäufe auch in 2017 mit Rabattaktionen und Eigenzulassungen in Rekordhöhe. Das Center Automotive Research verweist für Deutschland trotz der guten Absatzzahlen auf zahlreiche Rabattaktionen, wobei selbst Premiumhersteller aktuell hohe Nachlässe anbieten. 14 Der Preisdruck seitens der OEMs und steigende Einkaufspreise auf der Beschaffungsseite werden den Zulieferern daher auch im kommenden Geschäftsjahr wieder zusetzen. Die Gesellschaft begegnet dem mit neuen Produkttechnologien und Prozessinnovationen. Die branchenübliche Vertragsgestaltung ermöglicht es den Kunden theoretisch bestehende Aufträge auf andere Lieferanten zu verlagern. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einer ständigen Überprüfung des Leistungsangebots auf die bestehenden und zukünftigen Bedürfnisse der Kunden sowie mit Konzept- und Entwicklungsprojekten, die in Abstimmung mit den Kunden durchgeführt werden und damit zu einer Verbesserung der Beziehungen beitragen. Dies kann für die MMG aber auch eine Chance darstellen, wenn sie vom Kunden als Ersatzlieferant für Aufträge angefragt wird. 5.3 . Wettbewerbsumfeld Diverse Publikationen bestätigen für die Zulieferindustrie eine gute Entwicklung in den vergangen Jahren mit hohen Umsatzwachstumsraten, schränken aber gleichzeitig ein, dass sich das Umsatzwachstum verlangsamen würde und die Renditen künftig weiter unter Druck geraten werden. Die Global Pricing Study 2016 der Strategieberatung Simon-Kucher & Partner konstatiert, dass der Preisdruck auf die Automobilzulieferer von Jahr zu Jahr größer werde. So würden 88 % der befragten Zulieferbetriebe einen steigenden Preisdruck spüren. Ursache seien der Niedrigpreiswettbewerb und eine gefühlt höhere Austauschbarkeit. Die meisten der Lieferanten sehen als beste Antwort auf den Preisdruck die Einführung neuer innovativer Produkte, eine verbesserte Wertkommunikation und Kundenwahrnehmung von Preis und Leistung. 15 Gute Zeiten prognostiziert dagegen eine Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman für die Zulieferindustrie. Basierend auf einem weiter wachsenden Automarkt und einer verstärkten Auslagerung von Tätigkeiten der Hersteller an Lieferanten, gehen die Experten von einer Steigerung des Wertschöpfungsanteils von aktuell 61 % auf 67 % aus. Dies soll für Umsatzsteigerungen und je nach Firmengröße für hohe Gewinnmargen sorgen. 16 Der Bericht zur Lage der Automobilzulieferer im Dezember 2016 der deutschen Industriebank IKB ermittelt für die untersuchten Firmen ein moderates Umsatzwachstum und stabile Ertragskennziffern, weist aber darauf hin, dass die Wachstumsraten anhaltend sinken und die Margen angesichts des sich verschärfenden Kostendrucks zunehmend unter Druck gerieten. 17 Eine Studie vom Institut für Automobilforschung kommt für mittelständische Betriebe zu dem Ergebnis, dass viele Lieferanten von den Megatrends der Branche überfordert seien. Die Experten prophezeien eine massive Marktbereinigung und gehen davon aus, dass sich in den nächsten fünf bis acht Jahren bis zu 30 % der Unternehmen die Herausforderungen nicht meistern werden können. Bloße Optimierungs-Strategien von Produkten und Prozessen seinen keine strategische Option. 18 Auch der Branchenbericht der Commerzbank stellt fest, dass die Konsolidierung bei den Autozulieferern weltweit an Dynamik gewinnen werde. Es sei notwendig in Forschung und Entwicklung zu investieren, zudem würden verstärkt Systemkomponenten nachgefragt. Die Zulieferer müssten auch in der Lage sein weltweit zu optimalen Preisen zu liefern, was den Druck zu Kooperationen weiter verstärke. 19 Um die Risiken in diesem Wettbewerbsumfeld zu minimieren, arbeitet die Gesellschaft kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Marktstellung in der internationalen Fahrzeugindustrie. Mit der ständigen Steigerung der Effektivität und Effizienz in den logistischen und produktionsbezogenen Prozessen und der Entwicklung innovativer Produktideen sieht sich die MMG für diese Herausforderungen gut gerüstet. 5.4 . Innovationsdruck - Operative Chancen und Risiken Die Auswahl der richtigen Basistechnologien ist für die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Risiken werden in besonderem Maße in den Bereichen Werkstoffe, Fertigungstechnik und Prozesstechnik gesehen. Intensive Markt- und Konkurrenzbeobachtung verstärken das Wissen über periphere Technologien sowie den Ausbau der Kernkompetenz und tragen somit zur stetigen Risikominimierung bei. Dem immanenten Risiko von Produktneuentwicklungen wird besondere Beachtung geschenkt. Die kontinuierliche Forderung der Kunden der Gesellschaft nach neuen, qualitativ hochwertigen und gleichzeitig immer preisgünstigeren Produkten wird durch das innovative Entwicklungsteam der MMG erfüllt. Die Beherrschung der Naturfasertechnologie stellt für die MMG eine gute Absatzchance dar, da speziell im Premiumsegment stark auf den Einsatz umweltfreundlicher Materialien geachtet wird und diese nachwachsenden Rohstoffe weiter zum Einsatz kommen. Die Chancen werden mit einem wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft und einer moderaten bis hohen Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die verschiedenen Logistikkonzepte, die den Kunden angeboten werden können stellen ebenfalls eine gute Chance im Hinblick auf die Akquirierung von Neuaufträgen dar und sind mit einem wesentlichen Einfluss für die Gesellschaft einzustufen. 5.5 . Kapazitätsrisiken Um Kapazitätsrisiken aufgrund schwankender Auslastung durch Neuaufträge zu minimieren hat die Gesellschaft weitreichende Maßnahmen zur Flexibilisierung von Personalressourcen und anderen Sachkosten analog zur Auslastung umgesetzt. Damit ist die Gesellschaft in der Lage, auf nicht unübliche Schwankungen besser zu reagieren und sich an die marktbedingten Einflüsse im Rahmen der Möglichkeiten anzupassen. 5.6 . Personal risiken Zur Abdeckung von schwankender Auslastung werden soweit möglich und sinnvoll externe Mitarbeiter zur Unterstützung eingesetzt. Dazu kommen interne Maßnahmen, wie eine Verbesserung der Personalplanung in Verbindung mit steigender Mitarbeiterflexibilität. Die Qualifikation und Ausbildung der Mitarbeiter wird in dem zunehmend dynamischen Wettbewerbsumfeld als kritischer Erfolgsfaktor für die Gesellschaft gesehen. Daher wird die Weiterbildung der Mitarbeiter sowohl durch konzerninterne Fortbildungsmaßnahmen als auch durch Entsendung zu externen Bildungseinrichtungen laufend gefördert. Für das Geschäftsjahr 2017 sind daher weitere intensive Schulungsmaßnahmen geplant. 5.7 . Preissteigerung Die weiterhin angespannte Lage in den Rohstoff- und Energiemärkten wird das Ergebnis auch in 2017 beeinflussen. Für den Bereich Energiekosten sind aufgrund möglicher Erhöhungen von Umlagen für Deutschland grundsätzlich weitere Kostensteigerungen zu erwarten, auch wenn der Ölpreis weiterhin auf einem niedrigen Niveau liegt. Für die Strombelieferung wird die Gesellschaft langfristige Lieferverträge abschließen, die das Risiko von stark fluktuierenden, bzw. überdurchschnittlich stark steigenden Kosten verhindern werden. Für chemikalienbezogene Komponenten werden sich die Preise, aufgrund einer verstärkten Anfrage aus Asien, nach oben entwickeln. Die steigenden Stahlpreise werden voraussichtlich auf einem hohen Niveau verbleiben. Zur Herstellung der Vorserienprodukte und Werkzeuge kauft die MMG Rohstoffe von dritter Seite zu. Dadurch ist die Gesellschaft generell einem allgemeinen Ausfallsrisiko der Rohstofflieferanten und damit verbundenen Produktionsengpässen, sowie Qualitäts- und Preisrisiken ausgesetzt. Diesem Risiko wirkt MMG durch eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten nach den Kriterien Preis, Zuverlässigkeit und Qualität, aber auch durch langjährig ausgerichtete, stabile Lieferanten-Kunden-Beziehungen entgegen. 5.8 . Finanzrisiken Als international agierendes Unternehmen unterliegt die Geschäftstätigkeit der MMG finanziellen Risiken. Hierzu gehören Liquiditäts-, Zahlungsausfall-, und Fremdwährungsrisiken. Diese Risiken werden fortlaufend von zentraler Stelle überwacht. Es werden geeignete Maßnahmen getroffen, um diese Risiken für die Gesellschaft zu minimieren. Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass die Gesellschaft den bestehenden Zahlungsverpflichtungen nicht wie vertraglich vereinbart nachkommen kann. Diese bestehen insbesondere in der Leistung von Zins- und Tilgungszahlungen und Zahlungen an Lieferanten. Zur Überwachung und Steuerung des Liquiditätsrisikos setzt die MMG rollierende Liquiditätsprognosen ein und betreibt eine Steuerung der Zahlungsmittel. Das Risiko von Forderungsausfällen kann aufgrund der Kundenstruktur als relativ gering angesehen werden. Dem Risiko von Forderungsverlusten wird zudem durch ein straffes Forderungsmanagement entgegengewirkt. Währungsrisiken sind für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung, da das Hauptgeschäft in Euro abgewickelt wird. Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein. 6. Going ConcernDer Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung ("Going concern") aufgestellt. Risiken ergeben sich aus der relativ geringen Akquirierung von Neuaufträgen und damit drohenden künftigen Rückgängen beim Serienumsatz. Zum 31. Dezember 2016 lagen die liquiden Mittel bei T€ 3.134, zum Aufstellungszeitpunkt im Juli 2017 bei T€ 2.397. Für die nächsten 24 Monate wird mit einem insgesamt leicht positiven Ergebnis gerechnet. Die Planung sieht vor, dass zum 31. Juli 2019 ein positiver Cash-Bestand von ca. € 1 Mio. vorhanden ist und bis dahin die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben ist. Bestandsgefährdende Risiken werden somit zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesehen.
München, den 31. Juli 2017 Megatech Management GmbH Die Geschäftsführung Rainer Dieck Sascha Dressel
1
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/iwf-prognose-weltwirtschaft-beschleunigt-wachstum-2017-waehrend-deutsche-konjunktur-lahmt_H2009338212_368478/
Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Januar bis 31. Dezember 2016I. GRÜNDUNG / ERWERB GESCHÄFTSBETRIEBDie Gesellschaft wurde am 20. Januar 2016 unter der Firma Quickstart 03/2016 Vermögensverwaltungs GmbH gegründet. In der Generalversammlung vom 24. März 2016 wurde die Satzung neu gefasst und dabei die Firma in Megatech Management GmbH (im folgenden MMG) geändert. Die MMG wird im Handelsregister München unter der Nummer 223435 geführt. Der erste buchungspflichtige Sachverhalt war die Kapitaleinlage von T€ 25 am 26. Januar 2016, so dass dieser Tag die Eröffnungsbilanz darstellt. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen operativen Geschäftsbetrieb erworben. Nachfolgend wird einleitend der Sachverhalt sowie im Anschluss die bilanzielle Abbildung des Asset Deals und des negativen Kaufpreises dargestellt. Mit Abschluss des Asset Purchase and Transfer Agreement (APA) vom 31. März 2016 hat die Megatech Industries Aktiengesellschaftmit Sitz in Liechtenstein die Megatech Management GmbH im Wege eines Asset Deals und die im Agreement festgelegten Vermögensgegenstände und Schulden der Toyota Boshuko Europe N.V. erworben. Im Rahmen des Asset Deals hat die Megatech Management GmbH im Wesentlichen die Entwicklungsabteilung des Veräußerers erworben. Hierfür wurde entsprechend § 7.1 APA ein negativer Kaufpreis iHv. T€ 9.800 vereinbart. Dieser spiegelt den negativen Wert des veräußerten Geschäfts wieder. Entsprechend § 8.1 APA dient der negative Kaufpreise zur Deckung der mit den folgenden "Restructuring Baskets" in Zusammenhang stehenden zukünftigen Kosten. Der "negative Kaufpreis" hat somit eine Zweckbindung. Der sich aus dem Asset Deal ergebende negative Kaufpreis ist nach§ 7.2 APA durch die Verkäufer auf einen Escrow Account (Treuhandkonto) einzuzahlen. Nach § 9.1 APA können die Gelder des negativen Kaufpreises von der Megatech Management GmbH unter Bezugnahme auf einen der vorgenannten Restructuring Baskets angefordert/abgerufen werden. Sofern der negative Kaufpreis nach Ablauf der Restructuring Period nicht vollständig für die im Zusammenhang mit den vorgenannten Restructuring Baskets stehenden Kosten verwendet wurde, ist der Verkäufer gem. § 8.7 APA berechtigt, eine Reduktion des negativen Kaufpreises zu verlangen (= "Purchase Price Reduction"). Im Zusammenhang mit dem Abschluss des APA haben die Toyota Boshoku Europe N.V als Veräußerin, die MIFL als Erwerberin im Rahmen des APA und die Megatech Management GmbH als Erwerberin im Rahmen des APA zusammen als Treugeber am 7. Juni 2016 ein Escrow Agreement geschlossen. Abbildung Asset Deal Handelsrechtlich sind Vermögensgegenstände nach § 253 Abs. 1 Satz 1 Handelsgesetzbuch (HGB) mit ihren Anschaffungskosten anzusetzen, die sich nach § 255 Abs. 1 Satz 1 HGB durch die Ausgaben bestimmen, die geleistet werden, um den Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Bewertung der erworbenen Vermögensgegenstände mit dem Wert der hingegebenen Gegenleistung führt dabei zu einem erfolgsneutralen Anschaffungsvorgang. Die Megatech Management GmbH hat somit die im Wege des Asset Deals erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten nach § 253 Abs. 1 Satz 1 iVm. § 255 Abs. 1 HGB anzusetzen. Hierbei sind die Vermögensgegenstände und Schulden mit ihrem Zeitwert anzusetzen und der, durch den Erwerber erbrachten, Gegenleistung gegenüberzustellen. Für den Asset Deal wurde ein negativer Kaufpreis, d.h. eine Zuzahlung durch den Veräußerer vereinbart. Der negative Kaufpreis steht unter Bedingungen und stellt keine negativen Anschaffungskosten darf. Demnach besteht die durch den Erwerber erbrachte Gegenleistung (Entgelt) für das auf ihn im Wege des Asset Deals übergehende Vermögen lediglich in der Übernahme der dem erworbenen Geschäftsbetrieb zugehörigen Verpflichtungen (Rückstellungen und Verbindlichkeiten). Da der Kaufpreis für den Asset Deal (Übernahme Rückstellungen und Verbindlichkeiten) unter dem Zeitwert der einzelnen Vermögensgegenstände liegt, ist eine Abstockung der einzelnen nicht-monetären Vermögensgegenstände (Anlagevermögen) vorgenommen worden. Der darüber hinaus verbleibende negative Unterschiedsbetrag wird auf der Passivseite der Bilanz nach dem Eigenkapital gesondert als negativer Geschäfts- oder Firmenwert ("Passiver Ausgleichsposten aus Unternehmenserwerb/Sonderposten") ausgewiesen und nach Maßgabe der zukünftig eintretenden Verluste aufgelöst (vgl. ADS, 6. Aufl., § 255 HGB, Tz. 294; Beck Bil-Komm., 10. Aufl., § 246 Anm. 82 mwN). Dieser Ausgleichsposten wurde im Berichtsjahr zur Gänze verbraucht und damit entsprechend ergebniswirksam aufgelöst. Folgende wesentlichen Vermögensgegenstände und Schulden sind übergegangen (Darstellung der Erwerbs-Eröffnungsbilanz)
In den Vorräten sind unfertige/fertige Erzeugnisse von T€ 3.623 und Erhaltene Anzahlungen von T€ 657 enthalten. Abbildung negativer Kaufpreis Der Anspruch auf die Zahlungen aus dem Escrow Account steht unter der Bedingung, dass auf Ebene der Megatech Management GmbH Aufwendungen bzw. Kosten im Zusammenhang mit den im APA festgelegten Restructuring Baskets entstanden sind. Weiters ist der Veräußerer berechtigt eine Reduktion des negativen Kaufpreises (= Purchase Price Reduction) zu verlangen, wenn die Zahlungen aus dem Escrow Account nach Ablauf der Restructuring Period nicht vollständig für die im Zusammenhang mit den vorgenannten Restructuring Baskets stehenden Kosten verwendet wurden. Die Purchase Price Reduction darf jedoch 50% des für die vorgenannten Restructuring Baskets genutzten negativen Kaufpreises nicht übersteigen. Insgesamt stellt somit der negative Kaufpreis keine direkt zuordenbaren Anschaffungskosten dar und ist erst bei Bedingungseintritt ergebniswirksam zu erfassen. Aufgrund des Vorsichtsprinzips sind daher im HGB nur Forderungen in jener Höhe erfasst, die zum Ausgleich einer allfälligen Unterdeckung durch die entstandenen Restrukturierungsaufwendungen dienen. Im konkreten Fall ist zumindest jener Teil der bisher entstandenen Aufwendungen aktivierungsfähig und daher wurden im aktuellen Geschäftsjahr insgesamt T€ 4.460 erfolgswirksam realisiert. II. GRUNDLAGENDie Megatech Management GmbH (im Folgenden auch MMG oder Gesellschaft genannt) ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB), da die Gesellschaft im Berichtsjahr zwar neu gegründet wurde, am Geschäftsjahresende die Größenkriterien der mittelgroßen Kapitalgesellschaft jedoch aufgrund des Assets Deals vorliegen (Beck Bil-Komm., 10. Aufl., § 267 Anm. 21). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr.- Die Megatech Management GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht in München (HRB 223435). Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Rundungshinweis Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSVORSCHRIFTENDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über 3-5 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, bei Zugängen des Sachanlagevermögens grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauern betragen für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-13 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Im Berichtsjahr lag keine dauerhafte Wertminderung vor. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet und enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten die Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Im Geschäftsjahr wurden Anzahlungen auf das Vorratsvermögen geleistet, diese werden mit dem Nennbetrag erfasst. Geleistete und erhaltene Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag umgerechnet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Referenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Der Ansatz der Rückstellungen für Pensionen erfolgt im Berichtsjahr nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Rechnungszins von 4,01% p. a.. Dabei wurden ein Rententrend von 1,5% p. a. und die nach Dienstjahren gestaffelten betriebsinternen Fluktuationswahrscheinlichkeiten in Höhe von 0 bis 16% berücksichtigt. Lohn- und Gehaltssteigerungen werden nicht berücksichtigt, da die jährliche Steigerung der Rentenansprüche lediglich auf der Anzahl der Jahre der Betriebszugehörigkeit basiert. Die Sterbens- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten sind den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck entnommen. Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. ist die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zu 31. Dezember 2016 anzuwenden. Bei den Sonstigen Rückstellungen wird erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Bei der Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde mit einem Zinssatz von 3,24% p. a. diskontiert. Für die Bemessung wurde die nach Dienstjahren gestaffelten betriebsinternen Fluktuationswahrscheinlichkeiten in Höhe von 0-16% berücksichtigt. Der Zinssatz entspricht dem von der deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2016 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahr bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Die Sterbenswahrscheinlichkeiten sind den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck entnommen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag umgerechnet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am Bilanzstichtag bewertet. IV. ANGABEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.718 enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten mit T€ 0 Forderungen gegen Gesellschafter. In den sonstigen Forderungen sind im Wesentlichen mit T€ 582 Steuerforderungen enthalten. 3. Aktive latente Steuern Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aktivüberhang zum 31. Dezember 2016 resultiert im Wesentlichen aus der Bewertung bei den Rückstellungen. Den Berechnungen wurde ein kombinierter Steuersatz von 30 % zu Grunde gelegt. 4. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt T€ 25. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
6. Verbindlichkeiten / Pfandrechte und ähnliche Sicherheiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 6.607 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit T€ 0 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus der Finanzierungstätigkeit. Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. V. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Umsatzerlöse Die Gesellschaft ist ein Interieur Automobilzulieferer und erzielt Umsatzerlöse ausschließlich aus diesem Geschäft. Die Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten gliedern sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich aus folgenden wesentlichen Blöcken zusammen:
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich aus folgenden wesentlichen Kostenblöcken zusammen:
Die Verwaltungsaufwendungen umfassen mit T€ 2.845 Aufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung. Im Bereich der sonstigen Personalaufwendungen in Höhe von T€ 4.205 sind vor allem Aufwendungen von T€ 3.208 für Leiharbeiter und freie Mitarbeiter, sowie T€ 646 iZm Restrukturierungsmaßnahmen erfasst. 4. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung 4.1. Restrukturierung Im Zuge des Asset Deals wurde am Standort München ein Restrukturierungsprogramm gestartet. Das Restrukturierungsprogramm wurde im Dezember 2016 veröffentlicht. Die Anpassung des Personalbestandes ist ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept zur Sanierung und Erhaltung des Standortes und soll der Optimierung der Strukturen und Prozesse Rechnung tragen. Betroffen davon sind insgesamt rund 24 Positionen. Am Standort in München befindet sich die Zentrale der deutschen Werke. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind ausschließlich Aufwendungen für das Rumpfgeschäftsjahr 2016 enthalten. 5 . SONSTIGE ANGABEN 1. Arbeitnehmer Es wurden in der Gesellschaft durchschnittlich 98 Arbeitnehmer beschäftigt , davon 98 Angestellte. 2. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es wurden keine außerbilanziellen Geschäfte, die wesentlichen Einfluss auf die Beurteilung der Finanzlage haben, getätigt. Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und ähnlichen Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag wie folgt:
Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. 3. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. 4. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Konzernzugehörigkeit ( § 285 Nr. 14 HGB ) Die Gesellschaft steht mit ihrem Gesellschafter, der Megatech Industries Aktiengesellschaft, Liechtenstein, sowie dessen verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis. Die Megatech Industries Aktiengesellschaft, Liechtenstein, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird beim Amt für Justiz Liechtenstein hinterlegt. Von der Möglichkeit, die Befreiungsverordnung gemäß § 291 und 292 HGB in Anspruch zu nehmen, wurde Gebrauch gemacht. Der Konzernabschluss samt Konzernlagebericht der Megatech Industries Aktiengesellschaft, Liechtenstein, ist gemäß Befreiungsverordnung i.V.m. § 292 HGB gleichwertig und wirkt somit befreiend. Folgende rechtliche und wirtschaftliche Beziehungen zu verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag:
7. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind folgende Honorare des Abschlussprüfers als Aufwendungen erfasst.
8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
München, 31. Juli 2017 Megatech Management GmbH Die Geschäftsführung Rainer Dieck Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 26. Januar bis zum 31. Dezember 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Megatech Management GmbH, München, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 26. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 31. Juli 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Andreas Eigel, Wirtschaftsprüfer Michael Popp, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 26.10.2017 festgestellt. GesellschafterbeschlussWir, die Unterzeichneten MEGATECH INDUSTRIES AKTIENGESELLSCHAFT c/o Fundationsanstalt Gewerbeweg 15 9490 Vaduz Liechtenstein eingetragen im Handelsregister des Fürstentums Liechtenstein unter Nummer FL-0002 482 867-7 sind die alleinigen Gesellschafter der Megatech Management GmbHmit dem Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B Nr 223435 ("Gesellschaft") Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften für die Ladung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung halten wir hiermit eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließen wie folgt 1 Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1 Januar 2016 bis zum 31 Dezember 2016 wird festgestellt 2 Der Jahresüberschuss für die Zeit vom 1 Januar 2016 bis zum 31 Dezember 2016 in Hohe von EUR 88 743 wird auf neue Rechnung vorgetragen 3 Den Geschäftsführern Rainer Dieck, Dr Maximilian Gessler, Sascha Dressel und Antje Böhme wird für das Geschäftsjahr vom 1 Januar 2016 bis zum 31 Dezember 2016 Entlastung erteilt 4 Als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss und Lagebericht des Geschäftsjahres vom 1 Januar 2017 bis 31 Dezember 2017 wird PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München ernannt Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst Die deutschsprachige Fassung dieses Dokumentes ist maßgeblich.
Vaduz, 26. Oktober 2017 MEGATECH INDUSTRIES AKTIENGESELLSCHAFT Geschäftsführer Rainer Dieck Geschäftsführer Erik Reiter Shareholder's ResolutionWe, the undersigned MEGATECH INDUSTRIES AKTIENGESELLSCHAFT c/o Fundationsanstalt Gewerbeweg 15 9490 Vaduz Liechtenstein registered with the commercial register of Liechtenstein under number FL-0002 482 867-7 are the sole shareholder of Megatech Management GmbHwith its seat in Munich/ Germany, registered in the commercial register of the lower court of Munich under HR B No 223435 ("Company") We hereby hold a Shareholder's Meeting of the Company, waving all requirements and formalities for such Shareholders' Meeting and we resolve as follows 1 The Financial Statements of the Company for the fiscal year from 1 st January 2016 to 31 st December 2016 is approved 2 The net income of EUR 88,743 for the fiscal year from 1 st January 2016 to 31 st December 2016 is carried forward to new account 3 The Managing Directors Rainer Dieck, Dr Maximilian Gessler, Sascha Dressel and Antje Böhme are granted formal approval for the fiscal year from 1 st January 2016 to 31st December 2016 4 As auditors for the financial statements and the management report of the business year from 1 st January 2017 to 31 st December 2017 are appointed PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Munich There will be no further resolutions resolved The German language part of this document is prevailing.
Vaduz 26th October 2017 MEGATECH INDUSTRIES AKTIENGESELLSCHAFT Rainer Dieck, Geschäftsführer Erik Reiter, Geschäftsführer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
66 nahegelegene Organisationen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Herstellung von Lampen und Leuchten
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Herstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Unternehmensberatung
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Allgemeine Gebäudereinigung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Spielwaren und Musikinstrumenten
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Herstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Allgemeine Gebäudereinigung
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Unternehmensberatung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Dolmetschen
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermittlungstätigkeiten für die Personenbeförderung
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen